Wir reisen nach bella Italia! Pures Sommerglück im Süden

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Ciao meine Lieben!

Wir sind wieder zurück aus dem Urlaub und ich hab ganz viele Köstlichkeiten für euch mit im Gepäck! Von Antipasti bis Dolci ist alles dabei…. also die nächsten Wochen werden wir uns noch ein paar Mal nach Italien schlemmen. Mmmmmh, da schenken wir uns wahre Lebensfreude!

sorrento18Unsere selbstgezauberte Jause, die wir genüsslich mit Blick auf Sorrento genossen….

Viel sonnenverwöhntes Gemüse, die beste Pizza, Pasta satt und fangfrischen Fisch: Der Süden Italiens tischt einfach traditionell, aber so unglaublich köstlich auf.

Che buona cucina! ❤

sorrento1Die beste Pizza (besonders die Pizza Provola mit Rucola) gibt’s in Sorrento bei Colline de Sorrento!

Wer kann diesen Sonnengerichten, die mit sooo viel Amore und Hingabe zu frischen Produkten zubereitet wurden, schon widerstehen? Wir haben es uns die letzten Tage so richtig gut gehen lassen und die italienische Küche in vollsten Zügen genossen…. Also kommt einfach mit auf unsere kleine Reise und ich zeige euch, was wir alles erlebt und gespeist haben!

sorrento45  Scialatielli mit Muscheln –  sooo lecker (bei Colline di Sorrento)

So zuerst muss ich euch einmal meine liebe Schwiegerfamilie vorstellen, mit der ich eine ganze Woche in bella Italia verbringen durfte.

positano2Meinen Liebsten, Fabio kennt ihr ja mittlerweile schon.

sorrento51Meine liebe Schwägerin Sandra und ihr Liebster, Tonio (der übrigens die ganzen tollen Fotos machte).

capri18Janet und Gerald – die besten Schwiegereltern.

Tante Niki und Onkel Salvatore, bei denen wir die bezaubernden Tage in ihrem wundervollen Heim in Sorrento verbringen durften.

sorrento24Onkel Salvatore, Tante Niki, Janet, Gerald, Sandra, Ich und Fabio (der liebe Tonio war wieder einmal unser Fotograf) – Blick auf Positano!

Ich bin glücklich, eine so tolle Schwiegerfamilie an meiner Seite zu haben und mich hat es gefreut, mit euch diese Urlaubstage zu genießen. Mille, mille  Grazie!

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rom47Petersplatz – Piazza San Pietro (dahinter der Petersdom).

Die ersten zwei Tage verbrachten wir in Rom. Wir schlenderten durch die vielen Straßen und Gässchen und ich schleckte mich durch die Eissalons, um meinen Gelato-Meister zu finden (wo es für mich das beste Eis in der Stadt gibt, erzähl ich euch gleich).

rom11Kommt lasst uns die ewige Stadt entdecken! Wir flanierten über die schönsten Plätze der Stadt (Piazza Navona, Piazza del Popolo, Petersplatz…) erkundeten das ein oder andere antike Bauwerk und den Staat in der Stadt, dem Vatikan statteten wir natürlich auch einen Besuch ab.

rom41an der Piazza Navona

Geschlafen, uns frisch gemacht und lecker gefrühstückt haben wir im B&B Castellani a San Pietro. Mitten in der Stadt (ca. 5 Minuten zu Fuß zum Vatikan und 20 Minuten ins Zentrum) liegt dieses fantastische B&B. Die Zimmer (es gibt nur drei Zimmer) sind modern und stilvoll eingerichtet. Das Frühstück typisch italienisch mit viel Süßem, aber auch reichlich Obst und Joghurt, sogar ein frisch gepresster Saft (aus Orangen und Karotten) wurde uns liebevoll serviert. Also wir waren alle restlos begeistert und können dieses B&B nur weiterempfehlen.

rom9ti voglio un mondo di bene

rom37Wenn ihr in den Petersdom gehen wollt, dann macht es so wie wir. Einfach bis ca. 17:30-18:00 warten, dann ist die Menschenschlange schon fast verschwunden und man ist in 5-10 Minuten im Dom. So ersparten wir uns jede Menge Wartezeit, die uns bei dieser Hitze bestimmt in Schwitzen gebracht hätte. Wir hatten sogar das Glück, eine Messe im Petersdom mitzuerleben, die mich ganz schön beeindruckt hat.

rom49Fontana di Trevi – gesperrt, da Baustelle! Na da zogen wir gleich mal ein trauriges Gesicht….

rom15….aber als ich diesen Laden entdeckte kam das große Strahlen gleich wieder zurück!

rom17Gleich neben dem Pantheon findet man dieses süße Schmuckstück! Ich musste mir sofort einen Cannolo kaufen (ach ich hätte ja am liebsten gleich alles durchprobiert).

rom45Delizioso!

rom3Piazza di Spagna –  vor der spanischen Treppe

rom43rom36vor der Engelsbrücke….

rom6auf der Engelsbrücke.

rom29rom21Ciao, ragazzo!

rom22Che bello!

rom23bacione!

rom50Forum Romanum!

Am Abend ging es natürlich immer in ein feines Restaurant zum Speisen. Wir hatten oft schon großen Hunger, da die italienischen Essenszeiten nicht gerade unseren Gewohnheiten entsprachen. Am ersten Tag in Rom haben wir ganz zufällig dieses wirklich nette und vor allem vorzügliche Restaurant entdeckt – Taverna Antonina! Tolle Pastagerichte und ich genoss ein cremiges Risotto mit Meeresfrüchten… Da würden wir immer wieder gerne essen!

rom5Am zweiten Abend in Rom entführte uns die liebe Cousine in ein sizilianisches Restaurant  – siciliainbocca!

rom26Das Restaurant liegt etwas außerhalb vom Zentrum, aber ich würde euch empfehlen, dort unbedingt vorbeizuschauen!

rom24rom25Herrliche Pasta mit Schwertfisch!

So und jetzt verrate ich euch noch, wo ich das beeeste Gelato in Rom schlecken durfte! Nein, nicht beim berühmten Giolitti, auch nicht bei Frigidarium…. sondern bei Cambiovita!

rom31rom32Das Eis schmeckt so unglaublich natürlich und frisch! Das Pistazieneis ist jeeeede Sünde wert (da würde ich mir gleich eine Kugel extra bestellen).

sorrento27So nach den wunderbaren Tagen in Rom, ging es dann weiter Richtung Süden! In Sorrento angekommen, machten wir es uns bei Tante Niki und Onkel Salvatore gemütlich.

sorrento44Ist dieses Haus nicht schön? Es liegt weit oben am Berg (ja das Kofferschleppen und der tägliche Weg war etwas anstrengend)…

sorrento19….aber dieser Ausblick ist doch wirklich unschlagbar!

sorrento22Jeden Abend konnten wir solch einen Sonnenuntergang miterleben! Ach da fühlt man sich wie im Paradies….

sorrento31sorrento20Wie mein Schwiegerpapa, Gerald immer so schön sagt… Due ragazze con gli occhi di sole!

sorrento21Unsere principessa „Minnie“. 

sorrento39Da hängen die Melanzani und warten darauf in ein Parmigiano zu wandern.

sorrento40Ach das wäre auch mein Traum – ein blühender Feigenbaum im Garten!

sorrento38Italiens Süden – Land, in dem die Zitronen blühen!

sorrento17Fico con formaggio! Ich hab einen neuen  Lieblingskäse kennengelernt – Provola (geräucherter Mozzarella).

sorrento5Caprese (mit Tomaten und Basilikum aus dem Garten) schmeckt uns einfach immer fantastisch!

sorrento6Buon appetito! Goldbrasse in der Salzkruste  – ein Täumchen!

sorrento33Pesce sparda – Schwertfisch vom Grill! Typisch für den Süden und so gut!

sorrento47Liebe Grüße aus Sorrento!

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Costiera amalfitana – entlang der schönen Amalfiküste!

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sorrento30ravello5Blick vom Garten der Villa Rufolo in Ravello

ravello3Hier geht’s nach Amalfi!

sorrento29Im schicken Örtchen Positano! Wer hier Urlaub machen möchte, braucht ein gut gefülltes Geldbörsel…. da fahren wir lieber wieder zurück nach Sorrento!

sorrento28ravello1Ravello! Ich bin verliebt… in diese Aussicht!

ravello4Vesuvio! Schööön, aber ich hätte da immer Angst, dass der liebe Vulkan ausbricht!

sorrento15Pompeji – auf den Spuren der antiken Stadt! Wenn man etwas Zeit hat, sollte man sich Pompeji nicht entgehen lassen.

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Nach einem langen Tag muss am Abend wieder gut gespeist werden! Da empfehlen wir unbedingt einen Abstecher auf den Berg von Sorrento zu machen (wir hatten es ganz praktisch, da dieses Restaurant nur zwei Minuten von unserem Haus entfernt war).

sorrento4_bearbeitet-1Ein „Restaurant“ im Freien, wo es ganz einfach traditionell zugeht, aber das Essen unglaublich gut schmeckt! Die Pizzen und die Scialatielli mit Muscheln sind fantastisch (und mit 4,50 für eine Margharita fast zu billig). Tante Niki hat uns erklärt, dass sich hier einheimische Bauern zusammengetan haben und mit ihren eigenen Produkten die Leute verköstigen. Eine tolle Idee – quasi ein italienischer Buschenschank!

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Das Essen wird zwar teilweise auf Plastikteller serviert, was dem Geschmack aber absolut keinen Abbruch tut! Wir waren gleich zweimal dort und haben uns durchgeschlemmt. Am besten ihr geht (so wie wir) schon früher als die Italiener dorthin essen (also vor acht Uhr!!!). Dann bekommt man noch einen guten Platz (sonst wartet man schon auf einen freien Tisch).

sorrento3sorrento2Wir waren alle restlos glücklich und zufrieden!

sorrento50Das beste Eis in Sorrento gibt’s bei Davide! Geschätze hundert Sorten stehen zur Auswahl (tja da hat man die Qual der Wahl). Meine Favoriten waren Walderdbeere, Ricotta-Birne, Schokoladenmousse und Amaretto (ich hätte ja soo gerne noch viel mehr Sorten probiert, aber bei vier Kugeln auf einer Tüte, ist auch bei mir Schluss)

capri3Am letzten Tag machten wir dann noch einen Ausflug nach Capri! Eine wunderschöne Insel, die zum Träumen einlädt.

Mit dem Schiff auf der Insel angekommen, stärkten wir uns gleich einmal mit einem hausgemachten Kipferl (gefüllt mit Schokooo).

capri1Dann ging’s mit einem ganz speziellen Capri-Taxi rauf nach Anacapri.

capri16capri8Wenn ihr auf Anacapri seid, müsst ihr unbedingt  auf den Monte Solaro fahren. Bereits die Fahrt mit dem Einzel-Sessellift ist ein Erlebnis und dann diese Aussicht, herrlich!

capri4capri10Zauberhafte Aussicht, Blick aufs Meer, wohin das Auge reicht.

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 Meine Lieben, ich hoffe euch hat mein kleiner Einblick durch unsere Italienreise gefallen! Falls ihr jetzt auch Lust auf einen Italienurlaub bekommen habt, dann schaut doch einfach mal hier rein. Mein liebe Tante Niki hat eine Reiseagentur und würde sich freuen, eure nächste Reise gestalten zu dürfen.

Morgen hab ich eine süße Cannoli-Variante für euch! Die nächsten Tage werde ich noch so einige italienische Köstlichkeiten zaubern (z.B. Ricotta-Birnen-Eis, Feigen-Tarte, Parmigiana….).

A domani!

Eure Lena ❤

Sommerliebe! Gebackene Pfirsiche mit Salzkaramell-Eis

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Süße Sommerliebe! ❤

Ja so könnte man dieses Dessert beschreiben! Aromatische Pfirsiche, die im Ofen gebacken werden und dazu ein cremiges Karamelleis, welches Löffel für Löffel die Herzen zum Hüpfen bringt.

Meine Mama und ich sind ja waaahre Karamell-Liebhaberinnen (besonders Salzkaramell) und könnten diese süße Creme ja einfach so pur löffeln (wenn nur die bösen Kalorien nicht wären…). Seid ihr auch solche Karamell-Junkies? Dann müsst ihr auch unbedingt diese Schoko-Karamell-Tarte, diesen Apfelpfannkuchen mit Salzkaramell oder die Schoko-Brownies mit Karamell und Kirschen probieren.

Karamell ist einfach jede Sünde wert! Da nehm ich es gerne in Kauf, ein paar Bahnen mehr zu schwimmen oder den Hula Hoop-Reifen länger kreisen zu lassen. Tja, was man nicht alles für eine gute Portion Kaaaaramell tut!

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Das bezaubernd schöne Geschirr gibt’s übrigens bei Stielreich! Darauf  schmeckts gleich noch ein bisschen besser!

Als wir in Stockholm waren, gönnte ich mir eine große Kugel Salzkaramell-Eis, die so wahnsinnig lecker war. Ich hätte mir ja am liebsten noch ein paar weitere Kugeln bestellt, jedoch bei den stolzen Eispreisen, blieb es bei einer bescheidenen Kugel. So fing mein Köpfchen gleich an zu rotieren und schon war beschlossen, dass wir daheim unser eigenes Salzkaramell-Eis zaubern werden.

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Für das Eis kochen wir zuerst einmal eine cremiges Karamell (mmmmhhh die Sauce könnte man über jedes Dessert geben). Ich gebe dann immer gerne etwas Fleur de Sel dazu –  das macht es noch eine Spur köstlicher (was eigentlich schon unmöglich ist). Ein paar Löffel Karamell heben wir uns für später auf. Zum Rest kommt Milch und ein paar Eidotter. Die Masse wird dann bei kleiner Hitze so lange gerührt, bis sie etwas eindickt. Jetzt heißts geduldig sein, da die Masse wieder komplett abkühlen muss. Am besten irgendwo hinstellen, wo ihr nicht ständig vorbeihuscht und der Nasch-Versuchung entgehen müsst.

Dieses Eis kann man auch wunderbar ohne Eismaschine zaubern. Die Masse in einen Behälter geben und für einige Stunden tiefkühlen, bis es cremig gefroren ist (zwischendurch ein-, zweimal durchrühren).

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Da wir zum Eis am liebsten etwas Fruchtiges naschen, kommen hier noch Pfirsiche mit auf die Teller. Und diese Pfirsiche haben es ganz schön in sich und duften nach Sommer! Beträufelt werden die goldigen Früchtchen mit einer Mischung aus Zitronensaft, Vanille und Thymian. Brauner Zucker gibt unseren Pfirsichen noch die extra Süße und lässt sie herrlich karamellisieren. Noch warm aus dem Ofen sind diese Goldstücke die perfekten Begleiter zu unserem Eis!

Diese Ofen-Pfirsiche serviere ich auch liebend gerne einfach mit etwas griechischem Joghurt oder einer leichten Ricottacreme. Darüber noch ein paar geröstete Mandeln und dem leichten Sommergenuss steht nichst mehr im Wege. Probiert es aus meine Lieben!

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Könnt ihr dieser Versuchung auch nicht widerstehen? Dann ab in die Küche und los geht’s!

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für das Salzkaramell-Eis:

  • 200 g Zucker
  • 60 g Butter
  • 300 ml Obers
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • 500 ml Milch
  • 5 Eidotter
  • 1 TL Fleur de Sel

Für die gebackenen Pfirsiche:

  • 4-5 Pfirsiche
  • Saft einer Zitrone
  • Mark 1 Vanilleschote
  • 2-3 EL brauner Zucker
  • 50 g Butter
  • 3-4 Stiele Thymian, Blättchen abgezupft
  • eine Handvoll Mandelstifte, geröstet

Zubereitung:

Für das Eis

  1. Den Zucker in einem Topf hellbraun karamellisieren lassen. Butter zugeben und schmelzen lassen. Mit Obers aufgießen und ca. 5 Minuten leicht köcheln lassen (bis es schön cremig ist). Fleur de Sel unterrühren. 4-5 EL des Karamells in eine Schüssel geben und beiseite stellen (brauchen wir später zum Drüberträufeln).
  2. Die Milch und das Vanillemark unter die Karamellsauce rühren. Die Eidotter verschlagen und unter die Karamell-Milch-Mischung rühren. Jezt solange leicht erhitzen (dabei immer rühren), bis die Masse leicht eindickt (ca. 5 Minuten).
  3. Die Masse komplett abkühlen lassen (im Eiswasser oder im Kühlschrank).
  4. Die Eismasse in die Eismaschine füllen und cremig gefrieren lassen oder in einen Behälter geben und im Tiefkühler gefrieren lassen (ca. 5-6 Stunden).

Für die gebackenen Pfirsiche

  1. Die Pfirsiche halbieren und den Kern entfernen. Die Pfirsichhälften (mit der Schnittseite nach oben) in eine Auflaufform geben.
  2. Zitronensaft mit Vanillemark und Thymian verrühren. Die Mischung über die Pfirsiche träufeln.
  3. Den Zucker über die Pfirsiche streuen und die Butter in kleinen Flöckchen über die Pfirsiche verteilen.
  4. Bei 180°C ca. 30 Minuten backen.
  5. Die gebackenen Pfirsiche mit dem ausgetreten Sud servieren und dazu gibt es eine schöne Kugel Karamelleis!
  6. Nach Belieben noch geröstete Mandelstifte darüber streuen.

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Bon appétit, meine Lieben!

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So meine Lieben, mit diesem Sommerdessert verabschiede ich mich und sage Arrividerci!

Ich habe euch ja schon erzählt, dass es heute ab in den Süden geht und der Sonne hinterher.  Ein Familienurlaub steht auf dem Programm. Zuerst schlemmen wir uns ein paar Tage durch Rom (ich bin so gespannt, auf das sensationelle Eis, das es dort geben soll… und die Pizza, und die Pasta). Dann geht’s noch weiter nach Sorrento zur lieben Tante.

Ich werde euch natürlich wieder einen kleinen Reisebericht mitbringen und viele italienische Leckereien… schleck, schleck!

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Ich wünsche euch eine schöne Woche mit vielen Köstlichkeiten! Lasst es euch richtig gut gehen! 🙂

Lena ❤

 

Süßer Kaffeetisch mit Chokladbollar! Schokoladen-Kokos-Bällchen

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Chokladbollar zum Kaffee! ❤

In Schweden sind diese Schokokugeln nicht mehr aus den unzähligen Kaffees und Konditoreien wegzudenken. Da schnappten auch wir uns ein Kügelchen und probierten ganz fleißig. Mmmmh… so gut! Beim ersten Bissen war mir klar, diese Bällchen werde ich auch für meine Liebsten daheim zaubern und sie damit beglücken.

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Sie schmecken nicht nur wahnsinnig lecker, sondern sind auch superleicht  zuzubereiten, diese Chokladbollar aus Schweden. Also schnappt euch eine Rührschüssel und ab in die Küche!

Chokladbollar bestehen aus Butter, Zucker, Haferflocken, Kakao, Vanillezucker und Kaffee. Die Zutaten werden einfach gut vermischt und die Masse wird daraufhin zu kleinen Kugeln geformt. So dann bekommen sie noch eine Ummantelung aus Kokosraspeln (in Schweden wird auch oft Hagelzucker verwendet, aber das wäre mir zu süß). Die fertigen Bällchen machen es sich dann an einem kühlen Örtchen (am besten im Kühlschrank) gemütlich. Man sollte die Chokladbollar erst kurz vor dem Servieren aus dem Kühlschrank holen, da sie sehr schnell weich werden und gekühlt schmecken sie einfach am besten.

Also zuerst den Tisch decken, den Kaffee bereitstellen und erst dann bekommen die Chokladbollar ihren großen Auftritt!

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So da wären wir schon beim Tisch decken… Was sagt ihr zu meinen neuen Schmuckstücken? Ist dieses Porzellan nicht einfach traumhaft schön? So verspielt mit den Vögelchen (genauer gesagt Rotkehlchen) und gleichzeitig edel mit dem goldenen Rand. Hach ich bin schon wieder verliebt (ja das passiert nicht so selten bei mir).

Dieses Porzellan-Service ist doch perfekt für eine gemütliche Kaffeerunde und bringt bestimmt jede Frau ins Schwärmen. So fragt ihr euch jetzt, wo ich diese Schätzchen gefunden habe? Es gibt da einen entzückenden Onlineshop „Nostalgie im Kinderzimmer“!

Der ein oder andere hat diesen bezaubernden Laden bestimmt schon entdeckt und in sein Herzchen geschlossen (uiuiui wo ist denn der Schlüssel hin….weg!). Falls ihr „Nostalgie im Kinderzimmer“ noch nicht kennt… husch, husch ab mit euch und schaut auch in aller Ruhe um! Es gibt so viel Schönes zu entdecken.

nikVon meinen Lieblingen IB Laursen, Greengate und Bloomingville habe ich ja schon so einige Schmuckstücke daheim (meine Schränke platzen schon bald aus allen Nähten und ich muss meinen lieben  Papi ganz schnell überreden, mir einen neuen Schrank zu bauen). So ich war also auf der Suche nach neuen Stücken, die sich mit meinem bestehenden Porzellan gut verstehen. Da ist mir die Marke PIP,  vor allem die Serie „Love Birds“, sofort in meine Äuglein gesprungen. Bei PIP Studio findet ihr verspieltes Geschirr, welches mein Herz höher und höher schlagen lässt.

So wenn euch mein neues Love Birds-Porzellan gefällt,  dann schaut euch einfach mal hier um und sucht euch eure eigenen Lieblinge. Über die Teekanne ein wahres Highlight auf jedem Tisch (in der sich bei uns oft Kaffee befindet)  freue ich mich ganz besonders, da dies bis jetzt mein einziges Kännchen ist. Na vielleicht bekommt sie ja in nächster Zeit einen Freund…. Da findet sich bestimmt ein schmuckes Stück.

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Wollt ihr euch auch einen gemütlichen Kaffee-Nachmittag mit solch süßen Chokladbollar machen?

Hier das Rezept:

Zutaten (für ca. 25-30 Stück – kommt drauf an wie groß ihr sie formt)

  • 150 g weiche Butter
  • 150 g Zucker
  • 120 g feine Haferflocken
  • 1 TL Vanillezucker
  • 4 EL Kakaopulver, ungesüßt
  • 3 EL kalter starker Kaffee
  • Kokosraspel zum Wälzen

Zubereitung:

  1. Butter, Zucker und Haferflocken in einer Schüssel cremig rühren.
  2. Vanillezucker, Kakao und Kaffee in die Masse einrühren.
  3. Die Masse für ca. 2 Stunden kühl stellen.
  4. Mit einem Teelöffel kleine Portionen abnehmen und zu kleinen Kugeln formen. Die Kugeln in Kokosraspeln wälzen.
  5. Bis zum Vernaschsen im Kühlschrank aufbewahren.

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Hier seht ihr noch meine saftigen Vanillebällchen! Diese werden schon seit vielen, vielen Jahren immer wieder einmal gezaubert, um uns glücklich zu machen. Ihr merkt, wir lieben schwedische, süße Köstlichkeiten (dank Leila Lindholms süße Inspirationen gans besonders). Das Rezept zu diesen Vanillebällchen bekommt ihr nach meinen Urlaub (also noch ein kleines Weilchen gedulden).

Jaaaa es geht wieder ab in den Urlaub! Morgen geht’s los und wir (meine liebe Schwiegerfamilie und ich) begeben uns nach Italien. Genauer gesagt werden wir zwei Tage in Rom verbringen und dann geht es weiter nach Sorrento (zur lieben Tante meines Liebsten). Oh ich freue mich schon darauf und vor allem auf die viiiielen italienischen Köstlichkeiten (Pasta, Pizza und Geeeelato).

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So aber jetzt naschen wir noch ein paar Chokladbollar (ach das Wort gefällt mir)!

Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Greift zu! Hähnchenkeulen mit Ribiselchutney und Mais-Fritters

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Ein herrliches Sommeressen für die ganze Familie! ❤

Da hat sogar mein Bruder (der wirklich viiiieles nicht mag) sein Tellerchen leer geputzt.

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Was tut ihr eigentlich mit Zuckermais? Ich mache sehr gerne eine Maissuppe,  oder zaubere diese herrlichen Mais-Fritters. Das sind meine Favoriten wenn es um diese goldgelben Körnchen geht.

Für diese Mais-Fritters könnt ihr frisch gekochten Mais nehmen (den ihr dann von den Kolben löst) oder Dosenmais geht natürlich auch. Die kleinen runden Maisdinger sind auch als vegetarisches Essen super geeignet. Dazu gibt’s dann einfach einen Sauerrahmdip und einen knackigen Salat… fertig ist unser Veggie-Teller. Da freut sich mein Liebster wieder!

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Ribisel her, Ribisel da… momentan können wir gar nicht genug von diesen Beerchen kriegen – oh la la.  Heute kombinieren wir sie einmal herzhaft und zaubern ein köstliches Chutney zu unseren Hähnchenkeulen. Oh, da freuen sich die Beeren einmal Bekanntschaft mit den netten Zwiebelchen zu machen. Ja gut, der treue Partner, Herr Zucker ist auch wieder mit dabei (ohne ihn geht’s einfach nicht).

Das Chutney ist ganz einfach hergestellt und kann ihm Kühlschrank auch ein Weilchen gelagert werden. Es passt hervorragend zu Fleisch oder auch zu Käääse. Mmmmmh… ich glaub ihr müsst jetzt schnell ab in die Küche und Chutney kochen!

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Auch Lust auf saftige Keulchen?

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4 Portionen)

Für das Chutney:

  • 2 rote Zwiebeln
  • 350 g Ribisel
  • 2 EL Olivenöl
  • 60 g brauner Zucker
  • 100 ml Essig (heller Balsamico oder Weißweinessig)
  • 3 Stiele Thymian

Für die Hähnchenkeulen:

  • 8 Hähnchenkeulen
  • 3 EL Olivenöl
  • 3 TL Paprikapulver
  • 1 TL Honig
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 3 Rosmarinzweige

Für die Mais-Fritters:

  • 2 Eier
  • 100 ml Milch
  • 130 g Mehl
  • 1/2 TL Salz
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • 200 g frisch gegarter Mais (oder 1 Dose Mais)
  • eine Handvoll Petersilie, grob gehackt
  • Pfeffer aus der Mühle
  • Chiliflocken, nach Belieben
  • Öl zum Braten

Zubereitung:

Für das Chutney

  1. Die Zwiebeln in feine Würfel schneiden. Ribisel von den Rispen streifen.
  2. Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln darin andünsten. Zucker zugeben und karamellisieren lassen, mit Essig ablöschen. Ribisel zugeben und aufkochen.
  3. Thymian zugeben und ca. 30 Minuten sämig einkochen.
  4. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Für die Hähnchenkeulen

  1. Die Hähnchenkeulen waschen und trocken tupfen. Nadeln vom Rosmarin abzupfen und hacken.
  2. Öl mit Paprikapulver, Honig, Rosmarin Salz und Pfeffer verrühren. Hähnchenkeulen mit der Marinade rundum bestreichen (oder einmal durch die Marinade ziehen).
  3. Nebeneinander auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. chicken1Bei 200°C ca. 30-35 Minuten garen.

Für die Mais-Fritters

  1. Die Eier mit der Milch verquirlen. Mehl mit Salz mischen und unterrühren.
  2. Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden und mit dem Mais zum Teig geben.
  3. Die Masse mit Salz, Pfeffer und nach Belieben Chili abschmecken. Petersilie untermengen. chicken2
  4. Öl in einer Pfanne erhitzen.
  5. Aus der Maismasse esslöffelweise Kleckse in die Pfanne geben und nacheinander ca. 3 Minuten von jeder Seite goldbraun braten.
  6. Auf Küchenpapier abtupfen und im Ofen warm halten (bis alle Mais-Fritters gebacken sind).

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Eine steirische Versuchung! Kürbiskernöl-Eis mit Krokant und Cassis-Heidelbeeren

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Mmmmh es gibt wieder selbstgemachtes Eis! ❤

Ja davon kann man einfach niemals genug kriegen. Diesmal hab ich mir eine steirische Variante überlegt –  mit Kürbiskernöl! Vor vielen, vielen Jahren hab ich mit meiner Mama zum ersten Mal  Vanilleeis mit Kürbiskernöl probiert und wir waren sofort hin und weg von dieser Kombination. Seitdem gab es bei uns im Hause Fuchs unzählige Eisbecher oder Tellerchen voll mit dieser steirischen Eisvariante. So jetzt wurde es endlich mal Zeit, dass ich ein richtiges Kürbiskernöl-Eis zaubere. So schön grün und vor allem soooo lecker!

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Als ich dieses Eis gerade zauberte, kam mir diese wirlklich schon in die Jahre gekommene Gugelhupfform in die Arme. Ich habe mich sofort in dieses alte Schätzchen verliebt und somit hatte unser Eis schon ein nettes Plätzchen zum Verweilen. Was wohl in dieser Form schon alles gebacken wurde? So ein saftiger Gugelhupf wäre auch wieder etwas Feines! Na da werdet ihr in den nächsten Wochen bestimmt ein Rezept von mir bekommen. Jetzt wo es wieder etwas kühler wird, kann man sich wunderbar einen gemütlichen Guglhupf-Nachmittag machen. Ach ich freue mich ja schon auf den Herbst und die Köstlichkeiten, die dieser mit sich bringt.

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Die Zubereitung dieses Eisvergnügens ist ganz einfach. Wir nehmen unsere Eisgrundmasse und fügen nur ein paar Löffel gutes Kürbiskernöl dazu. Schon geht’s ab in die Zaubermaschine (ok es doch nur eine Eismaschine) und nach einer kleinen Weile haben wir unsere cremige Schleckereie. Achja, nicht vergesssen! Ein Kürbiskernkrokant kommt auch noch mit in unser Eis und auch noch oben drauf (weils soo gut ist und so schön knuspert).

So und weil ich zu jedem Eis gerne noch ein paar Früchtchen nasche, zaubern wir noch karamellisierte Cassis-Heidelbeeren dazu. Mmmmmh…. Löffel für Löffel ein Träumchen!

k15Das schöne Geschirr in Lila gibt es übrigens bei Stielreich.

Lust auf ein steirisches, grünes Eisglück?

Hier das Rezept:

Zutaten für die Eismasse: 

  • 2 Eier
  • 150 g Zucker
  • 500 ml Schlagobers
  • 250 ml Milch
  • Mark 1 Vanilleschote
  • 6 EL Kürbiskernöl

Für den Krokant:

  • 120 g Kürbiskerne
  • 100 g Zucker
  • 1 TL Kürbiskernöl

Für die Cassis-Heidelbeeren:

  • 60 g Zucker
  • 250 g Heidelbeeren
  • 4-5 EL Cassis

Zubereitung:

  1. Für den Krokant den Zucker in einer Pfanne karamellisieren lassen. Die Kürbiskerne zugeben und darin glasieren. Die karamellisierten Kürbiskerne auf ein mit Kernöl bestrichenes Backpapier geben und auskühlen lassen. Dann in feines Krokant hacken (mit dem Messer oder Moulinette).k1
  2. Für das Eis die Eier mit dem Zucker, Vanillemark und dem Kernöl cremig rühren (mit dem Mixer). Die Milch und den Obers langsam unterrühren. Die Masse in die Eismaschine füllen und ca. 20-30 Minuten lang cremig gefrieren lassen. In den letzten zwei Minuten ca. 1/3 vom Krokant zum Eis geben und mitgefrieren lassen.k3
  3. Die Eismasse in eine Form geben und mit etwas Krokant bestreuen.
  4. Das Eis für mind. 2-3 Stunden tiefkühlen.
  5. Für die Cassis-Heidelbeeren den Zucker in einer Pfanne hellbraun karamellisieren lassen. Die Heidelbeeren zugeben und mit Cassis ablöschen. 2-3 Minuten leicht kochen lassen (bis sich der Karamell aufgelöst hat). Abkühlen lassen.
  6. Das Eis mit den Cassis-Beeren und etwas Krokant servieren!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤


Mit dieser eisigen Leckerei nehme ich am Blogevent der lieben Simone von S-Küche teil!

Ich hoffe, dir gefällt meine Eiskreation!

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Ihr macht mich glücklich! Ziegenkäse-Gnocchi mit Pilzen

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Kommt mit mir, wir kochen uns in den Urlaub! ❤ Es gibt Gnocchi, alle sind rundum glücklich und die Gesichter strahlen, wenn wieder einmal selbstgemachte Gnocchi auf den Tellern landen.

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Es ist Sommer, es ist heiß und ehrlich gesagt hab ich momentan auch viel mehr Lust einige Bahnen im Schwimmbad zu ziehen als in der Küche zu stehen. Dieses Wochenende hatte ich auch noch das süße Vergnügen für eine Geburtstagsfeier zwei Torten, Kuchen und Kekse zu backen. Da war wieder eine gute Planung (und mein Ventilator) gefragt, damit mir alles gut gelingt. Gestern stand ich bis in den frühen Morgenstunden in der Backstube und schwang den Schneebesen. Um diese Zeit ist es so schön angenehm kühl in der Küche, da macht das Backen wieder Spaß.

Als die Torten dann endlich fertig dekoriert im Kühlschrank standen, war ich wirklich erleichtert und konnte es mir auf dem Balkon mit einer Tasse Kaffee gemütlich machen. Nach jedem Backauftrag fällt mir immer ein kleines Steinchen vom Herzen, wenn jeder zufrieden und glücklich ist. So dank des schönen Wetters, ging es heute wieder ab ins Freibad (mit meiner lieben Schwägerin und Schwiegermama) und rein ins erfrischende Nass. Es gibt für mich momentan keine bessere Abkühlung und dazu kann ich meine Backkalorien wieder abtrainieren. Auch wenn ich die Torten usw. nicht für unser persönliches Vergnügen gebacken habe, muss ja trotzdem alles gründlich probiert und getestet werden, ob es auch schmeckt. Oh ja, und da sammeln sich so einige böse Kalorien an.

torten2Schwarzwälder-Kirsch mit Schokomousse und Joghurt-Holunder-Torte mit Ribiseln ❤

So und nach einem ausgiebigen Sportprogramm darf man sich ja wieder eine richtige Köstlichkeit gönnen. Und diese Gnocchi mit Ziegenkäsesauce fallen definitiv unter diese Kategorie „Essen, das unglaublich glücklich macht“. Gnocchi gibt es bei uns schon ziemlich oft. Entweder als Beilage zu Fleisch oder als geniales Hauptgericht mit einer herrlichen Sauce oder einem aromatischem Pesto…. Gnocchi sind einfach immer eine gute Idee!

gnocchi10(das wundervolle blaue Teller von Bloomingville gibt’s übrigens bei Emil und Paula)

Simpel und auch schnell gemacht (wenn man das Formen nicht so genau nimmt). Hin und wieder mache ich mir die Mühe und gebe meinen Gnocchi die schönen Rillen, aber oft reicht es auch den Teig in ganz normale Stückchen zu schneiden. Ab ins kochende Wasser und nach ein paar Minütchen sind die Gnocchi auch schon für unsere hungrigen Mäulchen bereit.

Noch ab in die cremige Sauce (mmmhh.. der milde Ziegenkäsegeschmackt macht mich immer ganz schwach) und als Draufgabe gibt’s noch ein paar gebratene Pilze.

Jaaaa, so lässt es sich an einem Sommergut gut speisen (Gnocchi sind bei uns aber auch in der kühlen Jahreszeit heiß begehrt).

gnocchi18Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4 Portionen)

Für die Gnocchi:

  • 800 g Kartoffeln
  • 100-130 g Mehl
  • 40 g Stärke
  • Salz
  • 1 Ei

Für die Sauce:

  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Butter
  • 50 ml Weißwein
  • 50-70 ml Gemüsebrühe
  • 130 g Ziegenfrischkäse
  • 150 ml Obers (oder Milch)
  • Piment d’Espelette
  • frische Kräuter (Petersiie, Thymian…)
  • Salz

Außerdem:

  • 300 g Pilze (z.B. Austernpilze, Kräuterseitlinge oder Steinpilze)
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • etwas Butter
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • eine kleine Handvoll Petersilie, fein gehackt
  • etwas Parmesan, frisch gerieben

Zubereitung:

  1. Kartoffeln in einem großem geben, mit Wasser bedecken und weich kochen (ca. 35 Minuten – je nach Größe). Man kann die Kartoffeln auch mit Schale im Ofen garen (bei 170°C ca. 40-45 Minuten). Dann schälen und pressen.
  2. Kartoffeln abgießen, schälen und durch eine Kartoffelpresse drücken. Mehl, Stärke, Salz (der Teig kann ruhig gut gezalzen sein) und Ei zugeben. Alles mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Je nach Konsistenz noch etwas Mehl unterkneten (der Teig darf nicht mehr klebrig sein).
  3. Den Teig in drei Portionen teilen und zu Rollen formen. Die Rollen mit einer Teigkarte in ca. 1 cm dicke Stücke teilen. So jetzt haben wir eigentlich schon unsere Gnocchi. Wenn ihr die schöne Gnocchiform mit den Rillen haben möchtet, dann gut aufgepasst. Die Teigstücke zu Kugeln formen. Die Kugeln auf einen Gabelrücken legen und etwas flach drücken. Die Scheibe jetzt über die Gabelzanken rollen und fertig.
  4. Die Gnocchi auf einer großen bemehlten Platte verteilen und leicht mit Mehl bestäuben.
  5. Für die Sauce die Zwiebel und Knoblauch klein würfeln. Etwas Butter in einer Pfanne zerlassen und darin glasig anschwitzen. Mit Weißwein ablöschen und etwas einkochen lassen. Mit Gemüsebrühe und Obers aufgießen und ca. 5 Minuten leicht köcheln lassen. Ziegenfrischkäse unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zuletzt frische Kräuter unterrühren.
  6. Pilze je nach Größe halbieren oder vierteln. Etwas Butter zerlassen und die Pilze mit dem Knoblauch darin anbraten (ca. 5 Minuten). Mit Salz und Pfeffer würzen. Frische Petersilie untermengen.
  7. In einem großem Topf reichlich Salzwasser zum Kochen bringen, ca. die Hälfte der Gnocchi hineingeben (Hitze reduzieren) und sobald sie an der Oberfläche schwimmen sind sie fertig (dauert ca. 3 Minuten).
  8. Mit einer Schaumkelle herausnehmen und tropfnasse in die Ziegenkäsesauce geben. Restliche Gnocchi ebenso garen und untermengen.
  9. Gnocchi auf Teller anrichten, mit den Pilzen servieren. Zuletzt noch mit etwas frischen Parmesan und  Piment d’Espelette bestreuen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Cremiger Sommertraum! Cheesecake mit Ziegenfrischkäse, Feigen und Honig

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stiel24Ich liebe Feigen, ich liebe Ziegenkäse und ich liebe Honig! ❤

So jetzt packen wir das einmal alles zusammen in einen Kuchen und wir schweben wieder im siebten Kuchen-Himmel. Nein, im Cheesecake-Himmel!

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Feigen gehören zu meinen absoluten Lieblingsfrüchten (nur leider gibt es sie nur zu kurz). Mein Schwiegerpapa hat für mich sogar schon ein Feigenbäumchen eingepflanzt… jetzt heißt es nur noch warten, bis mein eigenes Bäumchen Früchte trägt. Ach ich freue mich jetzt schon wie ein kleines Kind, wenn ich daran denke, dass ich einmal meine eigenen Feigen ernten kann.

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Dieser Cheesecake ist ein ganz einfaches Kunstwerk. Man braucht nur etwas Geduld, um den Cheesecake im Kühlschrank ein Weilchen ruhen zu lassen (das ist oft gar nicht so einfach). Ein Keksboden mit Amarettini, darauf eine Ricotta-Ziegenfrischkäse-Masse…. ab in den Ofen, bis der Kuchen eine schöne Farbe bekommen hat. So jetzt heißt es brav warten, bis der Kuchen schön durchgekühlt ist.

Als Topping kommt noch ein cremiges Häubchen (aus Obers, Sauerrahm und Ziegenfrischkäse) auf unseren Cheesecake… Und endlich sind meine geliebten Feigen am Zug und dürfen es sich auf dem Creme-Topping gemütlich machen. Nach Lust und Laune (ich hatte große Lust) kann man auch noch ein paar frische Heidelbeeren daraufregnen lassen.

Zu guter Letzt muss nur noch eine ordentliche Portion Honig (ich nehme am liebsten eine Mischung aus Wald-und Blütenhonig) darübergeträufelt werden. Fertig ist unser Cheesecake-Träumchen…

stiel17(das Rezept zu diesen Heidelbeer-Zitronen-Madeleines findet ihr hier)

Auf die Plätze fertig los, schnappt eure Löffelchen und nascht euch glücklich!

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Das Geschirr gibt es übrigens bei Stielreich! Ich finde die Serie „Casablanca“ von IB Laursen einfach zauberhaft. Was meint ihr? Mein Tischlein freut sich jedes Mal, wenn sich dieses hübsche Porzellan darauf platziert. 

stiel31Der Ziegenfrischkäse gibt dem Kuchen das gewisse Extra finde ich. Man schmeckt ihn nur leicht im Abgang, also keine Sorge, falls ihr nicht ganz so große Ziegenkäse-Liebhaber seid. Wenn ihr ihn gar nicht mögt, dann nehmt ganz normalen Frischkäse. Die Kombination von leichtem Ziegenkäse-Geschmack mit Feigen passt hier einfach wunderbar!

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Na seid ihr auch in Cheesecake-Laune!?

Hier das Rezept:

Zutaten (für eine Form mit 26 cm)

Für den Boden:

  • 150 g Amarettini
  • 3 EL gemahlene Mandeln
  • 1 EL Zucker
  • 60 g Butter, zerlassen

Für die Cheesecakemasse:

  • 500 g Ricotta
  • 300 g Ziegenfrischkäse
  • 5 Eier
  • Mark 1 Vanilleschote
  • 170 g Zucker
  • Abrieb 1/2 Bio Limette
  • 2 TL Maizena (mit 1 EL Wasser verrührt)

Für das Topping:

  • 200 g Obers
  • 100 g Ziegefrischkäse
  • 150 g Sauerrahm
  • Abrieb 1/2 Bio Limette
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1 EL Staubzucker

Zum Belegen:

  • 5-6 frische Feigen
  • eine Handvoll Heidelbeeren, nach Belieben
  • 2-3 EL Honig
  • eine Hanvoll Mandelstifte, leicht geröstet

Zubereitung:

  1. Für den Boden die Amarettini fein zerbröseln (dafür die Kekse einfach in ein Sackerl geben und mit dem Nudelholz darauf klopfen, bis alles zerbröselt ist). Die Brösel mit zerlassener Butter, Zucker undden gemahlenen Mandeln vermischen.
  2. Eine runde Backform leicht befetten und den Boden mit Backpapier auslegen (gut andrücken). Die Keksbrösel auf dem Boden verteilen und gleichmäßig festdrücken (einen kleinen Rand formen). Die Form kühl stellen.
  3. Für die Fülle einfach alle Zutaten in eine Schüssel geben und glatt rühren.
  4. Die Masse auf den Boden in die Form geben und glatt streichen.
  5. Den Cheesecake bei 150°C (Heißluft) ca. 60-70 Minuten backen. Die Oberfläche soll leicht gebräunt sein. Den Ofen ausschalten und den Cheesecake bei offener Tür abkühlen lassen (das verhindert, dass der Kuchen Risse bekommt).
  6. Dann komplett auskühlen lassen (am besten im Kühlschrank).
  7. Obers cremig steif schlagen und mit dem Ziegenfrischkäse, Sauerrahm, Limettenschale und Zucker verrühren. Die Creme auf dem Cheesecake verstreichen.
  8. Die Feigen vierteln und dekorativ auf der Creme verteilen. Nach Belieben noch Heidelbeeren darauf geben.
  9. Mit Honig beträufeln und mit Mandelstiften bestreuen. stiel23stiel18Lasst euch von diesem Sommertraum verführen! ❤ Eure Lieben werden euch dafür bestimmt ein Küsschen schenken!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Zum leckeren Gartenfest! Kräuter-Knoblauch-Fächerbrötchen

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Kommt, setzt euch und greift zu! Wir feiern den Sommer mit vielen Leckereien, ganz entspannt im Freien auf dem Land. ❤

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Vor einigen Tagen hab ich mit meiner lieben Schwiegerfamilie und natürlich mit meiner Familie ein herrliches Gartenfest gefeiert. Wir haben gelacht, getrunken und geschlemmt, bis in unsere Bäuchlein nichts, wirklich nichts mehr reinging (ich hätte ja noch so viel übrig gehabt – tja da konnten wir die nächsten Tage noch reichlich davon naschen und Freunde einladen…)

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Selbstgemachte Brötchen sind doch einfach herrlich! Ihr habt ja mittlerweile schon mibekommen, dass ich, wann auch immer ich ein bisschen Zeit habe mein Brot selbst backe.

Ich liebe den Duft von frisch gebackenen Gebäck in meiner Küche.  Besonders bei diesen Brötchen, weil sie so angenehm nach Kräutern und Knoblauch duften. Hach, da bekommt man schon während die Brötchen im Ofen verweilen Lust hineinzubeißen (nein brav bleiben, die Brötchen sind ja für unsere Gäste).

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fächer12 Tischlein deck dich!

So wollt ihr wissen was ich für unser Familien-Gartenfest gezaubert habe? Also zuerst muss ich gleich mal sagen, dass ich es wahrscheinlich etwas zu gut gemeint habe (ich konnte mich einfach nicht entscheiden, was ich alles backen sollte…)

Zu Beginn (als Gaumenschmaus zum Aperitiv) gab es diese Kräuter-Knoblauch-Brötchen, meine Zucchini-Pissaladière und Fenchel-Empanadas mit Kernölaioli. Ich denke, wir hätten uns schon gut mit diesen Häppchen satt essen können.

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Dann gab’s eine leichte, frische Vorspeise… ein Avocado-Pfirsich-Mozzarella Türmchen mit marinierten Flusskrebsen (dieses Rezept – nur anstatt der Mango mit geschälten, frischen Pfirsichen). Zwischen den Gängen haben wir natürlich immer schon brav ein Päuschen eingelegt, um wieder etwas Platz im Magen zu schaffen.

So weiter ging’s mit gekräutertem Kabeljau und knsuprigen Auberginenschnitzel mit Tomatenragout.

Jeder bekam eine kleine Portion, bevor ich dann endlich meine süßen Leckereien auf den Tisch packen konnte (ich esse ja lieber etwas weniger von den herzhaften Speisen, um noch ordentlich Luft für Süßes zu haben). Dessert geht aber sowieso immer! Ein kleines Stückchen (oder ein paar mehr) passen eigentlich bei jedem noch ins Bäuchlein… dazu eine Tasse Kaffee! Ja so ein Gartenfest könnte es ruhig öfters geben…..

Also süß und sündig wurde es bei uns mit meiner Heidelbeer-Knuspertarte und mit einer Marillen-Tarte Tatin mit Sauerrahm-Rosmarin-Eis (Rezepte gibt’s ganz bald). Und zum Schluss gab’s noch eine Etagere voll mit Apfelschlankel und Madeleines.

fächer16Meine liebe Familie  ❤ (Mama machte gerade das Foto)

fächer9Außen leicht knusprig, innen total weich und aromatisch… einfach sooo gut finde ich! Da hat jeder gerne zugegriffen und sich Scheibe für Scheibe abgezupft.

Man kann die Brötchen einfach pur genießen, zu einem Salat, zu einer Suppe servieren oder man lässt sie auf dem nächsten Gartenfest zu den heimlichen Stars werden!

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Hier das Rezept:

Zutaten: (für ca. 15-18 Brötchen)

Für den Teig:

  • 50 g Butter
  • 500 ml Buttermilch
  • 1 TL Honig
  • 550 g Mehl
  • 100 g Dinkelmehl
  • 1/2 Würfel Germ
  • 2 TL Salz
  • 1 EL Zucker

für die Kräuterbutter:

  • 150 g weiche Butter
  • 4 Knoblauchzehen, gehackt
  • 2 Handvoll gehackte Kräuter (Petersilie, Schnittlauch, Thymian….)
  • Salz

Zubereitung:

  1. Für den Teig die Butter in einem Topf zerlassen, die Buttermilch und den Honig zugeben. Die Buttermilch etwas erwärmen (lauwarm soll es sein). Den halben Würfel Germ in der warmen Buttermilch auflösen.
  2. Das Mehl in eine große Rührschüssel geben, Salz und Zucker zugeben. Die Buttermilchmischung zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten (mit der Küchenmaschine – ca. 3 Minuten).
  3. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit der Hand noch einmal kurz weiterkneten (der Teig ist eher etwas weich – aber das passt so). Aus dem Teig eine Kugel formen und in einer ausgebutterten Schüssel ca. 45 Minuten gehen lassen, bis er doppelt so groß ist.
  4. Für die Kräuterbutter die weiche Butter mit dem Knoblauch, den Kräutern und Salz vermischen.
  5. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche rechteckig ausrollen (ca. 6-7 mm dick)  Mit der Kräuterbutter bestreichen (der Teig muss ganz bedeckt sein). Der Länge nach in 6-8 Streifen schneiden.
  6. Die Streifen übereinander legen (am besten mit einer Palette – die Kräuterbutter-Seite ist immer oben). Das Ganze in 15-18 Teile schneiden und mit der Schnittfläche nach oben in befettete Muffinförmchen geben.fächer3
  7. Die Brötchen noch einmal ca. 20 Minuten lang gehen lassen. Dann bei 200°C ca. 15-20 Minuten lang backen, bis sie leicht gebräunt sind.
  8. Und fertig sind diese unwiderstehlich guten Brötchen! Die Kräuter-Knoblauch-Fächer lassen sich ganz leicht auseinanderzupfen und man kann somit jede Schicht einzeln genießen.

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Habt ihr demnächst auch ein Gartenfest mit euren Liebsten geplant? Oder hattet ihr diesen Sommer schon das Vergnügen? Was zaubert ihr, wenn ihr Besuch bekommt?

fächer17Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Im schwedischen Schokohimmel! Kladdkaka-Muffins mit Rahmhäubchen und Beeren

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Kladdkaka-Liebe! ❤ mit Rahm und Beerchen… mmmhhh ich bin im Kuchenhimmel!

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Kennt ihr Kladdkaka? Nein! Dann muss dies schnell nachgeholt werden! Ich finde das Wort Kladdkaka klingt doch wirklich lustig und macht neugierig was dahinter steckt….  Es bedeutet ganz einfach: klebriger Kuchen!

Im schönen Schwedenland hat wohl jeder sein ganz eigenes Rezept für seinen Klebekuchen und jede Familie ist stolz auf ihr hausgemachtes Backwerk. Ich habe ein Rezept aus meinem Lieblingsbackbuch „Backen mit Leila“ etwas nach meinem Geschmack abgewandelt und bin ganz hin und weg von den traumhaften Törtchen.

In Stockholm hab ich überall danach Ausschau gehalten, da ich diesen Kuchen ja unbedingt in Schweden probieren wollte. Leider wollte der Kladdkaka nicht von mir gefunden werden (im Hembygsgårds Cafe stand er auf dem Kuchentisch, nur war er schon aufgegessen).  Tja wer zu spät kommt, den straft der Kuchengott! So das konnte ich natürlich nicht akzeptieren und hab mich daheim sofort ans Werk gemacht und meine eigenen Kladdkaka-Muffins gezaubert.

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Die wunderbare Tortenplatte in Rosa gibt’s bei Home of Cake

Der Kladdaka muss zäh und klebrig sein (so ähnlich wie ein Brownie, nur noooch saftiger). Da versteh ich gut, warum dieser Kuchen in Schweden so heiß begehrt ist.

Diese kleinen Kladdaka-Muffins sind auch wirklich seeehr einfach zu backen. Da kann sich jeder von euch mit Leichtigkeit zum „Die hab ich selbst gemacht!“ – Erfolgserlebnis erbacken und all die Liebsten damit beglücken!

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Ab in die Küche und bald gibt’s Kladdaka-Muffins!

Hier das Rezept:

Zutaten (für 12 Stück):

  • 2 Eier
  • 130 g Zucker
  • 50 g Butter
  • 50 ml Öl (z.B. Rapsöl)
  • 1 EL Zuckerrübensirup (z.B. Grafschafter Goldsaft)
  • 100 g Mehl
  • 2 EL Kakaopulver (ungesüßt)
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Schokolade (ich nehme gerne Zartbitter)

Für das Häubchen:

  • 250 g Obers
  • 2 EL Vanillezucker
  • frische Beeren zum Servieren (z.B. Heidelbeeren, Ribisel, Brombeeren….)

Zubereitung:

  1. Eier und Zucker sehr locker und schaumig schlagen (ca. 3-4 Minuten).
  2. Die Butter schmelzen, mit Öl und Zuckerrübensirup mischen und unter die Eimasse rühren (mit dem Gummispachtel)
  3. Mehl, Kakao, Backpulver und Salz mischen und vorsichitg unterheben.
  4. Die Schokolade schmelzen (über Wasserbad) und zuletzt unter den Teig rühren (nicht zu viel rühren).
  5. Papierförmchen in den Vertiefungen eines Muffinblechs setzen und zu zwei Dritteln mit Teig füllen.
  6. Bei 175°C 16-17 Minuten backen (innen sollen sie noch weich sein). Die Muffins fallen, wenn man sie aus dem Ofen nimmt in der Mitte leicht zusammen (das soll so sein – außen leicht knsuprig und innen herrlich weich). kladd1
  7. Obers cremig steif schlagen, Vanillezucker unterrühren. Die Törtchen mit dem Rahm füllen und mit frischen Beeren garnieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Geliebter schwedischer Klassiker! Köttbullar

kött10  kött12Fleischbällchenglück für die ganze Familie! ❤

kött7In Schweden sind Köttbullar (man spricht sie allerdings „Schöttbüllar“ aus) ja besonders beliebt. Und das zu gutem Recht! Auch ich bin vor ein paar Tagen in Stockholm in den Genuss dieser Köstlichkeit gekommen (ich habe mir ganz fest vorgenommen auf unserer Reise Köttbullar zu probieren).

Vor einigen Jahren habe ich diese schwedische Spezialität schon einmal daheim für meine Liebsten gezaubert, daher wusste ich schon so ungefähr was mich erwarten wird. Im Restaurant Tradition in der Altstadt Sockholm bekam ich einen Teller voll mit diesen kleinen Fleischbällchen serviert. Dazu gab es ganz klassisch Kartoffelpüree, Preiselbeeren und eingelegte Gurken. Ein Träumchen! Obwohl mir die Sauce etwas zu intensiv war, hab ich meinen Teller ganz brav auf gegessen.

Nachdem mein Teller leer geputzt war, wusste ich sofort, dass ich zu Hause noch bessere Köttbullar zaubern kann. So am Wochenende kam also bei der Familie Fuchs gleich einmal dieser schwedischer Klassiker auf den Tisch…. und wirklich jeder war begeistert (sogar mein Bruder – und das ist gar nicht so einfach).

kött4Die Zubereitung ist ganz simpel: Faschiertes wird mit Ei, Semmelbröseln, Senf und Zwiebeln vermischt. Die Brösel werden vorher kurz in Milch eingeweicht. Vor dem Anbraten in der Pfanne werden die Köttbullar mit Salz, Pfeffer und Dill gewürzt. Der Bratensatz dient dann gleich zur Herstellung der Sauce.

Ganz klassich kommen in Schweden natürlich keine Champignons mit in die Sauce, aber ich finde die Pilze passen einfach hervorragend zu diesem Gericht. Nach Belieben könnt ihr sie auch weglassen (aber ich würde euch empfehlen, den Champignons eine Chance zu geben).

Köttbullar werden mit Kartoffelpüree, Preiselbeermarmelade und der Sauce serviert. Ein schneller Gaumenschmaus, der die ganze Familie glücklich und zufrieden macht!kött11

kött9Fleischbällchen-Lust?

Hier das Rezept:

Zutaten (für 4 Portionen):

Für die Fleischbällchen:

  • 300 g Faschiertes (Hackfleisch) vom Rind (Bio Qualität)
  • 1 kleine Zwiebel, in feine Würfel geschnitten
  • 1 Ei
  • 1 TL Dijon Senf
  • 3 EL Semmelbrösel
  • 5-6 EL Milch
  • 2 EL Dill, frisch gehackt (oder TK)
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • etwas Öl zum Anbraten

Für die Sauce:

  • 300 g braune Champignons
  • 1 kleine Zwiebel, fein gehackt
  • 1 EL Mehl
  • 50 ml Weißwein
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • 150-200 ml Obers (oder Milch)
  • 2 EL Dill, frisch gehackt (oder TK)
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Butter zum Anbraten

Für das Kartoffelpüree:

  • ca. 1 kg Kartoffeln
  • ca. 150 ml Milch
  • 2 EL Butter
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • etwas frisch gemahlene Muskatnuss
  • Preiselbeermarmelade zum Servieren

Zubereitung:

  1. Für die Fleischbällchen das Faschierte in eine große Schüssel geben. Die Semmelbrösel mit der Milch verrühren und kurz ziehen lassen. Zwiebelwürfel, Senf, das Ei, die eingeweichten Brösel und Dill zum Fleisch geben und gut vermischen. Mit Salz und Peffer gut würzen.
  2. Mit einem Eisportionier Portionen abstechen und zu kleine Kugeln formen. Auf einen Teller legen.kött1
  3. Die Champignons in Scheiben schneiden und mit den Zwiebelwürfel in etwas Butter braun anbraten (ca. 4-5 Minuten). Mit Salz und Pfeffer würzen. Champignons aus der Pfanne auf einen Teller geben und beiseite stellen.
  4. Etwas Öl in die Pfanne geben und die Fleischbällchen darin rundum anbraten (ca. 5 Minuten). Die Fleischbällchen aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.
  5. Ein kleines Stückchen Butter in der Pfanne schmelzen und Mehl zugeben. Mit Weißwein ablöschen und kurz einkochen lassen. Mit Gemüsebrühe und Obers aufgießen. Die Sauce ca. 5 Minuten leicht köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und Dill abschmecken.
  6. Zuletzt die Champignons und die Fleischbällchen in die Sauce geben und nochmal kurz ziehen lassen.

Für das Kartoffelpüree

  1. Die Kartoffeln schälen und würfeln. In gut gesalzenem Wasser weich kochen (ca. 12 Minuten).
  2. Das Wasser abgießen und mit die Kartoffeln mit der Milch zerstampfen. Butter unterrühren. Mit Salz, Pfeffer, Muskat abschmecken.

Die Fleischbällchen mit der Sauce, dem Püree und Preiselbeeren servieren!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤