Kleine, feine Leckerei! Heidelbeer-Streusel-Schnittchen

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Süße Schnittchen zum Verlieben! ❤

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Während draußen ein kalter Wind weht und langsam der Winter hereinschneit, mache ich mir und meiner Familie den Herbst/Winter zur schönsten Jahreszeit des Jahres. Auch wenn ich eine kleine Frostbäule bin, liebe ich es, wenn es kühl wird und ich mein Kuschelzeug rausholen kann.

Dann mach ich es mir schön gemütlich und nasche gern in Stückchen Süßes (oder auch zwei, oder drei..). Bei diesen herrlichen Schnittchen kann ich einfach nicht widerstehen. Die Mürbteig-Ecken haben eine wunderbare, leicht zähe Konsistenz und schmecken himmlisch gut!

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Also ich lege euch dieses Rezept wirklich ans Herz. Nicht nur weil die Schnittchen so unglaublich lecker sind, sondern weil sie auch noch blitzschnell gebacken sind. Da werden eure Liebsten ihre Äuglein aufreißen, wenn sie mitbekommen, wie flott diese Nascherei gezaubert ist.

Aromatische Streusel werden geknetet. Das könnt ihr mir euren Fingerlein machen (diese Arbeit macht mir immer besonders Freude) oder ihr benutzt für diese Kleckerei eure Küchenmaschine. Zwei Dritterl der Streusel drücken wir dann als Boden in unsere Form.

Als Füllung werden Heidelbeeren (wir nehmen die tiefgekühlte Variante – im Sommer natürlich die frischen Beerchen) mit Zucker, Zitrone und etwas Maizena vermischt. Ab auf den Boden damit. Die restlichen Streusel über die Beeren streuen und husch, husch ab in den Ofen.

Na das hört sich doch wirklich simpel an. Und glaubt mir, das ist es auch! So schnell, hat man kaum etwas in den Ofen geschoben.

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Die Inspiration für diese Schnittchen hab ich von der bezaubernden Linda Lomelino. In ihrem neuesten Kunstwerk „Lomelinos Backen“ findet man so einige süße Leckerein, die zum Nachbacken anregen. Wer Linda Lomelino kennt, der weiß, dass ihre Bücher optische Träumchen sind und man sie am Liebsten gar nicht mehr aus den Händen geben möchte.

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Linda’s Werk und ich machen es uns gemütlich und verbringen eine süße Zeit miteinander. Hach, es ist so schön, wenn ich mich in aller Ruhe von den Lomelino-Kreationen inspirieren lassen kann und meine Backliste Punkt für Punkt erweitert wird. Ich müsste wohl jeden Tag rundum in der Küche stehen, um meine geplanten Köstlichkeiten umsetzen zu können. Tja, die Zeit fehlt mir leider an allen Ecken und wer sollte das dann eigentlich essen? Dann wird nach Lust und Laune entschieden, was es dann wirklich in den Ofen schafft und unsere Mäulchen beglücken darf.

Diese Heidelbeer-Schnittchen haben mich sofort begeistert und wurden gleich mal schnell gezaubert. Bei so simplen Rezepten braucht man nicht lange überlegen. Einfach backen!

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Zitronen-Baiser-Torte, Erdnuss-Cupcakes, Cheesecake-Donuts mit Nutella, Apple Fritters, Karamell-Pots-de-Crème, Schokoladen-Pavlova  – das ist nur eine kleine Auswahl, die mich in den süßen Bann gezogen haben. Na ihr Sweeties, wollt ihr bald von mir gebacken werden? Seid schon mal gespannt, was ich aus Lomelinos Werken zaubern werde. Ich bin es schon und freu mich drauf!

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Ran an die süßen Schnittchen!

Hier das Rezept: (nach Linda Lomelino – etwas abgewandelt nach meinen Vorlieben)

Zutaten: (für ein kleines Blech ca. 20x20cm)

Für den Teig:

  • 100 g Weizenmehl
  • 120 g Dinkelmehl
  • 120 g feiner Rohrzucker
  • 1/2 TL Weinsteinbackpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 TL Vanille, gemahlen
  • 125 g Butter, gewürfelt
  • Saft und Abrieb von 1/2 Bio Zitrone
  • 1 Eidotter

Für die Füllung:

  • 300 g Heidelbeeren, TK und aufgetaut
  • 3-4 EL feiner Rohrzucker
  • 1/2 TL Zimt
  • 2 TL Maizena
  • Abrieb 1/2 Bio Zitrone
  • 1 EL Zitronensaft

Zubereitung:

  1. Für den Teig alle Zutaten in eine große Rührschüssel geben und mit den Finger (oder der Küchenmaschine) zu einem krümeligen Teig verarbeiten.
  2. Die Backform mit Backpapier auskleiden. Zwei Drittel der Krümel auf dem Boden der Form verteilen und gut festdrücken.heidel25
  3. Für die Füllung die Heidelbeeren (wenn aufgetaut, den Saft abtropfen lassen) mit Zucker, Zimt, Maizena, Zitronenabrieb und Saft mischen und auf dem Teig in der Form verteilen.heidel26
  4. Die restlichen Teigstreusel über die Heidelbeeren streuen und mit etwas Rohrzucker bestreuen.heidel27
  5. Bei 190°C ca. 30-35 Minuten goldbraun backen.
  6. Auskühlen lassen und zum Servieren in kleine Stückchen schneiden.

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Schnittchen gut, alles gut!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Wir naschen uns glücklich! Mandel-Butterkuchen mit Himbeeren

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Glücklich, glücklich, glücklich tralalala –  bald ist die gut gefüllte Kuchenplatte wieder da!  ❤

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Ich hab wieder gebacken und zwar einen Butterkuchen! Einen Butterkuchen mit Mandelkruste, der sooo lecker ist, dass sich die ganze Familie sofort darauf stürzt. Glaubt mir, da bleibt kein Stückchen (kein einziges Krümelchen) mehr übrig!

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Die Inspiration zu diesem göttlichen Backwerk hab ich aus dem Buch „Fräulein Glücklich backt“. Vielleicht kennt der ein oder andere dieses zuckersüße Backbuch schon. Falls nicht, leg ich euch dieses Zuckerstück ganz nahe ans Herz.

Schon beim allerersten Durchblättern wird man von den süßen Kreationen der lieben Silke Haun verzaubert und in den Bann gezogen.

Man blättert sich von Seite zu Seite und möchte am Liebsten gleich den Ofen vorheizen und loslegen. Ich hab mir gleich eine Backliste geschrieben, was ich in den nächsten Wochen alles zaubern möchte. Die Liste hat sich ziemlich schnell gefüllt und eines war mir sofort klar:  Der Butterkuchen kommt jetzt sofort in meinen Ofen!

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In dem Buch findet ihr ganz viele süße Köstlichkeiten, die euch verführen werden. Meine Lieblinge in diesem Buch: selbstgemachter Walnusslikör, Baisertorte mit Schokoladenmouse, Preiselbeertörtchen, Buttergebäck mit Erdnusskaramell und Topfen-Mascarpone-Torte (dieses Prachtstück könnt ihr hier auf dem Buchcover bewundern). Na das klingt doch alles schon mal fantastisch und schmeckt bestimmt auch so!

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Meine Familie und ich liiiieben alles was mit einer Mandelkruste zu tun hat. Na da wusste ich gleich, dass dieser Butterkuchen einfach perfekt für meine Liebsten ist und bestimmt jeden begeistern wird. Das Rezept ist dazu noch so super einfach (man braucht nicht einmal einen Mixer) und geht wirklich ratz fatz.

Ich hab das Rezept nach unserem Geschmack ganz leicht abgwandelt. Der Zucker wurde wieder einmal reduziert (die Menge, die ich genommen habe reicht völlig aus) und dann hab ich noch ein paar Himbeeren in den Teig geschmuggelt. Die geben dem Kuchen noch eine schöne Frische (man könnte auch kleine Apfelstücke mitbacken – je nach Lust und Laune).

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Den Kuchen müsst ihr probieren! (eure Lieben werden euch dafür abknutschen)

Hier das Rezept:

Zutaten: (für eine Form ca. 20×30)

Für den Teig:

  • 200 ml Obers
  • 150 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL gemahlene Vanille (z.B. diese von Hagen Grote)
  • 4 Eier
  • 180 g Mehl
  • 1 Pkg. Backpulver
  • zwei Handvoll Himbeeren

Für den Mandelbelag:

  • 120 g Butter
  • 120 g Zucker
  • 4 EL Obers
  • 100 g Mandelblättchen
  • 1/2 TL gemahlene Vanille
  • Abrieb 1/2 Bio Orange

Zubereitung:

Für den Teig

  1. Obers mit dem Zucker, dem Salz, der gemahlenen Vanille und den Eiern glatt rühren.
  2. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und unter den Teig heben.
  3. Die Masse in eine mit Backpapier ausgelegte Form füllen.
  4. Die Himbeeren darauf verteilen.butter2
  5. Bei 180°C ca. 20 Minuten vorbacken.
  6. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und die Oberfläche mit einem Messer besser einstechen.

Für den Mandelbelag:

  1. Die Butter mit dem Zucker und dem Obers erhitzen.
  2. Die Mandelblättchen, die gemahlene Vanille und den Orangenabrieb untermengen.
  3. Die Mischung auf dem Kuchen verteilen.butter1
  4. Für weitere 10 Minuten backen.
  5. Den Kuchen abkühlen lassen und in Stücke schneiden.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤


An dieser Stelle ein großes Dankeschön an den Löwenzahn Verlag, der mir dieses Buch zur Verfügung gestellt hat.