Ein Träumchen! Kirsch-Tarte mit Mascarponecreme

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Süßes Glück in sattem Rot!

Meine Lieben, es gibt eine herrliche einfache Sommertarte mit feinstem Kirsch-Ragout und Mascarponecreme –  ein süßes Schlemmergedicht! ❤

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So bevor uns die letzten Kirschen wieder verlassen muss noch schnell eine köstliche Tarte gezaubert werden. Ach, wieso ist die Kirschsaison nur immer so kurz….  Mir schwirren noch immer so viele Ideen im Köpfchen herum, die ich meist nie alle gebacken bekomme. Meine Koch- und Backliste wird immer und immer voller und es kommen täglich neue Ideen dazu… Da ist es oft gar nicht so einfach, sich jeden Tag für etwas zu entscheiden.

Meist lieg ich im Bett oder ich machs mir draußen in der Sonne gemütlich und überlege mir, was ich wohl demnächst zaubern möchte. Was gibts denn gerade so im Garten, auf dem Markt oder was haben wir noch daheim? Und am allerwichtigsten, auf was haben meine Liebsten und ich Lust?

Diese Kirschtarte ist ganz spontan entstanden, da mein lieber Papa noch einmal schnell auf unser Dach gekraxelt ist und fleißig noch ein paar Kirschen runter gepflückt hat. So ein Glück, dass unser Kirschbaum in diesem Jahr so viele und schöne Kirschen getragen hat (das ist nicht jedes Jahr der Fall).

So dann hatten wir noch Mascarpone daheim und eine Tarte back ich ja so und so für mein Leben gerne. Also schnell Teig kneten und die Form damit auskleiden. Der Boden wird dann wieder einmal blind gebacken. Währendessen bereiten wir unser Kirschragout zu (vergesst nich die Kirschen vorher zu entkernen). Mama schimpft immer mit mir, wenn ich in der Küche fleißig meine Kirschen entkerne und dabei die ganze Küche vollgekirscht (mit Kirschsaft vollgespritzt) habe. Ok ich sehe es ja ein, das nächste mal nehme ich mein Schüsselchen voll Kirschen und setze mich in den Garten raus. Da kann ich alles schön einkirschen!

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Das aromatische Kirschragout kommt dann auf den Tarteboden und gekrönt wird die süße Geschichte noch mit einer herrlichen Mascarpone-Joghurt-Creme… Mhhhmmm! Darauf arrangieren wir dann noch ganz stilvoll ein paar Kirschen und dem Genuss steht nichts mehr im Wege.

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Diese fruchitge Tarte ist eine Traumkreation für alle Naschkatzen!

Also schnell ab in die Backstube, bevor die Kirschen wieder Adieu sagen…

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für den Boden:

  • 250 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 125 g Butter, zimmerwarm
  • 50 g Zucker
  • 1 Ei
  • 50 g Haselnüsse gemahlen (oder Mandeln)

Für das Kirschragout:

  • 500 g Kirschen, entsteint
  • 4 EL Rohrzucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • Saft und Schale 1 Bio Orange
  • 2-3 EL Amarettolikör
  • 2 TL Maizena

Für die Creme:

  • 500 g Mascarpone (oder Mascarino)
  • 200 g griechisches Joghurt
  • 2 EL Zucker
  • Mark 1 Vanilleschote
  • 1-2 EL Amarettolikör (nach Belieben)
  • nach Belieben ein paar Schokkoraspel
  • frische Kirschen

Zubereitung:

  1. Alle Zutaten für den Teig in eine große Schüssel geben und kneten, bis er schön glatt und geschmeidig ist.
  2. Dann den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche rechteckig ausrollen ( ca. 3-5 mm dick). Den Teig auf das Nudelholz rollen und damit in die Tarteform gleiten lassen. Den Teig gut in die Form drücken und die Ränder oben glätten (Rest Teig in Tarteletteförmchen geben oder kühl stellen und am nächsten Tag noch eine Tarte backen).
  3. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen. So wenn ihr Zeit habt dann die Form für ca. 10 Minuten in den Tiefkühler stellen.
  4. Backpapier auf den Tarteboden legen und mit Hülsenfrüchten (Linsen, ich nehme auch öfters Couscous…) füllen.
  5. Die Form in den vorgeheizten Ofen bei 180°C geben und ca. 10 Minuten blind backen. Dann die Hülsenfrüchte und das Backpapier wegnehmen und weitere 10-15 Minuten lang backen. Auskühlen lassen und dann vorsichtig aus der Form heben.
  6. Für das Kirschragout die Kirschen mit  Orangensaft, Abrieb, Amaretto und Zucker und Vanillezucker ca. 3-4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Maizena mit etwas Wasser anrühren und das Ragout damit binden. Abkühlen lassen.
  7. Für die Creme Mascarpone mit Joghurt, Vanille, Amaretto und Zucker glatt rühren.
  8. Kirschragout auf dem Boden verteilen.
  9. Die Creme auf die Kirschen geben. Frische Kirschen darauf verteilen. Nach Belieben etwas Schokolade darüber raspeln.tarte6

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Tipp! Diese Tarte könnt ihr auch mit Kirschen aus dem Glas zaubern! Also eine Tarte für alle Jahreszeiten….

Lasst es euch gut gehen!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Petits Farcis! Gefülltes Gemüse auf Nizza-Art

Geliebte, gesunde Sommerküche!

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Die Gemüseküche des Südens und ganz speziell der Provence ist ja berühmt für sonnenreife Gemüse wie Auberginen, Zucchini und Tomaten. Meist wird dieses Gemüse in gesundem Olivenöl gegart und mit reichlich Knoblauch und frischen Kräutern gewürzt.

Heute zählen bei uns die inneren Werte, denn das Gemüse wird gefüllt. Köstlich gefüllt!

Les petits légumes farcis ❤ – wie die Franzosen dazu sagen.

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Ich denke für petits farcis gibt es bestimmt dutzend verschiedene Rezepte. In Südfrankreich hat da sicher jeder sein eigenes kleines Geheimnis. In der Provence ist dieses gefüllte Gemüse ja auch ein beliebtes Resteessen. Gut verständlich, denn frisches Gemüse hat man ja meist immer daheim (bei uns im Garten sprießen schon die Zucchini vor sich hin – juhu). Die restlichen Zutaten, die wir für die Füllung brauchen sind auch nicht außergewöhnlich und somit sind die petits farcis als Resteessen super geeignet.

Im Original aus Nizza sind oft Räucherspeck und Wurst enthalten. In meiner vegetarischen Variante geben Käse, Kräuter und getrocknete Tomaten reichlich Würze an das Gemüse.  Dazu essen wir am liebsten Couscous! Einfach und so gut.

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Für die Zubereitung braucht ihr etwas Zeit. Ich habe ja gerade Ferien und kann mich in Ruhe in der Küche austoben, aber falls ihr gaaanz schnell ein Gericht zaubern wollt, dann sind die petits farcis nichts für euch. Etwas Geduld, Hingabe und Liebe sind erforderlich um solch ein leckeres gefülltes Gemüse auf den Tisch zu zaubern. Ein perfektes Wochenendessen, wo die ganze Familie auch fleißig mithelfen kann. Es braucht etwas Zeit bis all die Gemüsestücke ausgehöhlt und das Fruchtfleisch fein gehackt ist. Das ausgehöhlte Gemüse kommt dann in große Auflaufformen und wartet darauf, bis es köstlich und aromatisch gefüllt wird.

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Im September mache ich ja mit meiner Mama einen kleinen Abstecher nach Nizza. Oooh wir freuen uns schon, die Gemüseküche dort zu entdecken. Da werden Petits farcis ganz bestimmt auf unseren Teller landen. Ich bin gespannt, ob diese auch so gut schmecken, wie meine Variante. Ach ganz bestimmt, die Franzosen habens ja erfunden und bei den frischen Produkten … oh la la! Das wird ein Genuss werden!

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Natürlich sollte man diese Köstlichkeiten mit seinen Liebsten am besten im Freien genießen. Aber selbst wenn das Wetter nicht ganz so mitspielt, könnt ihr mit diesem Rezept euch ein klein wenig provenzalische Wärme auf eure Teller zaubern.

Cuisine du soleil! ❤

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Na auch Lust auf sommerliche Gemüseküche? Die petits farcis rufen schon….

Hier das Rezept:

Zutaten (für 5-6 Portionen)

  • 3 große Ochsenherztomaten (oder 6 normale Tomaten)
  • 2 Zucchini (grün und gelb)
  • 1 Aubergine
  • 4 Zwiebeln (gelb und rot gemischt)
  • 250 g Champignons
  • 4 Knoblauchzehen
  • 8 getrocknete Tomaten (in Öl eingelegt)
  • 4-5 Sardellen
  • 5-6 Thymianzweige
  • 2 Rosmarinzweige
  • 2 Oreganozweige
  • ein halbes Bund Petersilie
  • 70 g Käse (z.B Parmesan oder Bergkäse)
  • 3-4 EL Olivenöl
  • 6-7 EL Semmelbrösel
  • 100 ml Weißwein
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 2 EL Tomatenmark
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

  1. Zuerst bereiten wir das Gemüse vor. Dafür einen Topf mit Wasser aufkochen und die geschälten Zwiebeln ca. 5 Minuten darin vorkochen. Herausnehmen und abtropfen lassen.
  2. Von den Tomaten den Deckel abscheiden, das Fruchtfleisch mit einem Löffel herauslösen und beiseitstellen (brauchen wir später für die Sauce).
  3. Zucchini und Aubergine in ca. 4-5 cm lange Stücke schneiden und bis auf einen Boden aushöhlen (mit einem kleinem Küchenmesser). Das ausgehöhlte Fruchtfleisch klein hacken (brauchen wir für die Füllung).
  4. Etwa ein Drittel der Champignons (ca. 8 Stück) ebenfalls bis auf einen Boden aushöhlen. Die restlichen Champignons klein hacken.
  5. Von den vorgekochten Zwiebeln oben einen Deckel abschneiden, die Zwiebeln aushöhlen und das Zwiebelinnere in feine Würfel schneiden.
  6. Den Knoblauch fein hacken. Die getrockneten Tomaten und die Sardellen ebenfalls fein hacken. Kräuter hacken und Käse fein reiben.
  7. In einer Pfanne Olivenöl erhitzen. Die gewürfelten Zwiebeln, das gehackte Fruchtfleisch von Aubergine, Zucchini und Champignons darin ca. 5 Minuten kräftig anbraten. Knoblauch, getrocknete Tomaten, Sardellen und die gehackten Kräuter zugeben. Weiter 2-3 Minuten braten. Semmelbrösel und Käse unterrühren. Die Füllmasse gut mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  8. Die ausgehöhlten Gemüse in eine große (ich habe gleich zwei Formen genommen) setzen und mit der Gemüsemasse füllen.
  9. Das beiseitegestellte Tomatenfruchtfleisch mit dem Weißwein, Gemüsebrühe, Tomatenmark verrühren und mit Salz, Pfeffer würzen.  Die Sauce in die Form geben. Das Gemüse mit etwas Olivenöl beträufeln.
  10. Im Ofen bei 200°C ca. 40-45 Minuten garen, bis das Gemüse leicht gebräunt ist.

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Dazu serviere ich am liebsten Couscous!

  1. Dafür 250 g Couscous in eine Schüssel geben.
  2. 380 ml Gemüsebrühe zum Kochen bringen und über den Couscous gießen.
  3. Mit einem Teller abdecken und ca. 5 Minuten ziehen lassen.
  4. 2 EL Olivenöl, 1 EL Zitronensaft und frische Kräuter (Thymian, Basilikum) untermischen. Mit Salz, Pfeffer abschmecken.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

 

 

 

Sonntagssüsser Kuchengenuss! Torta della Nonna mit Sommerbeeren

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Torta della Nonna – ein italienischer Ricotta-Käsekuchen! Ich sags euch: der ist soooo gut! ❤

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„Torta della Nonna „bedeutet Großmutters Kuchen. Tja Omis wissen halt wie man es riiiichtig gut macht!  Dieser italienische Käsekuchen besteht aus Marzipan, Eiern und Ricotta. Ok meine Omi hat diese Torta bestimmt nie gebacken, aber dafür gaaanz viele andere Köstlichkeiten (einige werde ich euch bestimmt bald vorstellen).

So aber zurück zu unserer Torta della Nonna.. Ach ich spreche es so gerne aus: Torta della Nonna. Es klingt einfach so schön! Inspiration für diese wunderbare Torta hab ich mir von der bezaubernden Leila Lindholm geholt. Zusätzlich habe ich noch frische Sommerbeeren (Heidelbeeren und ein paar Kirschen) untergemischt. Es sollte schon etwas fruchtig sein. Für mich ist frisches Obst einfach ein Muss in meiner Sommerbackstube… Kaum ein Kuchen, eine Torte oder ein Dessert ohne irgendein Früchtchen.

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Ich denke für eine Torta della Nonna gibt es wohl dutzend verschiedene Rezepte. Tja jede Omi hat da ihr eigenes, kleines, süßes Geheimnis. Meine Variante ist schnell und einfach gemacht und der Geschmack ist wirklich umwerfend!

Ein perfekter Sonntagskuchen für die ganze Familie! Mein Papa ist ja gar kein Marzipanliebhaber, aber sogar ihn konnte ich mit dieser Torta überzeugen. Dazu gibt’s bei uns noch eine schöne Kugel selbstgemachtes Eis oder ihr könnt auch einfach etwas frisch geschlagenes Obers dazu servieren. Mhhhmmm ❤

Natürlich kann man die Torte della Nonna auch ohne Früchte backen. Dann würde ich einfach frische Früchte so dazu servieren oder ein aromatisches Fruchtragout…

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Holt euch diesen Kuchengenuss auch nach Hause!

Hier das Rezept:

Zutaten:

  • 150 g weiche Butter
  • 250 g Marzipanrohmasse, gerieben
  • 6 Eier
  • 250 g Ricotta
  • Abrieb 1 Bio Zitrone
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • 50 g Zucker
  • 30 g Mehl
  • eine Handvoll Heidelbeeren
  • eine Handvoll Kirschen
  • eine Handvoll Mandelblättchen
  • Butter für die Form

Zubereitung:

  1. Butter, Marzipan und Zucker cremig rühren (ca. 5 Minuten mit der Küchenmaschine)
  2. Nach und nach die Eier darunter schlagen.
  3. Ricotta, abgeriebene Zitronenschale, Vanillemark unterrühren.
  4. Zuletzt das Mehl unterheben.
  5. Eine Form (ca. 26 cm) mit Butter einfetten und mit Mandelblättchen ausstreuen.
  6. Den Teig in der Form verstreichen, mit den Heidelbeeren und den Kirschen belegen. Ein paar Mandelblättchen darauf streuen.torta1
  7. Bei 180°C ca. 40-45 Minuten backen (Stäbchenprobe machen).
  8. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

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Am allerbesten schmeckt die Torta della Nonna wenn sie noch lauwarm ist! Also meine Lieben nicht lange warten, gleich ran an die Torta!

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Habt eine wunderschöne Sommerwoche, ihr Lieben. Für die, denen die Ferne dieses Jahr nicht winkt: zaubert euch euren Traumurlaub mit dieser Torta einfach nach Hause!

Im August begebe ich mich mit meinen Lieben nach Süditalien.. huch ich bin schon gespannt ob dort auch so eine leckere Torta della Nonna auf mich wartet….

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Wohlfühlessen deluxe! Käsespätzle mit Röstzwiebeln

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Wohlfühlessen deluxe für die ganze Familie! ❤

Für uns sind Käsespätzle das perfekte Essen, wenn es draußen etwas düster und ungemütlich ist. Tja gestern dachte ich noch dieses Wochenende wird es warm und ich kann mich raus in die Sonne legen. Nix da! Das Wetter spielt nicht so mit, wie ich es gerne hätte…. Ach dann machen wir es uns eben im Häuschen mit leckerem Essen gemütlich und wärmen unsere Seelen damit.

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Kääääsespätzle sind doch wirklich wahres Seelenfutter! Oder was meint ihr? Wir lieben es, wenn es immer wieder einmal eine große Pfanne voll Spätzle gibt. Ach da könnten wir uns alle reinlegen. Ein absolutes Muss dazu sind Röstzwiebel. Na wenn schon, dann gleich ganz richtig! Kalorienzählen ist heute einmal nicht angesagt! Wir lassen es uns richtig gut gehen. Zum Ausgleich und fürs gute Gewissen kommt noch ein großer, bunter Salatteller auf den Tisch.

Spätzle gibt es bei uns auch öfters einmal als Beilage aber Käsespätzle sind schon etwas ganz Feines! Mama und ich haben schon seit einer Weile das perfekte Rezept für unseren liebsten Spätzleteig gefunden. Mehl, Topfen, Milch, Eier, Salz und Pfeffer. Einfach mit dem Gummispatel abschlagen, das war’s! Der zähflüssige Teig wird dann fleißig durch unser Spätzlesieb gestrichen und kurze Zeit später schwimmen unsere Spätzle schon an der Oberfläche.  Oh die freuen sich schon Bekanntschaft mit dem netten Herrn Kääääse zu machen. Wir nehmen am liebsten einen schön aromatischen Bergkäse… mmmmhhhhm!

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Auch Spätzlelust bekommen?

Hier das Rezept:

Zutaten (für 4-6 Portionen):

Für den Spätzleteig:

  • 300 g Mehl
  • 250 g Magertopfen
  • 4 Eier
  • 100 ml Milch
  • 1 TL Salz
  • 1 EL Butter zum Schwenken
  • 100 ml Obers
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 250 g Bergkäse
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Für die Röstzwiebeln:

  • 2 Zwiebeln
  • 3-4 EL Mehl
  • 1 TL Paprikapulver
  • Salz
  • Öl zum Ausbacken

Für den Salat:

  • 1 kleiner Salat (Krauthäuptl)
  • 2 Karotten
  • ein paar Cocktailtomaten
  • 4-5 Radieschen
  • 1/2 TL Senf
  • 3 EL Apfelessig
  • 6 EL Kürbiskernöl
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Für die Spätzle:

  1. Für den Spätzleteig alle Zutaten in eine große Schüssel geben und zu einen glatten Teig abschlagen.spätzle1
  2. Einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen. Salzen.
  3. Den Spätzleteig durch ein Spätzlesieb in das Wasser streichen und ca. 3-4 Minuten leicht köcheln lassen, bis die Spätzle an der Oberfläche schwimmen (den Teig in 2-3 Portionen nacheinander einkochen).
  4. Spätzle mit Siebschöpfer herausnehmen.
  5. In einer großen Pfanne Butter erhitzen und die fertigen Spätzle darin schwenken.
  6. Obers und gehackte Petersilie zu den Spätzle geben. Mit Salz und Pfeffer würzen.spätzle3
  7. Die Spätzle lagenweise mit dem geriebenen Bergkäse in eine Form (oder Pfanne) schichten (mit Käse bedecken).
  8. Bei 180°C ca. 20 Minuten überbacken.

Für die Röstzwiebeln:

  1. Die Zwiebeln in feine Ringe schneiden.
  2. Mehl mit Paprika und Salz mischen und die Zwiebeln darin wenden.
  3. In Öl knusprig ausbacken und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
  4. Nach Belieben noch etwas salzen.

 Für den Salat:

  1. Salat waschen, zerteilen. Karotten in feine Streifen hobeln. Tomaten halbieren. Radieschen in Scheiben schneiden.
  2. Für die Vinaigrette Senf mit Essig, Öl, Salz und Pfeffer verrühren.
  3. Salat damit vermengen und auf einer großen Platte anrichten.

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Gabel für Gabel kommen die Käsespätzle in den Schnabel. Mmmmh und schon bald sind alle Kasspatzen weg…  hoffentlich kommen sie bald wieder auf den Tisch!

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Bon appétit, ääh Mahlzeit, meine Lieben!

Lena ❤

Der Sommer ruft! Schoko-Semifreddo mit frechen Früchtchen

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So meine Lieben, gerade haben wir ja Kirschzeit, deshalb wundert euch nicht, wenn bei mir jetzt die süßen Kirschen nur so herumschwirren. Diesmal naschen wir sie zu einem cremigen Schokoladeneis… Mmmmmh! ❤

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Na habt ihr es auch schon bemerkt….. Der Sommer kommt zurück! Es wird warm, ja sogar ziemlich sommerlich heiß! Die Chancen stehen sehr gut, dass ich es mir im Bikini wieder einmal auf dem Liegestuhl gemütlich machen kann. Oh ja da freue ich mich schon! Und natürlich gehört da ein schön cremiges Eiserlebnis dazu. Dazu gesellen sich noch ein paar freche Früchten aus dem Garten.

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“Semifreddo” ist italienisch und bedeutet halb gefroren. Ein wirklich tolles Eis, das ganz ohne Eismaschine gezaubert werden kann. Man braucht die Masse nur anzurühren und ein paar Stunden tiefzukühlen, bis sie halbgefroren ist  – et voilà!

Hin und wieder baucht man solch einfache Eisrezepte, die auch ohne Eismaschine ganz wunderbar gelingen (und das auch ohne ein einziges Mal umrühren zu müssen).

Ich liebe ja meine Eismaschine, jedoch in meiner Wohnung in Graz muss ich ohne mein Schätzchen auskommen. Die bleibt nämlich schon brav daheim und wartet bis ich am Wochenende wieder nach Hause komme.

Mein Liebster und ich sind ja wahre Eis-Junkies, deshalb muss es auch ohne Eismaschine immer fleißig Eis geben. Oft zaubere ich dann meine einfachen Blitz-Fruchteis-Varianten (also einfach gefrorenes Obst mit Joghurt pürieren), aber manchmal haben wir Lust auf etwas Schokoladiges und schöööön cremig muss es sein. So da kommt dann immer dieses Schoko-Semifreddo ins Spiel und macht uns oberglücklich!

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Wenn die Masse länger (über Nacht..) im Tiefkühler verweilt hat, dann lasst es am besten vor dem Servieren (ca. 10 Minuten) im Kühlschrank leicht antauen.

Sehr köstlich ist es auch, wenn man zusätzlich noch 2-3 EL Likör (Amaretto, Baileys, Kaffeelikör….) unter die Masse mengt. Huch das ist ein Träumchen! ❤

Anstatt der Nüsse kann man auch geröstete Kokosflocken zur Eismasse geben. Schmeckt auch sehr lecker! Also ihr seht, ihr könnt euch nach eurem Geschmack ein bisschen austoben.

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Semifreddo?! Jaaaa! Will ich haben!

Hier das Rezept:

Zutaten:

  • 4 Eier
  • 60 g Zucker
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • 200 g Schokolade (ich nehme am liebsten eine zartbittere Sorte)
  • 250 ml Obers
  • 250 g griechisches Joghurt
  • 50 g kleine Schokostückchen
  • 50 g Nüsse, grob gehackt  (Haselnüsse, Mandelblättchen…)
  • Kirschen, Erdbeeren (oder andere Beeren) zum Servieren

Zubereitung:

  1. Die Eier trennen. Die Dotter mit der Hälfte des Zuckers und Vanillemark schaumig schlagen ( mit dem Mixer).
  2. Die Schokolade im Wasserbad oder im Ofen schmelzen und in die Dottermasse rühren.
  3. Obers aufschlagen und mit dem griechischen Joghurt unter die Eimasse rühren.
  4. Das Eiklar mit dem restlichen Zucker steif schlagen und vorsichtig unterheben.
  5. Die gehackten Schokostückchen und Nüsse unter die Masse mengen.
  6. In eine Auflaufform oder Schüssel füllen und für mind. 4-5 Stunden tiefkühlen, bis die Masse halb gefroren ist.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Kirschauflauf-Liebe! Clafoutis aux cerises

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Clafoutis! ❤ ❤ ❤

Meine große süße Ofenliebe!

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Das wohl einfachste Dessert und dazu noch so wahnsinnig lecker!

Allein das Wort: Kla-fuh-tiiiie. Ich liebe es einfach! Klingt doch wirklich schön und etwas verführerisch, finde ich. So das süße Clafoutis weiß nicht so ganz genau, ob es nun Kuchen oder Pfannkuchen oder Auflauf sein will, und genau das ist sein süßes Geheimnis. Die Flufffigkeit und der Geschmack verzaubern mich immer wieder aufs Neue.

Clafoutis kommt aus Frankreich (woher denn sonst?) und besteht aus mit Teig übergossenen Früchten, die dann im Ofen gebacken werden. So einfach  so unfassbar gut.

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Clafoutis ist total schnell zubereitet und dabei so variabel. Nehmt einfach die schönsten Früchte der Saison und überbackt sie mit dem feinen Teig.  Kirschen (der absolute Klassiker!!!), Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren, Johannisbeeren, Marillen, Pflaumen.. alles was euer Herz begehrt macht sich gut in der Form.

Also Früchte rein in die Form, dann kommt ein feiner Teig darüber (aus Eiern, Milch, Obers, Zucker, Vanille und nur gaaanz wenig Mehl und Nüssen). Dann ein Weilchen gedulden, bis unser Clafoutis im Ofen vor sich hin gart….  Schnell raus damit und am besten noch gleich warm genießen!

Auch zum Frühstück ein wahres Gedicht. Das letzte Kirsch-Clafoutis hab ich mit Mama gaaanz alleine vernascht (tja Papa war „leider“ nicht daheim und mein Bruder mag keine Kirschen).. So dann blieb uns natürlich nichts anderes übrig als die ganze Form gründlich auszuputzen. Wäre ja schade um das gute Clafoutis, da es ja frisch gegessen werden muss (also aufheben ist da nicht angesagt – gleich aufessen und zwar alles!).

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Mich macht Clafoutis ganz wuschig – probiert’s mal aus!

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Hier das Rezept:

Zutaten: (für eine große Auflaufform – reicht für 4-6 Personen)

  • 6 Eier
  • 60 g Zucker
  • Mark 1 Vanilleschote
  • 300 ml Milch
  • 180 ml Obers
  • 1 EL Mehl
  • 40 g Mandeln, gemahlen
  • 400 g Kischern
  • etwas Butter für die Form

Zubereitung:

  1. Eier mit Zucker, Vanillemark, Milch, Obers, Mehl und Mandeln pürieren.
  2. Die Form mit Butter befetten.
  3. Kirschen in die Form geben.
  4. Teig darübergießen.
  5. Bei 160°C ca. eine Stunde backen.
  6. Warm und mit Puderzucker bestäubt servieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Da freut sich die ganze Familie! Polentapizza

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Diese Polentapizza ist ein perfektes Familienessen. ❤

Ein großes Blech voll mit lauter guten Sachen und dann schaut das alles auch noch so schön bunt aus. Da bekommt doch jeder sofort Lust, sich ein großes Stückchen zu schnappen.

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Anstatt des normalen Pizzateiges zaubern wir heute einen leckeren Polentabrei, den wir dann als Boden auf ein Blech verteilen. Darauf geben wir dann eine selbstgemachte Tomatensauce und belegt wird alles mit buntem Gemüse (der Saison, oder was ihr gerade daheim habt). Zuletzt noch gut mit Käse bestreuen und schon gehts ab in den Ofen.  Eine kleine Weile gedulden und die Liebsten können schon zu Tisch gerufen werden. Die Pizza wird im Nu aufgegessen sein und wartet schon darauf, das nächste Mal gebacken zu werden (glaubt mir, das wird nicht lange auf sich warten lassen).

Schnell, einfach gemacht und so köstlich! Solche Rezepte sind doch einfach goldwert und müssen gut im Köpchen gespeichert werden.  Ich backe diese Polentapizza auch für meinen Liebsten und mich. Nach einem anstrengendem Tag macht der Anblick dieser bunten Pizza einfach nur glücklich und zufrieden.

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Beim Pizzabelag könnt ihr eurer Fantasie und eurem Appetit freiem Lauf lassen. Im Herbst kommen bei mir dann feine Kürbisscheiben auf diese Pizza. Nach Belieben könnt ihr nach dem Backen auch noch etwas frischen Rucola auf der Pizza verteilen.

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Hier das Rezept: (Inspiration aus dem Buch „Gaumenkino“)

Zutaten (für 4-6 Portionen):

Für den Polentaboden:

  • 2 Tassen Gemüsebrühe (ca. 500 ml)
  • 1 Tasse Polenta (ca. 250 g)
  • 50 g Butter
  • eine Handvoll Parmesan, frisch gerieben
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 3 Thymianzweige

Für die Tomatensauce:

  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 kleine Zwiebel, fein gehackt
  • 1 Tomate, gewürfelt
  • 250 ml Tomatenpüree
  • eine Prise Zucker
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • frischer Basilikum
  • Olivenöl

Für den Belag:

  • 1/2 Zucchini, in Scheiben geschnitten
  • Je 1/2 roter und gelber Paprika, in Streifen geschnitten
  • 1/2 Bund grüner Spargel, in kleine Stücke geschnitten
  • 1 rote Zwiebel, in feine Ringe geschnitten
  • 150 g Käse zum Überbacken (z.B. Bergkäse)
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • etwas Olivenöl

Zubereitung:

  1. Gemüsebrühe zum Kochen bringen. Polenta und Butter einrühren, aufkochen und quellen lassen (ca. 10 Minuten). Parmesan und Thymian untermengen. Würzen.
  2. Polenta auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und gleichmäßig verstreichen.
  3. Für die Tomatensauce Knoblauch und Zwiebel in Olivenöl anschwitzen. Tomatenwürfel zugben und kurz mit anschwitzen. Mit Tomatenpüree aufgießen und leicht köcheln lassen. Mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken. Zuletzt mit Basilikum verfeinern.
  4. Die Tomatensauce auf dem Polentaboden verstreichen. polenta1
  5. Das Gemüse darauf verteilen, würzen und zuletzt mit Käse bestreuen.polenta2
  6. Bei 180°C ca. 25-30 Minuten backen.
  7. Vor dem Servieren nach Belieben noch mit etwas Olivenöl beträufeln.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Frühstücksglück! Gesunde Heidelbeer-Apfel-Muffins

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Frühstück! ❤

Ich liebe es jeden Tag gemütlich und ausgiebig zu frühstücken! Im Sommer setze ich mich ja am allerliebsten auf den Balkon und genieße dort meine morgendlich Mahlzeit und wenn ich etwas Glück habe, erhasche ich noch ein paar Sonnenstrahlen. Ja so fängt mein Tag gut an!

Leider ist mir dieses Vergnügen nicht immer gegönnt und im Alltag ja auch schwer umzusetzen. Wenn ich mich aus dem Bett zerre, um zur Arbeit zu marschieren ist es fünf Uhr am Morgen…. Tja das ist sogar mir viiiel zu früh um mir ein Frühstück zu richten und sind wir uns mal ehrlich um fünf Uhr hab ich noch keinen Appetit.

So heute war mal wieder so ein Tag. Ring, ring… der Wecker läutet und es heißt aufstehen. Wir haben Juni und es ist kalt und düster draußen…. Da wäre es im Bettchen schon noch schön gewesen. Na gut, schnell frisch machen, Tasche packen, rauf aufs Fahrrad und los zur Arbeit. Stop! Eines haben wir vergessen! Ich hab ja gesunde Frühstücksmuffins gebacken. Davon kommt noch einer in meine Tasche und ab geht’s. Jetzt bin ich gut gerüstet. So gegen acht Uhr bin ich bereit für mein Frühstückchen. Ein leckerer und dazu noch gesunder Heidelbeer-Apfel-Muffin beschert mir einen morgendlichen Genuss und gibt mir Energie. Dazu noch ein schönes Tässchen Kaffee und ein Schüsselchen Joghurt. Ja so hab ich es gern!

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Ich backe soo gerne solche leckeren Frühstücksmuffins, die sich super auf dem Sprung verzehren lassen. Gerne backe ich gleich ein paar mehr davon und friere sie ein. Dann Stück für Stück herausholen. Entweder auftauen lassen oder im Ofen kurz aufbacken (mmmmhh.. das liebe ich ja… ein warmer Muffin zum Frühstück).

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Momentan gibt es ja frische Heidelbeeren auf dem Markt (ich könnte diese Beerchen jeden Tag naschen). Falls ihr keine Frischen bekommt, könnt ihr auch tiefgekühlte (aber nicht aufgetaute) Heidelbeeren nehmen. Dieses Muffinrezept lässt sich prima abwandeln. Mit Himbeeren sind diese Muntermacher auch sehr lecker. Auch Trockenfrüchte (getrocknete Feigen oder Marillen) machen sich sehr gut darin. Ein weiterer Favorit sind Bananenmuffins. Dafür einfach zwei zerdrückte Bananen zum Grundrezept dazumischen. Tja ihr seht, ihr könnt euch einen abwechslungsreichen Muffinmorgen gestalten.

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Wenn ich es mir daheim gemütlich machen kann, zaubere ich mir gerne noch einen schnellen Buttermilchshake dazu. Momentan bin ich ja so und so im Shake-Fieber. Mein Liebster und ich sind begeiserte Shake-Schlürfer. Ob Erdbeer-, Bananenmilch, Himbeer-Joghurt-Shake, grüner Smoothie… Bei uns kommt alles in den Mixer und beglückt uns.

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Schneller Morgenzauber gefällig?

Hier das Rezept:

Zutaten: (für ca. 12-15 Stück)

  • 300 g Weizenvollkornmehl
  • 3 TL Backpulver
  • 100 g Rohrzucker
  • 2-3 EL Haferflocken
  • 1 EL Chia-Samen
  • 1/2 TL Zimt
  • 50 g Nüsse, grob gehackt (z.B. Haselnüsse, Mandeln….)
  • 2 EL Honig
  • 1 Ei
  • 300 ml Buttermilch
  • 80 ml Öl (z.B. Rapsöl)
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • 200 g frische Heidelbeeren
  • 1 Banane, in Scheiben geschnitten
  • 40 g getrocknete Äpfel

Zubereitung:

  1. Mehl mit Backpulver, Rohrzucker, Haferflocken, Zimt, Nüsse und Chiasamen vermischen.
  2. In einer extra Schüssel Honig mit Ei, Buttermilch, Öl, Bananenscheiben und Vanillemark verrühren.
  3. Die Eimischung zu der Mehlmischung geben und locker untermengen.
  4. Heidelbeeren,  und gehackte Apfelringe untermischen.
  5. Die Masse in die mit Papierbackförmchen ausgelegten Vertiefungen eines Muffinblechs verteilen.
  6. Bei 180°C ca. 25 Minuten backen (Stäbchenprobe machen).
  7. Warm oder kalt servieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Herrlich fein und aromatisch! Schweinsfilet-Saltimbocca mit Ziegenkäse-Risotto

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Italien lässt grüßen ❤ Herrlich fein und aromatisch! Dieses Gericht begeisterte unsere Gaumen und bescherte uns ein wunderbares Mittagessen!

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Saltimbocca heißt ja „Spring in den Mund“ und bezeichnet einen italienischen Küchenklassiker. Ich habe die klassische Variante etwas abgewandelt und ein neues, leckeres Gericht daraus gezaubert.

Bei mir werden Scheiben vom Schweinefilet mit Salbei belegt und mit Parmaschinken umwickelt. Dann wird’s gut angebraten und möchte gleich in deinen Mund springen. Die zarten Schweine-Saltimboccas dürfen es sich dann auf cremigem Ziegenkäse-Risotto gemütlich machen.

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Der milde Ziegenfrischkäse verleiht dem Risotto noch eine zusätzliche Cremigkeit und gibt eine feine Würze. Ja mein geliebter Ziegenkäse kommt sehr oft zum Einsatz und verfeinert immer wieder einmal meine Gerichte. Zusätzlich sind hier noch ein paar grüne Spargestücke mit im Risotto. Tja die Spargelsaison ist nun so gut wie beendet und ich habe mich auch schon langsam von den zarten Stangen verabschiedet. Lieber Spargel, ich freue mich schon auf deinen Besuch im nächsten Jahr. Es war mir eine große Ehre mit dir!

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Wichtig für den typischen Geschmack von Saltimbocca ist luftgetrockneter Schinken. Ich verwende am liebsten Parmaschinken. Ihr könnt aber auch einen anderen luftgetrockneten Schinken (z.B. Serrano) nehmen.

So dann brauchen wir noch ein feines Kraut…. Salbei!  Wie bei allen Kräutern ist er ganz frisch gepflückt am aromatischsten. Es lohnt sich also, im Sommer ein Töpfchen mit frischem Salbei auf dem Balkon zu haben!

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Wollt ihr diese Saltimboccas auch in eure Münde springen lassen?

Hier das Rezept:

Zutaten (für 4 Portionen):

  • 500 g Schweinsfilet
  • 10-12 Scheiben Parmaschinken
  • einige Salbeiblätter
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Fürs Risotto:

  • 200 g Risottoreis
  • 2 Frühlingszwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 100 ml Weißwein
  • ca. 500-800 ml Gemüsebrühe, heiß
  • 1/2 Bund grüner Spargel
  • eine Handvoll Parmesan, frisch gerieben
  • 150 g Ziegenfrischkäse
  • 1 EL Butter
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

  1. Frühlingszwiebel in Scheiben schneiden, Knoblauch hacken. Beides in etwas Olivenöl glasig dünsten. Den Risottoreis zugeben und kurz mit anschwitzen. Mit Weißwein ablöschen und einkochen lassen.
  2. Jetzt immer nach und nach ein bisschen von der heißen Gemüsebrühe zugießen. Spargel in kleine Stücke schneiden (ca. 1 cm groß) und nach ca. 6-7 Minuten Garzeit dazugeben. Solange weitergaren und immer wieder mit Brühe aufgießen bis der Reis gar ist (der Reis sollte noch einen leichten Biss haben). Zwischendurch immer wieder umrühren!
  3. Zum Schluss den Parmesan, den Ziegenfrischkäse und ein kleines Stückchen Butter unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Risotto soll schön cremig sein (nach Belieben noch etwas Brühe unterrühren).
  4. Das Schweinsfilet in Scheiben schneiden (ca. 1 cm dick). Mit Salz und Pfeffer gut würzen. Mit jeweils 1-2 Salbeiblätter belegen und mit Prosciutto umwickeln.
  5. Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen und von beiden Seiten anbraten (ca. 3-4 Minuten). Im Ofen kurz warm stellen.
  6. Das Risotto auf Teller verteilen und je 2-3 Saltimbocca darauf geben.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Fruchtiger Hochgenuss! Cremiges Kirscheis mit Mandeln

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So meine Lieben, heute dreht sich bei mir alles um etwas Cremiges, das wir alle zum Schlecken gerne haben! Ja genau! Es ist Eiiiiszeit! ❤

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Was wäre der Sommer ohne selbstgemachtes Eis!? Unverstollbar für mich und meine Lieben! Deshalb ist meine geliebte Eismaschine sehr oft im Einsatz und verwöhnt uns mit himmlischen Kreationen….

Als ich am Freitag nach Hause kam warteten gleich mehrere Überraschungen auf mich … Ich habe euch ja schon erzählt, dass mein Papa gaaaanz viele köstliche Kirschen gepflückt hatte und dazu wartete auch noch das Buch „Lomelinos Eis“ auf mich. Huch da hab ich mich riesig gefreut!

Gleich mal durchgeblättert und ich war sofort hin und weg von den wirklich vielen (es sind genau 80 Rezepte) eisigen Köstlichkeiten.

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Zu Beginn des Buches findet man gleich einmal sehr viel Wissenswertes rund ums Eis (über die verschiednen Arten von Eis bis zu den wichtigsten Zutaten…). Dann gehts gleich mal los mit dem allseits geliebten Rahmeis. Einige Sorten haben mich auf dem ersten Blick verzaubert (das Crème-brûlèe-Eis mit Macadamia-Crunch und das Feigen-Honig-Eis mit Madeira muss uuunbedingt probiert werden).  Darauf freut sich mein Gaumen schon!

Dann gehts weiter mit Sorbet/Sherbets, Eis am Stiel, Eistorten und Eisdesserts, Getränke und zu guter Letzt findet man noch Rezepte für Garnituren und Saucen.

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“ Eis ist eine der größten Köstlichkeiten, die ich kenne, und es schmeckt einfach immer. Man kann sich damit den Alltag versüßen, Kinder auf einem Geburtstagsfest beglücken oder es als edles Dessert reichen. Für jede Gelegenheit gibt es die passende Sorte!“

Linda Lomelino

Ach liebe Linda, da stimme ich dir nur zu geeerne zu! Von Eis kann man einfach niemals genug haben und jeder liebt es.

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Besonders mein Liebster könnte jeden Tag Eis naschen. Da bin ich dann stets auf der Hut und gebe mir Mühe immer frisches, selbstgemachtes Eis daheim zu haben. So, Dank deinem wirklich bezauberndem Buch (vor allem die Fotos sind faaantastisch) hab ich jetzt noch mehr Ideen und Inspiration für meine Eiskreationen bekommen. Ich kann es kaum noch erwarten weiter Eismassen anzurühren und meine Eismaschine wieder zum Laufen zu bringen.

Ich kann dieses Buch von der schwedischen Kult-Autorin nur empfehlen. Jeder der Eis liebt, wird dieses Buch nicht mehr aus den Händen geben und am liebsten gleich jedes Rezept ausprobieren wollen.

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Natürlich wurde das erste Rezept sofort ausprobiert. Na klar habe ich mich für Kirscheis entschieden. Die Kombination von Kirschen und gerösteten Mandeln ist einfach grandios und mit etwas Amarettolikör wird es zum ultimativen Hochgenuss.

Die Zubereitung ist wirklich simpel und geht auch ganz schnell. Zuerst werden Kirschen mit Zucker, Vanille und Likör weich gekocht und fein püriert. Milch und Obers kommt noch dazu und schon gehts ab in die Eismaschine…. Ach ich liebe es in der Küche zu stehen und immer gespannt zu warten, bis das Eis cremig wird und ich es aus der Maschine holen kann. Dann wird es brav in eine Form gefüllt und noch einmal in den Tiefkühler gestellt. Etwas Eismasse bleibt dann meist noch im Eisbehälter übrig, die meine Mama und ich schön fleißig wegschlecken. Tja die Eisfeen dürfen sich das erlauben.

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Dieses wirklich hübsche, blumige Tässchen hab ich übrigens von meinen lieben Freundinnen zum Geburtstag bekommen. Oh da hab ich mich riesig gefreut und gleich gewusst, dass ein Eis darin landen wird. Na liebes Eis wie gefällts dir in dieser Tasse? Da noch viele weitere Nachschlag-Kugeln darin gelandet sind, denke ich mal seeehr gut… Ja darin werden es sich noch so einige eisige, cremige Kreationen gemütlich machen.

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Hausgemachtes Eis schmeckt einfach am besten und ihr werdet euch wundern, wie einfach es im Grunde ist,  eisige Hochgenüsse zuzubereiten. Lasst euch verführen!

Hier das Rezept: (aus dem Buch Lomelinos Eis – leicht abgewandelt von mir)

Zutaten:

  • 500 g Kirschen, entsteint
  • 150 g Zucker
  • 600 ml Obers
  • 300 ml Milch
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • 3 EL Amarettolikör
  • 100 g Mandelblättchen

Zubereitung:

  1. Die Mandelblättchen leicht goldbraun rösten (im Ofen bei 170°C oder in der Pfanne). Abkühlen lassen.
  2. Die Kirschen mit Zucker, Vanillemark und Amarettolikör aufkochen und ca. 10 Minuten leicht köcheln lassen.
  3. Abkühlen lassen und pürieren (Achtung es könnte ein bisschen spritzen). eis1
  4. Das Kirschpüree mit Obers und Milch verrühren.
  5. Die Eismasse in der Eismaschine cremig gefrieren lassen (ca. 25-30 Minuten, je nach Maschine).
  6. Kurz bevor das Eis fertig ist die Mandelblättchen unterrühren.eis2
  7. Die Masse in einen Behälter/in eine Form füllen und für ca. 2-3 Stunden tiefkühlen.
  8. Das Eis mit frischen Kirschen servieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤