Malfatti! So machten wir „Benefatti“ daraus!

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Malfatti! Malfatti? Was sind Malfatti?

Ach bei uns heißt diese Köstlichkeit „Benefatti“! ❤

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Gestern kam wieder einmal meine liebe Freundin Sonja zu Besuch. So wir hatten schon länger geplant einmal gemeinsam Malfatti zu machen. Ab gings in die Küche und die Malfattimasse wurde gezaubert.

Achja ich wollte euch ja erzählen was Malfatti eigentlich sind. Ganz einfach: Leckere Spinat-Ricotta-Nocken! ❤

Der Name „Malfatti“ steht für schlecht gemacht oder auch misslungen. Was? Nein! Das finden wir nicht und nannten unsere Malfatti ganz schnell um zu Benefatti! 🙂 Wir habens ja guuut gemacht!

Ja ok, die Nocken sehen jetzt nicht gerade mega elegant aus , aber schmecken tun sie einfach wuuuunderbar.

Bei der Zubereitung ist vor allem das Ausdrücken des Spinats ganz wichtig, da die Malfattimasse sonst zu weich wäre und sich beim Sieden im Wasser auflöst.. na das wollen wir ja nicht  – also kräftig ausdrücken.

Ganz klassisch werden in Italien Nocken aus der Masse abgestochen, mit zwei Löffeln geformt und schon gehts ab ins siedende Salzwasser. Dort ziehen sie dann ein paar Minütchen, bis sie an die Oberfläche steigen.

Wir schwenken unsere Benefatti dann noch in einer aromatischen Tomaten-Knoblauch-Salbei-Mischung, bevor wir sie servieren. Nach Belieben kann man die fertigen Nocken auch in brauner Butter mit Salbei schwenken. Wir wollten allerdings noch ein paar Tomätchen auf unserem Teller haben.

Da wir immer noch nicht genug hatten, kamen auch noch ein paar geröstete Mandelstifte und etwas zerbröckelter Schafskäse darüber. So jetzt ists aber genug und es kann endlich gegessen werden!

Wir fanden unsere Benefatti äußerst gelungen und genossen ein herrliches Abendessen auf dem Balkon. Ach, bei diesem warmem Sommerwetter macht doch alles gleich noch viel mehr Vergnügen.

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Liebe Sonja es war wieder einmal wundervollst und amüsant mit dir! Ich freue mich schon auf unsere nächstes Kochabenteuer!

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Malfatti, äh Benefatti-Lust?

Hier das Rezept:

Zutaten (für 4 Portionen):

  • 500 g Spinat (TK oder frisch)
  • 1 Zwiebel, klein gehackt
  • 3 Knoblauchzehen, klein gehackt
  • 250 g Ricotta
  • 2 Eier
  • 50 g Parmesan, frisch gerieben
  • 180-200 g Mehl
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • etwas Zitronenabrieb
  • Muskatnuss
  • Butter zum Anbraten

Außerdem:

  • eine Handvoll Cocktailtomaten, halbiert
  • 2 Frühlingszwiebeln, in feine Scheiben geschnitten
  • 3 Knoblauchzehen, in Scheiben geschnitten
  • ein paar Salbeiblätter
  • 2-3 EL Butter
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Mandelstifte, geröstet
  • Schafskäse, zerbröckelt
Zubereitung:
Zwiebel und Knoblauch in etwas Butter glasig anschwitzen. Den Spinat dazugeben und zusammenfallen lassen. Durchrühren und solange dünsten, bis der Spinat komplett zusammengefallen ist. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Den Spinat herausnehmen und in einem Sieb gut abtropfen (ausdrücken, so dass möglichst viel Flüssigkeit austritt). Spinat klein hacken.
Ricotta mit den Eiern, Parmesan, Salz, Pfeffer, Zitronenabrieb und Muskatnuss verrürhren. Spinat unterrühren. Zuletzt das Mehl untermengen. Nochmal gut abschmecken!
In einem Topf Salzwasser zum Kochen bringen. Für die Malfatti kleine Portionen mit einem Esslöffel abstechen und mit einem zweiten Esslöffel zu Nocken formen. Zwischendrin die Löffel immer wieder ins heiße Wasser tauchen (so lassen sich die Nocken leichter formen).
So ich mache dann zur Sicherheit immer einen Probemalfatti, bevor ich alle Nocken ins Wasser gebe. Falls die Nocke zu weich ist einfach noch etwas Mehl zugeben.
Die Malfatti im siedenden Wasser einige Minuten ziehen lassen, bis sie an der Oberfläche schwimmen.
In der Zwischenzeit die Butter in einer Pfanne zerlassen, die halbierten Tomaten, Knoblauch und Frühlingszwiebeln darin anschwitzen. Mit Salz und Pfeffer würzen und zuletzt noch die Salbeiblätter kurz darin ziehen lassen.
 
Die fertigen Malfatti mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser heben, abtropfen lassen und kurz in der Tomatenmischung schwenken.
Die Malfatti auf Teller anrichten und die Tomaten-Salbei-Mischung darübergeben. Nach Belieben noch mit gerösteten Mandeln und Schafskäse bestreuen.
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Bon appétit, meine Lieben!
Lena und Sonja ❤

2 Gedanken zu “Malfatti! So machten wir „Benefatti“ daraus!

  1. Sonja schreibt:

    Es war mir eine Ehre, liebe Lena! Du bist eine wahre Künstlerin und ich hab mir unsere Benefatti auch noch heute schmecken lassen.

    Gros bisous ma belle,
    Sonja

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