Ein Stückchen Frankreich! Schweinekotelettes mit Äpfeln und Anna-Kartoffeln

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Es gibt doch keine bessere Möglichkeit, la joie de vivre, zu erfahren, die französische Leidenschaft für alle guten Dinge im Leben, als ein selbst gekochtes Essen mit geliebten Menschen zu teilen! ❤

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Vite, vite, venez à table!

Bei diesem Essen kommt jeder ganz schnell zu Tisch! Also mich braucht man nicht zweimal bitten…

Der Duft der heute durch unsere Küche strömte…. ein Träumchen!

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Saftige Schweinekotelettes in cremiger Sauce mit gebratenen Apfelspalten. Oh ja, das klingt doch schon einmal richtig gut! Begleitend stehen den Kotelettes noch ein knackiger Spinatsalat und in einer Springform geschichtete, goldbraune Kartoffelscheiben zu Seite. Na was will das Schlemmerherz noch mehr? Also wir schwebten auf der Genusswolke sieben und schleckten unsere Tellerchen ratzeputz leer. Da blieb kein Kartöffelchen mehr übrig und kein Klecks Sauce mehr in der Pfanne.

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Ihr wisst ja, dass ich die französische Küche liebe. Das hat schon vor vielen Jahren begonnen  und die Cuisine française wird mich mein ganzes Leben lang begleiten. Ich hole uns immer wieder gerne ein kleines Stückchen Frankreich nach Hause auf unsere Teller.

Heute hab ich mir ein ganz besonders leckeres Essen für meine Liebsten überlegt. Es gibt Schweinskotelettes! Aber auf die etwas feinere Art und Weise. O lá lá – sooo gut!

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Vor ein paar Tagen ist wieder ein Päckchen bei unserer Tür hereingeburzelt. Ach, hab ich mich gefreut wie ein kleines Mäderl, als ich dieses Schmuckstück in den Händen halten konnte. Na wie findet ihr meinen neuen Liebling?

Ich hab mich gleich auf den ersten Blick in diese gusseisene Pfanne von le Creuset verliebt! Ich glaub, das könnt ihr ganz gut nachvollziehen, oder? Besonders den Holzgriff finde ich sehr, sehr schick und da er beim Kochen kalt bleibt auch noch wirklich praktisch. Die Bratpfanne gibt’s in vielen verschieden Farben – na vielleicht ein Geschenk für Weihnachten?!

Eine französische Pfanne – na da muss ein passendes Gericht darin gezaubert werden! C’est parfait pour ma Côte de porc aux pommes!

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Kennt ihr Anna-Kartoffeln? Nein! Dann jetzt ganz gut aufpassen, sonst entgeht euch etwas. Die Kartoffeln  – buttrig und knusprig! Dieses Rezept leg ich euch wirklich ans Herz.

Kartoffeln werden ganz simpel in dünne Scheiben geschnitten, dann werden die Scheibchen mit einer Mischung aus zerlassener Butter, Knoblauch, Rosmarin, Salz und Pfeffer begossen. Gut durchmischen und ab in eine runde Springform damit. So ein gutes Stündchen im Ofen sollte man den Kartoffeln gönnen, damit sie schön weich und eine knusprige Oberfläche bekommen.

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Neben den traumhaften Kartoffeln, ist die cremige Sauce ein Highlight auf dem Teller. Calvados, Weißwein, Apfelsaft und Crème fraîche zusammen ergeben solch eine herrlich, aromatische Sauce. Man kann die Sauce auch mit Cidre zaubern, aber da ich keinen daheim hatte, wurde einfach Weißwein und Apfelsaft genommen und siehe da: es schmeckte wunderbar! Am besten ihr haltet euch zusätzlich zu den Kartoffeln noch Baguette zum Aufdippen bereit!

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Vive la France!

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für die Kotelettes:

  • 4 dicke Schweinekotelettes mit Knochen
  • 4 EL Öl
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 50 ml Calvados (Apfelschnaps)

Für die Sauce:

  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 EL Butter
  • 150 ml Weißwein
  • 150 ml Apfelsaft
  • 70-100 ml Gemüsebrühe
  • 125 g Crème fraîche
  • 1 EL Majoranblättchen
  • 2 Thymianzweige, Blättchen abgezupft
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 2-3 Äpfel
  • 1/4 Lauch
  • 1 EL brauner Zucker
  • etwas Butter
  • Majoranblättchen
  • Thymianblättchen

Für die Anna-Kartoffeln:

  • etwa 800 g Kartoffeln
  • 50 g Butter
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Rosmarinzweig
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Für die Anna-Kartoffeln:

  1. Die Kartoffeln gut waschen und mit der Schale in dünne Scheiben schneiden. Die Kartoffelscheiben in eine Schüssel geben und salzen.
  2. Die Butter zerlassen. Knoblauch und Rosmarin fein hacken und zur Butter geben. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  3. Die Butter über die Kartoffelscheiben gießen und gut durchmischen.f1
  4. Eine Springform mit Backpapier auslegen und die Kartoffelscheiben in der Form verteilen.f2
  5. Bei 180° ca. 1 Stunde lang backen.

Für die Kotelettes:

  1. Die Kotelettes mit Salz und Pfeffer würzen.
  2. Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Kotelettes darin in 2-3 Minuten kräftig anbraten. Die Kotelettes wenden und weitere 2 Minuten anbraten.f4
  3. Calvados in die Pfanne gießen und flambieren (am besten ein Stabfeuerzeug verwenden).
  4. Dann die Kotelettes herausnehmen, in eine ofenfeste Form legen (Bratensaft darübergießen).
  5. Die Kotelettes bei 150°C ca. 15 Minuten im Ofen weitergaren.

Für die Sauce und Fertigstellung:

  1. Die Pfanne säubern und 1 EL Butter darin erhitzen.
  2. Die Zwiebel fein würfeln und darin glasig anschwitzen.
  3. Mit Weißwein ablöschen und etwas einkochen lassen.
  4. Apfelsaft, Brühe und Crème fraîche unterrühren.
  5. Alles bei kleiner Hitze ca. 10 Minuten einkochen.
  6. Während die Sauce einkocht, die Äpfel in Spalten schneiden und den Lauch in Scheiben schneiden.
  7. In einer zweiten Pfanne etwas Butter aufschäumen lassen. Die Apfelspalten und den Lauch darin bei mittlerer Hitze 4-5 Minuten anbraten.
  8. Zucker darüberstreuen und leicht karamellisieren lassen. Majoran und Thymian zugeben.
  9. Die Kotelettes aus dem Ofen nehmen und den ausgetretenen Fleischsaft zur Sauce gießen und nochmal abschmecken.
  10. Die Kotelettes in die Sauce legen, ebenso Äpfel+Lauch mit in die Pfanne geben. Alles noch einmal erhitzen und mit den Anna-Kartoffeln servieren.

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Mein Papa hat vom Bauernmarkt ein Säckchen voll frischen Spinat ergattert. Na da zaubern wir noch schnell einen frischen Salat damit. Die Vinaigrette rühren wir mit etwas Senf, Apfelessig, Salz, Pfeffer und Haselnussöl an  – und schon haben wir unseren Salat.

f20Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

 

 

 

Herrlicher Pastaschatz! Muschelnudeln mit Ricotta-Füllung und Tomatensauce

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Wie sieht’s bei euch aus, liebt ihr auch diese schnellen & einfachen Gerichte, die dann auch noch super schmecken? Dann müsst ihr jetzt unbedingt weiterlesen!

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Conchiglioni – herrlich gefüllt und überbacken!

Ein perfekter Magenwärmer an einem kühlen Novembertag! ❤

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Conchiglioni, Conchiglioni, Conchiglioni! Ach, dieses Wort hat es mir angetan und es klingt schon so lecker. Fragt ihr euch was Conchiglioni eigentlich sind? Muschelnudeln – und zwar die große Form, die man so wunderbar füllen kann.

Ich hab mir im Sommer eine ganz große Packung aus unserem Italienurlaub mitgebracht. Mittlerweile bekommt man Conchiglioni aber auch schon in gut sortierten Supermärkten oder in italienischen Feinkostläden. Einfach mal die Äuglein offen halten, vielleicht stolpert ihr ja bald über diesen Pastaschatz.

Solltet ihr wirklich keine Conchiglioni bekommen, könnt ihr auch Canneloni nehmen.  Diese werden nach dem Vorkochen halbiert, mit der Öffnung nach oben in die Tomatensauce gestellt und gefüllt. Also dieses Pastaglück könnt ihr ganz einfach nachzaubern!

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Ich hab hier meine aller, allerliebste Variante gezaubert. Die Tomatensauce wird mit Sardellen, Kapern, viel Knoblauch und Oliven herrlich aromatisch. Dazu kommen noch frische,- sowie gute Dosentomaten. Die sämig eingekochte Tomatensauce geben wir eine große (oder zwei kleinere) Aulfaufformen.

Die Muschelnudeln oder auch Conchiglioni gibt es in unterschiedlichen Farben und Formen. Da kann man variieren und mischen, wie man möchte. Wenn ihr diese Pasta für mehrere Personen zubereitet, denkt bitte daran eine wirklich grooooße Auflaufform (oder gleich zwei) zu nehmen.

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Die überbackenen Conchiglioni sehen doch fantastisch aus! Oder was meint ihr? Ich stelle die Formen einfach auf den gedeckten Tisch und jeder kann sich selbst seine Conchiglioni herausnehmen und verspeisen. Glaubt mir, das greift keiner nur einmal zu.

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Ich koch mir diese Pasta! Basta!

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4-6 Portionen)

  • etwa 30 große Muschelnudeln (Conchiglioni)
  • 350 g Ricotta
  • 2 Eier
  • Abrieb 1 Bio Zitrone
  • 100 g Parmesan, frisch gerieben
  • eine Handvoll Basilikum, in feine Streifen geschnitten
  • 1-2 TL Oregano, getrocknet
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Für die Tomatensauce:

  • eine Handvoll Kirschtomaten, geviertelt
  • 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 kleine Zwiebel, fein gehackt
  • 6-7 Sardellenfilets, gehackt
  • 1/4 Bund glatte Petersilie, fein gehackt
  • Abrieb 1/2 Bio Zitrone
  • 2 Dosen stückige Tomaten (z.B. San Marzano von Hagen Grote)
  • 1 EL Balsamicoessig
  • 1 milde rote Chili (oder Chiliflocken), je nach Belieben
  • 1 EL Kapern, halbiert
  • 1 kleine Handvoll schwarze Oliven, halbiert
  • frisches Basilikum
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle, etwas Zucker
  • Olivenöl

Zubereitung:

Für die Tomatensauce:

  1. 3 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Zwiebel, Knoblauch, die Sardellen, Zitronenabrieb und die  gehackte Petersilie darin anbraten (ca. 3 Min).
  2. Die frischen Tomaten zugeben und ca. 2 Minuten lang mitanbraten. Alles mit Salz, Pfeffer, Chili und etwas Zucker würzen.
  3. Die Dosentomaten und den Balsamicoessig zugeben und alles zu einer sämigen Sauce einköcheln lassen (ca. 10 Minuten). Kapern, Oliven und 2-3 EL Olivenöl untermischen.

Für die gefüllten Nudeln:

  1. Nudeln im kochenden Salzwasser nach Packungsanweisung knapp gar kochen (ca. 8-10 Minuten bissfest kochen).
  2. Nudeln abgießen und kalt abschrecken. Trocken tupfen.
  3. Für die Ricottacreme alle Zutaten miteinander verrühren und gut abschmecken.
  4. Die Nudeln in die Soße setzen und mithilfe eines Teelöffels die Ricottacreme hineinfüllen. Mit restlichem Parmesan bestreuen. Mit etwas Olivenöl beträufeln und mit Oregano bestreuen.pasta18pasta17
  5. Im heißen Backofen bei 180° 20 Minuten backen.

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Tipp! Dieses Gericht könnt Ihr ganz wunderbar vorkochen und aufwärmen. Dafür die Muschelnudeln und die Soße wie beschrieben vorbereiten, in die Form füllen und abgedeckt bis zum nächsten Tag in den Kühlschrank stellen. Zum Servieren wie beschrieben zu Ende backen.

 

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Geliebter französischer Klassiker! Quiche Lorraine

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Ich habe Quiche Lorraine schon ganz, ganz oft zu Hause gazaubert und auch jedes Mal, wenn wir in Frankreich sind, haben wir uns ein köstliches Stück davon gegönnt.

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Die Quiche Lorraine kommt, wie der Name uns ja schon sagt, aus dem französischen Lothringen und wird in ihrer klassischen Urform eigentlich nur mit Speck, Obers und Eiern in der Füllung hergestellt. Wie bei vielen Küchenklassikern hat jeder Ort/Familie ihre eigenen Rezepte. Ich habe das Originalrezept auch etwas umgemodelt und etwas figurfreundlicher gestaltet. Anstatt Obers nehme ich immer Sauerrahm, der die ganze Geschichte etwas leichter macht.

Als Beilage wird ganz klassisch ein Salat (ich habe heute frischen Spinat aus dem Garten geholt) mit einer leckeren Vinaigrette serviert.

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Eine Quiche Lorraine ist ganz einfach zu machen und ein tolles Gericht für die ganze Familie. Bei uns ist die Quiche immer wieder herzlich willkommen und wir freuen uns wahnsinnig sie auf unsere Teller begrüßen zu können!

Also los ans Quiche zaubern!

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Hier das Rezept:

Zutaten:

Für den Teig:

  • 150 g Mehl (nach Belieben Dinkelmehl)
  • 2 EL Sauerrahm
  • 80 g Butter
  • 1 Eidotter
  • 1 EL kaltes Wasser
  • Salz

Für die Füllung:

  • 150 g Speck (Schinkenspeck), gewürfelt
  • 400 g Sauerrahm
  • 5 Eier
  • 140 g Emmentaler, gerieben
  • 1 Lauchstange, in feine Ringe geschnitten
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle, etwas Muskatnuss
  • frischer Blattsalat zum Servieren
  • Vinaigrette: 1 TL Dijon-Senf, 1-2 EL guten Rotweinessig, 3 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer, Zucker

Zubereitung:

  1. Für den Teig  alle Zutaten gut miteinander verkneten, bis ein glatter Teig entsteht (ich mache das immer mit der Küchenmaschine).
  2. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und die Tarteform damit auslegen.quiche19
  3. Den Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen und in der Form für eine halbe Stunde kühl stellen (durch das Kühlen entspannt sich der Mürbteig und zieht sich beim Backen nicht mehr so stark zusammen).
  4. Für die Füllung den Speck in einer Pfanne knusprig braten (ohne Fett).
  5. Sauerrahm mit den Eiern, Käse, Lauch und dem Speck verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat gut abschmecken.
  6. Die Füllung auf dem Teig verteilen. quiche20
  7. Bei 170°C ca. 45 Minuten lang goldbraun backen.
  8. Die Quiche in Stücke schneiden und mit dem Salat auf Tellern anrichten.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Liebe geht durch den Magen! Gulasch mit hausgemachten Handsemmeln

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Wir lieben Gulasch und dazu noch frisch gebackene Semmeln! ❤ Da sind wir alle schnell bei Tisch!

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Die Handsemmel gilt in Österreich ja als Inbegriff des Bäckerhandwerks. Das außen resche, innen flaumige Weißgebäck zählt als wahres Kulturgut. Hin und wieder gibt es sie noch, die österreichischen Bäcker, die die hohe Kunst des Schlagens von Handsemmel weitergeben.

Bei uns zu Hause findet man kaum (eigentlich wirklich nur, wenn es Gulasch gibt) Semmeln im Brotkorb. Oft bekommt man nur industrielle Massenware, auf die wir nur zu gerne verzichten können. Beim Bäcker des Vertrauens kauft man die Goldstücke oder man wagt sich – so wie ich – an den Versuch, sie einfach selbst zu backen.

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Hat man den Kniff einmal raus, ist es ein Kinderspiel! Also mir hat’s mächtig Spaß bereitet, selbst Handsemmeln zu zaubern. Mit dem Ergebnis waren wir alle rundum glücklich und zufrieden.

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Seit kurzer Zeit befindet sich ein neuer Kochbuchschatz in meinem Besitz. „Der Duft von frischem Brot“, so nennt sich dieses Meisterwerk. Darin verraten Österreichs beste Bäcker ihre Rezepte.  Man spürt die Liebe zu gutem Brot und besonders zum Handwerk! Ach, oft denke ich mir: Wäre ich doch nur Bäckerin geworden….

Barbara van Melle hat sich für dieses Buch zu einer Reise quer durch Österreich aufgemacht, zu den besten Bäckern dieses Landes und um ihre Lieblingsrezepte gebeten. Die Meister haben wahre Kunstwerke preisgegeben, die ich nun alle nachbacken und testen kann.

Da wären z.B. Schladminger Ribiselkipferl, Omas Nusskipferl, Mohnzelten, Kornspitz, Flûtes, Salzstangerl, Buchweizen-Nuss-Brot, Vollkorn-Nussbrot, Dinkelbrot mit Apfelsaft…..und und und. Ja ihr seht, ich bin dann mal beschäftigt!

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Jeder Mensch kann gutes Brot backen!

Einige Rezepte in diesem Buch sind hoch komplex und detailliert (da braucht man eine gute Zeitplanung, wenn man das Brot erst nach ein paar Tagen in den Ofen schieben kann). Andere sind überraschend einfach (und diese pick ich mir als Erstes raus).

Ich kann nur sagen, die Rezepte machen Lust und Freude aufs Brotbacken!

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Wieder einmal, saß ich mit Mama am Küchentisch und wir blätterten in dem Buch. Huch, was sahen wir da – Handsemmeln! Das Rezept klang relativ einfach und schon war es beschlossen. Es wir Handsemmeln geben –  selbstgemacht und zu einem Gulasch!

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Gulasch kommt bei uns einige Male im Jahr in den Topf. Meistens wenn es draußen kalt ist, und wir es uns daheim gemütlich machen. Oft kochen wir das Gulasch schon am Vorabend und wärmen es am Tag darauf nur noch auf. Hach, so ein selbstgezaubertes Gulasch ist schon was Feines.

Beim Zwiebelhacken kommen mir immer die Tränchen. Habt ihr da einen Trick, der wirklich funktioniert? Ja so ein Gulasch kann so manche Schmerzen bereiten. Zum Glück erbarmt sich mein Papa hin und wieder und übernimmt für mich diesen traurigen Part. Sind die Zwiebel gehackt, geht’s für mich fröhlich weiter.

Ich hatte wieder das große Vergnügen das wunderbare Fleisch von Prime Beef für mein Gulasch zu opfern. Meine Lieben ich kann mich nur mehr wiederholen: Meine Familie und ich haben noch nie so ein gutes Fleisch gegessen. Es ist herrlich zart und schmeckt einfach so gut! Hier kann man Fleisch mit gutem Gewissen genießen.

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Der Schmortopf wartet auf seinen Einsatz!

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für das Gulasch:

  • 700-800 g Gulaschfleisch, grob gewürfelt
  • 4 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 rote Paprika, gewürfelt
  • 3 EL Paprikapulver
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 EL Apfelessig
  • etwa 200 ml Rotwein
  • etwa 700-800 ml Rindsuppe
  • Mehl zum Binden
  • 1 TL Majoran
  • 1 Lorbeerblatt
  • etwas Zucker
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Öl zum Anbraten

Zubereitung:

  1. Das Fleisch gut trocken tupfen und mit Salz und Pfeffer würzen.
  2. Die Zwiebeln und Knoblauchzehen fein hacken.
  3. Öl in einem großen Schmortopf erhitzen und das Fleisch darin braun anbraten (mehrmals wenden). Das Fleisch herausnehmen und beiseite stellen.
  4. Die Zwiebeln und Knoblauch in den Topf geben (evtl. noch etwas Öl dazu) und unter Rühren gut anrösten (das dauert mind. 5 Minuten). Die Paprikawürfel zugeben und kurz mitrösten. Zucker zugeben und leicht karamellisieren lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  5. Das Fleisch wieder in den Topf geben. Mit Paprikapulver und 1 EL Mehl stäuben.
  6. Mit Rotwein ablöschen und etwas einkochen lassen. Mit Brühe aufgießen. Tomatenmark, Essig, Majoran und Lorbeerblatt zugeben.
  7. Zugedeckt ca. 2 Stunden leicht köcheln lassen. Bei Bedarf Flüssigkeit zugießen und öfters umrühren.
  8. Das Gulasch mit Salz und Pfeffer abschmecken und je nach Konsistenz mit etwas Mehl+Wasser (Mehl mit etwas kaltem Wasser anrühren und in das kochende Gulasch rühren) binden.

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Hausgemachte Handsemmeln

Hier das Rezept: (aus dem Buch „Der Duft von frischem Brot“, von mir noch leicht abgewandelt)

Zutaten:

  • 15 g Germ (frisch)
  • 280 ml Wasser, lauwarm
  • 500-600 g Mehl
  • 10 g Salz
  • 1 TL Zuckerrübensirup

Zubereitung:

  1. Germ mit dem Wasser auflösen (in einer großen Rührschüssel). Zuckerrübensirup unterrühren.
  2. 500 g Mehl und Salz zugeben und mit der Küchenmaschine langsam 5 Minuten kneten. Ist der Teig zu weich und zu klebrig, noch etwas Mehl zugeben.
  3. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche stürzen und noch einmal mit den Händen durchkneten, bis er schön geschmeidig ist.semmel16
  4. Den Teig zugedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen.
  5. Den gegangenen Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und Teigstücke von etwa 60-70 g abstechen.
  6. Diese Stücke rundschleifen (zu glatten Kugeln formen). Die Teiglinge mit einem Tuch abgedeckt ca. 20 Minuten ruhen lassen.semmel14
  7. Jetzt jeden Teigling in Mehl zu  einem runden Fleck drücken und zur Handsemmel schlagen.

Jaja! Und wie schlägt man eine Handsemmel? Gut aufpassen!

  1. Den Daumen der linken Hand in die Mitte des Teigstückes legen und einen Teil des Teiges zur Mitte klappen. Mit einem Schlag durch die Handkante der rechten Hand die Faltung fixieren.semmel13semmel12
  2. Nun den Teig drehen und immer wieder einklappen (4-5 Mal).semmel11semmel8
  3. Das noch abstehende Teigende etwas wegziehen, zusammendrücken und in den Hohlraum in der Mitte stecken, indem vorher der Daumen war.semmel9semmel10
  4. Die geformten Semmeln mit dem Stern nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen und zugedeckt ca. 20-30 Minuten gehen lassen.
  5. Die Teiglinge umdrehen und mit Wasser gut bestreichen.semmel3
  6. Die Semmeln in den vorgeheizten Ofen bei 220°C (HL) schieben (eine Schüssel Wasser in den Ofen stellen). Etwa 13-15 Minuten backen.
  7. Auskühlen lassen.

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Wenn euch das Formen der Handsemmel zu kompliziert erschienen ist oder ihr einfach nur Bahnhof verstanden habt, dann schaut euch dieses Video an. Danach ist euch alles klar und ihr werdet bald große Semmelmeister sein!

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Wir lieben es, den herrlichen Gulaschsaft mit der Semmel aufzutunken.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤


An dieser Stelle ein großes Danke an den Verlag, der mir dieses Buch zur Verfügung gestellt hat.

 

 

 

 

 

 

Mein Herz schlägt höher! Herbstrisotto mit pochiertem Ei und Speckchips

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Ich liebe Risotto!

Ok, ich glaub das hab ich hier schon oft genug erwähnt, aber wenn mein Herz für ein Gericht sooo hoch schlägt, dann muss es einfach raus. Schön schlotzig muss es sein und am liebsten mit einer ordentlichen Portion Parmesan (der tut meiner Seele so gut).

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Meine Eltern waren auch restlos begeistert von dieser Kombination und schleckten die ganze Pfanne leer. Da blieb kein einziges Reiskörnchen mehr übrig.

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Zum herrlich cremigen Risotto gesellen sich noch pochierte Eier und Speckchips zum Wegknuspern! Also wenn das hier kein Wohlfühlessen ist, dann weiß ich’s auch nicht.

Pochierte Eier kommen bei uns immer wieder einmal auf die Teller. Wir mögen diese weichen Eiern sehr, sehr gerne. Auch in einer cremigen Suppe oder auf einem Salat machen sich diese Eier wunderbar.

Die Zubereitung der pochierten Eier ist nicht schwer. Es braucht vielleicht ein klein wenig Übung, dass die Eier dann auch hübsch aussehen und nicht ganz zerfleddert sind. Einfach ausprobieren, es klappt bestimmt!

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Glaubt mir, mit diesem Gericht begeistert ihr auch anspruchsvolle Gaumen!

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4 Portionen)

Fürs Risotto:

  • 300 g Risottoreis
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 150 ml Weißwein
  • ca. 800-900 ml Gemüsebrühe, heiß
  • 70-100 g Parmesan (nach Belieben etwas mehr oder weniger)
  • 1 EL Butter
  • 2 EL Olivenöl zum Anbraten
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 3 Thymianzweige, Blättchen abgezupft
  • eine Handvoll Pekannüsse, geröstet und grob gehackt
  • 250 g braune Champignons, geviertel
  • 1/2 Kürbis (Hokkaido oder Butternuss), klein gewürfelt
  • zwei Handvolll Blattspinat
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • etwas Butter zum Anbraten

Für die pochierten Eier:

  • 4 Eier
  • 2 EL Essig
  • etwas Fleur de Sel

Für die Speckchips:

  • 16-20 Specksteifen

Zubereitung:

Fürs Risotto

  1. Zwiebel und Knoblauch in Olivenöl glasig dünsten. Den Risottoreis zugeben und kurz mit anschwitzen. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Mit Weißwein ablöschen und einkochen lassen.
  2. Jetzt immer nach und nach ein bisschen von der heißen Gemüsebrühe zugießen, bis der Reis gar ist (der Reis sollte noch einen leichten Biss haben – ca. 12-14 Minuten). Zwischendurch immer wieder umrühren!
  3. Während unser Risotto kocht, Butter in einer Pfanne erhitzen und den Knoblauch darin anschwitzen. Champignons zugeben und ca. 3 Minuten braun anbraten. Kürbis zugeben und weitere 4-5 Minuten braten. Spinat zugeben und zusammenfallen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Wenn der Risottoreis fertig gegart ist zum Schluss den Parmesan, Thymian und ein Stückchen Butter unterrühren. Mit Salz und Pfeffer gut abschmecken. Das Risotto soll schön cremig sein (nach Belieben noch etwas Brühe unterrühren). Zuletzt das angebratene Gemüse und die gerösteten Pekannusskerne untermengen.risotto2

Für die pochierten Eier

  1. In einem Topf Wasser und Essig zum Kochen bringen.
  2. Die Eier nacheinander jeweils in eine Tasse schlagen und vorsichtig ins Wasser gleiten lassen. Mit zwei Essöffeln in Form bringen und ca. 4 Minuten sanft unter den Siedepunkt ziehen lassen (das Wasser darf nicht kochen).
  3. Die Eier herausheben, auf Küchenpapier abtropfen lassen und auf dem Risotto anrichten.

Für die Speckchips

  1. Die Speckstreifen auf ein Blech legen. risotto1
  2. Im Ofen bei 150°C ca. 20-25 Minuten knusprig braten. Das Fett mit Küchenpapier abtupfen.

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risotto13So herrlich, wenn der warme Eidotter aus dem Ei herausfließt und sich mit dem Reis verbindet…… Nur zu gerne, hätte ich jetzt ein Tellerchen!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Geliebte Heimatküche! Gefüllte Krautwickel mit Kartoffel-Sellerie-Püree

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Heute gibt’s wieder ein Wohlfühlessen nach unserem Geschmack! ❤

Brr… draußen herrscht Nebel und es ist kalt, kalt, kalt! Na da muss ein wärmendes Essen her, das uns einfach glücklich macht.

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Gefüllte Krautwickel  – eine wohlschmeckende Hausmannskost, die bei uns im Herbst und Winter gerne einmal auf den Tisch kommt. Die Rouladen geben mir irgendwie immer unweigerlich ein Gefühl von Geborgenheit. Allein die Zubereitung macht mir große Freude und entspannt mich.

Dieses Wohlfühlessen verlangt ein bisschen Zeit in der Vorbereitung. Wenn es draußen so wuschi , wuschi (kalt) ist, steht man ja gerne in paar Minütchen länger in der Küche.  Zuerst werden die Krautblätter blanchiert. Dann bereiten wir die Fleischfülle vor und schmecken sie gut ab.

So jetzt geht’s ans Füllen und Wickeln. Nicht vergessen auf’s Zusammenbinden (sonst fallen euch die Rouladen gleich wieder auseinander).

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Einen Tipp kann ich euch noch geben. Achtet beim Einkauf darauf, dass sich die Blätter vom Kraut gut lösen lassen, sonst steht man in der Küche und verzweifelt, weil die Blätter auseinanderbrechen.

Wenn sich die Blätter schwer lösen lassen, hilft ansonsten noch dieser Trick: Einfach mit einer Fleischgabel in den Strunk einstechen und den Krautkopf in einen Topf mit kochendem Wasser tauchen. Nach ein paar Minuten lassen sich die äußeren Blätter leicht ablösen. Diesen Vorgang ein- bis zweimal wiederholen, bis wir genügend Blätter haben. Tja, das ist zwar ein bisschen aufwändig, aber was tut man nicht alles für ein leckeres Essen!

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Die Rouladen werden bei mir in einer cremigen Sauce geschmort. Zum Schluss kommt noch ein guter Löffel Senf und eine Handvoll frische Petersilie dazu. So lecker, ich sag es euch!

Zu unseren Rouladen essen wir am Liebsten ein gutes Kartoffelpüree. Diesmal hab ich noch ein paar Selleriestückchen dazugeschmuggelt. Mit dem Stampfer wird unser Gemüse weich gestampft, Milch und ein gutes Stück Butter dazu und fertig ist unsere Beilage. Achja, wenn ihr mögt, könnt ihr auch noch ein paar geröstete Nüsse untermischen. Wir mögens sehr gern!

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Na auch in Krautwickel-Stimmung?

Hier das Rezept:

Zutaten: (für etwa acht bis neun Rouladen)

Für die Wickel:

  • 1 Weißkraut
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 400 g Faschiertes, halb und halb
  • eine Handvoll Petersilie, fein gehackt
  • 1 EL Senf
  • 1 Ei
  • 1 TL Paprikapulver
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Öl zum Anbraten

Für die Sauce:

  • 1 Zwiebel
  • 1/2 Lauchstange
  • 2 TL Zucker
  • 100 ml Weißwein
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • 150 ml Obers (Sahne)
  • 1 1/2 EL Senf
  • 2 Lorbeerblätter
  • 2-3 TL Maizena, zum Binden
  • eine Handvoll Petersilie, fein gehackt
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • etwas Öl zum Anbraten

Für das Püree:

  • 4-5 große Kartoffeln
  • 1/2 Sellerieknolle
  • ca. 200 ml Milch
  • 1-2 EL Butter
  • eine kleine Handvoll Walnüsse, grob gehackt
  • etwas frisch gemahlene Muskatnuss
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

  1. Die einzelnen Blätter vorsichtig vom Kraut lösen. Wir brauchen ca. 15-18 schöne Blätter für die Rouladen und ein paar weitere Blätter für die Fülle.  Blätter waschen und die dicken Blattrippen am unteren Rand herausschneiden.
  2. Einen Topf voll Wasser zum Kochen bringen und die Krautblätter darin 1 Minute blanchieren. Mit einem Siebschöpfer herausheben und kaltem Wasser abschrecken. Gut trocken tupfen. 15-18 Blätter auf der Arbeitsfläche auflegen (immer zwei Blätter übereinander), die restlichen Blätter in feine Streifen schneiden.
  3. Zwiebel und Knoblauch in etwas Öl anschwitzen und leicht salzen.
  4. Das Faschierte mit dem angerösteten Zwiebel-Knoblauch-Gemisch, dem Senf, dem Ei, der Petersilie, den Krautstreifen und dem Paprikapulver vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.kraut4
  5. Die Füllung in die Mitte der Blätter geben. Die Blätter seitlich einschlagen und aufrollen.kraut3kraut2
  6. Die Rouladen mit Küchengarn zusammenbinden.kraut1
  7. Etwas Öl in einem großen Bräter erhitzen und die Rouladen darin unter mehrmaligem Wenden anbraten, dann herausnehmen.kraut5

Für die Sauce:

  1. Die Zwiebel in Streifen schneiden, Lauch in Ringe schneiden und im Bräter mit etwas Butter goldbraun anbraten. Lorbeerblätter zugeben. Mit Zucker bestreuen und karamellisieren lassen.
  2. Mit Weißwein ablöschen. Etwas einkochen lassen. Dann mit Brühe und Obers aufgießen. 5 Minuten leicht köcheln lassen.
  3. Die Stärke mit etwas Wasser verrühren und unter die Sauce rühren, bis die Sauce leicht eindickt.
  4. Die Rouladen zurück in den Bräter geben, mit Salz und Pfeffer würzen.
  5. Zugedeckt ca. 15 Minuten bei mittlerer Hitze schmoren lassen.
  6. Die Rouladen herausnehmen, den Küchengarn entfernen und halbieren.
  7. Die Sauce noch einmal abschmecken, Senf und Petersilie unterrühren.
  8. Die Rouladen mit der Sauce auf Teller anrichten.

Für das Püree:

  1. Kartoffel und Sellerie schälen und in grobe Würfel schneiden.
  2. In einen Topf geben, mit Wasser bedecken und salzen.
  3. Das Gemüse ca. 20-25 Minuten weich kochen. Abgießen.
  4. Zum heißen Gemüse nach und nach die Milch geben und zerstampfen.
  5. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
  6. Butter und ein paar geröstete Nüsse unterrühren.

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kraut13Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

Knuspriger Herbst! Kürbisflammkuchen mit Äpfeln und Zwiebeln

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Kürbis und Äpfel! Für mich zwei wahre kulinarische Könige im Herbst.

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Ein herzhaftes und herbstliches Hauptgericht vom Blech!

Oh ja, da schlagen unsere Schlemmerherzen höher und höher und höher! ❤

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Dieser Flammkuchen besteht aus einem saftigen Kürbisteig (Kürbispüree kommt ganz einfach mit in den Germteig), darauf cremiger Sauerrahm, dünne Äpfelchen und Zwiebelchen und als Krönung noch ein Klecks Pesto! Unwiderstehlich gut, glaubt mir!

Hier bleibt es kaum bei einem Stückchen. Aus dem Rezept bekommt ihr zwei große Flammkuchen, die eine hungrige Familie bestimmt gerne verputzt!

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Also wie gesagt, dieser Flammkuchen ist ein perfektes Familienessen. Schnell verzaubert der knusprige und gut belegte Teigfladen jedes Mitglied der Familie (vielleicht sogar den ein oder anderen Kürbisskeptiker).

Den Kürbis haben wir nämlich ganz geschickt im Teig versteckt. Ahaaaa! Ja deswegen diese wundervolle orange Farbe des Teiges.

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Knusperglück aus dem Ofen?

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für den Teig:

  • 300 g Hokkaido-Kürbis, geputzt
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Thymian, getrocknet
  • 100 ml Milch
  • ca. 400 g Dinkelmehl
  • 1 Packung Trockengerm

Für das Pesto:

  • 1 Bund Petersilie
  • 2 EL Kürbiskerne
  • 4-5 EL Kürbiskernöl
  • 4-5 EL Traubenkernöl
  • 30-40 g Parmesan
  • Abrieb 1/2 Bio Zitrone
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Für den Belag:

  • 200 g Sauerrahm
  • 1-2 TL Thymian, getrocknet
  • 2-3 Äpfel
  • 2 rote oder weiße Zwiebeln
  • 1/2 Lauchstange
  • 2 TL Honig
  • Chiliflocken, nach Belieben
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • etwas Rucola

Zubereitung:

Für den Teig

  1. Den Kürbis in grobe Würfel schneiden, in eine Auflaufform geben und im Ofen bei 180°C ca. 30 Minuten weich garen.
  2. Den gegarten Kürbis mit der Milch und dem Salz pürieren.
  3. Mehl, Thymian und Germ in eine Rührschüssel geben, Kürbispüree zugeben und mit dem Knethaken der Küchenmaschine zu einem glatten Teig kneten. Wenn der Teig stark klebt noch etwas Mehl zugeben.
  4. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche stürzen und noch einmal mit den Händen durchkneten. Zu einer Kugel formen und abgedeckt ca. 45 Minuten gehen lassen.

Für den Pesto

  1. Kürbiskerne grob hacken und mit Petersilie, Öl, Käse und Zitronenabrieb pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Für den Belag

  1. Sauerrahm mit Thymian, Salz und Pfeffer verrühren.
  2. Äpfel, Lauch und Zwiebeln in dünne Scheiben schneiden (ca. 3mm).

Jetzt geht’s ans Flammkuchen backen

  1. Den Teig halbieren und jedes Stück auf Blechgröße ausrollen (am besten gleich auf einem leicht bemehltem Backpapier ausrollen) und auf das Blech legen.kürbis1
  2. Mit dem Sauerrahm bestreichen, mit den Apfelscheiben belegen und leicht salzen. kürbis2
  3. Zwiebel und Lauch darauf verteilen. Mit Honig leicht beträufeln und nach Belieben mit etwas Chiliflocken würzen.kürbis3
  4. Den Flammkuchen bei 200°C ca. 20-25 Minuten backen.
  5. Mit Pesto beträufeln und nach Belieben mit etwas Rucola servieren.

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Das würzige Pesto gibt noch den letzten Schliff! Also ruhig darauf los kleckern!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Einfach erste Sahne! Kartoffel-Cremesuppe mit Trüffelöl und Käse-Pilz-Stangen

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suppe2Diese cremige Suppe wärmt Leib und Seele! ❤

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Jetzt im Herbst löffel ich ja für mein Leben gerne Suppen! Von mir aus könnt es jeden Tag so ein warmes Süppchen geben. Ja ok, da hat dann mein Liebster Fabio doch ein bisschen was dagegegn. Da muss auch mal eine ordentliche Pasta, ein knuspriger Flammkuchen oder ein herrliches Kartoffelgericht auf den Tisch kommen.

Gut überredet, es muss nicht jeden Tag Suppe geben. Aber zumindest 2-3 Mal die Woche löffel ich mein Schüsselchen gerne leer und hol mir (meist immer) noch einen Nachschlag.

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Diesmal hab ich eine feine Variante der Kartoffelsuppe für euch. Wir liiiieben diesses Süppchen, da es perfekt in die kalte Jahreszeit passt und uns einfach unglaublich glücklich macht.

Ganz schnell gezaubert und mit etwas Trüffelöl verfeinert ist dieses Süppchen auch ein schönes Essen für liebe Gäste. Glaubt mir, wenn ihr diese Köstlichkeit auftischt, werden die Gesichter strahlen.

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Da wir immer gernre etwas Knuspriges zu unserer Suppe essen möchten, gibt es noch aromatische Käse-Pilz-Stangen dazu. Mit Blätterteig sind diese auch ganz flott gezaubert und begeistert unsere Schleckermäulchen!

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Wir wollen Suppe, Suppe, Suppe!

Hier das Rezept:

Zutaten:

  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 500 g Kartoffeln
  • ca. 1 l Gemüsebrühe
  • 200 ml Obers
  • 1 Lorbeerblatt
  • frisch gemahlene Muskatnuss
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 2-3 TL Trüffelöl (z.B. von Hagen Grote)
  • etwas Butter zum Anbraten

Für die Käse-Pilz-Stangerl:

  • 1 Blätterteig
  • 3-4 Champignons
  • eine Handvoll Bergkäse, gerieben
  • 2-3 Thymianzweige, Blättchen abgestreift
  • ein paar Pekannüsse, gehackt (nach Belieben auch Walnüsse)
  • 1 Ei zum Bestreichen
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

  1. Zwiebel und Knoblauch fein hacken.
  2. Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden.
  3. Etwas Butter in einem Topf zerlassen. Zwiebel und Knoblauch darin glasig anschwitzen (ca. 5 Minuten). Kartoffeln zugeben und mitanschwitzen. Mit Salz würzen.
  4. Mit Gemüsebrühe und Obers aufgießen. Lorbeerblatt zugeben.
  5. Die Suppe ca. 15-20 Minuten köcheln lassen. Lorbeerblatt herausfischen.
  6. Mit einem Stabmixer fein pürieren. Mit Salz, Pfeffer, Thymian und Muskatnuss abschmecken.
  7. Vor dem Servieren noch einmal mit dem Mixer aufmixen und das Trüffelöl unterrühren.

Für die Stangerl:

  1. Den Blätterteig ausrollen und in ca. 2-3 cm dicke Streifen schneiden. Mit dem verquirltem Ei bestreichen.
  2. Mit Thymian, Salz und Pfeffer würzen.
  3. Die Pilze in ganz dünne Scheiben schneiden und auf den Streifen verteilen.
  4. Mit Käse und Pekannnüssen bestreuen.suppe14
  5. Bei 200°C ca. 15 Minuten goldbraun backen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

 

 

Glück aus dem Ofen! Überbackene Topfenpalatschinken mit Zimtsauce

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Frisch aus der Backstube kommen diese süßen überbackenen Topfenpalatschinken! ❤

Na sehen die nicht gut aus? Mmmmmhhh, so lässt sich der Dauer-Herbstregen wirklich lecker ertragen!

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Brrr, draußen ist es kalt, regnerisch und etwas düster. Na kein Problem für meine Familie und mich. Wir machen es uns im warmen Häusle gemütlich! Kaffee wird gekocht und köstlich, warme Mehlspeisen werden aufgetischt um unsere Herzerl zu erwärmen.

Ach von mir aus könnten ruhig öfter ein paar Tage so verregnet sein. Ich hab euch ja schon erzählt, dass ich den Herbst sehr gern hab und ich mich natürlich auch schon wieder auf die Winterzeit freue. Besonders auf die vielen Leckereien, die es dann wieder geben wird!

Diese überbackenen Topfenpalatschinken passen einfach perfekt in die kalte Jahreszeit. Ein richtig schönes Wohlfühlessen für die ganze Familie.

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Na habt ihr meine neuen Schmuckstücke schon bewundert? Dieses bezaubernde Geschirr von Green Gate hat mir die liebe Claudia von Villa Sieben zukommen lassen. Ja ich glaub, ihr könnt euch vorstellen, wie sehr ich mich gefreut habe. Bei so schönen Dingen könnt ich ja immer meterhohe Luftsprünge machen und ein großes Lächeln will nicht von meinen Lippen verschwinden.

Die Kombination aus Weiß und Blau finde ich jetzt in der Saison einfach zauberhaft und verleiht mir ein wohliges Gefühl. In diese weiße, runde Auflaufform hab ich mich auf den ersten Blick verliebt. In der hübschen Form von GreenGate ist wohl alles ein wahrer Augenschmaus.
Die Form ist perfekt für Pies, Crumbles, Aufläufe, Kuchen, Buchteln, Quiches und viele weitere Leckereien. Hach, ich hab schon wieder so viele Ideen im Köpfchen, was in dieser Form serviert werden könnte….

Da es bei mir ganz oft Saucen zu meinen Mehlspeisen gibt, hab ich hier noch ein schmuckes Kännchen. Ich finde dieser kleine Krug von Greengate ist ein wahrer Blickfang auf jedem Tisch.

Meinen Kaffee oder meinen heißen Tee trink ich momentan am liebsten aus dieser großen Tasse. Mit dem zarten blauen Blümchenmuster hat mich die Tasse sofort verzaubert und ich geb sie so schnell nicht mehr aus meinen Händen.

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So jetzt muss ich euch ja noch etwas erzählen! Ihr wisst ja, dass ich vor ein paar Wochen von meinem Geschirrschrank-Problem berichtet habe. Tatatatataaaaaa! Gestern hat mir mein allerliebster Papa einen neuen Schrank im Wohnzimmer eingebaut. Jaaa! Endlich wieder genug Platz für meine ganzen Schmuckstücke. Da hab ich gestern den ganzen Abend lang Geschirr sortiert und ordentlich eingeräumt. Für mich eine wunderbare Samstagabend-Beschäftigung!

Als Dankeschön hab ich für meinen Papi (und für uns natürlich auch) gleich heute fluffige Schokobuchteln mit Nougatfüllung gebacken. Und ratet mal, welche Form ich dafür verwendet habe!?

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Diese überbackenen Palatschinken machen einfach glüüücklich! Glaubt mir! Die Zubereitung erfordert zwar etwas Zeit, aber bei dem Wetter momentan, steht man doch gerne ein Weilchen in der warmen Küche.

Zuerst werden dünne Palatschinken gebacken, diese füllen wir dann mit einer feinen Topfencreme. Schnell eingerollt und in Scheiben geschnitten, setzen wir sie schon in unsere Form und lassen diese im Ofen verschwinden. Noch flott einen Guss angerührt, der dann über die Palatschinken kommt… hach so herrlich! Zurück in den Ofen, bis der Guss gestockt und unsere Palatschinken leicht braun und knusprig sind.

Dazu serviere ich eine feine Zimtsauce, die wir nur zu gerne über unsere überbackenen Palatschinken gießen.

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Los geht’s Palatschinken backen!

Hier das Rezept:

Zutaten: (für eine große Auflaufform)

Für den Palatschinkenteig:

  • 180 g Mehl
  • 360-400 ml Milch
  • 2 Eier
  • Abrieb 1/2 Bio Orange
  • 30 g zerlassene Butter
  • 1/2 TL Vanille, gemahlen
  • eine Prise Salz

Für die Topfenfüllung:

  • 50 g weiche Butter
  • 100 g Zucker
  • 1/2 TL Vanille, gemahlen
  • Abrieb 1/2 Bio Orange
  • 1 EL Vanillepuddingpuler (oder Maizena)
  • 3 Eier
  • 250 g Topfen
  • eine Handvoll Rosinen
  • 3 EL Amarettolikör

Für den Rahmguss:

  • 120  g Sauerrahm
  • 120 ml Milch
  • 2 Eier
  • 1-2 EL Zucker (oder Honig)
  • 1/4 TL Vanille, gemahlen

Für die Zimtsauce:

  • 350-400 ml Milch
  • 1 TL Zimt, gemahlen
  • 2 EL Zucker
  • 3 TL Vanillepuddingpulver (oder Maizena)
  • 1 Eidotter

Zubereitung:

Für die Palatschinken

  1. Für den Teig alle Zutaten gut miteinander verrühren und den Teig quellen lassen (mind. 30 Minuten bei Zimmertemperatur).
  2. Je einen Schöpfer Teig in eine beschichtete Pfanne geben und nacheinander dünne Palatschinken ausbacken (ca. 12 Stück).

Für die Füllung

  1. Die weiche Butter mit 50 g Zucker, Vanille, Orangenabrieb und Puddingpulver cremig rühren. Eidotter und Topfen unterrühren.
  2. Rosinen mit Amaretto vermengen (am besten vorher ziehen lassen) und unter die Masse rühren.
  3. Eiklar mit 50 g Zucker und einer Prise Salz steif schlagen.
  4. Eischnee unter die Topfenmasse heben.

Jetzt werden die Palatschinken gefüllt und gebacken

  1. Je 3 Palatschinken in einer Reihe auf die Arbeitsfläche (oder auf ein Geschirrtuch) legen, so dass sie sich am Rand gut überlappen. Je 3-4 EL der Topfenfüllung auf dieser Palatschinkenbahn auftragen. topfen2
  2. Die Enden einklappen und von der Längsseite her zu einer Rolle  einrollen.
  3. Die Rolle in ca. 6-7 cm breite Stücke schneiden und diese in eine bebutterte Auflaufform setzen. Mit den restlichen Palatschinken genau so verfahren, bis die Form voll gefüllt ist.topfen4topfen5
  4. Die Palatschinken bei 180°C (HL) ca. 15 Minuten backen.
  5. Inzwischen für den Guss Sauerrahm mit Milch, Zucker und Vanille glatt rühren. Wenn die Backzeit um ist, Palatschinken mit dem Guss übergießen.
  6. Weitere 20-25 Minuten backen, bis der Guss gestockt ist.

Für die Zimtsauce

  1. Milch mit Zucker und Zimt aufkochen.
  2. 50 ml kalte Milch mit dem Puddingpulver (oder Maizena) und Eidotter glatt rühren. In die heiße Milch einrühren und unter Rühren leicht dicklich einkochen. Je nach Konsistenz noch etwas Milch zugeben.

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Die gebackenen Topfenpalatschinken mit der Zimtsauce servieren!

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Wir haben dazu noch eingekochte Cranberries vernascht. Dafür frische Cranberries mit 2-3 EL Zucker und etwas Orangensaft ca. 5 Minuten leicht köcheln lassen. Nach Belieben mit Zimt abschmecken.

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So ich machs mir jetzt wieder auf der Couch gemütlich und genieß meine Tasse Tee! Am Abend wartet noch ein wunderbarer Film auf mich… Hach das Leben ist schön!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Das perfekte Familienessen! Tafelspitz mit Steinpilzsauce und Kürbisgnocchi

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Es gibt Tafelspitz! Mmmmmh…. ❤

Ein echter Schatz! So wird uns ganz warm ums Herz.

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Schon seit Kindheitstagen zählt Tafelspitz zu meinen Lieblingsgerichten. Dieser Gaumenschmaus kommt bei uns nur ein paar mal im Jahr auf den Tisch, aber dafür richtig fein.

Ja so soll es sein!

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Wir durften wieder im Genuss eines Charolais-Rindfleisches schwelgen. Die Qualität von Prime Beef ist einfach unschlagbar und wir genießen jeden einzelnen Bissen von diesem wunderbaren Fleisch.

Ich hab euch ja schon öfters von Prime Beef und deren Charolais-Fleisch erzählt. Wenn ihr mehr darüber erfahren möchtet, dann klickt euch einfach hier rein, meine Lieben!

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Die Zubereitung von Tafelspitz hab ich schon vor vielen Jahren von meiner Mama gelernt. Es ist ja wirklich ganz einfach, nur etwas Zeit ist von Nöten.

So ich hab mich heute gleich nach dem Frühstück in die Küche begeben und den Tafelspitz samt seinen Begleitern in unseren Schmortopf gegeben, mit Wasser bedeckt und den Topf auf den Herd gestellt. Das Fleisch köchelt jetzt seelenruhig über zwei Stunden mit Gewürzen vor sich hin und wird so herrlich zart.

Dann ist’s bis zum Mittagessen fertig und die Gesichter strahlen schon vor Freude! Wenn’s bei uns Tafelspitz gibt, kommt als Vorspeise auch immer eine gute Fleischsuppe auf den Tisch. Dazu gibt’s meistens dünne Kräuterfrittaten. Hach solche Klassiker sind schon was Feines!

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Natürlich braucht unser Tafelspitz noch leckere Freunde, die ihn auf den Teller begleiten. Jetzt im Herbst lacht mich der Kürbis gerne an und möchte von mir verkocht werden. Na das lass ich mir nicht zweimal sagen und schon gibt’s Kürbisgnocchi.

Mama hat gestern wunderbare Steinpilze vom kleinen Bauernladen in der Stadt mitgebracht. Da wusste ich gleich, dass diese braunen Schönheiten in meine cremige Sauce wandern werden. Hach was für ein Genuss! Ich liebe ja Pilze und ganz besonders, wenn diese cremig eingekocht werden.

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Wohlfühlessen erwünscht?

Hier das Rezept:

Zutaten (für 4-6 Personen):

Für den Tafelspitz:

  • 1 kg Tafelspitz
  • 2 Zwiebel, mit Schale
  • 3 Lorbeerblätter
  • je 1/2 TL Pfefferkörner und Pimentkörner
  • 4 Karotten
  • 1 kleines Stück Knollensellerie
  • Salz

Für die Kürbisgnocchi:

  • 700 g Hokkaido, gewürfelt
  • 300 g Kartoffeln, geschält und gewürfelt
  • 1 Ei
  • ca. 200 g Mehl
  • 50 g Grieß
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle, frisch gemahlene Muskatnuss
  • Butter zum Anbraten

Für die Steinpilzsauce:

  • 250-350 g Steinpilze
  • 2 Jungzwiebel
  • 50 ml Madeira
  • 200 ml Obers
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • eine Handvoll Petersilie, fein gehackt
  • 1 TL Maizena, zum Binden
  • Butter zum Anbraten

Zum Servieren:

  • frisch geriebener Kren

Zubereitung:

Für den Tafelspitz

  1. Zwiebeln mit Schale waschen und halbieren. Tafelspitz kalt abbrausen.
  2. Tafelspitz mit Zwiebelhälften, Lorbeerblätter, Pfeffer-und Pimentkörner, Salz und Selleriestück in einen Topf geben und mit kaltem Wasser bedecken.herbst26
  3. Langsam aufkochen lassen und dann offen bei leichter Hitze ca. 2 – 2 1/2 Stunden köcheln lassen. (nach ca. 90 Minuten Kochzeit die Karotten dazugeben).
  4. Den Tafelspitz herausnehmen und kurz ruhen lassen. Die Suppe abseihen und die Karotten in Scheiben schneiden und wieder in die Suppe geben. Die Fleischsuppe mit Salz abschmecken.
  5. Den Tafelspitz in dünne Scheiben (ca. 1cm dick) schneiden (ich mache das mit der Brotschneidemaschine). tafel25
  6. Die Tafelspitzscheiben wieder zurück in die Suppe geben und warm halten.

Für die Kürbisgnocchi

  1. Kürbis und Kartoffeln in Salzwasser weich kochen (ca. 20-25 Minuten).
  2. Abseihen und ausdampfen lassen.
  3. Die Kürbis-und Kartoffelstücke durch eine Kartoffelpresse drücken.
  4. Ei, Mehl, Grieß, Salz, Pfeffer und Muskat untermengen. Mit den Händen auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Je nach Konsistenz noch etwas Mehl beigeben.
  5. Den Teig sechsteln und je zu einer Rolle formen. Mit einer Teigkarte (oder Messer) kleine Stücke abschneiden und auf eine bemehlte Platte legen (bevor ihr alle Gnocchi abstecht kocht am besten einen Probegnocchi, um die Konsistenz zu überprüfen).tafel24
  6. Die Gnocchi in leicht siedendem Salzwasser gar ziehen lassen (ca. 5 Minuten, bis sie an der Oberfläche schwimmen).
  7. Ein Stückchen Butter in einer Pfanne zerlassen und die fertig gegarten Gnocchi darin kurz anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Nach Belieben frische gehackte Petersilie zugeben.

Für die Steinpilzsauce

  1. Die Steinpilze putzen und je nach Größe halbieren.tafel23
  2. Jungzwiebel in feine Scheiben schneiden.
  3. Etwas Butter in einer Pfanne zerlassen und die Jungzwiebel darin anschwitzen.
  4. Steinpilze zugeben und braun anbraten (ca. 5 Minuten). Mit Salz und Pfeffer würzen.
  5. Mit Madeira ablöschen und einkochen lassen.
  6. Obers und etwas Fleischbrühe (100-150 ml) zugeben. Einige Minuten leicht köcheln lassen.
  7. Je nach Konsistenz mit etwas angerührter Stärke binden.
  8. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit gehackter Petersilie verfeinern.

Servieren

  1. Die Tafelspitzscheiben aus der heißen Fleischbrühe nehmen und mit Kren bestreuen. Mit der Sauce und den Gnocchi servieren.

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Mmmmh…. lecker! Eigentlich sollte es Tafelspitz viel öfters geben.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤