Saftiges Aromawunder! Orangen-Polenta-Tarte

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Wir sind verzaubert! ❤ Nein, nicht von dem Schnee, der gerade nur so vom Himmel fällt… Dieser mega saftige Orangenkuchen hat uns ins Träumen gebracht. Ich hatte diesen Kuchen schon sehr lange auf meiner Ausprobierliste stehen, bin aber irgendwie nie dazu gekommen ihn zu backen.  So letztes Wochenende (da lag noch kein Schnee – also wundert euch nicht wegen den wiesengrünen Fotos) hab ich dann das Rezept von Yvette von Boven wieder ausgegraben und einfach losgelegt.

Wie ihr ja schon bemerkt habt, bin ich momentan im Orangenfieber und da musste dieser Kuchen einfach her. Die strahlende Farbe zaubert doch wieder gute Laune auf die Teller.

Das Besondere an diesem Kuchen ist, dass zwei Bio-Orangen eine Stunde weich gekocht und dann mit  Schale püriert werden. Das Orangenmus kommt dann in einen Biskuitteig, der einen leichten Biss durch etwas Polenta bekommt.  Klingt vielleicht etwas ungewöhnlich, aber traut euch einfach ran! Das Ergebnis ist wirklich grandios! Bei uns kommt diese Köstlichkeit bestimmt noch ganz oft auf unseren Tisch.

Ich lege euch diesen Kuchen wirklich ans Herz! Backt ihn nach!!!

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Dazu könnt ihr noch einen Klecks Sahne servieren und eine Tasse Tee! So lässt es sich an einem verschneiten Wintertag leben.

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Hier das Rezept:

Zutaten: (für 26 cm Springform):

Für den Teig:

  • 3 Bio Orangen
  • 1 Zitrone, Saft
  • 100 g Polenta
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Zimt
  • 1/2 TL Kardamom
  • 2 EL Vanillezucker
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 6 Eier
  • 200 g heller brauner Zucker

Für den Belag:

  • 3-4 Orangen
  • 2 Blatt Gelatine
  • ca. 100 ml Marillenmarmelade

Zubereitung:

Den Backofen auf 180 °C vorheizen.

Zwei Orangen für die Tarte in einen Topf geben, mit Wasser bedecken und 1 Stunde weich kochen (man soll mit einem Kochlöffel durchstechen können). Abtropfen und abkühlen lassen.
Die gekochten Orangen zusammen mit dem Zitronensaft in einem Mixer pürieren.

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Orangenmus in einer Schüssel mit dem Abrieb der dritten Orange, Polenta, Zimt, Kardamom, Backpulver, Vanillezucker und zum Schluss den Mandeln vermengen.

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In einer anderen Schüssel Eier mit Zucker so lange aufschlagen, bis ein luftiger heller Schaum entstanden ist.   Die Polentamasse vorsichtig unter den Eischaum heben und in eine gut gefettete Backform gießen.

Die Tarte 45-55 Minuten bei 180°C backen (der Kuchen soll ruhig eine dunkle Farbe bekommen). Mit einer dünnen langen Nadel testen, ob alles durchgebacken ist.  Am besten in der Form abkühlen lassen.

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Die Orangen für den Belag schälen und das äußere weiße Häutchen komplett entfernen.
Anschließend die Orangen in Scheiben schneiden.
Den Kuchen mit etwas Marmelade bestreichen und die Orangenscheiben auf der Oberseite der Tarte dachziegelartig anordnen.
Die restliche Marmelade in einem kleinen Topf erwärmen.
Die eingeweichte Gelatine in die heiße Marmelade rühren, bis sie sich auflöst.
Die Orangen mit der Marmelade bestreichen und die Marmelade fest werden lassen.

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So ich habe gerade einen Plunderteig im Kühlschrank, der schon nach mir ruft. Der möchte ausgerollt, gefaltet und wieder zusammengeschlagen werden. Was ich damit zaubere, verrate ich euch die nächsten Tage. Seid schon mal gespannt. Bei diesem verschneiten Winterwetter ist doch so ein selbstgemachtes Plundergebäck herrlich…. Ach ich freue mich schon!

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Habt ein schönes und gemütliches Wochenende mit ganz vielen Leckereien! Ich bin ja gespannt , ob es am Wochenende noch mehr Schnee geben wird. Es wurde ja auch Zeit, dass auch wir ein Winterwonderland bekommen. Übers Wochenende wenn ich daheim auf dem Land bin, liebe ich ja den Schnee und die Gemütlichkeit im Haus. In der Stadt sieht es dann schon wieder etwas anders aus, aber gut.. Da muss man sich den Schnee ein bisschen schön reden. So ein Stückchen Orangenkuchen hilft da auf alle Fälle!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Die dürfen an Weihnachten nicht fehlen! Weiße Schokolade-Spitzen

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So zwei Tage vor Weihnachten hab ich noch ein letztes Keksrezept für euch. Dann ists Schluss mit Teig kneten, Plätzchen ausstechen, verzieren… Ich backe ja waaahnsinnig gerne, aber auch ich bin froh, wenn meine Keksdosen vollgefüllt sind und ich mich gemütlich auf die Couch fallen lassen kann. Eine große Tasse Tee und Teller voll mit meinen Weihnachtsbäckereien… Ach das habe ich mir dann verdient.

Heute habe ich noch köstliche Mürbteigkekse mit weißer Schoko-Obers-Creme für euch. Diese kleinen Leckereien gehören schon seit einigen Jahren auf unseren Weihnachtsteller. Also das heißt, die werden jährlich immer wieder gezaubert. Ganz einfach, weil sie soooo gut sind. ❤

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Zarte Mürbteigkekserl mit Orange, darauf eine weiße Schoko-Obers-Creme, die mit Vanille und Orangenlikör verfeinert wurde. Ach das klingt ja schon mal gut. Dann werden die Schokocremespitzen noch mit weißer Schokolade überzogen und mit dunkler Schokolade verziert. Etwas Fingerspitzengefühl ist da schon gefragt, aber das ist ja kein Problem für uns. Mit etwas Übung schauen die Schoko-Spitzen sehr schön aus. Auf jeden Fall schmecken sie göttlich, auch wenn mal die ein oder andere Spitze nicht so schön ist.

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Na wollt ihr eure Liebsten mit einer besonderen Weihnachtsbäckerei verwöhnen?

Ab in die Küche, dann gehen sich die Schokospitzen bis Heilig Abend noch locker aus.

Hier das Rezept: (für ca. 80-100 Stück)

Zutaten:

Für den Mürbteig:

  • 150 g Mehl
  • 50 g Staubzucker
  • 100 g Butter
  • 1 EL Vanillezucker
  • Abrieb 1/2 Bio-Orange
  • 1 Eidotter
  • eine Prise Salz

Für die Creme:

  • 500 ml Obers (Sahne)
  • 500 g weiße Kuvertüre
  • Mark 1 Vanilleschote
  • 4 EL Orangenlikör

Zum Überziehen:

  • ca. 300 g weiße Kuvertüre
  • 100 g Zartbitterkuvertüre

Zubereitung:

Die Fülle am besten einen Tag vorher zubereiten

Obers aufkochen. Die weiße Kuvertüre hacken und im Obers auflösen. Orangenlikör zugeben und pürieren. Zugedecket mindestens 8-10 Stunden kühl stellen.

Für den Teig alle Zutaten miteinander zu einem glatten Teig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und ca. 1 Stunde kühl stellen. Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Kreise ausstechen und bei 170°C ca. 10-12 Minuten lang backen.

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Kekse abkühlen lassen und auf einer Platte auflegen.

Die Creme mit einem Handmixer dickcremig aufschlagen (ca. 5 Minuten).  Die Creme in einen Spritzsack mit glatter Tülle füllen und auf die runden Keksscheiben dressieren.

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Für ca. 1 Stunde kühl stellen.

Die weiße Schokolade hacken und im Ofen bei 50°C schmelzen lassen. Die Schokolade darf nicht zu heiß sein (am besten 29°C).

Die Cremespitzen in die flüssige Schokolade tauchen und fest werden lassen.

Die dunkle Kuvertüre schmelzen (ich mache das immer gleich in einem kleinen Plastikbeutel, den ich in heißes Wasser gebe). Spitze abschneiden und die Spitzen damit verzieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤