Frühlingstraum! Rhabarber-Tarte Tatin mit Mascarpone-Zitronen-Eis

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Süßes Ding (die Rhabarber Tarte Tatin) sucht….

… den perfekten Partner (dieses Mascarpone-Zitronen-Eis). ❤

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Heut hab ich wieder was Süßes für euch. Solange es den lieben Rhabarber noch gibt, kommt dieser bei mir ins Körbchen und versüßt uns noch die Frühlingstage. Als Tarte Tatin machen die leicht sauren Stangen eine besonders gute Figur und lassen unsere Mäulchen grinsen.

Mit Blätterteig ist diese Nachspeise ganz schnell gezaubert und erfordert wirklich nicht viel Aufwand. Auch das cremige Eis ist ruck zuck zusammengerührt und den Rest erledigt unsere Eismaschine. Für das gewisse Etwas im Eis sorgt das aromatische Lemon Curd. Ihr könnt die herrliche Zitronencreme gleich auf Vorrat machen (das Rezept verdoppeln/verdreifachen..), in verschließbare Gläser füllen und ab in den Kühlschrank damit. Lemon Curd könnt ihr dort ein paar Wochen lagern und immer wieder für süße Leckereien hernehmen.

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Ab in den Frühlingshimmel!

Hier das Rezept:

Zutaten:

Lemon Curd:

  • 2 Eier
  • 2 Eidotter
  • 120 g Staubzucker
  • 1 EL Maizena
  • 120 ml Zitronensaft
  • Abrieb 1 Bio-Zitrone
  • 80 g kalte Butter, in Stückchen

Für das Eis:

  • 2 Eier
  • 150 g Zucker
  • 300 g Mascarpone
  • 250 ml Milch
  • 250 ml Obers (Sahne)
  • 5-6 EL Lemon Curd

Für die Tarte Tatin:

  • 1 Rolle Blätterteig
  • 1 Bund Rhabarber
  • 150 g Zucker
  • 40 g Butter
  • Mark 1/2 Vanilleschote

Zubereitung:

Tarte Tatin

  1. Für den Belag den Rhabarber putzen und in schräge, ca. 4 cm lange Stücke schneiden.
  2. Für den Karamell den Zucker in einer Pfanne oder in einem schweren Topf erhitzen, dabei erst rühren, wenn der Zucker zu schmelzen beginnt. Butter und Vanille dazugeben und unter Rühren zergehen lassen.
  3. Karamell in eine ofenfeste befettete Form gießen und sofort gleichmäßig verstreichen.
  4. Rhabarber auf den Karamell legen.
  5. Blätterteig über den Rhabarber legen und an den Rändern in die Form drücken. Teig mehrfach mit einer Gabel einstechen.
  6. Tarte im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 30-35 Minuten backen. 1-2 Minuten ruhen lassen, dann vorsichtig auf eine Platte stürzen und am besten lauwarm servieren.

Lemon Curd

  1. Eier mit den Dottern und Zucker hellschaumig schlagen.
  2. Zitronensaft, Schale und Maizena unterrühren.
  3. Die Masse in einen Topf geben und unter ständigen Rühren bei mittlerer Hitze dicklich einkochen lassen (ca.5-8 Minuten).
  4. Den Topf vom Herd nehmen und die kalten Butterstückchen unterrühren.
  5. Den Topf mit Frischhaltefolie abdecken und ganz abkühlen lassen.

Eis

  1. Die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen (am besten mit der Küchenmaschine – ca. 5 Minuten). Mascarpone, Obers und Milch unterrühren.
  2. Die Masse in die Eismaschine füllen und (je nach Maschine) ca. 20-30 Minuten cremig gefrieren lassen.
  3. In den letzten 2-3 Minuten Lemon Curd (bis auf 1 EL) unterrühren.
  4. Das Eis in eine Form umfüllen und mit dem restlichen Lemon Curd beträufeln.
  5. Für mindestens 2-3 Stunden tiefkühlen, bevor wir es servieren.

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Wie ihr seht, hab ich für dieses Dessert wieder mein bestes Geschirr von Gmundner Keramik auspackt. Diesmal hab ich Teile von dem Pur Geflammt Design mit dem Landlust Design kombiniert. Wir finde es einfach hinreißend schön und chic. Modern und klassisch zugleich schmückt diese Serie in rot unseren Kaffeetisch.

Meine Familie und ich sind immer wieder entzückt von den Gmundner Schönheiten und kombinieren diese nach Lust und Laune immer wieder neu.

So wenn ihr euch jetzt auch ein bisschen verliebt habt, dann durchstöbert einmal den Onlineshop von Gmundner Keramik und begebt euch auf die Suche nach euren persönlichen Lieblingsstücken.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Ein Törtchen Sonnenschein! Pastéis de Nata

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Diese Törtchen – Sonnenschein laden doch zum Naschen ein! ❤

Pastéis de Nata… ach in euch habe ich mich schon lange verliebt!

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Oh ja! Kleine Süchtigmacher sind die portugiesischen Blätterteigküchlein mit zarter Vanillecreme. Diese Goldstücke sorgen für wahres Herzflimmern!

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Zum ersten Mal hab ich diese süßen Küchlein (na klar wo sonst?) in Lissabon genascht und seitdem komm ich nicht mehr los von der Törtchen-Sünde!

Sie sind ja einfach viel zu lecker und auch noch viel zu einfach zu zaubern. Da hat man auch keine Ausrede, um keine Pastéis in den Ofen zu schieben.

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Bei uns ists ja momentan wuschig kalt! Die Fotos hier täuschen ein bisschen, da hatte sich die Sonne grade erbarmt und ein paar Sonnenstrahlen geschickt. Die Pastéis leuchten so schön gelb und hellen jetzt einfach die Stimmung auf! Also meine Lieben, am besten gleich schnell nachbacken und eure Liebsten glücklich machen!

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Na ein Törtchen gute Laune gefällig?

Hier das Rezept:

Zutaten (für 12 Stück):

Vanillecreme:

  • 120 g Zucker
  • 1 Zimtstange
  • Abrieb 1/2 Bio Zitrone
  • 75 ml Wasser
  • Mark 1 Vanilleschote
  • 2 EL Mehl
  • 200 ml Milch
  • 3 Eidotter
  • 1 Prise Salz
  • 2 Blätterteig-Rollen
  • 2-3 EL Rohrzucker zum Bestreuen
  • etwas Zimt
  • Butter zum Einfetten

Zubereitung:

Vanillecreme

  1. Zucker, Zimtstange, Zitronenabrieb, Wasser und Vanille in einem Topf geben einmal aufkochen lassen und 1-2 Minuten leicht köcheln. Beiseitestellen.
  2. Das Mehl mit 40 ml Milch verrühren. Die restliche Milch aufkochen und die Mehlmischung unter Rühren zugeben.
  3. Zimtstange aus dem Zuckersirup nehmen und den Sirup langsam unter Rühren zur Milch geben.
  4. Die Eidotter verquirlen und mit einigen EL der warmen Milch mischen. Die Mischung dann zum Milch-Zuckersirup-Gemisch geben , das Salz zugeben und vorsichtig auf mittlerer Hitze erhitzen. Dabei immer fleißig rühren, bis die Creme leicht andickt.
  5. Die Creme in eine kalte Schüssel umfüllen, die Oberfläche direkt mit Frischhaltefolie bedecken und die Creme abkühlen lassen.

Fertigstellen

  1. Ein Muffinblech gut mit Butter ausfetten und mit feinem Kristallzucker ausstreuen.
  2. Den Blätterteig ausrollen und je 6 runde Scheiben (ca. 8-9 cm) ausstechen. Die Scheiben in die Muffinmulden legen, sodass ein schönes Körbchen entsteht.
  3. Jedes Teigkörbchen mit  ca. 1 1/2 EL der Creme füllen.
  4. Bei 200°C ca.12 Minuten backen, bis die Füllung Blasen wirft und die Teigränder leicht goldbraun sind.
  5. Das Blech aus dem Ofen nehmen und die Törtchen sofort aus den Mulden nehmen (wenn ihr sie in den Mulden abkühlen lässt, dann bekommt ihr die Törtchen nicht mehr raus!).
  6. Auf einer Platte abkühlen lassen.
  7. Jedes Törtchen mit etwas Rohrzucker bestreuen und mit einem Flambierbrenner karamellisieren.
  8. Nach Belieben noch mit etwas Zimt bestreuen.

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Falls ihr euch fragt, woher ich diese knallgelben Zitronen habe.. ich verrate es euch! Vor ein paar Wochen hat unser Zitronenbäumchen im Garten noch ein paar Stückchen abgeworften. Sowas! Na die schnappte ich mir gleich und bewahrte die Goldstücke ganz gut auf!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

 

 

 

Ein luftig, süßer Frühlingstraum! Rhabarber-Wähe

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Rhabarber ist ja einer meiner absoluten Frühlingslieblinge!

Die letzte Woche war bei uns sehr rhabarberlastig. Es gab diese unwiderstehlich köstliche Rhabarberwähe, Rhabarber Curd zu meinen Brioches und dann zauberte ich auch noch Holundercreme-Törtchen mit Rhabarber. Achja Zitroneneis mit Rhabarber-Erdbeer-Ragout gab es ja auch noch. Huch, ihr seht… der Rhabarber ist bei uns in der Küche ganz schön beliebt.

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Die Saison ist ja recht kurz, deswegen wird sie von uns in vollsten Zügen ausgenutzt und die zarten Stangen wandern in sehr viele Gerichte. Wir haben ja im Garten auch Rhabarber angepflanzt, aber irgenwie will der nicht größer werden (der fühlt sich denk ich nicht so wohl bei uns). Na gut, dann holen wir unseren Rhabarber eben vom Markt. Ich hoffe ja ganz stark, dass sich unsere Pflänzchen im Garten nächstes Jahr erbarmen und für uns wachsen.

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So jetzt zu dieser Rhabarberwähe. Kurz gesagt: schnell, ganz einfach gemacht und meeega lecker!

Ich habe meine Wähe in einer Tarteform gebacken. Ihr könnt aber auch jede andere runde Kuchenform oder ein tiefes Kuchenblech verwenden. Zuerst kommt der Blätterteig rein. Darauf platzieren wir unsere mit Zucker vermischten Rhabarberstücke.  Dann wird alles schön mit einem Ricotta-Eierguss übergossen… und schon gehts ab in den Ofen!  Ich sags euch der Duft der Durch die Küche strömt ist herrlich!

Nach dem Backen ist die Tarte luftig, weich und aromatisch. Am besten ihr lasst sie etwas abkühlen und serviert sie lauwarm mit etwas Obers oder Eis….. Ach der Frühling ist schon lecker! Was macht euren Frühling besonders köstlich? Habt ihr ein ganz besonders Lieblingsrezept im Frühling! Teilt es mir mit und seid bei meinem frühlingsfrischen Blogevent dabei!

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Hier das Rezept:

Zutaten: 

  • 250 g Ricotta
  • 120 ml Schlagobers
  • 3 Eier
  • 5 EL Zucker
  • Mark 1 Vanilleschote
  • 500 g Rhabarber
  • 1 Blätterteig
  • 1 Prise Salz
  • eine Handvoll Mandeln, geschält

Zubereitung:

Eine Tarteform oder ein kleines Kuchenblech mit Backpapier auslegen. Den Blätterteig darauf legen. Die Teigränder umklappen. Den Teigboden mit einer Gabel einstechen.

Rhabarber waschen und ca. 2 cm große Stücke schneiden, mit 2 EL Kristallzucker vermischen und gleichmäßig auf dem Teig verteilen.

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Ricotta, Schlagobers, Eier, Vanille, 3 EL Zucker und eine Prise Salz in eine Schüssel geben und verrühren. Den Guss gleichmäßig über den Rhabarber gießen. Die Mandeln darüber streuen.

Die Rhabarberwähe bei 190°C in den Ofen schieben und 35-40 Minuten goldbraun backen. Der Rand sollte hellbraun sein.

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Vor dem Servieren nach Belieben mit etwas Staubzucker besieben!

Dazu serviere ich noch gerne etwas geschlagenes Obers oder selbstgemachtes Eis.

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So lecker kann der Frühling sein!

Bon appétit,

Lena ❤

Versüsst uns den Tag! Cremeschnitte mit Beeren

creme14 creme5 Verführerisch Süßes bringt uns jetzt in Frühlingslaune, auch wenn das Wetter nicht ganz so mitspielt. Ich muss gestehn, der April hats ganz schön in sich. Sitzt man eine halbe Stunde am Balkon hat man die ganze Wetter-Palette miterlebt. Cremeschnitte, Kaffee und geliebte Zeitschrift warten am Tisch, dann holt man sich noch schnell ein Gläschen Wasser dazu und schwups die Zeitschrift ist verschwunden. Da hat mir der ach so böse Wind, einfach meine Zeitschrift geklaut, mit dazu noch Mamas entzückende Blumen vom Balkon gewäht. Was denkt der sich eigentlich? Wir sind dann mal gutmütig und schon werden wir belohnt. Die Sonne drängt sich durch die Wolken uns beschert uns ein paar ach so herrliche Minuten mit schönstem Sonnenschein. Brav liebes Wetter, so lässt es sich eine Cremeschnitte essen!

Es hätte ruhig so bleiben können, aber der Wind und schließlich auch noch der Regen haben die Sonne besiegt….  Ich muss euch sagen, auch die Fotos von dieser Cremeschnitte zu schießen, war gar nicht so einfach. Meine Ostereier hat mir der Wind ständig wegetragen und es war brrrr ganz schön kalt. Tja, das war gaaaanz schön harte Arbeit, meine Lieben! Da musste ich mich dann gleich mit einem großen Stück Cremeschnitte belohnen.

Vielleicht muss die liebe Lena auch einfach hinnehmen, dass es zu Ostern noch ein bisschen zu kalt ist, um am Balkon die Sonne zu genießen. Gut, dann versüß ichs mir mit meiner Mama im warmen Wohnzimmer und es wird dort gemütlich genascht. Ist ja auch schön. creme18 Seit ein paar Wochen hab ich zu meiner Mama schon gesagt, dass ich mal wieder eine Cremeschnitte machen werde. Die Tage und Wochen vergingen, aber keine Cremeschnitte war zu sehen…. Als ich dann gestern endlich diese Cremeschnitte gezaubert habe und Mama sie ganz überrascht im Kühlschrank entdeckte war sie hellauf vor Freude. So bäckt man doch gerne!

Ich wusste ja, dass Mama ein großer Cremeschnitten-Liebhaber ist und was tut man nicht alles um die liebe Familie glücklich zu machen. Auch Papa war von dieser Köstlichkeit begeistert (obwohl er überhaupt kein Fan von Zitronen-Zucker-Glasur ist).

Die Zubereitung dieser süßen Verführung ist gar nicht schwer. Man bäckt zuerst die zwei Blätterteigplatten (könnt ihr aber müsst ihr nicht selbst machen – einfach kaufen). Währenddessen kann man schon die leckere Vanillecreme zaubern. Ich habe mir gedacht ich mach meine Cremeschnitte ein bisschen fruchtig, frisch und geb noch ein paar Beeren mit dazu. Ein cremiges und zugleich knuspriges Träumchen sag ich euch! ❤ creme12 creme10 Also falls eure Liebsten auch solche Cremeschnitten-Liehbaber sind oder ihr sie zu diesen machen möchtet… dann heißts noch schnell ab in die Backstube bevor das Osterhäschen kommt und Cremeschnitte zaubern. Es geht wirklich ganz einfach! creme21 creme13 Hier das Rezept:

Zutaten: (für ca. 12 Stück)

  • 2 Blätterteigrollen

Für die Creme:

  • 4 Eier
  • 120 g Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 3 EL Orangenlikör
  • 6 Blatt Gelatine
  • 1 kg Obers
  • eine Handvoll Beeren (TK)

Für die Glasur:

  • 150 g Staubzucker
  • 2-3 EL Zitronensaft
  • 1 EL Beeren, leicht zerdrückt

Für die Beerensauce:

  • 300 g Beeren (TK – Himbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren, Johannisbeeren..)
  • 2-3 EL Zucker
  • 1 EL Orangenlikör nach Belieben
  • eine Handvoll Pistazien für die Deko

 Zubereitung:

  1. Den Blätterteig ausrollen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben (der Teig sollte in der Größe ihres Backrahmens sein).
  2. Den Teig mehrmals mit der Gabel einstechen und im heißen Ofen bei 200°C ca. 25 Minuten goldbraun backen. Dabei nach 10 Minuten Backzeit ein zweites Blech auf den Teig legen, damit die Platte flach bleibt (sonst geht die auf wie ein riesiges Flauschkissen und das wollen wir diesmal nicht).
  3. Die zweite Teigplatte genauso backen (wenn die Platten nicht ganz gleichmäßig sind, macht das gar nichts – einfach die etwas mehr aufgegangene Platte als Boden verwenden).
  4. Die beiden Platten abkühlen lassen. creme1 Für die Füllung
  5. Die Eier mit dem 100 g Zucker und dem Vanillemark in einer großen Schüssel verquirlen und über heißem Wasserbad cremig aufschlagen (mit dem Mixer ca. 3 Minuten).
  6. Die eingeweichte Gelatine im Orangenlikör auflösen und in die noch warme Masse rühren.
  7. Die Masse leicht abkühlen lassen, bis sie schon etwas zu gelieren beginnt.
  8. Das Obers steif schlagen (ich nehm da gleich immer meine KitchenAid, dann geht das ganz fx). 3/4 des Obers unter die Eimasse ziehen.
  9. Das restliche Obers mit den Beeren und dem restlichen Zucker verrühren.
  10. Einen Backrahmen (wenn ihr keinen rechteckigen, verstellbaren Backrahmen habt könnt ihr auch ein tiefes Blech/Form nehmen) in der Größe der Teigplatten auf ein Blech stellen und eine Blätterteigplatte hineinlegen. Die Cremefüllung daraufstreichen. Dann das Beerenobers daraufgeben.
  11. Die Schnitte kühl stellen. creme2
  12. Aus Staubzucker und Zitronensaft eine zäh fließende Glasur anrühren.
  13. Die Beeren unterrühren und einfach etwas zerdrücken.
  14. Die zweite Blätterteigplatte mit einem scharfen Messer in ca. 12 Stücke schneiden und diese mit der Glasur bestreichen. Mit Pistazien bestreuen.
  15. Die Blätterteigstücke nebeneinander auf die Cremefüllung legen.
  16. Die Schnitte für mindestens 2-4 Stunden kalt stellen. creme19 Für die Beerensauce die Beeren mit Zucker und Likör erhitzen und mit dem Mixstab pürieren. Nach Belieben durch ein Sieb streichen. Abkühlen lassen.   creme16 Die Cremeschnitte in Stücke schneiden und mit der Sauce servieren! creme6 Bon appétit, meine Lieben! Zaubert euch ein schönes und vor allem leckeres Osterfest! Lena ❤

Dreikönigskuchen aus Frankreich! Galette des Rois au chocolat

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Bonjour meine Lieben! Heute habe ich ein Traditionsgebäck aus Frankreich für euch. Während bei Vielen nach der Weihnachtszeit Schluss ist mit Schlemmen, wird das Dreikönigsfest in Frankreich mit einem üppigen Kuchen gefeiert. Als wir vor einigen Tagen noch durch Lyon geschlendert sind, haben wir diese Galettes des Rois in wirklich allen Patisserien bewundern können. Ich glaube in Frankreich feiert wohl keine Familie diesen Tag ohne eine Galette des Rois. So ist es uns zumindest vorgekommen. Sooo viele Galettes waren überall in der Stadt verteilt und so schön zu betrachten.

Die Besonderheit dieses Kuchens ist, dass man in der Füllung eine “Fève”  (eine kleine Figur aus Porzellan oder auch eine saubere Münze) versteckt . Derjenige, der diese Fève in seinem Stück Kuchen findet wird für den Tag zum König genannt. Ich finde diese Tradition wirklich entzückend, besonders für Kinder. ❤

Heute am Dreikönigstag musste ich diese Galette des Rois gleich mal nachbacken und ich glaube, dass sich diese Tradition auch bei uns durchsetzen wird. Natürlich kann man diesen Kuchen auch an jedem anderen Tag backen und genießen.

Es gibt so einige Varianten dieser Galette.  Ich hab mich für eine Variante mit Schokolade als Füllung entschieden. Die Zubereitung ist wirklich trés, trés simple und geht ganz schnell. Also perfekt für einen Feiertag, wo man gerne die Zeit mit der Familie verbringt.

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Hier das Rezept:

Zutaten: (für eine Galette ca. 20 cm)

  • 1 Blätterteigrolle
  • 1 Eidotter und 1 EL Milch zum Bestreichen
  • eine Fève (eine kleine Porzellanfigur oder eine saubere Münze)

Für die Creme au Chocolat :

  • 2 Eidotter
  • 2 EL  Zucker
  • 125 ml Milch
  • 1/2 EL Maizena
  • 1 EL Kakao
  • 50 g Schokolade

Für die Mandel-Masse :

  • 70 g gemahlene Mandeln
  • 30 g Butter
  • 1 EL Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 1 kleines Ei

Zubereitung:

Für die Creme au Chocolat die Eidotter mit Zucker hellcremig schlagen. Maizena  und  Kakao untermixen.  Die Milch erhitzen und dann die Kakao-Masse einrrühren. Das Ganze in einen Topf bei schwacher Hitze so lange rühren  bis es dickflüssig wird. Gehackte Schokolade unterrühren. Etwas abkühlen lassen.

Für die Mandelmasse die Butter mit dem Zucker und Zimt cremig rühren. Das Ei und die Mandeln unterrühren.

Die Mandelmasse mit der Schokocreme verrühren.

Die Blätterteig-Rolle ausbreiten. Mit einer Form ( Teller , Tortenring …) zwei Kreise (ca. 18-20 cm)  ausschneiden.

Einen Blätterteig-Boden auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Die Creme in der Mitte verteilen (die Fève darauf geben).
Denkt daran einen Rand von ca.  3 bis 4 cm zu lassen.

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Dann die zweite Teigrolle darüberlegen und die Ränder gut festdrücken. Ihr könnt mit den Fingern oder der Gabel ein schönes Muster hineindrücken. Den Teig mit dem verquirlten Eidotter+Milch bestreichen.

Ich habe dann noch aus den Blätterteigresten Herzen ausgestochen und auf der Galette platziert. Nochmal mit bestreichen und mit etwas Zucker bestreuen.galette2

Die Galette bei 180°C ca. 30 Minuten backen, bis sie schön goldgelb und knusprig ist.

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Für eine große Galette einfach zwei Blätterteigplatten nehmen. Wenn mehr Leute zu Besuch kommen braucht ihr einen groooßen Kuchen.

Ich habe dann noch eine zweite Variante dieser Galette für euch.  Mit Frangipane à la Pomme (Mandel-Apfel-Creme). Dafür braucht ihr  250 g Apfelmus (selbstgemacht), 120 g Mandeln gemahlen, 100 g Zucker, 2 Eier, 70 g weiche Butter und etwas Zimt. Die Zubereitung ist ganz gleich, nur eine andere Füllung kommt rein. Einfach wieder Butter mit Zucker und Zimt cremig rühren, Eier dazu und zum Schluss Mandeln und Apfelmus.

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Habt noch einen schönen Dreikönigstag!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Ein schönes Festgericht! Schweinsfilet im Blätterteig auf Orangen-Fenchel mit Herzoginkartoffeln und Rotweinbutter

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Fürstlicher Glanz für Eure Tafel! Heute habe ich ein leckeres und einfach gemachtes Festessen für euch. ❤ Na habt ihr Lust?

Raffiniert verhüllt kommt dieses Schweinsfilet auf den Tisch. Der besondere Clou: die würzige Pilzmischung, die das Schweinsfilet umgibt. Ich finde dieses Gericht ist ein richtiges Festmahl für die ganze Familie. Es ist leicht vorzubereiten und nach dem ersten Bissen werden alle begeistert sein. Na das wäre doch ein schönes Gericht für eure Festtage!

Diese Woche hatte ich meinen zweiten Lehrauftritt und ich habe mit meinen Schülerinnen auch dieses Schweinsfilet gezaubert. Die Mädels haben super mitgemacht und waren vom Ergebnis auch sehr begeistert. Ach, da hab ich mich wieder gefreut.

Als Beilage gibt es bei mir diesmal köstliche Kartoffeln.  Ich habe die Kartoffel so richtig fein gemacht und zu Rosetten aufs Blech gespritzt. Die hübsche Beilage nennt sich vornehm Herzoginkartoffeln und ist ein Klassiker der französischen Küche. Für Herzoginkartoffeln verwendet Ihr am besten mehlig kochende Kartoffeln. In den Teig für die Herzoginkartoffeln kommen außerdem nur Butter, Eidotter und Gewürze. Aufs Blech gespritzt werden die Herzoginkartoffeln noch mit Eidotter und Milch bestrichen und dann gebacken. Voilà wir haben eine hübsche und leckere Beilage.

Als Draufgabe gibts dann noch ein aromatisches Fenchelgemüse mit Orange und eine kräftige Rotweinbutter.  Eine tolle Kombination fanden wir.

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Also meine Lieben, schwingt eure Kochlöffel!

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4 Portionen)

  • 1 Schweinsfilet (ca. 400-500 g)
  • 1 Pkg. Blätterteig
  • 100 g  Prosciutto
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 400 g Champignons
  • 1 EL Frischkäse
  • eine Handvoll gehackte Petersilie
  • 2 EL Senf (Dijonsenf)
  • Butter und Öl zum Anbraten
  • 1 Dotter, zum Bestreichen
  • Salz, Pfeffer

Für den Fenchel:

  • 1 Fenchelknolle
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Zwiebel
  • ca. 100  ml Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle, Muskat
  • 1 Orange, Abrieb und Saft
  • 1 EL Olivenöl

Für die Herzoginkartoffeln:

  • 1 kg mehlig kochende Kartoffeln
  • Salz, Muskat
  • 2 EL Butter
  • 4 Eigelb
  • 2 EL Milch

Für die Rotweinbutter:

  • ca. 500 ml Rotwein
  • 200 ml Portwein
  • 1 EL Zucker
  • 1 Sternanis
  • 1 Thymianzweig
  • 2-3 EL kalte Butter
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Für das Filet im Blätterteig

Schweinsfilet salzen und pfeffern und in Öl rundum kurz anbraten, herausnehmen.

Die Champignons in kleine Würfel schneiden und mit etwas Butter in die Pfanne geben. Die Champignons anschwitzen, bis sie leicht braun sind. Die Zwiebel und den Knoblauch fein hacken, mit in die Pfanne geben und kurz weiterbraten. Mit Salz, Pfeffer und Petersilie abschmecken. Abkühlen lassen und mit Frischkäse vermischen.

Den Blätterteig ausrollen. Rohschinken als Boden auf dem Blätterteig platzieren. Die Champignonmischung darauf verteilen. Das Schweinsfilet darauflegen und mit Senf bestreichen.

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Das Ganze jetzt zu einem Päckchen aufrollen.

Auf ein Backblech legen und den Teig mit verquirltem Eidotter bestreichen. Nach Belieben mit Blätterteigsternen belegen.

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Bei 180°C ca. 25- 30 Minuten backen. Das Fleisch soll in der Mitte noch leicht rosa und saftig sein.

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Für die Herzoginkartoffeln

Kartoffeln schälen, waschen und grob zerkleinern. Zugedeckt in Salzwasser ca. 20 Minuten kochen. Abgießen und zum Abdampfen ohne Deckel kurz wieder auf den Herd stellen. Kartoffeln noch heiß durch eine Kartoffelpresse drücken. Butter erhitzen, bis sie leicht braun ist  und mit den 3 Eidottern gut unterrühren. Mit Salz und etwas Muskat abschmecken.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Kartoffelmasse in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle füllen.  Rosetten mit Abstand aufs Backpapier spritzen.  1 Eidotter und Milch verquirlen. Herzoginkartoffeln vorsichtig mit der Mischung bestreichen.

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Herzoginkartoffeln im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 10-12 Minuten goldbraun backen.

Für den Fenchel

Fenchel in feine Streifen schneiden und mit gehacktem Knoblauch und Zwiebel im Öl andünsten (ca. 5 Minuten). Brühe und Orangensaft angießen und zugedeckt bei kleiner Hitze ca. 10 Minuten garen. Mit Salz, Pfeffer, nach Belieben noch etwas Orangensaft und Orangenabrieb abschmecken.

Für die Rotweinbutter:

Zucker in einem Topf hellbraun karamellisieren lassen. Rotwein, Portwein, Lorbeer, Thymian, Sternanis zugeben. Bei starker Hitze Flüssigkeit auf ca. 1/3 einkochen lassen. Die kalte Butter in Würfel schneiden und mit dem Schneebesen in den Sud einrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Blitzschnell gezaubert und so lecker! Apfel-Blätterteigschnitten

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Schnell, knusprig, aromatisch und einfach mega lecker! Das sind meine Apfel-Blätterteigschnitten ❤

Wenn sich mal ganz spontan Besuch ankündigt oder ihr einfach schnell ein leckeres Dessert zaubern möchtet, dann ist dieses Rezept das Richtige für euch. Diese Schnitten (man könnte sie auch als Apfeltarte bezeichnen) haben meiner Familie und mir schon oft ein köstliches Vergnügen bereitet.

Nach einem anstrengenden Arbeitstag/Unitag komme ich oft nach Hause und schiebe diese Tarte in den Ofen. Eine halbe Stunde später verströmt schon ein herrlicher Geruch in der Küche und die Tarte ist fertig. Gleich warm serviert mit einer guten Kugel Vanilleeis oder etwas Schlagobers gibt sie uns allen ein wohliges Gefühl. Danach geht es uns allen wieder guuut!

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Hier das Rezept:

Zutaten:

  • 1 Rolle Blätterteig
  • 2 EL Haselnüsse gemahlen und geröstet
  • 2 EL Zucker
  • 3-4 Äpfel
  • Saft 1/2 Zitrone
  • 125 ml Obers
  • 2 Eier
  • 2 EL Vanillezucker
  • 1 TL Zimt
  • 1/4 TL Kardamom
  • 1 EL Maizena
  • Staubzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

Den Blätterteig ausrollen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen (oder in eine passende, eckige Form legen). Die Ränder vom Blätterteig etwas einrollen, so dass ein Rand entsteht (ca. 1 cm hoch)

Die Nüsse mit 1 EL Zucker mischen und auf den Teig streuen. Die Äpfel in dünne Spalten schneiden und mit Zitronensaft beträufeln. Die Äpfel eng nebeneinander auf den Teig legen.

Obers mit den Eiern, Vanillezucker, Zimt, Kardamom und Maizena glatt rühren. Die Mischung über die Äpfel gießen. Jetzt noch einmal alles mit etwas Zucker (ca. 1 EL ) bestreuen – wichtig auch die Ränder.

Die Tarte bei 180°C ca. 30 Minuten backen, bis der schön knusprig und goldbraun ist.

Die Tarte noch warm in Stücke schneiden und mit Staubzucker (nach Belieben noch etwas Zimt) bestäuben. Viel Vergnügen beim Genießen – am Besten noch mit einer schönen Kugel Vanilleeis.

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Bon appétit, meine Lieben,

Lena ❤