Schokostückchen zum Verlieben! Heidelbeer-Brownies mit Cranberries und Pekannüssen

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Schoko, Schokoo, Schokooolade! ❤

Diese süßen Teilchen bringen jedes süße Schlemmerherz zum Hüpfen!

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Meine Liebsten und ich konnten diesen saftigen Brownies ganz und gar nicht widerstehen. Da war der Kuchenteller schon bald wieder ratze putz leer. Ja ich denke, dieser Schokokuchen wandert bei uns noch öfters in den Backofen.

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Die Heidelbeeren  sorgen hier nicht nur für einen fruchtigen und aromatischen Geschmack, sondern auch dafür, dass die Brownies besonders fudgy – also – saftig werden.

Ja jetzt im Herbst gibt’s keine frischen Heidelbeeren mehr. Daher nehmen wir einfach die tiefgefkühlte Variante und lassen sie, bevor wir die Beerchen unter den Teig michen gut auftauen.

Für den Knuspereffekt sorgen bei den Brownies meine Lieblinge – die Pekannüsse. Und weil ich die rote Früchtchen auch so gerne hab, kommen noch ein paar frische Cranberries in unsere Brownies. So jetzt ist’s aber genug –  ab in den Ofen mit dem Schokotraum.

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Mit Schoko, Schokooolade da fängt das Leben an. Mit Schoko, Schokooolade da ist man immer ganz gut dran. Mit Schoko, Schokooolade….. Ja während ich in der Küche den Schneebesen schwinge, trällere ich gerne so manch schokoladige Lieder.

Hach was täten wir nur, wenns keine Schokolade gäbe? Da würde wohl eine kleine süße Welt zusammenbrechen.

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Heut ist ja Halloween! Für mich persönlich, ist heute der Tag vor Allerheiligen. Ich backe Kuchen, Striezel und mach es mir zu Hause gemütlich. Halloween wird bei uns nicht gefeiert und das ist auch gut so! Ich bin ja gespannt, wann bei uns auf dem Land die ersten verkleideten Kinderlein an der Tür klopfen. Na gut, Kuchen und Kekse kann ich immer anbieten. Falls ihr Halloween gerne feiert, hab ich hier Gespenster-Brownies für euch! Da werden die Kinderherzen höher schlagen!

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Na auch in Schokolaune?

Hier das Rezept:

Zutaten: (für ein kleines Blech – 20x20cm)

  • 200 g Schokolade
  • 125 g Butter
  • 4 Eier
  • 140 g Rohrzucker
  • 2 TL Zimt
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1 EL Espressopulver
  • 120 g Mehl
  • eine Prise Salz
  • 300 g Heidelbeeren, TK und aufgetaut
  • eine Handvoll Cranberries
  • eine Handvoll Pekannüsse, grob gehackt

Für die Glasur:

  • 160 g Schokolade
  • 60 g Butter

Zubereitung:

  1. Schokolade mit Butter über Wassebad schmelzen.
  2. Eier mit Zucker, Vanillezucker und Zimt schaumig mixen.
  3. Espressopulver mit 1 EL heißem Wasser mischen und unterrühren.
  4. Mehl mit Salz vermischen und unterheben.
  5. Schoko-Buttermischung behutsam unterrühren.
  6. Zuletzt die Heidelbeeren und die Pekannüsse unterrühren.schoko18
  7. Eine Form (ca.20x20cm) mit Backpapier auslegen und den Teig gleichmäßig darin verteilen.
  8. Die Cranberries in den Teig drücken.schoko17
  9. Bei 180°C ca. 25 Minuten backen.schoko16
  10. Den Kuchen auskühlen lassen.

Für die Glasur:

  1. Die Schokolade mit der Butter schmelzen.
  2. Die Glasur auf dem Kuchen verteilen und gleichmäßig verstreichen.schoko15
  3. Mit Pekannüssen und Heidelbeeren garnieren.

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In Stücke schneiden und vernaschen!

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Na meine Lieben Schokostücke, ihr werdet bald nicht mehr da sein! ❤

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Mein Herz schlägt höher! Herbstrisotto mit pochiertem Ei und Speckchips

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Ich liebe Risotto!

Ok, ich glaub das hab ich hier schon oft genug erwähnt, aber wenn mein Herz für ein Gericht sooo hoch schlägt, dann muss es einfach raus. Schön schlotzig muss es sein und am liebsten mit einer ordentlichen Portion Parmesan (der tut meiner Seele so gut).

risotto4In diesem Mahl ist wohl alles vereint, was ich gerne hab. Ich konnte mich bei der Zubereitung einfach nicht entscheiden. Somit kommen braune Champignons, Kürbiswürfelchen, Blattspinat und geröstete Pekannüsse in mein Risotto. Und weil das alles noch nicht genug ist gibt’s dazu noch krosse Speckstreifen und ein butterweiches pochiertes Ei.

Meine Eltern waren auch restlos begeistert von dieser Kombination und schleckten die ganze Pfanne leer. Da blieb kein einziges Reiskörnchen mehr übrig.

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Zum herrlich cremigen Risotto gesellen sich noch pochierte Eier und Speckchips zum Wegknuspern! Also wenn das hier kein Wohlfühlessen ist, dann weiß ich’s auch nicht.

Pochierte Eier kommen bei uns immer wieder einmal auf die Teller. Wir mögen diese weichen Eiern sehr, sehr gerne. Auch in einer cremigen Suppe oder auf einem Salat machen sich diese Eier wunderbar.

Die Zubereitung der pochierten Eier ist nicht schwer. Es braucht vielleicht ein klein wenig Übung, dass die Eier dann auch hübsch aussehen und nicht ganz zerfleddert sind. Einfach ausprobieren, es klappt bestimmt!

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Glaubt mir, mit diesem Gericht begeistert ihr auch anspruchsvolle Gaumen!

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4 Portionen)

Fürs Risotto:

  • 300 g Risottoreis
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 150 ml Weißwein
  • ca. 800-900 ml Gemüsebrühe, heiß
  • 70-100 g Parmesan (nach Belieben etwas mehr oder weniger)
  • 1 EL Butter
  • 2 EL Olivenöl zum Anbraten
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 3 Thymianzweige, Blättchen abgezupft
  • eine Handvoll Pekannüsse, geröstet und grob gehackt
  • 250 g braune Champignons, geviertel
  • 1/2 Kürbis (Hokkaido oder Butternuss), klein gewürfelt
  • zwei Handvolll Blattspinat
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • etwas Butter zum Anbraten

Für die pochierten Eier:

  • 4 Eier
  • 2 EL Essig
  • etwas Fleur de Sel

Für die Speckchips:

  • 16-20 Specksteifen

Zubereitung:

Fürs Risotto

  1. Zwiebel und Knoblauch in Olivenöl glasig dünsten. Den Risottoreis zugeben und kurz mit anschwitzen. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Mit Weißwein ablöschen und einkochen lassen.
  2. Jetzt immer nach und nach ein bisschen von der heißen Gemüsebrühe zugießen, bis der Reis gar ist (der Reis sollte noch einen leichten Biss haben – ca. 12-14 Minuten). Zwischendurch immer wieder umrühren!
  3. Während unser Risotto kocht, Butter in einer Pfanne erhitzen und den Knoblauch darin anschwitzen. Champignons zugeben und ca. 3 Minuten braun anbraten. Kürbis zugeben und weitere 4-5 Minuten braten. Spinat zugeben und zusammenfallen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Wenn der Risottoreis fertig gegart ist zum Schluss den Parmesan, Thymian und ein Stückchen Butter unterrühren. Mit Salz und Pfeffer gut abschmecken. Das Risotto soll schön cremig sein (nach Belieben noch etwas Brühe unterrühren). Zuletzt das angebratene Gemüse und die gerösteten Pekannusskerne untermengen.risotto2

Für die pochierten Eier

  1. In einem Topf Wasser und Essig zum Kochen bringen.
  2. Die Eier nacheinander jeweils in eine Tasse schlagen und vorsichtig ins Wasser gleiten lassen. Mit zwei Essöffeln in Form bringen und ca. 4 Minuten sanft unter den Siedepunkt ziehen lassen (das Wasser darf nicht kochen).
  3. Die Eier herausheben, auf Küchenpapier abtropfen lassen und auf dem Risotto anrichten.

Für die Speckchips

  1. Die Speckstreifen auf ein Blech legen. risotto1
  2. Im Ofen bei 150°C ca. 20-25 Minuten knusprig braten. Das Fett mit Küchenpapier abtupfen.

risotto3Risotto mit dem pochierten Ei und den Speckchips servieren. Mmmmmh.. lasst es euch schmecken!

risotto13So herrlich, wenn der warme Eidotter aus dem Ei herausfließt und sich mit dem Reis verbindet…… Nur zu gerne, hätte ich jetzt ein Tellerchen!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Amore mio! Mandel-Ricotta-Kuchen

Ein Goldstück zum Verlieben! ❤

Zu einem saftigen Stückchen Kuchen, sag ich niemals Nein!

Und schon gar nicht, wenn es sich um so eine köstliche Mandel-Ricotta-Torte handelt.

Ganz ohne Mehl, dafür mit viel Orange und Zimt, zergeht sie förmlich auf der Zunge. Da  flüstert man dem Tortenstückchen “amore mio” zu und trifft sich gleich zu einem zweiten Date.

Nach dem ersten Bissen zog es mir tatsächlich vor lauter Kuchenglück doch glatt die Kuschelpatschen unter den Füßen weg.  Dieses saftige Goldstück ist perfekt zu einem guten Cappuccino oder einem aromatischen Tee. Aber ich nehme dann doch lieber den Cappuccino.

Habe ich schon einmal erwähnt, dass ich etwas ungeduldig bin? Außerdem liebe ich die einfachen Rezepte mit wenig Zutaten. Schnell eingekauft, ganz schnell zusammengerührt und schnellstens vernascht. So einen ruck zuck Kuchen habe ich euch heute mitgebracht. Einen einfachen Mandelkuchen ganz ohne Mehl, dafür aber schon ein bisschen winterlich angehaucht mit Orange und Zimt.

Im Sommer könnt ihr anstatt der Orange einfach Zitronenabrieb nehmen und den Zimt weglassen. Also Rezept abspeichern und im nächsten Hochsommer wieder rausholen.

Kuchenlust?

Hier das Rezept:

Zutaten:

  • 120 g weiche Butter
  • 200 g Zucker
  • 1 TL Vanille, gemahlen (z.B. von HagenGrote)
  • Abrieb 1 Bio Orange
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 EL Amaretto
  • 4 Eier
  • 200 g Mandeln, gemahlen
  • 250 g Ricotta
  • 100 g Mandelblättchen
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

  1. Die weiche Butter mit 100 g Zucker, Vanille, Zimt, Orangenabrieb und Amaretto cremig mixen.
  2. Die Eier trennen.
  3. Dotter zu der Buttermischung geben und nach und nach untermixen. Die gemahlenen Mandeln und den Ricotta unterrühren.
  4. Eiklar mit 100 g Zucker cremig steif schlagen und unterheben.
  5. Eine Form (26 cm) mit Backpapier auslegen und die Masse einfüllen.
  6. Mit den Mandelblättchen bestreuen.
  7. Bei 170° (HL) ca. 45-50 Minuten backen (Stäbchenprobe machen).
  8. Den Kuchen abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

Zu diesem Kuchen essen wir noch gerne einen Klecks Sahne oder eine Mischung aus Sahne und griechischem Joghurt (mit etwas Vanillezucker gesüßt).

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Backt euch glücklich! Monkey Bread oder einfach Zimtzucker-Zupfkuchen!

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Backt euch glücklich!

Man kann einfach nicht aufhören, daran zu zupfen und zu naschen! ❤

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Heute zum Feiertag gibt’s eine ganz besondere süße Köstlichkeit. Ok gebacken hab ich das Monkey Bread schon vor zwei Tagen, aber heut zum Frühstück waren noch ein paar Stückchen übrig. Hach an freien Tagen, liebe ich es eine Kleinigkeit süß zu frühstücken!

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So jetzt erklär ich euch, was ein Monkey Bread eigentlich ist. Es gehört zur Spezies des Zupfkuchens. Es besteht aus lauter kleinen Kügelchen eines himmlischen Germteiges, die erst in Butter gerollt und dann in Zimtzucker gewälzt werden.

All das karamellisiert beim Backen – ich sag euch da kann keiner widerstehen!

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Dieser Zimtzucker-Zupfkuchen ist perfekt für einen gemütlichen Kaffee und Kuchen Nachmittag mit der ganzen Familie (und all die anderen Menschen, die man liebt). Von diesem äußerst leckeren und wunderbar klebrigen Gebäck kann sich jeder so viele Stückchen abbrechen, wie er gerade mag. Aber Vorsicht: es kann vorkommen, dass man gar nicht mehr aufhören kann, daran zu zupfen.

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Vor einigen Jahren hat meine liebe Mama für uns auch immer so einen ähnlichen Zupfkuchen gebacken. Ach haben wir uns immer gefreut, als wir heimkamen und der herrliche Duft von frisch gebackenem Gebäck im Haus lag. Besonders wenn es draußen kalt ist, kommt dieses Monkey Bread genau richtig. Da strahlt die ganze Familie, wenn die Kuchenplatte gut mit Zupfkuchen gefüllt ist.

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Na auch in Zupfkuchen-Laune?

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für den Germteig:

  • 1/2 Würfel Germ
  • 250 ml Milch
  • 1 TL Kardamom, gemahlen
  • 50 g Zucker
  • 100 g weiche Butter
  • 1 Ei
  • 1/4 TL Salz
  • etwa 500 g Mehl

Zum Wälzen:

  • 100 g Butter
  • 150-200 g feiner Rohrzucker
  • 3-4 TL Zimt

Zubereitung:

  1. Germ in eine große Rührschüssel bröckeln.
  2. Milch mit Kardamom lauwarm erwärmen. Die Hälfte der Milch über die Germ gießen und rühren, bis sie sich aufgelöst hat. Den Rest Milch und den Zucker zugeben.
  3. Butter, Ei, Mehl und Salz mit in die Schüssel geben und alles mit der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verkneten. Ist der Teig zu weich noch etwas Mehl zugeben.
  4. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche stürzen und noch einmal gut mit den Händen durchkneten, bis er schön geschmeidig ist.monkey25
  5. In eine leicht bemehlte Schüssel geben und zugedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen.
  6. Eine große Gugelhupfform gut mit Butter ausstreichen.
  7. Die restliche Butter zerlassen. Rohrzucker und Zimt vermischen.
  8. Den aufgegangen Teig auf eine Arbeitsfläche stürzen. In 5-6 Stücke schneiden, zu Rollen formen und kleine Stücke abstechen. monkey23
  9. Die Stücke zu Kugeln rollen, durch die zerlassene Butter ziehen und im Zimtzucker wälzen.
  10. Die Kugeln nebeneinander in die Form füllen (Schicht für Schicht). Die Form soll nicht ganz gefüllt sein, da die Kugeln ja noch mächtig aufgehen.monkey21
  11. Die Teigkugeln jetzt noch einmal zugedeckt ca. 40 Minuten gehen lassen.monkey20
  12. Backofen auf 180°C (HL) vorheizen.
  13. Den Kuchen ca. 35 Minuten lang backen.
  14. Etwas abkühlen lassen und auf eine Kuchenplatte stürzen.

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Wir haben zu unserem Zupfkuchen noch eine feine Cranberry-Sahne genascht. Dafür einfach einen Becher Obers (Sahne) mit etwas Vanillezucker cremig steif schlagen. Eine Handvoll Cranberrys mit 2 EL Zucker und dem Saft einer Mandarine ein paar Minuten köcheln lassen. Abkühlen lassen und dann unter die Sahne ziehen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Geliebte Heimatküche! Gefüllte Krautwickel mit Kartoffel-Sellerie-Püree

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Heute gibt’s wieder ein Wohlfühlessen nach unserem Geschmack! ❤

Brr… draußen herrscht Nebel und es ist kalt, kalt, kalt! Na da muss ein wärmendes Essen her, das uns einfach glücklich macht.

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Gefüllte Krautwickel  – eine wohlschmeckende Hausmannskost, die bei uns im Herbst und Winter gerne einmal auf den Tisch kommt. Die Rouladen geben mir irgendwie immer unweigerlich ein Gefühl von Geborgenheit. Allein die Zubereitung macht mir große Freude und entspannt mich.

Dieses Wohlfühlessen verlangt ein bisschen Zeit in der Vorbereitung. Wenn es draußen so wuschi , wuschi (kalt) ist, steht man ja gerne in paar Minütchen länger in der Küche.  Zuerst werden die Krautblätter blanchiert. Dann bereiten wir die Fleischfülle vor und schmecken sie gut ab.

So jetzt geht’s ans Füllen und Wickeln. Nicht vergessen auf’s Zusammenbinden (sonst fallen euch die Rouladen gleich wieder auseinander).

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Einen Tipp kann ich euch noch geben. Achtet beim Einkauf darauf, dass sich die Blätter vom Kraut gut lösen lassen, sonst steht man in der Küche und verzweifelt, weil die Blätter auseinanderbrechen.

Wenn sich die Blätter schwer lösen lassen, hilft ansonsten noch dieser Trick: Einfach mit einer Fleischgabel in den Strunk einstechen und den Krautkopf in einen Topf mit kochendem Wasser tauchen. Nach ein paar Minuten lassen sich die äußeren Blätter leicht ablösen. Diesen Vorgang ein- bis zweimal wiederholen, bis wir genügend Blätter haben. Tja, das ist zwar ein bisschen aufwändig, aber was tut man nicht alles für ein leckeres Essen!

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Die Rouladen werden bei mir in einer cremigen Sauce geschmort. Zum Schluss kommt noch ein guter Löffel Senf und eine Handvoll frische Petersilie dazu. So lecker, ich sag es euch!

Zu unseren Rouladen essen wir am Liebsten ein gutes Kartoffelpüree. Diesmal hab ich noch ein paar Selleriestückchen dazugeschmuggelt. Mit dem Stampfer wird unser Gemüse weich gestampft, Milch und ein gutes Stück Butter dazu und fertig ist unsere Beilage. Achja, wenn ihr mögt, könnt ihr auch noch ein paar geröstete Nüsse untermischen. Wir mögens sehr gern!

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Na auch in Krautwickel-Stimmung?

Hier das Rezept:

Zutaten: (für etwa acht bis neun Rouladen)

Für die Wickel:

  • 1 Weißkraut
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 400 g Faschiertes, halb und halb
  • eine Handvoll Petersilie, fein gehackt
  • 1 EL Senf
  • 1 Ei
  • 1 TL Paprikapulver
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Öl zum Anbraten

Für die Sauce:

  • 1 Zwiebel
  • 1/2 Lauchstange
  • 2 TL Zucker
  • 100 ml Weißwein
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • 150 ml Obers (Sahne)
  • 1 1/2 EL Senf
  • 2 Lorbeerblätter
  • 2-3 TL Maizena, zum Binden
  • eine Handvoll Petersilie, fein gehackt
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • etwas Öl zum Anbraten

Für das Püree:

  • 4-5 große Kartoffeln
  • 1/2 Sellerieknolle
  • ca. 200 ml Milch
  • 1-2 EL Butter
  • eine kleine Handvoll Walnüsse, grob gehackt
  • etwas frisch gemahlene Muskatnuss
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

  1. Die einzelnen Blätter vorsichtig vom Kraut lösen. Wir brauchen ca. 15-18 schöne Blätter für die Rouladen und ein paar weitere Blätter für die Fülle.  Blätter waschen und die dicken Blattrippen am unteren Rand herausschneiden.
  2. Einen Topf voll Wasser zum Kochen bringen und die Krautblätter darin 1 Minute blanchieren. Mit einem Siebschöpfer herausheben und kaltem Wasser abschrecken. Gut trocken tupfen. 15-18 Blätter auf der Arbeitsfläche auflegen (immer zwei Blätter übereinander), die restlichen Blätter in feine Streifen schneiden.
  3. Zwiebel und Knoblauch in etwas Öl anschwitzen und leicht salzen.
  4. Das Faschierte mit dem angerösteten Zwiebel-Knoblauch-Gemisch, dem Senf, dem Ei, der Petersilie, den Krautstreifen und dem Paprikapulver vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.kraut4
  5. Die Füllung in die Mitte der Blätter geben. Die Blätter seitlich einschlagen und aufrollen.kraut3kraut2
  6. Die Rouladen mit Küchengarn zusammenbinden.kraut1
  7. Etwas Öl in einem großen Bräter erhitzen und die Rouladen darin unter mehrmaligem Wenden anbraten, dann herausnehmen.kraut5

Für die Sauce:

  1. Die Zwiebel in Streifen schneiden, Lauch in Ringe schneiden und im Bräter mit etwas Butter goldbraun anbraten. Lorbeerblätter zugeben. Mit Zucker bestreuen und karamellisieren lassen.
  2. Mit Weißwein ablöschen. Etwas einkochen lassen. Dann mit Brühe und Obers aufgießen. 5 Minuten leicht köcheln lassen.
  3. Die Stärke mit etwas Wasser verrühren und unter die Sauce rühren, bis die Sauce leicht eindickt.
  4. Die Rouladen zurück in den Bräter geben, mit Salz und Pfeffer würzen.
  5. Zugedeckt ca. 15 Minuten bei mittlerer Hitze schmoren lassen.
  6. Die Rouladen herausnehmen, den Küchengarn entfernen und halbieren.
  7. Die Sauce noch einmal abschmecken, Senf und Petersilie unterrühren.
  8. Die Rouladen mit der Sauce auf Teller anrichten.

Für das Püree:

  1. Kartoffel und Sellerie schälen und in grobe Würfel schneiden.
  2. In einen Topf geben, mit Wasser bedecken und salzen.
  3. Das Gemüse ca. 20-25 Minuten weich kochen. Abgießen.
  4. Zum heißen Gemüse nach und nach die Milch geben und zerstampfen.
  5. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
  6. Butter und ein paar geröstete Nüsse unterrühren.

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kraut13Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

Eine süsse Kleinigkeit – mit Liebe gebacken! Apfel-Blätterteig-Rosen

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Süße Rosen für meine Lieben! ❤

Als ich diese Apfel-Röschen gezaubert habe, war die ganze Familie hin und weg!apfel20

In den letzten Wochen ist mir diese süße Kreation einfach nicht mehr aus dem Kopf gegangen. Immer wieder bin ich im Internet über diese Röschen gestolpert und war fasziniert von dem hübschen Aussehen. So das musste doch gleich mal ausprobiert werden!

Schnell ab in die Küche und ran ans Rosen aufrollen. Die Zubereitung ist wirklich ganz, ganz einfach, wenn man den Kniff heraushat. Blätterteig ausrollen, Marmelade drauf, in Streifen schneiden, Zimtzucker draufstreuen und zuletzt die Apfelscheiben auflegen. Hübsch zusammenrollen und rein in die Muffinförmchen. Na das war’s auch schon.

Beim Backen müsst ihr ein bisschen aufpassen. dass euch die Äpfel nicht zu dunkel werden.  Ich decke die Rosen zuerst mit Alufolie ab, backe diese ein Weilchen, dann kommt die Folie weg und die Apfelröschen werden schön goldbraun fertig gebacken.

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Eine süße Kleinigkeit – mit Liebe gebacken! ❤

Nur so schmeckt’s einfach himmlisch!

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Na wollt ihr auch ein paar süße Röschen?

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 12-16 Stück)

  • 2 Blätterteigrollen
  • 3-4 Äpfel, mit Schale
  • Saft einer halben Zitrone
  • 5 EL Zucker
  • 2 TL Zimt
  • 2 EL Marillenmarmelade

Zubereitung:

  1. Die Blätterteigrollen auf der Arbeitsfläche komplett ausrollen. Ofen auf 190°C vorheizen.
  2. Je in ca. 6-8 Streifen schneiden.
  3. Zucker und Zimt mischen.
  4. Die Äpfel mit der Brotschneidemaschine in ganz dünne Scheiben schneiden (man sollte fast durchschauen können und die Apfelschnitten sollten gut biegsam sein).
  5. Die Streifen mit etwas Marillenmarmelade bestreichen und großzügig mit der Zucker-Zimt-Mischung bestreuen.apfel1
  6. Die Apfelscheiben leicht überlappend und auf die Blätterteigstreifen legen. Sie sollen leicht über den Rand schauen, um die Rosenform zu erhalten.apfel4
  7. Die Teigstreifen vorsichtig und locker einrollen. In die Muffinförmchen setzen. Noch einmal mit der Zucker-Zimt-Mischung bestreuen. apfel5apfel6
  8. Die Apfelrosen mit Alufolie bedecken.
  9. Die Apfelrosen bei zuerst bei 190°C ca. 15 Minuten backen. Dann die Alufolie wegnehmen und weitere 10-15 Minuten goldbraun backen.
  10. Leicht auskühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Gutes für Leib und Seele! Kürbissuppe mit gebratener Chorizo und Salbeiblätter

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Kürbissuppe ist ein geliebter Klassiker in der Herbstzeit! ❤

Wärmt wunderar durch, diese heiße Supersuppe – und schmeckt einfach göttlich!

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Cremig und herrlich aromatisch muss sie sein. Dann macht das Löffeln richtig Spaß und man will gar nicht mehr aufhören! Da reicht ein Schüsselchen meist nicht aus….

Ihr wisst ja schon, dass ich mich in der kalten Zeit gerne von diversen Suppen ernähre. Das hält mich schön wohlig warm und macht mich einfach glücklich!

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Kürbissuppe hab ich in unzähligen Varianten gekocht und probiert. Immer wieder etwas anders und immer wieder leeecker. Hier hab ich eine unserer Lieblingsvarianten für euch. Die Suppe ist herrlich cremig und durch die Gewürze schön aromatisch. Als Einlage gibt’s knusprig gebratene Chorizoscheiben und gebratene Salbeiblätter. Hach ein Träumchen, glaubt mir. Die würzige Wurst harmoniert perfekt zu der Suppe und die knusprigen Salbeiblätter geben dem Ganzen noch den letzten Kick.

Alternativ könnt ihr natürlich auch ein paar geröstete Kürbiskerne und etwas Kürbiskernöl in die Suppe geben. Wir lieben Kürbissuppe, in allen erdenklichen Variationen. Kennt ihr schon meinen Kürbis-Linsen-Eintopf? Ein gesundes Geschmackserlebnis für die ganze Familie, das sich lohnt einmal zu probieren.

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Kommt setzt euch, wir feiern die Kürbiszeit!

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4 Portionen)

  • 500 g Kürbis (Hokkaido oder Butternuss), in Würfel geschnitten
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL Ingwer, frisch gerieben
  • 1 TL Rohrzucker
  • ca. 800 ml Gemüsebrühe
  • 150 ml Obers
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • einen Spritzer Zitronensaft
  • Chiliflocken, nach Belieben
  • etwas Olivenöl zum Anbraten

Für die Einlage:

  • 16-20 Salbeiblätter
  • 150-200 g Chorizo, z.B. von Hagen Grote
  • etwas Olivenöl zum Anbraten

Zubereitung:

  1. Öl in einem Topf erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin glasig anschwitzen.
  2. Kürbisstücke zugeben und mitbraten. Kurkuma und Ingwer zugeben und ebenfalls kurz mitanschwitzen. Mit Salz und Zucker würzen.
  3. Mit der Gemüsebrühe aufgießen. 20 Minuten leicht köcheln lassen, bis der Kürbis schön weich ist.
  4. Obers zugießen und die Suppe fein pürieren. Falls die Suppe noch etwas zu dick ist, einfach etwas Brühe angießen.
  5. Mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und nach Belieben Chili abschmecken.

Für die Einlage

  1. Chorizo in Scheiben schneiden.
  2. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Chorizoscheiben und die Salbeiblätter darin von beiden Seiten knusprig braten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen. Nach Belieben kann man das würzige Bratöl auch noch über die Suppe träufeln.
  3. Die Chorizoscheiben und die gebratenen Salbeiblätter als Einlage in die Suppe geben.

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Eine weitere Lieblingsvariante:

Die Suppe wird gleich zubereitet, nur werden noch 2 gewürfelte Äpfel mit angeschwitzt.

Serviert wird die Suppe mit einer herrlichen Gewürzsahne. Dafür 150 ml Obers (Sahne) mit je 1 Msp. Zimt, Nelken und etwas Pfeffer aufschlagen. Die Sahne auf die heiße Suppe geben und mit frisch gehackter Petersilie, etwas Chili und nach Belieben noch mit frisch gebratenen Croûtons servieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Herbstliches Kuchenglück! Zwetschken-Apfel-Kuchen mit Zimtstreusel

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Es ist Herbst. Es ist kalt draußen. Es wird fleißig Tee gekocht. Es ist Zeit für Süßes!

Es ist Zeit für Kuchen! …am liebsten mit Obst und Streusel! ❤

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Ein ganzes Blech voll Kuchen mit Streusel! Ach wie schön das Leben doch ist!

Oh ja, ich könnt jeden Tag ein Stückchen davon vernaschen und wäre super zufrieden (vielleicht meine Kleidergröße bald nicht mehr…).

Aber mei, da marschiere ich gerne ein Stündchen länger mit meinen Walkingstecken umher. Ich hab euch ja schon erzählt, dass ich es liebe im Herbst draußen in der Natur zu sein. Am liebsten mache ich mit meiner Mama ausgedehnte Walkingtouren über unsere Hügel. Einfach abschalten und die Natur genießen! Die schönste Herbstbeschäftigung im Herbst (neben Kuchen backen und essen natürlich). Vielleicht zeige ich euch in den nächsten Tagen einen kleinen Einblick in meine wunderschöne Heimat. Na würde euch das interessieren?

Wenn draußen kalte Temperaturen herrschen, ist für mich so ein saftiger Kuchen mit herbstlichen Obst ein wahres Vergnügnen und Balsam für die Seele. Dieses Rezept ist schon lange im Bestitz unserer Familie und wird jedes Jahr ein paar Mal gebacken.

Wir zaubern einen saftigen Rührteig, darauf betten sich Zwetschken-und Apfelstückchen und als Krönung gibt’s noch…. Zimt-Streusel. Na das klingt doch schon mal wundervoll!

Die Zubereitung ist wirklich sehr, sehr simpel. Beim Teig ist nur zu beachten, dass die Butter schön weich ist und die Eier handwarm sind. Dann wird unser Teig schön geschmeidig und freut sich schon ins Blech zu wandern.

Ihr könnt natürlich auch jegliches Obst eurer Wahl nehmen. Jetzt im Herbst sind Zwetschken und Äpfel unsere Lieblinge. Im Sommer kommen natürlich aromtische Marillen auf den Teig oder Kirschen machen sich auch sehr gut.

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Ab in die Backstube, meine Lieben!

Hier das Rezept:

Zutaten:

  • 250 g weiche Butter
  • 200 g feiner Rohrzucker
  • eine Prise Salz
  • Abrieb 1 Bio Orange
  • 6 Eier, handwarm
  • 125 g Dinkelmehl
  • 125 g Dinkelvollkornmehl
  • 1/2 TL Zimt
  • 1/2 TL Kardamom
  • 3 EL Rum
  • 700-800 g Zwetschken
  • 2 Äpfel

Streusel:

  • 100 g Butter
  • 150 g Dinkelmehl
  • 3 TL Zimt
  • 3 EL feiner Rohrzucker

Zubereitung:

Für den Teig

  1. Die weiche Butter mit dem Zucker, Salz und Orangenabrieb schaumig rühren.
  2. Die Eier nach und nach untermixen.
  3. Mehl mit den Gewürzen mischen und mit dem Rum unterheben.
  4. Ein tiefes Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig gleichmäßig verstreichen.
  5. Die Zwetschgen halbieren und die Äpfel in Würfel schneiden. Das Obs auf dem Teig verteilen.
  6. 1-2 EL Zucker darüber streuen.kuchen16

Für die Streusel

  1. Alle Zutaten zu krümeligen Streusel verkneten und über das Obst geben.kuchen15
  2. Den Kuchen bei 180°C ca. 40-45 Minuten backen (Stäbchenprobe machen).

kuchen11Für den Kuchengenuss deluxe einfach noch etwas geschlagenes Obers dazu servieren!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Home Baked! Süße Marmeladen-Taler

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„Backen macht nicht nur sehr glücklich, du wirst dafür auch enorm geliebt.“

Ja da hat die niederländische Köchin, Yvette van Boven ein wahres Wörtchen gesprochen.

Meine liebe Uromi und meine Mama haben in meiner Kindheit, so einige Leckereien für uns gebacken, für die wir sie jedesmal hochgelobt und geliebt haben. So jetzt bin ich fürs Backen zuständig und versuche meine Liebsten damit immer wieder aufs Neue zu beglücken.

Ich stelle mich ja mit großem Vergnügen fast Tag für Tag in die Küche, um was Köstliches in den Ofen zu schieben. Mit großen Augen schaue ich immer noch durch die Ofentür und staune, wie sich mein Gebäck verwandelt. Manchmal ist Backen wirklich wie Magie für mich!

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Heute hab ich wieder ein wunderbares Backbuch für euch, welches ich kurz vorstellen darf. Das Kunstwerk nennt sich „Home Baked“ von Yvette van Boven.  Hier dreht es sich Seite für Seite um diese schöne Beschäftigung. Genau wie Yvette,  bin ich der Meinung, dass es eigentlich jeden Tag etwas zu backen gibt. Ja vor allem wenn Ihr – wie ich – unter Backdrang leidet.

In diesem Buch findet Ihr alles, was das Schlemmerherz sich wünscht. Von knusprigen Dinkelbrot, italienischen Sardellen-Knoblauchbraut über Olivenölkuchen mit Mandarine, schicke französische Cannelés bis hin zu Keksen, gefüllten Pies und festlichen Torten.

Hach ich könnte mit diesem Backbuch einige schöne Stündchen, Tage… verbringen. Zum ersten Mal hab ich dieses Buch gemeinsam mit meiner Mama beim Kaffee (und Kuchen natürlich) durchgeblättert. Ein Rezept ist uns beiden gleich aufgefallen und wollte uns nicht mehr loslassen. Diese Marmeladen-Taler klangen so herrlich einfach und leeecker!

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Im Nu ging’s ab in die Backstube und ran ans Teig kneten. Obwohl bei diesen Keksen, der Teig gar nicht wirklich geknetet wird. Zuerst wird Mehl mit Zucker, Backpulver und kalter Butter zu Krümel vermischt. Dann kommt nur noch etwas Buttermilch und Zitronenabriebn dazu, bis der Teig gerade so zusammenhält. Also ja nicht zu viel kneten! Die Mühe dürfen (sollen) wir uns hier gerne ersparen.

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Gefüllt werden die Kekse mit guter (am besten selbsgemachter) Marmelade. Ich habe vor einigen Tagen eine herrliche Traubenmarmelade eingekocht, die wir nur zu gerne zum Frühstück naschen und in diesen Keksen machen sich die herbstlich, süßen Trauben auch sehr gut.

Beim nächsten Mal werden die Taler mit Himbeermarmelade gefüllt, dann mit Heidelbeermarmelade, dann mit Orangenmarmelade, dann mit…. Ihr seht, bei uns wird’s diese Leckerei noch ein paar Mal geben.

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Plätzchenglück!

Hier das Rezept:

Zutaten: (für ca. 20 Stück)

  • 300 g Mehl (man kann auch gerne Dinkelmehl nehmen)
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 120 g feiner Rohrzucker
  • eine Prise Salz
  • 1/2 TL Vanille gemahlen
  • Abrieb 1 Bio Zitrone
  • 120 g kalte Butter, in Würfel
  • 120 ml Buttermilch
  • 1 Ei zum Bestreichen
  • 4-5 EL Marmelade, nach Wahl

Zubereitung:

  1. Mehl, Zucker, Backpulver, Salz und Vanille in einer großen Schüssel mischen.
  2. Mit kalten Händen die Butterstückchen und den Zitronenabrieb unterkneten, bis der Teig krümelig ist.
  3. Die Buttermilch zugeben und das Ganze kurz vermengen, bis der Teig gerade so zusammenhält.
  4. Den Teig dann auf einer leicht bemelten Arbeitsfläche zu einer Kugel formen und ca. 1 cm dick ausrollen. keks1
  5. So viele Kekse (ca. 5-6 cm Durchmesser) wie möglich ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.
  6. Die Reste des Teiges wieder zusammenschaben, zu einer Kugel kneten und wieder ausrollen und ausstechen. So oft wiederholen, bis der Teig aufgebraucht ist.
  7. Mit dem Daumen eine Mulde in die Mitte jedes Kekses drücken. keks2
  8. Alle Kekse mit etwas verquirltem Ei bestreichen und jede Mulde mit 1 TL Marmelade füllen (ich fülle die Marmelade in einen kleines Plastiksackerl, schneide die Spitze ab und spritze sie in die Mulden) keks3
  9. Die Kekse am Rand mit etwas Zucker bestreuen.
  10. Bei 180°C ca. 20 Minuten goldbraun backen.

keks4 Die Marmeladetaler könnt Ihr noch zusätzlich mit etwas Vanillecreme oder einfach geschlagenem Obers servieren. Noch ein schönes Tässchen Kaffee dazu…. hach das Leben ist doch schön!

keks11Dieses hübsche Geschirr von IB Laursen findet ihr hier bei Stielreich!

 

Zum Verlieben! Fischlaibchen mit Süsskartoffel-Pommes und Waldorfsalat

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Heute hat’s bei uns ein Gericht zum Verlieben gegeben. ❤

Ein wahres Wohlfühlessen für die ganze Familie!

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Saftige Fischlaibchen mit knusprigen Süßkartoffel-Pommes und dazu kommt der cremige Waldorfsalat. Da waren die Teller wieder im Nu leer geputzt!

fisch23Die Fischlaibchen sind ganz einfach zu zaubern und einmal eine andere Variante Fisch zu genießen. Besonders Kinder werden diese Fischlaibchen gerne essen.

Wir nehmen einen weißfleischigen Fisch (ich habe Heilbutt verwendet). Diesen schneiden wir in kleine Würfelchen und mischen noch ein paar leckere Zutaten dazu (Senf, Lauch, Petersilie, Ei, Zitronenabrieb, Brösel..). Alles wird gut vermischt und Laibchen werden geformt. Dann ab in die Pfanne damit und vorsichtig von beiden Seiten braten. Na ihr seht, das ist wirklich keine Hexerei!

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Wir lieben Pommes! Aber auf keinen Fall die fettige  und ungesunde Variante (die kommt bei mir niemals auf die Teller). Wir zaubern uns gesunde Süßkartoffel-Pommes aus dem Ofen! Einfach die Süßkartoffeln in Stifte schneiden, mit etwas Olivenöl und Gewürzen vermengen. Rauf aufs Blech und ab in den heißen Ofen! Voilà nach einer kleinen Weile sind unsere Knuspersticks fertig.

Ihr könnt anstatt den Süßkartoffeln selbstverständlich auch normale Kartoffeln verwenden oder beide mischen.

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Jetzt noch ein paar Wörtchen zu dem köstlichen Waldorfsalat. Dieser einfache Salat aus Sellerie und Äpfeln ist schon seit einiger Zeit ein ganz beliebter Klassiker. Zum ersten Mal aufgetischt wurde er in dem damaligen Hotel Waldorf, dem heutigen Hotel Waldorf Astoria auf der Park Avenue in New York.

Ach, einmal ein paar Tage in der Adventszeit in New York verbringen. Ja das wäre ein kleiner Traum, den ich noch mit mir trage. Diese Woche hab ich mir ein sooo wundervolles New York Christmas Buch gekauft. Da sitz ich mit meiner Mama gemütlich beim Kaffee, wir blättern dieses Buch durch (mit all den bezaubernd schönen Bildern und Rezepten) und würden am liebsten gleich den Flug buchen.

Na so einfach geht das leider nicht. Da heißt es noch eine Weile geduldig sein und fleißig sparen. Ich sag euch, irgendwann komm auch ich noch New Yoooork!

Also wie gesagt, der Salat besteht aus Sellerie und Apfelstreifen, noch dazu kommen bei mir ein paar Pekannüsse und ein paar getrocknete Cranberries. Abgemacht wir die ganze Geschichte mit einer selbgstgemachten Mayonnaise-Joghurtsauce. Mmmmmh… ein Salat-Träumchen!

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Lust auf ein herbstliches Fischgericht?

Hier das Rezept:

Zutaten (für 4 Portionen):

Für die Laibchen:

  • 450-500 g Heilbuttfilet (oder Kabeljau)
  • 1 TL Senf
  • eine Handvoll Petersilie, fein gehackt
  • 1/4 Lauchstange, geputzt und in feine Scheiben geschnitten
  • 1 Ei
  • 2-3 EL Semmelbrösel
  • Abrieb 1/2 Bio Zitrone
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • etwas Öl zum Anbraten

Für die Süßkartoffel-Pommes:

  • 4-5 große Süßkartoffeln
  • 2-3 EL Olivenöl
  • 1 TL Oregano, getrocknet
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Für den Waldorfsalat:

  • 1/2 Sellerieknolle
  • 2-3 Äpfel
  • 1/2 Bio Zitrone, Saft
  • eine Handvoll Petersilie, fein gehackt
  • eine Handvoll Pekannüsse, geröstet und gehackt
  • eine kleine Handvoll getrocknete Cranberries, grob gehackt
  • 1 TL Zucker
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Für die Mayonnaise:

  • 1 Eidotter
  • 1 TL Senf
  • 2 TL Apfelessig
  • ca. 80 ml Traubenkernöl (oder Sonnenblumenöl)
  • 3 EL Naturjoghurt
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Für die Laibchen

  1. Das Fischfilet in kleine Würfel schneiden. Mit Senf, Petersilie, Lauch, Ei, Brösel und Zitronenabrieb vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Masse kühl stellen.fisch1fisch2
  2. Aus der Masse 8 Laibchen formen (gut zusammendrücken).fisch7

Für die Süßkartoffel-Pommes

  1. Süßkartoffel schälen und der Länge nach in Scheiben schneiden. Die Scheiben dann in Stifte schneidenfisch4
  2. Mit Olivenöl, Oregano, Salz und Pfeffer mischen und auf einem Blech verteilen.
  3. Bei 200°C ca. 25-30 Minuten backen.

Für den Waldorfsalat:

  1. Den Sellerie schälen und in dünne Scheiben schneiden (das geht am besten mit der Brotschneidemaschine). Die Scheiben in dünne Streifen schneiden.fisch3
  2. Die Selleriestreifen in eine Schüssel geben und gleich mit Zitronensaft beträufeln.
  3. Die Äpfel mit Schale in dünne Scheiben schneiden und diese dann wieder in dünne Streifen schneiden. Die Apfelstreifen zum Sellerie geben.
  4. Mit Salz, Pfeffer, Zucker und Petersilie vermischen.
  5. Für die Mayonnaise den Eidotter mit Senf, etwas Salz und Essig verrühren. Das Öl im ganz dünnen Strahl zugeben, dabei immer kräftig rühren, bis es schön cremig ist.
  6. Joghurt unterrühren und mit Salz, Pfeffer und evtl. noch etwas Zitronensaft abschmecken.
  7. Die Mayonnaise zum Selleriesalat geben und gut durchmischen.fisch5
  8. Zuletzt die Pekannüsse und die Cranberries unterrühren.fisch6

Jetzt werden nur noch die Laibchen gebraten!

  1. Etwas Öl (ca. 3-4 EL) in einer Pfanne erhitzen. Die Laibchen reinlegen und auf der ersten Seite ca. 4 Minuten braten (die Oberfläche soll leicht braun sein).
  2. Die Laibchen vorsichtig wenden (wirklich vorsichtig, sonst können sie zerfallen) und auf der zweiten Seite weitere 3-4 Minuten braten.fisch8
  3. Die Laibchen nach Belieben auf etwas Rucola oder Spinat servieren. Dazu die Süßkartoffel-Pommes und den Salat reichen.

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Mmmmh! Dieses Gericht könnte es ruhig öfter geben!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤