Für meine Schleckermäulchen! Lebkuchen-Panna-cotta mit Rumfrüchten und Meringue-Splittern

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Lasst uns froh und munter sein und uns auf was Süßes freun…. Lustig, lustig, traleralera! Bald ist ein köstliches Desser für uns da! ❤

Heut gibts schon mal ein weihnachtlich angehauchtes Dessert. Na es ist doch auch bald soweit… Also in meiner Backstube hat die Weihnachtszeit jedenfalls schon begonnen. Es duftet nur so von weihnachtlichen, warmen Gewürzen, die unsere Gemüter auf die heimelige Zeit einstimmen.

Birnen, Pflaumen, Mandarinen und Cranberries werden hier in einem Sud aus Rotwein, Rum und Gewürzen mariniert. In Kombination mit der Lebkuchen Panna-cotta eine Versuchung für die Sinne. Und damit meine Schleckermäulchen sich wie im siebten Himmel fühlen, gibt es noch zuckersüße Meringue-Splittern dazu.

Die Zubereitung der drei Komponenten ist relativ einfach, erfordert nur etwas Vorbereitung. Ein paar Stunden Geduld beweisen, damit die Panna cotta fest wird, und schon kann das Naschen los gehen!

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Sieht doch gut aus. Schmeckt auch so!

Auch Lust auf ein himmlisches Dessert?

Hier das Rezept: 

Zutaten: (für 4 Portionen)

Für die Panna cotta:

  • 400 g Obers
  • 3 Blatt Gelatine
  • 70 g Zucker
  • 1 EL Lebkuchengewürz
  • 1 EL Orangenlikör

Für die Rumfrüchte:

  • 200 ml Rotwein
  • 150 ml Orangensaft
  • 1 Vanilleschote
  • 3 EL Rum
  • 1/2 Bio-Orange
  • 80 g Zucker
  • 1 Birne
  • 2 Pflaumen
  • 1 Handvoll Cranberries, frisch
  • 2 Mandarinen

Für die Meringue-Splittern:

  • 2 Eiklar
  • eine Prise Salz
  • 70 Kristallzucker
  • 70 g Staubzucker

Zubereitung:

Für die Panna cotta den Obers mit dem Lebkuchengewürz und Zucker leicht köcheln lassen. Vom Herd nehmen und die eingeweichte Gelatine darin auflösen. Orangenlikör unterrühren. In vier Förmchen füllen (ich habe normale Tassen genommen und diese mit Frischhaltefolie ausgelegt). Mindestens 3 Stunden kühl stellen.

Für die Rumfrüchte die Schale der Orange dünn abziehen und in Streifen schneiden. Zucker hellbraun karamellisieren, mit Wein und Orangensaft ablöschen. Vanillemark und Orangenschale zugeben und alles um die Hälfte einkochen lassen. Zum Schluss die Cranberries 2 Minuten lang mitköcheln lassen. Dann den Rum einrühren und auskühlen lassen. Das Obst in Spalten schneiden und in den Sud geben. Mindestens 2 Stunden lang marinieren lassen.

Für die Meringuesplittern das Eiklar sehr steif schlagen, dabei den Kristallzucker und Salz einrieseln lassen. Zum Schluss den Staubzucker unterheben. Die Masse mit einer Palette dünn auf eine Silikonmatte (Backpapier geht auch) streichen. Bei 110° C ca. 30-35 Minuten trocknen lassen. Abkühlen lassen und in Stücke brechen.

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Die Panna cotta mit den Rumfrüchten und den Meringue-Splittern anrichten und genießen!

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Wenn ihr euch fragt, wieso die Panna cotta oben dunkler ist… ganz einfach – das Lebkuchengewürz hat sich beim Kühlen nach unten abgesetzt und somit haben wir diese Optik. Naja, ich finde es eigentlich ganz schön, auch wenn es nicht gewollt war.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Ein guter Fang! Heilbutt mit Kartoffelkruste auf Rahmkohl und Cranberry-Sauce

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Heute gibt es Fisch! Mit einer delikaten Kruste wird unser Heilbutt zu einem vorzüglichen Leckerbissen und eine feine Alternative zum Sonntagsbraten.

Dieses Gericht macht doch etwas Eindruck finde ich, ist aber in der Zubereitung ganz einfach und unkompliziert. Die Kartoffeln müsst ihr möglichst dünn hobeln, dann werden sie besonders knusprig und lecker. Die Kombination mit dem Rahmkohl und der Rotwein-Cranberry-Sauce ist einfach ein Gedicht.

Heilbutt kommt bei uns öfters auf den Tisch, da wir seinen Geschmack und die Konsistenz sehr gerne mögen. Meist bereite ich ihn mit einem Gewürzöl im Ofen zu. Da kann er dann bei niedriger Temperatur langsam glasig gar werden. Heute aber dachte ich mir kommt er mal in die Pfanne. Mit Kartoffeln belegt und dann schön knusprig gebraten… ein Traum! Ihr braucht keine Angst haben, dass die Kartoffelkruste nicht am Fisch bleibt. Das funktioniert wirklich super, da der Fisch ja vorher mit Eidotter bestrichen wird und beim Anbraten haften die Kartoffeln sehr schön am Fisch. Nur etwas Vorsicht beim Umdrehen, dann kann nichts mehr schief gehen.

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Auch Lust auf ein köstliches Fischgericht….

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für die Sauce:

  • 1 rote Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1  1/2 EL Zucker
  • 350 ml Rotwein (ich nehme gerne etwas Portwein)
  • eine Handvoll frische Cranberries
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 1 TL Maizena
  • 60 g Butter, kalt
  • 1 EL Olivenöl

Für den Rahmkohl:

  • 1/2 Kohlkopf
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • ca. 100 ml Gemüsebrühe
  • 200 ml Obers
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle, Muskat
  • 1/2 Bio-Zitrone, Abrieb
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Maizena

Für den Fisch:

  • 4 schöne Stücke Heilbuttfilet (ohne Haut und Gräten), à 150 g  (ihr könnt aber auch Kabeljau nehmen)
  • 7-8 kleine Kartoffeln (festkochend)
  • 1 Eidotter
  • etwas Zitronensaft
  • 2 Thymianzweige
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle, Chiliflocken
  • 3-4 EL Öl zum Braten

Zubereitung:

Für die Sauce

Die fein gewürfelte Zwiebel in Öl glasig dünsten. Mit Zucker bestreuen, etwas karamellisieren lassen und mit Wein ablöschen. Bei kleiner Hitze ca. 15 Minuten einkochen lassen (soll noch ca. 150 ml übrig sein). Die Cranberries zugben und fünf Minuten leicht mitköcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen und mit etwas angerührter Stärke binden. Zum Schluss (kurz vor dem Servieren) die Butte Stück für Stück unter die warme Sauce rühren.

Für den Rahmkohl

Kohl in Rauten schneiden und mit Knoblauch im Öl andünsten (ca. 5 Minuten). Brühe und Obers angießen und zugedeckt bei kleiner Hitze ca. 15 Minuten garen. Mit Salz, Pfeffer, Muskat und Zitronenabrieb würzen. Mit etwas angerührter Stärke binden.

Für den Fisch

Die Kartoffeln schälen und in ganz dünne Scheiben hobeln (1 mm). Fisch abbrausen, trocken tupfen und mit Salz, Pfeffer, Thymianblättchen und etwas Zitronensaft würzen. Eine Filetseite gut mit Eidotter bestreichen und die Kartoffelscheiben schuppenartig auflegen und andrücken.

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Öl in einer großen Pfanne erhitzen und den Fisch auf der Kartoffelseite bei mittlerer Hitze ca. 5 Minuten lang knusprig braten. Vorsichtig wenden und weitere 2 Minuten braten. Den Fisch zum Schluss noch mit etwas Meersalz und Pfeffer würzen und mit dem Kohl und der Sauce servieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

 

 

 

Zopf-Liebe! Brioche-Striezel mit Bratapfel-Cranberry-Marmelade

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Heute ist Allerheiligen und da gibt es bei uns ganz traditionell jedes Jahr einen Striezel. Natürlich selbst gezaubert mit ganz viel Liebe und Gefühl. ❤ Der gehört einfach dazu! Ohne einen Striezel geht’s einfach nicht finde ich.  Wie seht ihr das? Gibt es bei euch auch immer einen leckeren Striezel zu Allerheiligen?

Früher bekam man ihn ja immer von den Taufpaten geschenkt aber da ich ja jetzt schon groooß bin, backe ich mir meinen Striezi selbst. Wie ihr ja schon mitbekommen habt, liebe ich Germteiggebäcke und einem schönen Striezel kann ich sowieso nie widerstehen. Außen leicht knusprig und innen schön weich und buttrig. Dann noch mit Butter und meiner selbstgemachten Marmelade bestreichen und der Genuss ist perfekt!

Falls ihr noch nie einen Striezel selbst gemacht habt, keine Angst! Es ist total simpel und geht schnell von der Hand. Wir machen einen einfachen, feinen Briocheteig, den wir nach dem Gehen zu sechs Strängen formen und dann miteinander zu einem Zopf verflechten. Das Flechten erscheint vielleicht etwas kompliziert, aber es ist ein ganz einfacher Ablauf dahinter. Also am Flechten kanns nicht scheitern!

Die Marmelade habe ich heute spontan dazu gezaubert, da Mama frische Cranberries nach Hause gebracht hat und ich sofort etwas damit machen wollte. Die Kombination mit Äpfeln und Zimt ist einfach wunderbar für die Jahreszeit und ein toller Begleiter für meinen Striezi.

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So ich streich mir jetzt mal meinen Striezel und genieß den Tag!

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für den Briocheteig:

  • 500 – 550 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Butter
  • 200 ml Milch
  • 80 g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1 Würfel Germ
  • 1 Ei
  • 3 Eidotter
  • 1/2 Bio-Zitrone, Abrieb (nach Belieben)
  • 1 Ei zum Bestreichen
  • eine Handvoll Mandelblättchen, zum Bestreuen
  • eine Handvoll Hagelzucker, zum Bestreuen

Für die Marmelade (2 Gläser):

  • 800 g Äpfel, geschält und gewürfelt
  • 1 Handvoll frische Cranberries
  • 2 EL Zucker
  • 1 Bio-Orange, Saft und etwas Abrieb
  • 2 TL Zimt
  • 300 g Gelierzucker (2:1)
  • 2 EL Rum
  • 1 EL Honig

Zubereitung:

Für den Briochteig

Das Mehl mit dem Salz in eine große Schüssel geben. Die Butter zerlassen, Milch, Zucker, Vanillezucker, Zitronenabrieb, Germ und Eier (und Dotter)  unter die lauwarme Flüssigkeit rühren. Dann das Mehl mit den flüssigen Zutaten gut verkneten (am besten mit der Küchenmaschine). Dann den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und noch einmal mit den Händen zu einer glatten Kugel kneten. Den Teig zurück in die leicht befettete Schüssel geben und zugedeckt ca. 50-60  gehen lassen.

Den aufgegangen Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, zu einem Rechteck flach drücken und dieses in 6 gleich große Stücke teilen.

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Diese zu Strängen formen (einfach in die Länge ziehen). Die Enden sollten etwas dünner sein und zusammengedrückt.

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So jetzt geht’s ans Striezel flechten!

Wir nehmen zuerst den zweit äußersten Strang von rechts und legen ihn über alle Stränge. Dann nehmen wir den äußersten Strang von rechts und legen ihn über zwei Stränge (also in die Mitte). Das wiederholen wir mit der linken Seite. Also zweit äußersten Strang von links über alle Stränge und äußersten Strang von links über zwei Stränge.

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Diesen Vorgang so oft wiederholen, bis der Striezel fertig geflochten ist. Die Enden umklappen und unter den Striezel legen. Den Striezel nun vorsichtig auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.

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Den Striezel nochmals zugedeckt ca. 30 Minuten lang gehen lassen.

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Den aufgegangen Striezel mit verquirltem Ei bestreichen und mit Mandelblättchen und Hagelzucker bestreuen.

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Den Striezel bei 170°C ca. 40-45 Minuten lang backen. Er soll schön goldbraun sein. Abkühlen lassen und in Stücke schneiden.

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Für die Marmelade

Den Zucker in einer großen Pfanne leicht bräunen lassen. Die Äpfel und die Cranberries zugeben und bei geringer Hitze karamellisieren lassen. Mit dem Zimt bestäuben und mit Orangensaft und Abrieb verfeinern. Jetzt den Gelierzucker, Rum und Honig zugeben. Alles mischen und unter Rühren ca. 5 Minuten leicht sprudelnd köcheln lassen.

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Die Marmelade in Gläser abfüllen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Ich wünsche euch ein schönes und leckeres Allerheiligen!

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Lena ❤

 

Widerstehen? Keine Chance! Pekannuss-Karamell-Schnecken

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Wie ihr ja schon wisst, lieben meine Familie und ich Germteigschnecken in allen Varianten. ❤  Ob mit Vanillecreme und Schokolade gefüllt, wie in diesem Rezept oder mit Karamell und aromatischen Nüssen. Wir sind einfach immer entzückt, wenn diese Leckereien auf den Tisch kommen.

Für mich gibt es ja nichts Schöneres an einem kühlen Herbsttag in der Küche zu stehen, in Ruhe meinen Teig zu kneten und einen ultraleckeren Kuchen daraus zu backen. Mein Ofen hat ja schon dutzende Stunden Hitze auf dem Buckel und wird einfach nicht müde. Genau wie ich und meine Lust zu backen. Diesmal hole ich für euch meine super saftigen Pekannuss-Karamell-Schnecken aus dem Ofen.

Der Teig dieser Germteigschnecken ist einfach umwerfend. Durch etwas Kartoffelpüree darin wird er leicht und luftig. Diesen Tipp habe ich von der wunderbaren Cynthia Barcomi und man kann dadurch den Teig wirklich gut auflockern. Ihr könnt es natürlich auch klassisch ohne Kartoffelpüree machen, aber probiert es doch mal aus und überzeugt euch selbst davon.

Das Besondere an dieser Köstlichkeit (die wir so sehr lieben)  ist der Karamell, der auf den Boden der Springform kommt und dann nach dem Backen die ganzen Schnecken umhüllt. Gekrönt wird die ganze süße Geschichte noch von aromatischen Pekannusskernen und ein paar Cranberries. Pekannüsse sind ja meine heimlichen Favoriten unter den ganzen Nüssen und ich liebe es, sie in Süßspeisen zu verarbeiten. Man bekommt sie nicht immer und überall, dafür ist es für mich immer eine ganz besondere Freude, diese kleinen Schätzchen daheim zu haben.

Wie bei allen Germteigspeisen muss man bei der Zubereitung etwas Geduld aufbringen, aber wie ich immer so gerne sage…. Glaubt mir es lohnt sich!

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Hier das Rezept:

Zutaten:

Für den Teig:

  • 1 große Kartoffel (ca. 130 g)
  • 60 g weiche Butter
  • 1 Ei
  • 125 ml Milch
  • 125 ml Buttermilch
  • 1/2 Würfel Germ
  • 650 g Mehl
  • 1 TL Kardamom, gemahlen
  • 60 g  Zucker
  • 1/2 TL Salz

Für den Karamell:

  • 130 ml Ahornsirup
  • 2 TL Goldsirup (z.B. von Alnatura oder Grafschafter Goldsaft)
  • 2 EL Rohrzucker
  • 60 g Butter
  • 100 g Pekannüsse
  • 50 g Cranberries, getrocknet

Für die Füllung:

  • 2 EL Goldsirup
  • 60 g Butter
  • 3 EL Rohrzucker
  • 1 TL Zimt

Zubereitung:

Für den Teig zuerst einmal die Kartoffel weich kochen. Kartoffel schälen und mit der Butter glatt stampfen. Das Ei, die Milch und die Buttermilch zugeben. Den Germ mit 1 EL vom Zucker glatt rühren und dann mit der Milchmischung verrühren.

Das Mehl mit dem Zucker, Salz und Kardamom mischen. Die Flüssigkeit zugeben und alles mit der Küchenmaschine gut verkneten, bis ein glatter Teig ensteht.

Den Teig in einer bebutterten Schüssel ca. 1 Stunde lang zugedeckt aufgehen lassen.

Für den Karamell den Ahornsirup, Goldsirup, Zucker und Butter in einen Topf geben und aufkochen lassen. Den Karamell auf den Boden einer Springform gießen und gleichmäßig verteilen. Die Pekannnüsse und die Cranberries daraufgeben.

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Für die Füllung den Goldsirup mit der Butter schmelzen. Den Zucker mit dem Zimt mischen.

Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen (ca. 30x40cm) und mit dem Sirup bestreichen.

Dann mit dem Zimtzucker bestreuen und eng aufrollen. Die Teigrolle in ca. 3 cm dicke Schnecken schneiden und in die Form setzen.

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Jetzt noch einmal für ca. 30 Minuten gehen lassen.

Die Schnecken bei 180°C ca. 30 Minuten lang backen. Herausnehmen und kurz in der Form rasten lassen.

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Dann auf einen großen Teller stürzen.

Die einzelnen Schnecken mit einem Messer voneinander teilen und einfach nur genießen.

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So ich verkuschel mich jetzt mit meiner Riesenschnecke und einer Tasse Tee und machs mir so richtig gemütlich!

Bon appétit, meine Lieben und viel Spaß beim Nachbacken!

Eure Lena ❤

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein luftiger Genuss! Topfensoufflé mit Karamell-Vanille-Birnen

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Soufflés sind die perfekte Nachspeise- leicht, bekömmlich und himmlisch lecker. Dieses Topfensoufflé müsst ihr einfach probieren!

Ich hüte dieses Rezept schon seit einigen Jahren in meinem schlauen Büchlein und zaubere es immer wieder auf unsere Teller. Dieses Soufflé ist einfach perfekt, wenn man mal wieder ein schnelles und leichtes Dessert haben möchte. Das Rezept ist super einfach. Die Masse ist im Nu angerührt und dann geht es auch schon ab in den Ofen. Ich stehe dann gerne gespannt vor dem Ofen und schaue zu, wie das Soufflé sooooo schön aufgeht.

Während das Soufflé im Ofen in die Höhe sprießt, kann man dann noch ruckzuck eine fruchtige Beilage zaubern. Diesmal gabs bei mir köstliche Karamell-Vanille-Birnen (da wir noch so viele Birnen daheim hatten).  Ansonsten serviere ich sehr oft einfach etwas geschlagenes Himbeerobers dazu. Dafür einfach etwas Obers mit Vanillezucker steif schlagen und ein paar leicht erwärmte Himbeeren einrühren. Auch eine herrliche Kombination! ❤

Nur auf eine Kleinigkeit müsst ihr aufpassen: Niemals die Ofentür öffnen, bevor die Soufflés fertig sind. Sonst könnt ihr wieder von vorne anfangen und das wollen wir ja nicht! Also nur reinschauen – nicht aufmachen!

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Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4 Portionen) Für mehr Portionen: Einfach pro Person ein Ei , einen EL Topfen und 1/2 TL Maizena mehr nehmen.

  • 4 Eier, getrennt
  • 4 EL Topfen
  • 80 g Zucker
  • 2 EL Vanillezucker
  • Abrieb 1/2 Bio-Zitrone
  • 2 TL Maizena
  • eine Prise Salz
  • etwas Butter zum Befetten
  • etwas Zucker zum Ausstreuen

Zubereitung:

Eidotter mit Topfen, die Hälfte des Zuckers, Vanillezucker, Zitronenabrieb und Maizena glatt rühren. Eiklar mit dem restlichen Zucker und Salz zu steifen Schnee schlagen. Den Schnee behutsam unter die Topfenmasse heben.

Förmchen mit Butter befetten und mit Zucker ausstreuen.

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Die Topfenmasse in die Förmchen füllen. Die Förmchen in eine hohe Aulfaufform stellen und zur Hälfte heißes Wasser angießen.

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Die Soufflés bei 200 °C ca. 15 Minuten lang backen, bis sie schön goldbraun und in die Höhe geschossen sind.

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Für die Karamel-Vanille-Birnen:

2 Birnen, schälen und in Würfel schneiden. 3-4 EL Zucker karamellisieren lassen, dann mit ca. 150 ml Obers ablöschen und einige Minuten köcheln lassen. Wenn der Karamell schön cremig ist Mark 1/2 Vanilleschote und die Birnenwürfel unterrühren. Noch einmal kurz köcheln lassen. Nach Belieben noch mit etwas Zimt, Kardamom und Amarettolikör abschmecken. Nach Belieben noch ein paar Cranberries und Mandarinenspalten zugeben. (Anstatt der Birnen kann man auch gut Äpfel nehmen).

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Die Soufflés sofort mit etwas Staubzucker bestäubt servieren! Die Karamellbirnen dazu servieren! (oder eine andere fruchtige Beilage)

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

 

Vegetarisch vom Feinsten! Couscous-Laibchen mit Spinat-Cranberry-Salat

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Heute habe ich wieder ein spannendes Rezept für ein schnelles und einfaches Mittagessen oder Abendessen.  Wir ernähren uns überwiegend vegetarisch und das vom Feinsten!  Es gibt ja immer mehr Menschen, die sich entweder ganz oder überwiegend vegetarisch ernähren. Das Angebot an guten vegetarischen Zutaten ist so vielfältig wie noch nie. Märkte bieten Frisches aus der Region, der eigene Garten wirft auch hin und wieder frisches Gemüse ab, und die Supermärkte führen auch ein breit gefächertes Sortiment.

Vegetarisch kochen kann also immer ein herrliches Geschmackserlebnis sein. Eine liebe Freundin hat mich auf die Idee gebracht, diese Couscous-Laibchen zu probieren. Da wurde ich natürlich gleich neugierig und schon waren die Laibchen auch bei mir in der Pfanne. Dazu habe ich noch einen schnellen Spinatsalat mit Cranberries gezaubert.

Kennt ihr das Fachgeschäft Vom Fass? Dort gibt es wundervolle Essig und Ölspezialitäten. Ich kaufe dort immer wieder gerne ein. Diese Woche habe ich dort eine neue Essig-Spezialität entdeckt. Einen Cranberry-Balsam-Essig! Er gibt Salate eine feinfruchtige Würze mit der typischen Säure der Cranberry. Wunderbar für viele Herbstsalate!

Cranberries – die Power-Beeren haben bei mir in der Saison einen Fixplatz in der Küche.  Wir lieben den Geschmack und super gesund sind sie auch noch. Ihre gesunde Kraft verdanken die Beeren vor allem einem hohen Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen und Antioxidantien. Diese bioaktiven Substanzen schützen den menschlichen Körper vor den unterschiedlichsten Krankheiten. Cranberries eignen sich sowohl zum Kochen als auch zum Backen sowie zum Verfeinern von herzhaften und süßen Gerichten. Ihr könnt bespielsweise gut ein paar Cranberries in euer Müsli geben oder die getrockneten Beeren einfach nebenher naschen. Auch in Soßen, Salaten, Desserts, Kuchen und anderen Süßspeisen geben die Cranberries eine gute Figur ab.

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Dieses Gericht kommt bei uns jetzt bestimmt öfters auf den Tisch, da es einfach köstlich schmeckt und schnell zubereitet ist.

Also falls ihr auch Lust bekommen habt…

Hier ist das Rezept:

Zutaten (für ca. 8 Laibchen):

  • 1 Tasse Couscous
  • 1 1/2 Tassen Gemüsebrühe
  • 1/2 Bund Jungzwiebel, in Ringe geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 1 Karotte
  • 1/2 Zucchini
  • 50 g Bergkäse
  • 1 Ei
  • eine Handvoll gehackte Petersilie (oder TK)
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle, Kurkuma, Chiliflocken
  • Semmelbrösel zum Wenden
  • Öl zum Braten

Für den Salat:

  • 2 Handvoll frischen Baby-Spinat (wir haben gerade so schönen in unserem Garten)
  • 2 EL Cranberry-Balsam-Essig
  • 1 TL Honig
  • 1 TL Dijonsenf
  • 2 EL Olivenöl (Haselnussöl oder Traubekernöl passt auch super)
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • eine Handvoll getrocknete Cranberries

Zubereitung:

Für die Laibchen den Couscous in eine große Schüssel geben. Die Gemüsebrühe aufkochen, über den Couscous gießen und 10 Minuten lang stehen lassen, bis der Couscous die ganze Brühe aufgenommen hat. Den Jungzwiebel und Knoblauch in Olivenöl glasig anbraten und zu dem Couscous geben. Karotte, Zucchini und Käse grob reiben und alles mit der Couscousmasse vermischen. Das Ei verquirlen und mit der Petersilie untermischen. Jetzt alles kräftig mit Salz, Pfeffer, etwas Kurkuma und nach Belieben Chili würzen.

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Aus der Masse ca. acht Laibchen formen und diese in Semmelbrösel wenden. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Laibchen darin knusprig braten (ca. 5 Minuten pro Seite).

Spinat waschen, trocken tupfen und auf Teller verteilen. Für die Vinaigrette den Essig mit Honig und Senf glatt rühren. Öl unterrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Spinat mit der Vinaigrette beträufeln und mit ein paar Cranberries bestreuen.

Die Laibchen auf dem (oder neben) Salat servieren. Nach Belieben noch einen Sauerrahmdip dazu reichen (dafür einfach etwas Sauerrahm mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer verrühren).

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

Süße Herbstmomente! Sauerrahmschmarren mit Maronieis und Cranberrykompott

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Ich liebe diese schöne Jahreszeit! ❤ Es ist Herbst und ich fühl mich pudelwohl. Die Natur erstrahlt in den wunderbarsten Herbstfarben und was gibt es Schöneres nach einem langen Spaziergang nach Hause zu kommen und sich auf einen köstlichen Nachtisch zu freuen.

Ein fluffiger Schmarren, Maroni in Form eines cremigen Eises und Cranberries, die aromatisch eingekocht wurden…Ein herbstlicher Traum!

Meine Familie und ich gönnten uns ein paar süße Momente mit diesem Leckerbissen. Das Maronieis war für mich eine Offenbarung. Ich hatte noch nie zuvor Maronieis selber gemacht, daher war ich auch sehr gespannt auf meinen Versuch, aber das Ergebnis war einfach traumhaft. Dieses Maronieis ist ab sofort mein absolutes Lieblingseis im Herbst. Also wenn ihr Maroni auch so gerne mögt wie ich, dann müsst ihr dieses Eis unbedingt nachmachen. Es lohnt sich, Ehrenwort!

Schmarren gehört für mich zu diesen geliebten Wohlfühlgerichten, die in der kalten Jahreszeit nicht fehlen dürfen. Heute kommt eine schnelle, einfache und sehr leckere Variante mit Sauerrahm in die Pfanne. Der Teig wird nur ganz kurz am Herd angebacken und dann im Ofen fertig gegart. Das Ergebnis ist ein luftig, leichter Schmarren, der mit dem Eis und dem Kompott eine tolle Kombination abgibt.

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Hier das Rezept für diesen köstlichen Nachtisch:

Zutaten: (für 4-6 Portionen)

Für das Maronieis:

  • 150 g Zucker
  • 150 g Maronen, gegart
  • 250 ml Milch
  • 350 ml Obers
  • Mark 1 Vanilleschote

Für den Schmarren: 

  • 250 g Sauerrahm
  • 5 Eier, getrennt
  • 2 EL Vanillezucker
  • 60 g Zucker
  • 120 g Mehl
  • eine Prise Salz
  • etwas Butter zum Anbacken

Für das Cranberrykompott:

  • 100 g Zucker
  • 120 g Cranberries, getrocknet
  • 150 ml Rotwein
  • Abrieb und Saft 1 Bio – Orange
  • 1 Zimtstange
  • 2 Sternanis

Zubereitung:

Zuerst bereiten wir einmal das Eis zu. Dafür den Zucker in einer Pfanne karamellisieren lassen. Die gegarten Maroni darin schwenken, mit Milch und Obers langsam aufgießen, Vanillemark zugeben und alles ca. 10 Minuten leicht köcheln lassen. Wenn sich der Karamell ganz aufgelöst hat, alles in eine hohe Schüssel umfüllen und fein pürieren.  Die Mischung abkühlen lassen, bis sie wirklich ganz kalt ist. Dann in einer Eismaschine cremig gefrieren lassen (dauert ca. 30 Minuten).

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Das Eis in eine Form umfüllen, abdecken und bis zum Gebrauch tiefkühlen.

Für das Kompott den Zucker karamellisieren lassen. Die Cranberries zugeben und mit Rotwein aufgießen. Orangensaft/Abrieb, Zimt und Sternanis zugeben und alles einkochen lassen (ca. 10 Minuten).

Für den Schmarren den Sauerrahm mit den Eidottern, Vanillezucker, Mehl und Salz verrühren. Eiklar mit dem Zucker steif schlagen und den Schnee unter den Teig heben. Jetzt haben wir eine ganz fluffige Masse. Etwas Butter in einer Pfanne erhitzen und den Teig eingießen. Kurz anbacken lassen (nur 1-2 Minuten), dann ab in den Ofen. Bei 170°C ca. 15-20 Minuten lang backen, bis der Schmarren schön aufgegangen ist. Den Schmarren zerteilen und mit etwas Staubzucker bestäuben.

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Sofort mit dem Eis und dem Kompott servieren. Einfach nur genießen!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤