Duftend, würzig, gut! Bärlauchbrot

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Bärlauch – ihr wisst ja, dass wir diesen wilden Knoblauch einfach lieben! ❤

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In duftendem Brot passt er wunderbar zu einem frischen Frühlingssalat. Nur mit etwas guter Butter bestrichen, genießen wir dieses saftige Brot am allerliebsten.

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Das lange Pfingstwochenende steht vor der Tür und bin ja schon voller Vorfreude auf ein paar sonnige Stunden im Garten. Ich bin ja schon ganz aufgeregt und freu mich wie ein kleines Kind, dass ich die freien Tage bei meiner Familie daheim verbringen kann. Wir haben uns endlich einen wundervollen Hängesessel zugelegt und ich warte schon ungeduldig darauf, dass ich es mir darin gemütlich machen kann. Also hoffentlich, liebes Wetter – werde schön!

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Zu einem richtig schönen Pfingstwochenende gehören natürlich auch richtig schöne Pfingstrosen. Ich bin ja immer ganz verzaubert, wenn ich im Garten meiner Schwiegerfamilie herumspaziere und Pfingstrosen pflücken kann. Diese herrlich duftenden Blumen erfreuen mein Herz und machen mich glücklich.

Eine echte Gute-Laune-Blumenfreude! ❤

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Das lange Wochenende ist perfekt um Gäste einzuladen und um köstliche Stunden mit den Liebsten zu verbringen. Da kommt bei mir dieses aromatische Brot nur zu gerne auf den Tisch und verzaubert uns mit seinen würzigen Geschmack.

Dazu gibt’s nur ein bisschen Butter, einen leichten Salat und vielleicht noch ein (oder zwei) Gläschen Holunderspritzer  – so leicht kann man und glücklich machen!

Schnappt euch noch schnell einen Bund Bärlauch und ab in die Brotbackstube!

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Hier das Rezept:

Zutaten: 

  • 400 g Weizenmehl
  • 100-150 g helles Dinkelmehl
  • ½ Würfel Germ
  • 1 EL Zucker
  • 2 TL Salz
  • 50 ml Olivenöl
  • 300 ml Wasser, lauwarm
  • Eine große Handvoll Bärlauch

Zubereitung:

  1. Die beiden Mehlsorten mit Salz und Zucker in einer großen Rührschüssel vermengen.
  2. Germ im lauwarmen Wasser auflösen und mit dem Olivenöl zum Mehl geben.
  3. Zu einem glatten Teig verkneten (falls der Teig zu klebrig ist , einfach etwas mehr Mehl zugeben).
  4. Zugedeckt mindestens 30 Minuten gehen lassen.
  5. Bärlauch in feine Streifen schneiden und unter den Teig kneten.
  6. Den Teig zu einem länglichen Laib formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
  7. Zugedeckt noch einmal 30 Minuten gehen lassen.
  8. Das Brot mit etwas Wasser bestreichen, mit grobem  Meersalz und etwas Mehl bestäuben.
  9. Im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 40 Minuten lang backen.
  10. Auskühlen lassen, in Scheiben schneiden und genießen!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Ab in die Backstube! Dinkelvollkornbrötchen mit Kräuterbutter

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Ich liebe es selber Brötchen zu backen! ❤

Es gibt wohl kaum etwas Besseres, als den Duft von frisch gebackenem Brot – ganz besonders, wenn er aus der eigenen Küche durch das Haus strömt.

Natürlich ist das nicht der einzige Grund, um selbst Brot zu zaubern. Es schmeckt auch grandios! Es macht die ganze Familie glücklich und zufrieden, wenn selbstgebackenes Brot auf den Tisch kommt.

Obwohl ich ein begeisterte Brotbäckerin bin, backe ich natürlich auch nicht jedes Brötchen, das ich esse selber (das geht sich zeitlich einfach nicht aus).  Aber umso schöner ist es, wenn die Zeit dafür da ist! Die Freude beginnt für mich mit der Zubereitung: Wenn der Teig beim Kneten eine schöne Oberfläche bekommt und sich weich und geschmeidig anfühlt; wenn beim Gehen sich der Teig verdoppelt; wenn sich der Teig prima formen lässt und wenn er dann im Ofen knusprig gebacken wird. Hach das Brotbacken hat für mich auch immer etwas Beruhigendes.

Brot selbst zu backen ist einfach –  wie gesagt man braucht nur ein bisschen Zeit dafür!

Meiner Meinung nach schmeckt mit Dinkelmehl gebackenes Brot am besten, besonders wenn es frisch aus dem Ofen schlüpft! Da Dinkel eher kräftig ist, mische ich ihn mit etwas Weizenmehl, sonst werden die Brötchen zu kompakt.

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Die Brötchen sind gebacken. Nun brauchen die kleinen Gebäckstücke auch ein gemütliches Plätzchen zum Verweilen. Da kommt diese große Servierschüssel von Riverdale wie gerufen!

Könnt ihr euch noch an meine Törtchen mit Stiel erinnern? Ich habe euch ja schon öfters einen ganz bezaubernden Onlineshop für Interieur vorgestellt. Sti(e)lreich – ihr findet dort viele Artikel von bekannten Firmen wie Greengate, Ib Laursen, BloomingvilleKrasilnikoff und jetzt auch Riverdale!  Am besten ihr durchstöbert einfach nach Lust und Laune den Onlineshop und begebt euch auf die Suche nach euren persönlichen Lieblingsstücken…. Mich hat die niederländische Marke, die Stielreich jetzt ganz neu im Sortiment hat, gleich verzaubert!

Ich bin ja ganz verliebt in das blau-weiße Design. Damit hol ich mir immer gerne ein bisschen skandinavisches Flair auf meinen Tisch. Ich könnte mich ja sehr gut in ein kleines, feines Häuschen am Meer begeben und dort meine selbstgebackenen Brötchen verputzen.

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Die Dinkelvollkornbrötchen lassen sich auch prima einfrieren und sind so ein toller Vorrat für liebe Frühstücks-Überraschungsgäste!

Ab in die Brotbackstube!

Hier das Rezept:

Zutaten: (für ca. 20-25 Brötchen)

  • 500-550 g Dinkelvollkornmehl
  • 100-150 g Weizenmehl
  • 20 g Germ
  • 1 1/2 TL Salz
  • 1 EL Honig
  • 150 g Naturjoghurt
  • Milch zum Bestreichen

Zubereitung:

  1. Das Dinkelvollkornmehl in eine große Schüssel geben.
  2. 400 ml lauwarmes Wasser mit 10 g Germ verrühren und zum Mehl geben. Mit dem Mehl vermischen.
  3. Zugedeckt an einem warmen Ort 3 Stunden gehen lassen.
  4. Die restlichen 10 g Germ mit 100 ml lauwarmen Wasser verrühren und zum gegangenen Teig geben. Salz, Honig, Joghurt und das Weizenmehl zugeben und mit dem Knethaken der Küchenmaschine zu einem geschmeidigen Teig verkneten (wenn der Teig noch viel zu klebrig ist, einfach etwas mehr Mehl zugeben  – aber der Teig sollte schön weich bleiben).
  5. Den Teig zugedeckt noch einmal eine Stunde gehen lassen.
  6. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und zu zwei Rollen formen. Die Rollen in Stücke schneiden (20-25 Stücke). Mit bemehlten Händen Brötchen formen.
  7. Die Brötchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
  8. Zugedeckt noch einmal 15 Minuten gehen lassen.
  9. Die Brötchen mit etwas Milch bestreichen und leicht mit etwas Dinkelvollkornmehl bestäuben.
  10. Den Ofen auf 220°C vorheizen und eine Schüssel Wasser in den Ofen stellen.
  11. Die Brötchen 20-25 Minuten goldbraun backen.
  12. Herausnehmen und abkühlen lassen.

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Für die Kräuterbutter

Zutaten:

  • 150 g Butter, weich
  • 1 Knoblauchzehe
  • eine Handvoll frische Kräuter (Petersilie, Schnittlauch, Kresse…)
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

  1. Die Knoblauchzehe und die Kräuter fein hacken.
  2. Mit der weichen Butter vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Wir lieben es, uns diese gute Kräuterbutter auf die Brötchen zu streichen und uns Biss für Biss damit zu beglücken. Vielleicht noch ein paar frische Radieschen dazu. Mehr braucht es gar nicht für eine gute Jause!

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Bon appétit, meine Lieben!
Lena ❤

 

 

 

 

 

 

Es dufet in der Backstube! Kastanienbrot mit Nüssen

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Kastanien und Nüsse! Meine Lieblinge! ❤

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Ein gutes Brot zu backen ist nicht schwierig!

Das hab ich euch ja schon in vielen Rezepten gezeigt. Heute bring ich euch wieder ein kinderleichtes Brotrezept mit, von dem sich die ganze Familie ein Stückchen abbrechen kann.

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Ihr wisst ja, ich liebe es Brot selbst zu backen. Erstens weiß man dann was wirklich drin steckt und ich kann nie genug von dem Duft bekommen, den frisch gebackener Germteig verbreitet.  Ah und nicht vergessen: es mundet sebstgebacken und frisch aus dem Ofen einfach am besten.brot20

Dieses Kastanienbrot schmeckt sooo gut  – zum Frühstück oder später am Tag mit Käse oder einfach nur mit guter Butter bestrichen. Ein Traum! Ein gutes, einfaches Butterbrot ist schon was Feines!

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Fragt ihr euch, wo ich das Kastanienmehl bekommen habe? Im Supermarkt finden wir es bei uns noch nicht im Regal, aber im gut sortierten Bioladen dürfte es kein Problem sein, Kastanienmehl zu kriegen. Der Preis ist natürlich etwas höher, aber man muss bedenken, dass wir ja immer nur eine kleine Menge für unsere Backwerke benötigen.

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Ab in die Brotbackstube!

Hier das Rezept:

Zutaten (für 2 Brote):

  • 240 g Kastanien (gegart)
  • 4 TL Trockengerm
  • 340 ml Wasser, lauwarm
  • 2 TL Honig
  • eine Handvoll Pekannüsse (oder Walnüsse)
  • 200 g Dinkelmehl
  • 200 g Dinkelvollkornmehl
  • 100 g Kastanienmehl
  • 2 TL Salz

Zubereitung:

  1. Die Kastanien und die Nüsse klein hacken.
  2. Germ mit lauwarmen Wasser und Honig verrühren.
  3. Dinkelmehl mit Dinkelvollkornmehl, Kastanienmehl  und Salz vermischen.
  4. Die Germflüssigkeit und die gehackten Maroni und Nüsse zugeben.
  5. In der Küchenmaschine zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten (je nach Konsistenz noch etwas Mehl zugeben).
  6. Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und noch einmal mit den Händen durchkneten.brot26
  7. Den Teig zugedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen.
  8. Den gegangenen Teig halbieren. Jede Hälfte zu einem Rechteck ausrollen. Den Teig der Länge nach aufrollen.brot25
  9. Das Brot auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
  10. Die Brote ca. 20-25 Minuten zugedeckt gehen lassen.brot24brot23
  11. Mit einem scharfen Messer schräg einschneiden und mit Wasser bestreichen. Mit etwas Mehl bestäuben.
  12. Bei 220°C (eine Schüssel Wasser in den Ofen stellen) und ca. 25-30 Minuten backen.
  13. Auskühlen lassen.

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Jetzt das Brot nur noch ein Stücke brechen oder in Scheiben schneiden, mit Butter bestreichen und nach Belieben etwas Fleur de Sel bestreuen!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Skandinavisch Backen! Nordische Dinkel-Focaccia mit Trockenfrüchten und Nüssen

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Nächste Woche geht es für meinen Liebsten und mich ab nach Schweden! Wir werden ein paar Tage in Stockholm verbringen und uns durch die herrlichen Köstlichkeiten des hohen Nordens schlemmen! ❤

Ach ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr ich mich schon darauf freue….. Besonders auf die berühmten Zimtschnecken, Kardamomknoten und das leckere Plundergebäck! Schon seit einiger Zeit planen wir eine Reise nach Skandinavien, aber irgendwie haben wir es einfach nie geschafft (die Flüge waren zu teuer oder die Jahreszeit war einfach viiiiel zu kalt). So aber jetzt im August ist endlich alles perfekt für einen entspannten Städtetrip in die schöne Hauptstadt Schwedens.

Passend zu meiner Vorfreude auf Stockholm gibt es heute eine kleine Buchvorstellung zu „Skandinavisch Backen“ von Trine Hahnemann. Nach dem ersten Durchblättern des Buches ist meine Lust auf unseren Trip Sekunde für Sekunde gewachsen. Man möchte sofort (wirklich sofort) in die Küche hüpfen und all die Köstlichkeiten auf einmal zaubern und so schnell wie möglich vernaschen.

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Seite für Seite spürt man, dass Backen in der skandinavischen Seele tief verwurzelt ist. Die großen Feiern des Nordens – Mittsommer und Weihnachten (ach ich freue mich schon wieder auf die gemütlichste Zeit des Jahres) – werden maßgeblich bestimmt von Kuchen und Plundergebäck, Keksen und natürlich von fabelhaften Broten in ganz vielen Variationen.

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Dieses bezaubernde Buch der skandinavischen Backkunst präsentiert mehr als 100 authentische Rezepte, die mich fast alle zum Nachbacken anregen. Huch bei sooo vielen Leckereien, fällt es wirklich schwer eine Auswahl zu treffen, was in die eigene Backstube gelangt.

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Diese Backwerke haben mein Herz ganz besonders berührt und werden bestimmt ganz bald aus meinem Ofen schlüpfen:

  • Mohn-Plundergebäck (Tebirkes)
  • Süße Germbrötchen mit Marzipanobers
  • Dinkel-Kardamom-Brötchen
  • Nordisches Käsebrot
  • Herbstliche Apfel-Haselnuss-Torte
  • Mohn-Sesam-Gebäck (Frøsnapper)
  • Buttermilchhörnchen

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So fragt ihr euch wie der Inhalt dieses Buches ausschaut? Ich verrate es euch. Zuerst geht es einmal los mit ein paar Tipps zum skandinavischen Backen (z.B. Sauerteig-Ansätze werden erklärt).

Dann beginnt es gleich mit dem Kapitel „Torten und Kuchen“ (Sahne-und Schichttorten, Kuchen und Gebäck und mein geliebtes Plunder- und Germgebäck findet man hier in vielen Variationen).

Darauf folgt die typisch skandinavische Kaffeetafel „Mittsommer“. Hier hat Trine Rezepte zusammengestellt, die viele liebe Gäste beglücken werden. Die sommerlich, süßen Fotos dieses Kapitels sind wahrlich ein Träumchen!

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Nach Mittsommer geht es weiter mit „Brote und herzhaftes Gebäck“ und zu guter Letzt das wunderbare Kapitel „Weihnachten“ (das weckt bei mir sogar im Juli schon die Vorfreude auf die kuschelige Zeit).

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Die nordische Dinkel-Focaccia ist mir sofort in meine Äuglein gesprungen. Meine Familie und ich lieben ja selbstgemachtes Brot über alles und ganz besonders wenn es so unkompliziert zu zaubern ist. So die Zutaten für diese nordische Focaccia hatten wir alle daheim… na dann konnte ich schon loslegen und nach einer kleinen Weile schaute das Brot auch schon aus dem Ofen.

Dieses Brot ist herrlich nussig und auch leicht süß (durch die Trockenfrüchte). Am allerbesten schmeckt es uns ganz pur mit Butter und ein wenig Käse. Hach, Scheibe für Scheibe macht es die ganze Familie glücklich und wunderbar zufrieden.

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Das Rezept ist für ein gaaanzes Blech Brot (also es reicht für die Familie und viele, viele Gäste). Ihr könnt die Mengen natürlich auch halbieren (auch dann hat man immer noch eine große Menge Brot).

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Na auch wieder Brotlust bekommen?

Hier das Rezept: (aus dem Buch „Skandinavisch Backen“ – etwas abgewandelt)

Zutaten: (für ein Blech voll Brot)

  • 1 Würfel Germ
  • 800 ml Wasser, lauwarm
  • 1 EL Honig
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 1/2 TL Salz
  • 650 g Dinkelvollkornmehl
  • 300 g Weizenmehl
  • 100 g getrocknete Marillen, gehackt
  • 100 g Datteln, klein gehackt
  • 100 g Nüsse, gehackt (Walnüsse oder Haselnüsse)
  • 2 Thymianzweige, Blättchen abgestreift
  • Olivenöl zum Bestreichen
  • grobes Meersalz zum Bestreuen

Zubereitung:

  1. Germ im lauwarmen Wasser auflösen. Honig, Öl und Salz zugeben und verrühren. Dann die beiden Mehlsorten, die gehackten Marillen, Datteln, Nüsse und die Thymianblättchen zugeben. Mit der Küchenmaschine zu einem Teig kneten (ca. 3-4 Minuten). Dann noch einmal mit den Händer auf einer bemehlten Arbeitsfläche durchkneten.
  2. Den Teig ca. 1 Stunde zugedeckt gehen lassen.
  3. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und mit etwas Olivenöl leicht auspinseln. Den Teig auf dem Blech gleichmäßig verteilen (etwas auseinander ziehen). Mit den Fingern kleine Vertiefungen hineindrücken.
  4. Mit einem Tuch abdecken und weitere 20-25 Minuten gehen lassen.
  5. Die Focaccia mit etwas Olivenöl bepinseln, mit etwas grobem Meersalz bestreuen und mit ein paar gehackten Nüssen bestreuen. foc1
  6. Bei 200°C ca. 30 Minuten backen, bis das Brot auf der Unterseite hohl klingt.
  7. Abkühlen lassen, in Scheiben schneiden und servieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤


An dieser Stelle noch ein großes Danke an den EMF Verlag, der mir dieses Buch zur Verfügung gestellt hat.

Ein Brotzeit-Blatt zum Genießen! Fougasse

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Ich hab Fougasse gebacken! ❤ Klingt doch toll, oder?

Also meine Liebsten und ich sind immer wieder begeistert, wenn dieses Brot aus dem Ofen kommt.

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Eine Fougasse ist ein großes, blattförmiges Weißbrot aus Südfrankreich. Man kann es mit verschiedenen Zutaten füllen, zum Beispiel mit Oliven, Nüssen oder frischen Kräutern.

Ich habe diese Köstlichkeit in meiner Zeit in der Provence kennen und lieben gelernt! Dort bekommt man dieses Brot in jeder Boulangerie und es schmeckt einfach „délicieux“! Seitdem wird es bei uns seeeehr oft gebacken und erfreut uns immer wieder zu einer franzsösischen Brotzeit.

Dieses leckere Brot zu zaubern ist auch ganz einfach und macht die liebe Familie glücklich! Also ab in die Backstube!

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Am allerliebsten schlemmen wir einen guten Camembert oder einen anderen Weichkäse zu diesem Brot. Ein herrlich, französischer Brotzeit-Schmaus!

Fougasse gefällig?

Hier das Rezept dafür: (für 2 Brote)

Zutaten:

  • 30 g Germ
  • 300 ml lauwarmes Wasser
  • 100 ml Olivenöl
  • 1 TL Honig
  • 3 Zweige frischer Rosmarin
  • 5 Zweige frischer Thymian
  • 500-550 g Weizenmehl
  • 1 EL grobes Meersalz
  • 50 g schwarze Oliven, grob gehackt
  • eine Handvoll Walnüsse, grob gehackt
  • Olivenöl zum Bestreichen
  • grobes Meersalz und Thymian zum Bestreuen

Zubereitung:

  1. Germ mit Wasser, Honig und Olivenöl in einer großen Schüssel verrühren.
  2. Die Kräuter fein hacken und dazumischen. Das Mehl, die Nüsse, Oliven und das Salz zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten (am besten in der Küchenmaschine).
  3. Etwa 45 Minuten zugedeckt aufgehen lassen.fougasse1
  4. Den Teig halbieren und die beiden Teigstücke auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu ca. 2 cm dicken, ovalen Fladen ausrollen und auf ein Backblech legen. fougasse2
  5. Mehrmals schräg einschneiden und leicht auseinanderziehen (Blattmuster). fougasse3
  6. Die Brote dann nochmals ca. 20 Minuten gehen lassen.
  7. Mit Olivenöl bestreichen und mit Meersalz und Thymian bestreuen.
  8. Im vorgeheizten Ofen bei 220° C ca. 20 Minuten lang backen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Ich back mir mein Bauernbrot!

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Ich liebe den Duft von frisch gebackenen Brot in meiner Küche! ❤ Ja ich weiß, das habt ihr mittlerweile schon ziemlich oft von mir gehört, aber wenn ihr selbst begeisterte Brotbäcker seid, dann wisst ihr was ich damit meine.

Dieses einfache Rezept für mein Bauernbrot ist bei mir schon lange im Köpfchen gespeichert. Es ist so simpel und schmeckt einfach viiiel besser als die gekaufte Variante. Wann auch immer ich nur ein bisschen Zeit habe, wird das Brot selbst gebacken.

Der Teig ist wie immer in Nu geknetet, dann heißt es gehen lassen und schon kommen die Brotlaibe aufs Blech und werden gebacken. Die Laibe sind fertig wenn sie hohl klingen (wenn man am Boden klopft) und eine schöne Farbe bekommen haben. Dann heißts nur noch ein bisschen warten, bis das Brot abgekühlt ist und schon kann man sich eine (oder mehrere) schöne Scheiben davon abschneiden.

Innen ist das Brot schön weich und außen hat man eine knusprige Kruste zum Verzehren. Ich hab ja das Scherzel vom Brot am liebsten. Darauf eine frische Bärlauchbutter…. Ach das Leben kann so herrlich sein.

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Probiert dieses Brotrezept aus macht euch damit eine leckere Freude!

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Hier das Rezept:

Zutaten (für 2 Laibe):

  • 30 g Germ
  • 1 EL Honig
  • 500 g Weizenmehl
  • 250-300 g Roggenvollkornmehl
  • ca. 500 ml Wasser, lauwarm
  • 1 EL Brotgewürz
  • 20 g Salz

Zubereitung:

Weizen und Roggenmehl mit Brotgewürz und Salz in einer großen Schüssel vermischen.

Germ mit Honig  im lauwarmen Wassser auflösen und zur Mehlmischung geben.  Zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten (nach Bedarf noch etwas Mehl oder Wasser hinzugeben).

Den Teig zugedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen.

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Den Teig in zwei Stücke teilen, leicht durchkneten und die Laibe nochmal in Brotkörben (mit Geschirrtuch ausgelegt) ca. 25 Minuten gehen lassen.

Die Laibe aus den Brotkörben auf ein mit Backpapier belegtes Blech stürzen.

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Die Brote bei 220°C ca. 35-40 Minuten backen (Klopfprobe machen).

Auskühlen lassen.

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Eine frische Scheibe Bauernbrot mit Bärlauchbutter! So einfach aber unwahrscheinlich gut!

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So meine Lieben, da das Brot alleine dann doch etwas langweilig wäre hab ich mir für euch noch zwei Köstlichkeiten zum Draufstreichen überlegt.

Es gibt eine aromatische Bärlauchbutter und einen cremigen Erdäpfelkas.

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Für die Bärlauchbutter nehmen wir ein Stück weiche Butter und vermischen diese mit fein geschnittenem Bärlauch. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und fertig!

Für den Erdäpfelkas werden zwei gegarte Erdäpfel (im Ofen gebacken oder auch im Wasser gekocht) durch eine Presse gedrückt. Dann vermischen wir die Erdäpfel mit 2-3 EL Sauerrahm, ein paar gehackte Frühlingszwiebel und nach Belieben etwas geriebenen Kren. Mit Salz und Pfeffer gut abschmecken und mit Schnittlauch servieren.

So schaut für mich eine perfekte Jause mit der Familie aus! Hausgemacht und einfach guad!

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So ich werde jetzt noch schnell in die Küche huschen und mein Osterbrot in den Ofen schieben! Ja ich bekomm wohl wirklich nicht genug vom Brot backen….

Lasst es euch gut gehen meine Lieben!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Ein toller Erfolg – Wir zaubern unser erstes Catering!

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So meine Lieben heute muss ich euch etwas ganz Besonderes erzählen. Gestern haben wir (drei wunderbare Kolleginnen und ich) unser allererstes großes Catering auf die Beine gestellt. Ach wir waren schon Tage zuvor sehr aufgeregt. Jeden Tag sind uns neue Sachen eingefallen, die wir bei der Planung berücksichtigen müssen. Tja, wenn man so etwas Großes noch nie gemacht hat ist das nun mal so.

Aber ich kann euch gleich einmal beruhigen…. Es ist alles peeeerfekt gelaufen! Wirklich! Es hat alles so funktioniert, wie wir es uns vorgestellt hatten. Ach, noch viiiiel besser würde ich sagen!

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Also angefangen hat alles, als ich das erste Mal beim Kunstcafé meine Kuchen usw. verkauft habe und ein Angebot für ein Catering bekam. Welch ein glücklicher Zufall! Es hieß 70 Personen für eine Geburtstagsfeier verköstigen. So da war mir gleich klar… Ich brauche gute Unterstützung! Alleine kann man das einfach nicht bewältigen und Spaß macht’s ja auch keinen. So drei zauberhafte Kolleginnen waren sofort von dem Projekt begeistert und haben sich bereit erklärt mich zu unterstützen. Unser Catering-Team steht, die Planung war auch schon im Gange…..

Wir hatten wirklich das große Glück, dass wir unsere Lehrküche im Institut nutzen konnten, wo wir ausreichend Platz zum zaubern hatten.  Denn wie sollte man zuhause mit nur einem Backofen diese Sache bewältigen! Unmöglich!

Es wurden fleißig die besten Rezepte herausgesucht und zusammengeschrieben, die Mengen kalkuliert, Einkaufslisten ausgearbeitet….. Ach das war eine Arbeit! So dann ging es am Donnerstag ab zum Großmarkt! Zu viert schnappten wir uns einen riesigen Einkaufswagen und erforschten jeden Gang um all unsere Zutaten zu bekommen. Einige Kilos Mehl, ein Haufen Gemüse und Obst, etwa 100 Eier und viiiiiele weitere leckere Dinge landeten im Einkaufswagen. Tja ein paar Stunden verbrachten wir mit suchen, einpacken, ausladen….. Aber es machte so viel Spaß und wir waren echt froh, dass wir alles bekommen haben.

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Am Vorabend begannen wir dann endlich mit unseren ersten küchentechnischen Vorbereitungen. Die Aufgaben wurden brav aufgeteilt und jeder machte einen Teil bei sich zu Hause. Gemüse wurde fleißig mit unserem kleinen Helferchen Nicer Dicer in Form gebracht. Da hat sich die Anschaffung wirklich ausgezahlt, Sonja! Cupcake-Böden, Himbeer-Tartes, Tartelettes-Böden und Cheesecakes wurden schon einmal gebacken und gefüllte Palatschinkenröllchen wurden fertig vorbereitet. Na da standen wir alle bis in die Nacht in der Küche….

Müüüde aber voll motiviert ging es dann in aller Früh ab unsere Großküche! Die Aufgaben wurden eingeteilt und dann hieß es auch schon kneten, rühren, kneten, formen, Teig einfüllen, ausrollen, schnipseln, belegen, weiter kneten, in den Ofen schieben, zwischendurch mal wieder aufräumen, lachen, quatschen, weiter rühren, Creme einfüllen, aufspritzen, in den Ofen schauen……..

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Der häufigst gefallene Satz in der Küche war: Des passt scho! Tja, wir waren immer sehr zufrieden mit uns und lobten uns fleißig! Jetzt aber im Ernst! Wir waren so ein tolles Team und es war schön miteinander etwas zu erreichen.

So als die ersten großen Arbeiten einmal getan waren, gönnten wir uns eine Verschnaufpause. Wir schnappten uns auch etwas Leckeres zum Essen und machten mal ein kleines Päuschen. Ach das hatten wir uns aber reglich verdient.

Im Endspurt wurden dann noch die letzten süßen Leckerein fertig gestellt und alle Cremen aufgespritzt. Als alles in Kartons verstaut und gut verpackt war, wurde uns klar…. Wir haben es bald geschafft! Achja, die Küche musste noch picobello sauber gemacht werden.  Als dies auch erledigt war, konnten wir es gar nicht glauben….  Es war getan! Durch unsere großartige Zusammenarbeit ist alles nach Plan gelaufen und wir sind pünklichst fertig geworden.

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Fragt ihr euch jetzt was wir alles gezaubert haben? Hier die Liste unserer Backwerke:

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Unsere pikanten Speisen:

Und noch etwas Süßes!

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Der nächste Schritt war, die Kartons ins Auto zu schlichten. Gut eingepackt ging es dann ab zur Geburtstags-Location.

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Dort erwartete uns schon die erfreute Gastgeberin. Unsere wirklich letzte Aufgabe war dann noch all unsere Werke schön auf Teller und Platten zu verteilen. Dann wurden noch schnell ein paar Fotos zur Erinnerung geschossen und voilà! Unser erstes Catering war vollbracht!

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Mädls ❤ Ich bin so stolz auf uns, dass wir alles so gut gemeistert haben! Es war zwar echt mega viel Arbeit, aber es hat riesig Spaß gemacht!

Danke liebe Sonja, Daniela und Verena für die tolle Zusammenarbeit und die lustige Zeit, die wir in dieses Projekt investiert haben. Mit euch würde ich das jederzeit noch einmal machen! Das müssen wir feiern!

Uns weil’s sooo schön war noch einmal: Des passt scho!

Und auch ein großes Danke schön an die liebe Doris, die uns ihre Geburtstagsfeier kulinarisch gestalten ließ!

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Bis bald meine Lieben!

Morgen gibts wieder ein neues Rezept für euch!

Eure Lena ❤

 

 

Ich back mir einen guten Morgen! Buttermilchbrot

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Frisch gebackenes Brot am frühen Morgen!  ❤ Ach, so back ich mir einen guten Start in den Tag! Heute hatte ich endlich mal wieder einen freien Vormittag und dieser musste gleich zum Brotbacken genutzt werden.

Für dieses wirklich einfache Brotkunstwerk ist weder langes Kneten noch Gehen erforderlich. Es werden einfach alle Zutaten miteinander vermischt, eine Teigkugel geformt und schon gehts ab damit in den heißen Ofen.

So backt es dann schön vor sich hin, während ich mir noch einen Smoothie mixe und Guacamole anrühre. Mein Liebster wird dann auch langsam und sanft durch den leckeren Brotduft geweckt. Und schon steht es warm duftend auf dem Frühstückstisch….

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Dieses Brot ist auch sehr wandelbar. Ihr könnt anstatt der Nüsse auch Rosinen, Cranberrys, Sonnenblumenkerne oder Kräuter mit in den Teig kneten. Oder auch eine Mischung aus all euren Lieblingssachen.

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Backe, backe, Brot…..

Hier das Rezept:

Zutaten: (für ein Brot)

  • 200 g Weizenmehl (ich nehme auch gerne Dinkelmehl)
  • 200 g Vollkornmehl (Weizen oder Dinkel)
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL Natron
  • 300 ml Buttermilch
  • eine Handvoll Cashewkerne + ein paar zum Bestreuen,  grob gehackt
  • 2 EL Chia Samen  +  ein paar Chia Samen zum Bestreuen

Zubereitung:

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut miteinander verkneten, bis der Teig sich vom Rand löst und zu einer glatten Kugel formen lässt (falls der Teig zu klebrig ist einfach etwas Mehl dazu, sollte er zu trocken sein, etwas mehr Buttermilch nehmen).

Die Teigkugel auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben, etwas flach drücken. Mit einem scharfen Messer kreuzweise einschneiden. Mit etwas Wasser beträufeln und mit Chia Samen und ein paar Cashews bestreuen.

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Etwas Mehl darüberstäuben und bei 185°C (Heißluft) ca. 35-45 Minuten backen. Klopfprobe machen (das Brot sollte fertig gebacken hohl klingen).

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Auskühlen lassen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Selbstgebacken ist doch am besten! Kartoffelbrot

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Ich bin in Brotback-Laune! Es gibt doch nichts Besseres als selbstgebackenes Brot zu genießen! Die letzten Tage, Wochen gab es bei uns jede Woche frisches Gebäck aus dem eigenen Ofen. Es geht einfach so schnell und ich kann der Versuchung von frischem Brot nicht widerstehen. Da stell ich mich gerne für ein paar Minuten länger in die Küche und knete mal schnell wieder einen Brotteig zusammen. Die Familie freut sich und der Genuss ist unübertroffen! ❤

Heute hab ich ein tolles Rezept für ein super saftiges und weiches Kartoffelbrot für euch. Dieses Brot gab es bei uns schon seeehr oft und wir lieben es! Besonders lecker mit frischer Butter und Schnittlauch! Ach da schneidet man sich gerne ein, zwei, drei Scheiben mehr ab…..

Die Zubereitung ist ganz einfach und geht auch fix von der Hand. Etwas Zeit müsst ihr nur einplanen, da die Kartoffeln zuerst weich gekocht, gestampft und wieder abgekühlt werden müssen. Dann kommen alle Zutaten zusammen in eine Schüssel und werden zu einem glatten Teig verkneten.

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Ich gebe noch sehr gerne ein paar Leinsamen und Chia Samen mit in den Teig. Von den Chia Samen, auch Suuuper Food genannt, habt ihr ja bestimmt auch schon gehört. Geschmacklich geben diese kleinen Samen nicht wirklich viel her, aber da sie ja so gesund für uns sind, gebe ich sie immer wieder einmal zu Brotteigen, Kuchen, Smoothies, Salaten usw. dazu. Es schaut gut aus und tut uns gut! Also rein mit den Chias!

Ich habe auch schon mehrere Varianten dieses Brotes ausprobiert. Sehr lecker ist auch die Kombination von getrockneten Tomaten und frischem Basilikum und Oliven im Teig. Auch grob gehackte Walnüsse und angeröstete Zwiebeln machen sich sehr gut im Brot. Seid kreativ und probiert eure Lieblingsvariante aus.

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Ab in die eigene Brotbackstube!

Hier das Rezept:

Zutaten (für zwei Brote)

  • 750 g Kartoffeln (geschält und in Stücke geschnitten)
  • 1/2 Würfel Germ (21g)
  • 170 ml lauwarmes Wasser
  • 1 TL Zucker
  • 2 EL Olivenöl
  • 500 g Weizenmehl
  • 200 – 250 g Dinkelmehl
  • 1 EL Salz
  • 2 EL Leinsamen
  • 1 EL Chia  – Samen

Zubereitung:

Die geschälten Kartoffeln in Salzwasser weich garen. Abgießen und zerstampfen. Den Stampf abkühlen lassen (darf nicht mehr heiß sein).

Germ mit dem Wasser und Zucker in einer großen Schüssel verrühren und für ein paar Minuten stehen lassen. Olivenöl unterrühren.

Den Kartoffelstampf mit  den zwei Mehlsorten und Salz zugeben und alles mit dem Knethaken des Rührgerätes zu einem glatten Teig verkneten. Zuerst 2-3 Minuten bei niedriger Stufe kneten, dann die Geschwindigkeit hochfahren und ca. 5 Minuten weiterkneten. Anfangs kommt euch der Teig vielleicht etwas trocken vor, aber je länger ihr ihn knetet, desto weicher wird er. Also keine Bange und kein Wasser hinzugeben.

Zum Schluss noch die Leinsamen und die Chia Samen kurz unterkneten.

Den Teig in eine bemehlte Schüssel geben und mit einem feuchten Tuch abdecken. Den Teig an einem warmen Ort ca. 40 Minuten aufgehen lassen. Das Volumen soll sich verdoppeln

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Den Teig dann auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und in zwei Stücke teilen.

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Den Teig flach drücken und leicht ausrollen (zu einem Rechteck). Den Teig zu einer Rolle aufrollen und mit der Nacht nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.

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Die Brote zugedeckt noch einmal ca. 20 Minuten gehen lassen.

Derweil den Ofen auf 190°C vorheizen.

Die Brote mit etwas Wasser bestreichen und nach Belieben noch mit ein paar Leinsamen und Chia Samen bestreuen. Die Oberfläche einmal länglich ganz leicht einschneiden.

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Die Brote ca. 45-50 Minuten goldbraun backen. Abkühlen lassen.

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Ich serviere dieses saftige und weiche Brote am allerliebsten mit frischer Butter und etwas Schnittlauch oder Kresse. Mhhhhmmmmm! So einfach, so gut!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Knusprig, gut verdrehtes Weißbrot!

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Dieses verdrehte Weißbrot gehört ab sofort zu unserem Lieblingsgebäck! ❤ Ein wirklich einfaches und unkompliziertes Rezept für ein ofenfrisches Brot über Nacht. Ein idealer Begleiter zu Gegrilltem, Suppen und Eintöpfe, oder einfach mit etwas Käse ein Genuss. Der Teig ist wirklich blitzschnell gemacht und kommt dann für mindestens 10-12 Stunden (am besten über Nacht) in den Kühlschrank.

Durch die lange Gärzeit  wird die Stärke in Zucker umgewandelt. Das verlangsamt das Austrocknen des Brotes und sorgt für die schön gebräunte Kruste. Dieses Brot kommt mit besonders wenig Germ aus, dadurch werden die natürlichen Aromen und der intensive Geschmack verstärkt.

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Dieses baguetteähnliche Brot stammt ursprünglich aus der Schweiz und eine Besonderheit ist die Drehung im Brot.  Den Germteig habe ich, wie es auch das Rezept vorschreibt, am Abend vorher ganz schnell hergestellt. Der fertige Hefeklops wanderte dann gut verpackt in seiner Schüssel über Nacht in den Kühlschrank. Während ich in aller Ruhe schlummere, geht der Teig schön auf…..

Am darauffolgenden Morgen, habe ich mich dann langsam ans Werk gemacht. Ganz vorsichtig und ohne den Teig zu kneten, formte ich in ganz schnell 2 Brotlaibe, drehte sie jeweils 2 – 3 mal in sich selbst und platzierte sie auf dem Backblech. So, meine Arbeit war dann mal getan, jetzt musste ich nur noch etwas warten….. So nach ca. 30 Minuten hatte ich wohlduftende, knusprige Brote auf meiner Arbeitsplatte liegen. Die „Arbeit“ hatte sich gelohnt! pain7

Also, probiert es doch mal selbst aus und überzeugt euch!

Hier das Rezept:

Zutaten (für 2 Brote):

  • 500 g Weizenmehl
  • 1 1/2 TL Salz
  • 10 g Germ
  • 300 ml kaltes Wasser
  • 1 Prise Zucker

Zubereitung:

Das Mehl mit dem Salz und Zucker in einer großen Schüssel vermischen. Germ mit dem Wasser glatt rühren und dann zum Mehl geben. Alles zu einem glatten Teig kneten. Den Teig zugedeckt über Nacht (mind. 10-12 Stunden) gehen lassen.

pain8 Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben (nicht durchkneten!). Den Teig in zwei Stücke teilen und zu länglichen Strängen ziehen. Die Stränge 3-4 mal ineinander verdrehen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.So bekommt der Teig mehr Spannung und wird in sich fluffig und elastisch. Die Brote nicht mehr gehen lassen.

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Sofort im vorgeheizten Rohr auf mittlerer Höhe backen. Ca. 15 Minuten bei 240°C, dann die Temperatur auf 220°C reduzieren und etwa weitere 10 Minuten backen (je nach gewünschter Bräunung). Die Brote auskühlen lassen und genießen!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤