Wir lieben Pasta! Pappardelle mit Fleischragout

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Pasta passt immer! ❤

Und weil es ja soo viele Variationen gibt, wird es niemals langweilig. Heute zaubern wir Pappardelle mit einem herrlich, aromatischen Fleischragout. Das wird ein Fest, meine Lieben!

ragu5 Ich liebe ja Schmorgerichte und ganz besonders mag ich es, den Deckel meines Schmortopfs zu öffnen und mit meinem Näschen reinzuschnuppern… Ein Traum!

Ich hatte wieder das Vergnügen ein gutes Stück vom Charolais Rind für mein Ragout zu verwenden. Ich hab euch ja schon öfters vom Prime Beef Zederberghof erzählt.  Na wisst ihr noch? Die Qualität von Prime Beef ist einfach unschlagbar und wir genießen jeden einzelnen Bissen von diesem wunderbaren Fleisch.

Wollt ihr auch in diesen Fleischgenuss kommen? Dann leg ich euch Prime Beef ganz nah ans Herz. Schaut doch einfach mal hier rein und informiert euch. Lasst euch auch ein persönliches Fleischpaket zusammenstellen und beglückt damit eure Liebsten.

Pappardelle sind die breitesten unter den Eiernudeln. Zu unserem Fleischragout passen sie einfach perfekt.

Ich forme meine Nudeln ja immer ohne Maschine. Den Teig einfach auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und in die gewünschte Form schneiden. Das ist zwar etwas anstrengender, aber es funktioniert einwandfrei.

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Der Schmortopf wartet auf seinen Einsatz!

Hier das Rezept:

Zutaten:

Nudelteig:

  • 400 g Hartweizengrieß (ersatzweise griffiges Mehl)
  • 4 Eier
  • 1 Eidotter
  • 2 EL Olivenöl
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL Oregano, getrocknet

Ragout:

  • 600-800 g Rindfleisch aus der Schulter (z.B. ein Schulterstück vom Charolais-Rind)
  • 1 Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 3 Karotten
  • 1/4 Sellerieknolle
  • 1/2 Lauchstange
  • eine Handvoll braune Champignons
  • 2 EL Tomatenmark
  • 150 ml Rotwein
  • 200-250 ml Rinderbrühe oder Gemüsebrühe
  • 1 Dose geschälte Tomaten
  • 2 Rosmarinzweige
  • 2 Thymianzweige
  • Oregano, Basilikum
  • Öl zum Anbraten
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Für das Ragout

  1. Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Das Gemüse putzen, evtl. schälen und in kleine Würfel schneiden. Fleisch zuputzen, trocken tupfen und in kleine Stücke (ca. 1 cm groß) schneiden.
  2. In einem Schmortopf Öl erhitzen, Zwiebelwürfel und Knoblauch darin glasig anschwitzen. Herausnehmen, beiseite stellen. Wieder etwas Öl in den Topf geben.
  3. Fleisch zugeben und anbraten, bis es schön braun ist (je nach Größe des Topfes in zwei Portionen).
  4. Gemüsewürfel zugeben und kurz mitanschwitzen. Tomatenmark hinzugeben und ebenfaslls kurz anschwitzen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  5. Mit Rotwein ablöschen und kurz einkochen lassen. Mit den geschälten Tomaten und der Brühe aufgießen.
  6. Bei kleiner Hitze zugedeckt ca. 1,5-2 Stunden schmoren lassen. Oregano und Basilikum zugeben und nochmals gut abschmecken.

Für den Nudelteig

  1. Alle Zutaten gut miteinander verkneten (es soll ein glatter, geschmeidiger Teig entstehen).
  2. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und ca. 1 Stunde ruhen lassen.
  3. Den Teig halbieren und je auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen (erfordert etwas Kraft und Geduld).
  4. Den Teig der Breitseite nach aufrollen und ca. 2 cm dicke Scheiben abschneiden. Die Nudelschnecken auseinanderrollen und auf einer Platte/Teller leicht antrocknen lassen.

Jetzt kochen wir die Pasta!

  1. Einen großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen.
  2. Die Pasta hineingeben und ca. 2-3 Minuten (ja nicht länger!!!) darin leicht kochen lassen.
  3. Abgießen und nach Belieben noch in etwas Butter schwenken.
  4. Die Pasta mit dem Fleischragout anrichten. Mit Basilikum garnieren.

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A tavola! Lasst es euch gut gehen!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Frühstücks-Glück! Mein liebstes Granola

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Selbstgemachtes Granola zum Frühstück! ❤

So starte ich liebend gerne in den Tag!

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Wenn ein langer Tag noch vor uns liegt, nehmen wir uns am besten Zeit, atmen einmal tief durch und stimmen uns richtig auf ihn ein.

Mein Liebster und ich teilen eine Leidenschaft: Müsli zum Frühstück! Vier gut gefüllte Gläser stehen bei uns in der Küche und warten darauf, jeden Morgen ein klein wenig geleert zu werden. Mit Naturjoghurt und ein paar frischen Früchten hab ich’s am allerliebsten. Wenn’s schnell gehen soll, dann kommt eine Portion Milch dazu und fertig ist das Frühstück!

So und weil wir so viel Müsli essen, hab ich einfach angefangen unser heißgeliebtes Granola selbst zu machen.

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Wie könnte man sein Granola schöner genießen, als in diesen wundervollen Schälchen von Gmundner Keramik! Die Aussicht auf diese Müslischale gefüllt mit Joghurt, Granola und ein paar Früchten (hier hab ich ein paar tiefgekühlte Himbeeren püriert) lockt mich immer wieder aus den Federn!

Seit ein paar Tagen zaubere ich mir zum Frühstück auch immer eine gute Tasse Kaffee. Ja das ist doch ganz normal, denkt ihr euch jetzt? Nicht für mich. Seitdem wir vor etwa neun Monaten in unsere neue Wohnung gezogen sind, ist meine alte Kaffeemaschine nicht mehr in Betrieb gewesen. Dann gab’s Kaffee eben immer nur am Wochenende, wenn ich daheim bei meinen Eltern war oder ich gönnte mir ein Tässchen im Kaffeehaus.

Nun hat die liebe Lena (die wirklich, wirklich, wirklich gerne Kaffee trinkt) endlich eine neue, wundervolle Espressomaschine und strahlt vor Freude. Wollt ihr wissen für welches Modell ich mich entschieden habe und welchen Kaffee ich am allerliebsten trinke?

Also das verrate ich euch in den nächsten Tagen. Da werde ich euch meinen Kaffeemeister etwas genauer vorstellen! Einen Tipp gebe ich euch… Mein Lieblingskaffee wird in Graz geröstet (ich stand sogar schon einmal selbst mit meiner Schwägerin Sandra an der Rösttrommel – hier könnt ihr’s nachlesen) und die Bohnen kommen aus den besten Anbaugebieten der Welt. Na wisst ihr es schon?

Ach ich muss es euch sagen… J. HORNIG! Für mich der beste Kaffee! ❤

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So und weil mein Kaffee nicht nur gut schmecken muss, sondern auch hübsch aussehen soll, darf er in die rosa Hirsch Kaffeehäferl von Gmundner Keramik. Da bereitet mir der leckere Start in den Tag, gleich noch viel mehr Vergnügen….

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Wenn ihr einmal Granola selbst gezaubert habt, werdet ihr garantiert nie mehr zum Knuspermüsli aus dem Supermarktregal greifen! Nicht nur ist es kinderleicht und schnell „gebacken“, es ist auch weitaus gesünder und leckerer als die abgepackte Alternative.

Die gewünschten Zutaten werden gut gemischt und dann für ein paar Minuten im Ofen gebacken. Das war’s auch schon! Ihr seht, wirklich kein großer Aufwand. Ihr müsst nur aufpassen, dass es euch im Ofen nicht zu braun wird (dann kann’s leicht bitter schmecken). Also die Äuglein immer schön brav Richtung Backofen richten!

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Lasst uns lecker und gesund in den Tag starten!

Hier das Rezept:

Zutaten: (für ein grooooßes Glas – ca. 1 kg)

  • 400 g grobe Haferflocken
  • 250 g Nüsse (ich nehme gerne Haselnüsse, Mandeln und/oder Pekannüsse)
  • 150 g Sonnenblumenkerne
  • 2-3 EL Honig
  • 1 EL Zuckerrübensirup
  • eine Messerspitze Salz
  • 1 TL Zimt
  • 3 EL Rapsöl
  • 200 g getrocknete Beeren (Cranberries, Goji-Beeren, Heidelbeeren….)
  • 70 g gepuffter Amaranth

je nach Belieben kann man nach dem Backen noch zusätzlich untermischen:

  • Chia-Samen, Leinsamen, Kokoschips, kleine Schokostückchen, getrocknete Apfelstücke und und und

Zubereitung:

  1. Haferflocken, Nüsse, Sonnenblumenkerne, Salz, Zimt, Honig, Zuckerrübensirup und Öl in einer großen Schüssel gut vermengen (mit den Händen).
  2. Die Mischung auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und verteilen.
  3. Bei 180°C  ca. 10 Minuten backen, bis es leicht goldbraun ist.
  4. Komplett abkühlen lassen (jetzt wird es fest und knusprig).
  5. Mit den Händen auseinander brechen und mit den getrockneten Beeren und gepufften Amaranth vermischen.
  6. Das Granola in ein großes verschließbares Glas (oder in mehrere kleine Gläser) füllen.

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Das Granola hält sich gut verschlossen 3-4 Wochen. Bei uns hat es allerdings noch nie so lange gehalten, da waren unsere Frühstücksmäulchen immer ein bisschen schneller!

Na habt ihr euch auch schon in das rosa Hirsch Design verliebt? Wenn ihr mehr darüber lesen möchtet, dann einfach hier lang oder ihr stöbert in aller Ruhe den Gmundner Shop durch!

Bon appétit, meine Lieben!

Beginnt jeden Tag mit einem Lächeln und einer Portion Granola! 🙂

Lena ❤

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Süsser Himmel auf Erden! Bananen-Karamell-Pie mit Kokoshäubchen

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Süße Frühlingsgefühle kommen hoch! ❤

Ja ich weiß, es ist erst Ende Jänner und vor ein paar Tagen hat es noch ordentlich geschneit, aber irgendwie komm ich schon langsam in Frühlingslaune!

Wie geht es euch? Seid ihr auch schon in Frühlingsstimmung?

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Na gut ich seh’s ja ein. Es ist Winter und es wird noch ein Weilchen dauern, bis wahre Frühlingslaune hochkommt. Bis dorthin versüßen wir uns die Tage mit herrlichen Naschereien. Diese süße Sünde passt sowohl in den Winter als auch in den Frühling.

Stellt euch einmal vor:  Knuspriger Mürbteig, darauf betten sich frische Bananen, die von einer Karamellsoße begossen werden und gekrönt wird alles mit einem cremigen Joghurt-Kokoshäubchen. Na das ist doch der süße Himmel auf Erden!

So jetzt verrate ich euch, was bei mir die Vorfreude auf den Frühling so sehr geweckt hat…. Dieses wundervoll, frühlingsfrische Geschirr!

Ich bin ja schon wieder ganz verliebt in diese gelben Farben und vor allem die Blümchenteller von IB Laursen haben es mir angetan.

So und jetzt kommt natürlich das Wichtigste…. wo gibt’s solch schmucke Küchenschätze?

Gut aufpassen meine Lieben! In der VILLA SIEBEN ist die neue Frühjahrskollektioin eingetroffen und diese lässt keine Wünsche für ein schönes Zuhause offen.

Na seid ihr jetzt neugierig geworden? Am besten ihr durchstöbert einfach nach Lust und Laune den Onlineshop und begebt euch auf die Suche nach euren persönlichen Lieblingsstücken! Ich freue mich ja immer wieder so sehr, wenn ich euch meine ausgewählten Lieblingsteile präsentieren darf.

Marken wie GreenGate und Ib Laursen machen gemäß des Villa Sieben Mottos “Mein Zuhause himmlisch schön“.  Diese Überzeugung teile ich mit der lieben Villa Sieben-Chefin, Claudia nur zu gerne!

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Die Tortenplatten Mynte von Ib Laursen sind ja schon fast wahre Klassiker. Jetzt gibt’s die Platte auch in diesem herrlichen Gelb! Na da konnte ich einfach nicht widerstehen und jetzt hat meine grüne Mynte-Platte endlich eine sonnengelbe Freundin bekommen. Die beiden Schätze können sich nun gemeinsam auf viele Kuchen und Torten freuen.

Ich geb’s ja zu diese Leckerei ist nicht unbedingt optimal für Kalorienzähler, aber hin und wieder kann man diese fiesen Kalorien ja über Bord werfen und ohne schlechtes Gewissen naschen! Das Leben ist doch viel zu schade, um auf solch süße Sünden zu verzichten!

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Gönnt euch ein Stückchen (oder auch zwei)!

Hier das Rezept :

Zutaten:

Für den Teig:

  • 250 g Mehl
  • Prise Salz
  • Abrieb 1/2 Bio Zitrone
  • 50 g Zucker
  • 120 g Butter (in Stückchen)
  • 1 Ei
  • 1 EL kaltes Wasser

Karamellsoße:

  • 150 g Zucker
  • 250 g Obers
  • 1 EL Zuckerrübensirup
  • 4 Bananen (halbiert)

Für das Häubchen:

  • 250 g Obers
  • 400 g griechisches Joghurt
  • 1 EL Zucker
  • 1/2 TL Vanille, gemahlen
  • 3 EL Kokosflocken
  • Saft und Abrieb ½ Bio Limette oder Zitrone

Zubereitung:

Für den Mürbteig

  1. Alle Zutaten rasch zu einem Teig verkneten (am besten mit der Küchenmaschine).
  2. Den Teig rund ausrollen (3-5 mm dick) und in eine Tarteform legen (am besten man verwendet eine Tarteform mit herausnehmbaren Boden).
  3. Den Teig in der Form ca. 30 Minuten kühlstellen.
  4. Nun den Teig bei 180 °C ca. 20-25 Minuten blind backen (ich gebe immer Backpapier auf den Teig und befülle die Form mit getrockneten Linsen).
  5. Die letzten 10 Minuten ohne dem Backpapier und Linsen fertigbacken.
  6. Den Boden etwas auskühlen lassen, vorsichtig aus der Form heben und auf einen großen Teller geben.

Für die Karamellsoße

  1. Den Zucker in einem Topf karamellisieren lassen (Vorsicht-verbrennt leicht!)
  2. Mit dem Obers aufgießen und zu sämigen Karamell einkochen lassen (ca. 10 Minuten bei kleiner Hitze).
  3. Ich gebe dann immer noch etwas Zuckerrübensirup dazu, weil so der Geschmack noch etwas intensiver wird… ist aber nicht Muss!

Jetzt füllen wir unseren Pie

  1. Die halbierten Bananen auf dem Boden verteilen. Mit etwas Limettensaft beträufeln und die Karamellsoße darübergießen (ein bisschen für die Deko aufheben).
  2. Für das Häubchen Obers steif schlagen. Mit dem Joghurt, Zucker, Limetteabrieb und Vanillemark verrühren und die Bananen damit bedecken.
  3. Nun noch ein paar Kokosflocken drüberstreuen.
  4. Für 1-2 Stunden kühl stellen.

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Nach Belieben noch mit ein paar Bananenscheiben belegen und mit Karamellsauce beträufeln…. mmhhh!

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Bon appétit meine Lieben!

Lena ❤

Deftig gefüllt und so lecker! Sher Ping Pancakes

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Wir lieben diese Sher Pings! ❤ Und das schon seit vielen Jahren!

Na das heißt doch schon einmal was!

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 So fragt ihr euch jetzt, was sind Sher Pings?  Ganz einfach Sher Ping Pancakes bedeutet übersetzt „gebratene gefüllte Pfannkuchen“.  So Rätsel ist gelöst!

Habt ihr auch solch Lieblingsgerichte, welche die ganze Familie glücklich machen? Diese deftig gefüllten Pfannkuchen gehören bei uns schon seit einigen Jahren dazu. Immer wieder am Wochenende werden sie gezaubert. Auf die Idee hat mich einmal Jamie Oliver in seinem Buch Jamies America gebracht. Danke Jamie! Das Rezept habe ich etwas nach unserem Geschmack abgewandelt und es funktioniert einwandfrei. Wir sind immer wieder begeistert! ❤

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Die Speise ist etwas aufwändiger, da zuerst einmal ein Teig gemacht werden muss, dann wird jedes Teigstück gut gefüllt und zu Päckchen geformt. Dann gehts ab in die Pfanne und die Pancakes werden schön knusprig ausgebraten.

Die Füllung besteht aus Faschiertem und Weißkraut. Dazu kommt noch Lauch, Frühlingszwiebel, Knoblauch, Ingwer und Koriander. Die Fülle muss schön würzig abgeschmeckt werden, da der Teig rundherum etwas Würze herauszieht. Ihr könnt die Fülle natürlich auf vegetarisch gestalten. Dann einfach das Faschierte weglassen und die doppelte Menge Kraut verwenden. Das mache ich immer für meinen Liebsten und ihm schmeckts auch wunderbar!

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Natürlich brauchen diese Pfannkuchen einen ordentlichen Dip! Da zaubere ich immer meine süß scharfe Tomatensauce dazu. Ganz einfach und lecker. Die Sauce könnt ihr super vorbereiten und im Kühlschrank aufbewahren, da sie sowieso kalt dazu serviert wird.

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Zaubert eure eigenen deftigen Sher pings!

Hier das Rezept:

Zutaten (für ca. 10-12 Stück):

Für den Teig:

  • 450 g Weizenmehl
  • 1 TL Salz
  • 230 ml Wasser
  • 4 EL Öl (z.B. Rapsöl)

Für die Füllung:

  • 350 – 400 g Faschiertes (am Besten Bio-Qualität)
  • 1/2 Weißkraut, geraspelt
  • 1 kleiner Lauch, in feine Ringe geschnitten
  • 1/2 Bund Jungzwiebel, in feine Ringe geschnitten
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer, gerieben
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 kleines Bund Koriander (oder Petersilie), fein gehackt
  • 2-3 EL Sojasauce
  • Salz, Pfeffer, Chiliflocken
  • Öl zum Braten

Für die süß scharfe Tomatensauce:

  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 TL Tomatenmark
  • 3-4 Tomaten
  • 1 Dose geschälte Tomaten
  • 1 1/2 EL brauner Rohrzucker
  • 2-3 EL Essig (dunkler Balsamico)
  • Salz,Pfeffer aus der Mühle und Chiliflocken
  • etwas Olivenöl

Zubereitung:

  1. Für den Teig das Mehl mit dem Wasser, Öl und Salz mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten und unter Frischhaltefolie ein-zwei Stunden ruhen lassen.
  2. Die Zutaten für die Füllung in einer Schüssel vermengen, dabei kräftig salzen und pfeffern. (wirklich kräftig, der Teig zieht später beim Braten viel Würze heraus).
  3. Den Teig in ca. zwölf gleich große Portionen aufteilen und aus der Füllung ebenfalls zwölf Kugeln formen. Nun die Teigstücke nacheinander zu etwa 12 cm großen Fladen ausrollen.
  4. Die Füllung jeweils in die Mitte setzen und ebenfalls leicht flach drücken, dann die Teigränder vorsichtig um die Füllung herumlegen und oben zusammenkneifen.
  5. Die gefüllten Pancakes auf einen beölten Teller legen und etwas flach drücken.
  6. Eine große Pfanne auf mittlerer Stufe vorheizen, Öl (ca. 3 -4 EL) hineingeben und die Pfannkuchen portionsweise mit der „Naht“ nach unten hineinlegen und noch etwas flacher drücken. Die Pfanne darf nicht zu heiß sein, sonst verbrennt euch der Teig und die Füllung ist noch nicht gar. Nach etwa vier Minuten sollte der Teig auf der einen Seite schön braun sein, dann die Pfannkuchen wenden, noch einmal leicht flach drücken und weitere 4-5 Minuten braten.
  7. Nach Belieben kann man die Pancakes im Ofen noch warmstellen.
  8. Die Pancakes mit der Sauce servieren. Nach Belieben kann man noch einen Sauerrahmdip und Limettenspalten dazu reichen.

Für die Sauce:

  1. Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Tomaten klein würfeln.
  2. Zwiebel und Knoblauch in Olivenöl anschwitzen. Tomatenmark zugeben und kurz mitrösten.
  3. Zucker zugeben und karamellisieren lassen. Mit Essig ablöschen und kurz einkochen.
  4. Tomatenstücke und Tomaten (aus der Dose) in die Pfanne geben. Mit Salz und Chili würzen.
  5. Bei kleiner Hitze ca. 20 Minuten köcheln lassen.
  6. Noch einmal je nach Bedarf mit Salz, Pfeffer und Chili abschmecken.
  7. Abkühlen lassen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Kommt nehmt euch eine kleine Auszeit! Ich entführe euch nach Verona, zum Gardasee und nach Venedig

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Ciao meine Lieben! ❤

Ich habe euch ja erzählt, dass ich über Silvester einen kleinen Trip nach Italien gemacht habe. Tja, das ist jetzt auch schon ein paar Wochen her. Ich möchte euch aber trotzdem noch ein klein wenig an unserer Reise teilhaben lassen, und deshalb gibt’s einen kurzen Erlebnisbericht.

Wo haben wir geschlafen, welche Orte und Plätze haben wir entdeckt, was kam auf unsere Tellerchen und habe ich mir wieder hübsches Porzellan gekauft?  Tja, ihr werdet es gleich erfahren… Also schön aufpassen. Vielleicht begebt ihr euch auch einmal in diese wunderbare Gegend.

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Brrr…kaltes Wetter! Zum Teil war es wirklich frostig, aber zum Glück hatten wir auch einige wundervolle Sonnenstunden mit dabei! Eine Städtereise ist ja bekanntlich kein Erholungsurlaub. Da heißt es fleißig marschieren, um viele Eindrücke von der Stadt zu bekommen. In diesen Tagen haben wir alles ein bisschen gemütlicher angehen lassen. Wir hatten einfach keine Lust, am Ende des Tages völlig erschöpft ins Bett zu fallen. Nein, nein! Nicht mit uns!

Achja, mit wem hatte ich eigentlich das Vergnügen ein paar Tage in Italien zu verbringen?  Mein Liebster, Fabio war natürlich dabei und zwei liebe Freunde, Carmen und Robert!

Zu viert starteten wir die Reise nach Verona. Carmen hatte für uns zwei Zimmer im Hotel Fiera in Verona gebucht. Das Hotel liegt etwa 5 Minuten (mit dem Bus) außerhalb des Zentrums. Lage gut, guter Preis, schöne Zimmer, freundliches Personal!

Da von uns noch keiner zuvor in Verona war, machten wir uns am ersten Tag auf in die Stadt und beschafften uns einen Überblick. Verona ist eine zauberhafte kleine Stadt! Ich war auf den ersten Blick in die historische Altstadt verliebt.

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Wenn man an Verona denkt, kommen ja auch gleich Gedanken an die Geschichte von Romeo und Julia! Na dann auf zur Casa di Giulietta dachten wir uns. So der Hof war gesteckt voller Menschen, die alle unbedingt einzeln ein Foto mit der Giulietta-Statue machen wollten. Da ist kein Platz für Romantik! Viel, viel netter und romantischer ist da ein Spaziergang entlang dem Fluss, Etsch. Vor allem wenn die Sonne langsam untergeht! Einfach traumhaft schön!

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Garten Giusti in Verona! So schön – einen Besuch wert!

 Die Italiener können ja bekanntlich ganz gut kochen! Da ist schon was dran. Wir haben jeden Tag sehr, sehr lecker gespeist.

Pizza, Pasta und Amore ❤

und jetzt endlich… Pizza!

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Die beste Pizza, die wir in Italien gegessen haben! mit Artischocken… ❤ (im Restaurant Impero in Verona)

 

So genug gegessen!

Ah eins noch! Ein ganz besonderes Café in Verona muss ich euch noch schnell zeigen. Einen Besuch im Café Wallner sollte man sich nicht entgehen lassen. Hier gibt’s alles was sich ein kleines Schlemmerherzchen wünscht! Von pikanten Snacks über kleine süße Leckereien… und alles wird in der offenen Backstube selbst gezaubert! Hach und das Ambiente im Café ist auch einfach wunderbar.. Also bitte merken!

Am zweiten Tag ging’s auf zum Gardasee. Wir machten einen kleinen Abstecher nach Sirmione. Ein wunderschöner Ort, der zum Bummeln und Verweilen einlädt. Ein ideales Ziel für Pärchen, wenn man eine kleine Auszeit vom stressigen Alltag machen will.

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Oh du schöner Gardasee!

 

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Bei so einem schönen Tässchen Kaffee geht’s mir richtig gut!

 

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Castello Scaligero in Sirmione! Bis zur letzten Stufe sind wir raufmarschiert…

 So und jetzt erzähl ich euch noch flott, wo man ganz bezaubernde Küchenschätze in Verona kaufen kann. Ganz zufällig bin ich über den Laden „Soufflé“ im Zentrum Veronas gestolpert. Als ich die Auslage sah, konnte ich keinen Schritt mehr weitergehen. Schon war ich drin im Laden und hatte meinen ersten Teller in der Hand…

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Ein weiteres Schmuckstück in Verona ist der kleine Laden „Pretty House“.

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Die drei Tellerchen in der Auslage hab ich mir gleich geschnappt!

 Am letzten Tag machten wir noch einen kleinen Ausflug nach Venedig! Ich war ziemlich aufgeregt, da es mein erster Besuch in Venedig war. Für mich ist Venedig eine Stadt aus einer anderen Zeit – ich kam mir vor wie in einem romantischen Film und spürte Magie überall.

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Ich habe mein Herz verloren… in Venedig!

 

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Wir konnten einfach nicht widerstehen und mussten uns so schöne Masken kaufen!

 Um ehrlich zu sein, sollte man in Venedig einfach sein GPS ruhen lassen. Es macht viel mehr Spaß die kleinen Gässchen und Plätze so zu erkunden, denn hinter jeder Ecke findet man was ganz Tolles. Klar sind in Venedig immer viele, viele Menschen, aber man entdeckt auch immer ein paar ruhige Örtchen, an denen man herrlich entspannen und das Leben genießen kann.

Wir hatten leider nur ein paar Stunden Zeit, um uns ein paar Eindrücke von der Wasserstadt zu machen. Aber eins ist uns klar: Wir kommen bestimmt noch einmal wieder!

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Baci! ❤ Ti amo!

 Verona und die ganze Umgebung strotzt voller Schönheit, Genuss und Charme! Für uns immer wieder eine Reise wert!

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Ich hoffe, euch hat mein kleiner Reisebericht gefallen und ich habe euch Lust auf den nächsten Italienurlaub gemacht!

Lena ❤

Da wird’s uns ganz warm ums Herz! Fenchelschaumsuppe mit Kartoffelchips

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 Ein wahrer Seelenwärmer in der kalten Winterzeit! ❤

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Da wird’s uns gleich ganz warm ums Herz! Diese schaumige Fenchelsuppe schmeckt herrlich aromatisch und macht Löffel für Löffel glücklich. Dazu zaubern wir noch ganz flott knusprige Kartoffelchips.

Ihr wisst ja, dass ich eigentlich gar kein Liebhaber von Chips bin, aber selbstgemachte Kartoffelchips sind einfach unwiderstehlich gut.

Knusprig, goldbraun ausgebacken und dann noch mit Salz gewürzt… Ein Traum! Hin und wieder darf man sich das schon erlauben und sich eine kleine Portion Chipsglück gönnen!

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Ab in die Suppenküche!

Hier das Rezept:

Zutaten (für 4-5 Portionen):

  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 300 g Fenchel
  • 1 kleine Kartoffel
  • 600 ml Gemüsebrühe
  • 150 ml Obers
  • 1 EL Butter zum Anbraten
  • 1 Zitrone
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Muskatnuss, frisch gerieben

Für die Chips:

  • 2-3 Kartoffeln
  • Öl zum Ausbacken
  • Salz

Zubereitung:

  1. Zwiebel und Knoblauch klein hacken. Fenchel in Streifen schneiden. Kartoffel schälen und würfeln.
  2. Butter schmelzen, Zwiebel und Knoblauch darin glasig anschwitzen. Fenchel und Kartoffeln zugeben und andünsten (2-3 Minuten).
  3. Mit Gemüsebrühe und Obers aufgießen. Alles ca. 15 Minuten leicht köcheln lassen.
  4. Suppe mit dem Pürierstab fein mixen.
  5. Mit Salz, Pfeffer, einen Spritzer Zitronensaft und Muskatnuss abschmecken.
  6. Vor dem Servieren noch einmal schaumig aumixen.

Für die Chips

  1. Die Kartoffeln schälen und in ganz feine Scheiben schneiden (geht am besten mit dem Gemüseschäler). Die Scheiben gut trockentupfen.
  2. In eine Pfanne gut bodenbedeckt Fett geben und erhitzen. Die Kartoffelscheiben darin knusprig und goldbraun ausbacken (ca. 3-4 Minuten).
  3. Auf Küchenpapier gut abtropfen lassen. Mit Salz würzen.

Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fluffiger Winterzauber! Topfenschmarrn mit Beerenröster

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Oh du wunderbare Winterzeit!

Oh du wunderbarer Schmarrn! ❤

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Ein Schlemmertellerchen mit selbstgemachten Topfenschmarrn und Beerenröster sorgt dafür, dass alle mit den frostigen Temperaturen ganz schnell warm werden!

Diesen Topfenschmarren gibt es bei uns schon seit vielen, vielen Jahren und immer wieder strahlen unsere Augen, wenn die Pfanne voller Schmarrn aus dem Ofen geholt wird. Ein wahrer Winterzauber!

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Wir lieben diesen Topfenschmarrn, weil er so herrlich fluffig und aromatisch ist. Dazu ist der Schmarrn auch noch rucki zucki gezaubert. Zuerst wird die Masse kurz in der Pfanne am Herd angebacken und dann geht’s auch schon ab in den Ofen mit unserem Schätzchen. Im warmen Ofen fühlt er sich pudelwohl und geht schön auf (fast wie ein Soufflé). So dann teilen wir den Schmarrn in grobe Stückchen, bestreuen ihn noch mit etwas Staubzucker und fertig ist unser Wintertraum!

Diesmal gibt’s noch einen fruchtigen Beerenröster dazu. Der macht dieses süße Gericht perfekt. Je nach Lust und Laune kann man auch selbstgemachtes Apfelmus, Apfelkompott, einen guten Zwetschkenröster oder auch eine Himbeersauce dazu servieren. Alles was frisch und fruchtig ist, passt sehr gut zum Schmarrn.

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Auf den Schmarrn, fertig, los!

Hier das Rezept:

Zutaten (für 4-5 Portionen):

Für den Schmarrn:

  • 500 g Topfen (Quark)
  • 250 g Sauerrahm
  • 100 g Zucker
  • 5 Eier
  • 1 TL Vanille, gemahlen
  • Abrieb 1 Bio Zitrone
  • 1 EL Rum
  • eine Handvoll Rosinen, nach Belieben
  • eine Prise Salz
  • 100 g Mehl
  • 1 EL Butter zum Anbraten

Für den Beerenröster:

  • 3 EL Zucker
  • 2 Orangen, Saft
  • 300 g Beeren, TK
  • etwas Zimt, gemahlen
  • 1 EL Orangenlikör
  • 1 TL Maizena, je nach Bedarf

Zubereitung:

Schmarrn

  1. Topfen mit Sauerrahm, den Eidottern, 50 g Zucker, Zitronenabrieb, Vanille und Rum verrühren.
  2. Eiklar mit dem restlichen Zucker und einer Prise Salz zu cremig steifen Schnee schlagen.
  3. Schnee abwechselnd mit dem Mehl unter die Topfenmasse heben.
  4. Butter in einer großen Pfanne schmelzen. Die Schmarrn-Masse hineingießen und 2-3 Minuten am Herd anbacken. Nach Belieben ein paar Rosinen darüberstreuen.
  5. Die Pfanne bei 180°C in den Ofen geben und ca. 20-25 Minuten goldbraun backen.
  6. Den Schmarren vierteln und dann in grobe Stücke teilen.
  7. Mit Staubzucker bestäubt servieren.

Beerenröster

  1. Zucker hellbraun karamellisieren.
  2. Mit Orangensaft ablöschen und ein paar Minuten köcheln lassen, bis sich der Karamell aufgelöst hat.
  3. Beeren untermischen und weitere 1-2 Minuten kochen lassen. Mit Zimt und Orangenlikör abschmecken.
  4. Je nach Konsistenz mit etwas angerührter Stärke (Maizena) binden.

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Diese wunderbare Pfanne von Le Creuset ist einfach perfekt für meinen Schmarrn!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Verboten gut! Apfel-Streusel-Kuchen mit Baiser

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Saftiger Teig, fruchtige Apfelfüllung, luftig-süßes Baiser und oben drauf noch knusprig, mürbe Streusel! Dieser Apfelkuchen ist ein Träumchen! ❤

Heute habe ich einen meiner aller,aler, allerliebsten Apfelkuchen für euch!  Warum wir diesen Apfelkuchen so lieben? Er ist super saftig, fruchtig, süß und das Baiser mit den Streuseln macht diesen Kuchen einfach unwiderstehlich gut. Glaubt mir, wenn ihr Apfelkuchen mögt, werdet ihr eure Fingerlein nicht von diesen Stückchen lassen können.

Da bleibt es eigentlich nie bei nur einem Stück!

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Dieses Rezept hüte ich ja schon seit einigen Jahren und freue mich immer wieder, wenn ich diesen Kuchen aus dem Ofen holen kann. Ich backe den Kuchen besonders gerne für viele liebe Leute. Aus dem Blech bekommt man so einige Stücke heraus, da kann man schon viele, viele Gesichter glücklich machen.  Gestern hatte mein Schatz Geburtstag und das Haus war voll mit seinen Freunden. Na da kam dieser Apfelkuchen (und meine beliebte Schokomousse-Torte) ganz gut an!

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Die wunderbaren roten Tellerchen und Häferl von IB Laursen gibt’s übrigens bei Stielreich. Hach, ich liebe diese Mynte Serie! Und meine große geliebte Kuchenplatte mit den Blümchen hab ich von meiner Urli-Omi geerbt. So ein schönes Andenken, an meine geliebte Omi!

Da Äpfel ja jetzt gerade Saison haben (wir lagern gerade unzählige Äpfel vom Garten in unserem Keller), muss natürlich auch sehr oft was Leckeres damit gezaubert werden. Die nächsten Wochen, werdet ihr also so einige Rezepte mit Äpfeln von mir bekommen. So heute geht’s einmal um unseren verboten, guten Apfel-Streusel-Kuchen mit Baiser.

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Verwöhnt doch auch eure Liebsten mit einem saftigen Stückchen!

Hier das Rezept für unseren Liebling:

Zutaten (für ein Blech):

Für den Teig:

  • 250 g Dinkelmehl
  • 150 g Weizenmehl
  • 250 g Topfen
  • 2 Eier
  • 4 EL Milch
  • 7 EL Öl
  • 150 g Zucker
  • 1 Packung Backpulver

Für den Apfelbelag:

  • 400-500 ml Apfelsaft
  • 1 Packung Vanillepuddingpulver
  • 2 EL Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 TL Kardamom
  • 1 Bio-Zitrone, Abrieb und Saft
  • 1 kg Äpfel, geschält und gewürfelt

Für das Baiser:

  • 5 Eiklar
  • 150 g Zucker

Für die Streusel:

  • 150 g Dinkelmehl
  • 80 g Butter
  • 80 g Rohrzucker
  • eine Handvoll Mandelblättchen
  • 1/2 TL Zimt
  • 1/4 TL Kardamom, gemahlen
  • Abrieb 1/2 Bio-Orange

Zubereitung:

  1. Für den Teig einfach alle Zutaten in eine Schüssel geben und miteinander verkneten, sodass ein geschmeidiger Teig entsteht. Ein tiefes Backblech mit Backpapier auslegen, den Teig in Bröckchen darauf geben und mit den Händen gleichmäßig verteilen.
  2. Für den Belag den Apfelsaft mit Zucker, Zitronensaft, Abrieb und Zimt aufkochen, 3 EL Apfelsaft mit dem Puddingpulver verrühren und in den Apfelsaft einrühren, bis er dicklich eingekocht ist. Die Apfelwürfel unterrühren. Auskühlen lassen und auf dem Teig verteilen.
  3. Für das Baiser die Eiklar mit dem Zucker steif schlagen, bis sich weiße Spitzen bilden. Das Baiser auf den Äpfeln verstreichen.
  4. Bei 180°C 20 Minuten lang backen.
  5. Für die Streusel alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit mit den Händen verkneten, bis Krümel enstehen. Die Streusel über das Baiser verteilen.
  6. Den Kuchen nochmal für ca. 25 Minuten backen.
  7. Den Kuchen auskühlen lassen, in Stücke schneiden und geniiiießen!

 

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Nach Belieben kann man noch etwas frisch geschlagenes Obers dazu servieren! Aber ich genieße diesen Kuchen am liebsten ganz pur!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Mein Herz schlägt höher! Herbstrisotto mit pochiertem Ei und Speckchips

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Ich liebe Risotto!

Ok, ich glaub das hab ich hier schon oft genug erwähnt, aber wenn mein Herz für ein Gericht sooo hoch schlägt, dann muss es einfach raus. Schön schlotzig muss es sein und am liebsten mit einer ordentlichen Portion Parmesan (der tut meiner Seele so gut).

risotto4In diesem Mahl ist wohl alles vereint, was ich gerne hab. Ich konnte mich bei der Zubereitung einfach nicht entscheiden. Somit kommen braune Champignons, Kürbiswürfelchen, Blattspinat und geröstete Pekannüsse in mein Risotto. Und weil das alles noch nicht genug ist gibt’s dazu noch krosse Speckstreifen und ein butterweiches pochiertes Ei.

Meine Eltern waren auch restlos begeistert von dieser Kombination und schleckten die ganze Pfanne leer. Da blieb kein einziges Reiskörnchen mehr übrig.

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Zum herrlich cremigen Risotto gesellen sich noch pochierte Eier und Speckchips zum Wegknuspern! Also wenn das hier kein Wohlfühlessen ist, dann weiß ich’s auch nicht.

Pochierte Eier kommen bei uns immer wieder einmal auf die Teller. Wir mögen diese weichen Eiern sehr, sehr gerne. Auch in einer cremigen Suppe oder auf einem Salat machen sich diese Eier wunderbar.

Die Zubereitung der pochierten Eier ist nicht schwer. Es braucht vielleicht ein klein wenig Übung, dass die Eier dann auch hübsch aussehen und nicht ganz zerfleddert sind. Einfach ausprobieren, es klappt bestimmt!

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Glaubt mir, mit diesem Gericht begeistert ihr auch anspruchsvolle Gaumen!

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4 Portionen)

Fürs Risotto:

  • 300 g Risottoreis
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 150 ml Weißwein
  • ca. 800-900 ml Gemüsebrühe, heiß
  • 70-100 g Parmesan (nach Belieben etwas mehr oder weniger)
  • 1 EL Butter
  • 2 EL Olivenöl zum Anbraten
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 3 Thymianzweige, Blättchen abgezupft
  • eine Handvoll Pekannüsse, geröstet und grob gehackt
  • 250 g braune Champignons, geviertel
  • 1/2 Kürbis (Hokkaido oder Butternuss), klein gewürfelt
  • zwei Handvolll Blattspinat
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • etwas Butter zum Anbraten

Für die pochierten Eier:

  • 4 Eier
  • 2 EL Essig
  • etwas Fleur de Sel

Für die Speckchips:

  • 16-20 Specksteifen

Zubereitung:

Fürs Risotto

  1. Zwiebel und Knoblauch in Olivenöl glasig dünsten. Den Risottoreis zugeben und kurz mit anschwitzen. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Mit Weißwein ablöschen und einkochen lassen.
  2. Jetzt immer nach und nach ein bisschen von der heißen Gemüsebrühe zugießen, bis der Reis gar ist (der Reis sollte noch einen leichten Biss haben – ca. 12-14 Minuten). Zwischendurch immer wieder umrühren!
  3. Während unser Risotto kocht, Butter in einer Pfanne erhitzen und den Knoblauch darin anschwitzen. Champignons zugeben und ca. 3 Minuten braun anbraten. Kürbis zugeben und weitere 4-5 Minuten braten. Spinat zugeben und zusammenfallen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Wenn der Risottoreis fertig gegart ist zum Schluss den Parmesan, Thymian und ein Stückchen Butter unterrühren. Mit Salz und Pfeffer gut abschmecken. Das Risotto soll schön cremig sein (nach Belieben noch etwas Brühe unterrühren). Zuletzt das angebratene Gemüse und die gerösteten Pekannusskerne untermengen.risotto2

Für die pochierten Eier

  1. In einem Topf Wasser und Essig zum Kochen bringen.
  2. Die Eier nacheinander jeweils in eine Tasse schlagen und vorsichtig ins Wasser gleiten lassen. Mit zwei Essöffeln in Form bringen und ca. 4 Minuten sanft unter den Siedepunkt ziehen lassen (das Wasser darf nicht kochen).
  3. Die Eier herausheben, auf Küchenpapier abtropfen lassen und auf dem Risotto anrichten.

Für die Speckchips

  1. Die Speckstreifen auf ein Blech legen. risotto1
  2. Im Ofen bei 150°C ca. 20-25 Minuten knusprig braten. Das Fett mit Küchenpapier abtupfen.

risotto3Risotto mit dem pochierten Ei und den Speckchips servieren. Mmmmmh.. lasst es euch schmecken!

risotto13So herrlich, wenn der warme Eidotter aus dem Ei herausfließt und sich mit dem Reis verbindet…… Nur zu gerne, hätte ich jetzt ein Tellerchen!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Amore mio! Mandel-Ricotta-Kuchen

Ein Goldstück zum Verlieben! ❤

Zu einem saftigen Stückchen Kuchen, sag ich niemals Nein!

Und schon gar nicht, wenn es sich um so eine köstliche Mandel-Ricotta-Torte handelt.

Ganz ohne Mehl, dafür mit viel Orange und Zimt, zergeht sie förmlich auf der Zunge. Da  flüstert man dem Tortenstückchen “amore mio” zu und trifft sich gleich zu einem zweiten Date.

Nach dem ersten Bissen zog es mir tatsächlich vor lauter Kuchenglück doch glatt die Kuschelpatschen unter den Füßen weg.  Dieses saftige Goldstück ist perfekt zu einem guten Cappuccino oder einem aromatischen Tee. Aber ich nehme dann doch lieber den Cappuccino.

Habe ich schon einmal erwähnt, dass ich etwas ungeduldig bin? Außerdem liebe ich die einfachen Rezepte mit wenig Zutaten. Schnell eingekauft, ganz schnell zusammengerührt und schnellstens vernascht. So einen ruck zuck Kuchen habe ich euch heute mitgebracht. Einen einfachen Mandelkuchen ganz ohne Mehl, dafür aber schon ein bisschen winterlich angehaucht mit Orange und Zimt.

Im Sommer könnt ihr anstatt der Orange einfach Zitronenabrieb nehmen und den Zimt weglassen. Also Rezept abspeichern und im nächsten Hochsommer wieder rausholen.

Kuchenlust?

Hier das Rezept:

Zutaten:

  • 120 g weiche Butter
  • 200 g Zucker
  • 1 TL Vanille, gemahlen (z.B. von HagenGrote)
  • Abrieb 1 Bio Orange
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 EL Amaretto
  • 4 Eier
  • 200 g Mandeln, gemahlen
  • 250 g Ricotta
  • 100 g Mandelblättchen
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

  1. Die weiche Butter mit 100 g Zucker, Vanille, Zimt, Orangenabrieb und Amaretto cremig mixen.
  2. Die Eier trennen.
  3. Dotter zu der Buttermischung geben und nach und nach untermixen. Die gemahlenen Mandeln und den Ricotta unterrühren.
  4. Eiklar mit 100 g Zucker cremig steif schlagen und unterheben.
  5. Eine Form (26 cm) mit Backpapier auslegen und die Masse einfüllen.
  6. Mit den Mandelblättchen bestreuen.
  7. Bei 170° (HL) ca. 45-50 Minuten backen (Stäbchenprobe machen).
  8. Den Kuchen abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

Zu diesem Kuchen essen wir noch gerne einen Klecks Sahne oder eine Mischung aus Sahne und griechischem Joghurt (mit etwas Vanillezucker gesüßt).

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤