Wir schmelzen dahin! Schoko-Bananen-Waffeln mit Vanilleeis

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Am Sonntag gab es bei uns dieses himmlische Dessert zum Wegschmelzen! ❤

Wie lieben Waffeln und wir lieben Eis – also eine perfekte Nachspeise für einen gemütlichen und süßen Nachmittag mit der Familie.

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Dieses Vanilleeis gehört bei uns schon fast zur Familie. Es wurde schon sehr (wirklich sehr oft) gezaubert und mit Genuss verspeist. Wir lieben dieses Eisrezept einfach, weil es so schön cremig ist. Vanilleeis ist ein Klassiker. Eine cremige Kugel davon passt zu jeder Jahreszeit – ob es draußen warm oder kalt ist, dieses Eis schmeckt doch einfach immer göttlich!

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Dieses einfache Vanilleeis- Rezept ist jedoch nur richtig gut mit einer Eismaschine herzustellen. Also falls dieses Familienmitglied bei euch noch fehlt, dann macht euch schnell auf die Suche nach eurem Schatz! Ich kann nur sagen, dass ich meine Eismaschine in den letzten Jahren so sehr in mein Herz geschlossen habe und es einfach ein wundervolles Gefühl ist, immer die Aussicht auf selbstgemachtes Eis zu haben.❤

Ich habe vor einigen Jahren zum Geburtstag eine KitchenAid mit einem Speiseeisbereiter bekommen und ich bin meinen Eltern noch heute dankbar für dieses Geschenk.

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Am liebsten genießen wir dieses Eis mit einem leckeren Kuchen oder mit knusprigen und noch warmen Waffeln. Aber auch einfach mit etwas Obst  – wie mit frischen Erdbeeren… unschlagbar köstlich!

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Bei uns in der Familie sind Waffeln heiß begehrt. Am Wochenende machten wir uns wieder einmal einen gemütlichen und süßen Nachmittag mit diesen frisch gebackenen Schoko-Bananen-Waffeln. Für meine belgischen Waffeln verwende ich immer mein Lieblingsgrundrezept und füge nach Lust und Laune noch zusätzliche Zutaten hinzu. Diesmal hab ich mich für geschmolzene dunkle Schokolade, gehackte Pekannüsse und frische Bananenstückchen entschieden. Die Familie und ich waren restlos beglückt!

Für gute Waffeln braucht man natürlich auch ein gutes Waffeleisen!

Bei Hagen Grote findet ihr hier viele hochwertige Waffeleisen. Ich kann mein belgisches Waffeleisen nur wärmstens empfehlen. Die Bedienung ist wirklich sehr simpel und dank der hohen Leistung ist die gewählte Backtemperatur von 150° bis 230 °C ganz schnell erreicht. Dann heißt es nur noch Teig einfüllen und in nicht einmal 4-5 Minuten sind die ersten Waffeln fertig.

Wie ihr seht ist Hagen Grote ein Unternehmen, das auf hochwertige Produkte rund um die Themen Kochen und Backen spezialisiert ist. Man erhält hier sowohl Küchengeräte, als auch das nötige Zubehör.

Ganz speziell der Backbereich wurde vor kurzer Zeit erweitert. Also wenn ihr auf der Suche nach einem besonderem Gewürz seid, dann werdet ihr in diesem Spezial-Versandhaus  bestimmt fündig. Der aromatische echte Tahiti-Vanillezucker verzaubert mein Vanilleeis und ich verwende ihn nur zu gerne in meiner Küche.

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Ran an die Waffeln!

Hier das Rezept:

Zutaten (für ca. 12 Waffeln):

Für die Waffeln:

  • 2 Eier
  • 125 g Butter
  • 250 ml Milch
  • 200 ml Wasser
  • 12 g Germ (frisch)
  • 100 g Zucker
  • 1/4 TL Vanille, gemahlen
  • 1/4 TL Salz
  • 200 g Weizenmehl
  • 200 g Dinkelmehl
  • 150 g dunkle Schokolade
  • eine große Handvoll Pekannüsse
  • 1 große Banane

Für das Eis:

  • 2 Eier
  • 150 g Zucker
  • 500 ml Schlagobers (Sahne)
  • 250 ml Milch
  • 1/2 TL Vanille, gemahlen

Zubereitung:

Eis

  1. Für das Eis die Eier mit dem Zucker und Vanille cremig rühren (mit dem Mixer).
  2. Die Milch und Obers langsam unterrühren.
  3. Die Masse in die Eismaschine füllen und ca. 20-30 Minuten lang gefrieren lassen.
  4. Dann in einen vorgefrorenen Behälter umfüllen und für mind. 2-3 Stunden tiefkühlen.

Waffeln

  1. Die Eier trennen.
  2. Die Butter schmelzen, mit Milch und Wasser mischen und handwarm erhitzen.
  3. Germ in eine Schüssel bröckeln, die Milchmischung dazugießen und Germ darin auflösen.
  4. Eidotter, Salz, Zucker, Vanille und Mehl hinzufügen und zu einem glatten Teig verrühren.
  5. Eiklar zu Schnee schlagen und behutsam unter den Teig heben.
  6. Den Teig ca. 20 Minuten gehen lassen.
  7. Die Schokolade hacken und über eine Wasserbad schmelzen. Die Banane in dünne Scheiben schneiden. Die Nüsse grob hacken.
  8. Schokolade, Nüsse und Bananen unter den Teig ziehen.
  9. Das Waffeleisen erhitzen, mit etwas flüssiger Butter bestreichen (einmal zu Beginn reicht normalerweise aus).
  10. Die Waffeln 4-5 Minuten goldbraun und knusprig ausbacken (die fertigen Waffeln auf einen Teller geben und bis alle Waffeln gebacken sind, im Ofen warmstellen).

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Die warmen Waffeln mit dem Vanilleeis und nach Belieben ein paar frischen Erdbeeren und Bananenscheiben servieren.

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Meine Liebe zu Waffeln hab ich vor ein paar in Frankreich entdeckt. Ich habe ein einige Monate dort gelebt und bin auf den vielen Märkten erst so richtig auf den Geschmack von frisch gebackenen, dicken Waffeln gekommen.

Dort hab ich sie am liebsten mit Maronencreme, Schokosauce, Sahne mit Erdbeeren oder einfach nur mit Zimtzucker vernascht.

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Für meine Familie und mich probiere ich immer wieder gerne neue Waffelvarianten aus und verzaubere damit unsere hungrigen Mäulchen!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Familienliebling! Tortano mit mediterraner Füllung

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Ciao Tortano! ❤

Dieses Brot ist bei uns im Hause ein gern gesehener Gast auf dem Esstisch!

Schon an die tausendmal gebacken, aus dem Ofen geholt und mit hungrigen Mäulchen Stück für Stück verspeist.

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Vor zwei Wochen zu meiner Geburtsgartenfeier musst dann natürlich auch gleich wieder ein Tortano in den Ofen wandern. Dieses Brot ist einfach immer gut, wenn man Gäste erwartet, zu einem Gläschen Weißwein und zu guter Musik – einfach herrlich!

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Tortano – was ist Tortano? Ein Tortano ist ein aus Neapel stammendes gefülltes und in Kranzform gebackenes Brot. Der Teig ist ähnlich dem Pizzateig, wird aber nicht belegt, sondern gefüllt – mit den verschiedensten Zutaten, ob Gemüse, Schinken, Feta, Ziegenkäse, Oliven, Mozzarella oder anderen Köstlichkeiten. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Er ist leicht herzustellen und schmeckt einfach allen!

Für ein Picknick oder für das nächste Grillfest ist das Tortano perfekt!  Dieses locker-luftig gefüllte Brot ist sättigend und der Teig ist im Handumdrehen angerührt.

Meiner Lieblingsvariante mit geschmortem Gemüse, Ziegenkäse, Oliven, Parmesan und Rosmarin kann ich niemals widerstehen und da landen gleich mehrere Stückchen auf meinem Teller.

Hartweizenmehl ist bei uns nur schwer erhältlich (ich hol es mir hin und wieder in italienischen Feinkostgeschäften), aber ihr könnt auch alternativ einfach feinen Grieß nehmen oder auch einfach nur Weizenmehl.

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Na Lust auf Tortano?

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für den Teig:

  • 20 g Germ
  • 300 ml lauwarmes Wasser
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Honig
  • 1 1/2 EL Meersalz
  • 150 g Hartweizenmehl (alternativ feinen Grieß)
  • etwa 300-350 g Weizenmehl

Für die Füllung:

  • 500 g Kirschtomaten
  • 1 Zucchini
  • 3-4 Knoblauchzehen
  • 1 Glas schwarze Oliven
  • 200-250 g Ziegenkäse (ich nehme gerne die Rolle von President)
  • 100 g Parmesan,frisch gerieben
  • 3 Zweige frischer Rosmarin
  • 1 Handvoll geh. Walnüsse oder Pekannüsse
  • 1/2 EL Fenchelsamen
  • 2 EL Honig
  • Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • 4-5 EL Olivenöl

Zubereitung:

Teig

  1. Germ in eine Schüssel bröckeln, Wasser, Olivenöl, Honig und Salz zugeben und verrühren.
  2. Das Hartweizenmehl und dann nach und nach das Weizenmehl einarbeiten, bis ein elastischer, glatter Teig entstanden ist.
  3. Die Schüssel mit einem Tuch abdecken und den Teig ca. 45 Minuten aufgehen lassen.
  4. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche vorsichtig zu einem Rechteck ausziehen (ca. 1 cm dick).

Füllung

  1. Die Cocktailtomaten halbieren, die Zucchini in Scheiben schneiden. Mit gehacktem Knoblauch, Olivenöl, Salz, Pfeffer und Rosmarin mischen und auf einem Blech verteilen.
  2. Bei 180°C ca. 25-30 Minuten im Ofen garen.
  3. Abkühlen lassen
  4. Ziegenkäse in Scheiben schneiden und diese leicht zerbröckeln, Oliven nach Belieben halbieren, Rosmarin hacken. Die Fenchelsamen im Mörser leicht zerstoßen. Die Zutaten auf dem Teig  verteilen, mit Honig und Olivenöl beträufeln, mit Nüssen bestreuen und pfeffern.
  5. Den Teigrand mit Wasser bestreichen, den Teig von der Längsseite her  aufrollen und zu einem Kranz formen.  Den Teigkranz auf ein Backblech legen, mit etwas Mehl bestäuben und abgedeckt nochmals ca. 30 Minuten gehen lassen.
  6. Bei 200°C das Brot ca. 35 Minuten lang goldbraun backen.
  7. Etwas abkühlen lassen und glücklich genießen!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

So gut wie bei den Franzosen! Selbstgemachte Croissants

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Selbstgemachtes Feingebäck gehört für mich wohl zu den schönsten Leckereien aus der eigenen Küche. Es übertrifft die Qualität der Supermarktware bei Weitem und man weiß wirklich was drin steckt. Besonders viel Liebe und Hingabe!❤

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Diese goldbraunen Hörnchen sind einfach untrennbar mit einem Hauch „savoir-vivre“ verbunden. Croissants sind ein echtes Geschenk für mich. Immer wenn wir in Frankreich waren, gehörten frisch gebackene Croissants zum täglichen Leben. Ich habe mir schon lange vorgenommen, diese köstlichen Hörnchen selbst daheim zu zaubern. So mittlerweile hab ich schon einige Male selbst die Hörnchen gerollt und gebacken. …und ich bin immer wieder so glücklich darüber!

Frisch gebacken sind die Croissant einfach himmlisch. Da kann man fast nicht aufhören, so köstlich sind sie. Wenn man den Plunderteig schon im Vorrat hat, lassen sie sich auch ganz schnell zubereiten und backen. So kann man sie sogar schon zum Frühstück genießen.

Falls man noch nie selbst Plunderteig hergestellt hat, kann es etwas kompliziert erscheinen, aber keine Angst es erfordert nur etwas Aufmerksamkeit und Geduld. Der einzige Unterschied zum Blätterteig ist ja, dass noch zusätzlich Germ verwendet wird. Ansonsten braucht dieser Teig viel Hingabe beim Kneten, Ausrollen und Falten. Nur so gelingt euch der Plunderteig perfekt und er geht später herrlich auf. Ihr müsst einige Stunden einplanen, da der Teig immer wieder im Kühlschrank ruhen muss. Ich habe versucht mit meinen Bildern euch die Zubereitung so einfach wie möglich zu erklären. Ich hoffe, ihr findet meine Anleitung hilfreich und traut euch auch an die Herstellung eures eigenen Plunderteigs heran.

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Ich habe einige meiner Croissants mit etwas dunkler Schokolade (ihr könnt auch Nutella nehmen)gefüllt. Aber auch pur gebacken und dann mit etwas Marmelade (am liebsten hausgemachte Erdbeermarmelade) serviert sind die Croissants einfach nur göttlich. ❤

Die Croissants sind gebacken. Nun brauchen die französischen Gebäckwunder auch ein gemütliches Plätzchen zum Verweilen. Da kommt diese große Servierschüssel von Riverdale wie gerufen!

Könnt ihr euch noch an meine Törtchen mit Stiel erinnern? Ich habe euch ja schon öfters einen ganz bezaubernden Onlineshop für Interieur vorgestellt. Sti(e)lreich – ihr findet dort viele Artikel von bekannten Firmen wie Greengate, Ib Laursen, BloomingvilleKrasilnikoff und jetzt auch Riverdale!  Am besten ihr durchstöbert einfach nach Lust und Laune den Onlineshop und begebt euch auf die Suche nach euren persönlichen Lieblingsstücken…. Mich hat die niederländische Marke, die Stielreich jetzt neu im Sortiment hat, gleich verzaubert!

Hier das Rezept für meine Croissants:

Zutaten: (für 1 kg Punderteig)

  • 500 g Mehl
  • 1/2 Würfel Germ
  • 300 ml kalte Milch
  • 3 EL feiner Rohrzucker
  • etwas Salz
  • 250 g Butter

für die Füllung:

  • etwas dunkle Schokolade, gehackt (oder nach Belieben Nutella)

zum Bestreichen:

  • 1 Ei
  • 50 ml Milch
  • eine Prise Salz

Zubereitung:

  1. Das Mehl in eine Schüssel geben und Germ dazubröckeln. Die Milch, den Zucker und das Salz zugeben. Alles mit der Küchenmaschine zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig in einen Plastikbeutel füllen und mindestens 2 Stunden lang kühl stellen (oder auch über Nacht).
  2. Die Butter (20 Minuten vorher aus dem Kühlschrank nehmen) auf einem Bogen Backpapier legen und mit einem zweiten Bogen Backpapier abdecken. Die Butter zwischen dem Backpapier mit einem Nudelholz zu einem ca. 20 x 20 cm großen Quadrat ausrollen.
  3. Den gekühlten Germteig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem ca. 20 x 40 cm großen Rechteck ausrollen.
  4. In die Mitte des Teiges die ausgerollte Butter legen.
  5. Den Teig von beiden Seiten darüberklappen.
  6. Den Teig am Rand gut zusammendrücken, sodass die Butter vollkommen eingeschlossen ist.
  7. Den Teig nun einmal drehen und gleichmäßig zu einem Rechteck von ca. 20 x 90 cm ausrollen.
  8. Ein Drittel des Teigrechtecks zur Mitte falten. das gegenüberliegende Drittel auch darüber schlagen.
  9. Den gefalteten Teig mit etwas Mehl bestäuben, auf ein kleines Blech legen, mit Frischhaltefolie bedecken und 30 Minuten kalt stellen.
  10. So jetzt müssen wir die letzten beiden Schritte noch dreimal wiederholen. Also dabei immer den Teig einmal drehen, ausrollen, zusammenfalten und kühlen.
  11. Den fertigen Plunderteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 5 mm dick ausrollen. Kurz entspannen lassen.
  12. Ausgerollten Teig in gleich große Dreiecke schneiden. Dafür bastle ich mir eine Schablone – Basis 10 cm und Seitenlängen 20 cm.
  13. Dann nach Belieben auf der breiten Seite etwas Füllung (Schokolade) verteilen. Die Dreiecke aufrollen  – von der Basis zur Spitze hin, dabei die Spitze festhalten.
  14. Die Croissants mit viel Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
  15. Die Croissants mit einem feuchten Tuch bedecken und an einem warmen Ort ca. 1 1/2 Stunden gehen lassen. Die Größe sollte sich verdoppelt haben.
  16. Das Ei mit Milch und Salz verquirlen und die Croissant damit gleichmäßig bestreichen (nach Belieben mit ein paar Mandelblättchen bestreuen).
  17. Die Croissants müssen jetzt nur noch gebacken werden. Dafür den Ofen gut vorheizen (200°). Dann bei 160° ca. 15-20 Minuten goldbraun backen. Herausnehmen und kurz auskühlen lassen.

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Noch frisch und warm genießen! So sind sie am aller, allerbesten.

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Wenn ihr nicht alle Croissants auf einmal aufessen könnt, dann gebt sie einfach 5 Minuten zum Aufbacken in den Ofen – dann schmecken die Hörnchen fast wieder wie frisch gebacken!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

Duftend, würzig, gut! Bärlauchbrot

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Bärlauch – ihr wisst ja, dass wir diesen wilden Knoblauch einfach lieben! ❤

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In duftendem Brot passt er wunderbar zu einem frischen Frühlingssalat. Nur mit etwas guter Butter bestrichen, genießen wir dieses saftige Brot am allerliebsten.

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Das lange Pfingstwochenende steht vor der Tür und bin ja schon voller Vorfreude auf ein paar sonnige Stunden im Garten. Ich bin ja schon ganz aufgeregt und freu mich wie ein kleines Kind, dass ich die freien Tage bei meiner Familie daheim verbringen kann. Wir haben uns endlich einen wundervollen Hängesessel zugelegt und ich warte schon ungeduldig darauf, dass ich es mir darin gemütlich machen kann. Also hoffentlich, liebes Wetter – werde schön!

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Zu einem richtig schönen Pfingstwochenende gehören natürlich auch richtig schöne Pfingstrosen. Ich bin ja immer ganz verzaubert, wenn ich im Garten meiner Schwiegerfamilie herumspaziere und Pfingstrosen pflücken kann. Diese herrlich duftenden Blumen erfreuen mein Herz und machen mich glücklich.

Eine echte Gute-Laune-Blumenfreude! ❤

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Das lange Wochenende ist perfekt um Gäste einzuladen und um köstliche Stunden mit den Liebsten zu verbringen. Da kommt bei mir dieses aromatische Brot nur zu gerne auf den Tisch und verzaubert uns mit seinen würzigen Geschmack.

Dazu gibt’s nur ein bisschen Butter, einen leichten Salat und vielleicht noch ein (oder zwei) Gläschen Holunderspritzer  – so leicht kann man und glücklich machen!

Schnappt euch noch schnell einen Bund Bärlauch und ab in die Brotbackstube!

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Hier das Rezept:

Zutaten: 

  • 400 g Weizenmehl
  • 100-150 g helles Dinkelmehl
  • ½ Würfel Germ
  • 1 EL Zucker
  • 2 TL Salz
  • 50 ml Olivenöl
  • 300 ml Wasser, lauwarm
  • Eine große Handvoll Bärlauch

Zubereitung:

  1. Die beiden Mehlsorten mit Salz und Zucker in einer großen Rührschüssel vermengen.
  2. Germ im lauwarmen Wasser auflösen und mit dem Olivenöl zum Mehl geben.
  3. Zu einem glatten Teig verkneten (falls der Teig zu klebrig ist , einfach etwas mehr Mehl zugeben).
  4. Zugedeckt mindestens 30 Minuten gehen lassen.
  5. Bärlauch in feine Streifen schneiden und unter den Teig kneten.
  6. Den Teig zu einem länglichen Laib formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
  7. Zugedeckt noch einmal 30 Minuten gehen lassen.
  8. Das Brot mit etwas Wasser bestreichen, mit grobem  Meersalz und etwas Mehl bestäuben.
  9. Im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 40 Minuten lang backen.
  10. Auskühlen lassen, in Scheiben schneiden und genießen!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Ab in die Backstube! Dinkelvollkornbrötchen mit Kräuterbutter

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Ich liebe es selber Brötchen zu backen! ❤

Es gibt wohl kaum etwas Besseres, als den Duft von frisch gebackenem Brot – ganz besonders, wenn er aus der eigenen Küche durch das Haus strömt.

Natürlich ist das nicht der einzige Grund, um selbst Brot zu zaubern. Es schmeckt auch grandios! Es macht die ganze Familie glücklich und zufrieden, wenn selbstgebackenes Brot auf den Tisch kommt.

Obwohl ich ein begeisterte Brotbäckerin bin, backe ich natürlich auch nicht jedes Brötchen, das ich esse selber (das geht sich zeitlich einfach nicht aus).  Aber umso schöner ist es, wenn die Zeit dafür da ist! Die Freude beginnt für mich mit der Zubereitung: Wenn der Teig beim Kneten eine schöne Oberfläche bekommt und sich weich und geschmeidig anfühlt; wenn beim Gehen sich der Teig verdoppelt; wenn sich der Teig prima formen lässt und wenn er dann im Ofen knusprig gebacken wird. Hach das Brotbacken hat für mich auch immer etwas Beruhigendes.

Brot selbst zu backen ist einfach –  wie gesagt man braucht nur ein bisschen Zeit dafür!

Meiner Meinung nach schmeckt mit Dinkelmehl gebackenes Brot am besten, besonders wenn es frisch aus dem Ofen schlüpft! Da Dinkel eher kräftig ist, mische ich ihn mit etwas Weizenmehl, sonst werden die Brötchen zu kompakt.

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Die Brötchen sind gebacken. Nun brauchen die kleinen Gebäckstücke auch ein gemütliches Plätzchen zum Verweilen. Da kommt diese große Servierschüssel von Riverdale wie gerufen!

Könnt ihr euch noch an meine Törtchen mit Stiel erinnern? Ich habe euch ja schon öfters einen ganz bezaubernden Onlineshop für Interieur vorgestellt. Sti(e)lreich – ihr findet dort viele Artikel von bekannten Firmen wie Greengate, Ib Laursen, BloomingvilleKrasilnikoff und jetzt auch Riverdale!  Am besten ihr durchstöbert einfach nach Lust und Laune den Onlineshop und begebt euch auf die Suche nach euren persönlichen Lieblingsstücken…. Mich hat die niederländische Marke, die Stielreich jetzt ganz neu im Sortiment hat, gleich verzaubert!

Ich bin ja ganz verliebt in das blau-weiße Design. Damit hol ich mir immer gerne ein bisschen skandinavisches Flair auf meinen Tisch. Ich könnte mich ja sehr gut in ein kleines, feines Häuschen am Meer begeben und dort meine selbstgebackenen Brötchen verputzen.

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Die Dinkelvollkornbrötchen lassen sich auch prima einfrieren und sind so ein toller Vorrat für liebe Frühstücks-Überraschungsgäste!

Ab in die Brotbackstube!

Hier das Rezept:

Zutaten: (für ca. 20-25 Brötchen)

  • 500-550 g Dinkelvollkornmehl
  • 100-150 g Weizenmehl
  • 20 g Germ
  • 1 1/2 TL Salz
  • 1 EL Honig
  • 150 g Naturjoghurt
  • Milch zum Bestreichen

Zubereitung:

  1. Das Dinkelvollkornmehl in eine große Schüssel geben.
  2. 400 ml lauwarmes Wasser mit 10 g Germ verrühren und zum Mehl geben. Mit dem Mehl vermischen.
  3. Zugedeckt an einem warmen Ort 3 Stunden gehen lassen.
  4. Die restlichen 10 g Germ mit 100 ml lauwarmen Wasser verrühren und zum gegangenen Teig geben. Salz, Honig, Joghurt und das Weizenmehl zugeben und mit dem Knethaken der Küchenmaschine zu einem geschmeidigen Teig verkneten (wenn der Teig noch viel zu klebrig ist, einfach etwas mehr Mehl zugeben  – aber der Teig sollte schön weich bleiben).
  5. Den Teig zugedeckt noch einmal eine Stunde gehen lassen.
  6. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und zu zwei Rollen formen. Die Rollen in Stücke schneiden (20-25 Stücke). Mit bemehlten Händen Brötchen formen.
  7. Die Brötchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
  8. Zugedeckt noch einmal 15 Minuten gehen lassen.
  9. Die Brötchen mit etwas Milch bestreichen und leicht mit etwas Dinkelvollkornmehl bestäuben.
  10. Den Ofen auf 220°C vorheizen und eine Schüssel Wasser in den Ofen stellen.
  11. Die Brötchen 20-25 Minuten goldbraun backen.
  12. Herausnehmen und abkühlen lassen.

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Für die Kräuterbutter

Zutaten:

  • 150 g Butter, weich
  • 1 Knoblauchzehe
  • eine Handvoll frische Kräuter (Petersilie, Schnittlauch, Kresse…)
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

  1. Die Knoblauchzehe und die Kräuter fein hacken.
  2. Mit der weichen Butter vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Wir lieben es, uns diese gute Kräuterbutter auf die Brötchen zu streichen und uns Biss für Biss damit zu beglücken. Vielleicht noch ein paar frische Radieschen dazu. Mehr braucht es gar nicht für eine gute Jause!

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Bon appétit, meine Lieben!
Lena ❤

 

 

 

 

 

 

Feines zum Kaffee! Heidelbeer-Vanillecreme-Babka mit Streuseln

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Wie wäre es mit einer feinen Heidelbeer-Vanillecreme-Babka zum süßen Frühlingsfrühstück? Also ich nehme gerne noch ein Stückchen, oder auch zwei…

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Im Winter hab ich euch schon meine Variante mit Schokolade gezeigt, aber jetzt wo die Sonne uns schon langsam mit ihrer Wärme beglückt, ist es Zeit für etwas Fruchtiges in der Babka!

Gestern hab ich mit meinem Liebsten endlich unseren Balkon frühlingsfrisch gezaubert. Viele Blümchen und Kräuter wurden eingepflanzt und alles wurde ordentlich sauber gemacht. Ich freu mich so! Ich vebringe meine freie Zeit ja liebend gerne auf meinem Balkon, genieße die Sonnenstrahlen und schlürfe dabei meinen Kaffee und nasche dazu ein Stückchen Babka! Ja so stell ich mir einen schönen Frühlingsmorgen vor….

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Die Füllung besteht zu einem aus einer feinen Vanillecreme. Eine Creme aus Eidotter, Milch, Obers, Zucker und Vanille. Die Creme wird gekocht, bis sie schön eindickt (wie ein Vanillepudding). Mit der Heidelbeermarmelade (ihr könnt auch Himbeer- oder Erdbeermarmelade nehmen) eine wirklich tolle Kombination in diesem Gebäck

Diese wunderbar frühlingsfrischen Tassen von Greengate gibt’s übrigens bei two in one. Ich schlürfe meinen Kaffee momentan am Liebsten aus diesen Schmuckstücken!

Einfach herrlich, wenn der Duft von Selbstgebackenem durch das Haus zieht. Wer kann frischem, noch leicht warmen Gebäck schon widerstehen? Verwöhnt eure Lieben zum Frühlingsbrunch oder Sonntagsfrühstück mit dieser Leckerei!

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Also ab in die Küche!

Hier das Rezept:

Zutaten: (für eine Kastenform)

Für den Teig:

  • 300-350 g Mehl
  • 1 Packung Trockengerm
  • 50 g Zucker
  • eine Prise Salz
  • 1/4 TL Kardamom, gemahlen
  • 2 Eier
  • 60 ml Milch, lauwarm
  • 100 g Butter, weich

Für die Fülle:

  • 3 Eidotter
  • 80 g Zucker
  • 2 EL Vanillezucker
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • 30 g Mehl
  • 200 ml Milch
  • 150 ml Obers
  • 3 EL Heidelbeermarmelade
  • eine Handvoll Mandelblättchen

Für die Streusel:

  • 70 g Dinkelmehl
  • 50 g Rohrzucker
  • 70 g Butter
  • eine Handvoll Mandelblättchen
  • 1/2 TL Zimt

Zubereitung:

Für den Teig

  1. Mehl, Germ, Zucker, Kardamom und Salz in einer Schüssel vermischen.
  2. Eier, Milch und Butter zugeben. Alles zu einem geschmeidigen, glatten Teig verkneten (mit der Küchenmaschine).
  3. Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche und mit den Händen noch einmal durchkneten (falls er zu klebrig ist, einfach etwas Mehl einarbeiten).
  4. Den Teig zugedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen.

Für die Fülle

  1. Eidotter, Zucker, Vanille, Mehl und ca. 4 EL der Milch verrühren.
  2. Die restliche Milch und Obers aufkochen.
  3. Die Eidottermischung zugeben und bei kleiner Hitze unter ständigem Rühren dicklich einkochen lassen.
  4. Abkühlen lassen.

Für die Streusel

  1. Alle Zutaten miteinander verkneten, bis Streusel entstehen.

Jetzt geht’s ans Babka füllen und formen!

  1. Eine Kastenform mit Butter ausfetten.
  2. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck (ca. 35x25cm) ausrollen.
  3. Mit der Vanillecreme bestreichen, Kleckse Heidelbeermarmelade daraufgeben und mit ein paar Mandelblättchen bestreuen.
  4. Das Teigrechteck von der schmalen Seite her aufrollen.
  5. Die Teigrolle dann mit einem scharfen Messer längs halbieren, sodass sich die einzelnen Teigschichten schön auffächern.
  6. Die Enden zusammennehmen und die beiden Stränge vorsichtig miteinander verzwirbeln (die Schnittflächen sollen dabei nach oben zeigen).
  7. Die gezwirbelte Teigrolle in die Kastenform setzen.
  8. Erneut zugedeckt ca. 30 Minuten gehen lassen.
  9. Mit Ei+Milch bestreichen und die Streusel darauf verteilen.
  10. Im vorgeheiztem Ofen bei 170°C ca. 45-50 Minuten backen.
  11. Abkühlen lassen, aus der Form nehmen und in Scheiben schneiden.

Gebacken hab ich diese Leckerei in meiner neuen Kastenform von le Creuset. Ich hab euch ja schon erzählt, dass ich von den der Qualität der le Creuset Backformen hellauf begeistert bin. Hier bleibt wirklich kein Stückchen mehr kleben oder lässt sich schwer aus der Form lösen. So unkompliziert back ich gerne!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Wundervolle Safrankringel! Lussekatter mit Spekulatiuscreme

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Advent, Advent das dritte Kerzerl brennt! Wir feiern diesen Sonntag mit herrlichen Lussekatter. ❤

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Ihr wisst ja mittlerweile schon, dass ich eine kleine Schwäche für schwedisches Gebäck habe. Diese schwedischen Safranschnecken haben es mir ganz besonders angetan. Die sehen aber auch extrem niedlich und köstlich aus.

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Am 13. Dezember feiert ganz Schweden das Luciafest. Traditionell wird an diesem Tag dieses feine Safrangebäck in den Ofen geschoben. Na da feiern wir doch einfach mit und holen auch ein paar Lussekatter aus dem Ofen.

Bei den Luciaumzügen tragen die schwedischen Kinderlein weiße Kleider, die typische Kerzenkrone und singen. »Kerzenglanz strömt durchs Haus – sie treibt das Dunkel aus: Santa Lucia, Santa Lucia.« Und da die Schweden auch gerne naschen gibt’s dazu Lussekatter, auch Luciakatzen genannt. Mit dem Luciafest und den damit verbundenen Bräuchen soll Freude und Helligkeit in die dunklen Tage des ausklingenden Jahres gebracht werden.  Ein wunderbarer Brauch, finde ich!

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Durch ihren Safrangehalt sind sie von deutlich gelber Farbe. Ein Lussekatt kann unterschiedlich geformt sein. Die beliebteste Form ist s-förmig mit eingerollten Enden und einer Rosine in der Mitte jedes eingerollten Endes.

Ich finde ja die Form der Lussekatter besonders entzückend. Kleine aufgerollte Schnecken und dann strahlen sie auch noch in herrlichem gelb! Ja so lässt es sich am Sonntagmorgen frühstücken! Am liebsten streiche ich eine gute Butter drauf und dann kommt man Liebling: die Spekulatiuscreme!lusse18

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Habt ihr schon einmal Spekulatiuscreme probiert? Ich bin vor einigen Jahren in Frankreich auf den Geschmack gekommen und konnte einfach nicht widerstehen. In Österreich war dieser köstliche Aufstrich bis vor einiger Zeit wirklich schwer erhältlich. Da hab ich mir immer einen kleinen Vorrat von dieser Creme aus Frankreich eingepackt. So Schluss damit! Wir zaubern nun unseren eigenen Pâte de speculoos! ❤

Es geht so einfach und schmeckt dazu noch um soo vieles besser! Da kann sich jede gekaufte Variante verstecken.

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Ein praktischer Helfer beim Zaubern dieser Creme ist mein Kenwood Zerkleinerer. Der mahlt mir meine Kekserl zu herrlich fein und mixt mir eine wunderbar glatte Creme. Für den Aufstrich brauchen wir fertig gebackene Kekse (ihr könnt Spekulatius nehmen oder im Notfall auch andere Mürbteigkekserl, die wir dann mit etwas mehr Spekulatiusgewürz vermixen).

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Für die Lussekatter:

Zutaten (für ca. 15 Stück):

  • 500 g Mehl
  • 60 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • Abrieb 1/2 Bio Orange
  • 180 ml Milch
  • 1/4 TL Safranfäden
  • 1/2 Würfel Germ
  • 70 ml Öl (z.B. Rapsöl)
  • 70 g Topfen
  • 2 Eier
  • 1 Eidotter+1 EL Milch
  • ein paar Rosinen
  • Hagelzucker

Zubereitung:

  1. Milch mit Safran und einen EL Zucker lauwarm erhitzen. Germ darin auflösen.
  2. Mehl mit Salz und Orangenabrieb in einer Rührschüssel mischen.
  3. Safranmilch, Öl, Topfen und Eier zugeben.
  4. Alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Falls der Teig zu klebrig ist einfach noch ein bisschen Mehl zugeben.
  5. Den Teig dann noch einmal mit den Händen durchkneten, bis er schön glatt ist.
  6. Den Teig in eine leicht geölte Schüssel legen und zugedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen.lusse41
  7. Den Teig auf eine Arbeitsfläche stürzen und in 15 Stücke teilen.lusse40
  8. Die Teigstücke zu Rollen formen (ca. 20-25cm lang) und von beiden Enden entgegengesetzt s-förmig aufrollen, bis sich die Enden in der Mitte begegnen.lusse39
  9. Die Schnecken auf mit Backpapier belegte Bleche legen. Noch einmal zugedeckt ca. 30 Minuten gehen lassen.lusse38lusse37
  10. Die Schnecken mit dem Eidotter-Milchgemisch bepinseln.lusse36
  11. Mit Hagelzucker bestreuen und jeweils zwei Rosinen in die Teigenden drücken.
  12. Die Lussekatter bei 190°C ca. 10-12 Minuten backen.
  13. Abkühlen lassen und vernaschen!

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Für die Spekulatiuscreme:

Zutaten (für zwei kleine Gläser):

  • 200 g Spekulatius (hier das Rezept)
  • 1 TL Spekulatiusgewürz (z.B. von Hagen Grote)
  • 120 ml Obers
  • 1 TL Zuckerrübensirup
  • 1 EL Zucker
  • 100 g weiße Schokolade
  • 50 ml Haselnussöl

Zubereitung:

  1. Die Kekse mit Spekulatiusgewürz in Mixer geben und fein mahlen.lusse35lusse33
  2. Obers mit Zuckerrübensirup und Zucker aufkochen. Gehackte weiße Schokolade zugeben und schmelzen lassen. Glatt rühren.
  3. Die Schokomischung nach und nach zu den Keksbrösel geben und vermixen, bis eine cremige Konsistenz entsteht.lusse32
  4. Zuletzt das Öl untermixen.
  5. Die Creme in Gläser füllen und abkühlen lassen.

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Ich wünsche euch allen einen wundervollen 3. Advent! Macht es euch gemütlich und lecker!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Zum süssen Adventsfrühstück! Schokoladen-Babka mit Nüssen

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Advent, Advent das zweite Kerzerl brennt! ❤

Wie wäre es mit einer feinen Schokoladen-Babka zum süßen Sonntagsfrühstück? Oder wenn es etwas später wird, machen wir ganz einfach einen Winter-Brunch daraus! Na das ist doch mal eine gute Idee!

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Gut gefüllt, saftig und gleichzeitig noch knusprig – so kommt diese Babka daher! Der Schokozopf könnte euch schon in den Bann gezogen haben, bevor ihr ihn geduldig abkühlen lassen konntet. Ach egal, schneiden wir den Zopf an! Gute Entscheidung…mmmmmh!

Ich lege euch dieses wirklich einfache Rezept wieder einmal ans Herz. Schreibt es euch auf und bewahrt es an einem sicheren Örtchen. Oder kommt einfach immer wieder bei mir vorbei!

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Dieser verzwirbelte Schokozopf sieht vielleicht etwas kompliziert aus, aber dieses Rezept ist einfacher als gedacht! Ein simpler Germteig wird geknetet. Während der Teig schön aufgeht, bereiten wir die Fülle zu. Dafür Schokolade mit Butter schmelzen und ein paar Nüsse karamellisieren. Dann rollen wir den Teig zu einem Rechteck aus und bestreichen dieses mit unserer Schokocreme. Rauf mit den Nüssen und weiteren leckeren Sachen. Gut aufrollen und einmal längs halbieren. Die Stränge werden einmal verzwirbelt (da bekommen die Hände etwas Schoko ab – ein köstlicher Nebeneffekt) und schon geht’s ab in die Form!

Na ihr seht, so schwer ist’s nicht. Also am besten gleich ab in die Backstube und ran ans Teigkneten!

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Babka ist wohl eine Mischung aus Kuchen und Brioche! Ja so könnte man es sagen. Und gut gefüllt mit Schokolade, Nüssen und allem was das Herz begehrt. Also ich gebe zusätzlich noch gerne ein paar getrocknete Cranberries und Orangenabrieb rein. Auch ein paar kleine Marzipanstückchen oder ein paar Frischkäsekleckse machen sich wunderbar in der Babka.

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Als süßes Frühstück (hin und wieder darf man das – besonders vor Weihnachten!) oder zum Nachmittagskaffee  – schmeckt diese Schokosünde himmlisch gut!

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Ich empfehle euch gleich die doppelte Menge zu zaubern. Dann habt ihr zwei Zöpfe zum Vernaschen und man braucht sich nicht um das letzte Stückchen zu streiten. Man möchte jetzt vor Weihnachten ja keinen unnötigen Streit provozieren. Also zur Sicherheit rein in den Ofen, mit den zwei Babkas! Und falls die Babkas den Tag überlebt haben, sind sie am nächsten Tag noch genauso saftig und köstlich.

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Beschert euren Liebsten eine süße Freude!

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für den Teig:

  • 300 g Mehl
  • 1 Packung Trockengerm
  • 50 g Zucker
  • eine Prise Salz
  • 1/4 TL Kardamom, gemahlen
  • 2 Eier
  • 60 ml Milch, lauwarm
  • 100 g Butter, weich

Für die Füllung:

  • eine große Handvoll Nüsse (Haselnüsse oder Pekannüsse)
  • eine Handvoll Cranberries
  • 2 EL Zucker
  • 100 g Schokolade
  • 70 g Butter
  • 1 TL Honig
  • 1/2 TL Zimt, gemahlen
  • 1 EL Kakaopulver, ungesüßt
  • 1 Bio-Orange

Für die Glasur:

  • 2 EL Staubzucker
  • 1-2 TL Zitronensaft

Zubereitung:

Für den Teig

  1. Mehl, Germ, Zucker, Kardamom und Salz in einer Schüssel vermischen.
  2. Eier, Milch und Butter zugeben. Alles zu einem geschmeidigen, glatten Teig verkneten (mit der Küchenmaschine).
  3. Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche und mit den Händen noch einmal durchkneten (falls er zu klebrig ist, einfach etwas Mehl einarbeiten).
  4. Den Teig zugedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen.babka1

Für die Füllung

  1. Die Nüsse in einer Pfanne anrösten. Mit dem Zucker leicht karamellisieren lassen und dann grob hacken.
  2. Die Schokolade mit der Butter über Wasserbad schmelzen. Zimt, Honig und Kakao unterrühren.

Jetzt geht’s ans Babka füllen und formen!

  1. Eine Kastenform gut mit Butter ausfetten.
  2. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck (ca. 35x25cm) ausrollen.
  3. Die Schokoladenfüllung gleichmäßig darauftreichen. Die karamellisierten Nüssen darüberstreuen und etwas Orangenabrieb darüberreiben.babka3
  4. Das Teigrechteck von der schmalen Seite her ein aufrollen.
  5. Die Teigrolle dann mit einem scharfen Messer längs halbieren, sodass sich die einzelnen Teigschichten schön auffächern.babka4
  6. Die Enden zusammennehmen und die beiden Stränge vorsichtig miteinander verzwirbeln (die Schnittflächen sollen dabei noch oben zeigen).
  7. Die gezwirbelte Teigrolle in die Kastenform setzen.babka5
  8. Erneut zugedeckt ca. 30 Minuten gehen lassen.
  9. Im vorgeheiztem Ofen bei 170°C ca. 35-40 Minuten backen.
  10. Abkühlen lassen, aus der Form nehmen und in Scheiben schneiden.

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Nach Belieben den Zopf noch mit der Zuckerglasur (Staubzucker+Zitronensaft) beträufeln! So aber jetzt steht dem Genuss nichts mehr im Wege! Achja eine Tasse Kaffee oder Tee wäre auch nicht schlecht….

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Bon appétit, meine Lieben!

Habt noch einen bezaubernden zweiten Advent!

Lena ❤

 

 

 

Es dufet in der Backstube! Kastanienbrot mit Nüssen

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Kastanien und Nüsse! Meine Lieblinge! ❤

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Ein gutes Brot zu backen ist nicht schwierig!

Das hab ich euch ja schon in vielen Rezepten gezeigt. Heute bring ich euch wieder ein kinderleichtes Brotrezept mit, von dem sich die ganze Familie ein Stückchen abbrechen kann.

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Ihr wisst ja, ich liebe es Brot selbst zu backen. Erstens weiß man dann was wirklich drin steckt und ich kann nie genug von dem Duft bekommen, den frisch gebackener Germteig verbreitet.  Ah und nicht vergessen: es mundet sebstgebacken und frisch aus dem Ofen einfach am besten.brot20

Dieses Kastanienbrot schmeckt sooo gut  – zum Frühstück oder später am Tag mit Käse oder einfach nur mit guter Butter bestrichen. Ein Traum! Ein gutes, einfaches Butterbrot ist schon was Feines!

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Fragt ihr euch, wo ich das Kastanienmehl bekommen habe? Im Supermarkt finden wir es bei uns noch nicht im Regal, aber im gut sortierten Bioladen dürfte es kein Problem sein, Kastanienmehl zu kriegen. Der Preis ist natürlich etwas höher, aber man muss bedenken, dass wir ja immer nur eine kleine Menge für unsere Backwerke benötigen.

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Ab in die Brotbackstube!

Hier das Rezept:

Zutaten (für 2 Brote):

  • 240 g Kastanien (gegart)
  • 4 TL Trockengerm
  • 340 ml Wasser, lauwarm
  • 2 TL Honig
  • eine Handvoll Pekannüsse (oder Walnüsse)
  • 200 g Dinkelmehl
  • 200 g Dinkelvollkornmehl
  • 100 g Kastanienmehl
  • 2 TL Salz

Zubereitung:

  1. Die Kastanien und die Nüsse klein hacken.
  2. Germ mit lauwarmen Wasser und Honig verrühren.
  3. Dinkelmehl mit Dinkelvollkornmehl, Kastanienmehl  und Salz vermischen.
  4. Die Germflüssigkeit und die gehackten Maroni und Nüsse zugeben.
  5. In der Küchenmaschine zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten (je nach Konsistenz noch etwas Mehl zugeben).
  6. Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und noch einmal mit den Händen durchkneten.brot26
  7. Den Teig zugedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen.
  8. Den gegangenen Teig halbieren. Jede Hälfte zu einem Rechteck ausrollen. Den Teig der Länge nach aufrollen.brot25
  9. Das Brot auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
  10. Die Brote ca. 20-25 Minuten zugedeckt gehen lassen.brot24brot23
  11. Mit einem scharfen Messer schräg einschneiden und mit Wasser bestreichen. Mit etwas Mehl bestäuben.
  12. Bei 220°C (eine Schüssel Wasser in den Ofen stellen) und ca. 25-30 Minuten backen.
  13. Auskühlen lassen.

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Jetzt das Brot nur noch ein Stücke brechen oder in Scheiben schneiden, mit Butter bestreichen und nach Belieben etwas Fleur de Sel bestreuen!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Oh wunderbare Weihnachtszeit! Dänischer Apfelzopf mit Kardamom

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Morgen ist es soweit! Der erste Adventsonntag ❤

Im Hause ist es wohlig warm, die erste Kerze wird angezündet und wir machen es uns herrlich gemütlich!

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Ich liebe Plundergebäck! Außen knsuprig und innen weich und buttrig! Ja so muss es sein. Heute zaubern wir einen Blitz-Plunderteig, der ganz flott gefaltet und zu unserem Zopf geflochten wird. Wir wollen uns jetzt zur Weihnachtszeit doch keinen Stress machen. Gemütlich backen, gemütlich naschen!

Dieser Zopf schmeckt fast wie ein wunderbarer Apfelstrudel – großzügig gefüllt mit Äpfeln, Kardamom, Zimt, Cranberries und Pekannüssen!

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Die Inspiration zu dieser weihnachtlichen Köstlichkeit hab ich mir aus dem Buch „Dezember – vom ersen Advent bis Neujahr“ geholt. Ach ein Buch, welches zum Träumen einlädt. Dieses Buch interpretiert skandinavische Traditionen und Gerichte, ganz neu und auf eine einzigartige, prachtvolle Art.

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Wie wärs mit einem Advents-Chai, einem heißen Apfelpunsch, saftige Lussekatter, weichem Schokotoffee oder einem Clementinen-Sorbet? Das alles und noch viele, viele weitere festliche Leckerein findet man in diesem Weihnachtsschatz!

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Die Winterabende sind lang und dunkel und es gibt viel Zeit für gemütliche Zusammenkünfte. Ja ich liebe die Adventszeit! Heute hab ich sogar schon die ersten Kekserl in den Ofen geschoben und den Esstisch damit geschmückt. Wann wird uns wohl der erste Schnee beglücken! Ich hoffe jedes Jahr und bitte das Christkind, uns am Heiligabend mit Schnee zu beschenken.

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Bitte, bitte liebes Christkind, lass es schneien und unsere Landschaft im weißen Licht erstrahlen. Ach das wäre zu schön! Träumt ihr auch endlich wieder einmal von weißen Weihnachten!

Ja da fällt mir gleich dieses Lied, welches ich gestern zum ersten Mal in diesem Jahr gehört habe…..

I’m dreaming of a white Christmas
Just like the ones I used to know
Where the treetops glisten
And children listen
To hear sleigh bells in the snow

I’m dreaming of a white Christmas
With every Christmas card I write
May your days be merry and bright
And may all your Christmases be White

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Backt euch einen schönen Advent!

Hier das Rezept:

Zutaten (für 2 Zöpfe):

Für den Teig:

  • 1/2 Würfel Germ
  • 200 ml Milch
  • 2 Eier
  • 80 g Zucker
  • Abrieb 1 Bio Zitrone
  • 1 TL Kardomomsamen, zerstoßen
  • ca. 450 g Mehl
  • 170-190 g kalte Butter

Für die Füllung:

  • 5-6 Äpfel
  • Saft einer halben Zitrone
  • 150 g feiner Rohrzucker
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Kardamomsamen, zerstoßen
  • eine Handvoll Cranberries
  • eine Handvoll Pekannüsse, grob gehackt

zum Bestreichen und Bestreuen:

  • 1 Ei
  • 2 EL Milch
  • Staubzucker

Zubereitung:

  1. Germ in eine Schüssel bröseln. Die Milch leicht erwärmen und mit Germ verrühren, bis diese sich aufgelöst hat. Für den Teig alle weiteren Zutaten (bis auf die Butter!!!) untermischen und mit der Küchenmaschine gut verkneten. Je nach Bedarf noch etwas Mehl zugeben.
  2. Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und nochmals mit den Händen durchkneten, bis der Teig schön geschmeidig ist.
  3. Zugedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen.zopf19
  4. Für die Fülle die Äpfel in dünne Spalten schneiden. Mit Zitronensaft, Zucker, Zimt und Kardamom vermischen.
  5. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem großen, dünnen Quadrat ausrollen. Eine Schicht eiskalte Butter (am besten ihr gebt die Butter kurz in den Tiefkühler) über die Hälfte des Teiges hobeln und den restlichen Teig darüberfalten.zopf20zopf21zopf23
  6. Den Teig erneut ausrollen, eine neue Schicht Butter über eine Hälfte des Teiges hobeln, falten und den Vorgan ein drittes Mal wiederholen.
  7. Den Teig in der Mitte teilen, die Teighälften jeweils auf ein Stück Backpapier legen und zu zwei Quadraten ausrollen. zopf24
  8. Die Apfelstreifen in einer Reihe in die Mitte legen, mit Cranberries und Pekannüssen bestreuen  und noch ein paar Butterflöckchen darüberverteilen.zopf25
  9. Die Seiten des Teiges zur Füllung hin einschneiden, sodass ca. 1 cm breite Teigstreifen enstehen. Die Teigstreifen immer abwechselnd nach rechts und nach links über die Füllung zu einem Zopf legen.zopf26zopf27
  10. Die Zöpfe ca. 30 Minuten zugedeckt gehen lassen.
  11. Das Ei mit der Milch verrühren und die Zöpfe damit bestreichen. zopf15
  12. Bei 180°C ca. 35-40 Minuten goldbraun backen.
  13. Abkühlen lassen und mit Staubzucker besieben.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤