Ein Stückchen Frankreich! Schweinekotelettes mit Äpfeln und Anna-Kartoffeln

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Es gibt doch keine bessere Möglichkeit, la joie de vivre, zu erfahren, die französische Leidenschaft für alle guten Dinge im Leben, als ein selbst gekochtes Essen mit geliebten Menschen zu teilen! ❤

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Vite, vite, venez à table!

Bei diesem Essen kommt jeder ganz schnell zu Tisch! Also mich braucht man nicht zweimal bitten…

Der Duft der heute durch unsere Küche strömte…. ein Träumchen!

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Saftige Schweinekotelettes in cremiger Sauce mit gebratenen Apfelspalten. Oh ja, das klingt doch schon einmal richtig gut! Begleitend stehen den Kotelettes noch ein knackiger Spinatsalat und in einer Springform geschichtete, goldbraune Kartoffelscheiben zu Seite. Na was will das Schlemmerherz noch mehr? Also wir schwebten auf der Genusswolke sieben und schleckten unsere Tellerchen ratzeputz leer. Da blieb kein Kartöffelchen mehr übrig und kein Klecks Sauce mehr in der Pfanne.

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Ihr wisst ja, dass ich die französische Küche liebe. Das hat schon vor vielen Jahren begonnen  und die Cuisine française wird mich mein ganzes Leben lang begleiten. Ich hole uns immer wieder gerne ein kleines Stückchen Frankreich nach Hause auf unsere Teller.

Heute hab ich mir ein ganz besonders leckeres Essen für meine Liebsten überlegt. Es gibt Schweinskotelettes! Aber auf die etwas feinere Art und Weise. O lá lá – sooo gut!

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Vor ein paar Tagen ist wieder ein Päckchen bei unserer Tür hereingeburzelt. Ach, hab ich mich gefreut wie ein kleines Mäderl, als ich dieses Schmuckstück in den Händen halten konnte. Na wie findet ihr meinen neuen Liebling?

Ich hab mich gleich auf den ersten Blick in diese gusseisene Pfanne von le Creuset verliebt! Ich glaub, das könnt ihr ganz gut nachvollziehen, oder? Besonders den Holzgriff finde ich sehr, sehr schick und da er beim Kochen kalt bleibt auch noch wirklich praktisch. Die Bratpfanne gibt’s in vielen verschieden Farben – na vielleicht ein Geschenk für Weihnachten?!

Eine französische Pfanne – na da muss ein passendes Gericht darin gezaubert werden! C’est parfait pour ma Côte de porc aux pommes!

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Kennt ihr Anna-Kartoffeln? Nein! Dann jetzt ganz gut aufpassen, sonst entgeht euch etwas. Die Kartoffeln  – buttrig und knusprig! Dieses Rezept leg ich euch wirklich ans Herz.

Kartoffeln werden ganz simpel in dünne Scheiben geschnitten, dann werden die Scheibchen mit einer Mischung aus zerlassener Butter, Knoblauch, Rosmarin, Salz und Pfeffer begossen. Gut durchmischen und ab in eine runde Springform damit. So ein gutes Stündchen im Ofen sollte man den Kartoffeln gönnen, damit sie schön weich und eine knusprige Oberfläche bekommen.

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Neben den traumhaften Kartoffeln, ist die cremige Sauce ein Highlight auf dem Teller. Calvados, Weißwein, Apfelsaft und Crème fraîche zusammen ergeben solch eine herrlich, aromatische Sauce. Man kann die Sauce auch mit Cidre zaubern, aber da ich keinen daheim hatte, wurde einfach Weißwein und Apfelsaft genommen und siehe da: es schmeckte wunderbar! Am besten ihr haltet euch zusätzlich zu den Kartoffeln noch Baguette zum Aufdippen bereit!

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Vive la France!

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für die Kotelettes:

  • 4 dicke Schweinekotelettes mit Knochen
  • 4 EL Öl
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 50 ml Calvados (Apfelschnaps)

Für die Sauce:

  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 EL Butter
  • 150 ml Weißwein
  • 150 ml Apfelsaft
  • 70-100 ml Gemüsebrühe
  • 125 g Crème fraîche
  • 1 EL Majoranblättchen
  • 2 Thymianzweige, Blättchen abgezupft
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 2-3 Äpfel
  • 1/4 Lauch
  • 1 EL brauner Zucker
  • etwas Butter
  • Majoranblättchen
  • Thymianblättchen

Für die Anna-Kartoffeln:

  • etwa 800 g Kartoffeln
  • 50 g Butter
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Rosmarinzweig
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Für die Anna-Kartoffeln:

  1. Die Kartoffeln gut waschen und mit der Schale in dünne Scheiben schneiden. Die Kartoffelscheiben in eine Schüssel geben und salzen.
  2. Die Butter zerlassen. Knoblauch und Rosmarin fein hacken und zur Butter geben. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  3. Die Butter über die Kartoffelscheiben gießen und gut durchmischen.f1
  4. Eine Springform mit Backpapier auslegen und die Kartoffelscheiben in der Form verteilen.f2
  5. Bei 180° ca. 1 Stunde lang backen.

Für die Kotelettes:

  1. Die Kotelettes mit Salz und Pfeffer würzen.
  2. Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Kotelettes darin in 2-3 Minuten kräftig anbraten. Die Kotelettes wenden und weitere 2 Minuten anbraten.f4
  3. Calvados in die Pfanne gießen und flambieren (am besten ein Stabfeuerzeug verwenden).
  4. Dann die Kotelettes herausnehmen, in eine ofenfeste Form legen (Bratensaft darübergießen).
  5. Die Kotelettes bei 150°C ca. 15 Minuten im Ofen weitergaren.

Für die Sauce und Fertigstellung:

  1. Die Pfanne säubern und 1 EL Butter darin erhitzen.
  2. Die Zwiebel fein würfeln und darin glasig anschwitzen.
  3. Mit Weißwein ablöschen und etwas einkochen lassen.
  4. Apfelsaft, Brühe und Crème fraîche unterrühren.
  5. Alles bei kleiner Hitze ca. 10 Minuten einkochen.
  6. Während die Sauce einkocht, die Äpfel in Spalten schneiden und den Lauch in Scheiben schneiden.
  7. In einer zweiten Pfanne etwas Butter aufschäumen lassen. Die Apfelspalten und den Lauch darin bei mittlerer Hitze 4-5 Minuten anbraten.
  8. Zucker darüberstreuen und leicht karamellisieren lassen. Majoran und Thymian zugeben.
  9. Die Kotelettes aus dem Ofen nehmen und den ausgetretenen Fleischsaft zur Sauce gießen und nochmal abschmecken.
  10. Die Kotelettes in die Sauce legen, ebenso Äpfel+Lauch mit in die Pfanne geben. Alles noch einmal erhitzen und mit den Anna-Kartoffeln servieren.

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Mein Papa hat vom Bauernmarkt ein Säckchen voll frischen Spinat ergattert. Na da zaubern wir noch schnell einen frischen Salat damit. Die Vinaigrette rühren wir mit etwas Senf, Apfelessig, Salz, Pfeffer und Haselnussöl an  – und schon haben wir unseren Salat.

f20Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

 

 

 

Ein französischer Traum! Tarte Tatin aux figues

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Tatatatatatatarte! Es gibt Tarte Tatin aux figues ❤

Uh lala, cette tarte est magnifique! Tu veux aussi un morceau de Tarte Tatin?

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Ach ich sag euch, es wäre zu schön, wenn man nach dem Genuss dieser wunderbaren Tarte Tatin automatisch fließend Französisch sprechen könnte. Leider ist mein Französisch mittlerweile schon ein bisschen eingerostet und ich bin immer wieder auf der Suche nach den richtigen Wörtern.

Nach meiner Zeit in der Provence ist mir mein halbwegs gutes Französisch peu à peu aus dem Köpfchen verschwunden. Na da muss ich mir wieder Mal mein schlaues Büchlein schnappen und fleißig lernen.

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Diese Tarte ist wirklich ein französischer, kleiner Traum. So leicht umzusetzen, so wunderhübsch und lecker, dass es fast wie Magie erscheint, mondieu!

Wir lieben die Tarte Tatin ja auch abgöttisch mit den klassischen Äpfeln (ein Lieblingsdessert von mir!!!). Da frag ich mich gerade, wieso ich euch noch nie meine klassische Tarte Tatin gezeigt hab? Das hol ich bestimmt bald nach, versprochen!

Heute gibt es schon eine leicht weihnachtliche Variante mit herrlichen Feigen und Cranberries. Der Duft von Zimt und Orange darf hierbei natürlich auch nicht fehlen.

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Die geliebte Tarte Tatin funktioniert mit vielen Obstsorten (mit Äpfel, Birnen, Zwetschgen…) aber die Vorgehensweise ist immer die gleiche: Zucker wird in einer ofenfesten Pfanne karamellisiert (Butter und Gewürze dazu) und mit Obst belegt, dann kommt obendrauf eine Lage Mürbe- oder wenns ganz schnell gehen soll Blätterteig.

Das Ganze wird dann vom Herd in den Ofen geschoben und karamellisiert dort weiter vor sich hin. Goldbraun gebacken kommt die Tarte aus dem Ofen.

Bevor ihr die Tarte stürzt noch 5 Minuten setzen lassen.  Hierfür am besten einen großen Teller auf die Pfanne legen, das Ganze mit schnellem Handgriff wenden und aufpassen, dass euch keine heiße Karamellsosse erwischt.

Voilá, die Tarte kann nun mit Crème fraîche serviert werden. Oder Obers . Oder Eis. Und ganz wichtig: lieben Menschen!

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Na Lust auf verkehrtes Kuchenglück?

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für den Teig:

  • 100-120 g Dinkelmehl
  • 50 g Butter
  • 2 EL Zucker
  • Abrieb 1/2 Bio Orange
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Eidotter
  • 1 EL kaltes Wasser

Für den Belag:

  • 8-10 Feigen
  • eine Handvoll Cranberries
  • 3 EL feiner Rohrzucker
  • 30 g Butter
  • 1 EL Honig
  • 1/2 TL Vanille, gemahlen, (ich nehme diese Tahiti-Vanille von Hagen Grote)
  • 1/4 TL Zimt

Zum Servieren:

  • 2-3 EL Créme fraîche
  • 1 Msp. Vanille, gemahlen
  • 1 TL Abrieb 1 Bio Orange

Zubereitung:

  1. Für den Teig alle Zutaten miteinander verkneten (am besten mit der Küchenmaschine), bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Den Teig in Folie wickeln und ca. 30 Minuten kühl stellen.
  2. Zucker in einer Pfanne hellbraun karamellisieren lassen. Butter, Honig, Zimt und Vanille zugeben und ein paar Minuten weiterköcheln lassen.
  3. Feigen abspülen. Stiele entfernen und die Feigen längs halbieren. Feigen mit der Innenseite auf dem Karamell in der Pfanne kreisförmig anordnen. Die Cranberries in den Zwischenräumen verteilen.feige1
  4. Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Kreis (je nach Größe der Pfanne) ausrollen.   Über die Feigen legen und am Rand gut andrücken.feige3
  5. Tarte bei 180°C auf der untersten Schiene etwa 20-25 Minuten goldbraun backen.
  6. Die Pfanne aus dem Ofen nehmen und die Tarte ca. 10 Minuten abkühlen lassen. Einen großen Servierteller auf den gebackenen Mürbteig setzen und den Kuchen stürzen.
  7. Restlichen Karamell aus der Form über die Feigen geben.feige8
  8. Die Tarte mit Thymianblättern bestreuen und mit Crème fraîche+Vanille+Orangenabrieb servieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Eine runde Sache! Kohlsprossen-Tarte mit Zwiebel-Confit

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Heute gibt es wieder einmal eine Tarte. Diesmal nicht süß sondern salzig. Muss ja auch mal sein. Da es auf dem Markt noch so schöne Kohlsprossen gibt, mussten die einfach in mein Körbchen. Daheim angekommen, wollten sie dann gleich in etwas Gutes verwandelt werden.

Herausgekommen ist eine knusprige Tarte mit einem köstlichen Eierguss und dazu gab’s noch ein aromatisches Zwiebel-Confit (mit Wein eingekochte rote Zwiebeln).

Die kleinen runden Kohlsprossen sind ja nicht jedermanns Liebling, aber wenn man die gesunden Kügelchen gerne mag (so wie ich) dann ist diese Tarte wirklich ein Genuss.

Wenn’s mal schnell gehen soll, kann man auch einen fertigen Filoteig nehmen. Schmeckt auch wirklich köstlich und dann ist das Gericht im Nu gezaubert. Einfach Teig in die Form, Eierguss reingießen und mit den Kohlsprossen belegen. Während die Tarte im Ofen goldbraun bäckt, köchelt das Confit langsam am Herd dahin.

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Kohlsprossen-Liebe? Dann ran an den Herd!

Hier das Rezept:

Zutaten:  (für eine große Tarte)

Für den Teig:

  • 300 g Mehl (ich nehme gerne helles Dinkelmehl)
  • 1 TL Salz
  • 50  g Parmesan­­, gerieben
  • 150 g Butter, in Stückchen
  • 1 Ei
  • Evtl. 1 EL Milch

Für die Füllung:

  • 500 g Kohlsprossen
  • 3 Eier
  • 200 g Crème fraîche (oder Sauerrahm)
  • 50 g Käse, gerieben
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • ½ Bund Jungzwiebel
  • ½ Handvoll Mandeln, geschält
  • eine Handvoll Parmesan, frisch gerieben

Für das Zwiebel-Confit:

  • 400 g rote Zwiebeln
  • 1 EL brauner Rohrzucker
  • 150 ml Rotwein
  • 1 EL Balsamico
  • 70 g Datteln
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Frischer Thymian

Zubereitung:

Zuerst machen wir den Teig. Dafür einfach alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten und in Frischhaltefolie gewickelt kurz kühl stellen.

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Die Kohlsprossen gut putzen (evtl. die äußeren Blätter wegschneiden) und in kochendem Salzwasser blanchieren (ca. 3-4 Minuten). Herausnehmen und in kaltem Wasser abschrecken. Abtropfen lassen.  Den Jungzwiebel in Ringe schneiden.

Für den Guss die Eier mit Crème fraîche, Käse, Salz und Pfeffer verrühren.

Den Teig ausrollen und die Tarteform damit auslegen.

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Den Guss in die Form geben und darauf die Kohlsprossen, Jungzwiebel und Mandeln verteilen. Mit etwas Parmesan bestreuen.

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Die Tarte bei 180°C ca. 25 Minuten goldbraun backen.

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Für das Zwiebelconfit die Zwiebeln in Scheiben schneiden und in etwas Öl anbraten (für ca. 10 Minuten).  Zucker zugeben und leicht karamellisieren lassen.  Mit 100 ml Rotwein ablöschen und einkochen lassen. Die Datteln klein hacken und zugeben. Restlichen Wein und Balsamico dazugeben und wieder etwas einkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Thymian abschmecken.

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Die Tarte in Stücke schneiden und mit dem Confit servieren.

Ich serviere dazu noch gerne einen Salat.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

 

 

 

Herrliches Zitrusdessert! Karamellisierte Orangen-Gewürz-Creme

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Habt ihr momentan auch so viele Orangen zu hause? Bei mir geht der Obstkorb schon fast über und ich liebe es mir immer ein frisches Glas Orangensaft auspressen zu können. Besonders Blutorangen haben es mir angetan. So ein frisch gepresster Saft am Morgen (oder am Nachmittag) tut doch einfach gut und erfrischt herrlich. Für mich gehört frisch gepresster Orangensaft einfach zu der kalten Jahreszeit dazu.

Aus Orangen kann man aber auch köstliche Desserts zaubern. Ich gebe ja in fast allen Süßspeisen etwas abgeriebene Orangenschale, da ich den frischen Geschmack so gerne habe. Heute verarbeiten wir aber auch den frischen Orangensaft und zwar in eine aromatische Creme. In diese Creme kommen ganz viele Gewürze: Kardamom, Zimt, Sternanis und Vanille. Eine herrliche Gewürzkomposition im Winter.

Die fertige Creme füllen wir dann in unsere ausgehöhlten Orangenhälften und karamellisieren sie vor dem Servieren. Das schaut nicht nur fantastisch aus, sondern schmeckt auch so. Da löffelt man sich mit Vergnügen durch die Orange.

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Probiert es doch mal aus, meine Lieben!

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 6 Portionen)

  • 3 große Orangen (oder 4-5 kleinere Orangen – ich habe Blutorangen genommen)
  • 1 Bio Orange, Abrieb
  • 150 g weiße Kuvertüre
  • 30 g Vanillepuddingpulver
  • 2 Zimtstangen
  • 4 angedrückte Kardamomkapseln
  • 2 Sternanis
  • 1/2 Vanilleschote, Mark und Schote
  • 1-2 EL Zucker
  • 100 g Crème fraîche
  • 100 g Sauerrahm
  • etwas braunen Rohrzucker, zum Karamellisiern

 Zubereitung:

Die Orangen halbieren und den Saft auspressen (für die Creme brauchen wir ca. 450 ml Saft). Solltet ihr aus den Orangen weniger Saft erhalten, so könnt ihr auch einfach etwas gekauften Orangensaft zugeben.

Die Orangenhälften sauber mit einem kleinen Löffel auskratzen (dabei die weiße Schale mit entfernen).

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Die Kuvertüre klein hacken. Ca. 100 ml Orangensaft abmessen und mit dem Vanillepuddingpulver glatt rühren. Den restlichen Saft mit all den Gewürzen, der abgeriebenen Schale von der Bio-Orange und Zucker aufkochen und ca. 20 Minuten ziehen lassen. Die Gewürze wieder entfernen, angerührtes Puddingpulver in den Sud rühren und aufkochen lassen (dabei ständig rühren). Den nun dick gewordenen Saft in eine Schüssel umfüllen, die gehackte Schokolade untermischen und schmelzen lassen. Dann die Creme fraîche und Sauerrahm unterrühren.

Die Orangencreme bis zum Rand in die ausgehölten Orangenhälften füllen und ca. 2 Stunden kühl stellen.

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Dann den braunen Zucker gleichmäßig über die Creme streuen und mit einem Bunsenbrenner karamellisieren.

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Habt noch einen schönen und leckeren Sonntag!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Ein gesundes Geschmackserlebnis! Kürbis-Linsensuppe mit Crème fraîche

Diese Suppe ist jetzt genau das Richtige für die schon herbstliche Jahreszeit.  Draußen scheint zwar hin und wieder einmal die Sonne, aber es ist ziemlich windig, regnerisch und kühl. Also wieder mal ein Gute-Laune-Suppen- Tag finde ich.
Vegetarisch mit Kürbis und Linsen, mit ganz vielen gesunden Gewürzen und Kräutern verfeinert gibt diese Suppe uns Energie und Wohlbefinden.

Diese Suppe tut uns wirklich gut! ❤

Gelber Ingwer, auch unter den Namen Kurkuma bekannt, verleiht dieser Suppe ihre tolle Farbe und wird sowieso als das Supergewürz schlechthin betrachtet. Die Bestandteile des gelben Ingwers haben sich als mächtige Antioxidantien mit entzündungshemmenden Eigenschaften erwiesen, die sich positiv auf unsere Gesundheit auswirken.

Auch Ingwer, Knoblauch, Lorbeer, Thymian, Pfeffer und Kreuzkümmel machen diese Suppe noch gesünder und sollten in euren Gewürzregalen nicht fehlen.  Immer, wenn ihr euer Essen mit Gewürzen oder Kräutern verfeinert, wertet ihr eure Lebensmittel auf und zwar ohne zusätzliche Kalorien. Ran ans Würzen sag ich dann nur noch!

Also meine Lieben, zaubert diese Suppe, die euch dann so richtig einheizt und glücklich macht.

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Hier das Rezept: (für einen großen Topf – 6-8 Portionen)

Zutaten:

  • 1 Hokkaidokürbis
  • 2 Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Dose Tomatenstücke, ca. 400 g
  • 300 g Bio-Berglinsen oder rote Linsen (von Alnatura – kaufe ich immer bei DM), im Sieb abgespült
  • ca. 1-1,5 l Gemüsebrühe
  • 2 Handvoll Petersilie, gehackt
  • 2 EL Schnittlauchröllchen
  • 1 EL Essig, (Rotweinessig)
  • 3 TL Paprikapulver
  • 1/2 TL gem. Kreuzkümmel
  • 2 TL Kurkuma
  • 2 Lorbeerblätter
  • 2 Thymianzweige
  • 1 TL frisch geriebenen Ingwer
  • Chiliflocken
  • Salz, frisch gemahlener Pfeffer
  • etwas Zucker
  • Olivenöl
  • 200 g Crème fraîche (alternativ – für die schlankere Linie Sauerrahm)

Zubereitung:

Kürbis in ca. 3 cm große Stücke schneiden und auf einem Blech verteilen. Mit etwas Olivenöl beträufeln und mit Salz, Pfeffer und 1 TL Paprikapulver würzen und gut durchmischen. Bei 200° ca. 20 Minuten lang garen, bis der Kürbis weich ist.

Die Zwiebeln und den Knoblauch hacken. Etwas Olivenöl in einem großen Topf erhitzen und darin glasig anbraten (ca. 3-4 Minuten). 1 1/2 TL Paprikapulver, Kreuzkümmel, Kurkuma zugeben und eine Minute lang mit anschwitzen. Tomatenstücke, Gemüsebrühe, Linsen, Thymianzweige, Lorbeerblätter zugeben und alles ca. 30 Minuten leicht kochen lassen, bis die Linsen weich sind.

Lorbeerblätter und Thymianzweige herausnehmen. Die Suppe mit Ingwer, Chiliflocken, noch etwas Kurkuma, Essig, Salz, Pfeffer, Zucker abschmecken.

100 g Crème fraîche zugeben und die Suppe mit einem Stabmixer grob pürieren (einige Linsen sollen noch ganz bleiben). Wenn die Suppe zu dick ist, noch etwas Brühe zugeben.

Die Kürbisstücke und die gehackte Petersilie in die Suppe geben und nochmals erhitzen.

Die Suppe in Tellern anrichten, mit restlicher Crème fraîche und Schnittlauchröllchen servieren.

Nach Belieben noch mit geröstetem Ciabatta servieren.

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Bon appètit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Eine himmlisch fruchtige Liaison! Himbeer-Mandel-Kuchen mit Crème fraîche

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So meine Lieben heute habe ich ein Rezept für einen meiner liebsten Sommerkuchen für euch.  Er ist frisch, leicht,  durch die Crème fraîche so schön saftig und hat eine knusprige Zucker-Mandelkruste!  ❤ Miiiiam!

Es gibt ja so viele Anlässe, einen leckeren Kuchen zu backen. Wie wäre es gleich dieses Wochenende?! Also probiert doch diesen saftigen Himbeerkuchen aus und verwöhnt damit die Gaumen eurer Liebsten!

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Hier das Rezept dazu:

Zutaten für den Teig:

  • 170 g Mehl (ich habe Dinkelmehl genommen)
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Natron
  • 100 g weiche Butter
  • 100 g Rohrzucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 1/2 Bio-Limette (oder Zitrone), Saft und Abrieb
  • 200 g Crème fraîche
  • 200-250 g Himbeeren TK – nicht aufgetaut
  • 80 g ganze Mandeln, geschält
  • 2 EL Rohrzucker zum Bestreuen

Zubereitung:

Das Mehl mit dem Backpulver, Salz und Natron vermischen.

Die Butter mit dem Zucker cremig mixen. Dann nach und nach die Eier unterschlagen. Den Limettenabrieb und Saft zugeben.

Jetzt die Mehlmischung abwechselnd mit der Crème fraîche zu der Eiermischung geben und dabei immer weiterrühren.

So zum Schluss kommen die Himbeeren dazu. Einmal kurz verrühren. Den Teig in eine Kastenform (mit Backpapier ausgelegt) füllen und mit den Mandeln und dem Rohrzucker bestreuen.

Bei 170°C den Kuchen ca. 60-70 Minuten lang backen (Stäbchenprobe machen).

Den Kuchen vollständig abkühlen lassen und mit ein paar frischen Himbeeren servieren.

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Tipp: Ich habe dazu noch ein lecker schmecker Himbeereis gezaubert! Das passt einfach hervorragend dazu.  Dafür einfach gefrorene Himbeeren mit ein paar Löffeln Naturjoghurt und etwas Zucker pürieren, bis ein cremiges Eis entsteht.

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Bon appétit!

Lena

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein fruchtiges Stück Glück! Himbeertarte mit Limette

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Ich serviere diese Tarte sehr gerne, weil sie wirklich einfach und schnell gemacht ist. Man kann diese Tarte in ganzen vielen Varianten (je nach Geschmack und Jahreszeit) zubereiten.

Den Belag kann man also auf unzählige Weise variieren. Anstatt der Himbeeren nimmt man einfach: Ribisel, Nektarinen, Brombeeren, Kirschen oder Heidelbeeren. Wenn man Äpfel, Birnen, Zwetschken, Marillen… verwenden möchte, sollte man das Obst vorher kurz mit etwas Butter, Zucker und Zimt in der Pfanne dünsten lassen oder pochieren.

Wer keinen Marzipan mag, kann ihn auch einfach weglassen und die Limettenschale gibt einfach nur noch einen frischeren Geschmack.

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für den Teig:

  • 240 g Mehl (ich nehme gerne Dinkelmehl)
  • 2 EL Zucker
  • 120 g kalte Butter (in Stückchen)
  • 1 Ei
  • 1 EL kaltes Waser
  • Abrieb ½ Zitrone (nach Belieben)

Fülle:

  • 3 Eier
  • 250 g Topfen
  • 100 g Créme fraîche
  • 50 g Zucker
  • Mark ½ Vanilleschote
  • 100 g Marzipan (gerieben)

Belag:

  • Abrieb von 2 Bio-Limetten (Zitronen)
  • 250 g Himbeeren
  • 1 Handvoll Mandelblättchen

Zubereitung:

Für den Teig alle Zutaten rasch verkneten und für 30 Minuten kühl stellen. Mürbteig ausrollen und eine Tarteform damit auskleiden.  Die Zutaten für die Füllung gut verrühren und auf den Teig geben. Die Himbeeren, Limettenabrieb und die Mandelblättchen darauf verteilen. Die Tarte bei 180°C ca. 30-40 Minuten goldgelb backen. Etwas abkühlen lassen und genießen!

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Bon appétit meine Lieben!

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Und viel Spaß beim Nachbacken!

Lena ❤