Frühstücksglück! Gesunde Heidelbeer-Apfel-Muffins

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Frühstück! ❤

Ich liebe es jeden Tag gemütlich und ausgiebig zu frühstücken! Im Sommer setze ich mich ja am allerliebsten auf den Balkon und genieße dort meine morgendlich Mahlzeit und wenn ich etwas Glück habe, erhasche ich noch ein paar Sonnenstrahlen. Ja so fängt mein Tag gut an!

Leider ist mir dieses Vergnügen nicht immer gegönnt und im Alltag ja auch schwer umzusetzen. Wenn ich mich aus dem Bett zerre, um zur Arbeit zu marschieren ist es fünf Uhr am Morgen…. Tja das ist sogar mir viiiel zu früh um mir ein Frühstück zu richten und sind wir uns mal ehrlich um fünf Uhr hab ich noch keinen Appetit.

So heute war mal wieder so ein Tag. Ring, ring… der Wecker läutet und es heißt aufstehen. Wir haben Juni und es ist kalt und düster draußen…. Da wäre es im Bettchen schon noch schön gewesen. Na gut, schnell frisch machen, Tasche packen, rauf aufs Fahrrad und los zur Arbeit. Stop! Eines haben wir vergessen! Ich hab ja gesunde Frühstücksmuffins gebacken. Davon kommt noch einer in meine Tasche und ab geht’s. Jetzt bin ich gut gerüstet. So gegen acht Uhr bin ich bereit für mein Frühstückchen. Ein leckerer und dazu noch gesunder Heidelbeer-Apfel-Muffin beschert mir einen morgendlichen Genuss und gibt mir Energie. Dazu noch ein schönes Tässchen Kaffee und ein Schüsselchen Joghurt. Ja so hab ich es gern!

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Ich backe soo gerne solche leckeren Frühstücksmuffins, die sich super auf dem Sprung verzehren lassen. Gerne backe ich gleich ein paar mehr davon und friere sie ein. Dann Stück für Stück herausholen. Entweder auftauen lassen oder im Ofen kurz aufbacken (mmmmhh.. das liebe ich ja… ein warmer Muffin zum Frühstück).

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Momentan gibt es ja frische Heidelbeeren auf dem Markt (ich könnte diese Beerchen jeden Tag naschen). Falls ihr keine Frischen bekommt, könnt ihr auch tiefgekühlte (aber nicht aufgetaute) Heidelbeeren nehmen. Dieses Muffinrezept lässt sich prima abwandeln. Mit Himbeeren sind diese Muntermacher auch sehr lecker. Auch Trockenfrüchte (getrocknete Feigen oder Marillen) machen sich sehr gut darin. Ein weiterer Favorit sind Bananenmuffins. Dafür einfach zwei zerdrückte Bananen zum Grundrezept dazumischen. Tja ihr seht, ihr könnt euch einen abwechslungsreichen Muffinmorgen gestalten.

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Wenn ich es mir daheim gemütlich machen kann, zaubere ich mir gerne noch einen schnellen Buttermilchshake dazu. Momentan bin ich ja so und so im Shake-Fieber. Mein Liebster und ich sind begeiserte Shake-Schlürfer. Ob Erdbeer-, Bananenmilch, Himbeer-Joghurt-Shake, grüner Smoothie… Bei uns kommt alles in den Mixer und beglückt uns.

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Schneller Morgenzauber gefällig?

Hier das Rezept:

Zutaten: (für ca. 12-15 Stück)

  • 300 g Weizenvollkornmehl
  • 3 TL Backpulver
  • 100 g Rohrzucker
  • 2-3 EL Haferflocken
  • 1 EL Chia-Samen
  • 1/2 TL Zimt
  • 50 g Nüsse, grob gehackt (z.B. Haselnüsse, Mandeln….)
  • 2 EL Honig
  • 1 Ei
  • 300 ml Buttermilch
  • 80 ml Öl (z.B. Rapsöl)
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • 200 g frische Heidelbeeren
  • 1 Banane, in Scheiben geschnitten
  • 40 g getrocknete Äpfel

Zubereitung:

  1. Mehl mit Backpulver, Rohrzucker, Haferflocken, Zimt, Nüsse und Chiasamen vermischen.
  2. In einer extra Schüssel Honig mit Ei, Buttermilch, Öl, Bananenscheiben und Vanillemark verrühren.
  3. Die Eimischung zu der Mehlmischung geben und locker untermengen.
  4. Heidelbeeren,  und gehackte Apfelringe untermischen.
  5. Die Masse in die mit Papierbackförmchen ausgelegten Vertiefungen eines Muffinblechs verteilen.
  6. Bei 180°C ca. 25 Minuten backen (Stäbchenprobe machen).
  7. Warm oder kalt servieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Tut Körper und Seele gut! Gemüsecurry mit Kokosmilch und Cashewnüssen

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Heute habe ich ein supergesundes Gericht für euch, das bei uns oft den Tellern landet. Es ist wirklich schnell und einfach gezaubert und schmeckt toll!

Ich finde ja guter Geschmack ist wichtiger als eine Wespentaille. Aber gut, wir haben ja jetzt schon Frühling…. Bei diesem Rezept schmeckt man wirklich nicht, dass an den Kalorien gespart wurde.

Karfiol, Karotten, Kohlrabi, Zucchini – kennt man. Ingwer, Kurkuma, Curry, Kokosmilch – schmeckt man. Cashewnüsse, Rettich-Kresse und Chia-Samen darüber will man. Unbedingt. ❤

Wichtig ist, dass ihr die Gewürze zuerst in Öl anröstet. Dann kommen die fein geschnittene Zwiebel und der Knoblauch dazu, außerdem etwas frischer Ingwer. Alles zusammen lasse ich etwa zwei Minuten schmoren. Dann gebe mein Gemüse (jetzt im Frühling nehme ich Karotten, Karfiol, Kohlrabi und Zucchini) dazu. Nun verrühre ich alles im Topf, damit das Gemüse gut von den Gewürzen parfümiert wird. Nur noch mit Gemüsebrühe und Kokosmilch aufgießen und leicht köcheln lassen, bis das Gemüse knackig gar ist. Gut abschmecken und fertig! Seht ihr, das geht doch ganz schnell!

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Viel Gemüse und Gewürze machen dieses Curry supergesund. Die Cremigkeit der Sauce bekommen wir durch die Kokosmilch (nehmt keine Light-Variante). Ach wir lieben dieses Gericht!

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Habt ihr auch Lust auf ein leckeres Curry bekommen?

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4 Portionen)

  • 1 rote Zwiebel
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 2-3 Karotten
  • 1/2 Karfiol
  • 1 Zucchini
  • 1/2 Kohlrabi
  • 2 TL Kurkuma
  • 1 TL Curry
  • Chiliflocken
  • Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 1 Zitrone, Saft
  • eine Handvoll Cashewnüsse
  • frische Rettichkresse
  • 3-4 TL Chiasamen
  • Öl zum Anbraten (z.B. Erdnussöl)

Zubereitung:

Zwiebel in Würfel schneiden. Knoblauch hacken. Etwas Öl in einem Wok erhitzen und die Gewürze darin anrösten. Zwiebel, Ingwer und Knoblauchwürfel  zugeben und glasig anschwitzen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Karotten in Scheiben schneiden. Karfiol in Röschen zerteilen und den Kohlrabi klein würfeln. Das Gemüse in den Wok geben und durchmischen. Mit Gemüsebrühe und Kokosmilch aufgießen und bei mittlerer Hitze ca. 15-20 Minuten leicht köcheln lassen. Von der Zucchini feine Streifen abschälen und in den letzten 2-3 Minuten zugeben. Mit Salz, Pfeffer, Chili und Zitronensaft abschmecken.

Zuletzt noch die Cashewnüsse und die Chia Samen untermengen.

Alles noch großzügig mit Rettichkresse bestreuen und servieren.

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Dazu serviere ich am liebsten noch leicht parfümierten Basmatireis. Dafür einfach Basmatireis wie gewohnt kochen, jedoch 4-5 Ingwerscheiben und eine angedrückte Knoblauchzehe dazugeben. Also einfach Basmatireis in einen Topf geben und Wasser dazugießen. Leicht salzen und aufkochen lassen. Dann Knoblauch und Ingwer dazu.  Alles einmal durchrühren und den Deckel drauflegen. Bei kleiner Hitze zugedeckt jetzt einfach ca. 10-13 Minuten ziehen lassen.

Den Deckel abnehmen und den den traumhaften Duft einatmen, der die ganze Küche verzaubert. Herrlich!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Ich back mir einen guten Morgen! Buttermilchbrot

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Frisch gebackenes Brot am frühen Morgen!  ❤ Ach, so back ich mir einen guten Start in den Tag! Heute hatte ich endlich mal wieder einen freien Vormittag und dieser musste gleich zum Brotbacken genutzt werden.

Für dieses wirklich einfache Brotkunstwerk ist weder langes Kneten noch Gehen erforderlich. Es werden einfach alle Zutaten miteinander vermischt, eine Teigkugel geformt und schon gehts ab damit in den heißen Ofen.

So backt es dann schön vor sich hin, während ich mir noch einen Smoothie mixe und Guacamole anrühre. Mein Liebster wird dann auch langsam und sanft durch den leckeren Brotduft geweckt. Und schon steht es warm duftend auf dem Frühstückstisch….

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Dieses Brot ist auch sehr wandelbar. Ihr könnt anstatt der Nüsse auch Rosinen, Cranberrys, Sonnenblumenkerne oder Kräuter mit in den Teig kneten. Oder auch eine Mischung aus all euren Lieblingssachen.

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Backe, backe, Brot…..

Hier das Rezept:

Zutaten: (für ein Brot)

  • 200 g Weizenmehl (ich nehme auch gerne Dinkelmehl)
  • 200 g Vollkornmehl (Weizen oder Dinkel)
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL Natron
  • 300 ml Buttermilch
  • eine Handvoll Cashewkerne + ein paar zum Bestreuen,  grob gehackt
  • 2 EL Chia Samen  +  ein paar Chia Samen zum Bestreuen

Zubereitung:

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut miteinander verkneten, bis der Teig sich vom Rand löst und zu einer glatten Kugel formen lässt (falls der Teig zu klebrig ist einfach etwas Mehl dazu, sollte er zu trocken sein, etwas mehr Buttermilch nehmen).

Die Teigkugel auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben, etwas flach drücken. Mit einem scharfen Messer kreuzweise einschneiden. Mit etwas Wasser beträufeln und mit Chia Samen und ein paar Cashews bestreuen.

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Etwas Mehl darüberstäuben und bei 185°C (Heißluft) ca. 35-45 Minuten backen. Klopfprobe machen (das Brot sollte fertig gebacken hohl klingen).

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Auskühlen lassen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Selbstgebacken ist doch am besten! Kartoffelbrot

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Ich bin in Brotback-Laune! Es gibt doch nichts Besseres als selbstgebackenes Brot zu genießen! Die letzten Tage, Wochen gab es bei uns jede Woche frisches Gebäck aus dem eigenen Ofen. Es geht einfach so schnell und ich kann der Versuchung von frischem Brot nicht widerstehen. Da stell ich mich gerne für ein paar Minuten länger in die Küche und knete mal schnell wieder einen Brotteig zusammen. Die Familie freut sich und der Genuss ist unübertroffen! ❤

Heute hab ich ein tolles Rezept für ein super saftiges und weiches Kartoffelbrot für euch. Dieses Brot gab es bei uns schon seeehr oft und wir lieben es! Besonders lecker mit frischer Butter und Schnittlauch! Ach da schneidet man sich gerne ein, zwei, drei Scheiben mehr ab…..

Die Zubereitung ist ganz einfach und geht auch fix von der Hand. Etwas Zeit müsst ihr nur einplanen, da die Kartoffeln zuerst weich gekocht, gestampft und wieder abgekühlt werden müssen. Dann kommen alle Zutaten zusammen in eine Schüssel und werden zu einem glatten Teig verkneten.

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Ich gebe noch sehr gerne ein paar Leinsamen und Chia Samen mit in den Teig. Von den Chia Samen, auch Suuuper Food genannt, habt ihr ja bestimmt auch schon gehört. Geschmacklich geben diese kleinen Samen nicht wirklich viel her, aber da sie ja so gesund für uns sind, gebe ich sie immer wieder einmal zu Brotteigen, Kuchen, Smoothies, Salaten usw. dazu. Es schaut gut aus und tut uns gut! Also rein mit den Chias!

Ich habe auch schon mehrere Varianten dieses Brotes ausprobiert. Sehr lecker ist auch die Kombination von getrockneten Tomaten und frischem Basilikum und Oliven im Teig. Auch grob gehackte Walnüsse und angeröstete Zwiebeln machen sich sehr gut im Brot. Seid kreativ und probiert eure Lieblingsvariante aus.

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Ab in die eigene Brotbackstube!

Hier das Rezept:

Zutaten (für zwei Brote)

  • 750 g Kartoffeln (geschält und in Stücke geschnitten)
  • 1/2 Würfel Germ (21g)
  • 170 ml lauwarmes Wasser
  • 1 TL Zucker
  • 2 EL Olivenöl
  • 500 g Weizenmehl
  • 200 – 250 g Dinkelmehl
  • 1 EL Salz
  • 2 EL Leinsamen
  • 1 EL Chia  – Samen

Zubereitung:

Die geschälten Kartoffeln in Salzwasser weich garen. Abgießen und zerstampfen. Den Stampf abkühlen lassen (darf nicht mehr heiß sein).

Germ mit dem Wasser und Zucker in einer großen Schüssel verrühren und für ein paar Minuten stehen lassen. Olivenöl unterrühren.

Den Kartoffelstampf mit  den zwei Mehlsorten und Salz zugeben und alles mit dem Knethaken des Rührgerätes zu einem glatten Teig verkneten. Zuerst 2-3 Minuten bei niedriger Stufe kneten, dann die Geschwindigkeit hochfahren und ca. 5 Minuten weiterkneten. Anfangs kommt euch der Teig vielleicht etwas trocken vor, aber je länger ihr ihn knetet, desto weicher wird er. Also keine Bange und kein Wasser hinzugeben.

Zum Schluss noch die Leinsamen und die Chia Samen kurz unterkneten.

Den Teig in eine bemehlte Schüssel geben und mit einem feuchten Tuch abdecken. Den Teig an einem warmen Ort ca. 40 Minuten aufgehen lassen. Das Volumen soll sich verdoppeln

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Den Teig dann auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und in zwei Stücke teilen.

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Den Teig flach drücken und leicht ausrollen (zu einem Rechteck). Den Teig zu einer Rolle aufrollen und mit der Nacht nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.

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Die Brote zugedeckt noch einmal ca. 20 Minuten gehen lassen.

Derweil den Ofen auf 190°C vorheizen.

Die Brote mit etwas Wasser bestreichen und nach Belieben noch mit ein paar Leinsamen und Chia Samen bestreuen. Die Oberfläche einmal länglich ganz leicht einschneiden.

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Die Brote ca. 45-50 Minuten goldbraun backen. Abkühlen lassen.

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Ich serviere dieses saftige und weiche Brote am allerliebsten mit frischer Butter und etwas Schnittlauch oder Kresse. Mhhhhmmmmm! So einfach, so gut!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤