Fluffiger Sommerliebling! Sauerrahmschmarren mit Heidelbeeren

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Meine kleinen feinen Sommerlieblinge!

Ihr lieben Heidelbeerchen verdreht mir den Kopf. Fast jeden Tag im Sommer spazier ich zum Markt und hol mir ein Schälchen (oder auch zwei) von diesen blauen Wunderbeeren. Heidelbeeren sind eindeutig meine Lieblingsfrüchtchen und ich bin ganz verrückt nach den blauen Schönheiten.

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Bei mir gibt’s also keinen Sommer ohne Heidelbeeren. Meist nasch ich sie einfach so aus meinem Schälchen und genieße das herrliche Aroma.

Dann kommen sie wieder einmal in mein morgendliches Naturjoghurt mit Honig, Nüssen und Leinsamen oder sie wandern in diesen fluffigen Lieblingsschmarren und verzaubern somit die ganze Familie.

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Dieser Schmarren kommt schon seit vielen, vielen Jahren auf unsere Tellerchen. Früher hat ihn meine Mama oft schnell in den Ofen geschupst, als wir Kinder von der Schule heimkamen und hungrig am Esstisch warteten. Heute bin ich für dieses wirklich einfache Rezept sehr, sehr dankbar und freue mich immer wieder, wenn dieses Ofenschätzchen auf dem Tisch landet.

Jetzt im Sommer kam ich dann mal auf die Idee meine blauen Lieblinge in unseren Schmarren plumpsen zu lassen und schon war ein neues Lieblingsgericht geboren. Unser fluffiger Heidelbeerschmarren – ein Gedicht!

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Für diesen süßen Ofenzauber müsst ihr nur ein paar gute Zutaten miteinander vermengen und in einer gebutterten Pfanne anbacken lassen. Dann kommen unsere Beerchen drauf und schon geht’s ab in den Ofen damit.

Ein kleines Weilchen müssen wir uns gedulden, bis der Schmarren schön aufgeht und bereit ist, von uns hungrigen Mäulchen vernascht zu werden.

Derweil mache ich gerne noch eine schnelle Fruchtsauce dazu. Entweder püriere ich ein paar frische Erdbeeren oder wenn ihr ganz heidelbeerig seid, dann nehmt noch meeeehr blaue Beerchen und zaubert noch eine passende Sauce dazu.

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Ab mit den Schmarrn!

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für den Schmarren: (für 4 hungrige Personen)

  • 500 g Sauerrahm
  • 8 Eier
  • 8 EL Mehl
  • 4-5 EL Zucker
  • Abrieb 1 Bio Zitrone
  • 1/2 TL Vanille, gemahlen
  • zwei gute Handvoll frische Heidelbeeren
  • Butter zum Anbacken
  • Staubzucker zum Bestreuen

Zubereitung:

  1. Für den Schmarren einfach alle Zutaten in eine große Schüssel geben und miteinader vermixen.
  2. In eine großen Pfanne 1-2 EL Butter geben und schmelzen lassen.
  3. Die Schmarrenmasse in die Pfanne fließen lassen und 2-3 Minuten bei mittlerer Hitze anbacken.
  4. Die Heidelbeeren über den Schmarren streuen und bei 175°C ca. 25 Minuten im Ofen fertig backen (bis er schön aufgegangen und der Teig durchgebacken ist).
  5. Den Schmarren aus dem Ofen nehmen und mit zwei Pfannenwender grob in Stücke teilen.
  6. Mit Staubzucker bestreut servieren.

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Nach Belieben serviere ich noch eine Erdbeersauce dazu. Dafür ganz einfach frische Erdbeeren pürieren und zum Schmarren servieren.

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Kommt nur her, meine lieben Beerchen!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Wir schmelzen dahin! Schoko-Bananen-Waffeln mit Vanilleeis

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Am Sonntag gab es bei uns dieses himmlische Dessert zum Wegschmelzen! ❤

Wie lieben Waffeln und wir lieben Eis – also eine perfekte Nachspeise für einen gemütlichen und süßen Nachmittag mit der Familie.

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Dieses Vanilleeis gehört bei uns schon fast zur Familie. Es wurde schon sehr (wirklich sehr oft) gezaubert und mit Genuss verspeist. Wir lieben dieses Eisrezept einfach, weil es so schön cremig ist. Vanilleeis ist ein Klassiker. Eine cremige Kugel davon passt zu jeder Jahreszeit – ob es draußen warm oder kalt ist, dieses Eis schmeckt doch einfach immer göttlich!

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Dieses einfache Vanilleeis- Rezept ist jedoch nur richtig gut mit einer Eismaschine herzustellen. Also falls dieses Familienmitglied bei euch noch fehlt, dann macht euch schnell auf die Suche nach eurem Schatz! Ich kann nur sagen, dass ich meine Eismaschine in den letzten Jahren so sehr in mein Herz geschlossen habe und es einfach ein wundervolles Gefühl ist, immer die Aussicht auf selbstgemachtes Eis zu haben.❤

Ich habe vor einigen Jahren zum Geburtstag eine KitchenAid mit einem Speiseeisbereiter bekommen und ich bin meinen Eltern noch heute dankbar für dieses Geschenk.

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Am liebsten genießen wir dieses Eis mit einem leckeren Kuchen oder mit knusprigen und noch warmen Waffeln. Aber auch einfach mit etwas Obst  – wie mit frischen Erdbeeren… unschlagbar köstlich!

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Bei uns in der Familie sind Waffeln heiß begehrt. Am Wochenende machten wir uns wieder einmal einen gemütlichen und süßen Nachmittag mit diesen frisch gebackenen Schoko-Bananen-Waffeln. Für meine belgischen Waffeln verwende ich immer mein Lieblingsgrundrezept und füge nach Lust und Laune noch zusätzliche Zutaten hinzu. Diesmal hab ich mich für geschmolzene dunkle Schokolade, gehackte Pekannüsse und frische Bananenstückchen entschieden. Die Familie und ich waren restlos beglückt!

Für gute Waffeln braucht man natürlich auch ein gutes Waffeleisen!

Bei Hagen Grote findet ihr hier viele hochwertige Waffeleisen. Ich kann mein belgisches Waffeleisen nur wärmstens empfehlen. Die Bedienung ist wirklich sehr simpel und dank der hohen Leistung ist die gewählte Backtemperatur von 150° bis 230 °C ganz schnell erreicht. Dann heißt es nur noch Teig einfüllen und in nicht einmal 4-5 Minuten sind die ersten Waffeln fertig.

Wie ihr seht ist Hagen Grote ein Unternehmen, das auf hochwertige Produkte rund um die Themen Kochen und Backen spezialisiert ist. Man erhält hier sowohl Küchengeräte, als auch das nötige Zubehör.

Ganz speziell der Backbereich wurde vor kurzer Zeit erweitert. Also wenn ihr auf der Suche nach einem besonderem Gewürz seid, dann werdet ihr in diesem Spezial-Versandhaus  bestimmt fündig. Der aromatische echte Tahiti-Vanillezucker verzaubert mein Vanilleeis und ich verwende ihn nur zu gerne in meiner Küche.

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Ran an die Waffeln!

Hier das Rezept:

Zutaten (für ca. 12 Waffeln):

Für die Waffeln:

  • 2 Eier
  • 125 g Butter
  • 250 ml Milch
  • 200 ml Wasser
  • 12 g Germ (frisch)
  • 100 g Zucker
  • 1/4 TL Vanille, gemahlen
  • 1/4 TL Salz
  • 200 g Weizenmehl
  • 200 g Dinkelmehl
  • 150 g dunkle Schokolade
  • eine große Handvoll Pekannüsse
  • 1 große Banane

Für das Eis:

  • 2 Eier
  • 150 g Zucker
  • 500 ml Schlagobers (Sahne)
  • 250 ml Milch
  • 1/2 TL Vanille, gemahlen

Zubereitung:

Eis

  1. Für das Eis die Eier mit dem Zucker und Vanille cremig rühren (mit dem Mixer).
  2. Die Milch und Obers langsam unterrühren.
  3. Die Masse in die Eismaschine füllen und ca. 20-30 Minuten lang gefrieren lassen.
  4. Dann in einen vorgefrorenen Behälter umfüllen und für mind. 2-3 Stunden tiefkühlen.

Waffeln

  1. Die Eier trennen.
  2. Die Butter schmelzen, mit Milch und Wasser mischen und handwarm erhitzen.
  3. Germ in eine Schüssel bröckeln, die Milchmischung dazugießen und Germ darin auflösen.
  4. Eidotter, Salz, Zucker, Vanille und Mehl hinzufügen und zu einem glatten Teig verrühren.
  5. Eiklar zu Schnee schlagen und behutsam unter den Teig heben.
  6. Den Teig ca. 20 Minuten gehen lassen.
  7. Die Schokolade hacken und über eine Wasserbad schmelzen. Die Banane in dünne Scheiben schneiden. Die Nüsse grob hacken.
  8. Schokolade, Nüsse und Bananen unter den Teig ziehen.
  9. Das Waffeleisen erhitzen, mit etwas flüssiger Butter bestreichen (einmal zu Beginn reicht normalerweise aus).
  10. Die Waffeln 4-5 Minuten goldbraun und knusprig ausbacken (die fertigen Waffeln auf einen Teller geben und bis alle Waffeln gebacken sind, im Ofen warmstellen).

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Die warmen Waffeln mit dem Vanilleeis und nach Belieben ein paar frischen Erdbeeren und Bananenscheiben servieren.

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Meine Liebe zu Waffeln hab ich vor ein paar in Frankreich entdeckt. Ich habe ein einige Monate dort gelebt und bin auf den vielen Märkten erst so richtig auf den Geschmack von frisch gebackenen, dicken Waffeln gekommen.

Dort hab ich sie am liebsten mit Maronencreme, Schokosauce, Sahne mit Erdbeeren oder einfach nur mit Zimtzucker vernascht.

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Für meine Familie und mich probiere ich immer wieder gerne neue Waffelvarianten aus und verzaubere damit unsere hungrigen Mäulchen!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Süsser Nachmittag! Belgische Waffeln mit weißer Schokolade und Erdbeerstückchen

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Wir wollen Waffeln, Waffeln, Waffeln! ❤

und frische Erdbeeren!

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Hab ich mich gefreut, als meine Mama mich mit den ersten steirischen Erdbeeren überrascht hat. Endlich ist wieder süße Erdbeerzeit! Das muss gefeiert werden…oder was meint ihr?

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Es gibt nur wenige Dinge, die mich so magisch anziehen wie Waffeln. Meine Waffel-Liebe hat schon in frühen Kindertagen begonnen und ist stetig gewachsen. Man kann sie unendlich variieren, so kommt niemals Langeweile auf.

Dieses Rezept für belgische Waffeln lege ich euch ganz, ganz, ganz warm ans Herz. Also holt gleich mal wieder schnell euer schlaues Rezeptbüchlein raus und notiert euch… die besten Waffeln für hungrige Mäulchen!

Mit diesen Waffeln macht ihr jedes Kinderschlemmerherz glücklich und zaubert den Kleinen ein großes Lächeln aufs Gesicht. Ob für eine Geburtstagsfeier, einen Spielenachmittag, einem Picknick im Grünen oder einer feinen Teeparty – mit Waffeln seid ihr immer gut gerüstet und punktet bei euren Liebsten.

Diese Lieblingsnascherei für Groß und Klein muss natürlich auf einem wunderschönen Geschirr präsentiert werden. Na wie findet ihr meine neuen Schmuckstücke von der Marke RICE? Ich bin wieder ganz hin und weg von diesen Schönheiten.

Besonders die rosaroten und die hellblauen Servierteller haben es mir angetan. Die Platten  erscheinen im romantischen, mädchenhaften Design  – wie für die kleine Lena gemacht.

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Das Rice Kindergeschirr aus Melamin und Kunststoff ist eine Mischung aus kindlichem Charme, alltagstauglichem Design und jeder Menge Liebe zum Detail. Teller, Lunchboxen, Tassen, Becher, Baby Menuteller, Kinderbesteck und mehr Kindergeschirr gibt es hier zu entdecken.

Jetzt fehlen nur noch unsere Waffeln und die leuchtenden Kinderaugen sind euch sicher. Und selbst, wenn das Essen auf dem Tisch mal nicht unbedingt das Lieblingsgericht der Kinder ist – so macht das Geschirr alles eine gute Portion köstlicher!

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Die Kinder-Geschirr Serien von RICE bezaubern also durch ihre Detailverliebtheit und ihr praktisches Design. Da tummeln sich z.B. Erdbeerchen, Blümchen,Vögelchen, Herzchen auf dem Teller, dem Becher oder der Henkeltasse.

RICE Produkte –  für einen schönen Alltag mit Kindern (oder verspielten Erwachsenen –  so wie mich)!

So genug von der Schwärmerei, ihr fragt euch jetzt bestimmt wo es diese ganzen tollen Teile gibt. Ich verrate es euch… bei tausendkind! ❤

Heute darf ich euch einen entzückenden Online-Shop für die ganze Familie vorstellen, in den ich mich gleich verliebt habe. Ich bin ja immer auf der Suche nach wundervollen Shops, die euch vorstellen kann und die euer Leben noch glücklicher machen. tausendkind ist ein Paradies für alle Mütter, die ihren Kinderlein mit den schönsten Dingen verzaubern möchten.

Ich selbst bin ja noch keine Mutter, aber wenn die kleine Aurelie, die kleine Valentina oder der kleine Finn (ja mein Liebster und ich haben uns schon ein paar Gedanken zu den Namen gemacht…) dann irgendwann (in ein paar Jahren) unsere Familie bereichern werden, weiß ich schon ganz genau, wo ich meine Einkaufstasche immer gern befüllen werde.

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Für gute Waffeln braucht man natürlich auch ein gutes Waffeleisen!

Dieses belgische Waffeleisen kann ich nur wärmstens empfehlen! Die Bedienung ist wirklich sehr simpel und  dank der hoher Leistung ist die gewählte Backtemperatur von 150° bis 230 °C ganz schnell erreicht. Dann heißt es nur noch Teig einfüllen und in nicht einmal 4-5 Minuten sind die ersten Waffeln fertig.

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Auf die Waffeln, fertig, looos!

Hier das Rezept:

Zutaten (für ca. 10 Waffeln):

Für die Waffeln:

  • 2 Eier
  • 125 g Butter
  • 250 ml Milch
  • 200 ml Wasser
  • 12 g Germ (frisch)
  • 100 g Zucker
  • 1 TL Vanille, gemahlen (z.B. von HagenGrote)
  • 1/4 TL Salz
  • 200 g Weizenmehl
  • 200 g Dinkelmehl
  • 150 g weiße Schokolade
  • 500 g Erdbeeren

Für die Rhabarbercreme:

  • 250 g Obers
  • 200 g griechisches Joghurt
  • 2 Rhabarberstangen
  • 3-4 EL Zucker
  • 1/2 TL Vanille, gemahlen

Zubereitung:

  1. Die Eier trennen.
  2. Die Butter schmelzen, mit Milch und Wasser mischen und handwarm erhitzen.
  3. Germ in eine Schüssel bröckeln, die Milchmischung dazugießen und Germ darin auflösen.
  4. Eidotter, Salz, Zucker, Vanille und Mehl hinzufügen und zu einem glatten Teig verrühren.
  5. Eiklar zu Schnee schlagen und behutsam unter den Teig heben.
  6. Den Teig ca. 20 Minuten gehen lassen.
  7. Die Schokolade hacken. Die Hälfte der Erdbeeren in kleine Würfelchen schneiden (die andere Hälfte der Erdbeeren naschen wir so zu den Erdbeeren dazu).
  8. Schokolade und Erdbeerwürfelchen unter den Teig ziehen.
  9. Das Waffeleisen erhitzen, mit etwas flüssiger Butter bestreichen (einmal zu Beginn reicht normalerweise aus).
  10. Die Waffeln 4-5 Minuten goldbraun und knusprig ausbacken (die fertigen Waffeln auf einen Teller geben und bis alle Waffeln gebacken sind, im Ofen warmstellen).

 

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Für die Rhabarbercreme

  1. Rhabarber in kleine Stücke schneiden und mit Zucker und Vanille ca. 5 Minuten ganz leicht köcheln lassen. Abkühlen lassen.
  2. Obers cremig steif schlagen. Joghurt und zuletzt den Rhabarber unterrühren.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Oh du süsser Winter! Germknödel mit Vanillesauce

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Der lang ersehnte Schnee ist endlich da und es ist kalt, kalt, kalt! Ja der Winter hat zugeschlagen und lässt uns ganz schön zittern. Ich liebe es ja, wenn draußen frostige Temperaturen herrschen und ich mich schön in meine Kuscheldecke einwickeln kann. ❤

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So und weil es so schön kalt ist, kommen diese warmen Germknödel gerade richtig auf unsere Teller. Germknödel sind bei uns im Winter immer wieder gerne gesehen. Als wir vor einigen Jahren in unseren jährlichen Skiurlaub gefahren sind, freute sich die kleine Lena immer schon auf das tägliche Essen in der Skihütte. Und was bestellte ich mir da am Liebsten: Germknödel!  Klar waren diese Knödel nicht selbstgemacht, aber zufrieden und vor allem fit für die Piste haben die Knödel mich allemal gemacht.

Germknödel werden traditionell mit zerlassener Butter serviert. Wir bevorzugen allerdings die Variante mit reichlich Vanillesauce. Und nicht vergessen: eine große Portion Mohn-Zuckergemisch….mmmmmh!

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Selbst gemachte Germknödel sind ein wahrer Mehlspeisengenuss…. und ganz nebenbei weit weniger Arbeit, als man annimmt.

Ein bisschen Arbeitszeit und etwas Geduld beim Aufgehen des Germteiges ist gefragt. Schon haben wir den Skiihüttenklassiker schlechthin am Teller. Ein fluffiger und kööööstlicher Knödel! Und vor allem besser als alles, was ihr irgendwo im Kühlregal finden könntet. Also ran an die Germknödel!

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Na auch in Knödellaune?

Hier das Rezept:

Zutaten: (für etwa 8-10 Knödel)

Für die Knödel:

  • 1/2 Würfel Germ
  • 220 ml Milch, lauwarm
  • 450 g Mehl
  • 1/4 TL Salz
  • 50 g Staubzucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1 Ei
  • 60 g weiche Butter
  • Schale 1/2 Bio Zitrone

zum Füllen:

  • 1/2 Glas Powidl

zum Bestreuen:

  • 150 g Mohn
  • etwa 80 g Staubzucker

Für die Vanillesauce:

  • 3 Eidotter
  • 400-500 ml Milch
  • 1 EL Maizena
  • 2 EL Zucker
  • Mark 1 Vanillschote
  • 1 EL Amaretto (nach Belieben)

Zubereitung:

Knödelteig

  1. Germ zerbröseln und mit der lauwarmen Milch verrühren. Mit etwa 150 g vom Mehl vermengen.
  2. Das Damplf etwa 20 Minuten gehen lassen.
  3. In der Zwischenzeit das Ei mit dem Zucker, Vanillezucker, Zitronenschale und Sals schaumig rühren.
  4. Mit dem Dampfl und dem restlichen Mehl gut vermengen.
  5. Die weiche Butter unterkneten (evtl. noch etwas Mehl untermengen).
  6. Den Teig mindestens 30 Minuten gehen lassen.

Jetzt geht’s ans Formen

  1. Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck (ca. 20x30cm) ausrollen.
  2. Ca. 8-10 Quadrate schneiden, jeweils mit 1 gehäuften Teelöffel füllen.
  3. Die Teigränder mit Wasser bestreichen und die Ränder gut zusammendrücken.
  4. Teigstücke zu Knödel formen. Mit der Naht nach unten auf ein leicht bemehltes Blech legen und mit einen Küchentuch abdecken.
  5. Knödel mindestens 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Jetzt geht’s ans Kochen/Dämpfe

Möglichkeit 1:

  1. In einem großen Kochtopf reichlich gesalzenes Wasser aufkochen. Hitze etwas reduzieren.
  2. Knödel nahe dem Siedepunkt in mehrern Etappen (nicht mehr als 3-4 Knödel in einem Topf) einlegen. Mit fast geschlossenem Deckel bei geringer Hitze ca. 7-9 Minuten garen.
  3. Knödel umdrehen und weitere 5-6 Minuten garen.
  4. Germknödel mit einem Lochschöpfer aus dem Wasser heben, gut abtropfen und sofort mit einem Holzspieß einige Male einstechen (so verhindern wir, dass die Knödel zusammenfallen).

Möglichkeit 2:

  1. Die Knödel ab in den Dampfgarer bei 100°C für ca. 20 Minuten.

Für die Sauce

  1. Die Eidotter mit 4 EL der Milch, Zucker und Maizena glatt rühren.
  2. Restliche Milch mit Vanillemark aufkochen.
  3. Mit einem Schneebesen die Eidottermischung hineinrühren und alles unter ständigem Rühren einmal aufkochen, bis es leicht eindickt.
  4. Nach Belieben Amaretto unterrühren.

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Die Knödel auf Teller anrichten, mit der Sauce begießen und mit ordentlich Mohn-Zuckergemisch bestreuen!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Wundervolle Safrankringel! Lussekatter mit Spekulatiuscreme

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Advent, Advent das dritte Kerzerl brennt! Wir feiern diesen Sonntag mit herrlichen Lussekatter. ❤

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Ihr wisst ja mittlerweile schon, dass ich eine kleine Schwäche für schwedisches Gebäck habe. Diese schwedischen Safranschnecken haben es mir ganz besonders angetan. Die sehen aber auch extrem niedlich und köstlich aus.

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Am 13. Dezember feiert ganz Schweden das Luciafest. Traditionell wird an diesem Tag dieses feine Safrangebäck in den Ofen geschoben. Na da feiern wir doch einfach mit und holen auch ein paar Lussekatter aus dem Ofen.

Bei den Luciaumzügen tragen die schwedischen Kinderlein weiße Kleider, die typische Kerzenkrone und singen. »Kerzenglanz strömt durchs Haus – sie treibt das Dunkel aus: Santa Lucia, Santa Lucia.« Und da die Schweden auch gerne naschen gibt’s dazu Lussekatter, auch Luciakatzen genannt. Mit dem Luciafest und den damit verbundenen Bräuchen soll Freude und Helligkeit in die dunklen Tage des ausklingenden Jahres gebracht werden.  Ein wunderbarer Brauch, finde ich!

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Durch ihren Safrangehalt sind sie von deutlich gelber Farbe. Ein Lussekatt kann unterschiedlich geformt sein. Die beliebteste Form ist s-förmig mit eingerollten Enden und einer Rosine in der Mitte jedes eingerollten Endes.

Ich finde ja die Form der Lussekatter besonders entzückend. Kleine aufgerollte Schnecken und dann strahlen sie auch noch in herrlichem gelb! Ja so lässt es sich am Sonntagmorgen frühstücken! Am liebsten streiche ich eine gute Butter drauf und dann kommt man Liebling: die Spekulatiuscreme!lusse18

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Habt ihr schon einmal Spekulatiuscreme probiert? Ich bin vor einigen Jahren in Frankreich auf den Geschmack gekommen und konnte einfach nicht widerstehen. In Österreich war dieser köstliche Aufstrich bis vor einiger Zeit wirklich schwer erhältlich. Da hab ich mir immer einen kleinen Vorrat von dieser Creme aus Frankreich eingepackt. So Schluss damit! Wir zaubern nun unseren eigenen Pâte de speculoos! ❤

Es geht so einfach und schmeckt dazu noch um soo vieles besser! Da kann sich jede gekaufte Variante verstecken.

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Ein praktischer Helfer beim Zaubern dieser Creme ist mein Kenwood Zerkleinerer. Der mahlt mir meine Kekserl zu herrlich fein und mixt mir eine wunderbar glatte Creme. Für den Aufstrich brauchen wir fertig gebackene Kekse (ihr könnt Spekulatius nehmen oder im Notfall auch andere Mürbteigkekserl, die wir dann mit etwas mehr Spekulatiusgewürz vermixen).

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Für die Lussekatter:

Zutaten (für ca. 15 Stück):

  • 500 g Mehl
  • 60 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • Abrieb 1/2 Bio Orange
  • 180 ml Milch
  • 1/4 TL Safranfäden
  • 1/2 Würfel Germ
  • 70 ml Öl (z.B. Rapsöl)
  • 70 g Topfen
  • 2 Eier
  • 1 Eidotter+1 EL Milch
  • ein paar Rosinen
  • Hagelzucker

Zubereitung:

  1. Milch mit Safran und einen EL Zucker lauwarm erhitzen. Germ darin auflösen.
  2. Mehl mit Salz und Orangenabrieb in einer Rührschüssel mischen.
  3. Safranmilch, Öl, Topfen und Eier zugeben.
  4. Alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Falls der Teig zu klebrig ist einfach noch ein bisschen Mehl zugeben.
  5. Den Teig dann noch einmal mit den Händen durchkneten, bis er schön glatt ist.
  6. Den Teig in eine leicht geölte Schüssel legen und zugedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen.lusse41
  7. Den Teig auf eine Arbeitsfläche stürzen und in 15 Stücke teilen.lusse40
  8. Die Teigstücke zu Rollen formen (ca. 20-25cm lang) und von beiden Enden entgegengesetzt s-förmig aufrollen, bis sich die Enden in der Mitte begegnen.lusse39
  9. Die Schnecken auf mit Backpapier belegte Bleche legen. Noch einmal zugedeckt ca. 30 Minuten gehen lassen.lusse38lusse37
  10. Die Schnecken mit dem Eidotter-Milchgemisch bepinseln.lusse36
  11. Mit Hagelzucker bestreuen und jeweils zwei Rosinen in die Teigenden drücken.
  12. Die Lussekatter bei 190°C ca. 10-12 Minuten backen.
  13. Abkühlen lassen und vernaschen!

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Für die Spekulatiuscreme:

Zutaten (für zwei kleine Gläser):

  • 200 g Spekulatius (hier das Rezept)
  • 1 TL Spekulatiusgewürz (z.B. von Hagen Grote)
  • 120 ml Obers
  • 1 TL Zuckerrübensirup
  • 1 EL Zucker
  • 100 g weiße Schokolade
  • 50 ml Haselnussöl

Zubereitung:

  1. Die Kekse mit Spekulatiusgewürz in Mixer geben und fein mahlen.lusse35lusse33
  2. Obers mit Zuckerrübensirup und Zucker aufkochen. Gehackte weiße Schokolade zugeben und schmelzen lassen. Glatt rühren.
  3. Die Schokomischung nach und nach zu den Keksbrösel geben und vermixen, bis eine cremige Konsistenz entsteht.lusse32
  4. Zuletzt das Öl untermixen.
  5. Die Creme in Gläser füllen und abkühlen lassen.

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Ich wünsche euch allen einen wundervollen 3. Advent! Macht es euch gemütlich und lecker!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Glück aus dem Ofen! Überbackene Topfenpalatschinken mit Zimtsauce

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Frisch aus der Backstube kommen diese süßen überbackenen Topfenpalatschinken! ❤

Na sehen die nicht gut aus? Mmmmmhhh, so lässt sich der Dauer-Herbstregen wirklich lecker ertragen!

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Brrr, draußen ist es kalt, regnerisch und etwas düster. Na kein Problem für meine Familie und mich. Wir machen es uns im warmen Häusle gemütlich! Kaffee wird gekocht und köstlich, warme Mehlspeisen werden aufgetischt um unsere Herzerl zu erwärmen.

Ach von mir aus könnten ruhig öfter ein paar Tage so verregnet sein. Ich hab euch ja schon erzählt, dass ich den Herbst sehr gern hab und ich mich natürlich auch schon wieder auf die Winterzeit freue. Besonders auf die vielen Leckereien, die es dann wieder geben wird!

Diese überbackenen Topfenpalatschinken passen einfach perfekt in die kalte Jahreszeit. Ein richtig schönes Wohlfühlessen für die ganze Familie.

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Na habt ihr meine neuen Schmuckstücke schon bewundert? Dieses bezaubernde Geschirr von Green Gate hat mir die liebe Claudia von Villa Sieben zukommen lassen. Ja ich glaub, ihr könnt euch vorstellen, wie sehr ich mich gefreut habe. Bei so schönen Dingen könnt ich ja immer meterhohe Luftsprünge machen und ein großes Lächeln will nicht von meinen Lippen verschwinden.

Die Kombination aus Weiß und Blau finde ich jetzt in der Saison einfach zauberhaft und verleiht mir ein wohliges Gefühl. In diese weiße, runde Auflaufform hab ich mich auf den ersten Blick verliebt. In der hübschen Form von GreenGate ist wohl alles ein wahrer Augenschmaus.
Die Form ist perfekt für Pies, Crumbles, Aufläufe, Kuchen, Buchteln, Quiches und viele weitere Leckereien. Hach, ich hab schon wieder so viele Ideen im Köpfchen, was in dieser Form serviert werden könnte….

Da es bei mir ganz oft Saucen zu meinen Mehlspeisen gibt, hab ich hier noch ein schmuckes Kännchen. Ich finde dieser kleine Krug von Greengate ist ein wahrer Blickfang auf jedem Tisch.

Meinen Kaffee oder meinen heißen Tee trink ich momentan am liebsten aus dieser großen Tasse. Mit dem zarten blauen Blümchenmuster hat mich die Tasse sofort verzaubert und ich geb sie so schnell nicht mehr aus meinen Händen.

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So jetzt muss ich euch ja noch etwas erzählen! Ihr wisst ja, dass ich vor ein paar Wochen von meinem Geschirrschrank-Problem berichtet habe. Tatatatataaaaaa! Gestern hat mir mein allerliebster Papa einen neuen Schrank im Wohnzimmer eingebaut. Jaaa! Endlich wieder genug Platz für meine ganzen Schmuckstücke. Da hab ich gestern den ganzen Abend lang Geschirr sortiert und ordentlich eingeräumt. Für mich eine wunderbare Samstagabend-Beschäftigung!

Als Dankeschön hab ich für meinen Papi (und für uns natürlich auch) gleich heute fluffige Schokobuchteln mit Nougatfüllung gebacken. Und ratet mal, welche Form ich dafür verwendet habe!?

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Diese überbackenen Palatschinken machen einfach glüüücklich! Glaubt mir! Die Zubereitung erfordert zwar etwas Zeit, aber bei dem Wetter momentan, steht man doch gerne ein Weilchen in der warmen Küche.

Zuerst werden dünne Palatschinken gebacken, diese füllen wir dann mit einer feinen Topfencreme. Schnell eingerollt und in Scheiben geschnitten, setzen wir sie schon in unsere Form und lassen diese im Ofen verschwinden. Noch flott einen Guss angerührt, der dann über die Palatschinken kommt… hach so herrlich! Zurück in den Ofen, bis der Guss gestockt und unsere Palatschinken leicht braun und knusprig sind.

Dazu serviere ich eine feine Zimtsauce, die wir nur zu gerne über unsere überbackenen Palatschinken gießen.

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Los geht’s Palatschinken backen!

Hier das Rezept:

Zutaten: (für eine große Auflaufform)

Für den Palatschinkenteig:

  • 180 g Mehl
  • 360-400 ml Milch
  • 2 Eier
  • Abrieb 1/2 Bio Orange
  • 30 g zerlassene Butter
  • 1/2 TL Vanille, gemahlen
  • eine Prise Salz

Für die Topfenfüllung:

  • 50 g weiche Butter
  • 100 g Zucker
  • 1/2 TL Vanille, gemahlen
  • Abrieb 1/2 Bio Orange
  • 1 EL Vanillepuddingpuler (oder Maizena)
  • 3 Eier
  • 250 g Topfen
  • eine Handvoll Rosinen
  • 3 EL Amarettolikör

Für den Rahmguss:

  • 120  g Sauerrahm
  • 120 ml Milch
  • 2 Eier
  • 1-2 EL Zucker (oder Honig)
  • 1/4 TL Vanille, gemahlen

Für die Zimtsauce:

  • 350-400 ml Milch
  • 1 TL Zimt, gemahlen
  • 2 EL Zucker
  • 3 TL Vanillepuddingpulver (oder Maizena)
  • 1 Eidotter

Zubereitung:

Für die Palatschinken

  1. Für den Teig alle Zutaten gut miteinander verrühren und den Teig quellen lassen (mind. 30 Minuten bei Zimmertemperatur).
  2. Je einen Schöpfer Teig in eine beschichtete Pfanne geben und nacheinander dünne Palatschinken ausbacken (ca. 12 Stück).

Für die Füllung

  1. Die weiche Butter mit 50 g Zucker, Vanille, Orangenabrieb und Puddingpulver cremig rühren. Eidotter und Topfen unterrühren.
  2. Rosinen mit Amaretto vermengen (am besten vorher ziehen lassen) und unter die Masse rühren.
  3. Eiklar mit 50 g Zucker und einer Prise Salz steif schlagen.
  4. Eischnee unter die Topfenmasse heben.

Jetzt werden die Palatschinken gefüllt und gebacken

  1. Je 3 Palatschinken in einer Reihe auf die Arbeitsfläche (oder auf ein Geschirrtuch) legen, so dass sie sich am Rand gut überlappen. Je 3-4 EL der Topfenfüllung auf dieser Palatschinkenbahn auftragen. topfen2
  2. Die Enden einklappen und von der Längsseite her zu einer Rolle  einrollen.
  3. Die Rolle in ca. 6-7 cm breite Stücke schneiden und diese in eine bebutterte Auflaufform setzen. Mit den restlichen Palatschinken genau so verfahren, bis die Form voll gefüllt ist.topfen4topfen5
  4. Die Palatschinken bei 180°C (HL) ca. 15 Minuten backen.
  5. Inzwischen für den Guss Sauerrahm mit Milch, Zucker und Vanille glatt rühren. Wenn die Backzeit um ist, Palatschinken mit dem Guss übergießen.
  6. Weitere 20-25 Minuten backen, bis der Guss gestockt ist.

Für die Zimtsauce

  1. Milch mit Zucker und Zimt aufkochen.
  2. 50 ml kalte Milch mit dem Puddingpulver (oder Maizena) und Eidotter glatt rühren. In die heiße Milch einrühren und unter Rühren leicht dicklich einkochen. Je nach Konsistenz noch etwas Milch zugeben.

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Die gebackenen Topfenpalatschinken mit der Zimtsauce servieren!

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Wir haben dazu noch eingekochte Cranberries vernascht. Dafür frische Cranberries mit 2-3 EL Zucker und etwas Orangensaft ca. 5 Minuten leicht köcheln lassen. Nach Belieben mit Zimt abschmecken.

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So ich machs mir jetzt wieder auf der Couch gemütlich und genieß meine Tasse Tee! Am Abend wartet noch ein wunderbarer Film auf mich… Hach das Leben ist schön!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Unsere liebsten Mohnnudeln mit Apfelkompott!

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Mohnnudeln, Mohnnudeln, Mohnnudeln! ❤

und Mandelnudeln!

Große süße Liebe!

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Uuuh, da hat sich die kleine Lena vor vielen Jahren schon immer riesig gefreut und das tut sie heute auch noch (vielleicht sogar noch etwas mehr)!

Richtig gute selbstgemachte Mohnnudeln sind bei uns in der Familie heiß begehrt und jeder (wirlich jeder – sogar mein Bruder) freut sich, wenn diese auf den Tellern landen.

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Mein Rezept für unsere Mohnnudeln ist wirklich einfach und deshalb auch so beliebt. Wir machen keinen klassischen Kartoffelteig sondern einen leichten Teig mit Topfen. Dabei werden einfach alle Zutaten (Topfen, Butter, Gewürze, Rahm und Mehl) verknetet. Dann gehts ab in den Kühlschrank zum Ruhen.

Währenddessen zaubern wir schnell noch ein Apfelkompott. Hierfür werden Äpfel geschält, in Stücke geschnitten und anschließend mit Gewürzen und etwas Wasser weich gekocht. Das fertige Kompott genießen wir zu unseren gekochten Topfennudeln. Hach, ich bekomme gleich wieder Appetit darauf. Ich denke am Wochenende ist wieder Mohnnudel-Zeit!

Am allerliebsten essen wir dazu dieses Apfelkompott oder Zwetschkenröster. Jetzt im Herbst gibt’s wohl kaum was Schöneres als ein gut gefüllter Teller mit diesem Wohlfühlessen! Oder was meint ihr?

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Mein lieber Papa ist ja überhaupt kein Mohn-Liebhaber. Ich kenne ja einige die keinen Mohn mögen. Hach für mich einfach unverstänlich. Aber gut, auch für Mohn-Verweigerer hab ich eine ganz einfache und extrem leckere Lösung. Wir wälzen unsere Topfennudeln in Mandeln.

Für unsere Mandelnudeln einfach etwas Butter zerlassen, die gemahlenen Mandeln darin leicht anrösten und mit Zimt und Staubzucker abschmecken. Die gekochten Topfennudeln darin wälzen und fertig ist diese süße Köstlichkeit.

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Es ist Mohnnudel-Zeit!

Hier mein Rezept:

Zutaten: (für 4 Portionen)

  • 250 g Magertopfen (Quark)
  • 60 g zerlassene Butter
  • 1 EL Sauerrahm
  • Abrieb 1/2 Bio Zitrone
  • 1/2 TL gemahlene Vanille
  • 1 Ei
  • 1 Eidotter
  • 100 g Mehl
  • 50-70 g Butter
  • 150 g Mohn
  • Staubzucker zum Bestreuen

Zubereitung:

  1. Für den Teig alle Zutaten gut miteinander verkneten.
  2. Den Teig zugedeckt ca. 2 Stunden kühl stellen.
  3. Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und zu ca. 3 cm dicke Rollen formen. Die Rollen in Stücke teilen und diese zu Nudeln rollen (bei uns sagt man wutzeln).mohnnudeln25
  4. Einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen.
  5. Die Nudeln darin ca. 5 Minuten ziehen lassen (bis sie an der Oberfläche schwimmen).
  6. Die Butter in einer Pfanne zerlassen und die Nudeln darin schwenken.
  7. Mit Mohn bestreut servieren und mit Staubzucker bestreuen.

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Für das Apfelkompott:

  • 6-8 Äpfel (nach Belieben kann man auch noch Birnen dazumischen)
  • 1 Bio Zitrone
  • 80 g Zucker
  • 1 Zimtrinde
  • 4 Nelken
  • 1 Bio Orange
  • 1/4 TL gemahlene Vanille
  • 200 ml Wasser (oder Apfelsaft)

Zubereitung:

  1. Die Äpfel schälen und in dünne spalten schneiden.
  2. Mit dem Zitronensaft, Orangensaft (+etwas Schale), Wasser, Zucker, Vanille, Zimt und Nelken mischen.
  3. Bei mittlerer Hitze ca. 15 Minuten leicht köcheln lassen.
  4. Abkühlen lassen und zu den Mohnnudeln servieren.

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Wir sagen zu dieser süßen Leckerei auch gerne Wutzelnudeln oder Schupfnudeln! Klingt doch schön, oder? Wuuuutzelnudeln ❤

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Ein Muss im Sommer! Marillenknödel mit Amarettinibrösel und Ribiselsauce

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Sommer ist Marillenzeit! ❤

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Ich liebe die orangen, saftigen Früchtchen und könnte sie jeden Tag vernaschen. Diese Knödel gehören bei uns in der Marillenzeit einfach auf den Tisch. Kein Sommer ohne Marillenknödel! Einfach unvorstellbar!

Ach ein Knödel geht noch! Zuerst ein, dann zwei, ein dritter Knödel ist auch noch drin. Diese gefüllten Topfenknödel sind so lecker, da würde man gerne immer weiter essen (zum Glück ist das Bäuchlein dann irgendwann so voll gefüllt, dass wirklich nichts mehr reinpasst).

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Ich habe euch ja schon öfters erzählt, dass ich eine absolute Topfenknödel-Liebhaberin bin.  Habt ihr auch so ein Gericht, das euch einfach immer glücklich macht? Auch wenn ich noch so traurig (kommt selten vor) oder gestresst bin, gute Topfenknödel muntern mich immer auf. Kindheitserinnerungen werden geweckt und mein Herz wird erwärmt. Mama ich danke dir, dass du mir immer so leckere Topfenknödel in meiner Kindheit gezaubert hast.

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Zu Knödel gehören natürlich immer aromatische Brösel. Diesmal werden diese mit Amarettini verfeinert (das passt einfach super zu den Marillen). Und eine Sauce darf auch niemals fehlen. Ich hab mich für eine leicht säuerliche Ribiselsauce entschieden (ihr könnt auch Himbeeren oder Erdbeeren nehmen – wie ihr wollt). Ribisel verkörpern für mich gute Laune (leicht sauer mach ja lustig) und wahre Sommerfreude! ❤

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Knödelzeit heißt glücklich sein!

Hier das Rezept:

Zutaten (für ca. 12-15 Knödel)

Für den Teig:

  • 50 g weiche Butter
  • 3 EL Staubzucker
  • 400 g Topfen (ich nehme gerne Magertopfen)
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • Abrieb 1 Bio Zitrone
  • eine Prise Salz
  • 2 Eier
  • 150 g Mehl
  • 12-15 Marillen (wenn möglich kleine Marillen)

Für die Brösel:

  • 50-70 g Butter
  • 150 g Semmebrösel
  • 100 g Amarettinil, grob zerbröselt
  • 2-3 ELStaubzucker

Für die Sauce:

  • 250 g Ribisel
  • 3 EL Zucker
  • 1 EL Amaretto (nach Belieben)

Zubereitung:

  1. Butter mit Zucker, Salz und Zitronenabrieb cremig rühren. Eier, Topfen und Mehl unterkneten. Teig ca. 1 Stunde kühl stellen.
  2. Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einer Rolle formen. In ca. 12-15 Stücke teilen.
  3. Marillen entkernen und nach Belieben das Innere mit etwas Zucker bestreuen. Den Topfenteig flach drücken und mit je einer Marille füllen. Zu Knödel formen.knödel3knödel2
  4. Die Knödel in leicht kochendem gesalzenem Wasser ca. 14-15 Minuten kochen lassen (bis sie an der Oberfläche schwimmen).
  5. Die Butter in einer großen Pfanne zerlassen. Die Brösel, Amarettinibrösel und Zucker zugeben und anrösten. Immer wieder umrühren, dass sie nicht anbrennen.
  6. Die Knödel aus dem Wasser heben und in der Bröselmischung wälzen.
  7. Für die Sauce die Ribisel mit dem Zucker und 2 EL Wasser ca. 5 Minuten leicht köcheln lassen. Nach Belieben mit Amaretto verfeinern.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

 

Lasst uns strudeln! Sommer-Topfenstrudel mit Vanillesauce

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Meine Familie und ich lieben Strudel! ❤ Selbstgemacht natürlich!

Heute habe ich mir einen fruchtigen Sommerstrudel für euch ausgedacht. Eine fluffige Topfenfülle und viele frische Früchtchen (Kirschen, Marillen, Ribisel und Himbeeren) verstecken sich im Strudel. Eine tolle süße Hauptspeise, die glücklich macht!

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Strudelteig ausziehen konnte meine liebe Uromi schon perfekt und sie hat es meiner Mama und mir zum Glück vererbt. Schon seit vielen Jahren sind wir wahre Strudelteig-Meisterinnen.

Strudel gilt ja schon fast als österreichisches Nationalgericht. So ein klassischer Apfelstrudel (hmm wieso hab ich euch unseren Apfelstrudel noch gar nicht vorgestellt?), ein Zwetschkenstrudel oder der feine Topfenstrudel –  so gut! Ach wir lieben die Strudelküche!

Dass man heutzutage Strudelteig bereits fertig kaufen kann, ist ja eine wahre Wonne. Aber wenn ihr einen Strudel für jemanden bäckt, den ihr besonders gerne habt, dann sollte man den Strudelteig auch einmal selbst ausziehen, um sein Herz nicht nur in die Fülle, sondern auch in die hauchdünne Hülle zu legen.

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Natürlich gibt es so einige Dinge, die man beim Strudelteig zaubern, beachten muss. Meine allerersten Strudelteigversuche vor ca. acht Jahren waren nicht gerade grandios (ich hab ewig lange geknetet und das Ausziehen wurde zur Herausforderung). Jetzt ist das alles gar kein Problem mehr und ich mache den Strudelteig so nebenbei. Es braucht einfach nur etwas Erfahrung und dann ist es ganz einfach und macht Spaß. Meine Mama habe ich vor Jahren auch schon überzeugt und sie macht all ihre köstlichen Strudel mit selbstgemachtem Teig. Es geht schnell, kostet nichts und macht dazu noch glücklich und zufrieden! Na was will man mehr?

Hier sind ein paar wertvolle Tipps:

  • Für Strudelteig nur Universal oder glattes Mehl verwenden.
  • Der Teig muss unbedingt mindestens 30 Minuten rasten, damit er sich entspannt und sich der Kleber im Teig entfalten kann.
  • Ein großes Strudeltuch verwenden und genügend Platz an der Arbeitsfläche schaffen.
  • Teig zuerst auswalken, dann behutsam mit bemehltem Handrücken unter den Teig greifen und nach und nach immer dünner auf die gewünschte Größe ausziehen.
  • Die Fülle immer nur im unteren Drittel der Teigfläche auftragen. Rand frei lassen.
  • Dicke äußere Teigränder wegschneiden.
  • Immer mithilfe des Strudeltuches den Strudel einrollen.
  • Strudeltuch mit dem Strudel an beiden Enden hochheben und vom Tuch auf das Blech oder in die Form gleiten lassen.

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So natürlich braucht unser Strudel noch eine süße Begleitung…. Wer würde sich da besser anbieten als die feine Madame Vanillesauce! Sauce à la vanille ist ganz schnell und einfach gezaubert. Selbstgemachte Vanillesauce geht also ganz flott und schmeckt einfach herrlich. Da könnte man sich reinlegen, glaubt mir. Die Sauce macht den Strudel einfach perfekt… da löffelt man sich mit Genuss durch den Teller.

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Wollt ihr auch ein bisschen „strudeln“?

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für den Strudelteig:

  • 200 g Weizenmehl (Universal oder glatt)
  • 3 EL Öl (z.B. Rapsöl)
  • 100-120 ml lauwarmes Wasser
  • eine Prise Salz
  • Mehl zum Ausarbeiten

Für die Füllung:

  • 300 g Topfen
  • 125 g Sauerrahm
  • 3 Eier, getrennt
  • 3-4 EL Staubzucker
  • 60 g Kristallzucker
  • Mark 1 Vanilleschote
  • Abrieb 1 Bio Zitrone
  • 2 EL Maizena (oder Vanillepuddingpulver)
  • 4-5 Marillen, entsteint, gewürfelt
  • eine Handvoll Kirschen, entsteint
  • eine Handvoll Ribisel
  • eine Handvoll Himbeeren
  • eine Handvoll Amarettinikekse
  • zerlassene Butter zum Bestreichen

Für die Vanillesauce:

  • 3 Eidotter
  • 400 ml Milch
  • 1 EL Maizena
  • 2 EL Zucker
  • Mark 1 Vanillschote
  • 1 EL Amaretto (nach Belieben)

Zubereitung:

Für den Strudelteig

  1. Mehl mit Salz, Öl und Wasser zu einem seidig, glatten Teig verkneten (die exakte Wassermenge ist vom Klebergehalt des Mehl abhängig, eventuell etwas Wasser zugeben).
  2. Teig zu einer Scheibe formen und auf einen leicht geölten Teller legen. Mit etwas Öl bestreichen und zugedeckt ca. 30-60 Minuten rasten lassen.strudel1
  3. Ein Strudeltuch mit  Mehl bestäuben. Teig mit Mehl bestäuben und etwa 1 cm dick auswalken.
  4. Den Teig mit den Handrücken zur gewünschten Größe ausziehen.strudel2strudel4
  5. Strudelteig mit etwas zerlassener Butter bestreichen.

Für die Fülle

  1. Topfen mit Sauerrahm, Eidotter, Staubzucker, Vanille, Zitronenabrieb und Maizena verrühren.
  2. Eiklar mit Zucker steif schlagen und unterheben.
  3. Die Fülle im unterem Drittel des Strudelteiges auftragen. Die Früchte gleichmäßig darauf verteilen, mit Amarettini bestreuen.strudel5
  4. Dicke äußere Teigränder mit einem Messer wegschneiden. Seitenlängen einschlagen und den Teig mithilfe des Strudeltuches eng einrollen.strudel6strudel7strudel8
  5. Den Strudel auf ein Bleche gleiten lassen oder in eine große Wannenform (das mache ich gerne, da der Strudel dann seine Form schön behält).strudel9
  6. Den Strudel mit zerlassener Butter bestreichen und bei 180° C ca. 45-50 Minuten backen.

Für die Sauce

  1. Die Eidotter mit 4 EL der Milch, Zucker und Maizena glatt rühren.
  2. Restliche Milch mit Vanillemark aufkochen.
  3. Mit einem Schneebesen die Eidottermischung hineinrühren und alles unter ständigem Rühren einmal aufkochen, bis es leicht eindickt.
  4. Nach Belieben Amaretto unterrühren.

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Strudel in Stücke schneiden und mit der Vanillesauce servieren!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Süße Ofen-Lieblinge! Rhabarber-Brioche-Gratins mit Vanillesauce

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Meine Lieben könnt ihr euch noch an meine Brioches à tête von letzter Woche erinnern?! Diese fluffigen Germteilchen waren soo gut!

Da wir letztes Wochenende nicht alle Teilchen auf einmal verputzen konnten, wurden gleich mal schnell ein paar davon eingefroren. So und die nächste Gelegenheit etwas Köstliches damit zu zaubern, ließ nicht lange auf sich warten. Schnell aus dem Tiefkühler geholt wurde die Brioches zu einem herrlichen Gratin mit Rhabarber! Frische Brioches einzufrieren zahlt sich wirklich aus, wenn so etwas Leckeres damit gezaubert wird….

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Ach Rhabarber – mein Frühlingsliebling! ❤ Ja ihr wisst es ja schon, aber ich kann es gar nicht oft genug erwähnen. Hier kommt dieses Lieblingsgemüse gemeinsam mit den Briochescheiben und einem Vanille-Eierguss in kleine Förmchen. Der Rhabarber macht die Gratins so unwiderstehlich saftig und gibt eine leichte Säure. Mhhhhmmm ich hätte jetzt gerne wieder so ein kleines Gratin auf meinem Tellerchen…. und dazu noch eine selbstgemachte Vanillesauce. Ja das Leben ist lecker! Seeeehr lecker!

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Die Vanillesauce ist ganz schnell und einfach gezaubert. Selbstgemachte Vanillesauce geht also ganz flott und schmeckt einfach herrlich. Da könnte man sich reinlegen, glaubt mir. Die Sauce macht die Gratins einfach perfekt… da löffelt man sich mit Genuss durch den Teller.

Bei uns gabs diese Gratins als kleine Draufgabe zum späten Frühstück… Am Wochenende ist das schon einmal erlaubt und man darf schon am Vormittag genüsslich schlemmen. So ein sonntäglicher-Frühstückstisch ist schon was Feines! 

Diese Gratins sind aber auch gut als süßes Hauptgericht geeignet…. Ihr könnt das Gratin auch in einer großen Form backen, dann verlängert sich allerdings die Backzeit um ca. 10 Minuten.

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Ein kleines Brioche-Gratin gefällig?

Hier das Rezept:

Zutaten (für 6 Gratins):

  • 3 kleine Brioches (gekauft oder selbstgemacht)
  • 3-4 Stangen Rhabarber
  • 130 ml Obers
  • 130 ml Milch
  • 3 Eier
  • eine Prise Meersalz
  • 50 g Zucker
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • etwas Butter zum Befetten
  • Puderzucker zum Besieben

Für die Vanillesauce:

  • 3 Eidotter
  • 350 ml Milch
  • 1 EL Maizena
  • 2 EL Zucker
  • Mark 1 Vanillschote
  • 1 EL Amaretto (nach Belieben)

Zubereitung:

Für die Gratins die Brioches in dünne Scheiben schneiden. Rhabarber in ca. 1 cm kleine Stücke schneiden.

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Obers mit Milch, Eier, Salz, Vanille und Zucker verquirlen. Die Förmchen mit Butter befetten. Briochescheiben und Rhabarberstücke einfüllen.

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Die Eiermischung darübergießen.

Die Gratins ca. 10-15 Minuten durchziehen lassen.

Die Förmchen bei 200°C in den Ofen schieben und ca. 25 Minuten goldgelb backen (evtl. mit Folie abdecken, wenn die Oberfläche zu dunkel wird). Kurz abkühlen lassen, aus den Förmchen stürzen und mit Puderzucker besieben.

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Für die Sauce

Die Eidotter mit 4 EL der Milch, Zucker und Maizena glatt rühren. Restliche Milch mit Vanillemark aufkochen. Mit einem Schneebesen die Eidottermischung hineinrühren und alles unter ständigem Rühren einmal aufkochen. Sauce abkühlen lassen. Nach Belieben Amaretto unterrühren.

Die kleinen Gratins mit der Vanillesauce servieren. Am besten gleich ordentlich darübergießen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤