Backen à la francaise! Tarte meringuée au citron

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Tartatataaaaa!

Sauer trifft süß – ein französischer Liebling – die Tarte au citron! ❤

Die Zitronentarte ist eine wahrhaft tolle Kombination aus knusprigem Mürbteigboden, cremiger Zitronenmasse und luftig, leichter Baiserhaube. Ich finde diese Tarte ist einfach perfekt für die warme Jahreszeit.  Ok gut, eigentlich ist diese Tarte zu jeder Jahreszeit .einfach göttlich!

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Eine erfrischende Zitronentarte ist bei uns schon oft auf den Kaffeetisch gekommen und wir sind immer wieder aufs Neue hin und weg. Am allerbesten schmeckt die Tarte au citron ganz frisch und sollte daher gleich am ersten Tag der Zubereitung vernascht werden. Na da laden wir einfach ein paar liebe Leute (z.B. die Nachbarin, die gerade mit ihrem Rad bei uns vorbeidüst) ein und genießen dieses süße Backwerk gemeinsam.

Tarte au citron ist eine traditonelle Süßspeise aus der französichen Küche. Vielleicht kennt ihr die Tarte ja schon von eurem letzten Frankreich-Urlaub? Die Zubereitung ist wirklich nicht schwierig, erfordert aber etwas Geduld.  Aber der Genuss ist es wert!

Mit diesem wunderbaren Rezept stelle ich euch heute noch ein wirklich tolles Backbuch vor. Backen à la française– so heißt dieses süße Schmuckstück!

In diesem wunderschön fotografierten Buch zeigt uns der Meister-Patissier Jean Michel Raynaud in über 95 Rezepten, wie man daheim solch köstliches französisches Backwerk zaubert.

Mich hat die geschmackvolle Aufmachung dieses Buches gleich in den Bann gezogen und ich hab es mir mal ein paar Stündchen im Hängesessel damit gemütlich gemacht. Allein die Bilder machen Lust sofort in eine französische Patisserie zu stürmen oder (weil das hier bei mir ja nicht so einfach ist) schnell in die eigene Backstube zu huschen.

Das Buch ist in den Kapiteln Plätzchen/Kleingebäck, Kuchen/Desserts, Torten, Pasteten, Brot, Marmeladen/Aufstrichen gegliedert. Dabei finden wir immer wieder praktische Tipps und Schritt für Schritt Anleitungen (vor allem bei den Grundteigen – wie Blätterteig…)

Ein paar Rezepte haben mich wie immer sofort verzaubert und sind gleich auf meine Backliste gewandert. Da wären z.B. Himbeer-Kokos-Financiers, süße Fougasse, Ricotta-Feigen-Pasteten, Tartelettes mit gebrannter Lavendelcreme, Roquefort-Schinken-Tarte und viele, viele weitere Köstlichkeiten.

Jeder der die französische Backkunst genauso sehr liebt und schätzt wie ich, sollte sich dieses Buch schnell schnappen und ein gutes Plätzchen dafür finden.

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Nach Lust und Laune könnt ihr ein paar fein geschnittene Basilikumblätter in die Zitronencreme rühren (hin und wieder mögen wir das sehr, sehr gerne). Aber die Hauptrolle in dieser süßen Geschichte spielt die luftig, leichte Baiserhaube, welche mit der aromatischen Zitronencreme perfekt im Mund verschmilzt… bittee ich nehm sofort noch ein Stückchen!

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Liebe geht durch den Magen und besonders verliebt haben wir uns in die Tarte au citron!

Hier das Rezept: (inspiriert von dem Buch „Backen à la francaise“)

Zutaten: (für eine große Tarte)

Für den Mürbteig:

  • 150 g Mehl
  • 1/4 TL Salz
  • 100 g kalte Butter, gewürfelt
  • 50 g Zucker
  • 1 Eidotter
  • 1 EL kaltes Wasser

Für die Zitronencreme:

  • 150 ml Zitronensaft
  • Abrieb von 2 Bio Zitronen
  • 1 Vanilleschote
  • 180 g Zucker
  • 1 EL Maizena
  • 3 Eier
  • 2 Eidotter
  • 240 g kalte Butter
  • eine kleine Handvoll Basilikumblätter

Für die Baiserhaube:

  • 6 Eiklar
  • 220 g Zucker
  • eine Prise Salz

Zubereitung:

Teig

  1. Mehl mit Salz und Butter in der Küchenmaschine mit dem Knethaken 2-3 Minuten vermengen, bis Brösel entstehen.
  2. Zucker, Eidotter und Wasser zugeben und weiterrühren, bis alles sorgfältig vermengt ist.
  3. Den Teig zu einer Scheibe formen und in Frischhaltefolie wickeln. Mindestens 1 Stunde kühl stellen.

Zitronencreme

  1. Zucker und Maizena in einer Schüssel verrühren. Mit den Eiern und Eidotter glatt rühren.
  2. Vanillemark, Zitronensaft und Zitronenabrieb unterrühren.
  3. Die Masse über ein heißes Wasserbad dick und hellgelb aufschlagen (die Masse sollte dann in etwa 70°C haben).
  4. Die Schüssel vom Wasserbad nehmen und die kalten Butterwürfel zugeben. Mit dem Pürierstab glatt und cremig rühren.
  5. Die Creme direkt auf der Oberfläche mit Frischhaltefolie bedecken und etwas abkühlen lassen und dann in den Kühlschrank stellen.

Tarte backen und füllen

  1. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ca. 5 mm dick ausrollen. Boden und Rand einer Tarteform (mit herausnehmbaren Boden) damit auskleiden.
  2. Für ca. 30 Minuten kühl stellen.
  3. Den Teigboden mit Backpapier oder Alufolie auskleiden und mit rohem Reis (oder Backperlen) füllen.
  4. Im Ofen bei 180°C ca. 20 Minuten blindbacken, bis der Teig goldgelb ist. Die Blindbackfüllung entfernen und weitere 3-4 Minuten backen.
  5. Den Teigboden vollständig auskühlen lassen und aus der Form heben.
  6. Die erkaltete Creme einfüllen und glatt streichen (die Creme muss unbedingt kalt verarbeitet werden, sonst weicht der Teig durch). Die Tarte wieder in den Kühlschrank stellen.

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  1. Eiklar auf hoher Sfufe mit der Küchenmaschine aufschlagen, bis sich weiße Spitzen bilden.
  2. Die Hälfte des Zucker zugeben und 30 Sekunden unterschlagen, dann den restlichen Zucker und Salz zugeben und eine weitere Minute schlagen.
  3. Den Eischnee mit einem Spatel dick und leicht kuppelförmig auf der Tarte verstreichen.
  4. Die Baisermasse mit einem Küchenbunsenbrenner bräunen.

Dazu noch eine gute Tasse Kaffee und der süße Genuss ist peeerfekt!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤


Hier noch ein paar Infos zum Buch

Backen à la française

Jean Michel Raynaud

Knesebeck Verlag

272 Seiten mit 200 farbigen Abbildungen

 

 

Süsser Himmel auf Erden! Bananen-Karamell-Pie mit Kokoshäubchen

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Süße Frühlingsgefühle kommen hoch! ❤

Ja ich weiß, es ist erst Ende Jänner und vor ein paar Tagen hat es noch ordentlich geschneit, aber irgendwie komm ich schon langsam in Frühlingslaune!

Wie geht es euch? Seid ihr auch schon in Frühlingsstimmung?

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Na gut ich seh’s ja ein. Es ist Winter und es wird noch ein Weilchen dauern, bis wahre Frühlingslaune hochkommt. Bis dorthin versüßen wir uns die Tage mit herrlichen Naschereien. Diese süße Sünde passt sowohl in den Winter als auch in den Frühling.

Stellt euch einmal vor:  Knuspriger Mürbteig, darauf betten sich frische Bananen, die von einer Karamellsoße begossen werden und gekrönt wird alles mit einem cremigen Joghurt-Kokoshäubchen. Na das ist doch der süße Himmel auf Erden!

So jetzt verrate ich euch, was bei mir die Vorfreude auf den Frühling so sehr geweckt hat…. Dieses wundervoll, frühlingsfrische Geschirr!

Ich bin ja schon wieder ganz verliebt in diese gelben Farben und vor allem die Blümchenteller von IB Laursen haben es mir angetan.

So und jetzt kommt natürlich das Wichtigste…. wo gibt’s solch schmucke Küchenschätze?

Gut aufpassen meine Lieben! In der VILLA SIEBEN ist die neue Frühjahrskollektioin eingetroffen und diese lässt keine Wünsche für ein schönes Zuhause offen.

Na seid ihr jetzt neugierig geworden? Am besten ihr durchstöbert einfach nach Lust und Laune den Onlineshop und begebt euch auf die Suche nach euren persönlichen Lieblingsstücken! Ich freue mich ja immer wieder so sehr, wenn ich euch meine ausgewählten Lieblingsteile präsentieren darf.

Marken wie GreenGate und Ib Laursen machen gemäß des Villa Sieben Mottos “Mein Zuhause himmlisch schön“.  Diese Überzeugung teile ich mit der lieben Villa Sieben-Chefin, Claudia nur zu gerne!

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Die Tortenplatten Mynte von Ib Laursen sind ja schon fast wahre Klassiker. Jetzt gibt’s die Platte auch in diesem herrlichen Gelb! Na da konnte ich einfach nicht widerstehen und jetzt hat meine grüne Mynte-Platte endlich eine sonnengelbe Freundin bekommen. Die beiden Schätze können sich nun gemeinsam auf viele Kuchen und Torten freuen.

Ich geb’s ja zu diese Leckerei ist nicht unbedingt optimal für Kalorienzähler, aber hin und wieder kann man diese fiesen Kalorien ja über Bord werfen und ohne schlechtes Gewissen naschen! Das Leben ist doch viel zu schade, um auf solch süße Sünden zu verzichten!

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Gönnt euch ein Stückchen (oder auch zwei)!

Hier das Rezept :

Zutaten:

Für den Teig:

  • 250 g Mehl
  • Prise Salz
  • Abrieb 1/2 Bio Zitrone
  • 50 g Zucker
  • 120 g Butter (in Stückchen)
  • 1 Ei
  • 1 EL kaltes Wasser

Karamellsoße:

  • 150 g Zucker
  • 250 g Obers
  • 1 EL Zuckerrübensirup
  • 4 Bananen (halbiert)

Für das Häubchen:

  • 250 g Obers
  • 400 g griechisches Joghurt
  • 1 EL Zucker
  • 1/2 TL Vanille, gemahlen
  • 3 EL Kokosflocken
  • Saft und Abrieb ½ Bio Limette oder Zitrone

Zubereitung:

Für den Mürbteig

  1. Alle Zutaten rasch zu einem Teig verkneten (am besten mit der Küchenmaschine).
  2. Den Teig rund ausrollen (3-5 mm dick) und in eine Tarteform legen (am besten man verwendet eine Tarteform mit herausnehmbaren Boden).
  3. Den Teig in der Form ca. 30 Minuten kühlstellen.
  4. Nun den Teig bei 180 °C ca. 20-25 Minuten blind backen (ich gebe immer Backpapier auf den Teig und befülle die Form mit getrockneten Linsen).
  5. Die letzten 10 Minuten ohne dem Backpapier und Linsen fertigbacken.
  6. Den Boden etwas auskühlen lassen, vorsichtig aus der Form heben und auf einen großen Teller geben.

Für die Karamellsoße

  1. Den Zucker in einem Topf karamellisieren lassen (Vorsicht-verbrennt leicht!)
  2. Mit dem Obers aufgießen und zu sämigen Karamell einkochen lassen (ca. 10 Minuten bei kleiner Hitze).
  3. Ich gebe dann immer noch etwas Zuckerrübensirup dazu, weil so der Geschmack noch etwas intensiver wird… ist aber nicht Muss!

Jetzt füllen wir unseren Pie

  1. Die halbierten Bananen auf dem Boden verteilen. Mit etwas Limettensaft beträufeln und die Karamellsoße darübergießen (ein bisschen für die Deko aufheben).
  2. Für das Häubchen Obers steif schlagen. Mit dem Joghurt, Zucker, Limetteabrieb und Vanillemark verrühren und die Bananen damit bedecken.
  3. Nun noch ein paar Kokosflocken drüberstreuen.
  4. Für 1-2 Stunden kühl stellen.

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Nach Belieben noch mit ein paar Bananenscheiben belegen und mit Karamellsauce beträufeln…. mmhhh!

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Bon appétit meine Lieben!

Lena ❤

Ein französischer Traum! Tarte Tatin aux figues

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Tatatatatatatarte! Es gibt Tarte Tatin aux figues ❤

Uh lala, cette tarte est magnifique! Tu veux aussi un morceau de Tarte Tatin?

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Ach ich sag euch, es wäre zu schön, wenn man nach dem Genuss dieser wunderbaren Tarte Tatin automatisch fließend Französisch sprechen könnte. Leider ist mein Französisch mittlerweile schon ein bisschen eingerostet und ich bin immer wieder auf der Suche nach den richtigen Wörtern.

Nach meiner Zeit in der Provence ist mir mein halbwegs gutes Französisch peu à peu aus dem Köpfchen verschwunden. Na da muss ich mir wieder Mal mein schlaues Büchlein schnappen und fleißig lernen.

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Diese Tarte ist wirklich ein französischer, kleiner Traum. So leicht umzusetzen, so wunderhübsch und lecker, dass es fast wie Magie erscheint, mondieu!

Wir lieben die Tarte Tatin ja auch abgöttisch mit den klassischen Äpfeln (ein Lieblingsdessert von mir!!!). Da frag ich mich gerade, wieso ich euch noch nie meine klassische Tarte Tatin gezeigt hab? Das hol ich bestimmt bald nach, versprochen!

Heute gibt es schon eine leicht weihnachtliche Variante mit herrlichen Feigen und Cranberries. Der Duft von Zimt und Orange darf hierbei natürlich auch nicht fehlen.

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Die geliebte Tarte Tatin funktioniert mit vielen Obstsorten (mit Äpfel, Birnen, Zwetschgen…) aber die Vorgehensweise ist immer die gleiche: Zucker wird in einer ofenfesten Pfanne karamellisiert (Butter und Gewürze dazu) und mit Obst belegt, dann kommt obendrauf eine Lage Mürbe- oder wenns ganz schnell gehen soll Blätterteig.

Das Ganze wird dann vom Herd in den Ofen geschoben und karamellisiert dort weiter vor sich hin. Goldbraun gebacken kommt die Tarte aus dem Ofen.

Bevor ihr die Tarte stürzt noch 5 Minuten setzen lassen.  Hierfür am besten einen großen Teller auf die Pfanne legen, das Ganze mit schnellem Handgriff wenden und aufpassen, dass euch keine heiße Karamellsosse erwischt.

Voilá, die Tarte kann nun mit Crème fraîche serviert werden. Oder Obers . Oder Eis. Und ganz wichtig: lieben Menschen!

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Na Lust auf verkehrtes Kuchenglück?

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für den Teig:

  • 100-120 g Dinkelmehl
  • 50 g Butter
  • 2 EL Zucker
  • Abrieb 1/2 Bio Orange
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Eidotter
  • 1 EL kaltes Wasser

Für den Belag:

  • 8-10 Feigen
  • eine Handvoll Cranberries
  • 3 EL feiner Rohrzucker
  • 30 g Butter
  • 1 EL Honig
  • 1/2 TL Vanille, gemahlen, (ich nehme diese Tahiti-Vanille von Hagen Grote)
  • 1/4 TL Zimt

Zum Servieren:

  • 2-3 EL Créme fraîche
  • 1 Msp. Vanille, gemahlen
  • 1 TL Abrieb 1 Bio Orange

Zubereitung:

  1. Für den Teig alle Zutaten miteinander verkneten (am besten mit der Küchenmaschine), bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Den Teig in Folie wickeln und ca. 30 Minuten kühl stellen.
  2. Zucker in einer Pfanne hellbraun karamellisieren lassen. Butter, Honig, Zimt und Vanille zugeben und ein paar Minuten weiterköcheln lassen.
  3. Feigen abspülen. Stiele entfernen und die Feigen längs halbieren. Feigen mit der Innenseite auf dem Karamell in der Pfanne kreisförmig anordnen. Die Cranberries in den Zwischenräumen verteilen.feige1
  4. Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Kreis (je nach Größe der Pfanne) ausrollen.   Über die Feigen legen und am Rand gut andrücken.feige3
  5. Tarte bei 180°C auf der untersten Schiene etwa 20-25 Minuten goldbraun backen.
  6. Die Pfanne aus dem Ofen nehmen und die Tarte ca. 10 Minuten abkühlen lassen. Einen großen Servierteller auf den gebackenen Mürbteig setzen und den Kuchen stürzen.
  7. Restlichen Karamell aus der Form über die Feigen geben.feige8
  8. Die Tarte mit Thymianblättern bestreuen und mit Crème fraîche+Vanille+Orangenabrieb servieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Ein Träumchen! Kirsch-Tarte mit Mascarponecreme

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Süßes Glück in sattem Rot!

Meine Lieben, es gibt eine herrliche einfache Sommertarte mit feinstem Kirsch-Ragout und Mascarponecreme –  ein süßes Schlemmergedicht! ❤

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So bevor uns die letzten Kirschen wieder verlassen muss noch schnell eine köstliche Tarte gezaubert werden. Ach, wieso ist die Kirschsaison nur immer so kurz….  Mir schwirren noch immer so viele Ideen im Köpfchen herum, die ich meist nie alle gebacken bekomme. Meine Koch- und Backliste wird immer und immer voller und es kommen täglich neue Ideen dazu… Da ist es oft gar nicht so einfach, sich jeden Tag für etwas zu entscheiden.

Meist lieg ich im Bett oder ich machs mir draußen in der Sonne gemütlich und überlege mir, was ich wohl demnächst zaubern möchte. Was gibts denn gerade so im Garten, auf dem Markt oder was haben wir noch daheim? Und am allerwichtigsten, auf was haben meine Liebsten und ich Lust?

Diese Kirschtarte ist ganz spontan entstanden, da mein lieber Papa noch einmal schnell auf unser Dach gekraxelt ist und fleißig noch ein paar Kirschen runter gepflückt hat. So ein Glück, dass unser Kirschbaum in diesem Jahr so viele und schöne Kirschen getragen hat (das ist nicht jedes Jahr der Fall).

So dann hatten wir noch Mascarpone daheim und eine Tarte back ich ja so und so für mein Leben gerne. Also schnell Teig kneten und die Form damit auskleiden. Der Boden wird dann wieder einmal blind gebacken. Währendessen bereiten wir unser Kirschragout zu (vergesst nich die Kirschen vorher zu entkernen). Mama schimpft immer mit mir, wenn ich in der Küche fleißig meine Kirschen entkerne und dabei die ganze Küche vollgekirscht (mit Kirschsaft vollgespritzt) habe. Ok ich sehe es ja ein, das nächste mal nehme ich mein Schüsselchen voll Kirschen und setze mich in den Garten raus. Da kann ich alles schön einkirschen!

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Das aromatische Kirschragout kommt dann auf den Tarteboden und gekrönt wird die süße Geschichte noch mit einer herrlichen Mascarpone-Joghurt-Creme… Mhhhmmm! Darauf arrangieren wir dann noch ganz stilvoll ein paar Kirschen und dem Genuss steht nichts mehr im Wege.

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Diese fruchitge Tarte ist eine Traumkreation für alle Naschkatzen!

Also schnell ab in die Backstube, bevor die Kirschen wieder Adieu sagen…

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für den Boden:

  • 250 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 125 g Butter, zimmerwarm
  • 50 g Zucker
  • 1 Ei
  • 50 g Haselnüsse gemahlen (oder Mandeln)

Für das Kirschragout:

  • 500 g Kirschen, entsteint
  • 4 EL Rohrzucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • Saft und Schale 1 Bio Orange
  • 2-3 EL Amarettolikör
  • 2 TL Maizena

Für die Creme:

  • 500 g Mascarpone (oder Mascarino)
  • 200 g griechisches Joghurt
  • 2 EL Zucker
  • Mark 1 Vanilleschote
  • 1-2 EL Amarettolikör (nach Belieben)
  • nach Belieben ein paar Schokkoraspel
  • frische Kirschen

Zubereitung:

  1. Alle Zutaten für den Teig in eine große Schüssel geben und kneten, bis er schön glatt und geschmeidig ist.
  2. Dann den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche rechteckig ausrollen ( ca. 3-5 mm dick). Den Teig auf das Nudelholz rollen und damit in die Tarteform gleiten lassen. Den Teig gut in die Form drücken und die Ränder oben glätten (Rest Teig in Tarteletteförmchen geben oder kühl stellen und am nächsten Tag noch eine Tarte backen).
  3. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen. So wenn ihr Zeit habt dann die Form für ca. 10 Minuten in den Tiefkühler stellen.
  4. Backpapier auf den Tarteboden legen und mit Hülsenfrüchten (Linsen, ich nehme auch öfters Couscous…) füllen.
  5. Die Form in den vorgeheizten Ofen bei 180°C geben und ca. 10 Minuten blind backen. Dann die Hülsenfrüchte und das Backpapier wegnehmen und weitere 10-15 Minuten lang backen. Auskühlen lassen und dann vorsichtig aus der Form heben.
  6. Für das Kirschragout die Kirschen mit  Orangensaft, Abrieb, Amaretto und Zucker und Vanillezucker ca. 3-4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Maizena mit etwas Wasser anrühren und das Ragout damit binden. Abkühlen lassen.
  7. Für die Creme Mascarpone mit Joghurt, Vanille, Amaretto und Zucker glatt rühren.
  8. Kirschragout auf dem Boden verteilen.
  9. Die Creme auf die Kirschen geben. Frische Kirschen darauf verteilen. Nach Belieben etwas Schokolade darüber raspeln.tarte6

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Tipp! Diese Tarte könnt ihr auch mit Kirschen aus dem Glas zaubern! Also eine Tarte für alle Jahreszeiten….

Lasst es euch gut gehen!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Ein luftig, süßer Frühlingstraum! Rhabarber-Wähe

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Rhabarber ist ja einer meiner absoluten Frühlingslieblinge!

Die letzte Woche war bei uns sehr rhabarberlastig. Es gab diese unwiderstehlich köstliche Rhabarberwähe, Rhabarber Curd zu meinen Brioches und dann zauberte ich auch noch Holundercreme-Törtchen mit Rhabarber. Achja Zitroneneis mit Rhabarber-Erdbeer-Ragout gab es ja auch noch. Huch, ihr seht… der Rhabarber ist bei uns in der Küche ganz schön beliebt.

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Die Saison ist ja recht kurz, deswegen wird sie von uns in vollsten Zügen ausgenutzt und die zarten Stangen wandern in sehr viele Gerichte. Wir haben ja im Garten auch Rhabarber angepflanzt, aber irgenwie will der nicht größer werden (der fühlt sich denk ich nicht so wohl bei uns). Na gut, dann holen wir unseren Rhabarber eben vom Markt. Ich hoffe ja ganz stark, dass sich unsere Pflänzchen im Garten nächstes Jahr erbarmen und für uns wachsen.

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So jetzt zu dieser Rhabarberwähe. Kurz gesagt: schnell, ganz einfach gemacht und meeega lecker!

Ich habe meine Wähe in einer Tarteform gebacken. Ihr könnt aber auch jede andere runde Kuchenform oder ein tiefes Kuchenblech verwenden. Zuerst kommt der Blätterteig rein. Darauf platzieren wir unsere mit Zucker vermischten Rhabarberstücke.  Dann wird alles schön mit einem Ricotta-Eierguss übergossen… und schon gehts ab in den Ofen!  Ich sags euch der Duft der Durch die Küche strömt ist herrlich!

Nach dem Backen ist die Tarte luftig, weich und aromatisch. Am besten ihr lasst sie etwas abkühlen und serviert sie lauwarm mit etwas Obers oder Eis….. Ach der Frühling ist schon lecker! Was macht euren Frühling besonders köstlich? Habt ihr ein ganz besonders Lieblingsrezept im Frühling! Teilt es mir mit und seid bei meinem frühlingsfrischen Blogevent dabei!

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Hier das Rezept:

Zutaten: 

  • 250 g Ricotta
  • 120 ml Schlagobers
  • 3 Eier
  • 5 EL Zucker
  • Mark 1 Vanilleschote
  • 500 g Rhabarber
  • 1 Blätterteig
  • 1 Prise Salz
  • eine Handvoll Mandeln, geschält

Zubereitung:

Eine Tarteform oder ein kleines Kuchenblech mit Backpapier auslegen. Den Blätterteig darauf legen. Die Teigränder umklappen. Den Teigboden mit einer Gabel einstechen.

Rhabarber waschen und ca. 2 cm große Stücke schneiden, mit 2 EL Kristallzucker vermischen und gleichmäßig auf dem Teig verteilen.

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Ricotta, Schlagobers, Eier, Vanille, 3 EL Zucker und eine Prise Salz in eine Schüssel geben und verrühren. Den Guss gleichmäßig über den Rhabarber gießen. Die Mandeln darüber streuen.

Die Rhabarberwähe bei 190°C in den Ofen schieben und 35-40 Minuten goldbraun backen. Der Rand sollte hellbraun sein.

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Vor dem Servieren nach Belieben mit etwas Staubzucker besieben!

Dazu serviere ich noch gerne etwas geschlagenes Obers oder selbstgemachtes Eis.

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So lecker kann der Frühling sein!

Bon appétit,

Lena ❤

Frühlingsleckereien zum Träumen! Erdbeertarte mit weißer Schokoladencreme

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In einer Woche ist Muttertag! ❤ Na habt ihr euch schon überlegt, was ihr eurer lieben Mami zaubern möchtet….. Ich bringe euch heute gleich einmal zwei Leckereien mit, die Mamis bestimmt begeistern werden.

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Meine Mami hat Schokolade und frische Früchtchen besonders gerne. Na dann ist ja eigentlich klar, welche Törtchen es geben wird. Einmal backen wir eine feine Tarte mit weißer Schokoladencreme und frischen Erdbeeren (ach zum Glück gibts heimische Erdbeeren, die dieses Törtchen zum Leuchten bringen).

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So und mein zweites Törtchen nennen wir mal Schoko-Beeren-Traum! Vier fluffige Schokoböden werden mit einer herrlichen Schoko-Himbeer-Creme zu einem hohen Törtchen aufgebaut und mit Cremerosen verziert. Ach wie schön, oder?

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Es gibt so unzählig viele schöne Momente an die ich mich in Zusammenhang mit meiner Mami erinnere. ❤  Was zählt sind die Gefühle der Geborgenheit, Liebe und Zuneigung, die doch jede Mama einem auf die eine oder andere Art und Weise von Herzen gerne gibt. Genau deshalb kann man doch eigentlich nie genug DANKE sagen.

So und wie sagt man seiner Mami besser Danke als mit einer süßen selbstgemachten Leckerei! Meine Mami weiß es immer so sehr zu schätzen und freut sich über nichts mehr, wenn ich mit ganz viel Liebe etwas für sie zaubere. Na da geht natürlich mein Herz auf. (und der Ofen glüht schon)

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Und wenn ihr noch ein paar Blümchen mitbringt, dann wird die Mama ganz sicher vor Freude strahlen.

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So das Rezept zu meiner Frühlingstarte mit Erdbeeren verrate ich euch gleich heute…. Das Rezept zu meiner hübschen Schoko-Beeren-Torte bekommt ihr auch noch diese Woche! Versprochen! Da werden eure Mamis staunen, wenn ihr mit so einer süßen Torte ankommt.

Diese elegante Schokoladentarte mit Erdbeeren habt ihr ganz schnell gezaubert. Wir machen einen Mürbteig, den wir zunächst einmal blind backen. Darauf kommt dann eine gute Erdbeermarmelade und eine herrliche weiße Schokocreme. Ab in den Kühlschrank und auf Mamis freudige Entdeckung warten.

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Hier das Rezept zu meiner Frühlingstarte:

Zutaten: (für eine große Tarteform, 26-28 cm)

Für den Mürbteig:

  • 200 g Mehl
  • 120 g Butter, in Stückchen
  • 50 g Staubzucker
  • 30 g gemahlene Mandeln
  • 1 Prise Salz
  • Abrieb 1/2 Bio Zitrone
  • 1 Ei
  • 1-2 EL kaltes Wasser
  • 2-3 EL Erdbeermarmelade, zum Bestreichen

Für die Creme:

  • 500 g Mascarino (ihr könnt auch Mascarpone nehmen)
  • 1-2 EL Zucker
  • 150 ml Obers
  • 200 g weiße Schokolade
  • 2 Blatt Gelatine
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • 1-2 EL Orangenlikör
  • 400 g frische Erdbeeren und ein paar Blümchen für die Deko

Zubereitung:

Die Zutaten für den Teig miteinander verkneten. Ich gebe die ganzen Zutaten am liebsten gleich in die Rührschüssel meiner Küchenmaschine, lasse sie so lange rühren, bis sich der Teig zu einer geschmeidigen Kugel verbunden hat. So finde ich es am einfachsten, ihr könnt den Mürbteig aber auch mit der Hand kneten.

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Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen (etwas größer als die Form). Den ausgerollten Teig in die Tarteform heben. Die überstehenden Ränder abschneiden (ich mache dann meist noch kleine Tartelettes aus den Teigresten). Die Tarteform für mind. 30 Minuten kühl stellen.

Den Tarteboden mit einer Gabel mehrmals einstechen. Mit Backpapier und Hülsenfrüchten belegen und bei 180°C ca. 20 Minuten blind backen. Anschließend das Backpapier und Hülsenfrüchte entfernen und ca. 5 Minuten weiterbacken, bis der Boden eine leicht goldbraune Farbe bekommt. Tarteboden auskühlen lassen und vorsichtig aus der Form heben und auf eine Tortenplatte setzen.

Dein Tarteboden mit Erdbeermarmelade bestreichen.

Für die Creme 

Obers mit Vanillemark und Orangenlikör aufkochen lassen. Gelatine einweichen. Die Schokolade grob hacken und in der heißen Flüssigkeit schmelzen lassen. Die ausgedrückte Gelatine ebenfalls in der warmen Flüssigkeit auflösen. Glatt rühren.

Mascarino mit Zucker verrühren und die Schoko-Obers-Mischung unterrühren, bis eine glatte Creme entsteht. Die Creme in den Tarteboden gießen und ca. 2-3 Stunden kühl stellen.

Für den Belag Erdbeeren halbieren und die Tarte großzügig damit belegen. Nach Belieben mit ein paar Blümchen verzieren (bei mir gehören Blümchen im Frühling einfach auf jede Torte).

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So fragt ihr euch jetzt wo ich diese wundervollen Tortenplatten herhabe? Ich verrate es euch…..

es gibt da einen wunderbaren Shop: Home of Cake!

Bei Home of Cake findet Ihr außergewöhnliche Cake Stands,Tortenplatten mit Fuß, Kuchenplatten und Etageren. Die Cake Stands sind überwiegend handgefertigt und bestechen durch ihr einzigartiges Design. Ich bin schon lange in diese Schönheiten verliebt…..

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Dieses kleine mintgrüne Herzstück „Little Candy“ ist für mich etwas ganz Besonderes und bringt Frische in die Küche.  Es wurde von Jörg Benecke, dem Inhaber von Home of Cake, ganz nach seinen Vorstellungen kreiert. Dabei stand neben dem schicken Design natürlich auch die Qualität im Vordergrund. Der Cake Stand ist sehr stabil, etwas kleiner und eignet sich so perfekt für ein kleines Törtchen ( ca. 20 cm) oder auch kleine Cupcakes werden es sich bei mir bald darauf gemütlich machen.

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Meine frühlingssüße Erdbeertarte hat auf der pastellrosaroten Tortenplatte „Sweet Flower“ ein schönes Plätzchen gefunden. Eine traditionelle Keramikmanufaktur aus Portugal hat diese Tortenplatte eigens für Home of Cake entworfen und hergestellt. Die feine Keramik bekommt durch die zarten Pastellfarben und den wellenförmigen Rand eine fein-sinnliche Note. Ich bin verzaubert und werde auf diesen Tortenplatten noch ganz oft meine Leckereien betten.

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Bon appétit, meine Lieben!

Habt einen wunderbaren Sonntag!

Lena ❤

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Die Tortenplatten wurden mir von Home of Cake kostenfrei zur Verfügung gestellt. Ich bin ganz unabhängig begeistert und sage vielen herzlichen Dank! Schaut doch gleich einmal bei Home of Cake vorbei und lasst euch auch von den wundervollen Cake Stands verzaubern!

Achja, nicht vergessen meinen Lieben! Bei meinem frühlingsfrischen Blogevent gibt es diese zauberhafte Tortenplatte „Sweet Flower“ in weiß zu gewinnen. Also mitmachen und vielleicht schlägt das Glück ja bei dir ein!

 

Unser geliebter Apfeltraum! Tarte aux pommes

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Wir lieben diese Tarte abgöttisch! ❤ Ich habe für meine Liebsten diese Apfeltarte – Tarte aux pommes (würden jetzt die Franzosen sagen) gezaubert, die ich euch wärmstens ans Herz legen möchte.

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Ein wahrer Klassiker, der uns immer gerne den Tag versüßt! Manchmal sind die einfachsten Rezepte eben auch die besten. Der Kombination aus knusprigen Mürbteig und fruchtigem Belag aus Apfelkompott und Apfelspalten kann wirklich niemand widerstehen.

Ein Stückchen Tarte geht bei uns einfach immer! Vielleicht noch ein kleines Kügelchen Eis oder Schlagobers dazu….. ach das Leben kann schon wieder sooo lecker sein!

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Der knusprige Boden besteht aus einem Mürbteig. Darauf kommt ein stückiges Apfelmus und Apfelspalten. Auf jedem Fall kommt nach dem Backen noch ordentlich Marillenmarmelade darauf. Das sorgt für einen wundervollen Glanz und Geschmack.

Den Mürbteig müssen wir bei dieser Tarte wieder einmal blind backen. Das heißt wir geben den Teig in die Form und backen ihn mit Backpapier und Hülsenfrüchten belegt ohne Belag. Das machen wir, damit uns der Teig nicht durchweicht. Nach dem blind backen geben wir dann unseren Belag darauf und dann gehts noch einmal in den Ofen, bis die Äpfel leicht bräunlich sind. Ach der Duft der durch die ganze Küche strömt… herrlich!

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Diese französiche Patisseriekunst verführt zum Träumen!

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Also meine Lieben, zaubert diesen Traum von einer Tarte auch für eure Feinschmecker!

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für den Mürbteig:

  • 200 g Weizenmehl
  • 40 g Zucker
  • etwas Vanillemark
  • eine Prise Meersalz
  • 125 g kalte Butter
  • 1 Eidotter
  • 1EL kaltes Wasser

Für den Belag:

  • 1,2 kg säuerliche Äpfel
  • 70 g Butter
  • 4-5 EL Zucker
  • Saft 1/2 Zitrone
  • 2-3 EL feine Marillenmarmelade

Zubereitung:

Für den Mürbteig das Mehl, den Zucker, Salz und die kalte Butter in Stückchen in eine Schüssel geben und zu Streuseln verreiben. Dann den Eidotter und das kalte Wasser dazugeben. Alles rasch zu einem geschmeidigen Teig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und ca. 20 Minuten kühl stellen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwas größer als eine Tarteform (ca. 26 cm) ausrollen und vorsichtig hineinlegen. Den Teigboden mit einer Gabel mehrmals einstechen. Mit Backpapier und Hülsenfrüchte belegen. Im Ofen bei 180°C ca. 20 Minuten vorbacken.

Inzwischen bereiten wir den Belag zu. Die Äpfel schälen.

Für das Apfelmus die Hälfte der Äpfel in Würfel schneiden und in einen Topf geben. 50 g Butter, 2-3 EL Zucker und etwas Zitronensaft dazugeben. Alles aufkochen lassen und in ca. 10 Minuten weich kochen. Das Kompott leicht zerstampfenn (es können ruhig noch ein paar Stückchen dabei sein).

Die übrigen Äpfel in dünne Spalten schneiden und mit Zitronensaft beträufeln.

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Die Tarteform aus dem Ofen nehmen. Backpapier und Hülsenfrüchte entfernen. Das Apfelmus auf dem Teigboden verteilen und die Apfelspalten rosettenförmig darauflegen. Die übrige Butter (ca. 20 g) in kleinen Stückchen darauf verteilen und etwas Zucker darüberstreuen.

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Die Tarte bei 180°C ca. 25 Minuten backen, bis die Apfelspalten leicht bräunen.

Tarte aus dem Ofen nehmen. Die Marmelade mit etwas Zitronensaft erwärmen und die heiße Tarte damit gleichmäßig bepinseln.

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Die Tarte abkühlen lassen und aus der Tarteform heben.

Voilá, fertig ist unser Prachtstück!

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Variante mit Frangipane! Diese Tartevariation ist bei uns auch sehr beliebt ❤

Für die Frangipane 125 g weiche Butter mit 100 g Staubzucker cremig mixen. 1 Ei und 1 Eidotter zugeben und cremig verrühren. 2 EL Mehl, 100 g gemahlene Mandeln, Zimt und etwas Calvados untermischen. Hier müssen wir den Teig nicht blind backen. Wir geben die mit teigausgekleidete Form für ca. 15 Minuten in den Kühlschrank. Dann streichen wir die Frangipane auf den gekühlten Boden und belegen wieder mit Apfelspalten. Mit etwas Zucker bestreuen und bei 180°C ca. 30 Minuten in den Ofen. Mit heißer Marillenmarmelade bestreichen und schon kann man ein Stückchen davon genießen.

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Bei uns gabs dazu noch ein cremiges Joghurteis…mhmmm (das Rezept bekommt ihr bald).

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Sündig gut! Schoko-Salzkaramell-Tarte mit Pekannüssen

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Eine Tarte zum Dahinschmelzen! ❤ Ihr Belag aus feinem Salzkaramell und Schokocreme macht sie doppelt verführerisch.

Tarte au chocolat et caramel salé –  du bist unser Seelenschmeichler!

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So ich bin wieder einmal im Tartefieber!

Diesmal hab ich etwas ganz süßes und sagen wir mal „sündiges“ für euch. Ein knuspriger Mürbteig, eine aromatische Salzkaramellschicht mit Pekannüssen und dazu noch eine feine Schokocreme…. ach sooo macht sündigen doch Spaß! Na was meint ihr? Man gönnt sich dann halt nur ein kleineres Stückchen (der Figur zuliebe).. und schwelgt im Genuss!

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Salzkaramell und ich sind ein traumhaftes Pärchen. Ok ich glaub, dass wisst ihr mittlerweile schon, aber um es noch einmal zu erwähen…. Salzkaramell ich ❤ dich!

Ich finde ja, ohne das Fleur de Sel schmeckt die Tarte wirklich nur süß und schokoladig, das Salz gibt einfach den besonderen Kick. Unbedingt ausprobieren!

Wieviel Fleur de Sel ihr verwendet, ist natürlich eurem persönlichen Geschmack überlassen, ich finde aber, dass diese Tarte schon ein bisschen was verträgt.

Ich nehme für die Schokocreme am allerliebsten eine gute Zartbitter-Valrhona Schokolade, aber natürlich könnt ihr auch eine andere Schokolade verwenden, das muss keine Valrhona sein. Ihr solltet aber schon darauf achten, dass es eine wirklich gute Schokolade ist. Zu süß sollte sie nicht sein, da der Karamell ja schon mächtig sweeet ist.

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Ein Traum von Tarte! Knusprig-zart der Boden, herb-cremig der Karamell, sahnig-üppig die Schokoladenschicht, genau das Richtige für eine genussvolle Kaffeerunde mit euren Liebsten!

Meine Liebsten waren hin und weg von dieser Tarte und konnten keinem Stückchen lange widerstehen…

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Backt es nach!

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für den Teig:

  • 200 g Mehl
  • 40  g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 125 g Butter
  • eine Prise Salz
  • 1 Eidotter
  • 2 EL kaltes Wasser

Für den Salzkaramell:

  • 150 g Zucker
  • 150 ml Obers
  • 70 g Butter
  • 1/2 TL Fleur de Sel

Für die Schokoganache:

  • 250 g Zartbitterschokolade (ich nehme gerne Valrhona)
  • 200 ml Obers
  • 40 g Butter
  • 2 Handvoll Pekannüsse, grob gehackt

Zubereitung:

Für den Teig 

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Mehl, Zucker, Butter und Salz in einer Schüssel mit den Fingern zu Streuseln verkneten. Mit Eidotter und 1-2 EL kaltem Wasser  zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Teig in Frischhaltefolie wickeln und ca. 20 Minuten kühl stellen.

Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwas größer als eine Tarteform (26cm) ausrollen und vorsichtig in die Form legen. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen. Mit Backpapier und Hülsenfrüchte (ich nehme auch gerne Couscous) belegen. Im Ofen bei 180°C HL ca. 20-25 Minuten goldbraun backen. Dabei nach ca. 15 Minuten das Backpapier und die Hülsenfrüchte entfernen und den Teig weiterbacken. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Dann vorsichtig aus der Tarteform heben.

Für den Karamell

Den Zucker bei mittlerer Hitze schmelzen. Obers zugießen und ca. 5 Minuten leicht köcheln lassen, bis sich alle Zuckerklümpchen aufgelöst haben. Die Butter und das Fleur de Sel unterrühren, bis die Sauce schön cremig ist. Etwas abkühlen lassen und auf den Tarteboden gießen.

Eine Handvoll gehackte Pekannüsse darauf verteilen.

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Für die Ganache

Kuvertüre grob hacken und in eine Schüssel geben. Obers erhitzen und über die Schoko gießen. Rühren, bis die Kuvertüre aufgelöst ist. Butter unterrühren, bis eine glatte Creme entstanden ist.

Die Creme auf der Karamellschicht verteilen.

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Die Tarte für mind. 2-3 Stunden kühl stellen.

Vor dem Servieren mit einer Handvoll gehackten Pekannüssen und nach Belieben noch etwas Fleur de Sel bestreuen.

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Beglückt eure Familie und Freunde mit dieser Leckerei… Ein Glücklichmacher ist diese Tarte auf alle Fälle! ❤

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Bon appétit, meine Lieben!

Habt ein bezauberndes Wochenende! Es soll ja richtig schön warm werden…. Ach ich freu mich schon, mit meiner Mama am Balkon die Sonne zu genießen und dabei etwas Leckeres zu vernaschen.

Lena ❤

Verführerisch gut! Schokoladen-Ganache-Tarte mit Lemon Curd und Crème Chantilly

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Ein knuspriger Schokomürbteig – gefüllt mit einem aromatischen Lemon Curd und einer Schokoganache. Na wie klingt das?

Gekrönt wird diese verführerische Geschichte noch mit cremigen Vanille – Obers – Tupfen. Wie die Franzosen, sage ich gerne Crème Chantilly dazu. Klingt doch schöner als Obers finde ich. Na egal, wie wir es nennen, schmecken tut diese Tarte einfach köstlich. ❤

Die Kombination von Zitrone und Schokolade ist einfach himmlisch. Auch wenn ein Mancher jetzt vielleicht denkt, dass Zitrone und Schokolade nicht zusammen passen…. Glaubt mir die Kombination ist göttlich. Mein lieber Papi isst auch seit Jahren am allerliebsten Schokoladen und Zitroneneis gemeinsam. Tja, der weiß halt was gut ist, auch wenn meine Mami da hin und wieder die Stirn runzelt. Nun sind wir alle überzeugt… Schoko und Zitrone = mega lecker!

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Kennt ihr Curd? Nein dann sofort ab in die Küche und Curd kochen! Man kann so gut wie mit jeder Frucht einen Curd zaubern. Ein Favorit von mir ist Lemon Curd. Dafür werden einfach Eier mit Dotter und Zucker vermixt. Dann kommt noch Zitronensaft und Abrieb dazu. Das Ganze wird dann langsam dicklich eingekocht und zum Schluss kommt noch kalte Butter dazu. Also wie ihr seht, keine komplizierte Geschichte. Der Geschmack eines Curds ist intensiv, cremig und einfach nur leeeecker. Auch sehr gut geeignet sind Mangos, Passionsfrüchte, Orangen, Himbeeren, Rhabarber usw…. Probiert es aus und ihr werdert curdisiert!

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So wir machen es uns jetzt mit dieser Tarte gemütlich und genießen den sonnigen (im Winter) Sonntag…. Ach ich glaube, der Frühling lässt schon bald grüßen. Ich freue mich!

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Hier das Rezept:

Zutaten: (für eine große Tarteform und 4-5 kleine Tartelettes)

Schokomürbteig:

  • 200 g Mehl
  • 20 g Kakaopulver (ungesüßt)
  • eine Prise Salz
  • 50 g Staubzucker
  • 1 EL Vanillzucker
  • 130 g Butter, in Sückchen
  • 1 Ei
  • 2 Eidotter

Lemon Curd:

  • 2 Eier
  • 2 Eidotter
  • 120 g Staubzucker
  • 1 EL Maizena
  • 120 ml Zitronensaft
  • Abrieb 1 Bio-Zitrone
  • 80 g kalte Butter, in Stückchen

Schokoganache:

  • 250 ml Obers
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • 250 g Schokolade (ich nehme gerne eine mit 60%)

Crème Chantilly:

  • 350 ml Obers
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • 2-3 EL Zucker

Zubereitung:

Für den Mürbteigboden das Mehl mit dem Kakao, Zucker und Vanillemark vermischen. Die Butter bröselig unterkneten. Das Ei und die Eidotter zugeben und rasch zu einem glatten Teig kneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und etwas flach drücken. Den Teig ca. 30 Minuten kühl stellen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche (oder auf einem Backpapier) zu einem ca. 3 mm dicken Teig ausrollen. Eine Tarteform damit auskleiden. Die Ränder abschneiden und den restlichen Teig noch einmal ausrollen und Tartelettes-Formen damit auskleiden. Den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen.

Den Boden mit Backpapier belegen und getrocknete Hülsenfrüchte zum Beschweren einfüllen. Den Boden bei 170°C ca. 15 Minuten lang blind backen. Dann das Backpapier+Hülsenfrüchte entfernen und den Boden weiter 10 Minuten backen. Den Boden vollständig auskühlen lassen und vorsichtig aus der Form auf einen großen Teller heben.

Für das Lemon Curd die Eier mit den Dotter und Zucker hellschaumig schlagen. Zitronensaft, Schale und Maizena unterrühren. Die Masse in einen Topf geben und unter ständigen Rühren bei mittlerer Hitze dicklich einkochen lassen (ca.5-8 Minuten). Den Topf vom Herd nehmen und die kalten Butterstückchen unterrühren. Den Topf mit Frischhaltefolie abdecken und ganz abkühlen lassen.

Für die Schokoganache Obers mit Vanille aufkochen. Die gehackte Schokolade zugeben und schmelzen lassen. Die Ganache glatt rühren.

Für die Créme Chantilly Obers cremig steif schlagen. Vanillemark und Zucker unterrühren.

So jetzt geht’s ans Zusammenbasteln!

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Den Tarteboden mit dem abgekühlten Lemon Curd bestreichen.

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Dann die Schokoganache behutsam daraufgießen und verstreichen.

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Die Tarte für mind. 30 Minuten kühl stellen.

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Die Crème Chantilly in einen Spritzbeutel füllen und kleine Tupfen auf die Tarte spritzen. Nach Belieben mit Schokoplätzchen garnieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

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Habt einen schönen Sonntag!

Lena ❤

 

Ein großer Luftikuss! Soufflierte Topfentarte mit Preiselbeermarmelade

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Une tarte très special! Diese Tarte ist bei uns ein Dauerbrenner und ein wahres Träumchen! ❤

Einfach, schnell und soooo gut!

Ich habe sie schon oft gebacken und wir sind immer wieder aufs Neue begeistert. Letztens ist mir vom Kekserl backen noch etwas Mürbteig übrig geblieben. Weitere Kekserl wollte ich nicht backen… Na da war mir gleich klar, dass noch schnell eine Tarte gezaubert werden muss. Bei dieser Tarte braucht es nicht viel Vorbereitung, vor allem wenn der Teig schon fertig ist. Dann heißt es nur noch schnell die Topfenmasse zubereiten. Ab in den Ofen und staunen wie die Tarte in die Höhe schießt. Ach das ist jedes Mal ein schöner Anblick.

Dann schnell aus dem Ofen holen, mit Puderzucker bestäuben und sofort euren Liebsten servieren. So schmeckt sie am besten und man hat den vollen Genuss. Mit der Zeit fällt sie etwas zusammen, aber schmecken tut sie so und so immer.  Wer möchte kann noch etwas Obers oder Vanilleeis dazu servieren. Auch frische Beeren passen hervorragend – jetzt im Winter könnte man ein aromatisches Ragout zaubern.

Also, wenn ihr mein Topfensoufflé mögt, werdet ihr diese Tarte nicht mehr hergeben wollen.

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Probiert diese Tarte doch mal! Ich glaube ihr werdet sie lieben.

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für den Tarteboden: 

  • 120 g Mehl
  • 50 g Staubzucker
  • Abrieb 1/2 Bio-Zitrone
  • 1 EL Vanillezucker
  • 100 g Butter
  • 1 Eidotter

zum Bestreichen:

  • 3-4 EL Preiselbeermarmelade

Für die Topfen-Soufflé-Masse:

  • 250 g Topfen
  • 4 Dotter
  • Mark 1 Vanilleschote
  • Saft und Abrieb von 1 Bio Zitrone
  • 4 Eiklar
  • 80 g Feinkristallzucker
  • 30 g Maisstärke

Zubereitung:

Tortenboden: Aus allen Zutaten rasch einen Mürbteig kneten, mit Klarsichtfolie abdecken und im Kühlschrank 1 Stunde rasten lassen. Mürbteig dünn ausrollen. Eine Tarteform mit dem Mürbteig auslegen und mit einer Gabel mehrmals stupfen, damit keine Blasen entstehen. Mit Backpapier belegen, dieses mit Erbsen oder Linsen beschweren und im vorgeheizten Backrohr bei 190 °C ca. 5 Minuten blind backen. Backpapier und Linsen bzw. Erbsen entfernen, Teig auskühlen lassen und mit Preiselbeerenmarmelade bestreichen.

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Soufflé: Topfen mit Dotter, Vanillemark, Zitronensaft, Zitronenschale und einer Prise Salz glatt rühren. Eiklar steif schlagen, dabei den Kristallzucker einrieseln lassen. Eischnee und Maisstärke vorsichtig unter die Topfenmasse heben. Soufflé glatt auf den Mürbteigboden streichen und im vorgeheizten Backrohr bei 180° C ca. 30-35 Minuten backen.

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Die Tarte mit Puderzucker bestäuben und sofort servieren.

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Nach Belieben noch mit etwas geschlagenem Obers servieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤