Im schwedischen Schokohimmel! Kladdkaka-Muffins mit Rahmhäubchen und Beeren

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Kladdkaka-Liebe! ❤ mit Rahm und Beerchen… mmmhhh ich bin im Kuchenhimmel!

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Kennt ihr Kladdkaka? Nein! Dann muss dies schnell nachgeholt werden! Ich finde das Wort Kladdkaka klingt doch wirklich lustig und macht neugierig was dahinter steckt….  Es bedeutet ganz einfach: klebriger Kuchen!

Im schönen Schwedenland hat wohl jeder sein ganz eigenes Rezept für seinen Klebekuchen und jede Familie ist stolz auf ihr hausgemachtes Backwerk. Ich habe ein Rezept aus meinem Lieblingsbackbuch „Backen mit Leila“ etwas nach meinem Geschmack abgewandelt und bin ganz hin und weg von den traumhaften Törtchen.

In Stockholm hab ich überall danach Ausschau gehalten, da ich diesen Kuchen ja unbedingt in Schweden probieren wollte. Leider wollte der Kladdkaka nicht von mir gefunden werden (im Hembygsgårds Cafe stand er auf dem Kuchentisch, nur war er schon aufgegessen).  Tja wer zu spät kommt, den straft der Kuchengott! So das konnte ich natürlich nicht akzeptieren und hab mich daheim sofort ans Werk gemacht und meine eigenen Kladdkaka-Muffins gezaubert.

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Die wunderbare Tortenplatte in Rosa gibt’s bei Home of Cake

Der Kladdaka muss zäh und klebrig sein (so ähnlich wie ein Brownie, nur noooch saftiger). Da versteh ich gut, warum dieser Kuchen in Schweden so heiß begehrt ist.

Diese kleinen Kladdaka-Muffins sind auch wirklich seeehr einfach zu backen. Da kann sich jeder von euch mit Leichtigkeit zum „Die hab ich selbst gemacht!“ – Erfolgserlebnis erbacken und all die Liebsten damit beglücken!

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Ab in die Küche und bald gibt’s Kladdaka-Muffins!

Hier das Rezept:

Zutaten (für 12 Stück):

  • 2 Eier
  • 130 g Zucker
  • 50 g Butter
  • 50 ml Öl (z.B. Rapsöl)
  • 1 EL Zuckerrübensirup (z.B. Grafschafter Goldsaft)
  • 100 g Mehl
  • 2 EL Kakaopulver (ungesüßt)
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Schokolade (ich nehme gerne Zartbitter)

Für das Häubchen:

  • 250 g Obers
  • 2 EL Vanillezucker
  • frische Beeren zum Servieren (z.B. Heidelbeeren, Ribisel, Brombeeren….)

Zubereitung:

  1. Eier und Zucker sehr locker und schaumig schlagen (ca. 3-4 Minuten).
  2. Die Butter schmelzen, mit Öl und Zuckerrübensirup mischen und unter die Eimasse rühren (mit dem Gummispachtel)
  3. Mehl, Kakao, Backpulver und Salz mischen und vorsichitg unterheben.
  4. Die Schokolade schmelzen (über Wasserbad) und zuletzt unter den Teig rühren (nicht zu viel rühren).
  5. Papierförmchen in den Vertiefungen eines Muffinblechs setzen und zu zwei Dritteln mit Teig füllen.
  6. Bei 175°C 16-17 Minuten backen (innen sollen sie noch weich sein). Die Muffins fallen, wenn man sie aus dem Ofen nimmt in der Mitte leicht zusammen (das soll so sein – außen leicht knsuprig und innen herrlich weich). kladd1
  7. Obers cremig steif schlagen, Vanillezucker unterrühren. Die Törtchen mit dem Rahm füllen und mit frischen Beeren garnieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Luftiges Träumchen! Beeren-Baiser-Torte

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Zu schön, um wahr zu sein! ❤ Dieses luftig, leichte Beerenglück verzaubert immer wieder die ganze Familie!

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Dieses Rezept ist schon seit (hmmm mal nachdenken….) guten acht Jahren ein absoluter Liebling und kommt jedes Jahr mehrmals zum Einsatz. Tja wirklich gute Kuchen vergisst man einfach nie und die wandern schon fast automatisch in den Ofen…

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Hallo, ihr Süßen!

Endlich ist wieder Beerenzeit! Die Früchtchen lassen unsere Herzen jedes Jahr höherschlagen (besonders in meine geliebten Heidelbeeren könnte ich mich reinlegen). Dieser Kuchen ist schon fast eine kleine Liebeserklärung an die prächtige Beerensaison.

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Diese Beerentorte ist zum Lieblingsrezept geworden, da die Zubereitung so unkompliziert und überhaupt nicht zeitaufwändig ist. Zuerst wird ein Mürbteig geknetet (der dann ein kurze Weile im Kühlschrank ein Päuschen macht). Nachdem er vom Kühlschrankurlaub zurück ist, wird der Teig ausgerollt und die Form damit ausgekleidet. Einmal vorbacken bitte!

So dann schlagen wir mal Eiklar auf, bis es schön steif ist und geben zum Schluss unsere frischen Beeren dazu (nur ganz kurz unterheben). Die Beeren-Baiser-Masse macht es sich auf dem vorgebackenem Teig gemütlich und gemeinsam genießen sie noch ein paar Minuten im Ofen. Das Ganze geht also wirklich schnell und schmeckt soooo traumhaft!

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Nicht zu süß, durch die frischen Beeren so herrlich fruchtig und aromatisch… Genau SO muss ein guter Sommerkuchen sein! Probiert es aus meine Lieben!

baiser10Beeren-Baiser-Traum erwünscht?

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für den Teig:

  • 200 g Mehl
  • 100 g Butter, in Stückchen
  • 1 Ei
  • 1 TL Backpulver
  • eine Prise Salz
  • 80 g Zucker
  • Abrieb 1/2 Bio Zitrone
  • 2 EL Marmelade (Heidelbeere oder Erdbeere)

Baiser:

  • 5 Eiklar
  • 3 TL Maizena
  • 100 g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 500 g Beeren (Himbeeren, Heidelbeeren, Ribisel, Erdbeeren….)

Zubereitung:

  1. Für den Teig alle Zutaten miteinander verkneten und den Mürbteig in Frischhaltefolie wickeln(zu einer flachen Scheibe drücken). Den Teig ca. 30 Minuten kühl stellen.
  2. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche rund ausrollen und eine gefettete Springform (ca. 26 cm) damit auslegen (auch den kompletten Rand).
  3. Den Teigboden mit einer Gabel mehrmals einstechen.
  4. Bei 160°C ca. 20 Minuten vorbacken.
  5. Eiklar mit dem Mixer halbsteif aufschlagen, dann den Zucker einrieseln lassen und steif schlagen. Maizena unterrühren.
  6. Zuletzt die Beeren vorsichtig unterheben.
  7. Den Boden mit der Marmelade bestreichen und die Beeren-Eischneemasse auf den vorgebackenen Teig geben.
  8. Bei 150°C ca. 30 Minuten backen.
  9. Auskühlen lassen und geniiiiießen!

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Weils bei uns einfach nicht beerig genug sein kann, serviere ich zu der Torte noch frische Beerchen. So gut, so gesund… die essen wir!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

Sonntagssüsser Kuchengenuss! Torta della Nonna mit Sommerbeeren

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Torta della Nonna – ein italienischer Ricotta-Käsekuchen! Ich sags euch: der ist soooo gut! ❤

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„Torta della Nonna „bedeutet Großmutters Kuchen. Tja Omis wissen halt wie man es riiiichtig gut macht!  Dieser italienische Käsekuchen besteht aus Marzipan, Eiern und Ricotta. Ok meine Omi hat diese Torta bestimmt nie gebacken, aber dafür gaaanz viele andere Köstlichkeiten (einige werde ich euch bestimmt bald vorstellen).

So aber zurück zu unserer Torta della Nonna.. Ach ich spreche es so gerne aus: Torta della Nonna. Es klingt einfach so schön! Inspiration für diese wunderbare Torta hab ich mir von der bezaubernden Leila Lindholm geholt. Zusätzlich habe ich noch frische Sommerbeeren (Heidelbeeren und ein paar Kirschen) untergemischt. Es sollte schon etwas fruchtig sein. Für mich ist frisches Obst einfach ein Muss in meiner Sommerbackstube… Kaum ein Kuchen, eine Torte oder ein Dessert ohne irgendein Früchtchen.

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Ich denke für eine Torta della Nonna gibt es wohl dutzend verschiedene Rezepte. Tja jede Omi hat da ihr eigenes, kleines, süßes Geheimnis. Meine Variante ist schnell und einfach gemacht und der Geschmack ist wirklich umwerfend!

Ein perfekter Sonntagskuchen für die ganze Familie! Mein Papa ist ja gar kein Marzipanliebhaber, aber sogar ihn konnte ich mit dieser Torta überzeugen. Dazu gibt’s bei uns noch eine schöne Kugel selbstgemachtes Eis oder ihr könnt auch einfach etwas frisch geschlagenes Obers dazu servieren. Mhhhmmm ❤

Natürlich kann man die Torte della Nonna auch ohne Früchte backen. Dann würde ich einfach frische Früchte so dazu servieren oder ein aromatisches Fruchtragout…

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Holt euch diesen Kuchengenuss auch nach Hause!

Hier das Rezept:

Zutaten:

  • 150 g weiche Butter
  • 250 g Marzipanrohmasse, gerieben
  • 6 Eier
  • 250 g Ricotta
  • Abrieb 1 Bio Zitrone
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • 50 g Zucker
  • 30 g Mehl
  • eine Handvoll Heidelbeeren
  • eine Handvoll Kirschen
  • eine Handvoll Mandelblättchen
  • Butter für die Form

Zubereitung:

  1. Butter, Marzipan und Zucker cremig rühren (ca. 5 Minuten mit der Küchenmaschine)
  2. Nach und nach die Eier darunter schlagen.
  3. Ricotta, abgeriebene Zitronenschale, Vanillemark unterrühren.
  4. Zuletzt das Mehl unterheben.
  5. Eine Form (ca. 26 cm) mit Butter einfetten und mit Mandelblättchen ausstreuen.
  6. Den Teig in der Form verstreichen, mit den Heidelbeeren und den Kirschen belegen. Ein paar Mandelblättchen darauf streuen.torta1
  7. Bei 180°C ca. 40-45 Minuten backen (Stäbchenprobe machen).
  8. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

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Am allerbesten schmeckt die Torta della Nonna wenn sie noch lauwarm ist! Also meine Lieben nicht lange warten, gleich ran an die Torta!

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Habt eine wunderschöne Sommerwoche, ihr Lieben. Für die, denen die Ferne dieses Jahr nicht winkt: zaubert euch euren Traumurlaub mit dieser Torta einfach nach Hause!

Im August begebe ich mich mit meinen Lieben nach Süditalien.. huch ich bin schon gespannt ob dort auch so eine leckere Torta della Nonna auf mich wartet….

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Steirisches Glück zum Löffeln! Kürbiskernparfait mit Waldbeerenragout

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Steiermork, do  bin i her. Und i mog das G’fühl, dass i wo daheim bin, immer mehr. So meine Lieben heute habe ich eine unserer steirischen Lieblingsnachspeisen für euch. Ein Kürbiskernparfait, mit echten steirischen Bio-Kürbiskernen. So muss das ein!

Vor kurzem habe ich mit diesem Rezept bei einem tollen Blogevent mitgemacht und schwups hatte ich auch schon ein grandioses Überraschungspaket gewonnen. Zwischen vielen wunderbaren Bio-Produkten befanden sich auch zwei kg steirische Kürbiskerne. Ach, da habe ich mich gefreut und mir sofort köstliche Gerichte überlegt, wo ich die kecken Körndl einbauen kann.

Dieses Parfait kam mir gleich als ersters in den Kopf geschossen, da ich es schon relativ oft gezaubert habe und es uns immer wunderbar geschmeckt hat. Also ran ans Karamellisieren, Krokant hacken, Parfaitmasse aufschlagen und abfüllen. Dann ein paar Stunden Geduld aufbringen und schon kann das steirische Glück genossen werden.

Ich liebe meine steirische Heimat mit ihrer wunderbaren Natur und den vielen Köstlichkeiten, die es zu bieten hat. Mein ❤ gehört nun mal der Steiermark. Diese Nachspeise passt hervorragend zu einem aromatischen Beerenragout aber auch neben einem guten Schokokuchen macht es eine tolle Figur.

So ich überlege mir jetzt noch weitere Köstlichkeiten mit meinen Kürbiskernen, die müssen ja schließlich würdig verarbeitet werden. Also freut euch schon mal auf weitere grüne Speisen, die es bei mir auf die Teller schaffen werden.

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Falls ihr jetzt Lust auf mein grünes Parfait bekommen habt…..

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für das Parfait:

  • 120 g Kürbiskerne
  • 100 g Zucker
  • 3 Eidotter
  • 50 g Staubzucker
  • 1/2 Vanilleschote, Mark
  • 1/2 Orange, Saft
  • 3 EL Kürbiskernöl
  • 400 g Obers

Für das Beerenragout:

  • 100 g Zucker
  • 200 ml Rotwein (ihr könnt ersatzweise aber auch Johannisbeersaft nehmen)
  • 150 ml Johannisbeersaft
  • 1 Zimtstange
  • 3 Sternanis
  • 3 Kardamomkapseln, leicht zerdrückt
  • 2 EL Vanillezucker
  • 1 Bio-Orange, Saft und Schale
  • 400 g gemischte Waldbeeren (können ruhig TK sein)
  • 2 TL Speisestärke (Maizena)

Zubereitung:

Für das Parfait den Zucker in einer Pfanne karamellisieren lassen. Die Kürbiskerne zugeben und darin glasieren. Die karamellisierten Kürbiskerne auf ein Backpapier geben und auskühlen lassen. Dann in feines Krokant hacken (mit dem Messer oder Moulinette).

Die Eidotter mit dem Staubzucker, Vanillemark und Orangensaft in eine große Metallschüssel geben und über Wasserdampf aufschlagen, bis es schön dick cremig ist. Dann nochmal kurz weiterschlagen, aber ohne Wasserdampft. Den Schlagobers cremig steif schlagen. Den Krokant mit dem Kürbiskernöl zu der aufgeschlagenen Eidottermasse geben und unterrühren. Zuletzt noch den geschlagenen Obers unterheben.

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Die Parfaitmasse in kleine Portionsförmchen (ich habe Silikon-Mini-Gugl-Förmchen genommen) oder eine lange Kastenform füllen (mit Frischhaltefolie auslegen). Das Parfait für mindestens 3-4 Stunden tiefkühlen.

Jetzt kochen wir unser Beerenragout.

Dafür zuerst den Zucker karamellisieren lassen. Mit Rotwein ablöschen und alles auf die Hälfte einkochen lassen. Die ganzen Gewürze (Zimt, Kardamom, Sternanis, Orangenschale), Vanillezucker und den Johannisbeersaft unterrühren und alles wieder auf die Hälfte einkochen lassen. Die Stärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren und die köchelnde Sauce damit leicht binden und noch einmal kurz aufkochen lassen. Zum Schluss geben wir die Beeren dazu.

Das Parfait mit dem Beerenragout servieren und genießen!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Ein Dessert für Groß und Klein! Crème caramel

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Heute habe ich ein ganz einfaches, französisches Dessert für euch. Eine Crème caramel – also eine gestürzte Vanillecreme mit Karamellsauce. Miiiam!

Ich habe dieses Dessert schon öfters gezaubert, da es uns alles sehr gut schmeckt. Für Kinder ist dieser Nachtisch perfekt. Man kann die Creme prima vorbereiten und dann nach Lust und Laune aus dem Kühlschrank holen und genießen.

Ich aromatisiere den Geschmack gerne mit etwas Zimt und Orange (man kann auch etwas Limettenabrieb, Zitronenabrieb, Lavendel, Kardamom verwenden). Aber auch ganz klassisch nur mit Vanille ist dieses Dessert ein Gedicht. ❤

Also falls ihr Lust bekommen habt….

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Hier das Rezept (für ca. 6-7 Förmchen)

Zutaten:

  • 200 g Zucker, zum Karamellisieren
  • 300 ml Milch
  • 200 ml Obers
  • 2 Eier
  • 2 Eidotter
  • 50 g Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Zimtstange, nach Belieben
  • Abrieb 1/2 Orangenschale, nach Belieben

Zubereitung:

Die Förmchen mit Butter ausstreichen. Den Zucker hellbraun karamellisieren lassen und in den Förmchen verteilen.

Die Milch mit dem Obers, Vanillemark + Schote (nach Belieben Zimtstange und Orangenschale) aufkochen. Etwas abkühlen lassen.

Die Eier mit den Dotter und dem Zucker verrühren, langsam die Milch durch ein Sieb dazugießen. Die Masse in den Förmchen verteilen und auf ein tiefes Blech stellen. Das Blech zur Hälfte mit heißem Wasser füllen und in den Ofen schieben.

Bei 160°C ca. 20-25 Minuten lang backen, bis die Creme gestockt ist.

Die Creme für mindestens 3-4 Stunden kühl stellen.

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Zum Servieren mit einem Messer am Rand der Förmchen entlang fahren, einen Teller darauflegen, die Förmchen kurz schütteln und die Creme stürzen.

Ich serviere dazu gerne frische Beeren.

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Bon appétit!

Lena ❤

 

Ein Herzerwärmer! Schoko-Zimt-Kardamom-Kuchen mit Cremehäubchen

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Meine Lieben, heute habe ich wieder ein schoookoladiges Rezept für euch. Ganz einfach gezaubert und sehr lecker!

Dieser Schokokuchen ist außen schön knusprig und steckt unter einer luftigen Obershaube. Dazu verzaubert er uns noch mit einem herzerwärmenden Zimt-Kardamom-Aroma und einer üppigen Obstpracht. Ich liebe den Duft von diesen Gewürzen, da sie mein Herz erwärmen und mir ein wohliges Gefühl geben. Eine schöne Leckerei für die ganze Familie und Freunde.

Also beglückt doch eure Liebsten mit dieser Köstlichkeit. ❤

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Hier das Rezept (für eine Springform 24-26 cm)

Zutaten:

für den Schokokuchen:

  • 250 g Schokolade
  • 180 g Butter
  • 7 Eier, getrennt
  • 1 Prise Salz
  • 200 g Zucker
  • 120 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 1/2 TL Zimt
  • 1 1/2 TL Kardamom

für de Belag:

  • 400 g Schlagobers
  • 200 g griechisches Joghurt
  • 2-3 EL Vanillezucker
  • frisches Obst nach Belieben, wie Heidelbeeren, Ribisel, Feigen, Brombeeren….

Zubereitung:

Für den Teig die Schokolade mit der Butter in einem Topf bei geringer Hitze schmelzen lassen, glatt rühren und etwas auskühlen.

Die Eiklar mit Salz steif schlagen. Nach und nach den Zucker zugeben und zu einem glänzenden Schnee schlagen.  Die Eidotter mit dem Schneebesen unter die geschmolzene Schokoladenmischung rühren. Die Masse dann mit einem Spatel unter den Eischnee ziehen (nicht zu viel Rühren).

Das Mehl mit dem BP, Zimt und Kardamom mischen, über die Masse sieben und vorsichtig unterheben. Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Form füllen.

Den Kuchen bei 180° ca. 35-40 Minuten lang backen (ja nicht länger, sonst wird der Kuchen zu trocken). Den Kuchen dann im Ofen (bei geöffneter Tür) auskühlen lassen. Das verhindert, dass die Oberfläche rissig wird.

Für den Belag den Schlagobers luftig aufschlagen, Joghurt und Zucker unterrühren.

Die Creme auf den Kuchen verteilen und dekorativ mit dem Obst belegen.

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Bon appétit, neine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

Eine süße, kalte Versuchung! Weißes Schokoladeneis mit einem Hauch Orange und Marzipan

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Eiskalt genießen! Und zwar dieses köstliche weiße Schokoeis mit einem Hauch von Orange und Marzipan.  Eine wirklich tolle Kombination! ❤

Dazu habe ich einfach marinierte Beeren serviert. Man kann das Eis natürlich auch mit jeglichem anderen Obst auf den Teller bringen. Ein Marillenragout, eingekochte Kirschen oder Zwetschgen passen auch hervorragend zu dieser kalten Versuchung!

Also probiert es doch mal aus und zaubert euer eigenes Eis auf die Teller!

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Hier das Rezept dafür:

Zutaten für das Eis:

  • 6 Eidotter
  • 120 g Zucker
  • 1 Bio-Orange, Saft und Abrieb
  • 200 g weiße Schokolade, gehackt
  • 400 ml Obers
  • 350 ml Milch
  • 50 g Marzipan

für die marinierten Beeren:

  • 300 g Himbeeren, TK
  • 200 g Heidelbeeren
  • ein paar Ribiseln, Brombeeren…
  • 2 EL Vanillezucker
  • 1/2 Bio-Orange, Saft und Abrieb

Zubereitung:

Für das Eis die Eidotter mit dem Zucker, Abrieb der Orange und Saft über Wasserdampf aufschlagen (ca. 5-7 Minuten lang – mit dem Mixer oder Schneebesen). Ich machs gerne mit dem Schneebesen, denn da hat man gleich ein ordentliches Oberarmtraining gemacht!

Dann 150 g von der gehackten weißen Schokolade zu der aufgeschlagenen Masse zugeben und darin schmelzen lassen  – weg vom Wasserbad. Etwas abkühlen lassen.

Die Masse in eine neue Schüssel umfüllen und den Obers und die Milch einrühren. Marzipanstückchen zugeben und alles einmal gut mit dem Pürierstab pürieren.

Die Eismasse jetzt in die Eismaschine geben und ca. 30 Minuten cremig gefrieren lassen. Dann in einen Behälter umfüllen und mit der restlichen gehackten Schokolade bestreuen. Das Eis für ca. 2 Stunden in den Gefrierschrank stellen.

(Wenn man keine Eismaschine hat, die Eismasse in einen Behälter geben und in den Tiefkühler stellen. Alle 30 Minuten mal durchrühren, solange bis es cremig gefroren ist)

Für die marinierten Beeren einfach die Himbeeren auftauen lassen und mit den anderen Beeren vermischen. Mit Zucker, Orangenschale und Orangensaft abschmecken.

Das Eis auf den Beeren anrichten und wenn man möchte mit ein paar weißen Schokostückchen bestreuen.

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Bon appétit!

Lena

 

 

 

 

 

Einfach märchenhaft! Beerentarte mit Holunder-Joghurt-Creme

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tarte1Ein beeriges Vergnügen! ❤

So meine Lieben ich habe schon wieder ein fruchtiges Tarterezept für euch. Diesmal mit knusprigen Mandelboden und einer leichten und luftigen Holunder-Joghurtcreme. Eine herrliche Sommertarte!

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Voriges Wochenende waren wir zum Grillen bei den Eltern meines Liebsten eingeladen. So da musste natürlich ein leckeres Mitbringsel her!

Dabei ist diese Tarte entstanden….  Ich glaube, wir haben sie alle geliebt. ❤

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Hier das Rezept dafür:

Zutaten für den Mandelboden: (für eine Tarteform mit herausnehmbaren Boden)

  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 50 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 120-140 g Mehl (ich nehme auch gerne Dinkelmehl)
  • 1-2 EL Wasser
  • 150 g  Butter, in Stückchen
  • 2-3 EL Heidelbeermarmelade zum Bestreichen

für die Holunder-Joghurt-Creme:

  • 200 ml Holunderblütensirup
  • 400 g griechisches Joghurt
  • 1 Bio-Zitrone, Saft und Abrieb
  • 4 Blatt Gelatine
  • 200 g Schlagobers
  • 2 Eiklar
  • 50 g Zucker
  • ganz viele Beeren –  Heidelbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Ribisel
  • Pfirsiche oder andere Sommerfrüchte

Zubereitung:

  1. Für den Teig alle Zutaten miteinander verkneten (mit der Küchenmaschine). Es soll ein glatter, geschmeidiger Teig sein. Den Teig auf einem bemehlten Backpapier ausrollen und eine Tarteform damit auslegen.  Die Form mit dem Teig für ca. 10 Minuten in den Tiefkühler (oder 30 Minuten in den Kühlschrank) stellen. Den Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen und bei 170°C ca. 30 Minuten lang backen. Herausnehmen und vollständig abkühlen lassen. Tarte vorsichtig aus der Form heben und auf einen Teller setzen.
  2. Für die Creme den Holunderblütensirup mit dem Joghurt, Zitonensaft und Abrieb verrühren. Die Gelatine einweichen, etwas Zitronensaft erwärmen und die Gelatine darin auflösen. Die aufgelöste Gelatine zuerst nur mit 2 EL der Joghurtmischung verrühren und dann in die ganze Joghurtmischung einrühren.
  3. Den Schlagobers steif schlagen. Das Eiklar mit dem Zucker steif schlagen.  Beides behutsam unter die Joghurtceme rühren.
  4. Den Teigboden mit der Heidelbeermarmelade bestreichen und die Creme darauf verteilen.
  5. Die Tarte für mindestens 3–4 Stunden kühl stellen.
  6. So jetzt geht’s ans Aufhübschen! Die Tarte nach Lust und Laune mit ganz vielen Beeren dekorieren. Die Tarte soll vollständig mit Beeren bedeckt sein.

beerenholundertarteIch glaube ihr werdet, diese Tarte auch lieben ❤

Die Tarte wurde von mir schon ziemlich oft gezaubert und es entsteht immer wieder ein anderes kleines Kunstwerk. Beim Belag kann man sich nach Lust und Laune austoben und jegliches Sommerobst auf die Tarte geben.

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Bon appétit meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

 

 

 

 

Schicht für Schicht ein Gedicht! Mascarpone-Joghurtcreme mit Beeren

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Heute habe ich wieder ein leckeres Rezept für ein superschnelles Dessert im Glas für euch. Unglaublich einfach und unglaublich gut!

Ein wirklich köstlicher Fruchtgenuss im Glas!

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Hier das Rezept dafür: (für 6-7 Gläser)

Zutaten:

  • 400 g Himbeeren (frisch oder TK)
  • 100 g Heidelbeeren
  • 1/2 Bio-Zitrone
  • 3 EL Rohrzucker
  • 300 g Mascarpone (ich nehme immer Mascarino)
  • 300 g Naturjoghurt
  • 250 g Schlagobers
  • 1 Bio-Zitrone, Abrieb und Saft
  • 2 EL Vanillezucker
  • 2 EL Rohrzucker
  • 1 Handvoll Beeren zur Deko

Zubereitung:

Die Himbeeren mit dem Zucker und Zitronensaft kurz köcheln lassen. Heidelbeeren zugeben.

Den Mascarino mit dem Joghurt, Zitronensaft/Abrieb und dem Zucker vermixen. Den Schlagobers steif schlagen und unterrühren.

Die Beeren abwechselnd mit der Creme in Gläser schichten. Für mind. 1 Stunde kühl stellen. Mit ein paar frischen Beeren dekorieren und genießen!

Tipp: Dieses Dessert kann man prima vorbereiten und einfach im Kühlschrank ziehen lassen. Anstatt der Himbeeren kann man natürlich auch Erdbeeren oder andere köstliche Beeren nehmen!

Also ran an die Löffel!
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Bon appétit!

Lena

 

 

 

Meine Sommertraum-Pavlova mit Beeren und Lavendelsirup

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Diese Pavlova ist eine beeindruckende Baisertorte und wird mit Sicherheit bei jeder Gelegenheit ein absoluter Hingucker sein!

Mit dieser Köstlichkeit, die auf der Zunge zergeht schwebt man eindeutig im siebten Dessert-Himmel!

Wir (besonders meine Mama) lieben diese feine Torte abgöttisch und können gar nicht genug davon kriegen! Puuuh… gut, dass diese Leckerei nicht sooo viele Kalorien hat 🙂  Da kann man sich ruhig noch ein zweites Stückchen gönnen!

Meine Sommertraum-Pavlova besteht aus drei Baiserböden, einer leckeren Joghurt-Obers-Creme und gaaanz vielen frischen Beeren.

Da bei uns im Garten gerade der Lavendel so schön blüht, dachte ich mir zaubern wir noch einen Lavendelsirup dazu. Nur ein wenig über die Pavlova geträufelt, schmeckt es wirklich herrlich!

Natürlich kann man den Lavendelsirup auch weglassen…schmeckt auch ohne einfach himmmmmmlisch!

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Hier das Rezept für diesen Sommertraum:

Zutaten:

für das Baiser:

  • 8 Eiklar
  • eine Prise Salz
  • 4 TL Stärke (Maizena)
  • 4 TL Essig
  • 300 g Zucker

für die Creme:

  • 400 g griechisches Joghurt
  • 300 g Obers
  • Abrieb 1/2 Bio-Zitrone
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • 2-3 EL Zucker (nach Geschmack)
  • je 2-3  Handvoll Erdbeeren, Heidelbeeren und Ribisel (Himbeeren, Kirschen…)

für den Lavendelsirup:

  • 100 g Zucker
  • 150 ml Wasser
  • Saft 1 Zitrone
  • 2-3 Lavendelblüten

Zubereitung:

Backofen auf 200°C vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und drei Kreise von unterschiedlicher Größe aufzeichnen (ich hab dafür einfach die entsprechend großen Teller zur Hilfe genommen).

Für die Baiserböden das Eiklar mit dem Salz in einer sauberen Schüssel zu Schnee schlagen. Die Speisestärke mit dem Essig gut verrühren und abwechselnd mit dem Zucker untermixen. Die Baisermasse soll fest, glatt und glänzend sein.  (Den Essig geben wir dazu, damit das Baiser schön fein und fest wird und die Stärke lässt das Baiser außen schön knusprig werden.)

Die Baisermasse innerhalb der drei Kreise verstreichen. Die Temperatur im Ofen auf 100°C herunterschalten und die Baiser ca. 2-3 Stunden lang backen. Die Baiser sollten außen schön knusprig sein und innen noch etwas weich. Zur Probe kann man die Baisers einfach vorsichtig anheben und leicht gegen den Boden klopfen…wenn er sich fest anfühlt sind die Baisers fertig.  Den Backofen ausschalten und die Baisers bei offener Tür erkalten lassen.

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Für die Füllung den Obers steif schlagen. Den Joghurt mit dem Zucker, Vanillemark und Zitronenabrieb verrühren. Obers unterheben.

Das größte Baiser auf einen großen Teller legen und ca. 2/3 der Creme darauf verteilen. Die Beeren darauf verteilen und das gleiche mit den weiteren zwei Baiserböden wiederholen.  Et voilà wir haben eine dreistufige Pavlova!

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Am allerbesten serviert man die Pavlova sofort nachdem man die Creme daraufgegeben hat, damit die Baisers nicht durchweichen. Man kann diesem himmlischen Anblick ja sowieso nicht lange wiederstehen! Also ran ans Besteck und geniiiießen!

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Für Lavendelfreunde:

Für den Lavendelsirup einfach alle Zutaten in einen kleinen Topf geben und solange köcheln lassen, bis ein Sirup entsteht (dauert ca. 7-10 Minuten). Nicht zu lange kochen, sonst wird die Flüssigkeit zu dick.  Etwas vom Lavendelsirup vor dem Servieren über die Pavlova träufeln.

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Varianten:

Man kann natürlich nur eine einstufige Pavlova zaubern oder auch kleine Minipavlovas. Dafür einfach die Baisermasse halbieren und die entsprechend großen Kreise backen. Anstatt der Beeren kann man auch jedes andere beliebige Obst nehmen (z.B. Pfirsiche, Marillen, Mango, Kiwi, Kirschen…)

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Bon appétit!

Lena