Im Kringel-Himmel! Es gibt Bagels

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Ob mit Mohn, Sesam, Nüsse, süß oder salzig – diese Bagels schmecken einfach immer wunderbar!

Wir schweben im siebten Kringel-Himmel! ❤

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Wie wir wissen, sind Bagels runde Brötchen mit einem Loch in der Mitte. Also der herzhafte Bruder von Donuts, nur viel gesünder! Bei uns wandern Bagels öfters einmal in den Backofen und dann in unsere Mäulchen. Wenn man den Bagel-Kniff  einmal heraus hat, kann man gar nicht genug von diesen Kringeln bekommen. Einmal Bagel – immer Bagel!

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Na seid ihr schon mal in New York gewesen? Dann habt ihr doch bestimmt schon dieses typische Gebäck probiert. Gut bestrichen mit Frischkäse und mit Lachs belegt. Hach, da würd ich jetzt gerne reinbeißen.

Ich träume immer noch von New York und von den Bagels dort. Aber bis es irgendwann soweit ist, und ich den Big Apple erkunden werde, back ich mir einfach meine eigenen Bagels. Ich bin mir sicher, die schmecken genauso gut (ach vielleicht sogar noch besser).

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Damit unsere Bagels eine schöne Kruste bekommen, werden sie vor dem Backen kurz in Salzwasser blanchiert und mit Wasserdampf gebacken. Außen knusprig, aromatisch und innen schön feinporig und weich. Ein Träumchen zum Reinbeißen!

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Ich backe meine Bagels gerne mit einer Mischung aus Weizen- und Dinkelmehl. So schmecken sie uns einfach am besten. Gerne bestreue ich meine Schätzchen mit Mohn und mit gehackten Pekannüssen. Je nach Lust und Laune könnt ihr zum Bestreuen auch Sesam, Pistazien oder gehackten Rosmarin nehmen. Oder eine Kombination aus euren Lieblingen. Da könnt ihr wirklich kreativ sein.

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So was fülle ich nun in meinen Bagel? Gar nicht so leicht diese Entscheidung. Frischkäse ist ein absolutes Muss. Der kommt bei mir immer ganz dick drauf. Oft belasse ich es dabei und genieße meinen Bagel pur mit Frischkäse. Aber auch etwas Salat, Käse, Schinken und natürlich Lachs machen sich hervorragend in dem Kringel. Alles was euer Herz begehrt, macht euren Bagel lecker!

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Probiert es aus und zaubert eure eigenen Bagels!

Hier das Rezept: (für ca. 10 Stück)

Zutaten:

  • 300 g Weizenmehl
  • 200 g Dinkelmehl
  • 1 Pck. Trockengerm (Hefe)
  • 1 EL Zucker
  • 1 TL Salz
  • 250 ml Wasser, lauwarm
  • 3 EL Olivenöl

zum Bestreichen und Bestreuen:

  • 1 Ei + 2 EL Milch
  • Mohnsamen
  • Pekannüsse, grob gehackt
  • grobes Meersalz

Zubereitung:

  1. Mehl, Germ, Zucker und Salz in einer großen Rührschüssel vermischen.
  2. Wasser mit Olivenöl zugeben und alles zu einem glatte, geschmeidigen Teig verkneten (mit der Küchenmaschine). Dann den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und noch einmal mit den Händen durckneten.
  3. Den Teig zugedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen.bagel40
  4. Den gegangenen Teig auf eine Arbeitsfläche stürzen und zu einer Rolle formen. Die Rolle in 8-10 Stücke teilen und zu Kugeln formen.bagel41
  5. Jede Kugel rund wirken. Dafür jede Teigkugel mit einem Kochelöffelstiel in der Mitte eindrücken und das Loch weiten (ca. 3-4 cm). bagel3 (2)Mit etwas Mehl bestäuben und noch einmal zugedeckt ca. 30 Minuten gehen lassen.bagel43
  6. In einer großen, weiten Pfanne Wasser mit etwas Salz zum Kochen bringen.
  7. Die Bagels portionsweise vorsichtig mit einer Schaumkelle für ca. 30 Sekunden in das leicht köchelnde Wasser geben.bagel44 Dann vorsichitg wenden und auf der anderen Seite wieder 30 Sekunden ziehen lassen.bagel46
  8. Die Bagels mit der Schaumkelle herausheben und gut abtropfen lassen. Die Bagels auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben (oder auf eine Silikonbackmatte leicht mit Mehl bestäubt). bagel47
  9. Das Ei mit 1-2 EL Milch verquirlen und die Bagels damit bestreichen. Mit Mohnsamen, gehackten Pekannüssen und etwas grobes Meersalz bestreuen.bagel48
  10. Im vorgeheizten Ofen bei 200°C ca. 20-25 Minuten goldbraun backen (eine Schüssel Wasser in den Ofen stellen).
  11. Die Bagels auskühlen lassen, einmal durchschneiden und nach Belieben füllen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Liebe geht durch den Magen! Gulasch mit hausgemachten Handsemmeln

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Wir lieben Gulasch und dazu noch frisch gebackene Semmeln! ❤ Da sind wir alle schnell bei Tisch!

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Die Handsemmel gilt in Österreich ja als Inbegriff des Bäckerhandwerks. Das außen resche, innen flaumige Weißgebäck zählt als wahres Kulturgut. Hin und wieder gibt es sie noch, die österreichischen Bäcker, die die hohe Kunst des Schlagens von Handsemmel weitergeben.

Bei uns zu Hause findet man kaum (eigentlich wirklich nur, wenn es Gulasch gibt) Semmeln im Brotkorb. Oft bekommt man nur industrielle Massenware, auf die wir nur zu gerne verzichten können. Beim Bäcker des Vertrauens kauft man die Goldstücke oder man wagt sich – so wie ich – an den Versuch, sie einfach selbst zu backen.

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Hat man den Kniff einmal raus, ist es ein Kinderspiel! Also mir hat’s mächtig Spaß bereitet, selbst Handsemmeln zu zaubern. Mit dem Ergebnis waren wir alle rundum glücklich und zufrieden.

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Seit kurzer Zeit befindet sich ein neuer Kochbuchschatz in meinem Besitz. „Der Duft von frischem Brot“, so nennt sich dieses Meisterwerk. Darin verraten Österreichs beste Bäcker ihre Rezepte.  Man spürt die Liebe zu gutem Brot und besonders zum Handwerk! Ach, oft denke ich mir: Wäre ich doch nur Bäckerin geworden….

Barbara van Melle hat sich für dieses Buch zu einer Reise quer durch Österreich aufgemacht, zu den besten Bäckern dieses Landes und um ihre Lieblingsrezepte gebeten. Die Meister haben wahre Kunstwerke preisgegeben, die ich nun alle nachbacken und testen kann.

Da wären z.B. Schladminger Ribiselkipferl, Omas Nusskipferl, Mohnzelten, Kornspitz, Flûtes, Salzstangerl, Buchweizen-Nuss-Brot, Vollkorn-Nussbrot, Dinkelbrot mit Apfelsaft…..und und und. Ja ihr seht, ich bin dann mal beschäftigt!

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Jeder Mensch kann gutes Brot backen!

Einige Rezepte in diesem Buch sind hoch komplex und detailliert (da braucht man eine gute Zeitplanung, wenn man das Brot erst nach ein paar Tagen in den Ofen schieben kann). Andere sind überraschend einfach (und diese pick ich mir als Erstes raus).

Ich kann nur sagen, die Rezepte machen Lust und Freude aufs Brotbacken!

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Wieder einmal, saß ich mit Mama am Küchentisch und wir blätterten in dem Buch. Huch, was sahen wir da – Handsemmeln! Das Rezept klang relativ einfach und schon war es beschlossen. Es wir Handsemmeln geben –  selbstgemacht und zu einem Gulasch!

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Gulasch kommt bei uns einige Male im Jahr in den Topf. Meistens wenn es draußen kalt ist, und wir es uns daheim gemütlich machen. Oft kochen wir das Gulasch schon am Vorabend und wärmen es am Tag darauf nur noch auf. Hach, so ein selbstgezaubertes Gulasch ist schon was Feines.

Beim Zwiebelhacken kommen mir immer die Tränchen. Habt ihr da einen Trick, der wirklich funktioniert? Ja so ein Gulasch kann so manche Schmerzen bereiten. Zum Glück erbarmt sich mein Papa hin und wieder und übernimmt für mich diesen traurigen Part. Sind die Zwiebel gehackt, geht’s für mich fröhlich weiter.

Ich hatte wieder das große Vergnügen das wunderbare Fleisch von Prime Beef für mein Gulasch zu opfern. Meine Lieben ich kann mich nur mehr wiederholen: Meine Familie und ich haben noch nie so ein gutes Fleisch gegessen. Es ist herrlich zart und schmeckt einfach so gut! Hier kann man Fleisch mit gutem Gewissen genießen.

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Der Schmortopf wartet auf seinen Einsatz!

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für das Gulasch:

  • 700-800 g Gulaschfleisch, grob gewürfelt
  • 4 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 rote Paprika, gewürfelt
  • 3 EL Paprikapulver
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 EL Apfelessig
  • etwa 200 ml Rotwein
  • etwa 700-800 ml Rindsuppe
  • Mehl zum Binden
  • 1 TL Majoran
  • 1 Lorbeerblatt
  • etwas Zucker
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Öl zum Anbraten

Zubereitung:

  1. Das Fleisch gut trocken tupfen und mit Salz und Pfeffer würzen.
  2. Die Zwiebeln und Knoblauchzehen fein hacken.
  3. Öl in einem großen Schmortopf erhitzen und das Fleisch darin braun anbraten (mehrmals wenden). Das Fleisch herausnehmen und beiseite stellen.
  4. Die Zwiebeln und Knoblauch in den Topf geben (evtl. noch etwas Öl dazu) und unter Rühren gut anrösten (das dauert mind. 5 Minuten). Die Paprikawürfel zugeben und kurz mitrösten. Zucker zugeben und leicht karamellisieren lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  5. Das Fleisch wieder in den Topf geben. Mit Paprikapulver und 1 EL Mehl stäuben.
  6. Mit Rotwein ablöschen und etwas einkochen lassen. Mit Brühe aufgießen. Tomatenmark, Essig, Majoran und Lorbeerblatt zugeben.
  7. Zugedeckt ca. 2 Stunden leicht köcheln lassen. Bei Bedarf Flüssigkeit zugießen und öfters umrühren.
  8. Das Gulasch mit Salz und Pfeffer abschmecken und je nach Konsistenz mit etwas Mehl+Wasser (Mehl mit etwas kaltem Wasser anrühren und in das kochende Gulasch rühren) binden.

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Hausgemachte Handsemmeln

Hier das Rezept: (aus dem Buch „Der Duft von frischem Brot“, von mir noch leicht abgewandelt)

Zutaten:

  • 15 g Germ (frisch)
  • 280 ml Wasser, lauwarm
  • 500-600 g Mehl
  • 10 g Salz
  • 1 TL Zuckerrübensirup

Zubereitung:

  1. Germ mit dem Wasser auflösen (in einer großen Rührschüssel). Zuckerrübensirup unterrühren.
  2. 500 g Mehl und Salz zugeben und mit der Küchenmaschine langsam 5 Minuten kneten. Ist der Teig zu weich und zu klebrig, noch etwas Mehl zugeben.
  3. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche stürzen und noch einmal mit den Händen durchkneten, bis er schön geschmeidig ist.semmel16
  4. Den Teig zugedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen.
  5. Den gegangenen Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und Teigstücke von etwa 60-70 g abstechen.
  6. Diese Stücke rundschleifen (zu glatten Kugeln formen). Die Teiglinge mit einem Tuch abgedeckt ca. 20 Minuten ruhen lassen.semmel14
  7. Jetzt jeden Teigling in Mehl zu  einem runden Fleck drücken und zur Handsemmel schlagen.

Jaja! Und wie schlägt man eine Handsemmel? Gut aufpassen!

  1. Den Daumen der linken Hand in die Mitte des Teigstückes legen und einen Teil des Teiges zur Mitte klappen. Mit einem Schlag durch die Handkante der rechten Hand die Faltung fixieren.semmel13semmel12
  2. Nun den Teig drehen und immer wieder einklappen (4-5 Mal).semmel11semmel8
  3. Das noch abstehende Teigende etwas wegziehen, zusammendrücken und in den Hohlraum in der Mitte stecken, indem vorher der Daumen war.semmel9semmel10
  4. Die geformten Semmeln mit dem Stern nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen und zugedeckt ca. 20-30 Minuten gehen lassen.
  5. Die Teiglinge umdrehen und mit Wasser gut bestreichen.semmel3
  6. Die Semmeln in den vorgeheizten Ofen bei 220°C (HL) schieben (eine Schüssel Wasser in den Ofen stellen). Etwa 13-15 Minuten backen.
  7. Auskühlen lassen.

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Wenn euch das Formen der Handsemmel zu kompliziert erschienen ist oder ihr einfach nur Bahnhof verstanden habt, dann schaut euch dieses Video an. Danach ist euch alles klar und ihr werdet bald große Semmelmeister sein!

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Wir lieben es, den herrlichen Gulaschsaft mit der Semmel aufzutunken.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤


An dieser Stelle ein großes Danke an den Verlag, der mir dieses Buch zur Verfügung gestellt hat.

 

 

 

 

 

 

Himmlisch gefüllte Germteilchen! Vanillebällchen

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Diese fluffigen Germteilchen mit Vanillecremefüllung gehören bei uns schon seit vielen, vielen Jahren zu unseren Lieblingen in der Backstube (da frage ich mich gerade, wieso ich sie euch erst jetzt vorstelle – na besser spät als nie).

Es geht doch wirklich, wirklich! nichts über frisch gebackenes Germgebäck (ob Zimtschnecken, Kardamomknoten oder diese Vanillebällchen). Man nimmt einen großen Bissen (und darauf noch viele weitere) und schon ist man ganz einfach glücklich und zufrieden.

Der kleine gelbe Tropfen in der Mitte verrät  schon die leckere Vanillefüllung und verführt zum Reinbeißen. Früher (vor einigen Jahren) habe ich diese Vanillebällchen gerne für meine Schulfreundinnen gebacken und sie am frühen Morgen damit überrascht. Na da saßen wir in den Pausen immer mit unseren gut gefüllten Vanillebällchen und hatten alle ein Zuckermäulchen. Schön war die Schulzeit!

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Die Liebe zu den schwedischen Germteilchen hat mir wieder einmal die bezaubernde Leila Lindholm vermittelt und meine Familie und ich könnten uns kein süßes Leben mehr ohne diesen Naschereien vorstellen. Ok wir würden es schon überleben, aber wir wären bestimmt sehr traurig!

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Na merkt ihr es auch schon? Der Sommer sagt langsam Adieu und der Herbst lässt grüßen. Ich persönlich freue mich ja schon riesig auf den schönen Herbst mit all seinen Farben und seinen köstlichen Gaben. Mich brachten diese heißen Temperaturen ja sehr zum Schwitzen und ehrlich gesagt, bin ich richtig froh darüber, dass es endlich etwas abkühlt. Da schmeckt die Tasse Kaffee mit einem Vanillebällchen gleich doppelt so gut!

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Seit ein paar Tagen hat diese entzückende Kuchenplatte aus Glas einen festen Platz auf unserem Esstisch. Bis jetzt war sie niemals leer. Es findet sich einfach immer irgendeine Leckerei, die es sich darauf gemütlich machen darf. Die hübsch verzierte Glasglocke hält unsere hausgemachten Naschereien immer schön frisch und schaut doch wirklich hübsch aus! Auch die pastellfarbenen blauen Kuchenteller sind erst seit kurzer Zeit Familienmitglied geworden.

Gefunden hab ich diese Schmuckstück bei Westwing! Der ein oder andere hat diesen wunderbaren Onlineshop bestimmt schon entdeckt und in sein Herzchen geschlossen. Falls ihr Westwing noch nicht kennt… husch, husch ab mit euch und schaut euch in aller Ruhe um! Es gibt so viel tolle Sachen zu entdecken.

Bei Westwing gibt es täglich neue Sales mit wunderschönen einzigartigen Produkten aus den verschiedensten Themenwelten (Wohnen, Küche, Keramik, Schmuck usw). Ich finde diese Shopping-Idee so spannend und man hat fast jeden Tag etwas Neues zu Bewundern.

Bei Westwing könnt ihr ganz einfach kostenlos Mitglied werden und euch jeden Tag aufs Neue inspirieren lassen. Achja hätt ich fast vergessen. Ich hab da noch ein kleines Willkommenszuckerl für euch. Wenn ihr euch über folgenden Link registriert, bekommt ihr gleich einen 10€ Gutschein für euren nächsten Einkauf. Also los geht’s: http://www.westwing.de/invite/lena.fuchs1

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Für die Germteilchen braucht ihr ein schönes Stückchen weiche Butter. Dann werden sie so richtig saftig und es läuft wie geschmiert. Nach Belieben könnt ihr anstatt der Vanillecreme auch ganz einfach eine gute Marmelade (oder Nutella) in die Bällchen einfüllen. Je nach Lust und Laune wechsle ich die Füllungen, aber unser Favorit bleibt die hausgemachte Vanillecreme.

Bei uns sind diese Vanillebällchen heiß begehrt und immer ganz schnell weggeputzt. Also ab in die Backstube und ran ans Germteigbällchen zaubern. Eure Liebsten werden euch ein ganz großes Lächeln dafür schenken!

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Lust auf saftige Germteilchen?

Hier das Rezept:

Zutaten: (für ca. 24 Bällchen)

Für den Teig:

  • 300 ml Milch
  • 1 TL Kardamom
  • 1 Würfel Germ
  • 120 g Zucker
  • 1/4 TL Salz
  • 150 g weiche Butter
  • 1 Ei
  • 650-750 g Mehl

Für die Creme:

  • 450 ml Milch
  • 2 TL Vanille oder Mark einer Vanilleschote (ich nehme am liebsten diese Tahiti-Vanille)
  • 100 g Zucker
  • 4 Eidotter
  • 80 g Maizena
  • 50 g Butter

Außerdem:

  • etwas zerlassene Butter (etwa 50 g) zum Bestreichen
  • etwas Zucker zum Wälzen

Zubereitung:

Für den Teig

  1. Die Milch mit dem Kardamom erwärmen (lauwarm).
  2. Germ mit dem Zucker in der Rührschüssel glatt rühren.
  3. Die lauwarme Milchmischung, die weiche Butter, Salz, das Ei und das Mehl zugeben.
  4. Alles zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten (ca. 5 Minuten mit der Küchenmaschine). Falls der Teig zu weich ist und klebt noch etwas Mehl zugeben.
  5. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche einmal kräftig mit den Händen durchkneten.
  6. Zurück in die Rührschüssel geben und zugedeckt ca. eine Stunde gehen lassen.

Für die Vanillecreme

  1. Die Milch mit dem Vanillemark aufkochen.
  2. Die Eidotter mit dem Zucker und Maizena schaumig schlagen. Danach in die Vanillemilch rühren.
  3. Unter Rühren andicken lassen (ca. 2-3 Minuten bei leichter Hitze köcheln lassen – immer rühren, dass sich keine Klümpchen bilden).
  4. Die Creme in eine kalte Schüssel umfüllen, die Butter (in Stückchen) unterrühren und zugedeckt abkühlen lassen.

Jetzt geht’s ans Formen und Füllen!

  1. Den Teig auf eine Arbeitsfläche stürzen. Halbieren und zu  zwei länglichen Rollen formen. Die Rollen in ca. zwölf gleichmäßige Stücke teilen. Die Teigstücke zu glatten Kugeln formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
  2. Die Kugeln zugedeckt ca. 25 Minuten gehen lassen.
  3. Die Vanillecreme in einen Spritzbeutel mit langer, glatter Tülle füllen und die Creme großzügig in die Mitte der Bällchen spritzen (die Bällchen sollen gut gefüllt sein und die Creme soll oben hinauslaufen).
  4. Die Bällchen bei 200°C ca. 10 Minuten backen.vanille14
  5. Etwas abkühlen lassen und dann gleich mit zerlassener Butter bestreichen und in Zucker wälzen.

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Am nächsten Tag backe ich die Bällchen (falls noch welche übrig sind) noch einmal kurz im Ofen auf. Dafür in Alufolie einschlagen und für etwa 6-7 Minuten im Ofen backen. Warm schmecken sie uns einfach am besten!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Zum leckeren Gartenfest! Kräuter-Knoblauch-Fächerbrötchen

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Kommt, setzt euch und greift zu! Wir feiern den Sommer mit vielen Leckereien, ganz entspannt im Freien auf dem Land. ❤

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Vor einigen Tagen hab ich mit meiner lieben Schwiegerfamilie und natürlich mit meiner Familie ein herrliches Gartenfest gefeiert. Wir haben gelacht, getrunken und geschlemmt, bis in unsere Bäuchlein nichts, wirklich nichts mehr reinging (ich hätte ja noch so viel übrig gehabt – tja da konnten wir die nächsten Tage noch reichlich davon naschen und Freunde einladen…)

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Selbstgemachte Brötchen sind doch einfach herrlich! Ihr habt ja mittlerweile schon mibekommen, dass ich, wann auch immer ich ein bisschen Zeit habe mein Brot selbst backe.

Ich liebe den Duft von frisch gebackenen Gebäck in meiner Küche.  Besonders bei diesen Brötchen, weil sie so angenehm nach Kräutern und Knoblauch duften. Hach, da bekommt man schon während die Brötchen im Ofen verweilen Lust hineinzubeißen (nein brav bleiben, die Brötchen sind ja für unsere Gäste).

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fächer12 Tischlein deck dich!

So wollt ihr wissen was ich für unser Familien-Gartenfest gezaubert habe? Also zuerst muss ich gleich mal sagen, dass ich es wahrscheinlich etwas zu gut gemeint habe (ich konnte mich einfach nicht entscheiden, was ich alles backen sollte…)

Zu Beginn (als Gaumenschmaus zum Aperitiv) gab es diese Kräuter-Knoblauch-Brötchen, meine Zucchini-Pissaladière und Fenchel-Empanadas mit Kernölaioli. Ich denke, wir hätten uns schon gut mit diesen Häppchen satt essen können.

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Dann gab’s eine leichte, frische Vorspeise… ein Avocado-Pfirsich-Mozzarella Türmchen mit marinierten Flusskrebsen (dieses Rezept – nur anstatt der Mango mit geschälten, frischen Pfirsichen). Zwischen den Gängen haben wir natürlich immer schon brav ein Päuschen eingelegt, um wieder etwas Platz im Magen zu schaffen.

So weiter ging’s mit gekräutertem Kabeljau und knsuprigen Auberginenschnitzel mit Tomatenragout.

Jeder bekam eine kleine Portion, bevor ich dann endlich meine süßen Leckereien auf den Tisch packen konnte (ich esse ja lieber etwas weniger von den herzhaften Speisen, um noch ordentlich Luft für Süßes zu haben). Dessert geht aber sowieso immer! Ein kleines Stückchen (oder ein paar mehr) passen eigentlich bei jedem noch ins Bäuchlein… dazu eine Tasse Kaffee! Ja so ein Gartenfest könnte es ruhig öfters geben…..

Also süß und sündig wurde es bei uns mit meiner Heidelbeer-Knuspertarte und mit einer Marillen-Tarte Tatin mit Sauerrahm-Rosmarin-Eis (Rezepte gibt’s ganz bald). Und zum Schluss gab’s noch eine Etagere voll mit Apfelschlankel und Madeleines.

fächer16Meine liebe Familie  ❤ (Mama machte gerade das Foto)

fächer9Außen leicht knusprig, innen total weich und aromatisch… einfach sooo gut finde ich! Da hat jeder gerne zugegriffen und sich Scheibe für Scheibe abgezupft.

Man kann die Brötchen einfach pur genießen, zu einem Salat, zu einer Suppe servieren oder man lässt sie auf dem nächsten Gartenfest zu den heimlichen Stars werden!

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Hier das Rezept:

Zutaten: (für ca. 15-18 Brötchen)

Für den Teig:

  • 50 g Butter
  • 500 ml Buttermilch
  • 1 TL Honig
  • 550 g Mehl
  • 100 g Dinkelmehl
  • 1/2 Würfel Germ
  • 2 TL Salz
  • 1 EL Zucker

für die Kräuterbutter:

  • 150 g weiche Butter
  • 4 Knoblauchzehen, gehackt
  • 2 Handvoll gehackte Kräuter (Petersilie, Schnittlauch, Thymian….)
  • Salz

Zubereitung:

  1. Für den Teig die Butter in einem Topf zerlassen, die Buttermilch und den Honig zugeben. Die Buttermilch etwas erwärmen (lauwarm soll es sein). Den halben Würfel Germ in der warmen Buttermilch auflösen.
  2. Das Mehl in eine große Rührschüssel geben, Salz und Zucker zugeben. Die Buttermilchmischung zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten (mit der Küchenmaschine – ca. 3 Minuten).
  3. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit der Hand noch einmal kurz weiterkneten (der Teig ist eher etwas weich – aber das passt so). Aus dem Teig eine Kugel formen und in einer ausgebutterten Schüssel ca. 45 Minuten gehen lassen, bis er doppelt so groß ist.
  4. Für die Kräuterbutter die weiche Butter mit dem Knoblauch, den Kräutern und Salz vermischen.
  5. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche rechteckig ausrollen (ca. 6-7 mm dick)  Mit der Kräuterbutter bestreichen (der Teig muss ganz bedeckt sein). Der Länge nach in 6-8 Streifen schneiden.
  6. Die Streifen übereinander legen (am besten mit einer Palette – die Kräuterbutter-Seite ist immer oben). Das Ganze in 15-18 Teile schneiden und mit der Schnittfläche nach oben in befettete Muffinförmchen geben.fächer3
  7. Die Brötchen noch einmal ca. 20 Minuten lang gehen lassen. Dann bei 200°C ca. 15-20 Minuten lang backen, bis sie leicht gebräunt sind.
  8. Und fertig sind diese unwiderstehlich guten Brötchen! Die Kräuter-Knoblauch-Fächer lassen sich ganz leicht auseinanderzupfen und man kann somit jede Schicht einzeln genießen.

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Habt ihr demnächst auch ein Gartenfest mit euren Liebsten geplant? Oder hattet ihr diesen Sommer schon das Vergnügen? Was zaubert ihr, wenn ihr Besuch bekommt?

fächer17Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Skandinavisch Backen! Nordische Dinkel-Focaccia mit Trockenfrüchten und Nüssen

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Nächste Woche geht es für meinen Liebsten und mich ab nach Schweden! Wir werden ein paar Tage in Stockholm verbringen und uns durch die herrlichen Köstlichkeiten des hohen Nordens schlemmen! ❤

Ach ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr ich mich schon darauf freue….. Besonders auf die berühmten Zimtschnecken, Kardamomknoten und das leckere Plundergebäck! Schon seit einiger Zeit planen wir eine Reise nach Skandinavien, aber irgendwie haben wir es einfach nie geschafft (die Flüge waren zu teuer oder die Jahreszeit war einfach viiiiel zu kalt). So aber jetzt im August ist endlich alles perfekt für einen entspannten Städtetrip in die schöne Hauptstadt Schwedens.

Passend zu meiner Vorfreude auf Stockholm gibt es heute eine kleine Buchvorstellung zu „Skandinavisch Backen“ von Trine Hahnemann. Nach dem ersten Durchblättern des Buches ist meine Lust auf unseren Trip Sekunde für Sekunde gewachsen. Man möchte sofort (wirklich sofort) in die Küche hüpfen und all die Köstlichkeiten auf einmal zaubern und so schnell wie möglich vernaschen.

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Seite für Seite spürt man, dass Backen in der skandinavischen Seele tief verwurzelt ist. Die großen Feiern des Nordens – Mittsommer und Weihnachten (ach ich freue mich schon wieder auf die gemütlichste Zeit des Jahres) – werden maßgeblich bestimmt von Kuchen und Plundergebäck, Keksen und natürlich von fabelhaften Broten in ganz vielen Variationen.

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Dieses bezaubernde Buch der skandinavischen Backkunst präsentiert mehr als 100 authentische Rezepte, die mich fast alle zum Nachbacken anregen. Huch bei sooo vielen Leckereien, fällt es wirklich schwer eine Auswahl zu treffen, was in die eigene Backstube gelangt.

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Diese Backwerke haben mein Herz ganz besonders berührt und werden bestimmt ganz bald aus meinem Ofen schlüpfen:

  • Mohn-Plundergebäck (Tebirkes)
  • Süße Germbrötchen mit Marzipanobers
  • Dinkel-Kardamom-Brötchen
  • Nordisches Käsebrot
  • Herbstliche Apfel-Haselnuss-Torte
  • Mohn-Sesam-Gebäck (Frøsnapper)
  • Buttermilchhörnchen

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So fragt ihr euch wie der Inhalt dieses Buches ausschaut? Ich verrate es euch. Zuerst geht es einmal los mit ein paar Tipps zum skandinavischen Backen (z.B. Sauerteig-Ansätze werden erklärt).

Dann beginnt es gleich mit dem Kapitel „Torten und Kuchen“ (Sahne-und Schichttorten, Kuchen und Gebäck und mein geliebtes Plunder- und Germgebäck findet man hier in vielen Variationen).

Darauf folgt die typisch skandinavische Kaffeetafel „Mittsommer“. Hier hat Trine Rezepte zusammengestellt, die viele liebe Gäste beglücken werden. Die sommerlich, süßen Fotos dieses Kapitels sind wahrlich ein Träumchen!

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Nach Mittsommer geht es weiter mit „Brote und herzhaftes Gebäck“ und zu guter Letzt das wunderbare Kapitel „Weihnachten“ (das weckt bei mir sogar im Juli schon die Vorfreude auf die kuschelige Zeit).

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Die nordische Dinkel-Focaccia ist mir sofort in meine Äuglein gesprungen. Meine Familie und ich lieben ja selbstgemachtes Brot über alles und ganz besonders wenn es so unkompliziert zu zaubern ist. So die Zutaten für diese nordische Focaccia hatten wir alle daheim… na dann konnte ich schon loslegen und nach einer kleinen Weile schaute das Brot auch schon aus dem Ofen.

Dieses Brot ist herrlich nussig und auch leicht süß (durch die Trockenfrüchte). Am allerbesten schmeckt es uns ganz pur mit Butter und ein wenig Käse. Hach, Scheibe für Scheibe macht es die ganze Familie glücklich und wunderbar zufrieden.

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Das Rezept ist für ein gaaanzes Blech Brot (also es reicht für die Familie und viele, viele Gäste). Ihr könnt die Mengen natürlich auch halbieren (auch dann hat man immer noch eine große Menge Brot).

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Na auch wieder Brotlust bekommen?

Hier das Rezept: (aus dem Buch „Skandinavisch Backen“ – etwas abgewandelt)

Zutaten: (für ein Blech voll Brot)

  • 1 Würfel Germ
  • 800 ml Wasser, lauwarm
  • 1 EL Honig
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 1/2 TL Salz
  • 650 g Dinkelvollkornmehl
  • 300 g Weizenmehl
  • 100 g getrocknete Marillen, gehackt
  • 100 g Datteln, klein gehackt
  • 100 g Nüsse, gehackt (Walnüsse oder Haselnüsse)
  • 2 Thymianzweige, Blättchen abgestreift
  • Olivenöl zum Bestreichen
  • grobes Meersalz zum Bestreuen

Zubereitung:

  1. Germ im lauwarmen Wasser auflösen. Honig, Öl und Salz zugeben und verrühren. Dann die beiden Mehlsorten, die gehackten Marillen, Datteln, Nüsse und die Thymianblättchen zugeben. Mit der Küchenmaschine zu einem Teig kneten (ca. 3-4 Minuten). Dann noch einmal mit den Händer auf einer bemehlten Arbeitsfläche durchkneten.
  2. Den Teig ca. 1 Stunde zugedeckt gehen lassen.
  3. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und mit etwas Olivenöl leicht auspinseln. Den Teig auf dem Blech gleichmäßig verteilen (etwas auseinander ziehen). Mit den Fingern kleine Vertiefungen hineindrücken.
  4. Mit einem Tuch abdecken und weitere 20-25 Minuten gehen lassen.
  5. Die Focaccia mit etwas Olivenöl bepinseln, mit etwas grobem Meersalz bestreuen und mit ein paar gehackten Nüssen bestreuen. foc1
  6. Bei 200°C ca. 30 Minuten backen, bis das Brot auf der Unterseite hohl klingt.
  7. Abkühlen lassen, in Scheiben schneiden und servieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤


An dieser Stelle noch ein großes Danke an den EMF Verlag, der mir dieses Buch zur Verfügung gestellt hat.

Ein Brotzeit-Blatt zum Genießen! Fougasse

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Ich hab Fougasse gebacken! ❤ Klingt doch toll, oder?

Also meine Liebsten und ich sind immer wieder begeistert, wenn dieses Brot aus dem Ofen kommt.

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Eine Fougasse ist ein großes, blattförmiges Weißbrot aus Südfrankreich. Man kann es mit verschiedenen Zutaten füllen, zum Beispiel mit Oliven, Nüssen oder frischen Kräutern.

Ich habe diese Köstlichkeit in meiner Zeit in der Provence kennen und lieben gelernt! Dort bekommt man dieses Brot in jeder Boulangerie und es schmeckt einfach „délicieux“! Seitdem wird es bei uns seeeehr oft gebacken und erfreut uns immer wieder zu einer franzsösischen Brotzeit.

Dieses leckere Brot zu zaubern ist auch ganz einfach und macht die liebe Familie glücklich! Also ab in die Backstube!

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Am allerliebsten schlemmen wir einen guten Camembert oder einen anderen Weichkäse zu diesem Brot. Ein herrlich, französischer Brotzeit-Schmaus!

Fougasse gefällig?

Hier das Rezept dafür: (für 2 Brote)

Zutaten:

  • 30 g Germ
  • 300 ml lauwarmes Wasser
  • 100 ml Olivenöl
  • 1 TL Honig
  • 3 Zweige frischer Rosmarin
  • 5 Zweige frischer Thymian
  • 500-550 g Weizenmehl
  • 1 EL grobes Meersalz
  • 50 g schwarze Oliven, grob gehackt
  • eine Handvoll Walnüsse, grob gehackt
  • Olivenöl zum Bestreichen
  • grobes Meersalz und Thymian zum Bestreuen

Zubereitung:

  1. Germ mit Wasser, Honig und Olivenöl in einer großen Schüssel verrühren.
  2. Die Kräuter fein hacken und dazumischen. Das Mehl, die Nüsse, Oliven und das Salz zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten (am besten in der Küchenmaschine).
  3. Etwa 45 Minuten zugedeckt aufgehen lassen.fougasse1
  4. Den Teig halbieren und die beiden Teigstücke auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu ca. 2 cm dicken, ovalen Fladen ausrollen und auf ein Backblech legen. fougasse2
  5. Mehrmals schräg einschneiden und leicht auseinanderziehen (Blattmuster). fougasse3
  6. Die Brote dann nochmals ca. 20 Minuten gehen lassen.
  7. Mit Olivenöl bestreichen und mit Meersalz und Thymian bestreuen.
  8. Im vorgeheizten Ofen bei 220° C ca. 20 Minuten lang backen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Sommer, Sonne, Lebenslust! Zucchini-Nuss-Brot mit Karotten-Ziegenkäse-Dip

kar9 kar3So meine Lieben, heute stelle ich euch mal wieder ein neues Kochbuch vor. Sommerküche von der sympathischen Schwedin, Lisa Lemke! Natürlich gibt’s auch ein ausprobiertes Rezept dazu.

kar6Sommer, Sonne, Lebenslust!

Wahre glückliche Sommergefühle hab ich gespürt, als ich die ersten Seiten dieses Buches aufgeschlagen habe…. Hach so schön! In diesem Callwey Buch findet man großartige (aber ganz leicht nachkochbare) Rezepte für ein großes Fest, ein gemütliches Picknick, einen außergewöhnlichen Grillabend, einen ausgiebigen Brunch, eine Cocktailstunde oder für ein Erntedankfest. Na da ist doch für jeden etwas dabei!

In Lisa Lemkes Buch dreht sich alles um das Essen mit Freunden und der Familie. Es ist Sommer! Bei all den Köstlichkeiten, die der Sommer zu bieten hat, weiß man ja oft nicht wofür man sich entscheiden soll. Lisa’s Lösung dafür: Man lädt zu einem Büfett ein! Lisa nennt diese Art von Speisen ganz einfach ein Mahl in fröhlicher Runde. Ja das gefällt mir liebe Lisa! Es geht um Essen, das man mit anderen teilen will – Gerichte, die jeder liebt und die einfach nur gut schmecken.

Das Kochen soll dabei aber keinen Stress machen! Einfache Rezepte werden in dem Buch vorgestellt, mit denen man seine Gäste ganz unkompliziert verwöhnen kann.

Ein paar Gerichte sind mir gleich in die Augen gesprungen und haben mich sommerlich inspiriert…..

  • Kleine Schoko Pies mit Karamellsoße
  • Kardamomkekse
  • Beerentiramisu
  • Mango-Kokos-Ecken
  • Saté-Dip mit Gurkenstäbchen
  • Omelette mit Trauben und Gorgonzola
  • Kürbis-Focaccia

kar5Ach ich freue mich schon, meine Liebsten mit solch Leckereien verwöhnen zu können….

kar4Ein Rezept hat mich aber sofort in den Bann genommen und wollte gleich von mir nachgezaubert werden. Der Karotten-Dip! Na das klingt jetzt vielleicht etwas langweilig…. Aber nix da! Schluss mit langweiligen Dips! Hier kommt dieser pikante cremige Karotten-Dip mit Ziegenkäse. ❤

Tja, als ich gelesen habe, dass mein geliebter Ziegenkäse hier wieder mal eine Rolle spielt, konnte ich gar nicht anders, als in die Küche zu marschieren und loszulegen.

Karotten werden geschält und zusammen mit Knoblauch, Gewürzen und Olivenöl im Ofen weich geschmort (die Küche duftet schon). Dann wird alles mit Ziegenkäse, griechischem Joghurt und etwas Zitronensaft fein püriert…. Noch einmal würzig abschmecken und fertig ist unser Dip für laue Sommernächte (oder für jede andere Zeit).

Ich habe zu unserem Dip noch ein Zucchini-Brot gebacken, wo wir ihn dann schön draufstreichen konnten. Mein Naan-Brot würde auch perfekt zum Dippen passen!

Hier das Rezept zu meinem Brot:

Zutaten (für eine Kastenform):

  • 1 Würfel Germ(42 g)
  • 250 ml Wasser, lauwarm
  • 1 TL Honig
  • 150 g Bergkäse, klein gewürfelt
  • 400 g Zucchini (ca. 2 Stück)
  • 3-4 Thymianzweige, Blättchen abgestreift
  • 1 Rosmarinzweig, Nadeln abegezupft und fein gehackt
  • 400 – 450 g Weizenmehl
  • 100 g Weizenvollkornmehl
  • 1 TL Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 150 g Haselnüsse, grob gehackt

Zubereitung:

  1. Germ mit dem lauwarmen Wasser und dem Honig verrühren.
  2. Zucchini der Länge nach halbieren, Kerne auskratzen. Zucchini grob raspeln.
  3. Germmischung, Mehl, Salz, Pfeffer, Thymian, Rosmarin, Nüsse, Zucchini und Käse mit den Knethaken der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verkneten.
  4. Teig zugedeckt ca. 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
  5. Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche noch einmal durchkneten und in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform füllen.
  6. In der Form weitere 20 Minuten gehen lassen.
  7. Das Brot bei 200°C ca. 45-50 Minuten backen (Klopfprobe machen).
  8. Brot aus dem Ofen nehmen und komplett abkühlen lassen.

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Hier das Rezept für den Karotten-Dip:

Zutaten: (für ca. 5-6 Portionen)

  • 300 g Karotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Olivenöl
  • 80 g Ziegenkäse
  • 150 g griechischer Joghurt
  • Saft und Schale 1/2 Bio Zitrone
  • frische Kresse
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Chiliflocken, nach Belieben

Zubereitung:

  1. Die Karotten schälen und längs teilen. Zusammen mit dem Knoblauch (ungeschält) in eine Form legen. Öl darüberträufeln und salzen.kar1
  2. Bei 200°C ca. 35 Minuten backen, bis es weich ist. Etwas abkühlen lassen.
  3. Karotten, Knoblauch (aus der Schale gedrück), das Öl aus der Form, Ziegenkäse und Joghurt zu einer glatten Creme pürieren.
  4. Mit Zitronensaft, Zitronenabrieb, Salz, Pfeffer, Chili abschmecken.
  5. Mit frischer Kresse bestreut servieren.

kar8Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤


 

Hier noch ein paar Infos zum Buch:

Lisa Lemkes Sommerküche

Die schönsten Rezepte für Familie und Freunde

176 Seiten, Hardcover

erschienen im Callwey Verlag

An dieser Stelle noch ein Dankeschön an den Verlag, der mir dieses Buch zur Verfügung gestellt hat.

Ein Zopf zum Verlieben! Challah mit Schokoladenaufstrich

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Challah – Liebe! ❤

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Ihr fragt euch, was eine Challah ist?! Ganz einfach: Ein jüdisches Zopfbrot. Eigentlich kann man ja auch Striezel dazu sagen, aber ich finde Challah klingt doch ziemlich schön. Ach und ich habe es einfach so gerne, wenn ich wieder einmal zu meiner Familie sagen kann: Es gibt frische Challah!

Oooooh da strahen die Gesichter vor Freude, wenn sie diese Germteigzöpfe sehen. So fluffig und saftig! Ich sags euch, einfach unglaublich gut!

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Dieses Wahnsinnsrezept habe ich vor Jahren bei Cynthia Barcomi entdeckt und sofort in mein Herz und in mein schlaues Backbüchlein geschlossen. Ja dort ist es ganz sicher aufbewahrt und wartet immer schön brav auf den nächsten Backeinsatz (der bestimmt nicht in weiter Ferne liegt).

Dieser Germteigzopf kommt bei uns immer wieder mal (zu besonderen Anlässen) oder auch einfach mal so, wenn wir darauf Lust haben auf den Tisch. Letztens habe ich mir die Challah zu meinem Geburtstag gebacken (ja das musste einfach sein). So konnten wir gemütlich beim Frühstück ein paar Scheiben davon geniiiiiießen. Ach ich könnte diesen Zopf jede Woche haben und würde noch immer nicht genug davon kriegen. Ich bin einfach eine wahre Germteigzopf-Liebhaberin und werde es bestimmt auch mein Leben lang bleiben.

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So aber jetzt brauchen wir natürlich auch etwas, das wir auf unsere Challah streichen können. Pur zwar auch schon ein wahrer Genuss, aber ich mags noooch lieber, wenn ich schön was Cremiges draufstreichen kann. Wie wäre es also mit einem selbstgemachten Schokoaufstrich?!

Jaaaa das klingt doch gut, oder?! Ganz schnell und einfach gezaubert, bereitet diese Creme dem Brot ein schönes Kleidchen.

Herrlich schokoladig dieser feine Aufstrich, und damit genau das Richitge, um meinen Lieben und mir das Aufstehen zu versüßen – wobei die Schokoladencreme eher herb, statt zuckrig-süß schmeckt. Einfach perfekt für das morgendliche Mahl. Das Olivenöl sorgt hier zusätzlich für die kleine Überraschung (und gesund ists auch noch).  Nach Lust und Laune könnt ihr das Olivenöl durch hochwertiges Haselnussöl ersetzen. So bekommt ihr auch noch einen feinen nussigen Touch. Dann passen auch noch 2 EL geröstete und fein gehackte Haselnüsse zur Creme. Probiert es einfach einmal aus uns verzaubert damit eure Liebsten!

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Das Rezept ergibt zwei wirklich große Zöpfe. Ihr könnt das Rezept natürlich auch halbieren und „nur“ einen großen Zopf backen. Oder ihr macht es so wie ich, und zaubert aus einem Teil einen leckeren French Toast (dieses Rezept bekommt ihr auch demnächst).  Achja, diese Challah hält sich wirklich lange (bis zu 3-4 Tage) frisch und fluffig. Somit steht dem langen, ausgiebigen Challah-Genuss nichts im Wege.

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Wollt ihr euch auch in diese Challah verlieben? Dann ab in die Backstube und ran ans Teigkneten!

Hier das Rezept:

Zutaten (für zwei große Zöpfe):

  • 42 g Germ
  • 550-600  ml lauwarmes Wasser
  • 1,25 kg Weizenmehl
  • 1 TL Salz
  • 100 g Zucker
  • Mark 1 Vanilleschote
  • eine Handvoll Rosinen
  • 2 Eier
  • 125 ml Öl
  • Abrieb 1 Bio Zitrone
  • 1 Eidotter + 2 EL Milch zum Bestreichen
  • Sesam und Mohn zum Bestreuen

Zubereitung:

  1. Das Mehl mit dem Salz, dem Zucker und der Rosinen vermischen.
  2. Germ mit dem lauwarmen Wasser verrühren und zu der Mehlmischung geben.
  3. Die Eier mit dem Öl, dem Zitronenabrieb und Vanillemark verschlagen und zum Mehl geben.
  4. Alles zu einem glatten, geschmeidigen Teig kneten (am besten in der Küchenmaschine für ca. 5 Minuten). Nach Bedarf noch etwas Wasser oder Mehl hinzugeben.
  5. Den auf eine bemehlte Arbeitsfläche und einmal kurz mit dem Händen durchkneten.
  6. Den Teig in eine leicht geölte große Schüssel geben und zugedeckt ca. 45 Minuten gehen lassen.
  7. Nach dem Gehen den Teig halbieren und jede Teighälfte in drei Teile teilen.
  8. Die Teigstücke zu langen Strängen formen und locker miteinander verflechten.
  9. Die Zöpfe auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und zugedeckt noch einmal ca. 30 Minuten gehen lassen.
  10. Die Zöpfe mit der Eidotter-Milchmischung bestreichen und mit Sesam und Mohn bestreuen.
  11. Bei 180°C ca. 30 Minuten goldbraun backen.
  12. Die Zöpfe auskühlen lassen.challah2

Für den Schokoladenaufstrich (2 Gläser):

  • 120 g Zartbitterschokolade
  • 60 g Vollmichschokolade
  • 100 g Obers
  • etwas Fleur de Sel
  • 60 ml Olivenöl (oder Haselnussöl)

Zubereitung:

  1. Die Schokosorten fein hacken und in eine Schüssel geben.
  2. Obers aufkochen und zur Schokolade gießen, glatt rühren.
  3. Eine Prise Fleur de Sel zugeben und das Öl unterrühren.
  4. Die Schokoladencreme in Gläser füllen.

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Die Challah mit dem Schokoaufstrich servieren!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

 

Süße Ofen-Lieblinge! Rhabarber-Brioche-Gratins mit Vanillesauce

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Meine Lieben könnt ihr euch noch an meine Brioches à tête von letzter Woche erinnern?! Diese fluffigen Germteilchen waren soo gut!

Da wir letztes Wochenende nicht alle Teilchen auf einmal verputzen konnten, wurden gleich mal schnell ein paar davon eingefroren. So und die nächste Gelegenheit etwas Köstliches damit zu zaubern, ließ nicht lange auf sich warten. Schnell aus dem Tiefkühler geholt wurde die Brioches zu einem herrlichen Gratin mit Rhabarber! Frische Brioches einzufrieren zahlt sich wirklich aus, wenn so etwas Leckeres damit gezaubert wird….

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Ach Rhabarber – mein Frühlingsliebling! ❤ Ja ihr wisst es ja schon, aber ich kann es gar nicht oft genug erwähnen. Hier kommt dieses Lieblingsgemüse gemeinsam mit den Briochescheiben und einem Vanille-Eierguss in kleine Förmchen. Der Rhabarber macht die Gratins so unwiderstehlich saftig und gibt eine leichte Säure. Mhhhhmmm ich hätte jetzt gerne wieder so ein kleines Gratin auf meinem Tellerchen…. und dazu noch eine selbstgemachte Vanillesauce. Ja das Leben ist lecker! Seeeehr lecker!

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Die Vanillesauce ist ganz schnell und einfach gezaubert. Selbstgemachte Vanillesauce geht also ganz flott und schmeckt einfach herrlich. Da könnte man sich reinlegen, glaubt mir. Die Sauce macht die Gratins einfach perfekt… da löffelt man sich mit Genuss durch den Teller.

Bei uns gabs diese Gratins als kleine Draufgabe zum späten Frühstück… Am Wochenende ist das schon einmal erlaubt und man darf schon am Vormittag genüsslich schlemmen. So ein sonntäglicher-Frühstückstisch ist schon was Feines! 

Diese Gratins sind aber auch gut als süßes Hauptgericht geeignet…. Ihr könnt das Gratin auch in einer großen Form backen, dann verlängert sich allerdings die Backzeit um ca. 10 Minuten.

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Ein kleines Brioche-Gratin gefällig?

Hier das Rezept:

Zutaten (für 6 Gratins):

  • 3 kleine Brioches (gekauft oder selbstgemacht)
  • 3-4 Stangen Rhabarber
  • 130 ml Obers
  • 130 ml Milch
  • 3 Eier
  • eine Prise Meersalz
  • 50 g Zucker
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • etwas Butter zum Befetten
  • Puderzucker zum Besieben

Für die Vanillesauce:

  • 3 Eidotter
  • 350 ml Milch
  • 1 EL Maizena
  • 2 EL Zucker
  • Mark 1 Vanillschote
  • 1 EL Amaretto (nach Belieben)

Zubereitung:

Für die Gratins die Brioches in dünne Scheiben schneiden. Rhabarber in ca. 1 cm kleine Stücke schneiden.

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Obers mit Milch, Eier, Salz, Vanille und Zucker verquirlen. Die Förmchen mit Butter befetten. Briochescheiben und Rhabarberstücke einfüllen.

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Die Eiermischung darübergießen.

Die Gratins ca. 10-15 Minuten durchziehen lassen.

Die Förmchen bei 200°C in den Ofen schieben und ca. 25 Minuten goldgelb backen (evtl. mit Folie abdecken, wenn die Oberfläche zu dunkel wird). Kurz abkühlen lassen, aus den Förmchen stürzen und mit Puderzucker besieben.

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Für die Sauce

Die Eidotter mit 4 EL der Milch, Zucker und Maizena glatt rühren. Restliche Milch mit Vanillemark aufkochen. Mit einem Schneebesen die Eidottermischung hineinrühren und alles unter ständigem Rühren einmal aufkochen. Sauce abkühlen lassen. Nach Belieben Amaretto unterrühren.

Die kleinen Gratins mit der Vanillesauce servieren. Am besten gleich ordentlich darübergießen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Frühstück auf Französisch! Brioches à tête mit Rhabarber-Curd

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 Frühstück vom Feinsten – fast wie in Frankreich! ❤ 

So meine Lieben, heute habe ich ganz was Besonderes für euch! Bei uns gab es diesen Morgen kleine Brioches à têtes (Brioches mit Köpfchen). Ich sag euch, die sind soooo gut! Vielleicht wäre das ja auch etwas, das ihr morgen für eure Mamis zum Muttertagsfrühstück zaubern möchtet. Da werden die Gesichter strahlen!

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Meine Familie und ich lieben es am Wochenende ausgiebig und lecker zu frühstücken. Meist gibt es gutes Brot, Käse, Gemüse und Joghurt mit frischem Obst. Aber hin und wieder (jaaa heute war es wieder einmal soweit) lasse ich mir was einfallen und überrasche meine Liebsten am frühen Morgen mit einer selbstgemachten Köstlichkeit.

Das Geheimnis eines fluffigen Teiges ist ihn einige Stunden (über Nacht) im Kühlschrank gehen zu lassen. So kann er sich langsam entwickeln und erreicht besonders viel Geschmack. So am nächsten Morgen wird der Teig dann geformt und man gönnt ihm noch ein Stündchen (oder mehr) Ruhezeit, dann wird er endlich gebacken.

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Ja ok, diese Brioches sind nur etwas für euch, wenn ihr gerne etwas später frühstückt oder (so habe ich es heute gemacht) ihr überwindet euch und holt den Teig schon früh morgens aus dem Kühlschrank  und könnt dann noch einmal eine kleine Runde schlummern gehen.  Ich war heute in der Früh wirklich motiviert. Um halb sieben (für mich ist das am Wochenende eigentlich viel zu früh) bin ich aus dem Bett gekrochen um den Briocheteig aus dem Kühlschrank zu holen. So dann ging es ab ans Förmchen befetten, Teig portionieren, zu Kugeln formen…. Der Teig bekam dann ein Stündchen oder auch etwas länger Ruhezeit und ich machte es mir auch noch mal kurz im Bett gemütlich. Als ich dann wieder in die Küche marschierte… huch der Teig ist aber schööön gewachsen.  Na da freute ich mich und schob die Teiglinge gleich mal in den Ofen.

In der Zwischenzeit wird schnell der Tisch gedeckt und Kaffee gemacht… Dann sind die Brioches auch schon fertig (ja das Backen geht ganz flott).

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So fing unser Tag heute mit einem ausgedehnten leckeren Frühstück an. Na habt ihr jetzt auch Lust euch ein petit déjeuner wie in Frankreich auf euren Tisch zu zaubern… ? Es geht ganz einfach, erfordert nur etwas Geduld, aber es lohnt sich! Wirklich!

Noch leicht ofenwarm schmecken uns die Brioches am allerbesten. Aber glaubt mir, wenn ihr die einmal gebacken habt, bleiben sie nicht lange unangefasst….

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Diese Brioches à têtes sind weich und duftig-locker! Das Geheimnis ist: die Sahne (Obers) macht sie so mega fluffig und daher zum Liebling auf unseren Frühstückstisch.

Den Teig müsst ihr unbedingt genügend Zeit zum Gehen lassen, nur dann kann er sich langsam, aber sicher zu einem Prachtstück entwickeln.

Achja, wenn ihr keine Briocheförmchen oder nicht genug habt könnt ihr auch ein Muffinblech benutzen und die Brioches darin backen. Richtige Süßschnäbel können auch noch Schokostückchen unter den Teig mischen.

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Zu meinen Brioches gab es noch ein köstlich, fruchtiges Rhabarber-Curd, welches ich auch schon am Vorabend gezaubert hab und wir dann genüsslich auf die Brioche gelöffelt haben. Ihr könnt die Brioches aber auch mit Butter, guter Marmelade oder Honig servieren….

C’est très délicieux! ❤

Hier das Rezept:

Zutaten Brioches:  (für ca. 10 kleine Brioches und eine große Brioche)

  • 500 g -550 g Weizenmehl
  • 200 g Obers
  • 2-3 EL Milch
  • 2 Eier
  • 1 Eiklar
  • 70 g Zucker
  • eine Prise Salz
  • Abrieb 1/2 Bio Zitrone
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • 15 g Germ (ca. 1/3 Würfel)
  • etwas Milch+1 Eidotter zum Bestreichen

Rhabarber-Curd: (für ca. 2 Gläser)

  • 200 g Rhabarber
  • eine Handvoll Himbeeren
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • 80 g Zucker
  • 3 Eidotter
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Zitronensaft
  • 80 g Butter

Zubereitung:

Brioches:

Am Vorabend bereiten wir den Teig zu. Dafür Obers mit Milch und Vanillemark lauwarm erwärmen und Germ darin auflösen.  Das Mehl mit den Eiern, dem Eiklar, dem Zucker, Salz, Zitronenabrieb und der Obers-Milchmischung in eine Rührschüssel der Küchenmaschine geben. Alles in der Küchenmaschine ca. 10 Minuten kneten lassen. Evtl. etwas Mehl zugeben. Den Teig herausnehmen und mit den Händen zu einer glatten, geschmeidigen Teigkugel kneten.

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Den Teig in eine große Schüssel geben und mit Frischhaltefolie abdecken. Den Teig bei Zimmertemperatur ca. 1 Stunde gehen lassen.

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Die Schüssel dann in den Kühlschrank stellen und den Teig über Nacht gehen lassen.

So am nächsten Morgen geht’s dann weiter!

Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche stürzen und zugedeckt ca. 15 Minuten ruhen lassen.

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In der Zwischenzeit die Briocheförmchen gut mit Butter ausstreichen.

Vom Teig ca. 18 gleich große Portionen (à ca. 60 g) abnehmen oder 10 kleine und eine große Portion (für eine große Brioche) und zu Kugeln formen. Aus dem übrigen Teig kleine Kügelchen formen (das werden unseren têtes). Die großen Teigkugeln in die Förmchen geben und jeweils in die Mitte eine tiefe Mulde hineindrücken.

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Die kleine Kügelchen in die Mulden setzen.

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Die Brioches abgedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen (bei 50°C im Ofen) oder zwei Stunden bei Zimmertemperatur, bis sie ihr Volumen deutlich vergrößert haben.

Einen Eidotter mit etwas Milch verquirlen und die Brioches damit bestreichen.

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Im Backofen bei 180°C ca. 15-20 Minuten goldbraun backen.

In den Förmchen kurz abkühlen lassen und dann herausnehmen.

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Rhabarber Curd:

Rhabarber in Scheiben schneiden und mit 2 EL Zucker mischen. 30 Minuten ziehen lassen. Bei mittlerer Hitze ca. 8 Minuten unter Rühren weich kochen.

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Himbeeren, Vanillemark und Zitronensaft zugeben und pürieren. Eidotter mit restlichem Zucker, Salz über heißem Wasserbad schaumig schlagen. Erst Püree dann die Butterwürfel unterrühren. Rhabaraber-Curd noch heiß in Gläser füllen und kühl stellen.

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Die Brioches à têtes mit dem Rhabarber-Curd servieren! Dazu noch ein oder auch zwei Schälchen Kaffee…. der Tag kann so lecker beginnen.

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Lasst euch die Brioches schmecken und habt einen schönen Muttertag!

Bon petit déjeuner!

Lena ❤