Gute Laune-Küche! Grüne Hühner-Nuggets mit Paprika-Aioli und knusprigen Kartoffelscheiben

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Ganz in Grün – mit viel frischer Petersilie! ❤

Das ist doch was fürs Auge! Wenn ihr eure Liebsten überraschen wollt, dann bekennt Farbe und tischt diese grünen Chicken-Nuggets auf.

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Und weil und die grünen Hühnerstreifen nicht genug sind, gibt’s noch eine herrlich, orange Paprika-Aioli dazu. Na wenn das kein neues Lieblingsessen für die ganze Familie ist!

So dann schnell noch ein paar Kartoffeln in Scheiben schneiden, mit Olivenöl und frischen Kräutern mischen und hopp ab in den heißen Ofen damit…. Nach Lust und Laune zaubere ich noch eine große Schüssel Salat dazu, auf die wir uns alle gerne stürzen.

Bei diesem Gericht ist mein Kenwood Quad Blade Zerkleiner ein wirklich feiner Helfer! Meine Petersilienbrösel werden wunderbar fein und grün. Da braucht man sich nicht um Kopf und Kragen hacken.  Auch eine cremige Aioli zu zaubern ist mit dem Chopper ein leichtes Spielchen – Einfach alles rein in den Behälter und mixen. Dann lassen wir das Öl durch die spezielle Vorrichtung dazulaufen und im Nu haben wir eine herrlich, aromatische Aioli. Ja manchmal zahlen sich solch Küchenhelferlein wirklich aus!

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Na ist euch mein neues Gmundner-Geschirr aufgefallen? Ich bin wieder ganz hin und weg und würde am liebsten jedes Gericht von diesen Tellerchen essen.

In das farbenfrohe Landlust-Design hab ich mich gleich verliebt und mittlerweile schon eine innige Beziehung aufgebaut. Für mich versprüht dieses Design gute Laune, Wärme und macht einfach Lust auf gutes Essen! Auch wenn das Wetter momentan wirklich schlecht gelaunt ist, holen wir uns mit den Keramikschätzchen ein paar Sonnenstrahlen auf den Tisch.

Bei diesem Gericht serviere ich die gebackenen Hühnerstreifen gerne auf einer großen Platte, wo sich dann jeder selber seine Stücke schnappen kann. Dann einmal rein in den Paprika-Dip und ab in den Mund! Mmmmmh…. und noch einmal von vorne!

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Auf die Nuggets, fertig, los!

Hier das Rezept:

Zutaten (für 4-6 Portionen)

  • 500-600 g Hühnerbrust (Bio-Qualität)
  • 1 Bund frische Petersilie
  • 5 Scheiben Toastbrot
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Eier
  • 3 EL Obers (Sahne)
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Öl zum Ausbacken

Aioli:

  • 3 rote Paprikaschoten
  • 2 TL Paprikapulver
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Eidotter
  • 2 Scheiben Toastbrot
  • etwas Zitronensaft
  • 150 ml Olivenöl
  • 2-3 EL griechisches Joghurt
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle, Zucker

Für die Kartoffelscheiben:

  • 1 kg Kartoffeln
  • 4 EL Olivenöl
  • 2 Rosmarinzweige
  • 2 Thymianzeige
  • 2 Oreganozweige
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Grüne-Nuggets

  1. Das Fleisch in längliche Streifen schneiden und mit Salz und Pfeffer würzen.
  2. Die Eier mit Obers verschlagen.
  3. Für die Panade das Toastbrot mit Petersilie und Knoblauch vermixen (am besten in einem Chopper). Die grünen Brösel auf einer Platte verteilen und etwas Salz untermischen.
  4. Die Hühnerstreifen durch die Eimischung ziehen und dann in den Brösel wälzen.
  5. Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Die Hühnerstücke darin nacheinander ausbacken, dabei immer einmal wenden. Es soll schön knusprig sein.
  6. Aus dem Öl heben und gut auf Küchenpapier abtropfen lassen.
  7. Im Ofen bei 150°C warm halten, bis alle Hühnerstreifen ausgebacken sind.

Aioli

  1. Paprikaschoten halbieren und auf ein leicht geöltes Blech (Form) geben. Bei 200°C ca. 25 Minuten backen, bis die Haut dunkel ist.
  2. Etwas abkühlen lassen und die Haut abziehen. Das Paprikafleisch in einen Mixbehälter geben.
  3. Paprikapulver, Eidotter, Knoblauchzehen, Zitronensaft und Toastbrot zugeben. Alles zu einer feinen Paste vermixen.
  4. Das Öl langsam dazulaufen lassen, dabei immer weiter mixen, bis es eine schöne cremige Konsistenz hat. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.
  5. Zuletzt das griechische Joghurt unterrühren.

Für die Kartoffelscheiben

  1. Die Kartoffeln gut waschen (nach Bedarf schälen). In Scheiben (ca. 4 mm dick) schneiden.
  2. Mit Olivenöl, den Kräutern und den Gewürzen vermengen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech verteilen.
  3. Bei 200°C ca. 30-35 Minuten backen, bis sie gar und knusprig sind.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Neue Sommer-Liebe! Panisses mit Ratatouille und Aioli

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Panisses-Liebe! ❤

Na habt ihr eine Ahnung was das sein könnte….? Ich bin beim Stöbern in meinen französischen Kochbüchern über ein Rezept gestolpert, welches einfach nicht mehr aus meinem Köpfchen verschwinden wollte. Tage vergingen, aber diese Panisses blieben in Erinnerung und riefen innerlich zu mir: „Leeeena, mach uns! Wir wollen unbedingt auf deine Tellerchen!“

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Na gut! Überredet und schon war die Panisse-Masse angerührt und wartete darauf uns alle glücklich zu machen…

Achja ich wollte euch ja verraten, was Panisses sind…. Gebratene Kichererbsenstangen!

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Die Zubereitung ist très simple. Kichererbsenmehl wird mit Wasser angerührt und dann ähnlich wie Polenta in kochendes Wasser (mit Olivenöl, Kräuter, Gewürze) gegeben und zu einem Brei gekocht. Dieser kommt dann in eine Form und muss gut auskühlen (über Stunden). Dann werden daraus fingerlange Stangen geschnitten und in Olivenöl rundum knusprig gebraten. Voilà das wars auch schon! Hört sich doch nicht schwer an, oder?

Auch für Kinder eine gesunde Alternative, die bestimmt gut ankommt!

Die Panisses werden unglaublich knusprig, bleiben innen sehr cremig und schmecken einfach toll. Ach ich müsst diese Stangen einfach selbst einmal ausprobieren!

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Dieses typisch provenzalische Rezept ist ein klein wenig aufwendig, aber auch wirklich nur, weil der Teig ein paar Stunden im Kühlschrank ruhen sollte. Belohnt wird man dann mit einem Gericht, das vom Aussehen her etwas an Pommes erinnert, aber uns einfach an Sommer, Sonne und Meer denken lässt.

Für Snacks haben die Franzosen, die ihre Hauptmahlzeiten ja gerne ausgiebig zelebrieren, nicht gaaanz so viel übrig. In Nizza allerdings gönnt man sich zwischen den Mahlzeiten gerne einmal Panisses. Ich habe einfach mal ein Hauptgericht daraus gemacht und meine Familie damit begeistert (also ich denke, diese Stangerl wird’s bei uns noch öfter geben).

Wenn ich mit meiner Mama im September in Nizza bin, werden wir uns durch die Panisses schlemmen (ich werde berichten, ob meine besser waren). Die haben schon wirklich sehr gut geschmeckt, also liebe Franzosen gebt euch viel Mühe mich zu überzeugen.

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So und natürlich gibt’s noch ein bisschen Gemüse dazu und eine herrlich aromatische Sauce zum Eintunken.  Na was bietet sich hier besser an als ein buntes Ratatouille! Es schmeckt nach Süden und Sonne pur. In unserem Garten sprießt das Gemüse ja gerade nur so vor sich hin…. und wandert gleich in die Pfanne.

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Lust auf diese Kichererbsenstangen bekommen?

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für die Panisses:

  • 250 g Kichererbsenmehl
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 Thymianzweige, Blättchen abgestreift
  • 1 Rosmarinzweig, Nadeln fein gehackt
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Öl zum Ausbraten

Für das Ratatouille:

  • 1 Zucchini
  • 1 Aubergine
  • je eine kleine rote und gelbe Paprika
  • 1 Tomate
  • 1 kleine Zwiebel, fein gehackt
  • 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 2 EL Tomatenmark
  • ca. 150 ml Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 3-4 Stiele Oregano, Blätter abgestreift
  • 2 Thymianzweige, Blätter abgestreift
  • frischer Basilikum
  • Olivenöl zum Anbraten

Für die Sauce Aïoli:

  • 2 Knoblauchzehen
  • grobes Meersalz
  • 2 Eidotter
  • 150 ml Olivenöl
  • 2-3 EL Naturjoghurt
  • eine Handvoll Basilikum
  • Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Panisses

  1. Das Kichererbsenmehl und 400 ml Wasser kräftig mit dem Schneebesen verrühren.
  2. Weitere 400 ml Wasser mit dem Olivenöl, 3/4 TL Salz, Pfeffer und den Kräutern in einem großen Topf erhitzen, bis es leise kocht.
  3. Das angerührte Kichererbsenmehl unter ständigem Rühren in das Wasser gießen und die Masse bei mittlerer Hitze weitere 5 Minuten kochen lassen (dabei immer fleißig rühren). Der Teig sollte dann fest sein (so ähnlich wie Polenta).
  4. Eine flache rechteckige Form oder ein Blech mit etwas Olivenöl ausstreichen. Die Kichererbsenmasse ca. 2 cm hoch hineingeben und glatt streichen (am besten mit leicht beölten Händen oder einen Löffel). Im Kühlschrank fest werden lassen (ca. 2-3 Stunden).panisse2
  5. Die Masse in ca. 2 cm breite, fingerlange Stangen schneiden.panisse3
  6. Öl (ca. 80-100 ml) in einer großen Pfanne erhitzen. Die Kichererbsenstangen portionsweise hineingeben und rundum goldbraun ausbacken (das dauert ca. 10 Minuten). Die Stangen sollen auf jeder Seite gut gebräunt sein, also immer fleißig wenden. Auf Küchenpapier abtropfen lassen, nochmals salzen und am besten sofort servieren.panisse5

Ratatouille

  1. Das Gemüse waschen und in kleine Würfel schneiden.
  2. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebel, Auberginen- und Paprikawürfel darin anschwitzen (ca. 5 Minuten).
  3. Knoblauch und übriges Gemüse dazugeben. Tomatenmark und gehackte Kräuter einrühren und kurz andünsten.
  4. 100-150 ml Gemüsebrühe nach und nach zugießen, mit Salz und Pfeffer würzen.
  5. Gemüse ca. 15 Minuten bei mittlerer Hitze garen.

Sauce Aïoli

  1. Knoblauchzehen mit einer guten Prise Salz fein zermusen (mit dem Mörser oder großem Messer).
  2. Dotter mit dem Knoblauchsalz verrühren.
  3. Olivenöl nach und nach tröpfchenweise mit dem Schneebesen unterschlagen, bis eine leicht dickliche Sauce entsteht.
  4. Mit Salz, Pfeffer, nach Belieben Chili würzen.
  5. Zum Schluss Joghurt und Basilikum unterrühren. In Schälchen füllen und kühl stellen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Gaumenkino! Fenchel-Empanadas mit Kernölaioli

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So meine Lieben, heute habe ich ein ganz besonderes steirisches Schmankerl für euch!

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Dieses Buch nennt sich „Gaumenkino“ und ist ein wahrer Kocbhuch-Schatz. Wie ihr ja wisst, wohne ich momentan in Graz und dort gibt es das gleichnamige kleine Restaurant „Gaumenkino“. Ich hab schon so einiges von diesem Lokal gehört und jetzt nachdem ich dieses Buch durchgestöbert habe, ist mir eines sofort klar geworden. Ich muss schleunigst mal ins Gaumenkino!

Die Inhaber des Gaumenkinos (die Buchautoren), Angela Hirman und Ernst M. Preininger legen besonders viel Wert auf Saisonalität, Regionalität und verarbeiten ausschließlich Produkte aus der Region.

„Wir wollen von Anfang an den Beweis erbringen, dass es möglich ist, absolut saisonal zu kochen, ohne dabei auf den Genussfaktor und auf Ausgewogenheit verzichten zu müssen.“

Dieses Buch hat mich so in den Bann genommen, da ich genau die gleiche Koch-Philosphie vertrete. Im Gaumenkino findet man genau wie bei mir Fleisch nur selten auf der Speisekarte. Ein paar wirklich schöne Fleischrezepte sind mit dabei, aber ganz so wie ich es auch sehe: Hin und wieder Fleisch, dafür aber höchste Qualität, dann wird’s was Gutes.

In dem Buch wird mit so vielen unterschiedlichen Rezepten gezeigt, wie man Gerichte kreativ variieren kann – je nachdem, welche Lebensmittel das jahreszeitliche Angebot gerade bereit hält.

Das Kochbuch versammelt Rezepte für die warme und kalte Jahreszeit. Diese Aufteilung finde ich sehr gut und vor allem übersichtlich. Die Küche des Gaumenkinos kombiniert vertraute Klassiker mit vielfältig inspirierten und spannenden Ideen.

So jetzt wollt ihr bestimmt wissen, was im Gaumenkino steckt. Ja ich verrate es euch:

  • Über 160 erprobte Rezepte mit saisonalen Zutaten
  • Eine umweltbewusste und nachhaltige Küche
  • Leicht verständliche und ausführliche Anleitungen
  • praktische Grundrezepte (wie z.B. Erdäpfel- oder Nudelteig), Schritt für Schritt erklärt
  • Klassiker aus Omas Küche (wie z.B. meine geliebten Erdbeer-Topfen-Knödel)  und neue, moderne Rezepte (wie z.B. meine ausprobierten Fenchel-Empanadas)
  • und natürlich wunderschöne Bilder

Ein paar Rezepte sind mir schon beim Allerersten Durchblättern in die Augen gesprungen. Als ich diese Fenchel-Empanadas mit Kernöl-Aioli gesehen habe, wusste ich sofort, diese werden am Wochenende ausprobiert. Meine Familie und ich sind ja große Aioli-Liebhaber und als echte Steirer finden wir die Variante mit Kernöl einfach göttlich.

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Dann entdeckte ich auch gleich noch eine Polenta-Pizza, die mit buntem Gemüse belegt war… ach die Idee fand ich großartig und schon befand sie sich schon im Ofen und machte meine Liebsten und mich furchtbar glücklich (das Rezept dazu bekommt ihr in den nächsten Tagen – heute sind einmal die Empanadas an der Reihe).

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Wenn es dann wieder etwas kälter wird, probiere ich bestimmt noch die knusprigen Polentanockerl mit cremigen Sellerie-Apfel-Nuss-Salat aus. Huch das klingt schon so gut! Auch die Erdäpfel-Schafskäse-Fritter, der gebackene Hokkaido-Kürbis, das Erdäpfel-Karotten-Chili mit Maisbrot und der Marillenkuchen „Upside down“ stehen schon auf meiner Koch- und Backliste und warten auf ihren Einsatz.

Ich kann dieses Kochbuch nur jedem empfehlen, der die kreative und vor allem die vegetarische Küche liebt. Alle Rezepte sind sehr gut verständlich geschrieben und somit denke ich auch für Anfänger in der Küche gut geeignet. Beim Durchblättern und betrachten der ausgesprochen schönen Bilder wird die Lust aufs Selberkochen geweckt (bestimmt auch bei dem ein oder anderen Kochmuffel).

Ich mach mirs jetzt mit meinem Gaumenkino auf dem Liegestuhl gemütlich und wünsche euch viel Vergnügen mit diesen Empanadas, die ich für euch gezaubert habe.

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So jetzt komm ich endlich zu den unglaublich köstlichen Empanadas mit Fenchel und der zum Reinlegen leckeren Kernölaioli. Glaubt mir da würde man sich wirklich gerne reinsetzen 🙂

Die Zubereitung ist gar nicht schwer und geht mit etwas Hilfe (beim Füllen und Formen) auch ganz schnell. Zuerst wird ein einfacher Topfenteig (ein tolles Grundrezept) geknetet. Während dieser im Kühlschrank ruht, bereiten wir die Fenchel-Fülle vor. Der Teig wird ausgerollt, runde Kreise werden ausgestochen, mit der Fülle belegt und zu Halbmonden geformt. Schön sehen sie aus!

Ab in den Ofen damit, bis sie schön goldbraun sind. In der Zwischenzeit zaubern wir ganz flott unsere Kernölaioli und freuen uns darauf die Empanadas darin eintunken zu können.

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Probiert diese Empanadas unbedingt aus und glaubt mir, eure Gäste werden euch dafür lieben!

Das Rezept habe ich bei der Füllung ganz leicht nach meinem Geschmack abgewandelt und zur Aioli hab ich noch etwas Knoblauch und Joghurt dazu geschmuggelt.

Hier das Rezept:

Für den Teig:

  • 150 g Mehl
  • 150 g Topfen
  • 75 g Butter
  • Salz

Für die Fülle:

  • 1 Fenchelknolle
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Karotte
  • ein kleiner Schuss Weißwein
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Butter zum Anbraten
  • 2-3 Thymianzweige
  • 1 Ei zum Bestreichen
  • 2-3 TL Leinsamen zum Bestreuen

Für die Kernölaioli:

  • 2 frische Eidotter
  • 1 Knoblauchzehe
  • etwas Fleur de Sel
  • 1 TL Dijon Senf
  • 150 ml Kürbiskernöl
  • 2 EL Joghurt
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

  1. Für den Teig alle Zutaten zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten. In Folie wickeln und für 30 Minuten kühl stellen.
  2. Für die Fülle die Fenchelknolle fein nudelig schneiden. Die Karotte und die Zwiebel in kleine Würfel schneiden. Das Gemüse in Butter anbraten (ca. 10 Minuten). Mit einem Schuss Weißwein ablöschen und zugedeckt weichdünsten. Mit Salz, Pfeffer und Thymian gut abschmecken. Das Gemüse abkühlen lassen.
  3. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und rund ausstechen (ca. 5-6 Zentimeter).
  4. Die Ränder mit verquirltem Ei bestreichen und in die Mitte jeweils einen Klecks Fenchelfülle geben. Zu Halbmonden zusammenklappen und die Ränder gut verschließen.
  5. Die Empanadas auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen und mit Ei bestreichen. Mit Leinsamen bestreuen.empanadas2
  6. Bei 180°C ca. 15-20 Minuten goldbraun backen.
  7. Für das Aioli die Knoblauchzehe mit dem Salz zermusen (mit dem Mörser geht das sehr gut). Eidotter und Senf zugeben und mit dem Schneebesen glatt rühren. Kernöl im dünnen Strahl einfließen lassen und dabei mit dem Schneebesen rühren, bis eine cremige Konsistenz entsteht. Zuletzt Joghurt unterrühren und mit Salz, Pfeffer abschmecken.
  8. Die Empanadas mit dem Aioli servieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

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Achja, die liebe Angela Hirman hat übrigens auch Ernährungspädagogik in Graz studiert…. ja wir haben schon ein paar Gemeinsamkeiten. In etwa einem Jahr hab auch ich mein Studium agbeschlossen und wer weiß… vielleicht steh ich dann auch bald in meinem eigenen kleinem Lokal und darf meinen Traum verwirklichen, mein eigenes Kochbuch zu schreiben.


An dieser Stelle noch ein großes Dankeschön an den Verlag Löwenzahn, der mit dieses Buch zur Verfügung gestellt hat.