Lass dich einwickeln! Heilbutt en papillote mit Spargel, Ofenkartoffeln und Tomatensabayon

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Heut zum Feiertag hab ich was Köstliches zum Auspacken für uns und für euch! ❤

Heilbuttfilets, grüner Spargel und ein paar Frühlingszwiebelchen machen es sich in einem warmen Päckchen gemütlich und warten darauf verspeist zu werden.

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Fisch und Gemüse wird verpackt und in den Ofen geschoben – die Methode „En papillote“ ist mitreißend einfach und aromatisch beglückend! Wir lieben diese Variante Fisch zu genießen und freuen uns immer wieder, wenn es so hübsch verpackte Bonbons auf unsere Teller schaffen.

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Dieses Fisch-Gemüse-Päckchen ist ein wahres Küchenwunder. Meine Frühlingsvariante besteht aus grünem Spargel, Frühlingszwiebelchen und zarten Heilbuttfilets. Das Ganze wird mit einer aromatisierten Butter beträufelt und schon geht’s ab in den Ofen damit.

Ihr könnt auch andere Fische (wie Lachs, Kabeljau, Dorade…) dafür nehmen. Das Gemüse könnt ihr auch ersetzen (z.B. Spinat, Tomaten, Karöttchen, Zucchini…), aber meine Lieblingsvariante ist mit meinem geliebten grünen Spargel.

So lange es die grünen, gesunden Stangen noch gibt, kommen diese immer in mein Körbchen und schlussendlich in unsere Mäulchen!

Als Begleitung kommen noch kleine, knusprige Ofenkartoffeln auf die Tellerchen. Wir lieben neue Kartoffeln, wenn sie innen schön weich sind und die Haut herrlich knusprig und würzig ist.

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Als cremige Draufgabe hab ich dann noch schnell eine Tomaten-Sabayon aufgeschlagen. Dieses Sößchen passt einfach super zu dem Fisch und auch zu den Kartoffeln. Ihr könnt die Sabayon aber auch weglassen, wenn euch das Aufschlagen mit dem Schneebesen zu viel Aufwand ist (muss ja nicht unbedingt sein).  Ich persönlich mag es ja sehr gern, wenn ich mich beim Kochen körperlich etwas austoben kann und dabei mein Handgelenk und meine Arme ein bisschen trainiere.

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Leichter geht’s fast gar nicht!

Mit der Familie oder lieben Freunden das Leben genießen – mit feinem Fisch und Spargel ist das so simpel!

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Appetit auf Frühling? Lasst uns feiern und genießen!

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4 Personen)

Für die Heilbutt-Spargel-Päckchen:

  • 4 Heilbuttfilets (je ca. 120 g)
  • 1 Bund grüner Spargel
  • 1/2 Bund Frühlingszwiebel
  • 80 g Butter
  • 2 Knoblauchzehen
  • Abrieb 1/2 Bio Zitrone
  • frische Thymianblättchen
  • Fleur de Sel, Piment d’Espelette
  • Olivenöl

Für die Ofenkartoffeln:

  • 1 kg neue Kartoffeln
  • etwas Olivenöl (3-5 EL)
  • grobes Meersalz
  • ein paar Chiliflocken, nach Belieben

Für die Sabayon:

  • 1 Ei
  • 1 Eidotter
  • 1 EL heller Balsamico
  • 1 TL Dijon Senf
  • 3 EL Weißwein
  • eine Prise Zucker
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 4-5 Kirschtomaten

Zubereitung:

Für die Ofenkartoffeln

  1. Die Kartoffeln waschen und gut putzen (evtl. ein paar Stücke wegeschneiden, aber nicht schälen).
  2. Die Kartoffeln einmal längs halbieren.
  3. Ein Blech mit 3-4 EL Olivenöl beträufeln und verteilen. Mit grobem Meersalz bestreuen (da dürft ihr gerne ein bisschen großzügiger sein).
  4. Die Kartoffeln mit der Schnittfläche nach unten aufs Blech legen. Noch einmal mit 1-2 EL Olivenöl beträufeln.
  5. Bei 200°C ca. 30 Minuten backen, bis die Kartoffeln weich und außen schon leicht braun sind.

Für die Fisch-Spargel-Päckchen

  1. Spargel putzen, die Enden abschneiden (aber den Spargel nicht schälen). Frühlingszwiebel putzen und in Streifen schneiden.
  2. Butter zerlassen. Knoblauch fein schneiden und zur Butter geben. Die Butter noch mit Salz, Piment d’Espelette, Zitronenabrieb und Thymian aromatisieren.
  3. Zwei Backpapierbögen einmal längs halbieren, so dass wir vier längliche Streifen haben.
  4. Das Backpapier in der Mitte mit etwas Olivenöl beträufeln.
  5. Den Spargel und die Frühlingszwiebel darauf verteilen.
  6. Mit der aromatisierten Butter beträufeln (ein kleines bisschen aufheben).
  7. Den Fisch darauf legen und mit der restlichen Butter beträufeln und mit etwas Fleur de Sel bestreuen.
  8. Das Backpapier jetzt zu einem Päckchen zusammenpacken und wie ein Bonbon die Seiten mit einem Küchengarn zusammenbinden.
  9. Auf ein Backblech legen und bei 170°C ca. 20-25 Minuten garen.

Für die Sabayon

  1. Ei mit Eidotter, Senf, Essig und Weißwein in eine Schüssel geben.
  2. Über heißem Wasserdampf zu einer cremigen Sabayon aufschlagen (mit dem Schneebesen dauert das schon einige Minuten).
  3. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.
  4. Zuletzt (kurz vor dem Servieren) die Tomatenwürfel untermengen.
  5. Die Sabayon über den Fisch träufeln.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Kommt zu Tisch! Zander mit Ziegenkäse-Bärlauch-Pasta und grünem Spargel

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Amore auf den ersten Biss! ❤

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Heute gibt es Fisch, Pasta und Spargel vom Feinsten! Pasta und Spargel – ein wirkliches Traumpaar auf dem Teller. Dazu schmuggeln wir noch eine feine Ziegenkäsesauce und ein herrlich gebratenes Zanderfilet.

Al dente die Nudeln, knackig der Spargel -so soll es sein!

Na kommt ihr auch zu Tisch?

Mit dieser herrlich köstlichen Pasta genießen wir mit bester Laune dieses Wochenende! Ich bin ja immer hochmotiviert, knete fleißig Nudelteig und genieße jeden Tag in vollsten Zügen.

Falls euch die selbstgemachten Nudeln etwas zu viel Arbeit sind, könnt ihr natürlich auch auf eine gekaufte Variante zurückgreifen. Bei mir gibt’s auch nur am Wochenende hausgemachte Pasta.  Also wenn ich von der Uni heimspazier, kommen auch bei mir immer gerne die gekauften Nudelchen ins heiße Wasser und machen uns glücklich!

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Ich kann im Frühling ja gar nicht genug von Spargel bekommen. Am allerliebsten mag ich ihn in Olivenöl und Butter gebraten. Knackig und fein gewürzt muss er sein! Spargelstangen sind wunderbar vielfältig einsetzbar und zaubern uns jetzt im Frühling immer wieder ein zufriedenes Lächeln aufs Gesicht.

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Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4 Personen)

Für die Pasta:

  • 300 g Hartweizengrieß (oder griffiges Mehl)
  • 3 große Eier
  • 2 EL Olivenöl
  • 1/2 TL Salz

Sauce:

  • 2 Stangen Frühlingszwiebel, gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, gehackt
  • 100 ml Weißwein
  • 150 ml Obers (Sahne)
  • 120 g Ziegenfrischkäse
  • eine Handvoll Bärlauch, fein geschnitten
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Abrieb 1/2 Bio-Zitrone
  • Olivenöl, zum Anbraten

Für den gebratenen Spargel:

  • 1 Bund grüner Spargel
  • 1 EL Butter + 2 EL  Olivenöl
  • Fleur de Sel, Pfeffer aus der Mühle
  • Piment d’Espelette (oder feine Chiliflocken)
  • eine Handvoll Pekannüsse, grob gehackt

Für den gebratenen Zander:

  • 4 Zanderfilets, entgrätet
  • 2 Knoblauchzehen
  • frischer Thymian
  • Fleur de Sel, Pfeffer aus der Mühle
  • 2-3 EL Olivenöl + 1 EL Butter

Zubereitung:

Für die Pasta

  1. Alle Zutaten gut miteinander verkneten (es soll ein glatter, geschmeidiger Teig entstehen – ich lasse das gerne meine Küchenmaschine erledigen).
  2. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und ca. 1 Stunde ruhen lassen.
  3. Den Teig halbieren und je auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen (erfordert etwas Kraft und Geduld).
  4. Den Teig der Breitseite nach aufrollen und ca. 2 mm dicke Scheiben abschneiden. Die Nudelschnecken auseinanderrollen und auf einer Platte/Teller leicht antrocknen lassen.

Für die Sauce

  1. Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Frühlingszwiebel und Knoblauch darin glasig anschwitzen.
  2. Mit Weißwein ablöschen und etwas einkochen lassen.
  3. Obers und Ziegenfrischkäse zugeben und 5 Minuten leicht köcheln lassen.
  4. Mit Salz, Pfeffer und Zitronenabrieb abschmecken.
  5. Zuletzt den fein geschnittenen Bärlauch unterrühren.

Jetzt kochen wir die Pasta!

  1. Einen großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen.
  2. Die Pasta hineingeben und ca. 2-3  Minuten (ja nicht länger!!!) darin leicht kochen lassen.
  3. Dabei etwas Pastawasser (ca. 50-70 ml) zu der Ziegenkäsesauce geben.
  4. Die Pasta abseihen und mit dem Sauce in der Pfanne gut vermischen.

Für den Spargel

  1. Die Enden vom Spargel abschneiden.
  2. Butter und Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Den Spargel hineingeben und bei mittlerer Hitze ca. 6-7 Minuten anbraten (immer wieder schwenken).
  3. Mit Salz, Pfeffer und nach Belieben Piment d’Espelette würzen.
  4. Mit den gehackten Pekannüssen bestreuen.

Für den Zander

  1. Olivenöl und Butter in einer großen Pfanne erhitzen. Thymian und Knoblauch zugeben .
  2. Zanderfilets auf der Hautseite würzen und mit der Hautseite nach unten in die Pfanne legen.
  3. 4-5 Minuten auf der Hautseite anbraten, wenden und eine Minute in der Pfanne ziehen lassen (mit dem Bratfett begießen).
  4. Zanderfilets noch einmal mit etwas Fleur de Sel würzen und mit der Pasta und dem Spargel anrichten.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Pasta Amore! Tagliatelle mit Garnelen, getrockneten Tomaten und Pangrattato

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Na ihr Lieben, seid ihr gut und lecker ins neue Jahr gestartet? Wie ihr wisst, habe ich ein paar Tage in bella Italia verbracht und mich dort ins neue Jahr treiben lassen.

Ich sag euch, es war wunderschön und vor allem lecker, lecker, lecker! ❤

In den nächsten Tagen werde ich euch wieder mit einem kleinen, feinen Reisebericht beglücken. Ich möchte euch einfach erzählen und zeigen, was wir alles erlebt und entdeckt haben. Ich hoffe, ihr freut euch!

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Zu diesem einfachen, aber eleganten Pastagericht hat mich meine Reise durch Italien inspiriert. In den letzten Tagen wurde ich mit herrlicher Pasta (und Pizza!!!) verwöhnt. Da musste ich meine liebe Familie auch gleich daran teilhaben lassen.

Also ab in die Küche und Nudelteig kneten, ausrollen und in Streifen schneiden. Ich hab euch ja schon mal erzählt, dass man für hausgemachte Nudeln nicht unbedingt eine Nudelmaschine braucht. Ich rolle den Teig fleißig mit der Hand aus und schneide ihn dann in Streifen. So ist es wirklich zu 100% hausgemacht und es geht am schnellsten!

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Die getrockneten Tomaten geben der Pasta den herrlich, aromatischen Geschmack. Und nicht mit dem Knoblauch und dem guten Olivenöl geizen! Da legen die Italiener auch ganz viel Wert drauf, drum schmeckts auch immer sooo lecker!

Vor dem Servieren eine großzügige Portion von unserem Pangrattato (Gewürzbrösel) über die Pasta streuen. Die gerösteten Brotbrösel sind bei uns heiß begehrt und übrigens auch eine gute Verwertung von altem Weißbrot.

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Pasta, Pasta, e basta!

Hier das Rezept:

Zutaten (für 4 Portionen):

Nudelteig:

  • 400 g Hartweizengrieß (ersatzweise griffiges Mehl)
  • 4 Eier
  • 1 Eidotter
  • 2 EL Olivenöl
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL Oregano, getrocknet

Für die Sauce:

  • 500-600 g Garnelen, Bio Qualität
  • 12-15 getrocknete Tomaten (in Öl eingelegt)
  • 1 Bund Jungzwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • eine Handvoll Kirschtomaten
  • 100 ml Weißwein
  • etwas Peperoncino. getrocknet
  • Olivenöl

Pangrattato:

  • 1/2 Ciabatta (ersatzweise ein paar Scheiben Toastbrot)
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1/2 TL getrockneter Peperoncino
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • Abrieb 1/2 Bio Zitrone
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • etwas Parmesan, frisch gerieben
  • 5 EL Olivenöl

Zubereitung:

Für den Nudelteig

  1. Alle Zutaten gut miteinander verkneten (es soll ein glatter, geschmeidiger Teig entstehen).
  2. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und ca. 1 Stunde ruhen lassen.
  3. Den Teig halbieren und je auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen (erfordert etwas Kraft und Geduld).
  4.  Den Teig der Breitseite nach aufrollen und ca. 5 mm dicke Scheiben abschneiden. Die Nudelschnecken auseinanderrollen und auf einer Platte/Teller leicht antrocknen lassen.pasta19

Für die Brösel

  1. Das Brot zu groben Brösel reiben.
  2. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Knoblauch darin anschwitzen. Brösel zugeben und mitanrösten (ca. 3-4 Minuten)
  3. Kräuter untermischen. Mit Salz, Pfeffer und Peperoncino abschmecken.
  4. Abkühlen lassen. Zitronenabrieb und Parmesan untermischen. Beiseitestellen.

Für die Sauce

  1. Die Garnelen putzen und trocken tupfen.
  2. Knoblauch hacken, Jungzwiebel in feine Streifen schneiden, Tomaten in kleine Stücke schneiden.
  3. Die Hälfte des Knoblauchs in einer Pfanne mit 3 EL Olivenöl anschwitzen.
  4. Garnelen zugeben und scharf anbraten. Mit Salz und Peperoncino würzen. Die Garnelen aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.
  5. Wieder 2-3 EL Olivenöl (oder ich nehme auch gerne das Öl in dem die Tomaten eingelegt waren) erhitzen. Restlichen Knoblauch und die getrockneten Tomatenstückchen darin anschwitzen (ca. 3 Minuten). Frische Tomaten und Jungzwiebel zugeben und mitanschwitzen.
  6. Mit Weißwein ablöschen und kurz köcheln lassen.
  7. Mit Salz, Pfeffer und Oregano abschmecken.

Jetzt kochen wir die Pasta!

  1. Einen großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen.
  2. Die Pasta hineingeben und ca. 2 Minuten (ja nicht länger!!!) darin leicht kochen lassen.
  3. Dabei etwas Pastawasser (ca. 50 ml) zu der Sauce geben und leicht köcheln lassen. Die Garnelen wieder zurück in die Pfanne geben.pasta17
  4. Die Pasta abgießen und unter die Sauce und Garnelen mischen.
  5. Etwa 1/2 des Pangrattatos unter die Pasta mischen.
  6. Etwas Olivenöl über die Pasta träufeln.
  7. Die Pasta in Tellerchen anrichten und mit dem Pangrattato bestreuen.

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Falls ihr jetzt Lust auf noch meeehr Pasta bekommen habt, dann probiert doch mal meine leckere Thunfisch-Pasta oder meine Pasta mit Vogerlsalat-Pesto!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

Fernweh-Ahoi! Garnelen-Curry mit Kokosmilch und Limette

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Euch plagt Fernweh? Da wüsste ich was! Wie wärs mit einem exotischen Garnelen-Kokosmilch-Curry? ❤

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Garam Masala, Ingwer, Chili, Knoblauch, Limette und Kokosnuss würzen dieses herrliche Curry. Glaubt mir, da will niemand mehr so schnell weg!

Dieses schnelle Gericht kommt schon seit einigen Jahren immer wieder einmal in unsere Schüsselchen und verzaubert uns jedes Mal aufs Neue! Besonders jetzt in der kalten Jahreszeit essen wir diesen Heißmacher ganz sehr gerne.

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Für dieses heiße Curry verwende ich am liesbten Garam Masala. Die orientalische Mischung aus gerösteten Gewürzen kommt in Indien unserem Salz und Pfeffer gleich. Kaum ein Curry, Gemüse- oder Reisgericht, das nicht damit abgeschmeckt wird und von seiner warmen, vielschichten Würze profitiert. Wörtlich übersetzt heißt Garam Masala soviel wie „heißes Gewürz“. Na unsere Seelen hat dieses Curry gleich beim ersten Löffel erwärmt!

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Garnelen kommen bei uns eher selten auf den Tisch. Wenn ich damit etwas zaubere, achte ich immer besonders auf die Qualität. Wahrer Genuss entfaltet sich ja erst im Einklang mit der Natur. Deshalbt schaue ich immer auf nachhaltige und umweltschonende Produktion (z.B. yuunmee) Denn wir wissen ja: Nur mit gutem Gewissen schmeckt’s gut!

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Ich bin ja nicht gerade die schärfste Esserin. Also halt ich mich beim Chili immer lieber ein wenig zurück. Hier beim Curry nehme ich eine gaaanz kleine Chilischote. Das reicht mir dann auch schon. Ihr könnt die Schärfe eures Currys natürlich nach euren Belieben bestimmen.

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Na Currylust bekommen?

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4 Portionen)

  • 1 Bund Jungzwiebel
  • 1/2 Lauchstange
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 kleine Chilischote
  • 1 TL Ingwer, frisch gerieben
  • 500 g Garnelen (am besten Bio-Qualität)
  • 1 Dose Kokosmilch (400 ml)
  • 2 Bio-Limetten
  • 1 EL Kokosraspel
  • 1 1/2 TL Garam Masala (z.B. von world of oz)
  • 1/2 Ananas, frisch
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 2 EL Erdnussöl

zum Bestreuen:

  • eine kleine Handvoll Erdnüsse, grob gehackt
  • etwas Petersilie, frisch gehackt

Zubereitung:

  1. Jungzwiebel und Lauch in Ringe schneiden.
  2. Knoblauch und Chilischote fein hacken.
  3. Ananas schälen, Strunk entfernen und in Würfel schneiden.
  4. Erdnussöl in einem Wok erhitzen. Knoblauch, Ingwer und Chili darin anbraten. Garnelen dazugeben und 3-4 Minuten mitbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Die Garnelen aus dem Wok nehmen und beseite stellen.
  5. 1 EL Erdnussöl in den Wok geben. Jungzwiebel und Lauch darin anschwitzen. Mit Garam Masala bestreuen und kurz mitanschwitzen. Mit Kokosmilch aufgießen und 5 Minuten köcheln lassen.
  6. Limettensaft und etwas Abrieb und die Kokosflocken zugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und je nach Konisistenz noch 2-3 Minuten köcheln lassen.
  7. Die Garnelenmischung wieder in den Wok geben. Zuletzt die Ananasstücke unterrühren.
  8. Curry in Schüsselchen anrichten und mit Erdnüsse und gehackter Petersilie bestreut servieren.

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Dazu serviere ich am liebsten noch leicht parfümierten Basmatireis. Dafür einfach Basmatireis wie gewohnt kochen, jedoch 3-4 Ingwerscheiben und eine angedrückte Knoblauchzehe dazugeben. Also einfach Basmatireis in einen Topf geben und Wasser (etwa 1 1/2 Menge vom Reis) dazugießen. Leicht salzen und aufkochen lassen. Dann Knoblauch und Ingwer dazu.  Alles einmal durchrühren und den Deckel drauflegen. Bei kleiner Hitze zugedeckt jetzt einfach ca. 10-13 Minuten ziehen lassen.

Den Deckel abnehmen und den den traumhaften Duft einatmen, der die ganze Küche verzaubert. Herrlich!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Zum Verlieben! Fischlaibchen mit Süsskartoffel-Pommes und Waldorfsalat

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Heute hat’s bei uns ein Gericht zum Verlieben gegeben. ❤

Ein wahres Wohlfühlessen für die ganze Familie!

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Saftige Fischlaibchen mit knusprigen Süßkartoffel-Pommes und dazu kommt der cremige Waldorfsalat. Da waren die Teller wieder im Nu leer geputzt!

fisch23Die Fischlaibchen sind ganz einfach zu zaubern und einmal eine andere Variante Fisch zu genießen. Besonders Kinder werden diese Fischlaibchen gerne essen.

Wir nehmen einen weißfleischigen Fisch (ich habe Heilbutt verwendet). Diesen schneiden wir in kleine Würfelchen und mischen noch ein paar leckere Zutaten dazu (Senf, Lauch, Petersilie, Ei, Zitronenabrieb, Brösel..). Alles wird gut vermischt und Laibchen werden geformt. Dann ab in die Pfanne damit und vorsichtig von beiden Seiten braten. Na ihr seht, das ist wirklich keine Hexerei!

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Wir lieben Pommes! Aber auf keinen Fall die fettige  und ungesunde Variante (die kommt bei mir niemals auf die Teller). Wir zaubern uns gesunde Süßkartoffel-Pommes aus dem Ofen! Einfach die Süßkartoffeln in Stifte schneiden, mit etwas Olivenöl und Gewürzen vermengen. Rauf aufs Blech und ab in den heißen Ofen! Voilà nach einer kleinen Weile sind unsere Knuspersticks fertig.

Ihr könnt anstatt den Süßkartoffeln selbstverständlich auch normale Kartoffeln verwenden oder beide mischen.

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Jetzt noch ein paar Wörtchen zu dem köstlichen Waldorfsalat. Dieser einfache Salat aus Sellerie und Äpfeln ist schon seit einiger Zeit ein ganz beliebter Klassiker. Zum ersten Mal aufgetischt wurde er in dem damaligen Hotel Waldorf, dem heutigen Hotel Waldorf Astoria auf der Park Avenue in New York.

Ach, einmal ein paar Tage in der Adventszeit in New York verbringen. Ja das wäre ein kleiner Traum, den ich noch mit mir trage. Diese Woche hab ich mir ein sooo wundervolles New York Christmas Buch gekauft. Da sitz ich mit meiner Mama gemütlich beim Kaffee, wir blättern dieses Buch durch (mit all den bezaubernd schönen Bildern und Rezepten) und würden am liebsten gleich den Flug buchen.

Na so einfach geht das leider nicht. Da heißt es noch eine Weile geduldig sein und fleißig sparen. Ich sag euch, irgendwann komm auch ich noch New Yoooork!

Also wie gesagt, der Salat besteht aus Sellerie und Apfelstreifen, noch dazu kommen bei mir ein paar Pekannüsse und ein paar getrocknete Cranberries. Abgemacht wir die ganze Geschichte mit einer selbgstgemachten Mayonnaise-Joghurtsauce. Mmmmmh… ein Salat-Träumchen!

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Lust auf ein herbstliches Fischgericht?

Hier das Rezept:

Zutaten (für 4 Portionen):

Für die Laibchen:

  • 450-500 g Heilbuttfilet (oder Kabeljau)
  • 1 TL Senf
  • eine Handvoll Petersilie, fein gehackt
  • 1/4 Lauchstange, geputzt und in feine Scheiben geschnitten
  • 1 Ei
  • 2-3 EL Semmelbrösel
  • Abrieb 1/2 Bio Zitrone
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • etwas Öl zum Anbraten

Für die Süßkartoffel-Pommes:

  • 4-5 große Süßkartoffeln
  • 2-3 EL Olivenöl
  • 1 TL Oregano, getrocknet
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Für den Waldorfsalat:

  • 1/2 Sellerieknolle
  • 2-3 Äpfel
  • 1/2 Bio Zitrone, Saft
  • eine Handvoll Petersilie, fein gehackt
  • eine Handvoll Pekannüsse, geröstet und gehackt
  • eine kleine Handvoll getrocknete Cranberries, grob gehackt
  • 1 TL Zucker
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Für die Mayonnaise:

  • 1 Eidotter
  • 1 TL Senf
  • 2 TL Apfelessig
  • ca. 80 ml Traubenkernöl (oder Sonnenblumenöl)
  • 3 EL Naturjoghurt
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Für die Laibchen

  1. Das Fischfilet in kleine Würfel schneiden. Mit Senf, Petersilie, Lauch, Ei, Brösel und Zitronenabrieb vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Masse kühl stellen.fisch1fisch2
  2. Aus der Masse 8 Laibchen formen (gut zusammendrücken).fisch7

Für die Süßkartoffel-Pommes

  1. Süßkartoffel schälen und der Länge nach in Scheiben schneiden. Die Scheiben dann in Stifte schneidenfisch4
  2. Mit Olivenöl, Oregano, Salz und Pfeffer mischen und auf einem Blech verteilen.
  3. Bei 200°C ca. 25-30 Minuten backen.

Für den Waldorfsalat:

  1. Den Sellerie schälen und in dünne Scheiben schneiden (das geht am besten mit der Brotschneidemaschine). Die Scheiben in dünne Streifen schneiden.fisch3
  2. Die Selleriestreifen in eine Schüssel geben und gleich mit Zitronensaft beträufeln.
  3. Die Äpfel mit Schale in dünne Scheiben schneiden und diese dann wieder in dünne Streifen schneiden. Die Apfelstreifen zum Sellerie geben.
  4. Mit Salz, Pfeffer, Zucker und Petersilie vermischen.
  5. Für die Mayonnaise den Eidotter mit Senf, etwas Salz und Essig verrühren. Das Öl im ganz dünnen Strahl zugeben, dabei immer kräftig rühren, bis es schön cremig ist.
  6. Joghurt unterrühren und mit Salz, Pfeffer und evtl. noch etwas Zitronensaft abschmecken.
  7. Die Mayonnaise zum Selleriesalat geben und gut durchmischen.fisch5
  8. Zuletzt die Pekannüsse und die Cranberries unterrühren.fisch6

Jetzt werden nur noch die Laibchen gebraten!

  1. Etwas Öl (ca. 3-4 EL) in einer Pfanne erhitzen. Die Laibchen reinlegen und auf der ersten Seite ca. 4 Minuten braten (die Oberfläche soll leicht braun sein).
  2. Die Laibchen vorsichtig wenden (wirklich vorsichtig, sonst können sie zerfallen) und auf der zweiten Seite weitere 3-4 Minuten braten.fisch8
  3. Die Laibchen nach Belieben auf etwas Rucola oder Spinat servieren. Dazu die Süßkartoffel-Pommes und den Salat reichen.

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Mmmmh! Dieses Gericht könnte es ruhig öfter geben!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

A Tavola! Es gibt die leckerste Thunfisch-Tomaten-Pasta!

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Das Geheimnis dieser köstlichen Pasta? Ganz viel Amore bei der Zubereitung! ❤

Und viele gute Zutaten machen diese Pasta unschlagbar lecker!

Da heißt es dann immer: Nachschlag bitte!

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Für meine Familie und mich gehört diese Pasta-Variante zu unseren absoluten Lieblingen (wenn wir von Pastagerichten reden). Die Tomatensauce ist so herrlich aromatisch, dazu der feine Thunfisch und den letzten Schliff geben noch die knusprigen Gewürzbrösel und das Basilikumöl. Diese Kombination – einfach delizios!

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Ich habe für unsere Pasta einen weißen Thunfisch verwendet. Unendlich groß ist der Geschmacksunterschied zum üblichen großen roten Thunfisch.

Viel aromatischer, zarter und feiner im Geschmack ist der kleine weiße Angelthunfisch. Da lohnt es sich hin und wieder einmal ein klein wenig mehr aus dem Geldbörserl rauszuholen. Versucht einen weißen Thunfisch zu bekommen und probiert es aus, meine Lieben. Bei Hagen Grote findet ihr diesen Bonito del norte in bester Qualität, der sich freut in diese Pasta wandern zu dürfen.

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Die Zubereitung ist wirklich ganz einfach und geht auch wirklich schnell. Zuerst rösten wir unsere Gewürzbrösel und zaubern unser Basilikumöl, welches wir zum Schluss über unser Pasta träufeln.

Für die Sauce raspeln wir frische Tomaten, damit wir ein feines Fruchtfleisch erhalten (außerhalb der Saison könnt ihr natürlich gute Dosentomaten nehmen). Knoblauch, Sardellen, Oregano und Rosmarin werden in Olivenöl angeschwitzt, dann kommen die frischen Tomaten dazu und wir lassen das Ganze zu einer sämigen Sauce einkochen (nicht vergessen immer wieder etwas Pastakochwasser mit in die Sauce geben). Zuletzt noch Kapern und unseren weißen Thunfisch untermengen, gut abschmecken und fertig ist unsere aromatische Pastasauce.

Achja, nicht am guten Olivenöl sparen!

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Vor dem Servieren eine großzügige Portion von unseren Gewürzbrösel über die Pasta streuen und etwas Basilikumöl darüberträufeln. Die gerösteten Brotbrösel sind bei uns heiß begehrt und übrigens auch eine gute Verwertung von altem Weißbrot.

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Gestern hab ich zum ersten Mal mein neues Geschirr aus Italien ausgepackt. Na gefällt es euch? Also ich bin hin und weg und liebe es! Es gibt sogar eine kleine Geschichte, wie ich zu diesem Geschirr made in Italy gekommen bin. Ich hab mir in Rom ganz begeistert schon einige Tellerchen und dazu noch zwei Deckerl gekauft. Die Verkäufer haben mir alles ganz brav in einen Karton eingepackt, der dann gleich in mein Köfferchen wanderte. So ein paar Tage später (als wir schon in Sorrento waren) machte ich mein Päckchen auf und bemerkte ganz entsetzt, dass meine sorgfältig ausgewählten Deckerl fehlten. Tja, da haben die lieben Italiener einfach vergessen meine Deckerl einzupacken. Sowas! Da war die liebe Lena traurig und enttäuscht….. (das machte mich wirklich eine kurze Zeit lang sehr betrübt). Mein Liebster, Fabio konnte dies nicht mehr länger mitansehen und wir machten uns in Sorrento auf die Suche nach einem besseren Ersatz.  Da sind mir diese wunderbar italienischen Teller ins Auge gehüpft und schon waren die Deckerl vergessen…..

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Falls ihr keine Fusilli lunghi bekommt, könnt ihr natürlich auch Spaghetti oder eure Lieblingspastasorte nehmen. Ich hab mir gleich ein paar Packungen von diesen Fusilli lunghi aus Italien mitgebracht, da wir die Sorte lieben (und sie bei uns schwer erhältlich ist). Ich hatte schon Bedenken, dass ich Übergepäck bezahlen muss (bei so viel „Nudla“ im Koffer) aber zum Glück ist alles gut gegangen und meine italienische Pasta beglückt jetzt die ganze Familie.

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Pasta – e basta!

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4 Portionen)

  • 350 g Pasta (z.B. Fusilli lunghi oder Spaghetti)

Für die Sauce:

  • 4-5 EL gutes Olivenöl (ich verwende gerne dieses)
  • 3 Knoblauchzehen, gehackt
  • 1 Rosmarinzweig, Nadeln fein gehackt
  • 1 TL Oregano, getrocknet
  • 8-10 Sardellenfilets
  • 3 TL Kapern
  • 6-7 große reife Tomaten (ca. 800-900 g)
  • eine Handvoll bunte Kirschtomaten
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 Glas Thunfisch (ich habe den weißen Thunfisch von Hagen Grote verwendet)
  • Salz, Pfeffer, Zucker

Für die Gewürz-Brösel:

  • ein altbackenes weißes Brötchen (z.B. Ciabatta)
  • 2-3 EL gutes Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 1/2 TL Peperoncino, getrocknet
  • 1 TL Oregano, getrocknet
  • Abrieb 1/2 Bio Zitrone
  • 2 EL Parmesan, frisch gerieben
  • Salz, Pfeffer

Für das Basilikum-Öl:

  • 1/2 Bund Basilikum
  • 1 TL Zitronensaft
  • 4-5 EL gutes Olivenöl
  • Salz

Zubereitung:

Für die Brösel

  1. Das Brot zu groben Brösel reiben.
  2. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Knoblauch darin anschwitzen. Brösel zugeben und mitanrösten (ca. 3-4 Minuten)
  3. Kräuter untermischen. Mit Salz, Pfeffer und Peperoncino abschmecken.
  4. Abkühlen lassen. Zitronenabrieb und Parmesan untermischen. Beiseitestellen.

Für das Basilikumöl

  1. Basilikum mit Olivenöl und Zitronesaft pürieren. Mit Salz abschmecken. Beiseitestellen.

Für die Pasta

  1. Die großen Tomaten grob raspeln, dabei Haut und Stielansatz entfernen. Die Kirschtomaten in dünne Scheiben schneiden.
  2. Knoblauch, Rosmarin, Oregano in 3 EL Olivenöl anschwitzen. Die geschnittenen Kirschtomaten und die Sardellen zufügen und kurz mitanbraten. Das Tomatenfruchtfleisch und Tomatenmark zugeben. Mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker würzen. Offen ca. 10 Minuten köcheln.
  3. Pasta in kochendem Salzwasser bissfest garen. Dabei ca. 100-150 ml vom Kochwasser zu der Tomatensauce geben und weiter köcheln lassen.
  4. Pasta abgießen.
  5. Zuletzt die Kapern und den Thunfisch (in Stückchen zerzupft) unter die Sauce mischen. Ich gebe immer noch gerne etwas Öl vom eingelegten Thunfisch mit in die Sauce. Die Sauce noch einmal abschmecken.
  6. Die Pasta unter die Sauce mischen und noch 1-2 Minuten leicht weiterköcheln lassen.pasta10
  7. Vor dem Servieren mit den Gewürzbröseln bestreuen und mit dem Basilikumöl beträufeln.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

 

Ein Teller voll mit guten Dingen! Zitronenrisotto mit Saiblingsfilet und Steinpilzen

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Ich liebe Risotto! ❤ und Zitrone und Pilze und Fisch! Ach soo viele Dinge, die ich gerne habe und das alles auf einem Teller vereint! Mmmmhh….

Ja das wisst ihr ja mittlerweile schon. Mein Herz schlägt ganz hoch für dieses cremige Reisgericht. Schön schlotzig muss es sein und am liebsten mit einer ordentlichen Portion Parmesan (der tut meiner Seele so gut).

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Da wir Risotto oft und nur zu gerne verspeisen, ist Risottoreis bei uns wirklich immer im Vorratsschrank vorhanden. Der hat quasi schon sein eigenes Plätzchen und ist wirklich niemals alleine (also 2-3 Packungen kuscheln meist gemeinsam).

Risotto ist für mich so ein riiichtiges Wohlfühlessen, das einfach zu jeder Jahreszeit passt und glücklich macht. Man braucht nur ein paar Grundzutaten und schon kann man loslegen. Nach nicht einmal 20 Minuten kann man sich wieder vom Herd verabschieden und sich zu Tisch begeben (mit einer großen Portion Risotto). Hach ich bin eine Liebhaberin von solch schnellen Gerichten!

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So diesmal hab ich mein Risotto ganz einfach mit Zitrone sommerlich verfeinert. Zitronensaft, Zitronenschale und kleine Stückchen von marokkanischen Salzzitronen geben dem Risotto einen traumhaften, aromatischen zitronigen Geschmack. So fragt ihr euch jetzt was marokkanische Salzzitronen sind? So gut aufgepasst: extra kleine, dünnschalige unbehandelte Zitronen reifen für diese marokkanische Spezialität mehrere Wochen in Meersalzlake. Dann sind alle Bitterstoffe abgebaut und die aromatische Würzkraft voll entwickelt.

Ganz klein geschnitten aromatisieren sie viele Gerichte, wie mein herrliches Risotto. Erhätlich ist diese Köstlichkeit in hervorragnder Qualität bei Hagen Grote.

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Für alle die Salzzitronen selber machen wollen, habe ich hier auch ein kleines „Rezept“:

  1. Ein zur Zitronenmenge passendes Einmach- oder Twist-off-Deckel-Glas säubern und möglichst heiß ausspülen. Zitronen (ein paar Stück – je nach Größe des Glases heiß abwaschen).
  2. Einze Zitrone davon auspressen, die anderen der Länge nach vierteln.
  3. Die geviertelten Zitronen in das Glas schichten, dabei dazwischen und darüber reichlich Salz streuen – so ein bis zwei Esslöffel dürfen es je nach Glasgröße schon sein.
  4. Den Zitronensaft darübergeben und die gesamte Zitronengeschichte mit kochendem Wasser übergießen, sodass alle Zitronenviertel bedeckt sind. Das Glas verschließen und an einem nicht zu warmen, dunklen Ort ein Weilchen in Ruhe lassen (2 bis 3 Monate).  Danach können sie für ganz viele Gerichte (Salate, Pasta, Risotti, Eintöpfe, Schmorgerichte usw…) verwendet werden.

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Ich persönlich wäre mit einem purem Risotto ja schon zufrieden, sehr zufrieden. Da die liebe Familie aber auch noch gerne ein gutes Stückchen Fisch auf dem Teller hat und Mama noch frische Steinpilze vom Markt mitgebracht hat, werden die schnell noch in der Pfanne gebraten und beweisen sich als prima Begleiter zu unserem Risotto.

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Zitroniges Geschmackserlebnis erwünscht?

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4 Portionen)

Fürs Risotto:

  • 200 g Risottoreis
  • 1 kleine Zwiebel, fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 100 ml Weißwein
  • ca. 600-800 ml Gemüsebrühe, heiß
  • 1 Bio Zitrone, Saft und Abrieb
  • 2 Stück Salzzitronen (z.B. von Hagen Grote), fein gewürfelt
  • 3 Thymianzweige, Blättchen abgestreift
  • 60-70 g Parmesan
  • 1 EL Butter
  • Olivenöl zum Anbraten
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • eine Handvoll Mandelstifte, geröstet

Außerdem:

  • 4 Saiblingfilets
  • 2 EL Olivenöl und1 EL Butter zum Anbraten
  • 2 Thymianzweige
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 250 g Steinpilze
  • etwas Butter zum Anbraten
  • je 1 Thymian und Rosmarinzweig
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Piment d‘ Espelette

Zubereitung:

  1. Für das Risotto Zwiebel und Knoblauch in etwas Olivenöl glasig dünsten. Den Risottoreis zugeben und kurz mit anschwitzen. Mit Weißwein ablöschen und einkochen lassen.
  2. Jetzt immer nach und nach ein bisschen von der heißen Gemüsebrühe zugießen, bis der Reis gar ist (der Reis sollte noch einen leichten Biss haben – ca. 12-14 Minuten). Zwischendurch immer wieder umrühren!
  3. Zum Schluss den Zitronenabrieb, den Zitronensaft, die Salzzitronenwürfel, den Parmesan, Thymian und ein Stückchen Butter unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Risotto soll schön cremig sein (nach Belieben noch etwas Brühe unterrühren).
  4. Den Fisch entgräten und in Stücke schneiden. Mit Salz und Pfeffer würzen. In Olivenöl auf der Hautseite anbraten (ca. 2 Minuten). Butter, Kräuter und Knoblauch zugeben und weitere 2 Minuten braten (die Filets immer wieder mit der Kräuterbutter übergießen).
  5. Die Steinpilze putzen und in etwas Butter anbraten (ca. 4 Minuten). Mit Thymian, Salz und Pfeffer würzen.
  6. Die Saiblingsfilets und die Steinpilze auf dem Risotto anrichten und nach Belieben mit ein paar gerösteten Mandelstiften bestreuen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Sommergefühle ahoi! Heilbutt-Saltimbocca mit Melonen-Gurken-Salat

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Sommer, Sonne, Sonnenschein – da kann man doch nur einfach glücklich sein! ❤

Heute habe ich ein perfektes, sommerlich, leichtes Essen für euch. Ich liebe ja da die warme Jahreszeit und noch mehr liebe ich es mit meiner Familie im Freien zu essen. Der Tisch wird hübsch gedeckt, eisgekühlte Getränke werden aufgetragen, im Hintergrund spielt leise Musik (meine Mama und ich hören momentan die Lieder von Zaz und George Ezra auf und ab). Sommer-Feeling ahoi!

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So zurück zum hübsch gedeckten Sommertisch. Dazu gehört natürlich ein wundervolles Geschirr, das pure Sommerlaune versprüht. Da hab ich wieder ein ganz besonderes Porzellan-Zuckerl für euch. Kennt ihr die Marke Bloomingville? Nein!? Na dann ist es höchste Zeit Bloomingville zu entdecken und zu bestaunen.

Liebe auf den ersten Blick gibt es nicht! Oh wer hat das behauptet? Ich habe mich auf den ersten Blick in dieses bezaubernde Geschirr „Isabella“ verliebt. Besonders die fröhlichen Farben haben es mir angetan und meine Blicke können gar nicht mehr davon abweichen. Schaut euch einfach einmal die ganzen Bloomingville-Kreationen an und ihr findet bestimmt euren ganz eigenen Liebling.

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So ich stelle euch jetzt meine neuen Schmuckstücke vor. Fangen wir mit den eckigen Porzellan-Teller von der Bloomingville-Serie „Isabella“ an. Diese Porzellan-Tabletts sind perfekt zum Servieren und Präsentieren von besonders schönen Leckereien. Ich finde ja längliche Teller sind eine wirklich tolle Abwechslung zu der runden Variante, die wir ja alle auch so lieben.

Diese hübschen länglichen Teller gibt’s dann auch noch in Kleinformat. Mit wunderschönem Design überzeugen die Porzellanteller in drei verschiedenen Farben und natürlicher Ausstrahlung. So und zu guter Letzt hab ich mich noch für die edlen Porzellanbecher entschieden. Diese repräsentieren den eindrucksvollen Life Style der Bloomingville Serie Isabella. Die handbemalten Becher sind so schön, dass sie garantiert niemals im Schrank stehen werden.  Oder was meint ihr meine Lieben? Ich serviere in den Bechern gerne Beilagen (wie Couscous, Reis, Salate…) oder auch für Eis und Früchte sind sie wunderbar geeignet.

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So aber jetzt kommen wir zu der Leckerei, die sich auf meinem neuen Geschirr befindet. Wie schon gesagt ist dieses herrlich, leichte Fischgericht perfekt für den heißen Sommer. Wassermelone und Gurke – eine Traumkombination für diesen erfrischenden Sommersalat. Dazu gesellen sich noch ein paar angeschmorte Zwiebelchen und viele frische Kräuter. Ach meine Liebsten und ich könnten diesen coolen Salat momentan täglich essen.

„Spring in den Mund“ heißt Saltimbocca ja übersetzt. Also Augen zu und genießen! Diese lecker, aromatischen Heilbuttstücke springen nur zuuu gerne in unsere Mäulchen. Ihr könnt natürlich auch einen anderen Fisch (ohne Haut – z.B. Kabeljau, Seeteufel…) verwenden. Meine Familie liebt die Würze von Parmaschinken, der schön knusprig angebraten wird… hach das ist sooo lecker! Und dann noch in Kombination mit etwas Salbei und dem zarten Fischfilet – ein leichtes Sommerträumchen!

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Lasst diese Fischstückchen auch in eure Münder springen!

Hier das Rezept:

Zutaten (für 4 Portionen):

  • ca. 800 g Heilbuttfilet (ohne Haut und Gräten)
  • 8-10 Scheiben Parmaschinken
  • 8-10 Salbeiblätter
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Piment d’Espelette
  • Olivenöl und Butter zum Braten

Für den Salat:

  • 1 Salatgurke
  • 1/2 Wassermelone
  • 3 kleine rote Zwiebeln
  • 1 Bund Basilikum
  • 5-6 EL Olivenöl
  • 3 EL Aceto Balsamico
  • 1 TL Honig
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

  1. Für den Salat die Gurke schälen, längs halbieren und entkernen (mit einem Teelöffel). Die Gurke würfeln. Die Wassermelone entkernen und ebenfalls würfeln. Beides in eine große Schüssel geben
  2. Die Zwiebeln schälen und grobe Streifen schneiden. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, die Zwiebeln darin andünsten (ca. 3-4 Minuten). Mit dem Essig ablöschen und den Honig unterrühren. Etwas abkühlen lassen und das restliche Olivenöl untermengen. Das Dressing unter die Gurken/Melonenwürfel mischen. Den Salat mit Salz und Pfeffer würzen.
  3. Basilikum in Streifen schneiden und zum Salat geben. Den Salat ca. 30 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen.
  4. Das Heilbuttfilet in Stücke schneiden (à ca. 100 g). Mit Salz, Pfeffer und Piment d’Espelette würzen. Jedes Filet mit 1-2 Salbeiblätter belegen und mit jeweils einer Scheibe Parmaschinken umwickeln.sal1
  5. Etwas Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen  und die Heilbuttfilets auf jeder Seite ca. 4 Minuten anbraten. Die Butter (ca. 2 EL) zugeben, aufschäumen lassen und den Fisch damit mehrmals übergießen.
  6. Die Heilbuttfilets auf dem Salat servieren.

Dazu serviere ich am liebsten noch Kräuter-Couscous!

  1. Dafür 250 g Couscous in eine Schüssel geben.
  2. 380 ml Gemüsebrühe zum Kochen bringen und über den Couscous gießen.
  3. Mit einem Teller abdecken und ca. 5 Minuten ziehen lassen.
  4. 2 EL Olivenöl, 1 EL Zitronensaft und frische Kräuter (Petersilie, Thymian, Basilikum) untermischen. Mit Salz, Pfeffer abschmecken.

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Bon appétit, meine Lieben!

Habt einen wundervollen Sommertag!

Lena ❤

Schnell und fein! Zanderfilet mit Linsen-Spargel-Gemüse und Senfschaum

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Heute kam bei uns zu Mittag wieder einmal ein feines Stückchen Fisch auf den Tisch. Es gab gebratenes Zanderfilet mit einem Senfschäumchen. Oh là là – hört sich das nicht gut an!?

Die Kombination von Fisch und Senfsauce ist einfach unglaublich lecker…. und dann noch gebettet auf einem herrlichen Linsengemüse mit Spargel – ach da jubelten unsere Gemüter und Gaumen! ❤

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Linsen (alle möglichen Sorten – rot, gelb, braun, schwarz…) haben bei mir in der Küche einen fixen Bestandteil. Da wir uns ja sehr viel vegetarisch ernähren, baue ich Linsen immer wieder gerne in unseren Speiseplan ein. Ob als Curry, Suppe, Aufstrich… oder wie heute als herrlich, leichtes Linsengemüse. Die kleinen Kraftpakete begeistern uns immer wieder mit ihrem köstlichen Geschmack, ihrer Vielfältigkeit und gesund sind sie ja auch noch. Also liebe Leute baut Linsen in eure Ernährung ein und ihr werdet sie nicht mehr missen wollen.

Dieses Gericht ist in wenige als 30 Minuten fix und fertig und begeistert bestimmt die ganze Familie. Außerhalb der Spargelsaison könnt ich auch einfach etwas mehr Karotten und dazu noch Selleriewürfelchen nehmen.

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Probiert es aus und verwöhnt damit die Gaumen eurer Liebsten!

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4 Portionen)

Für die Linsen:

  • 150 g Berglinsen
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 große Karotte
  • 1/3 Bund grüner Spargel
  • 1/3 Bund weißer Spargel
  • 1/2 Bund Frühlingszwiebel
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • 1 EL Tomatenmark
  • 2 EL Aceto Balsamico
  • eine Handvoll Petersilie
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Olivenöl

Für die Schaumsauce:

  • 2 Schalotten
  • ca. 100-120 ml Weißwein
  • 2 EL Weißweinessig
  • 150 ml Obers
  • 1 EL Dijon Senf
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 4 Zanderfilets mit Haut
  • 2-3 EL Olivenöl
  • 1 EL Butter
  • 2 Zweige Thymian und Rosmarin
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Die Linsen mit der doppelten Menge Wasser und dem Lorbeerblatt aufkochen lassen und dann ca. 10 Minuten bei kleiner Hitzen fertig garen (die Linsen sollen noch einen leichten Biss haben). In ein Sieb abgießen und abtropfen lassen.

Karotte schälen und in kleine Würfelchen schneiden. Weißen Spargel schälen und beide Spargelsorten in kleine Stücke schneiden (die Spitzen ganz lassen). Frühlingszwiebel in Scheiben schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und das Gemüse darin anschwitzen (ca. 5-7 Minuten). Tomatenmark und Balsamico unterrühren und mit der Gemüsebrühe aufgießen. Die Linsen und die gehackte Petersilie untermischen. Mit Salz und Pfeffer gut abschmecken.

Für die Senfsauce die Schalotten schälen und fein hacken, dann mit dem Weißwein und dem Essig in einen kleinen Topf geben und aufkochen. Die Flüssigkeit auf die Hälfte einkochen lassen. Obers und Senf unterrühren. 1-2 Minuten leicht köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Zanderfilets waschen, gut trocken tupfen und die Haut schräg einritzen. In einer großen Pfanne Olivenöl, etwas Butter, Thymian, Rosmarin und Knoblauchzehen erhitzen. Fisch salzen und pfeffern und mit der Hautseite nach unten in die Pfanne legen. Auf der Hautseite ca. 4-5 Minuten braten. Dann wenden und weitere 2 Minuten braten. Evtl. etwas Butter zugeben.

Die Senfsauce mit dem Pürierstab schaumig aufmixen. Das Linsengemüse auf Teller geben, den Fisch darauf anrichten und mit dem Senfschaum umgießen.

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Bon appétit, meinen Lieben!

Habt noch einen schönen Sonntag!

Lena ❤

Pur genießen! Wolfsbarsch-Ceviche mit Avocado und Kräutern

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So meine Lieben heute habe ich wieder zwei Leckerbissen für euch. Pur genießen: Meine natürliche Küche“ von Pascale Naessens ist vor kurzem bei mir eingeflattert und musst gleich mal gründlich unter die Lupe genommen werden.

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Die Belgierin Pascale Naessens war früher Model und ist jetzt Restaurantfachfrau und erfolgreiche Kochbuchautorin. Ihr neuestes Buch heißt “Pur genießen: Meine natürliche Küche und ist wirkliche eines pures Vergnügen! Frau Naessens geht es um gute gesunde Ernährung (da findet ihr also keine süße sündige Versuchung).

So lebt sie nach dem guten alten Trennkost-Prinzip also “Eiweiß nie mit Kohlenhydraten” und wählt die Fette in ihren Gerichten sehr bewusst aus. Das Resultat ist, dass man (laut ihrer Einführung) die Gerichte aus ihrem Buch nach Herzenslust schlemmen darf und nicht davon zunimmt.

Nach dem ausführlichen Einleitungsteil, wo die Autorin ihre Ernährung und ihren Werdegang genauer erklärt und man lernt, warum man Eiweiß nicht gemeinsam mit Kohlenhydraten essen soll, folgt der große Rezepteteil.

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Es geht los mit dem Kapitel: Ein Sommer voll Gemüse – da findet ihr viele Tipps und Ideen für die Zubereitung von Gemüse.

Dann geht’s weiter mit…

  • Obst, mein Leben lang
  • Garnelen in allen Formen und Farben
  • Kalte, sommerliche Fischgerichte
  • Warme Fischgerichte
  • Ein Stück Fleisch – ein wahrer Genuss
  • Käse, Gemüse und ein Glas Wein

Also ihr seht, von Salaten über Hauptgerichte, Süßes und kleine Snacks bis hin zu Sachen für unterwegs findet man ein großes Spektrum an leckeren Gerichten, die man einfach zubereiten kann.

Alle Rezepte sind sehr übersichtlich und verständlich beschrieben. Ich denke, das Buch müsste auch für Kochanfänger gut geeignet sein. Also wenn ihr viel Wert auf gesunde, leichte Ernährung legt und ihr gerne auf Kohlenhydrate verzichtet.. dann ist dieses Buch genau richtig für euch.

Ich habe mir aus dem Buch einige neue Ideen und Anregungen geholt, jedoch ist das Ernährungsprinzip von Pascale nicht unbedingt etwas für meinen Lebensstil. Ich kombiniere mein Essen gerne mit guten Kohlenhydraten und lebe damit auch wirklich sehr gesund! 🙂

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Ein Rezept aus dem Buch ist mir wieder einmal sofort ins Auge gehüpft: Roher Wolfsbarsch mit Avocado und Kräutern. Ich fand, das hörte sich so lecker und interessant an… also das musste gleich ausprobiert werden.

Der Fisch wurde schnell besorgt (wenn ihr keinen Wolfsbarsch bekommt, könnt ihr auch Dorade, Kabeljau oder auch Lachs nehmen).  Die Kräuter aus den Töpfen vom Balkon rausgezupft… und die Zutaten hätten wir schon zusammen!

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Was mir bei den Rezepten ja sofort aufgefallen ist, ist dass die Zutatenliste und die Zubereitungszeit fast aller Gerichte relativ gering ausfällt. Die Zutaten sind meist frisch zu besorgen und viele Gerichte schafft man ganz entspannt in 15-20 Minuten. So eine schnelle, gesunde Küche ist ja genau mein Ding!

Wenn man rohen Fisch wie diesen Wolfsbarsch längere Zeit in säurehaltigen Marinaden – zum Beispiel mit Zitronensaft – einlegt, wird das Fischeiweiß so verändert, dass der Fisch kalt gegart wird. Also keine Angst. der Fisch ist nicht gaaanz roh.

Dieser leichte Leckerbissen erfrischt und überrascht durch seine außergewöhnliche Textur. Eine tolle Vorspeise oder ein kleines Abendessen (wir haben allerdings noch ein gutes Stück Brot dazu gegessen…)

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Ausprobieren meine Lieben!

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4 Portionen)

  • 160 g frisches Wolfsbarschfilet  (40 g pro Glas)
  • 1 Bio Limette
  • Olivenöl
  • etwas Zitronensaft
  • 2 reife Avocados
  • 1 kleine Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 große Handvoll frische Kräuter (Koriander, Schnittlauch, Petersilie….)
  • Fleur de Sel, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Das Fischfilet klein würfeln (natürlich vorher evtl. die Gräten rausziehen). MIt einem Schuss Olivenöl, etwas Zitronensaft und Limettenschale vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kalt stellen.

Die Avocados halbieren, entsteinen und das Fruchtfleisch in eine Schüssel geben. Mit einer Gabel zerdrücken. Mit dem Saft 1/2 Limette, dem Knoblauch, Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Kräuter fein hacken und mit etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer vermengen.

In jedes Glas zuerst die Avocadoschicht einfüllen, darauf die Kräuter geben und mit den Wolfsbarschwürfeln abschließen. Mit ein paar Kräutern garnieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤


Hier noch ein paar Infos zum Buch:

Das Buch ist Ende März im ZS-Verlag erschienen

ISBN: 978-3898834766

UVP: 19,99€

Das Buch ist gebunden und hat 200 schön Seiten

An dieser Stelle noch einmal ein großes Danke an den Verlag, der mir dieses Exemplar zur Verfügung gestellt hat.