Wir schlemmen uns ins neue Jahr! Mousse au chocolat mit Spekulatiushäubchen

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Mousse au chocolat à la chantilly aux speculoos! ❤

Dieser Nachtisch bringt die ganze Familie zum Schwelgen und die Gesichter strahlen vor Freude! So soll es an den Festtagen doch sein!

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In den letzten Tagen wurde geschlemmt was das Zeug hält. Na gut, so schlimm war es nicht, aber es gab so viele köstliche Leckereien! Da konnte man einfach nicht widerstehen….

Aber es heißt ja: „Man nimmt nicht zwischen Weihnachten und Neujahr zu, sondern zwischen Neujahr und Weihnachten.“ Und da ich mich ja normalerweise wirklich gesund erhnähre, darf ich auch ordentlich zugreifen und mitnaschen!

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Die Weihnachtszeit lässt mich Jahr für Jahr etwas zur Ruhe kommen. Stress und Streit hat bei uns nichts verloren. Familie ist das allergrößte Geschenk und ich bin jedes Jahr dankbar, dass ich Teil einer so glücklichen Familie sein darf. Das ist nicht selbstverständlich, daher weiß ich dieses Geschenk so sehr zu schätzen.

Mit meinen Leckereien versuche ich immer wieder meine Liebe zu teilen und meine Familie ein zufriedenes Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Ich glaube in diesem Jahr, ist mir dies ganz oft gelungen und ich werde mir weiterhin ganz viel Mühe dabei geben, meine Liebsten ein bisschen zu verwöhnen.

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Dieses Dessert im Glas ist perfekt, wenn ihr viele Gäste damit beglücken möchtet. Ihr könnt es super vorbereiten und dann müsst ihr die Gläschen nur noch schnell aus dem Kühlschrank holen. Na besser, geht’s doch gar nicht!

Eine zartschmelzende Schokomousse, darauf ein feines Feigenragout und gekrönt wird diese süße Geschichte noch von einer himmlischen Spekulatiuscreme. Hach ich könnte mich gleich wieder durch solch ein Gläschen löffeln….

Wenn ihr keine Feigen mögt oder keine bekommt, könnt ihr diese auch weglassen oder stattdessen auch ein feines Ragout aus Cranberries oder Pflaumen zaubern. Ein klein wenig Frucht tut hier sicher ganz gut!

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Wir schweben selig in zarter Schokolade! Wollt ihr auch?

Hier das Rezept:

Zutaten: (für ca. 8 Gläser – je nach Größe)

Mousse au chocolat:

  • 5 Eier
  • 200 g dunkle Schokolade (z.B. von Valrhona)
  • 2 EL Zucker
  • 1 EL Kaffee, nach Belieben

für die Spekulatiuscreme:

  • 200 ml Obers
  • 100 g Mascarpone
  • 2 EL Spekulatiuscreme (hier gibt’s das Rezept)

Für das Feigenragout:

  • 4-5 Feigen
  • 4 EL Zucker
  • Saft einer Orange
  • 100 ml Rotwein
  • 1 Sternanis
  • 1 Zimtstange

Zubereitung:

Mousse

  1. Die Eier trennen.
  2. Schokolade über Wasserbad langsam schmelzen. Abkühlen lassen.
  3. Eidotter nach und nach unter die geschmolzene Schokolade mixen.
  4. Eiklar mit Zucker steif schlagen und unter die Schokomasse heben.
  5. Die Schokomousse in Gläser verteilen und kühl stellen (mindestens 4 Stunden).

Feigenragout

  1. Feigen säubern und in kleine Stücke schneiden.
  2. Zucker in einer Pfanne karamellisieren.
  3. Mit Rotwein ablöschen und etwas einköcheln lassen.
  4. Mit Orangensaft und Cassis aufgießen. Zimt und Sternanis zugeben und 5 Minuten leicht köcheln lassen.
  5. Die Feigen hineinlegen und weitere 2-3 Minuten leicht schmoren lassen. Abkühlen lassen.

Spekulatiuscreme

  1. Obers cremig steif schlagen.
  2. Mascarpone und Spekultiuscreme unterrühren.

Fertigstellen

  1. Das Feigenragout auf das schon fest gewordene Schokomousse verteilen.
  2. Spekultiuscreme in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und in die Gläser spritzen.

Nach Belieben noch mit etwas Spekulatiusgewürz bestreuen!

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Wie in den letzten Jahren, werde ich die Tage vor und nach Silvester nicht zu Hause verbringen.  Morgen geht’s los und mein Liebster,  zwei Freunde und ich machen uns auf die Reise nach Verona. Dort werden wir ein paar Tage verbringen und die Gegend um den Gardasee erkunden. Vielleicht machen wir auch noch einen kleinen Abstecher nach Venedig… Im neuen Jahr werde ich euch dann vielleicht wieder mit einem kleinen Reisebericht begrüßen!

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Ich verabschiede mich heute und wünsche euch einen guten Rutsch ins neue Jahr! Möge es uns wieder ganz viele schöne und leckere Momente bringen!

Bleibt gesund und schwingt weiterhin so fleißig den Kochlöffel!

Bon appétit, meine Lieben!

Eure Lena ❤

 

 

 

 

Lasst es krachen! Süsse Weihnachten mit Croquembouche

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Croqueembouche – es kracht im Mund! ❤

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Mit ein bisschen Fantasie könnt ihr diesen süßen Turm aus Krachgebäck auch als kleinen Weihnachtsbaum sehen. Er ist doch fast zu schön, um ihn zu verspeisen!

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Ein Croquembouche, was übersetzt so viel wie „Krachen im Mund“ bedeutet, ist ein herrlich dekadenter, hoch aufragender Turm aus mit Creme gefüllten Profiteroles, die durch ein Spinnennetz aus Karamellfäden zusammengehalten werden. Da haben sich die Franzosen wieder einmal etwas Grandioses einfallen lassen.

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Croquembouche ist also eine französische Spezialität, die eigentlich zu Hochzeiten gezaubert wird. Ich finde aber, sie eignet sich perfekt für die Weihnachtsfeiertage oder für eine rauschende Silvesterparty! Da schnappt sich jeder ein (oder zwei, drei…) Stückchen und feiert glücklich weiter!

Obwohl wenn ich eines Tages einmal heiraten werde, könnte ich mir diesen süßen Hochzeitsturm schon ganz gut vorstellen. Dann werden natürlich noch einige Krapferl mehr gebacken und der Turm wird noch viel, viel höher gestapelt. Ach das wäre ein Träumchen!

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Die Zubereitung ist nicht schwer, nur ein ganz klein wenig aufwändig. Zuerst müssen einmal viele kleine Brandteigkrapferl gebacken werden. Dann zaubern wir unsere Füllungen. Ich habe mich für drei verschiedene Füllungen (Vanille, Maroni und Schoko)  entscheiden. So ist es immer eine kleine Überraschung, wenn man in ein Krapferl beißt.

Ihr könnt natürlich auch nur eine Creme zaubern und alle Krapferl damit füllen (dann einfach die Menge verdreifachen).

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Dieser Turm ist ja ohnehin sehr wandelbar und man könnte seiner Fantasie freien Lauf lassen. Die Creme kann man nach Lust und Laune variieren (im Frühling macht sich eine leicht Fruchtcreme sicher ganz gut oder mit Kaffeegeschmack.. mmmmhh…). Anstatt des Karamells könnte man auch geschmolzene Schokolade nehmen und den Turm damit zusammenbauen. Dann als Deko noch schöne Blümchen draufsetzen.. Ach ich glaube ihr merkt es schon – es wird bald eine weitere Croqueembouche-Variante geben.

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Mir macht die Zuckerdeko ja immer ganz besonders viel Spaß. Da kann man sich schön damit beschäftigen und den Zucker spinnen lassen. Dabei müsst ihr immer aufpassen, dass ihr den Karamell nicht zu hoch erhitzt, sonst verbrennt er euch leicht und schmeckt bitter. Also immer nur leicht warm machen, bis er gerade so zähflüssig ist, dann lässt er sich auch prima um den Turm spinnen. Aber immer gut aufpassen, denn der Karamell ist seeeehr heiß! Nicht, dass ihr euch noch eure Fingerchen verbrennt!

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Lasst es krachen, meine Lieben!

Hier das Rezept:

Zutaten (für 2 kleine oder einen großen Turm):

Für den Brandteig:

  • 300 ml Wasser
  • 150 g Butter
  • eine Prise Salz
  • 2 EL Zucker
  • 225 g Mehl
  • 6 Eier

Vanillecreme:

  • 200 g Mascarpone
  • 150 g Obers
  • 1/2 TL Vanille gemahlen
  • 2-3 EL Zucker
  • etwas Zimt, nach Belieben

Maronencreme:

  • 200 g Mascarpone
  • 3-4 EL gesüßte Maronencreme (z.B. von Bonne Maman oder Clement Faugier)
  • 150 g Obers
  • Abrieb 1/2 Bio Orange

Schokoganache:

  • 150 g Obers
  • 150 g Schokolade
  • Abrieb 1/2 Bio Orange
  • 1 EL Orangenlikör

Karamell:

  • 300 g feiner Kristallzucker
  • 100 ml Wasser

Zubereitung:

Für den Brandteig

  1. Das Wasser mit der Butter, Salz und Zucker aufkochen lassen.
  2. Das Mehl auf einmal zugeben und mit dem Kochlöffel einrühren. Solange rühren, bis sich eine weiße Schicht am Boden bildet.
  3. Den Teigklumpen in eine Schüssel umfüllen.croque23
  4. Nacheinander jedes Ei gründlich einzeln mit dem Mixer unterrühren (der Teig soll jetzt schön geschmeidig sein).croque22
  5. Den Teig in einen Spritzbeutel füllen und kleine Tupfen (ca. 3 cm) auf ein Backblech spritzen.croque21
  6. Im vorgeheiztem Rohr bei 190°C ca. 20 Minuten lang backen, bis sie schön aufgegangen und goldbraun sind, dann bei 170° weitere 10 Minuten backen (während des Backens die Ofentür ja nicht aufmachen, da die Krapferl sonst vor lauter Schreck in sich zusammenfallen).
  7. Die Krapferl abkühlen lassen.

Für die Schokoganache

  1. Obers aufkochen.
  2. Über die gehackte Schokolade gießen und schmelzen lassen.
  3. Orangenabrieb und Orangenlikör unterrühren.
  4. Zugedeckt mindestens 5-6 Stunden kühl stellen.

Für die Vanillecreme:

  1. Mascarpone mit Zucker, Vanille und Zimt glatt rühren.
  2. Obers cremig steif schlagen und unterrühren.

Für die Maronencreme

  1. Mascarpone mit Maronencreme und Orangenabrieb glatt rühren.
  2. Obers cremig steif schlagen und unterrühren.
Jetzt geht’s ans Füllen und ans Zusammensetzen!
  1. Die Cremes nacheinander in einen Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle füllen und die Windbeutel von der Seite einstechen und mit der Creme füllen. Je ein Drittel der Windbeutel mit der jeweiligen Creme füllen.croquejpg
  2. Sobald die Windbeutel mit der Creme gefüllt sind, diese im Kühlschrank zwischenlagern.
  3. Für den Karamell Zucker mit Wasser in eine Pfanne geben, erhitzen und so lange köcheln, bis der Karamell hellbraun ist (das dauert etwa 6-8 Minuten).
  4. Vom Herd nehmen und leicht abkühlen lassen (1 Minute).croque2
  5. Die Krapferl mit der Unterseite in den Karamell tunken und kreisförmig auf eine Kuchenplatte setzen. Nach oben hin immer etwas schmaler werden, bis wir an der Spitze angekommen sind (da ist es gut, wenn ihr zügig arbeitet, sonst wird der Karamell schnell wieder fest – dann heißt es wieder warm machen…)
  6. Für das Karamellnetz einen Löffel in den Karamell tunken und um den Windbeuteltannenbaum kreisen lassen, mit dem restlichen Karamell fortfahren, bis der ganze Turm mit Karamell umhüllt ist.

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Den fertigen Turm am allerbesten in den nächsten 1-6 Stunden vernaschen. Ich schätze viel länger, wird so ein süßer Croquembouche ohnehin nicht überleben!

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Ich wünsche euch ein wunderbares Weihnachtsfest und schöne Festtage mit ganz viel Liebe und Leckereien! Habt eine besinnliche Zeit mit euren Liebsten!

Eure Lena ❤

 

 

Mendiants au chocolat! Süsse Schokotaler aus der Provence

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Zwei Tage vor Weihnachten hab ich noch eine schokoladige Kleinigkeit für euch! ❤

Ein wahrer Schokoschatz!

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Kennt ihr Mendiants? Es bedeutet „Bettelmann“, und ist eine der dreizehn Nachspeisen in der provenzalischen Weihnachtstradition. Die runden Schokotaler sind Teil der „treize Desserts“, die ich in meiner Zeit in der Provence kennen und lieben gelernt habe.

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Beim Belegen der Schokolade sind euch eigentlich keine Grenzen gesetzt! Ich habe meine Mendiants mit Pekannüssen + Cranberries + Pinienkerne oder mit Karamellbonbons + Orangenschale + etwas Fleur de Sel verziert. Auch Pistazien, getrocknete Marillen, Feigen, Datteln und und und schmecken hier einfach wunderbar.

Also wie ihr sehen könnt, sind alle Kombinationen erlaubt. Ich würde euch aber raten nicht mehr als 3-4 verschiedene Beläge pro Mendiant zu nehmen, sonst wird es etwas zu viel.

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Typisch französisch! Getrocknete Früchte und/oder Nüsse werden in Schokolade gelegt, das finale Ergebnis nennt sich dann „Mendiant“. Einfach zauberhaft, finde ich!

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Die Zubereitung ist hier wirklich kinderleicht. Wichtig ist nur, dass ihr eine gute Schokolade verwendet. Ich hab für meine Liebsten meine Lieblingsschokolade von Valrhona ausgepackt. Die ist für uns fast unschlagbar gut!

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Entscheidend für den seidigen Glanz der Schokolade ist die richtige Temperatur. Also bevor wir die Schokolade rund aufstreichen, muss sie temperiert werden. Dafür ist es sehr praktisch, wenn ihr ein Küchenthermometer zur Hand habt, um die richtige Temperatur der Schokolade messen zu können.

Zunächst wird die Schokolade über Wasserbad geschmolzen, dann abgekühlt und dann wieder leicht erwärmt. Dann sollte sie eine Temperatur von 30-33°C haben. Jetzt ist die Schokolade perfekt temperiert und kann sofort weiterverarbeitet werden.

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C’est vraiment délicieux!

Hier das Rezept:

Zutaten: (für etwa 40 Stück)

  • 250 g Zartbitterschokolade (am besten eine Sorte von Valrhona)
  • eine Handvoll getrocknete Cranberries
  • eine Handvoll Pekannüsse
  • eine Handvoll Pinienkerne
  • eine Handvoll Karamellbonbons
  • 1 Bio Orange
  • etwas Fleur de Sel

Zubereitung:

  1. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten. Abkühlen lassen.
  2. Pekannüsse grob hacken.
  3. Karamellbonbos zerkleinern (am besten in ein Geschirrtuch wickeln und mit dem Nudelholz ein paar Mal daraufklopfen).
  4. Von der Orange die Schale ganz dünn abschneiden und diese dann in feine Streifen schneiden.
  5. Zwei Backleche mit Backpapier belegen. Kreise (ca. 4-5 cm) auf das Backpapier malen und umdrehen.mend19
  6. Die Schokolade über Wasserbad schmelzen und auf 55/58 °C erwärmen. Danach auf 28/29 °C abkühlen und kurz über dem Wasserbad auf Arbeitstemperatur 31/32 °C bringen.
  7. Die geschmolzene und temperierte Schokolade in einen Spritzbeutel füllen. Eine kleine Spitze abschneiden und die Schokolade gleichmäßig auf etwa 40 Kreise (Mendiants) aufteilen. Mit einem Teelöffel oder einer kleinen Palette rund ausstreichenmend20
  8. Danach sofort mit den Trockenfrüchten und Nüssen belegen.mend22
  9. Die fertigen Taler in einen kühlen Raum oder auch auf den Balkon stellen und die Schokolade fest werden lassen.
  10. Danach lassen sich die Mendiants mühelos vom Backpapier lösen und am besten gleich vernaschen!

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Gönnt euch und euren Liebsten ein himmlisches Stück Schokoglück! So versüßen wir uns doch gerne das Warten aufs Christkind….

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

In der Weihnachtsbäckerei! Husarenkrapferl, Linzerkipferln, Florentiner und Kokosstangerln

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In der Weihnachtsbäckerei
gibt es manche Leckerei
Zwischen Mehl und Milch
macht so mancher Knilch
eine riesengroße Kleckerei.
In der Weihnachtsbäckerei
In der Weihnachtsbäckerei ❤

Wo ist das Rezept geblieben
von den Plätzchen, die wir lieben?
wer hat das Rezept
verschleppt….

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So meine Lieben, heute gibt’s noch schnell vier Keksrezepte für euch, die bei uns zu Weihnachten wirklich nie fehlen dürfen. Ich habe dieses Wochenende meine gesamte Bäckerei gezaubert und meine Weihnachstbackstube ist bis nächstes Jahr geschlossen.

So um die 13-14 Sorten sind es geworden und ich bin richtig glücklich und zufrieden.  Nun sind die Keksdosen bis oben hin gefüllt, wir naschen vor uns hin und warten bis das Christkind kommt.

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Husarenkrapferl mit Haselnüssen

Hier das Rezept:

Zutaten: (für ca. 70-80 Stück)

  • 200 g Dinkelmehl
  • 180 g Weizenmehl
  • 1/2 TL Vanille, gemahlen
  • Abrieb 1/2 Bio Orange
  • 1/2 TL Zimt
  • 250 g weiche Butter
  • 150 g Zucker
  • 1 Ei
  • 100 g Haselnüsse, geröstet
  • 2 TL feiner Rohrzucker
  • 1 Eiklar, leicht verschlagen
  • ein paar Esslöffel eurer Lieblingsmarmelade (ich nehme gerne Waldbeere, Marille oder Erdbeere..)

Zubereitung:

  1. Butter und Zucker cremig schlagen.
  2. Das Ei zugeben und weiterschlagen.
  3. Mehl mit Zimt, Vanille und Orangenabrieb unterrühren.
  4. Nüsse mit dem Rohrzucker mischen und auf einen Teller geben.
  5. Aus 1 TL Teig jeweils eine Kugel formen.
  6. Die Kugel in Eiklar tauchen und in der Nuss-Zuckermischung wälzen.
  7. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
  8. Mit dem Daumen in die Mitte jeder Kugel ein Mulde drücken.
  9. In die Vertiefungen eine kleine Menge Marmelade füllen (ich gebe die Marmelade immer in ein kleines Plastiksackerl, schneide die Spitze ab und spritze sie in die Mulden).
  10. Bei 180°C ca. 10 Minuten backen.
  11. Abkühlen lassen.
  12. Weil es schöner ausschaut, spritzen wir noch einmal eine kleine Menge Marmelade in die Mulden.

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Linzerkipferln

Hier das Rezept:

Zutaten: (für ca. 40-50 Stück)

  • 350 g Weizenmehl
  • Abrieb 1 Bio-Zitrone
  • 250 g weiche Butter
  • 80 g Staubzucker
  • 1/2 TL Vanille, gemahlen
  • 1 Ei
  • 3-4 EL Marillenmarmelade
  • 150 dunkle Kuvertüre

Zubereitung:

  1. Butter mit Zucker, Vanille und Zitrone cremig rühren.
  2. Ei unterschlagen.
  3. Zuletzt das Mehl unterrühren.
  4. Masse in einen Spritzsack mit Sterntülle füllen.
  5. In Form von Kipferln auf mit Backpapier belegtes Blech spritzen.
  6. Bei 180°C ca. 10-13 Minuten backen.
  7. Abkühlen lassen.
  8. Die halbe Menge der Kipferln umdrehen, Marillenmarmelade aufdressieren und diese mit den restlichen Kipferln zusammensetzen.
  9. Kuvertüre über Wasserbad schmelzen.
  10. Die Enden der Kipferln in die Schokolade tauchen.
  11. Fest werden lassen.

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Keine Adventszeit ohne Linzerkipferln! ❤ Dieser süße Klassiker ist ein Muss am Keksteller!

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Florentiner

Hier das Rezept:

Zutaten: (für ca. 60 Stück)

  • 150 g Obers
  • 120 g Kristallzucker
  • 1 EL Butter
  • 1/2 TL Vanille, gemahlen
  • Abrieb 1 Bio Orange
  • 2 EL Honig
  • 180 g Mandelblättchen
  • eine kleine Handvoll getrocknete Cranberries, grob gehackt
  • 150-200 g dunkle Kuvertüre

Zubereitung:

  1. Obers mit Butter, Zucker, Vanille, Honig und Orangenabrieb aufkochen und etwas 1 Minuten leicht köcheln lassen.
  2. Mandelblättchen und Cranberries einrühren.
  3. Masse auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und mit einer Palette verstreichen. Ein weiteres Backpapier darauflegen und mit einem Nudelholz darüberrollen (es soll ca. 3 mm dick sein). Papier wieder abziehen.
  4. Bei 140°C die Florentinermasse goldbraun backen. Das dauert je nach Ofen ca. 15-20 Minuten.
  5. 5 Minuten abkühlen lassen und mit einem Messer in Quadrate schneiden (das Messer immer wieder in heißes Wasser tauchen).
  6. Mithilfe des Backpapiers die Florentiner umdrehen (auf eine saubere Arbeitfläche), Papier abziehen und komplett auskühlen lassen.
  7. Kuvertüre über Wasserbad schmelzen und die Unterseite der Florentiner damit bestreichen.
  8. Die Schokolade fest werden lassen. Die Kanten der Florentiner eventuell nachschneiden und voneinander trennen.

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Kokosstangerl

Hier das Rezept:

Zutaten (für ca. 60 Stück):

  • 4 Eiklar
  • 180 g feiner Kristallzucker
  • 1/2 TL Vanille, gemahlen
  • 140 g Kokosflocken
  • 45 g Weizenmehl
  • 3-4 EL Marillenmarmelade
  • 150 g dunkle Kuvertüre
  • 2 EL Butter

Zubereitung:

  1. Eiklar zu halbsteifen Schnee schlagen.
  2. Zucker und Vanille zugeben und weiterschlagen, bis der Schnee richtig schön steif ist.
  3. Kokosflocken gemeinsam mit dem Mehl nach und nach mit dem Schneebesen behutsam unterrühren (nicht zu viel rühren).
  4. Die Masse in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen.
  5. Kleine Stangerl (ca. 3-4 cm) auf ein mit Backpapier belegtes Blech dressieren.
  6. Bei 170°C ca. 10 Minuten backen (aufpassen, die Stangerl sollen nicht zu dunkel werden).
  7. Abkühlen lassen und vorsichtig vom Backpapier lösen.
  8. Die Hälfte der Stangerl umdrehen und Marillenmarmelade darauf dressieren. Mit den restlichen Stangerl zusammensetzen.
  9. Für die Glasur Butter mit Schokolade über Wasserbad schmelzen.
  10. Die Stangerl darin eintunken.
  11. Mit Kokosflocken bestreuen und fest werden lassen.

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Früher als meine liebe Mama noch für die Weihnachtsmehlspeise zuständig war, wurden die Kekserl immer ganz geheim gehütet und vor uns Kinder versteckt. Wenn es nach uns gegangen wäre, hätten wir am Heilig Abend wohl keine Kekse mehr gehabt….

Als ich noch ein ganz kleines Mäderl war, hab ich mich immer ins Schlafzimmer meiner Eltern geschlichen, um ein paar von diesen Kokosstangerl zu stipitzen. Tja, ich wusste halt schon immer ganz genau, was gut ist.mar10

 

Bon appétit, meine Lieben!

Habt noch einen wunderbaren 4. Advent!

Lena ❤

 

 

 

Im Zimt-Zucker-Himmel! Gefüllte Snickerdoodles-Taler

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Ein süßer Name für einen noch süßeren Keks! ❤

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Zucker und Zimt spielen die Hauptrolle in diesem amerikanischen Keksklassiker! Die Snickerdoodles schmecken ja pur einfach wunderbar. Und jetzt füllen wir die Zimtkekserl noch mit einer herrlichen weißen Schokocreme… hach ein Träumchen, das auf der Zunge zerschmilzt!

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Eine ganze Menge Amore ist hier natürlich auch mit dabei… wenn ma die Kügelchen rollt, im Zimtzucker wälzt, auf dem Backblech platziert und die wenigen Minuten Backzeit im Ofen abwarten kann.

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Na wenn diese Taler nicht perfekt auf den Weihnachtskeksteller passen!

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Kekse gehören für mich einfach zum Leben dazu! Wann auch immer ihr traurig, wütend oder deprimiert seid: Backt ein Blech Kekse und ihr seht die Welt sofort wieder mit anderen Augen. Der Geruch und besonders der Geschmack dieser Snickerdoodles macht einfach nur glücklich und zufrieden!

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Lust auf Zimtliebe?

Hier das Rezept:

Zutaten (für etwa 50-60 gefüllte Taler):

Für die Snickerdoodles:

  • 380 g Mehl
  • 2 TL Weinsteinbackpulver
  • 1/4 TL Salz
  • 250 g weiche Butter
  • 150 g Zucker
  • 1/2 TL gemahlene Vanille
  • 1/2 TL Zimt
  • 2 Eier

zum Wälzen:

  • 4 EL Zucker
  • 1 1/2 TL Zimt

Für die Creme:

  • 350 g Obers
  • 350 g weiße Kuvertüre
  • 2 EL Orangenlikör

Zubereitung:

Für die Creme

  1. Obers einmal aufkochen.
  2. Kuvertüre grob hacken und in eine Schüssel geben.
  3. Obers heiß über die Kuvertüre gießen.
  4. Schmelzen lassen und glatt rühren.
  5. Orangenlikör unterrühren.
  6. Zugedeckt mind. 6-7 Stunden kühl stellen.

Für die Kekse

  1. Mehl mit Backpulver, Salz und Zimt mischen.
  2. Butter mit Zucker cremig rühren.
  3. Eier und Vanille zugeben und weiterschlagen, bis die Masse schön fluffig ist.
  4. Zuletzt die Mehlmischung untermengen, bis sich ein glatter Teig ergibt.
  5. Den Teig teelöffelweise zu kleinen Kugeln rollen.
  6. Die Teigkugeln im Zimtzucker wenden, bis sie rundum bedeckt sind.
  7. Die Kugeln auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen (und nicht platt drücken).
  8. Bei 180°C ca. 10 Minuten backen, bis sie leicht goldbraun sind.
  9. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Jetzt geht’s ans Füllen!

  1. Die kalte Schokoganache mit dem Handmixer langsam und vorsichtig aufmixen, bis eine schön cremige Konsistenz entsteht (das dauert 3-4 Minuten)
  2. Die Creme in einem Spritzbeutel mit Sterntülle füllen.
  3. Jeweils auf die Hälfte der Kekserl etwas Creme spritzen und einen Keks draufsetzen.
  4. Die Kekse am besten kühl aufbewahren.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

Glanz und Gloria! Weihnachtlich pochierte Birnen mit Joghurtcreme

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Dieses schnelle Dessert ist wirklich kinderleicht und begeistert bestimmt eure Liebsten im Nu! ❤

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Es ist angerichtet: Weihnachtliche Düfte strömen durchs Haus und wir können es gar nicht mehr erwarten, die Löffel zu schnappen und dieses Dessert zu vernaschen!

Auf griechischem Joghurt thronen die in Weißwein und Orangensaft pochierten Birnen. Aromatischer Honig, viele weihnachtliche Gewürze und geröstete Nüsse runden dieses Arrangement ab.

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Achja ich hab natürlich wieder einmal ein paar frische Cranberries darunter geschmuggelt. Die dürfen bei mir in der Weihnachtszeit nur ganz selten fehlen.

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Für die pochierten Birnen brauchen wir eine große Pfanne. Ich bin ja momentan total in meine neue Le Creuset Pfanne verliebt und nehme sie für all meine Leckerein gerne her. Zuerst geben wir den Weißwein, den Orangensaft, die Gewürze, Honig, Zucker und Rosmarin in die Pfanne. Alles einmal gut aufkochen lassen. Dann kommen auch schon unsere halbierten Birnen ins Spiel. Die Birnen schneiden wir fächerartig ein, damit sich der Sud noch viel intensiver in den Birnen verteilen kann. Ach ich bekomm schon wieder Lust auf dieses Dessert….

Unsere guten Birnen lassen wir ein Weilchen im Sud pochieren, bis sie schön weich sind. Man soll die Früchtchen mit dem Löffel zerstechen könnne. Zuletzt kommen noch meine geliebten Cranberries dazu und wir lassen den Sud so lange köcheln, bis er leicht sirupartig ist (der süße Sud würde doch auch gut in ein Gläschen Sekt passen…).

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Möge das Fest beginnen! Mit diesem Dessert sind wir auf der sicheren Seite….

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4 Portionen)

  • 4 kleine feste Birnen
  • 1 Vanilleschote
  • 2 EL Honig
  • 1 EL Rohrzucker
  • 120 ml Weißwein
  • Saft von 2 Orangen
  • 3 Sternanis
  • 1 Zimtstange
  • 1 Rosmarinzweig
  • eine Handvoll Cranberries, frisch
  • eine Handvoll Pinienkerne oder Mandelstifte

Für die Creme:

  • 400 g griechischer Joghurt
  • 150 ml Obers
  • 1 TL  Honig
  • 1/2 TL Vanille, gemahlen
  • Abrieb 1/2 Bio Orange

Zubereitung:

  1. Birnen halbieren. Kerngehäuse entfernen. Birnenhälften auf die Schnittfläche legen und längs in ca. 2 cmm Abständen einschneiden (wie ein Fächer).
  2. Weißwein, Orangensaft, Honig, Zucker, Vanillemark mit Schote, Sternanis, Zimtstange und Rosmarin in eine große Pfanne geben. Aufkochen lassen.
  3. Die Birnen mit der Schnittfläche nach unten in die Pfanne legen, zugeckt bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten lang pochieren. Die Birnen mehrmals mit dem Sud übergießen.birne1
  4. Die Birnen wenden und weitere 5-10 Minuten garen, bis die Birnen weich sind. In den letzten 2-3 Minuten die Cranberries zugeben und mitgaren.
  5. Den Sud noch ein paar Minuten sirupartig einkochen lassen.
  6. Die Pinienkerne oder Mandelstifte in einer Pfanne ohne Fett rösten.
  7. Für die Creme Obers cremig steif schlagen. Mit Joghurt, Honig, Vanille und Orangenabrieb verrühren.
  8. Joghurtcreme auf Teller verteilen und je 2 Birnenhälften daraufsetzen. Mit dem Sirup beträufeln.
  9. Mit den gerösteten Pinienkernen (oder Mandestiften) bestreuen.

 

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Fernweh-Ahoi! Garnelen-Curry mit Kokosmilch und Limette

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Euch plagt Fernweh? Da wüsste ich was! Wie wärs mit einem exotischen Garnelen-Kokosmilch-Curry? ❤

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Garam Masala, Ingwer, Chili, Knoblauch, Limette und Kokosnuss würzen dieses herrliche Curry. Glaubt mir, da will niemand mehr so schnell weg!

Dieses schnelle Gericht kommt schon seit einigen Jahren immer wieder einmal in unsere Schüsselchen und verzaubert uns jedes Mal aufs Neue! Besonders jetzt in der kalten Jahreszeit essen wir diesen Heißmacher ganz sehr gerne.

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Für dieses heiße Curry verwende ich am liesbten Garam Masala. Die orientalische Mischung aus gerösteten Gewürzen kommt in Indien unserem Salz und Pfeffer gleich. Kaum ein Curry, Gemüse- oder Reisgericht, das nicht damit abgeschmeckt wird und von seiner warmen, vielschichten Würze profitiert. Wörtlich übersetzt heißt Garam Masala soviel wie „heißes Gewürz“. Na unsere Seelen hat dieses Curry gleich beim ersten Löffel erwärmt!

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Garnelen kommen bei uns eher selten auf den Tisch. Wenn ich damit etwas zaubere, achte ich immer besonders auf die Qualität. Wahrer Genuss entfaltet sich ja erst im Einklang mit der Natur. Deshalbt schaue ich immer auf nachhaltige und umweltschonende Produktion (z.B. yuunmee) Denn wir wissen ja: Nur mit gutem Gewissen schmeckt’s gut!

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Ich bin ja nicht gerade die schärfste Esserin. Also halt ich mich beim Chili immer lieber ein wenig zurück. Hier beim Curry nehme ich eine gaaanz kleine Chilischote. Das reicht mir dann auch schon. Ihr könnt die Schärfe eures Currys natürlich nach euren Belieben bestimmen.

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Na Currylust bekommen?

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4 Portionen)

  • 1 Bund Jungzwiebel
  • 1/2 Lauchstange
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 kleine Chilischote
  • 1 TL Ingwer, frisch gerieben
  • 500 g Garnelen (am besten Bio-Qualität)
  • 1 Dose Kokosmilch (400 ml)
  • 2 Bio-Limetten
  • 1 EL Kokosraspel
  • 1 1/2 TL Garam Masala (z.B. von world of oz)
  • 1/2 Ananas, frisch
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 2 EL Erdnussöl

zum Bestreuen:

  • eine kleine Handvoll Erdnüsse, grob gehackt
  • etwas Petersilie, frisch gehackt

Zubereitung:

  1. Jungzwiebel und Lauch in Ringe schneiden.
  2. Knoblauch und Chilischote fein hacken.
  3. Ananas schälen, Strunk entfernen und in Würfel schneiden.
  4. Erdnussöl in einem Wok erhitzen. Knoblauch, Ingwer und Chili darin anbraten. Garnelen dazugeben und 3-4 Minuten mitbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Die Garnelen aus dem Wok nehmen und beseite stellen.
  5. 1 EL Erdnussöl in den Wok geben. Jungzwiebel und Lauch darin anschwitzen. Mit Garam Masala bestreuen und kurz mitanschwitzen. Mit Kokosmilch aufgießen und 5 Minuten köcheln lassen.
  6. Limettensaft und etwas Abrieb und die Kokosflocken zugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und je nach Konisistenz noch 2-3 Minuten köcheln lassen.
  7. Die Garnelenmischung wieder in den Wok geben. Zuletzt die Ananasstücke unterrühren.
  8. Curry in Schüsselchen anrichten und mit Erdnüsse und gehackter Petersilie bestreut servieren.

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Dazu serviere ich am liebsten noch leicht parfümierten Basmatireis. Dafür einfach Basmatireis wie gewohnt kochen, jedoch 3-4 Ingwerscheiben und eine angedrückte Knoblauchzehe dazugeben. Also einfach Basmatireis in einen Topf geben und Wasser (etwa 1 1/2 Menge vom Reis) dazugießen. Leicht salzen und aufkochen lassen. Dann Knoblauch und Ingwer dazu.  Alles einmal durchrühren und den Deckel drauflegen. Bei kleiner Hitze zugedeckt jetzt einfach ca. 10-13 Minuten ziehen lassen.

Den Deckel abnehmen und den den traumhaften Duft einatmen, der die ganze Küche verzaubert. Herrlich!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Wundervolle Safrankringel! Lussekatter mit Spekulatiuscreme

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Advent, Advent das dritte Kerzerl brennt! Wir feiern diesen Sonntag mit herrlichen Lussekatter. ❤

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Ihr wisst ja mittlerweile schon, dass ich eine kleine Schwäche für schwedisches Gebäck habe. Diese schwedischen Safranschnecken haben es mir ganz besonders angetan. Die sehen aber auch extrem niedlich und köstlich aus.

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Am 13. Dezember feiert ganz Schweden das Luciafest. Traditionell wird an diesem Tag dieses feine Safrangebäck in den Ofen geschoben. Na da feiern wir doch einfach mit und holen auch ein paar Lussekatter aus dem Ofen.

Bei den Luciaumzügen tragen die schwedischen Kinderlein weiße Kleider, die typische Kerzenkrone und singen. »Kerzenglanz strömt durchs Haus – sie treibt das Dunkel aus: Santa Lucia, Santa Lucia.« Und da die Schweden auch gerne naschen gibt’s dazu Lussekatter, auch Luciakatzen genannt. Mit dem Luciafest und den damit verbundenen Bräuchen soll Freude und Helligkeit in die dunklen Tage des ausklingenden Jahres gebracht werden.  Ein wunderbarer Brauch, finde ich!

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Durch ihren Safrangehalt sind sie von deutlich gelber Farbe. Ein Lussekatt kann unterschiedlich geformt sein. Die beliebteste Form ist s-förmig mit eingerollten Enden und einer Rosine in der Mitte jedes eingerollten Endes.

Ich finde ja die Form der Lussekatter besonders entzückend. Kleine aufgerollte Schnecken und dann strahlen sie auch noch in herrlichem gelb! Ja so lässt es sich am Sonntagmorgen frühstücken! Am liebsten streiche ich eine gute Butter drauf und dann kommt man Liebling: die Spekulatiuscreme!lusse18

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Habt ihr schon einmal Spekulatiuscreme probiert? Ich bin vor einigen Jahren in Frankreich auf den Geschmack gekommen und konnte einfach nicht widerstehen. In Österreich war dieser köstliche Aufstrich bis vor einiger Zeit wirklich schwer erhältlich. Da hab ich mir immer einen kleinen Vorrat von dieser Creme aus Frankreich eingepackt. So Schluss damit! Wir zaubern nun unseren eigenen Pâte de speculoos! ❤

Es geht so einfach und schmeckt dazu noch um soo vieles besser! Da kann sich jede gekaufte Variante verstecken.

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Ein praktischer Helfer beim Zaubern dieser Creme ist mein Kenwood Zerkleinerer. Der mahlt mir meine Kekserl zu herrlich fein und mixt mir eine wunderbar glatte Creme. Für den Aufstrich brauchen wir fertig gebackene Kekse (ihr könnt Spekulatius nehmen oder im Notfall auch andere Mürbteigkekserl, die wir dann mit etwas mehr Spekulatiusgewürz vermixen).

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Für die Lussekatter:

Zutaten (für ca. 15 Stück):

  • 500 g Mehl
  • 60 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • Abrieb 1/2 Bio Orange
  • 180 ml Milch
  • 1/4 TL Safranfäden
  • 1/2 Würfel Germ
  • 70 ml Öl (z.B. Rapsöl)
  • 70 g Topfen
  • 2 Eier
  • 1 Eidotter+1 EL Milch
  • ein paar Rosinen
  • Hagelzucker

Zubereitung:

  1. Milch mit Safran und einen EL Zucker lauwarm erhitzen. Germ darin auflösen.
  2. Mehl mit Salz und Orangenabrieb in einer Rührschüssel mischen.
  3. Safranmilch, Öl, Topfen und Eier zugeben.
  4. Alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Falls der Teig zu klebrig ist einfach noch ein bisschen Mehl zugeben.
  5. Den Teig dann noch einmal mit den Händen durchkneten, bis er schön glatt ist.
  6. Den Teig in eine leicht geölte Schüssel legen und zugedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen.lusse41
  7. Den Teig auf eine Arbeitsfläche stürzen und in 15 Stücke teilen.lusse40
  8. Die Teigstücke zu Rollen formen (ca. 20-25cm lang) und von beiden Enden entgegengesetzt s-förmig aufrollen, bis sich die Enden in der Mitte begegnen.lusse39
  9. Die Schnecken auf mit Backpapier belegte Bleche legen. Noch einmal zugedeckt ca. 30 Minuten gehen lassen.lusse38lusse37
  10. Die Schnecken mit dem Eidotter-Milchgemisch bepinseln.lusse36
  11. Mit Hagelzucker bestreuen und jeweils zwei Rosinen in die Teigenden drücken.
  12. Die Lussekatter bei 190°C ca. 10-12 Minuten backen.
  13. Abkühlen lassen und vernaschen!

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Für die Spekulatiuscreme:

Zutaten (für zwei kleine Gläser):

  • 200 g Spekulatius (hier das Rezept)
  • 1 TL Spekulatiusgewürz (z.B. von Hagen Grote)
  • 120 ml Obers
  • 1 TL Zuckerrübensirup
  • 1 EL Zucker
  • 100 g weiße Schokolade
  • 50 ml Haselnussöl

Zubereitung:

  1. Die Kekse mit Spekulatiusgewürz in Mixer geben und fein mahlen.lusse35lusse33
  2. Obers mit Zuckerrübensirup und Zucker aufkochen. Gehackte weiße Schokolade zugeben und schmelzen lassen. Glatt rühren.
  3. Die Schokomischung nach und nach zu den Keksbrösel geben und vermixen, bis eine cremige Konsistenz entsteht.lusse32
  4. Zuletzt das Öl untermixen.
  5. Die Creme in Gläser füllen und abkühlen lassen.

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Ich wünsche euch allen einen wundervollen 3. Advent! Macht es euch gemütlich und lecker!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Oh là là – wie nett! Petites galettes bretonnes – Gefüllte Buchweizenpfannkuchen

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Heute machen wir wieder einmal einen kleinen Abstecher in meine geliebte französische Bistro-Küche! Es gibt Galettes ❤ Oh là là – wie nett!

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Zwischen all den süßen Bäckereien, muss ganz schnell etwas Pikantes her. Schnell und einfach soll es sein. Und nicht zu vergessen – gesund! Diese gut gefüllten Buchweizengalettes überraschen und mit einer Mischung aus braunen Champignons, Spinat, Zwiebeln und Erbsen. Und als Krönung gibts obendrauf noch eine herrliche Ziegenkäsesauce. Ach da schlägt mein Schlemmerherzchen höher und höher.

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Immer wenn ich in Frankreich bin, gönn ich mir Crêpes oder Galettes. Ursprünglich stammen beide aus der Bretagne, aber inzwischen sind sie eine Art Nationalsnack und man findet sie überall in Frankreich, vor allem in Paris. Der Unterschied ist ganz einfach. Galettes sind immer pikant gefüllt und der Teig besteht aus Buchweizenmehl.

Um ehrlich zu sein, zu einer Galette könnt ihr eigentlich fast alles servieren. Wie wärs mit Käse, Schinken oder  Räucherlachs, Salat, Tomaten, Eier usw…..

Bei uns gibt’s heute eine wunderbare Pilz-Spinat-Fülle. Dazu sollte man dann auch noch immer eine Sauce zaubern, damit es nicht zu trocken wird. Bei mir kommt da wieder mein geliebter Ziegenkäse ins Spiel und macht die Galettes zu einem ganz besonderen Mittagessen!

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Mange les légumes!

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Da lassen wir uns doch nicht lange bitten, denn zubereitet à la francaise ist Gemüse etwas ganz Feines für Gourmets.

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Allez hopp, ab in die Küche!

Hier das Rezept:

Zutaten: (für ca. 10 -12 Stück)

Für den Teig:

  • 200 g Buchweizenmehl
  • 100 g Weizenmehl
  • 1/2 TL Salz
  • 150 ml Milch
  • 350-400 ml Wasser
  • 2 Eier

Für die Füllung:

  • 300 g braune Champignons
  • 1 rote Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • drei Handvoll Spinatblätter
  • 150 g TK-Erbsen
  • eine Handvoll Walnüsse, grob gehackt
  • etwas Parmesan, frisch gehobelt
  • etwas Butter zum Anbraten

Für die Sauce:

  • 1 EL Butter
  • 1 EL Mehl
  • 150 ml Milch
  • ca. 150-200 ml Gemüsebrühe
  • 100 g Ziegenfrischkäse
  • 1/2 TL Dijon-Senf
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Muskatnuss, frisch gerieben

Zubereitung:

Für den Teig

  1. Die beiden Mehlsorten mit Salz in einer Schüssel mischen. Nach und nach Milch und Wasser unterrühren. Zuletzt die Eier unterrühren, bis ein glatter Teig entsteht.
  2. Den Teig ca. 30 Minuten quellen lassen.
  3. Den Teig noch einmal durchrühren. Falls er zu dick ist, einfach noch etwas Wasser zugben. In einer beschichteten Pfanne 1/2 TL Öl erhitzen und einen kleinen Schöpfer Teig in die Pfanne geben, dabei die Pfanne schwenken, damit sich der Teig schön dünn verteilt. Etwa 1-2 Minuten backen. Aus dem Teig etwa 10-12 Galettes backen. Aufeinanderstapfeln und im Ofen bei 120°C warm halten.

Für die Sauce:

  1. Butter in einem Topf schmelzen. Mehl einrühren und kurz anschwitzen. Mit Milch aufgießen und unter Rühren kochen lassen. Gemüsebrühe zugießen.
  2. Aufkochen lassen und solange rühren bis wir eine schöne cremige Sauce haben.
  3. Senf und Ziegenfrischkäse einrühren. Mit Salz, Pfeffeer und Muskat abschmecken.

Für die Füllung:

  1. Spinat gut waschen und trocken tupfen.
  2. Zwiebel in dünne Spalten schneiden. Knoblauch hacken. Champignons putzen und vierteln.
  3. Öl in einer Pfanner erhitzen und die Pilze mit Knoblauch darin braun anschwitzen. Zwiebeln zugeben und ca. 4 Minuten mitbraten. galette22
  4. Dann den Spinat und die Erbsen mit in die Pfanne geben und weitere 2-3 Minuten mitanschwitzen.
  5. Das Gemüse gut mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zum Servieren:

  1. Galettes mittig jeweils mit etwas Sauce und Gemüse füllen. Die Galetteränder nach innnen klappen und alles noch einmal mit Sauce beträufeln.galette21galette20
  2. Nach Belieben noch ein paar gehackte Walnüsse und etwas Parmesan darüber streuen. Schnell servieren, bevor es kalt wird!

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Nach Belieben kann man auch noch etwas Schinken dazu servieren!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Zart schmelzende Versuchung! Gefüllte Schokotaler

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Weihnachtsduft liegt in der Luft…. und der dringt natürlich aus unserer Winterwunderbackstube! ❤

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So ich hab mit meiner Weihnachtsbäckerei begonnen und stehe nun fleißig vor dem Ofen… knete und rühre Teig, steche aus oder forme Kügelchen, Kipferln und viele, viele weitere süße Kleinigkeiten. Dabei spiele ich lautstark Weihnachtslieder und trällere vor mich hin….

Ja so sieht’s bei mir in der Vorweihnachtszeit aus und ich liiiiebe es! Jahr für Jahr! Leider fehlt mir oft die Zeit, aber irgendwie bekomme ich unsere Keksdosen immer voll.

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Himmlisch verführerisch sind diese süßen Taler im Schokogewand!

Diese Schokoküsschen zählen zu unseren Lieblingen und dürfen in der Weihnachtszeit einfach nicht fehlen. Da sie so superschnell gezaubert sind, kommen die kleinen Bussis auch schon öfters in den Backofen. Tja, was kann man machen, wenn die Liebsten meine Taler so schnell vernaschen? Nochmal in den Zauberofen schieben und für Nachschub sorgen!

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Macht euch den Dezember zur wundervollsten Zeit des Jahres!

Hier das Rezept:

Zutaten:

  • 220 g weiche Butter
  • 120 g Staubzucker
  • 180 g Mehl
  • 60 g Mandeln, gemahlen
  • 50 g Kakaopulver, ungesüßt
  • 1/2 TL Zimt
  • 1/4 TL Weinsteinbackpulver
  • eine Prise Salz
  • 1 EL Rum

Für die Füllung:

  • 200 ml Obers
  • 250 g Schokolade
  • 1 EL Butter
  • 1 TL Honig

Zubereitung:

  1. Für den Teig die Butter mit dem Zucker cremig rühren.
  2. Mehl mit Kakao, Mandeln, Backpulver, Zimt und Salz mischen.
  3. Die Mehlmischung und den Rum unter die Buttermischung rühren. Zu einem glatten Teig verarbeiten.
  4. In Frischhaltefolie wickeln und ca. 1 Stunde in den Kühlschrank legen.
  5. Den Teig in 3-4 Stücke teilen und diese zu Rollen formen. Davon ca. 1,2 cm Stücke abschneiden, und zu Kugeln formen.
  6. Die Kugeln auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben.
  7. Bei 170°C ca. 12 Minuten backen.
  8. Nach dem Backen abkühlen lassen.

Für die Füllung

  1. Die Schokolade grob hacken und mit Butter in eine Schüssel geben.
  2. Obers mit Honig erhitzen und über die Schokolade gießen.
  3. Kurz stehen lassen und dann glatt rühren.
  4. Abkühlen lassen, bis es schön cremig ist (ca. 1-2 Stunden).
  5. Die Creme in einen Spritzbeutel füllen und jeweils auf die flache Seite eines Kekses geben und einen zweiten Keks daraufsetzen.
  6. Mit Staubzucker besieben und vernaschen.

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Mmmmh, so lecker kann das Warten auf Weihnachten sein!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤