Wertvoll lecker! Gesunde Schoko-Cheesecake-Brownies

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Hinter diesem Schoko-Traum versteckt sich etwas ganz Besonderes….

…lauter gesunde und wertvolle Zutaten! ❤

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Na wer würde das vermuten? Wenn man einen Blick auf diese Schokowürfel wirft, kommt man doch nicht auf die Idee, dass sich hier ausschließlich gute Zutaten verbergen?

Vor ein paar Wochen ist das neue Buch von Ella Woodward „Deliciously Ella – für jeden Tag“ bei mir eingezogen. Viele von euch werden die bezaubernde Ella bestimmt schon kennen und ihre Rezepte schätzen. Ich bin auch ganz begeistert von ihren gesunden Kreationen und lasse mich immer wieder gerne inspirieren.

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In diesem Buch werden einfache und vor allem unkomplizierte Gerichte für jeden Tag vorgestellt. Vom Frühstück angefangen (wie wärs mit Porridge-Varianten?) über schnelle Gerichte für den Alltag bis zu sündig guten Süßspeisen (wie diesen Cheesecake-Brownies oder habt ihr Lust auf ein sommerliches Erdbeer-Bananen-Crumble?).

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Ihr wisst ja, dass ich ja ganz viel Wert auf einen gesunden Lebensstil lege und versuche meine Lieben und mich mit guten Inhaltsstoffen zu versorgen. Immer und jeden Tag gelingt mir das natürlich nicht. Ich hab eben eine Schwäche (ok eine wirklich große Schwäche) für gute und natürlich auch süße Mehlspeisen. Aber sind wir uns mal ehrlich, wenn alles immer selbstgemacht, frisch und mit guten saisonalen Zutaten gezaubert ist – kann man sich doch wirklich nicht viel vorwerfen.

Ich bin keine Veganerin, auch keine strikte Vegetarierin… ich würde mich als eine wirklich ehrliche Genießerin bezeichnen. Ich hole mir das auf den Teller, was die Natur uns gerade schenkt, worauf ich Lust habe und was ich für gut halte.

Bei mir kommt Gemüse und Obst vom Bauernmarkt ins Körbchen, bei Milchprodukten schaue ich auch immer auf die Qualität und bei Fleisch und Fisch ohnehin.

Grundzutaten wie Haferflocken, Leinsamen, Sonnenblumenkerne, viele verschiedene Nüsse (besonders Pekan und Cashew), Linsen, Couscous, Hirse, Bohnen, Kokosmilch, Datteln, guten Honig und vor allem Avocados haben ein fixes Plätzchen bei mir in der Küche und auf diese Schätzchen will ich auch nicht mehr verzichten.

Diesen Lebensstil bezeichne ich als gesund und ausgewogen und mir und meinen Lieben geht es einfach wunderbar.

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Diese Cheesecake-Brownies haben bis auf ihre cremige Textur rein gar nichts mit Cheesecake zu tun. Der Boden besteht aus Datteln, Nüssen und Kakaopulver. Diese Zutaten werden gut vermixt und kommen als Boden in eine kleine Form.

Für die Zubereitung empfehle ich euch eine wirklich gute Küchenmaschine zum Zerkleinern, sonst wird das wahrscheinlich nix.

Bei diesem Dessert ist mein Kenwood Quad Blade Zerkleiner wieder einmal ein wirklich feiner Helfer!

Für die Cheesecake-Schicht kommen dann wieder Datteln, Avocados, eine Banane, Ahornsirup, Nüsse, Mus und Kakao in unseren Mixer. Solange wird gemixt, bis wir eine herrlich cremige Schokomasse haben. Die Avocado schmeckt man aus dem schokoladigen Traum nicht heraus, sondern sie verleiht ihm lediglich die wunderbare Konsistenz und dazu wertvolle Inhaltsstoffe.

Die Masse könnte man auch glatt als Creme im Glas servieren. Mit frischen Früchten drauf, kann ich mir das durchaus gut vorstellen.  So aber jetzt kommt die Schokomasse auf unseren Dattelboden und das Ganze geht dann für ein Weilchen in den Tiefkühler.

Wenn unsere Brownies fest geworden sind, nehmen wir sie wieder aus dem frostigen Plätzchen raus, schneiden sie in kleine Würfelchen und garnieren sie mit Erdbeeren und Nüssen. Schon können die kleinen cremigen Schnittchen vernascht werden.

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Ich persönlich werde diese süßen Würfel bestimmt noch öfters zaubern, obwohl die Zutaten schon etwas ins Geldbörserl gehen. Allerdings muss ich sagen, dass ich mit diesen reichhaltigen Würfel schon einige Tage eine große Freude hatte.

Sobald man die Brownies aus dem Gefrierschrank nimmt, werden sie innerhalb 2-3 Minuten wieder schön cremig weich und sind der perfekte Snack für zwischendurch. Also ich hatte diese süßen Stückchen bestimmt über eine Woche im Froster und nach Lust und Laune schnappte ich mir schnell einen kleinen Glücklichmacher zum Kaffee.

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Unglaublich cremig und lecker. Probiert aus aus!

Hier das Rezept: (aus dem Buch Deliciously Ella – ein klein wenig von mir abgwandelt)

Zutaten: (für ein kleines Blech – ca. 25 Stücke)

Für die Brownie-Schicht:

  • 350 g Datteln
  • 120 g Pekannüsse
  • 70 g Mandeln
  • 2 EL Kakaopulver

Für die Cheesecake-Schicht:

  • 2 große Avocados
  • 1 Banane
  • 100 g Datteln
  • 3 EL Ahornsirup
  • 3 EL Kakaopulver
  • 2 EL Mandel-oder Erdnussmus

Außerdem:

  • frische Erdbeeren
  • ein paar Pekannüsse zur Deko

Zubereitung:

  1. Zuerst bereiten wir die Brownieschicht zu. Dafür einfach alle Zutaten in der Küchenmaschine 2-3 Minuten lang pürieren (ich nehme da meinen Kenwood Chopper), bis die Masse schön klebrig ist. Es sollten aber noch ein paar kleine Nussstückchen enthalten sein, die für einen angenehmen Biss sorgen.
  2. Den Brownieteig auf ein kleines, tiefes, mit Backpapier belegtes Blech geben und festdrücken (mit einem Pfannenwender oder mit der Hand).
  3. Für die Cheesecakeschicht wieder einfach alle Zutaten in der Küchenmaschine pürieren, so dass eine herrlich dickflüssige schokoladige Creme entsteht.
  4. Die Masse auf der Browniemasse verteilen und verstreichen.
  5. Jetzt alles für mindestens 3 Stunden in den Gefrierschrank stellen.
  6. Dann die Brownie in Stücke schneiden und mit Erdbeerscheiben und Pekannüssen dekorieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

 

Skandinavisch Backen! Nordische Dinkel-Focaccia mit Trockenfrüchten und Nüssen

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Nächste Woche geht es für meinen Liebsten und mich ab nach Schweden! Wir werden ein paar Tage in Stockholm verbringen und uns durch die herrlichen Köstlichkeiten des hohen Nordens schlemmen! ❤

Ach ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr ich mich schon darauf freue….. Besonders auf die berühmten Zimtschnecken, Kardamomknoten und das leckere Plundergebäck! Schon seit einiger Zeit planen wir eine Reise nach Skandinavien, aber irgendwie haben wir es einfach nie geschafft (die Flüge waren zu teuer oder die Jahreszeit war einfach viiiiel zu kalt). So aber jetzt im August ist endlich alles perfekt für einen entspannten Städtetrip in die schöne Hauptstadt Schwedens.

Passend zu meiner Vorfreude auf Stockholm gibt es heute eine kleine Buchvorstellung zu „Skandinavisch Backen“ von Trine Hahnemann. Nach dem ersten Durchblättern des Buches ist meine Lust auf unseren Trip Sekunde für Sekunde gewachsen. Man möchte sofort (wirklich sofort) in die Küche hüpfen und all die Köstlichkeiten auf einmal zaubern und so schnell wie möglich vernaschen.

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Seite für Seite spürt man, dass Backen in der skandinavischen Seele tief verwurzelt ist. Die großen Feiern des Nordens – Mittsommer und Weihnachten (ach ich freue mich schon wieder auf die gemütlichste Zeit des Jahres) – werden maßgeblich bestimmt von Kuchen und Plundergebäck, Keksen und natürlich von fabelhaften Broten in ganz vielen Variationen.

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Dieses bezaubernde Buch der skandinavischen Backkunst präsentiert mehr als 100 authentische Rezepte, die mich fast alle zum Nachbacken anregen. Huch bei sooo vielen Leckereien, fällt es wirklich schwer eine Auswahl zu treffen, was in die eigene Backstube gelangt.

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Diese Backwerke haben mein Herz ganz besonders berührt und werden bestimmt ganz bald aus meinem Ofen schlüpfen:

  • Mohn-Plundergebäck (Tebirkes)
  • Süße Germbrötchen mit Marzipanobers
  • Dinkel-Kardamom-Brötchen
  • Nordisches Käsebrot
  • Herbstliche Apfel-Haselnuss-Torte
  • Mohn-Sesam-Gebäck (Frøsnapper)
  • Buttermilchhörnchen

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So fragt ihr euch wie der Inhalt dieses Buches ausschaut? Ich verrate es euch. Zuerst geht es einmal los mit ein paar Tipps zum skandinavischen Backen (z.B. Sauerteig-Ansätze werden erklärt).

Dann beginnt es gleich mit dem Kapitel „Torten und Kuchen“ (Sahne-und Schichttorten, Kuchen und Gebäck und mein geliebtes Plunder- und Germgebäck findet man hier in vielen Variationen).

Darauf folgt die typisch skandinavische Kaffeetafel „Mittsommer“. Hier hat Trine Rezepte zusammengestellt, die viele liebe Gäste beglücken werden. Die sommerlich, süßen Fotos dieses Kapitels sind wahrlich ein Träumchen!

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Nach Mittsommer geht es weiter mit „Brote und herzhaftes Gebäck“ und zu guter Letzt das wunderbare Kapitel „Weihnachten“ (das weckt bei mir sogar im Juli schon die Vorfreude auf die kuschelige Zeit).

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Die nordische Dinkel-Focaccia ist mir sofort in meine Äuglein gesprungen. Meine Familie und ich lieben ja selbstgemachtes Brot über alles und ganz besonders wenn es so unkompliziert zu zaubern ist. So die Zutaten für diese nordische Focaccia hatten wir alle daheim… na dann konnte ich schon loslegen und nach einer kleinen Weile schaute das Brot auch schon aus dem Ofen.

Dieses Brot ist herrlich nussig und auch leicht süß (durch die Trockenfrüchte). Am allerbesten schmeckt es uns ganz pur mit Butter und ein wenig Käse. Hach, Scheibe für Scheibe macht es die ganze Familie glücklich und wunderbar zufrieden.

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Das Rezept ist für ein gaaanzes Blech Brot (also es reicht für die Familie und viele, viele Gäste). Ihr könnt die Mengen natürlich auch halbieren (auch dann hat man immer noch eine große Menge Brot).

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Na auch wieder Brotlust bekommen?

Hier das Rezept: (aus dem Buch „Skandinavisch Backen“ – etwas abgewandelt)

Zutaten: (für ein Blech voll Brot)

  • 1 Würfel Germ
  • 800 ml Wasser, lauwarm
  • 1 EL Honig
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 1/2 TL Salz
  • 650 g Dinkelvollkornmehl
  • 300 g Weizenmehl
  • 100 g getrocknete Marillen, gehackt
  • 100 g Datteln, klein gehackt
  • 100 g Nüsse, gehackt (Walnüsse oder Haselnüsse)
  • 2 Thymianzweige, Blättchen abgestreift
  • Olivenöl zum Bestreichen
  • grobes Meersalz zum Bestreuen

Zubereitung:

  1. Germ im lauwarmen Wasser auflösen. Honig, Öl und Salz zugeben und verrühren. Dann die beiden Mehlsorten, die gehackten Marillen, Datteln, Nüsse und die Thymianblättchen zugeben. Mit der Küchenmaschine zu einem Teig kneten (ca. 3-4 Minuten). Dann noch einmal mit den Händer auf einer bemehlten Arbeitsfläche durchkneten.
  2. Den Teig ca. 1 Stunde zugedeckt gehen lassen.
  3. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und mit etwas Olivenöl leicht auspinseln. Den Teig auf dem Blech gleichmäßig verteilen (etwas auseinander ziehen). Mit den Fingern kleine Vertiefungen hineindrücken.
  4. Mit einem Tuch abdecken und weitere 20-25 Minuten gehen lassen.
  5. Die Focaccia mit etwas Olivenöl bepinseln, mit etwas grobem Meersalz bestreuen und mit ein paar gehackten Nüssen bestreuen. foc1
  6. Bei 200°C ca. 30 Minuten backen, bis das Brot auf der Unterseite hohl klingt.
  7. Abkühlen lassen, in Scheiben schneiden und servieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤


An dieser Stelle noch ein großes Danke an den EMF Verlag, der mir dieses Buch zur Verfügung gestellt hat.

Ein Körbchen voller Genuss: Walnuss-Dattel-Brötchen

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Diese kleinen Nussbrötchen sind sooo köstlich!  Die kleinen Weckerl sind luftig und weich im Inneren aber mit einer knusprigen Kruste.

Einfach nur mit etwas Butter bestreichen… Mmmmmmhhhh lecker!!!  Da hat mein gleich mal 2,3,4… Brötchen vernascht!

Anstatt der Datteln könnt ihr auch getrocknete Feigen, Marillen oder Zwetschken nehmen… Was ihr am Liebsten mögt 🙂

Hier das Rezept dazu:

Zutaten:

  • 200 g Dinkelmehl
  • 300 g Weizenmehl
  • 350 ml  lauwarmes Wasser
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Zucker
  • 1 Würfel Germ
  • 1 Handvoll Datteln
  • 1 Handvoll Walnüsse
  • Lavendelblüten zum Bestreuen (nach Belieben)

Zubereitung: 

Die Mehlsorten, Salz und Zucker vermischen.

Den Germ in dem lauwarmen Wasser auflösen und dann zu der Mehlmischung geben und kurz verkneten (zuerst mit dem Mixer, dann noch einmal mit den Händen), bis ihr eine gleichmäßige und glatte Kugel habt (evtl. noch etwas Mehl zugeben).

Den Teig mit einem feuchten Tuch bedecken und an einem warmen Plätzchen 1 Stunde lang gehen lassen.

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So, wenn der Teig sich verdoppelt hat, die klein geschnittenen Datteln und Walnüsse dazugeben und vorsichtig unterkneten.

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Jetzt aus dem Teig kleine Kugeln formen, auf ein Blech legen und wieder mit einem feuchten Tuch bedecken und ca. 30 Minuten gehen lassen.

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Die kleinen Brötchen leicht mit etwas Wasser anfeuchten, nach Belieben mit Lavendelblüten bestreuen und an der Oberfläche leicht einschneiden.

So jetzt geht’s ans backen! Bei 200°C für ca. 25 bis 30 Minuten backen (eine Schale mit Wasser in den Ofen stellen).

Etwas abkühlen lassen und genießen!

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Bon appétit!

Lena