Den Herbst löffeln! Cremige Selleriesuppe mit Maroni und Äpfeln

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Ich bezeichne mich selbst als wahren Suppenfan! Jetzt im Herbst, wo es draußen langsam kälter wird, liebe ich es eine warme, köstliche  Suppe zu schlürfen. ❤

Ein oder zwei Teller davon und ich bin restlos glücklich.  Diese Selleriesuppe ist ein wahrer samtig-cremiger Magenschmeichler.  Klassisch in der Zubereitung, aber doch etwas Besonderes finde ich. Der Geschmack von aromatischem Sellerie in Kombination mit gebratenen Maroni…. ein Traum!

Ein unkompliziertes aber dennoch raffiniertes Gericht, das uns warm hält und zufrieden macht.

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Also falls ihr auch Lust auf cremigen Löffelspaß bekommen habt…

Hier das Rezept:

Zutaten:

  • 1 Zwiebel, gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 1 Sellerieknolle
  • 2 Kartoffeln
  • ca. 1-1,5  l Gemüsebrühe
  • 150 ml Milch
  • 150 ml Obers
  • 1 Bio-Zitrone
  • 1/2 TL frisch geriebener Ingwer
  • 1 Apfel
  • 150 g Maroni, vorgegart
  • etwas Rosmarin und  Thymian, beides fein gehackt
  • Salz, Pfeffer, Chiliflocken
  • etwas frische Petersilie, gehackt
  • Olivenöl

Zubereitung: 

Etwas Olivenöl in einem großen Topf erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin glasig anschwitzen. Kartoffeln und Sellerie (ein kleines Stück davon beiseite legen) schälen und in grobe Würfel schneiden. Kartoffeln und Sellerie mit in den Topf geben und kurz mitrösten lassen. Dann mit der Gemüsebrühe aufgießen und zugedeckt ca. 30 Minuten lang weich kochen.

Milch und Obers zugeben und mit dem Stabmixer fein pürieren (je nach Konsistenz noch etwas Flüssigkeit zugeben). Mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft/Abrieb, Ingwer und nach Belieben etwas Chili abschmecken.

Für die Einlage den beiseite gestellten Sellerie und den Apfel in dünne Stifte schneiden und mit etwas Zitronensaft beträufeln. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Maroni darin goldbraun anbraten. Rosmarin und Thymian zugeben und kurz mitbraten. Sellerie,  Apfelstifte und gehackte Petersilie mit den Maroni vermischen. Mit Zitronenabrieb, Salz und Pfeffer abschmecken.

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Die Suppe in Teller verteilen und mit der Maronimischung servieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

 

Vive la France! Mein Coq au vin mit Kartoffel-Pastinaken-Gratin

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Bonjour, mes chéries! Wie ihr ja schon wisst liebe ich die französische Küche und ganz besonders ein gutes Coq au vin.  Kennt ihr Coq au vin?  Hühnchen in Rotweinsauce ist ein klassisches Rezept der französischen Landhausküche aus dem Burgund und einfach sooo lecker! Für meine Familie und mich ist es eigentlich schon ein Festessen, da es nicht einfach mal so auf den Tisch kommt und schon etwas Aufwand und Hingabe erfordert.

Langsam in Rotwein geschmort entwickelt das Hühnchen einen herrlich intensiven Geschmack und in diese Sauce könnte ich mich reinlegen. Sooo gut!  Vive la France! ❤

Was braucht ihr dafür? Zunächst einmal etwas Zeit, gute Zutaten und natürlich ganz viel Liebe bei der Zubereitung. Bei einem Coq au vin muss ja ein Teil der Zubereitung schon am Vorabend erfolgen, da das Geflügel mind. 12 Stunden in der Marinade eingelegt werden muss. Also eine gute Vorbereitung ist gefragt, aber wie ich immer so gerne sage… es lohnt sich!

Als Beilage habe ich diesmal ein herrlich, herbstliches Kartoffel-Pastinaken-Gratin serviert. Die Kombination war wirklich sehr köstlich! Gerne mache ich aber auch Polentaschnitten, kleine Baguetteknödel oder einfach Nudeln dazu. Was ihr am liebsten mögt!

Es ist ein wunderbares Schmorgericht, bei dem die ganze Küche dann herrlich duftet. Ein tolles Gericht für besondere Tage (wir essen es auch sehr gerne um die Weihnachtszeit herum).  Das Huhn darf langsam schmurgeln und wird wirklich herrlich zart.

Achja noch was wichtiges: Da “der Coq au vin” lange köchelt, verdunstet der Alkohol. Also keine Sorge für Kinder,  schwangere und die stillende Mamis, ihr könnt auch ruhig zugreifen.

Ich habe dieses Gericht schön öfters gekocht und herumprobiert, bis ich endlich ganz zufrieden war. So ich präsentiere euch heute mein Coq au vin, wie wir es lieben. Viel Vergnügen damit!

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Hier mein Coq au vin Rezept: (für 4 Personen)

Zutaten:

  • 2-3 Hühnerbrüste mit Haut
  • 2-3 Hühnerkeulen mit Haut (gute Qualität ist wichtig und ihr könnt auch ein ganzes Hühnchen selbst zerteilen)
  • ca. 1 l Rotwein (muss nicht unbedingt ein teures Tröpfchen sein – aber schön rot und kräftig)
  • 2 Lorbeerblätter
  • ein paar Pfefferkörner , Wachholderbeeren und Nelken
  • 2 Rosmarin und Thymianzweige
  • 2 rote Zwiebeln, geviertelt
  • 3-4 Karotten, in Scheiben geschnitten
  • 1/4 Sellerieknolle, in Würfel geschnitten
  • Öl zum Anbraten
  • Salz und Pfeffer
  • ca. 2 TL Maizena, zum Binden

für das Portwein-Gemüse:

  • 10 Schalotten
  • 250 g braune Champignons
  • 2 EL Zucker
  • 200-250 ml Portwein
  • 1 kleine Zimtstange
  • 1 Thymianzweig
  • Salz und Pfeffer
  • etwas kalte Butter

Für das Gratin:

  • 3-4 große Kartoffeln
  • 2 Pastinaken
  • 150 ml Milch
  • 100 ml Obers
  • 2 Knoblauchzehen, in Scheiben geschnitten
  • 1 Rosmarinzweig, gehackt
  • 2 Handvoll geriebenen Bergkäse
  • ein paar Butterflöckchen
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Einen Tag vorher:

600 ml vom Rotwein mit den Lorbeerblättern, Pfefferkörner, Wacholderbeeren, Rosmarin/Thymianzweige und den geviertelten Zwiebeln in einen Behälter geben (am besten mit Deckel). Das Fleisch darin einlegen und ca. 12 Stunden (oder auch etwas länger) marinieren lassen.

Am Tag der Zubereitung:

Das Fleisch aus der Marinade nehmen, gut trocken tupfen und kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.

In einem gr0ßem Schmortopf (oder einer großen hohen Pfanne) Öl erhitzen. Die Hühnerteile mit der Hautseite hineingeben und kräftig darin anbraten (ca. 10 Minuten). So die Hautseite sollte jetzt gut gebräunt sein.  Das Fleisch umdrehen und das Gemüse (Karotten, Sellerie) zugeben. Alles nochmal gut anrösten lassen (ca. 5 Minuten)

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Die Marinade durch ein Sieb in einen Topf gießen und aufkochen lassen. Den Schaum der aufsteigt gut abschöpfen.  Dann das Fleisch mit dem aufgekochten Rotwein und dem restlichen Rotwein aus der Flasche begießen (wenn euch das zu viel Rotwein ist, könnt ihr einen Teil durch Brühe ersetzen, aber ich mache es gerne nur mit Rotwein). Die Zwiebeln und die Gewürze aus der Marinade noch mit in den Topf geben.

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Jetzt alles ca. 1 Stunde lang bei kleiner Hitze schmoren lassen.

Für das Gratin:

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Die Kartoffeln schälen und in feine Scheiben schneiden (ich mache das gerne mit der Brotschneidemaschine). Die Pastinaken schälen und ebenfalls in feine Scheiben schneiden. Die Milch mit dem Obers, Knoblauch, Rosmarin aufkochen und mit Salz und Pfeffer würzen. Ein kleine Auflaufform mit Butter befetten. Die Kartoffel und Pastinakenscheiben abwechselnd bis zum Rand in die Form schichten (dazwischen immer wieder mit etwas Salz und Pfeffer würzen). Zum Schluss die Milch-Obersmischung darübergießen.

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Mit dem geriebenen Käse bestreuen und ein paar Butterflöckchen darauf verteilen. Das Gratin bei 190°C ca. 1 Stunde lang backen.

Für das Portwein-Gemüse:

Den Zucker in einer kleinen Pfanne karamellisieren lassen. Die Schalotten und die Champignons (ganz lassen) zugeben und im Karamell schön glasieren (ca. 5 Minuten).

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Mit dem Portwein ablöschen, Zimtstange und Thymian zugeben. Jetzt alles schön einreduzieren lassen (ca. 20 Minuten). Mit Salz und Pfeffer würzen und ganz zum Schluss mit etwas kalter Butter binden.

Jetzt machen wir unser Coq au vin fertig!

Das Fleisch aus dem Rotwein heben und auf eine Teller legen. Die Sauce mit einem Stabmixer grob pürieren (ein paar Karotten und Selleriestücke vorher herausnehmen) und dann durch ein Sieb geben (das solltet ihr wirklich machen, um eine feine Sauce zu bekommen). Die Sauce wieder zurück in den Topf geben und aufkochen lassen (nach Belieben kann man noch etwas Rotwein zugeben). Die Sauce mit Salz und Pfeffer gut abschmecken und die Karotten und Selleriestücke wieder zugeben.  Maizena mit 2 EL Rotwein glatt rühren und die Sauce damit binden. Die Sauce noch einmal kurz köcheln lassen und dann das Fleisch wieder in der Sauce erwärmen.

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Et voilà, fertig ist unser Coq au vin!  So jetzt geht’s ans Anrichten.

Das Gratin mit einem Metallring (oder Glas) in runde Portionen ausstechen und auf den Tellern verteilen. Das Fleisch daraufgeben und großzügig mit der Sauce begießen. Zum Schluss die glasierten Portwein-Schalotten-Champignons darüber geben.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unser Festdessert mit Herz! Millirahmstrudel mit eingekochten Gewürzkirschen und Portweinsabayon

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Meine Familie und ich liiieben dieses Gericht und alles was wir damit verbinden! Millirahmstrudel kommt bei uns schon seit langer Zeit an besonderen Tagen auf die Teller und begeistert uns immer wieder aufs Neue. Ein Dessert mit ganz viel Herz, sagen wir immer so schön. Da es unsere Seelen erwärmt und einfach bei jedem Bissen glücklich macht. ❤

Der Millirahmstrudel ist unser Familienrezept, das unseren Vorlieben entspricht. Wir bevorzugen guten Blätterteig und eine luftige Topfen-Rahmfüllung, die beim Backen nur so in die Höhe sprießt. Die edlen Begleiter habe ich mir mit der Zeit dazu ausgedacht. Viel guter Portwein und die feinsten Gewürze kommen zum Einsatz – ein bisschen Dekadenz muss ja hin und wieder sein!

Wir essen diesen Seelenschmeichler am liebsten in den kalten Jahreszeiten. Für euch habe ich es jetzt im Herbst schon einmal gezaubert und um die Weihnachtszeit herum (an den Weihnachtstagen) kommt es bestimmt wieder auf den Tisch. Diese Nachspeise ist einfach in der Zubereitung, erfordert aber etwas Aufwand und viel Liebe. Wir mögen es deswegen so gerne weil die drei Komponenten wirklich perfekt miteinander harmonieren. Ein himmlisch luftiger Strudel mit warmen aromatisch eingekochten Gewürzkirschen und einer fein aufgeschlagenen Portweinsabayon. Ein Traum von einer Süßspeise, finden wir!

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Hier ist das Rezept:

Zutaten:

Für den Millirahmstrudel:

  • 2 Blätterteigrollen (gekauft in guter Qualität oder selbstgemacht, wenn ihr viel Zeit habt)
  • 100 g Butter, weich
  • 120 g Zucker
  • 1 Vanilleschote, das Mark ausgekratzt
  • 1 Bio-Zitrone
  • 4 Eier, getrennt
  • 500 g Topfen (Quark)
  • 250 g Sauerrahm
  • etwas Butter zum Bestreichen

für den Milliguss:

  • 250 ml Milch
  • 2 Eier
  • 2 EL Zucker
  • 1 TL Zimt

Für die Gewürzkirschen:

  • 100 g Zucker
  • 200 ml Portwein (ihr könnt aber auch einen anderen trockenen Rotwein nehmen)
  • 1 Zimtstange
  • 5 Sternanis
  • 5  Kardamomkapseln, leicht zerdrückt
  • 3 Nelken
  • 1/2 Vanilleschote
  • 1 Bio-Orange, Saft und Schale
  • 400 g Kirschen im Glas (mit Kirschsaft)
  • 2 TL Speisestärke (Maizena)

Für die Sabayon:

  • 250 ml Portwein
  • 3 Eidotter
  • 3 EL Zucker
  • 1/2 Bio-Orange

Zubereitung:

Für den Millirahmstrudel die Butter mit 100 g vom Zucker cremig mixen. Die Eidotter einzeln unterschlagen. Den Topfen und den Sauerrahm zugeben und untermixen. Jetzt haben wir schon mal eine cremige Masse. Mit etwas geriebenen Zitronenabrieb verfeinern. Das Eiklar mit dem restlichen Zucker zu steifen Schnee schlagen und unter die Topfenmasse heben.

Eine große Auflaufform mit Butter ausstreichen. Einen Blätterteig ausrollen und die Form damit auskleiden. Die Füllung hineingeben und mit dem zweiten Blätterteig bedecken (ich schneide mir davon immer ein kleines Stückchen ab und steche Herzchen aus, die ich dann extra backe).  So jetzt alles mit etwas zerlassener Butter bestreichen und bei 160°C ca. 15 Minuten lang backen.

Für den Guss die Milch aufkochen. Die Eier mit dem Zucker und Zimt vermengen, dann unter die Milch rühren. Den Strudel herausnehmen und mit dem Milchguss übergießen (Achtung die Form darf nicht zu niedrig sein, sonst rinnt der Guss aus der Form hinaus). Jetzt noch weitere 45-50 Minuten lang backen, bis der Strudel schön goldbraun und aufgegangen ist (Der Guss ist vollständig vom Strudel aufgesaugt worden).

Jetzt kochen wir unsere Kirschen ein. Dafür zuerst den Zucker karamellisieren lassen. Mit Rotwein ablöschen und alles auf die Hälfte einkochen lassen. Die ganzen Gewürze (Zimt, Kardamom, Sternanis, Nelken, Vanilleschote und Mark, Orangenschale) und den Kirschsaft (ca. 250 ml) unterrühren und alles wieder auf die Hälfte einkochen lassen. Die Stärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren und die köchelnde Sauce damit leicht binden und noch einmal kurz aufkochen lassen. Zum Schluss geben wir die Kirschen dazu.

Für die Sabayon den Portwein mit 1 EL Zucker auf die Hälfte einkochen und dann etwas abkühlen lassen. Die Eidotter mit dem restlichen Zucker, dem Orangenabrieb und etwas Saft in einer großen Metallschüssel verrühren. Die Schüssel über heißem Wasserbad stellen und das Sabayon aufschlagen. Dann nach und nach den warmen Portwein unter Rühren zugeben und das Sabayon fertig schaumig aufschlagen.

Jetzt geht’s ans Anrichten!

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Den Strudel mit Puderzucker bestäuben und in Stücke teilen.

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Den Strudel mit den warmen Kirschen und der Portweinsabayon schön anrichten und nach Belieben mit einer Tasse Kaffee servieren.

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Fragt ihr euch, wo ich dieses schöne florale Geschirr herhabe? Ich habe mich die letzten Tage wie ein kleines Mädchen gefreut, als der Postbote mit einem großen Päckchen bei mir klopfte und mir mein Geschenk überreichte. Ich bekam diese wunderbaren Teller von der Firma Villeroy & Boch für die Blogparade „Festliches Menü“ geschenkt. Ich hab schon wieder so ein breites Grinsen aufgesetzt, wenn ich an die hochwertigen Teller denke, die normalerweise nicht in meiner Preisklasse liegen.  Ein großes Merci!

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Wir freuen uns alle jetzt schon auf die Weihnachtszeit, wenn wir diese Süßspeise wieder genießen dürfen!

Mit unserem Liebling nehme ich voller Freude an der Blogparade „Festliches Menü“ teil.

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Mir war sofort klar, dass ich unbedingt diese süße Verführung mit euch teilen möchte. Da jedes Essen ohne Nachspeise einfach nicht komplett ist, musste natürlich für ein festliches Menü ein noch festlicheres Dessert her. Dieser Millirahmstrudel mit seinen feinen Begleitern ist für uns der Star am Tisch!

Vielleicht seid ihr ja auch schon bald so begeistert wie wir und zaubert dieses Gericht festlich auf eure Teller!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Widerstehen? Keine Chance! Pekannuss-Karamell-Schnecken

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Wie ihr ja schon wisst, lieben meine Familie und ich Germteigschnecken in allen Varianten. ❤  Ob mit Vanillecreme und Schokolade gefüllt, wie in diesem Rezept oder mit Karamell und aromatischen Nüssen. Wir sind einfach immer entzückt, wenn diese Leckereien auf den Tisch kommen.

Für mich gibt es ja nichts Schöneres an einem kühlen Herbsttag in der Küche zu stehen, in Ruhe meinen Teig zu kneten und einen ultraleckeren Kuchen daraus zu backen. Mein Ofen hat ja schon dutzende Stunden Hitze auf dem Buckel und wird einfach nicht müde. Genau wie ich und meine Lust zu backen. Diesmal hole ich für euch meine super saftigen Pekannuss-Karamell-Schnecken aus dem Ofen.

Der Teig dieser Germteigschnecken ist einfach umwerfend. Durch etwas Kartoffelpüree darin wird er leicht und luftig. Diesen Tipp habe ich von der wunderbaren Cynthia Barcomi und man kann dadurch den Teig wirklich gut auflockern. Ihr könnt es natürlich auch klassisch ohne Kartoffelpüree machen, aber probiert es doch mal aus und überzeugt euch selbst davon.

Das Besondere an dieser Köstlichkeit (die wir so sehr lieben)  ist der Karamell, der auf den Boden der Springform kommt und dann nach dem Backen die ganzen Schnecken umhüllt. Gekrönt wird die ganze süße Geschichte noch von aromatischen Pekannusskernen und ein paar Cranberries. Pekannüsse sind ja meine heimlichen Favoriten unter den ganzen Nüssen und ich liebe es, sie in Süßspeisen zu verarbeiten. Man bekommt sie nicht immer und überall, dafür ist es für mich immer eine ganz besondere Freude, diese kleinen Schätzchen daheim zu haben.

Wie bei allen Germteigspeisen muss man bei der Zubereitung etwas Geduld aufbringen, aber wie ich immer so gerne sage…. Glaubt mir es lohnt sich!

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Hier das Rezept:

Zutaten:

Für den Teig:

  • 1 große Kartoffel (ca. 130 g)
  • 60 g weiche Butter
  • 1 Ei
  • 125 ml Milch
  • 125 ml Buttermilch
  • 1/2 Würfel Germ
  • 650 g Mehl
  • 1 TL Kardamom, gemahlen
  • 60 g  Zucker
  • 1/2 TL Salz

Für den Karamell:

  • 130 ml Ahornsirup
  • 2 TL Goldsirup (z.B. von Alnatura oder Grafschafter Goldsaft)
  • 2 EL Rohrzucker
  • 60 g Butter
  • 100 g Pekannüsse
  • 50 g Cranberries, getrocknet

Für die Füllung:

  • 2 EL Goldsirup
  • 60 g Butter
  • 3 EL Rohrzucker
  • 1 TL Zimt

Zubereitung:

Für den Teig zuerst einmal die Kartoffel weich kochen. Kartoffel schälen und mit der Butter glatt stampfen. Das Ei, die Milch und die Buttermilch zugeben. Den Germ mit 1 EL vom Zucker glatt rühren und dann mit der Milchmischung verrühren.

Das Mehl mit dem Zucker, Salz und Kardamom mischen. Die Flüssigkeit zugeben und alles mit der Küchenmaschine gut verkneten, bis ein glatter Teig ensteht.

Den Teig in einer bebutterten Schüssel ca. 1 Stunde lang zugedeckt aufgehen lassen.

Für den Karamell den Ahornsirup, Goldsirup, Zucker und Butter in einen Topf geben und aufkochen lassen. Den Karamell auf den Boden einer Springform gießen und gleichmäßig verteilen. Die Pekannnüsse und die Cranberries daraufgeben.

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Für die Füllung den Goldsirup mit der Butter schmelzen. Den Zucker mit dem Zimt mischen.

Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen (ca. 30x40cm) und mit dem Sirup bestreichen.

Dann mit dem Zimtzucker bestreuen und eng aufrollen. Die Teigrolle in ca. 3 cm dicke Schnecken schneiden und in die Form setzen.

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Jetzt noch einmal für ca. 30 Minuten gehen lassen.

Die Schnecken bei 180°C ca. 30 Minuten lang backen. Herausnehmen und kurz in der Form rasten lassen.

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Dann auf einen großen Teller stürzen.

Die einzelnen Schnecken mit einem Messer voneinander teilen und einfach nur genießen.

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So ich verkuschel mich jetzt mit meiner Riesenschnecke und einer Tasse Tee und machs mir so richtig gemütlich!

Bon appétit, meine Lieben und viel Spaß beim Nachbacken!

Eure Lena ❤

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gesund und schnell gezaubert! Filoteigtorte mit Ricotta-Brokkoli-Füllung und Tomaten-Relish

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Vegetarisch, gesund und schnell gezaubert! ❤

Bei diesem wirklich köstlichen Gericht kommen Brokkoli, Ricotta und Walnüsse zum Einsatz. Die Torte sieht doch recht eindrucksvoll aus, ist aber sehr leicht gemacht.

Die Filotteigblätter (die man ja schon fast überall gut kaufen kann) machen diese Torte so schön leicht und knusprig. Filoteig lässt sich ja in viele verschiedenen Rezepte anwenden. Ob als Strudel, Törtchen, Röllchen oder wie heute bei mir als Torte, mit Filoteig kann man sehr vielfältig backen und wenn man auf die Zubereitung achtet auch noch sehr gesund.

Eine Springform wird mit den Teigblätter ausgekleidet, dann füllen wir unsere Ricotta-Brokkoli-Füllung hinein und bedeckt wird alles nochmal mit den tollen Teigblättern. Und schon geht’s ab in den Ofen und das Essen steht schon bald auf dem Tisch.

Ich wage zu behaupten, dass diese gesunde Torte euch und eure Liebsten mit Sicherheit begeistern wird. Try it!

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Hier das Rezept:

Zutaten:

  • 1 Brokkoli (ca. 500 g)
  • 250 g Ricotta
  • 250 g Frischkäse (14% Fettanteil)
  • 3 Eier
  • 1 Knoblauchzehe, gehackt
  • 50 g Bergkäse, gerieben
  • 1/2 Bio-Zitrone
  • 1 Handvoll Walnusskerne, grob gehackt
  • etwas Oregano, getrocknet
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle, Chiliflocken
  • Olivenöl
  • 1 Packung Filoteig (ca. 10 Blätter)

für das Tomaten-Relish:

  • 1 große Tomate
  • 1/4 Salatgurke
  • 2 EL Balsamicoessig, weiß
  • 3 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle, Chiliflocken
  • etwas Zucker
  • 1/2 Zitrone
  • 1 Handvoll frische Petersilie, gehackt

Zubereitung:

Den Brokkoli in feine Stücke schneiden (die Stiele evtl. raspeln).  Den Ricotta mit Frischkäse und den Eiern verrühren. Den geriebenen Käse und den geh. Knoblauch untermengen. Mit Salz, Pfeffer, Chili, Oregano, Zitronenabrieb abschmecken. Brokkoli und die Walnüsse untermischen.

Eine Springform (ca. 26cm) mit etwas Olivenöl bepinseln. 1 Filoteigblatt auf die Arbeitsfläche legen und dünn mit etwas Olivenöl bepinseln. Ein zweites Teigblatt leicht versetzt darauflegen. Mit den restlichen Teigblätter so fortfahren (3 Teibgblätter übrig lassen). Die Filotteigblätter jetzt als Ganzes in die Springform geben und am Rand festdrücken.

Die Ricottamasse in die Form füllen und glatt streichen.

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Die restlichen 3 Teigblätter wieder mit Olivenöl bepinseln, zusammenkleben und als Deckel auf die Füllung legen. Die überstehenden Ecken zu einem Rand formen. Das Ganze jetzt noch einmal mit etwas Olivenöl bepinseln und mit etwas Salz, Chili und Oregano bestreuen.

Die Torte bei 180°C ca. 45 Minuten lang goldbraun backen.

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Für das Relish die Tomate und die Gurke  in kleine Würfel schneiden. Mit Essig, Olivenöl, Zitronensaft, Salz, Pfeffer, Chili und etwas Zucker vermischen. Zum Schluss die Petersilie untermengen.

Die Torte etwas ruhen lassen und mit dem Relish servieren.

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Tipp! Eine leckere Variante wäre auch mit Spinat und Fetakäse.

Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Mein unsagbar köstlicher Liebling! Birnentarte mit Zimt

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Bitte sprecht mir nach: „Ich habe eine Tart o poaar e kanell gezaubert“. Klingt doch schön, oder? Da fühlt man sich gleich der kleinen Französin in sich ein bisschen näher…. Und jeder Bissen ist ein wahrer Genuss!

Heute habe ich wieder ein grandioses Tarterezept für euch. Eine Tarte, die ich schon seit vielen Jahren gerne backe und die mich immer wieder aufs Neue begeistert.

Ein Dinkelmürbteig, darauf kommt eine cremige Topfen-Eiercreme und belegt wird alles mit köstlichen Birnen.  Dann ab in den Ofen…. gespannt warten bis die Tarte fertig gebacken ist und der Duft durch die Küche strömt. Ein herrlicher Herbstgenuss! ❤

Diese Tarte ist unglaublich vielseitig. Ich habe schon so einige Varianten davon gezaubert. Der Teig und die Fülle bleiben ziemlich unverändert. Anstatt der Birnen nehmt ihr einfach ein Obst eurer Wahl. Meine Himbeertarte mit Limette habe ich euch ja schon vorgestellt.

Auch Ribisel, Nektarinen, Brombeeren, Kirschen oder Heidelbeeren machen sich sehr gut als Belag Wenn ihr Äpfel, Zwetschken, Marillen oder Feigen… verwenden möchtet, solltet ihr das Obst vorher kurz mit etwas Butter, Zucker und Zimt in der Pfanne dünsten lassen.

Also was auch immer ihr gerade auf dem Markt, im Garten oder im Obstkorb findet, macht aus wenigen Zutaten ein Fest im saisonalen Sinne. Unkompliziert und voller Geschmack, so mögen wir es doch am liebsten!

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Hier das Rezept:

Zutaten:

Für den Teig:

  • 240 g Dinkelmehl
  • 2 EL Zucker
  • 120 g kalte Butter (in Stückchen)
  • 1 Ei
  • 1 EL kaltes Wasser
  • 1 TL Zimt

Fülle:

  • 3 Eier
  • 250 g Topfen
  • 100 g Créme fraîche
  • 50 g Zucker
  • Mark ½ Vanilleschote
  • 100 g Marzipan (gerieben)
  • 1/2 TL Zimt
  • Abrieb 1/2 Bio-Orange

Belag:

  • 4-5 Birnen
  • 1 EL Zucker
  • 1 Handvoll Mandelblättchen

Zubereitung:

Für den Teig alle Zutaten rasch miteinander verkneten, in Frischhaltefolie wickeln und für 30 Minuten kühl stellen. Mürbteig ausrollen und eine Tarteform (am besten mit herausnehmbaren Boden) damit auskleiden.  Die Zutaten für die Füllung gut verrühren und auf den Teig geben.

Die Birnen schälen, halbieren und die Kerne entfernen. Die Birnenhälften kurz in kochendem Wasser (etwas Zucker und Zimtstange zugeben) pochieren (3-4 Minuten). Die Birnen herausnehmen und etwas abkühlen lassen. Dann die Birnen längs in einschneiden, aber nicht durchschneiden und fächerartig leicht auseinaderdrücken.

Die Fächer mit der Schnittseite nach unten auf der Tarte verteilen und die Birnen mit etwas Zucker bestreuen.

Die Mandelblättchen darauf verteilen.

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Die Tarte bei 180°C ca. 30-40 Minuten goldgelb backen. Etwas abkühlen lassen.

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So jetzt ist es Zeit für ein leckeres Stück Tarte.

Dazu serviere ich noch gerne etwas geschlagenes Obers mit Zimt oder selbstgemachtes Vanilleeis!

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Bon appétit meine Lieben!

Lena ❤

Schnelles Pastaglück! Kürbis-Tagliatelle mit Kürbiskern-Pesto

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Wieder mal Lust auf ein schnelles Pastagericht, dass glücklich macht? Da hab ich doch genau das Richtige für euch! Tagliatelle mit gebratenen Kürbisstreifen und dazu ein köstlich-aromatisches Kürbiskernpesto.  Dieses Pesto habe ich zum ersten Mal ausprobiert und ich muss sagen das Ergebnis war wahnsinnig lecker.

Mein Liebster und ich waren wirklich begeistert von diesem Pastagericht, das es ab sofort öfters bei uns geben wird.  Wie ihr ja schon mitgekriegt habt, steht Kürbis momentan ja seeehr oft meinem Speiseplan. Heute kommt nicht nur das feine und gesunde Fruchtfleisch auf die Teller, sondern auch die köstlichen Kerne und ihr Öl. Kürbis auf ganzer Linie kann man sagen.

Das Pesto ist ruck zuck gezaubert und die Nudeln kochen sich ja von selbst. Ihr wollt also im Handumdrehen was Schnelles auf den Tisch zaubern? Kein Problem! Mit diesem Rezept ist Stress in der Küche sicherlich kein Thema!

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Hier das Rezept: (für 4 Portionen)

Für das Kürbiskern-Pesto:

  • eine Handvoll Kürbiskerne, grob gehackt
  • 1/2 Handvoll Haselnüsse, grob gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, grob gehackt
  • eine Handvoll Petersilienblätter
  • ein kleines Stück Parmesan
  • ca. 100 ml Olivenöl
  • 2-3 EL Kürbiskernöl
  • etwas Zitronensaft
  • einen Schuss Obers
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 400 g Tagliatelle
  • 1/2 Hokkaido
  • 1/2 Bund Jungzwiebel
  • ein paar Salbeiblätter
  • Olivenöl zum Anbraten
  • Salz, ein paar Chiliflocken
  • etwas Parmesan zum Servieren

Zubereitung:

Für das Pesto Kürbiskerne mit Haselnüssen, Käse, Knoblauch, Petersilie und Olivenöl in ein hohes Gefäß geben und pürieren. Kürbiskernöl, etwas Obers und Zitronensaft zugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Tagliatelle in Salzwasser bissfest garen.

Währendessen Hokkaido und Jungzwiebel in dünne Streifen schneiden und in Olivenöl kräftig anbraten (ca.5 Minuten).  Den Salbei zugeben, kurz mitbraten. Alles mit Salz und nach Belieben etwas Chili würzen. Ich gebe dann immer noch etwas vom Kochwasser mitdazu

Die Pasta abgießen und gut abtropfen lassen. Mit dem Kürbis und der Hälfte des Pestos vermischen.

Die Pasta anrichten und mit dem restlichen Pesto und Parmesan servieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Himmlischer Löffelspaß! Cheesecake im Glas mit Cassis-Feigen

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Klar, Cheesecake kennt jeder! Meinen Cheesecake kann man heute löffeln… ja, ihr habt richtig gehört, Cheesecake im Glas! ❤ Miiiam!

Ich wollte ein ganz schnelles Dessert haben, da ich bei diesem schönen Herbstwetter doch lieber draußen in der Natur bin, als in der Küche zu stehen. Solange der Herbst uns noch ein paar Sonnenstunden schenkt, sollte man diese doch genießen! Mit diesem Dessert könnt ihr das auf alle Fälle.

Dieser Nachtisch im Glas besteht aus selbstgemachten Crumble, einer luftigen Topfencreme und köstlich eingekochten Cassis-Feigen. Ihr könnt natürlich auch andere Früchte als Topping auf die Creme geben, aber die Kombination von Feigen und Creme de Cassis ist wirklich sehr lecker. Auf die Idee bin ich gekommen, da wir beides daheim hatten und es sich einfach angeboten hat.

Was soll ich sagen? Einfach wunderbar, dieser cremige Cheesecake und dazu die Feigen…Ein sehr leckeres Herbstdessert und sehr zu empfehlen. Probiert es aus!

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Hier das Rezept dafür:

Zutaten: (für ca. 8 Gläser)

Für den Crumble:

  • 100 g Dinkelmehl
  • 40 g gemahlene Mandeln
  • 60 g Rohrzucker
  • 60 g kalte Butter, in Stückchen
  • 1/2 TL Zimt, gemahlen
  • 1/4 TL Kardamom, gemahlen

Für die Creme:

  • 250 g Topfen
  • 1 Bio-Zitrone, Saft und Abrieb (oder Limette)
  • 50 g Zucker
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • 250 g Obers
  • 2 Eiklar

Für das Topping:

  • 7-8 Feigen
  • 100 g Rohrzucker
  • 1 Orange, oder 2 Mandarinen
  • 4-5 EL Creme de Cassis (Likör aus schwarzen Johannisbeeren)
  • 1 Zimtstange
  • 2 Sternanis
  • 100 g Himbeeren

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Zubereitung:

Für den Crumble alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Mixer miteinander vermischen, bis grobe Streusel entstehen. Die Streusel auf ein mit Backpapier belegtes Blech verteilen und bei 180°C ca. 25 Minuten lang backen. Auskühlen lassen.

Für das Topping den Zucker in einer Pfanne karamellisieren lassen. Die Feigen vierteln und zum Karamell geben. Mit dem Saft der Orange ablöschen und kurz köcheln lassen. Creme de Cassis, Zimt, Sternanis und Himbeeren zugeben. Das Ganze jetzt bei kleiner Hitze ca. 10 Minuten lang leicht köcheln lassen. Abkühlen lassen.

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Für die Creme den Topfen mit Zitronensaft/Abrieb, Vanillemark und der Hälfte des Zuckers glatt rühren. Obers cremig steif schlagen und unter den Topfen rühren. Eiklar mit dem restlichen Zucker steif schlagen und unter die Creme heben.

So jetzt bringen wir unseren Cheesecake ins Glas. Zuerst den Crumble auf die Gläser verteilen. Darauf dann die Topfencreme geben und mit den Feigen belegen. Bis zum Servieren kühl stellen.

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Tipp! Wenn ihr Schraubgläschen verwendet und diese nicht bis zum Rand befüllt, könnt ihr die Desserts im Kühlschrank auch 1-2 Tage aufbewahren, für die Arbeit am nächsten Tag vorbereiten oder wohin ihr sie auch immer mitnehmen mögt. Und natürlich könnt ihr , wie vorhin schon erwähnt die Feigen auch durch alle anderen Früchte eurer Wahl ersetzen!

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So, Ihr Lieben, dann habt noch einen gemütlichen und zauberhaften Sonntag!

Eure Lena ❤

Ein luftiger Genuss! Topfensoufflé mit Karamell-Vanille-Birnen

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Soufflés sind die perfekte Nachspeise- leicht, bekömmlich und himmlisch lecker. Dieses Topfensoufflé müsst ihr einfach probieren!

Ich hüte dieses Rezept schon seit einigen Jahren in meinem schlauen Büchlein und zaubere es immer wieder auf unsere Teller. Dieses Soufflé ist einfach perfekt, wenn man mal wieder ein schnelles und leichtes Dessert haben möchte. Das Rezept ist super einfach. Die Masse ist im Nu angerührt und dann geht es auch schon ab in den Ofen. Ich stehe dann gerne gespannt vor dem Ofen und schaue zu, wie das Soufflé sooooo schön aufgeht.

Während das Soufflé im Ofen in die Höhe sprießt, kann man dann noch ruckzuck eine fruchtige Beilage zaubern. Diesmal gabs bei mir köstliche Karamell-Vanille-Birnen (da wir noch so viele Birnen daheim hatten).  Ansonsten serviere ich sehr oft einfach etwas geschlagenes Himbeerobers dazu. Dafür einfach etwas Obers mit Vanillezucker steif schlagen und ein paar leicht erwärmte Himbeeren einrühren. Auch eine herrliche Kombination! ❤

Nur auf eine Kleinigkeit müsst ihr aufpassen: Niemals die Ofentür öffnen, bevor die Soufflés fertig sind. Sonst könnt ihr wieder von vorne anfangen und das wollen wir ja nicht! Also nur reinschauen – nicht aufmachen!

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Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4 Portionen) Für mehr Portionen: Einfach pro Person ein Ei , einen EL Topfen und 1/2 TL Maizena mehr nehmen.

  • 4 Eier, getrennt
  • 4 EL Topfen
  • 80 g Zucker
  • 2 EL Vanillezucker
  • Abrieb 1/2 Bio-Zitrone
  • 2 TL Maizena
  • eine Prise Salz
  • etwas Butter zum Befetten
  • etwas Zucker zum Ausstreuen

Zubereitung:

Eidotter mit Topfen, die Hälfte des Zuckers, Vanillezucker, Zitronenabrieb und Maizena glatt rühren. Eiklar mit dem restlichen Zucker und Salz zu steifen Schnee schlagen. Den Schnee behutsam unter die Topfenmasse heben.

Förmchen mit Butter befetten und mit Zucker ausstreuen.

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Die Topfenmasse in die Förmchen füllen. Die Förmchen in eine hohe Aulfaufform stellen und zur Hälfte heißes Wasser angießen.

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Die Soufflés bei 200 °C ca. 15 Minuten lang backen, bis sie schön goldbraun und in die Höhe geschossen sind.

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Für die Karamel-Vanille-Birnen:

2 Birnen, schälen und in Würfel schneiden. 3-4 EL Zucker karamellisieren lassen, dann mit ca. 150 ml Obers ablöschen und einige Minuten köcheln lassen. Wenn der Karamell schön cremig ist Mark 1/2 Vanilleschote und die Birnenwürfel unterrühren. Noch einmal kurz köcheln lassen. Nach Belieben noch mit etwas Zimt, Kardamom und Amarettolikör abschmecken. Nach Belieben noch ein paar Cranberries und Mandarinenspalten zugeben. (Anstatt der Birnen kann man auch gut Äpfel nehmen).

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Die Soufflés sofort mit etwas Staubzucker bestäubt servieren! Die Karamellbirnen dazu servieren! (oder eine andere fruchtige Beilage)

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

 

Vegetarisch vom Feinsten! Couscous-Laibchen mit Spinat-Cranberry-Salat

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Heute habe ich wieder ein spannendes Rezept für ein schnelles und einfaches Mittagessen oder Abendessen.  Wir ernähren uns überwiegend vegetarisch und das vom Feinsten!  Es gibt ja immer mehr Menschen, die sich entweder ganz oder überwiegend vegetarisch ernähren. Das Angebot an guten vegetarischen Zutaten ist so vielfältig wie noch nie. Märkte bieten Frisches aus der Region, der eigene Garten wirft auch hin und wieder frisches Gemüse ab, und die Supermärkte führen auch ein breit gefächertes Sortiment.

Vegetarisch kochen kann also immer ein herrliches Geschmackserlebnis sein. Eine liebe Freundin hat mich auf die Idee gebracht, diese Couscous-Laibchen zu probieren. Da wurde ich natürlich gleich neugierig und schon waren die Laibchen auch bei mir in der Pfanne. Dazu habe ich noch einen schnellen Spinatsalat mit Cranberries gezaubert.

Kennt ihr das Fachgeschäft Vom Fass? Dort gibt es wundervolle Essig und Ölspezialitäten. Ich kaufe dort immer wieder gerne ein. Diese Woche habe ich dort eine neue Essig-Spezialität entdeckt. Einen Cranberry-Balsam-Essig! Er gibt Salate eine feinfruchtige Würze mit der typischen Säure der Cranberry. Wunderbar für viele Herbstsalate!

Cranberries – die Power-Beeren haben bei mir in der Saison einen Fixplatz in der Küche.  Wir lieben den Geschmack und super gesund sind sie auch noch. Ihre gesunde Kraft verdanken die Beeren vor allem einem hohen Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen und Antioxidantien. Diese bioaktiven Substanzen schützen den menschlichen Körper vor den unterschiedlichsten Krankheiten. Cranberries eignen sich sowohl zum Kochen als auch zum Backen sowie zum Verfeinern von herzhaften und süßen Gerichten. Ihr könnt bespielsweise gut ein paar Cranberries in euer Müsli geben oder die getrockneten Beeren einfach nebenher naschen. Auch in Soßen, Salaten, Desserts, Kuchen und anderen Süßspeisen geben die Cranberries eine gute Figur ab.

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Dieses Gericht kommt bei uns jetzt bestimmt öfters auf den Tisch, da es einfach köstlich schmeckt und schnell zubereitet ist.

Also falls ihr auch Lust bekommen habt…

Hier ist das Rezept:

Zutaten (für ca. 8 Laibchen):

  • 1 Tasse Couscous
  • 1 1/2 Tassen Gemüsebrühe
  • 1/2 Bund Jungzwiebel, in Ringe geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 1 Karotte
  • 1/2 Zucchini
  • 50 g Bergkäse
  • 1 Ei
  • eine Handvoll gehackte Petersilie (oder TK)
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle, Kurkuma, Chiliflocken
  • Semmelbrösel zum Wenden
  • Öl zum Braten

Für den Salat:

  • 2 Handvoll frischen Baby-Spinat (wir haben gerade so schönen in unserem Garten)
  • 2 EL Cranberry-Balsam-Essig
  • 1 TL Honig
  • 1 TL Dijonsenf
  • 2 EL Olivenöl (Haselnussöl oder Traubekernöl passt auch super)
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • eine Handvoll getrocknete Cranberries

Zubereitung:

Für die Laibchen den Couscous in eine große Schüssel geben. Die Gemüsebrühe aufkochen, über den Couscous gießen und 10 Minuten lang stehen lassen, bis der Couscous die ganze Brühe aufgenommen hat. Den Jungzwiebel und Knoblauch in Olivenöl glasig anbraten und zu dem Couscous geben. Karotte, Zucchini und Käse grob reiben und alles mit der Couscousmasse vermischen. Das Ei verquirlen und mit der Petersilie untermischen. Jetzt alles kräftig mit Salz, Pfeffer, etwas Kurkuma und nach Belieben Chili würzen.

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Aus der Masse ca. acht Laibchen formen und diese in Semmelbrösel wenden. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Laibchen darin knusprig braten (ca. 5 Minuten pro Seite).

Spinat waschen, trocken tupfen und auf Teller verteilen. Für die Vinaigrette den Essig mit Honig und Senf glatt rühren. Öl unterrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Spinat mit der Vinaigrette beträufeln und mit ein paar Cranberries bestreuen.

Die Laibchen auf dem (oder neben) Salat servieren. Nach Belieben noch einen Sauerrahmdip dazu reichen (dafür einfach etwas Sauerrahm mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer verrühren).

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤