Schnell und fein! Zanderfilet mit Linsen-Spargel-Gemüse und Senfschaum

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Heute kam bei uns zu Mittag wieder einmal ein feines Stückchen Fisch auf den Tisch. Es gab gebratenes Zanderfilet mit einem Senfschäumchen. Oh là là – hört sich das nicht gut an!?

Die Kombination von Fisch und Senfsauce ist einfach unglaublich lecker…. und dann noch gebettet auf einem herrlichen Linsengemüse mit Spargel – ach da jubelten unsere Gemüter und Gaumen! ❤

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Linsen (alle möglichen Sorten – rot, gelb, braun, schwarz…) haben bei mir in der Küche einen fixen Bestandteil. Da wir uns ja sehr viel vegetarisch ernähren, baue ich Linsen immer wieder gerne in unseren Speiseplan ein. Ob als Curry, Suppe, Aufstrich… oder wie heute als herrlich, leichtes Linsengemüse. Die kleinen Kraftpakete begeistern uns immer wieder mit ihrem köstlichen Geschmack, ihrer Vielfältigkeit und gesund sind sie ja auch noch. Also liebe Leute baut Linsen in eure Ernährung ein und ihr werdet sie nicht mehr missen wollen.

Dieses Gericht ist in wenige als 30 Minuten fix und fertig und begeistert bestimmt die ganze Familie. Außerhalb der Spargelsaison könnt ich auch einfach etwas mehr Karotten und dazu noch Selleriewürfelchen nehmen.

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Probiert es aus und verwöhnt damit die Gaumen eurer Liebsten!

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4 Portionen)

Für die Linsen:

  • 150 g Berglinsen
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 große Karotte
  • 1/3 Bund grüner Spargel
  • 1/3 Bund weißer Spargel
  • 1/2 Bund Frühlingszwiebel
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • 1 EL Tomatenmark
  • 2 EL Aceto Balsamico
  • eine Handvoll Petersilie
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Olivenöl

Für die Schaumsauce:

  • 2 Schalotten
  • ca. 100-120 ml Weißwein
  • 2 EL Weißweinessig
  • 150 ml Obers
  • 1 EL Dijon Senf
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 4 Zanderfilets mit Haut
  • 2-3 EL Olivenöl
  • 1 EL Butter
  • 2 Zweige Thymian und Rosmarin
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Die Linsen mit der doppelten Menge Wasser und dem Lorbeerblatt aufkochen lassen und dann ca. 10 Minuten bei kleiner Hitzen fertig garen (die Linsen sollen noch einen leichten Biss haben). In ein Sieb abgießen und abtropfen lassen.

Karotte schälen und in kleine Würfelchen schneiden. Weißen Spargel schälen und beide Spargelsorten in kleine Stücke schneiden (die Spitzen ganz lassen). Frühlingszwiebel in Scheiben schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und das Gemüse darin anschwitzen (ca. 5-7 Minuten). Tomatenmark und Balsamico unterrühren und mit der Gemüsebrühe aufgießen. Die Linsen und die gehackte Petersilie untermischen. Mit Salz und Pfeffer gut abschmecken.

Für die Senfsauce die Schalotten schälen und fein hacken, dann mit dem Weißwein und dem Essig in einen kleinen Topf geben und aufkochen. Die Flüssigkeit auf die Hälfte einkochen lassen. Obers und Senf unterrühren. 1-2 Minuten leicht köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Zanderfilets waschen, gut trocken tupfen und die Haut schräg einritzen. In einer großen Pfanne Olivenöl, etwas Butter, Thymian, Rosmarin und Knoblauchzehen erhitzen. Fisch salzen und pfeffern und mit der Hautseite nach unten in die Pfanne legen. Auf der Hautseite ca. 4-5 Minuten braten. Dann wenden und weitere 2 Minuten braten. Evtl. etwas Butter zugeben.

Die Senfsauce mit dem Pürierstab schaumig aufmixen. Das Linsengemüse auf Teller geben, den Fisch darauf anrichten und mit dem Senfschaum umgießen.

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Bon appétit, meinen Lieben!

Habt noch einen schönen Sonntag!

Lena ❤

Rendezvous im Bistro! Coq au Riesling mit Chicorée

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Oh là là was für ein Genuss! Heute treffen wir uns in einem Bistro in Paris. ❤ Ja schön wäre es, wieder einmal einen Abstecher nach Frankreich zu machen. Tja, wenn wir nicht nach Frankreich können, kommt Frankreich eben zu uns. Mit diesem Gericht ist es ganz einfach sag ich euch! Bei jedem Bissen spürt man die französische Liebe zum Kochen.

Dieses französische Schmorgericht hab ich am Wochenende für meine Familie gezaubert und wir waren alle entzückt (vor Glück).

Meine liebe Mama hat vor ein paar Tagen einen wunderbaren roten Schmortopf mit nach Hause gebracht. Ach da strahlten meine Augen als ich ihn sah. So und der musste natürlich sofort würdig eingeweiht werden. Zuerst dachte ich an mein Boeuf Bourguignon aber Nein, ein köstliches Coq au Riesling (oder auch Coq au vin blanc) sollte es sein!

Das Huhn braucht Wein, die besten Zutaten und ganz viel Liebe! Dann wird dieses Gericht zu einem wahren Gaumenschmaus.

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Mein klassisches Coq au vin habe ich euch ja schon vorgestellt. Da musste natürlich eine neue Variante her, in die wir uns verliebt haben. Diesmal nehmen wir einen guten Riesling und Obers für unsere Sauce. So herrlich cremig, sag ich euch. Dazu kommen noch Schalotten, Lauch und viele Kräuter. Etwas spezieller wird es mit dem angebratenen Chicorée, den wir zum Schluss noch in die Sauce geben. Den herrlichen Geschmack bekommt dieses Gericht durch die vielen mitgeschmorten Kräutern, Dijon-Senf und natürlich unserem gut angebratenen Hühnchen.

Wir haben dazu einfach ein frisches Baguette gegessen. Ich finde das ist die beste Beilage zu so einem Essen. Man nimmt ein Stück Brot und tunkt damit die herrliche Sauce auf. Ich denke die Franzosen würden es auch so machen!

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Da wir in unserem Garten zwei tolle Hochbeete haben, um die sich mein Papa brav kümmert, können wir schon frischen Spinat ernten. Was für ein Glück! Der wurde gleich zu einem wunderbaren Salat verarbeitet.  So frisch, so gut!

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Vive la France!

Hier das Rezept:

Zutaten (für 4 Portionen):

  • 1 Bio-Hühnchen ( in Stücke zerteilt), oder ihr könnt auch 4 Hühnerbrüste am Knochen mit Haut nehmen
  • 10-12 Schalotten
  • 6 Stauden Chicorée
  • 1 Lauchstange
  • 4 Knoblauchzehen
  • 5 Zweige Thymian
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 1-2 Stängel Salbei
  • 1 Lorbeerblatt
  • 2 EL Dijon-Senf
  • 300-350 ml Riesling
  • 200 ml Obers
  • etwas Zitronenabrieb und Saft
  • Öl zum Anbraten
  • etwas Butter zum Anbraten
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 1-2 TL Zucker
  • eine Handvoll frisch gehackte Petersilie
  • 1 Baguette (selbstgemacht oder gekauft)

Zubereitung:

Die Schalotten schälen und halbieren. Knoblauch hacken und den Lauch in Ringe schneiden.

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Den Chicorée längs halbieren, Strunk herausschneiden. Einzelne Blätter die abfallen in feine Streifen schneiden.

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Das Fleisch gut salzen und pfeffern. In einem Topf 3 EL Öl erhitzen und das Fleisch darin rundum anbraten (bis es eine schöne braune Farbe hat). Das Fleisch wieder herausnehmen und beiseite stellen.

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Nun die Schalotten, Knoblauch und die Hälfte des Lauchs in den Topf geben und anschwitzen. Chicoréestreifen dazu und weitere 2-3 Minuten braten. Thymian-, Rosmarin, Lorbeer und Salbeizweige zugeben. Senf unterrühren und kurz mitbraten.

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Einen Schuss Wein angießen und einkochen lassen.

Den restlichen Wein und Obers in den Topf gießen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Jetzt das Fleisch (mit der Hautseite nach oben) wieder zurück in den Topf geben und ca. 25 Minuten lang bei kleiner Hitze schmoren lassen.

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Den Chicorée rundum salzen und pfeffern. In Butter braun anbraten. Etwas Zucker zugeben und karamellisieren lassen. Den Chicorée und den restlichen Lauch zum Huhn geben und weitere 10 Minuten schmoren lassen.

Ich nehme das Fleisch vor dem Servieren noch einmal aus dem Topf und gebe es für ca. 5 Minuten unter dem Backofengrill, damit die Haut wieder schön knusprig wird.

Die Sauce mit Zitronenabrieb, Saft, Salz, Pfeffer abschmecken. Evtl. noch einen kleinen Schluck Wein zugießen. Zuletzt die frisch gehackte Petersilie untermischen.

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Als Beilage serviere ich einfach frisches Baguette in Scheiben geschnitten (nach Belieben in etwas Öl angeröstet).

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

Gut überbacken! Schweinsfilet mit Pilzkruste an Gorgonzola-Mangold und cremiger Polenta

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Heute habe ich ein einfaches und schnelles, aber sehr feines Wochenend-Essen für euch. Dieses lecker überbackene Schweinsfilet schaffte es gestern auf unsere Tellerchen und wir haben alle schön geschlemmt. Ein feines Essen, das im Nu gezaubert ist und die ganze Familie glücklich macht. ❤

Das Schweinsfilet wird in Nüsschen geschnitten, scharf angebraten und dann mit der Pilzkruste bestrichen. Dann gehts ab in den Ofen und wir lassen es schön goldbraun überbacken. Dazu habe ich einen Rahmmangold mit Gorgonzola und eine cremige Polenta serviert. Beides Beilagen die ganz fix gekocht sind. Der Rahmmangold passt wunderbar dazu, da er zugleich als leckere Soße dient und eine feine Würze durch den Gorgonzola mit sich bringt. Wenn ihr keinen Mangold bekommt könnt ihr Blattspinat oder auch Zucchini (in dünne Streifen geschnitten) nehmen.

Polenta ist eine unserer Lieblingsbeilagen. Herrlich cremig in einem Schälchen serviert, als Auflauf oder auch in gebratener Form. Polenta ist immer eine köstliche Beilage und dazu noch so schnell gemacht. In diesem Rezept habe ich die Polenta mit Thymian und Parmesan verfeinert. Ach so gut!

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Wollt ihr dieses Gericht nachkochen?

Hier das Rezept:

Zutaten: (für vier Portionen)

  • 1 Schweinsfilet (ca. 400-500 g)
  • 200 g Pilze (braune Champignons oder Kräuterseitlinge)
  • 80 g weiche Butter
  • 1 Eidotter
  • 1 EL gehackte Petersilie
  • 3 EL Weißbrotbrösel
  • 1 EL Parmesan,  frisch gerieben
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 1-2 EL Dijon-Senf
  • etwas Öl zum Anbraten

Für den Rahmmangold:

  • 1 Mangoldstaude
  • 2-3 Frühlingszwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 150 ml Obers
  • 100 g Gorgonzola
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • etwas Butter zum Anbraten

Für die Polenta:

  • 300 ml Milch
  • 200-250 ml Wasser
  • 100 g Polenta
  • 3 Thymianzweige, abgezupft
  • eine Handvoll Parmesan, frisch gerieben
  • 1 EL Butter
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • etwas Muskat, frisch gerieben

Zubereitung:

Schweinsfilet in Nüsschen schneiden mit Salz und Pfeffer würzen. In Öl von beiden Seiten scharf anbraten. In eine Aulfaufform geben und bei 160° ca. 5-8 Minuten im Ofen garen. Das Fleisch soll in der Mitte noch leicht rosa sein. Herausnehmen.

Für die Kruste 

Die Pilze in kleine Würfel schneiden und in etwas Butter anbraten. Mit Salz, Pfeffer würzen. Die weiche Butter mit dem Dotter vermixen, Petersilie, Weißbrotbrösel, Parmesan und Pilzwürfel zugeben. Alles nochmal abschmecken. Die Schweinsfilet mit Senf bestreichen.

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Die Pilzkruste gleichmäßig darauf verteilen.

Die Filets bei starker Oberhitze oder unterm Grill (200°C) ca. 5 Minuten goldbraun überbacken.

Für den Rahmmangold:

Mangold in Streifen schneiden. Frühlingszwiebel in Scheiben schneiden und Knoblauch hacken. Zwiebel und Knoblauch in etwas Butter anschwitzen. Mangold zugeben und ca. 5 Minuten mitanbraten (ich habe auch noch ein paar Champignons dazugeben, da ich noch welche übrig hatte). Mit Salz und Pfeffer würzen.

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Mit Obers aufgießen und kurz leicht köcheln lassen. Gorgonzola unterrühren und schmelzen lassen. Nochmal mit Pfeffer abschmecken und mit Zitronenabrieb verfeinern.

Für die Polenta

Milch mit Wasser, Salz, Pfeffer, Thymian und Muskat aufkochen lassen. Polenta unter Rühren einrieseln lassen. Bei kleiner Hitze zugedeckt ca. 5 Minuten ganz leicht köcheln lassen. Falls der Polenta etwas zu dick ist, einfach noch etwas Wasser oder Milch unterrühren. Die Butter und Parmesan zugeben und alles noch mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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Das Filet auf dem Rahmmangold servieren. Ich habe die Polenta in extra Schälchen dazu gereicht.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤