Sommergruß aus der Provence! Zitronen-Lavendel-Hühnchen mit knusprigen Kartoffelscheiben

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Poulet au citron et lavande! ❤

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Sommerlicher Gruß aus der Provence!  Die Küche Südfrankreichs lässt uns einfach nicht los und beglückt meine Liebsten und mich mit herrlichen Gaumenfreuden.

Da ich momentan leider keine Gelegenheit habe die fantastischen Lavendelfelder in der Provence zu bestaunen, schnappe ich mir unseren Lavendel im Garten und koche etwas damit. Behutsam eingesetzt aromatisiert Lavendel süße wie auch herzhafte Gerichte (aber wirklich nur in kleinen Mengen!).

Ich liebe den Geruch von Lavendel ja abgöttisch und stelle am liebsten in jedem Zimmer im Haus ein großes Lavendelsträußchen auf. Lila Blütenliebe!

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Dieses Gericht ist perfekt für den Sommer, da man keine Minute am Herd stehen muss. Man schiebt einfach alles in den Ofen und wartet gemütlich, bis unser Sommeressen fertig ist. Das Fleisch wird für eine Weile in eine Marinade (aus Olivenöl, Honig, Zitrone, Kräuter, Gewürze….) eingelegt und kommt dann samt der Marinade in eine Auflaufform, die schnell in den Ofen wandert (wir haben ja Hunger). Achja, ein paar Fenchelstreifen leisten dem Hühnchen auch noch Gesellschaft.

So dann schnell noch ein paar Kartoffeln in Scheiben schneiden, mit Olivenöl und frischen Kräutern mischen und hopp in den heißen Ofen damit…. Nach Lust und Laune zaubere ich noch eine große Schüssel Salat dazu, auf die wir uns alle gerne stürzen (naja mein Bruder ist von Salat immer noch nicht sooo begeistert, aber ein, zwei Happen davon muss auch er essen).

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Na habt ihr auch Sehnsucht nach Südfrankreich?

Hier das Rezept:

Zutaten:

  • 4-6 Hühnerkeulen (Bio-Qualität)
  • 4-6 EL Olivenöl
  • 4 EL Lavendelhonig (oder ersatzweise Blütenhonig)
  • 3 Thymianzweige, Blättchen abgestreift
  • 3 Lavendelzweige, Blüten abgestreift
  • 1 Bio Zitrone, Saft und Schale
  • 1 Knoblauchzehe, in Scheiben geschnitten
  • 1 Fenchelknolle, in feine Streifen geschnitten
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Piment d’Espelette

Für die Kartoffelscheiben:

  • 1 kg Kartoffeln
  • 4 EL Olivenöl
  • 2 Rosmarinzweige
  • 2 Thymianzeige
  • 2 Oreganozweige
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

  1. Für die Marinade Olivenöl mit Honig, den Kräutern, Zitronenschale, Zitronensaft, Knoblauch, Piment d’Espelette und Lavendelblüten in einer großen Schüssel gut vermischen.
  2. Das Fleisch in die Marinade legen (dabei darauf achten, dass alle Teile gut überzogen sind. Zugedeckt 1-2 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.
  3. Die Hähnchenteile samt Marinade in eine Auflaufform legen und gut salzen.
  4. Im Ofen bei 200°C ca. 40-45 Minuten garen.  Nach ca. 20 Minuten die Fenchelstreifen dazugeben.

Für die Kartoffelscheiben

  1. Die Kartoffeln gut waschen (aber nicht schälen). In Scheiben (ca. 4 mm dick) schneiden. Mit Olivenöl, den Kräutern und den Gewürzen vermengen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech verteilen.huhn2
  2. Bei 200°C ca. 30 Minuten backen, bis sie gar und knusprig sind.
  3. Zum Servieren das Hühnchen mit dem Fenchel und der Bratflüssigkeit begießen.  Nach Belieben mit etwas Fleur de Sel bestreuen. Zusammen mit den Kartoffelscheiben und einen frischen Salat ein feines Sommeressen!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Gaumenkino! Fenchel-Empanadas mit Kernölaioli

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So meine Lieben, heute habe ich ein ganz besonderes steirisches Schmankerl für euch!

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Dieses Buch nennt sich „Gaumenkino“ und ist ein wahrer Kocbhuch-Schatz. Wie ihr ja wisst, wohne ich momentan in Graz und dort gibt es das gleichnamige kleine Restaurant „Gaumenkino“. Ich hab schon so einiges von diesem Lokal gehört und jetzt nachdem ich dieses Buch durchgestöbert habe, ist mir eines sofort klar geworden. Ich muss schleunigst mal ins Gaumenkino!

Die Inhaber des Gaumenkinos (die Buchautoren), Angela Hirman und Ernst M. Preininger legen besonders viel Wert auf Saisonalität, Regionalität und verarbeiten ausschließlich Produkte aus der Region.

„Wir wollen von Anfang an den Beweis erbringen, dass es möglich ist, absolut saisonal zu kochen, ohne dabei auf den Genussfaktor und auf Ausgewogenheit verzichten zu müssen.“

Dieses Buch hat mich so in den Bann genommen, da ich genau die gleiche Koch-Philosphie vertrete. Im Gaumenkino findet man genau wie bei mir Fleisch nur selten auf der Speisekarte. Ein paar wirklich schöne Fleischrezepte sind mit dabei, aber ganz so wie ich es auch sehe: Hin und wieder Fleisch, dafür aber höchste Qualität, dann wird’s was Gutes.

In dem Buch wird mit so vielen unterschiedlichen Rezepten gezeigt, wie man Gerichte kreativ variieren kann – je nachdem, welche Lebensmittel das jahreszeitliche Angebot gerade bereit hält.

Das Kochbuch versammelt Rezepte für die warme und kalte Jahreszeit. Diese Aufteilung finde ich sehr gut und vor allem übersichtlich. Die Küche des Gaumenkinos kombiniert vertraute Klassiker mit vielfältig inspirierten und spannenden Ideen.

So jetzt wollt ihr bestimmt wissen, was im Gaumenkino steckt. Ja ich verrate es euch:

  • Über 160 erprobte Rezepte mit saisonalen Zutaten
  • Eine umweltbewusste und nachhaltige Küche
  • Leicht verständliche und ausführliche Anleitungen
  • praktische Grundrezepte (wie z.B. Erdäpfel- oder Nudelteig), Schritt für Schritt erklärt
  • Klassiker aus Omas Küche (wie z.B. meine geliebten Erdbeer-Topfen-Knödel)  und neue, moderne Rezepte (wie z.B. meine ausprobierten Fenchel-Empanadas)
  • und natürlich wunderschöne Bilder

Ein paar Rezepte sind mir schon beim Allerersten Durchblättern in die Augen gesprungen. Als ich diese Fenchel-Empanadas mit Kernöl-Aioli gesehen habe, wusste ich sofort, diese werden am Wochenende ausprobiert. Meine Familie und ich sind ja große Aioli-Liebhaber und als echte Steirer finden wir die Variante mit Kernöl einfach göttlich.

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Dann entdeckte ich auch gleich noch eine Polenta-Pizza, die mit buntem Gemüse belegt war… ach die Idee fand ich großartig und schon befand sie sich schon im Ofen und machte meine Liebsten und mich furchtbar glücklich (das Rezept dazu bekommt ihr in den nächsten Tagen – heute sind einmal die Empanadas an der Reihe).

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Wenn es dann wieder etwas kälter wird, probiere ich bestimmt noch die knusprigen Polentanockerl mit cremigen Sellerie-Apfel-Nuss-Salat aus. Huch das klingt schon so gut! Auch die Erdäpfel-Schafskäse-Fritter, der gebackene Hokkaido-Kürbis, das Erdäpfel-Karotten-Chili mit Maisbrot und der Marillenkuchen „Upside down“ stehen schon auf meiner Koch- und Backliste und warten auf ihren Einsatz.

Ich kann dieses Kochbuch nur jedem empfehlen, der die kreative und vor allem die vegetarische Küche liebt. Alle Rezepte sind sehr gut verständlich geschrieben und somit denke ich auch für Anfänger in der Küche gut geeignet. Beim Durchblättern und betrachten der ausgesprochen schönen Bilder wird die Lust aufs Selberkochen geweckt (bestimmt auch bei dem ein oder anderen Kochmuffel).

Ich mach mirs jetzt mit meinem Gaumenkino auf dem Liegestuhl gemütlich und wünsche euch viel Vergnügen mit diesen Empanadas, die ich für euch gezaubert habe.

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So jetzt komm ich endlich zu den unglaublich köstlichen Empanadas mit Fenchel und der zum Reinlegen leckeren Kernölaioli. Glaubt mir da würde man sich wirklich gerne reinsetzen 🙂

Die Zubereitung ist gar nicht schwer und geht mit etwas Hilfe (beim Füllen und Formen) auch ganz schnell. Zuerst wird ein einfacher Topfenteig (ein tolles Grundrezept) geknetet. Während dieser im Kühlschrank ruht, bereiten wir die Fenchel-Fülle vor. Der Teig wird ausgerollt, runde Kreise werden ausgestochen, mit der Fülle belegt und zu Halbmonden geformt. Schön sehen sie aus!

Ab in den Ofen damit, bis sie schön goldbraun sind. In der Zwischenzeit zaubern wir ganz flott unsere Kernölaioli und freuen uns darauf die Empanadas darin eintunken zu können.

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Probiert diese Empanadas unbedingt aus und glaubt mir, eure Gäste werden euch dafür lieben!

Das Rezept habe ich bei der Füllung ganz leicht nach meinem Geschmack abgewandelt und zur Aioli hab ich noch etwas Knoblauch und Joghurt dazu geschmuggelt.

Hier das Rezept:

Für den Teig:

  • 150 g Mehl
  • 150 g Topfen
  • 75 g Butter
  • Salz

Für die Fülle:

  • 1 Fenchelknolle
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Karotte
  • ein kleiner Schuss Weißwein
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Butter zum Anbraten
  • 2-3 Thymianzweige
  • 1 Ei zum Bestreichen
  • 2-3 TL Leinsamen zum Bestreuen

Für die Kernölaioli:

  • 2 frische Eidotter
  • 1 Knoblauchzehe
  • etwas Fleur de Sel
  • 1 TL Dijon Senf
  • 150 ml Kürbiskernöl
  • 2 EL Joghurt
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

  1. Für den Teig alle Zutaten zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten. In Folie wickeln und für 30 Minuten kühl stellen.
  2. Für die Fülle die Fenchelknolle fein nudelig schneiden. Die Karotte und die Zwiebel in kleine Würfel schneiden. Das Gemüse in Butter anbraten (ca. 10 Minuten). Mit einem Schuss Weißwein ablöschen und zugedeckt weichdünsten. Mit Salz, Pfeffer und Thymian gut abschmecken. Das Gemüse abkühlen lassen.
  3. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und rund ausstechen (ca. 5-6 Zentimeter).
  4. Die Ränder mit verquirltem Ei bestreichen und in die Mitte jeweils einen Klecks Fenchelfülle geben. Zu Halbmonden zusammenklappen und die Ränder gut verschließen.
  5. Die Empanadas auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen und mit Ei bestreichen. Mit Leinsamen bestreuen.empanadas2
  6. Bei 180°C ca. 15-20 Minuten goldbraun backen.
  7. Für das Aioli die Knoblauchzehe mit dem Salz zermusen (mit dem Mörser geht das sehr gut). Eidotter und Senf zugeben und mit dem Schneebesen glatt rühren. Kernöl im dünnen Strahl einfließen lassen und dabei mit dem Schneebesen rühren, bis eine cremige Konsistenz entsteht. Zuletzt Joghurt unterrühren und mit Salz, Pfeffer abschmecken.
  8. Die Empanadas mit dem Aioli servieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

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Achja, die liebe Angela Hirman hat übrigens auch Ernährungspädagogik in Graz studiert…. ja wir haben schon ein paar Gemeinsamkeiten. In etwa einem Jahr hab auch ich mein Studium agbeschlossen und wer weiß… vielleicht steh ich dann auch bald in meinem eigenen kleinem Lokal und darf meinen Traum verwirklichen, mein eigenes Kochbuch zu schreiben.


An dieser Stelle noch ein großes Dankeschön an den Verlag Löwenzahn, der mit dieses Buch zur Verfügung gestellt hat.

Di hob i gern! Kaspressknödel-Gemüsesuppe

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Heute gibt’s ein traditionelles österreichisches Gericht. A guade Kaspressknödel-Suppn!

Di hob i gern! ❤

Die Suppe schmeckt durch den würzigen Käse in den Knödeln besonders gut und wir können einfach nicht genug davon kriegen. Diese Suppe kommt bei uns immer als Hauptgericht auf den Tisch, da sie (nach 3-4 Knödeln) wirklich sehr sättigend ist. Ein perfektes Familienessen, das schnell zubereitet ist.

Meine Familie und ich lieben meine Variante dieses Klassikers. Ich habe sie etwas leichter gestaltet und die Knödel im Ofen gebacken, anstatt sie im Öl heraus zu braten. Traditionell kommen die Knödel natürlich ins Fett, aber uns schmeckt die Suppe mit den Ofen-Knödeln viel besser (und die Figur dankt es uns auch!). Nach dem Backen dürfen die Knödel dann in einer herrlichen Gemüsesuppe schwimmen. Ja keine kräftige Rindsuppe! Wir bevorzugen die leichte Gemüse-Variante (und so ist sie auch für meinen Veggie-Schatz geeignet).

Die Gemüsesuppe wird mit etwas Ingwer abgeschmeckt und hat durch das noch leicht knackige Gemüse eine wunderbare Frische. Zum Schluss wird alles noch großzügig mit frischem Schnittlauch bestreut und dem Genuss steht nichts mehr im Wege!

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Habt ihr jetzt auch Lust auf a guade Kaspressknödel-Suppn bekommen?

Hier das Rezept:

Zubereitung:

Zutaten: (für ca. 6 Portionen)

Für die Knödel:

  • 300 g altes Weißbrot, gewürfelt
  • 200 ml Milch
  • 2 Eier
  • 1 Zwiebel, gehackt
  • eine Handvoll frische Petersilie, gehackt
  • 200 g würziger Käse (z.B. Bergkäse), gerieben
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle, Muskatnuss
  • Öl zum Anbraten

Für die Suppe:

  • 1/2 Bund Frühlingszwiebel
  • 4-5 Karotten
  • 1 Fenchelknolle
  • 1/4 Sellerieknolle
  • eine Handvoll Kirschtomaten
  • 150 ml Weißwein
  • ca. 1 -1,5 l Gemüsebrühe
  • 1 TL Ingwer, frisch gerieben
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • etwas Öl zum Anbraten
  • frischer Schnittlauch

Zubereitung:

Für die Knödel die Weißbrotwürfel in eine große Schüssel geben. Die Milch erhitzen, die Eier unterrühren und mit Salz, Pfeffer, Muskat würzen. Die heiße Gewürzmilch über die Brotwürfel gießen. Die gehackte Zwiebel in Öl glasig anschwitzen und ebenfalls zu den Brotwürfel geben. Die Masse ca. 10 Minuten ziehen lassen. Käse und Petersilie zugeben und alles gut durchmischen. Nochmal gut abschmecken. Aus der Masse kleine Knödel formen, auf ein Blech (mit Backpapier belegt) legen und etwas flach drücken.

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Die Knödel bei 180°C ca. 25-30 Minuten goldbraun backen.

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Für die Suppe Frühlingszwiebel und Karotten in Scheiben schneiden. Sellerie in ganz feine Würfel schneiden. Fenchel in feine Streifen schneiden. Die Tomaten halbieren/vierteln. Öl erhitzen und den Frühlingszwiebel darin anschwitzen. Das restliche Gemüse zugeben und alles kurz mit anbraten. Mit Weißwein ablöschen und einkochen lassen. Dann mit Gemüsebrühe auffüllen und ca.  20 Minuten bei mittlerer Hitze kochen lassen.

Die Suppe mit Ingwer, Salz und Pfeffer abschmecken.

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Die Knödel in der Suppe anrichten und mit frischem Schnittlauch bestreuen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Bunter Genuss! Ofengemüse mit Brunnenkresse-Pesto und Kichererbsen-Dip

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Heute wirds lecker bunt bei mir! ❤ Der Teller erstrahlt in den schönsten Farben und macht Lust ihn gleich ratz fatz zu verputzen.  Dieses Gericht gibt uns ganz viel Kraft und Energie!

Da haben wir also ein supergesundes Gericht, das genial schmeckt und uns zusätzlich noch so viel Power liefert! Dazu ist noch soo schnell und einfach gemacht. Ich würde sagen, einfach perfekt für Gemüseliebhaber mit einem feinen Gaumen.

Für das Ofengemüse nehmen wir einfach eine Vielzahl an Gemüsesorten, die uns gerade anlachen. Sucht euch eure Lieblinge der Saison… Nur schön bunt soll es sein! Diese kommen dann mit gutem Olivenöl, Kräuter und Gewürze in den Ofen. Während das Gemüse langsam vor sich hin gart, zaubern wir noch schnell unser Pesto und unseren Dip.

Da ich gerade frische Brunnenkresse auf dem Markt entdeckt habe, wurde die gleich in ein leckeres Pesto mit Haselnüssen verwandelt. Ihr könnt natürlich auch Basilikum dafür verwenden. Den Kichererbsen-Dip mache ich immer wieder gerne. Ob als Brotaufstrich oder heute als Gemüse-Dip. Kichererbsen tun uns immer gut!

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Lust auf gute Gemüseküche?

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4 Portionen)

Für das Gemüse:

  • 1 große Süßkartoffel, in Spalten geschnitten
  • 4 Kartoffeln, in Spalten geschnitten
  • 1 Zucchini, in Stifte geschnitten
  • 3-4 Karotten, in Stifte geschnitten
  • 1/2 Brokkoli, in kleine Röschen zerteilt 
  • 1 rote und gelbe Paprika, in breite Streifen geschnitten
  • 1 Fenchelknolle, in dünne Streifen geschnitten
  • 2 rote Zwiebeln, in Spalten geschnitten 
  • Olivenöl
  • Rosmarin, fein gehackt
  • 1 TL Honig
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Für das Pesto:

  • 2 Handvoll Brunnenkresse
  • 1 Knoblauchzehe
  • 20 g Haselnüsse, grob gehackt
  • 50-60 ml Haselnussöl
  • 1 TL Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Für den Kichererbsen-Dip:

  • 1 Dose gegarte Kichererbsen
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • Abrieb und Saft 1/2 Bio Zitrone
  • 2 EL Haselnussöl
  • 1 TL Kurkuma
  • 2 EL Sauerrahm
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle, Chiliflocken

Zubereitung:

Das Gemüse außer den Brokkoli und die Zwiebel auf ein Backblech verteilen. Mit Olivenöl gut beträufeln, Salz, Pfeffer, Honig und Rosmarin darüber geben und gut vermischen.

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Bei 180°C ca. 20-25 Minuten garen, dabei ein-zweimal durchrühren. Dann den Brokkoli und die Zwiebeln zugeben und weitere 10-15 Minuten garen.

Währenddessen machen wir den Dip und das Pesto.

Für den Dip die Kichererbsen abtropfen und waschen. In ein hohes Gefäß geben. Die restlichen Zutaten hinzugeben und alles mit dem Pürierstab gut vermixen. Gut abschmecken. In Schälchen verteilen und nochmal mit etwas Öl beträufeln und mit Chili bestreuen.

Für das Pesto alle Zutaten in ein Gefäß geben und zu einem feinen Pesto pürieren. Abschmecken.

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Das Gemüse aus dem Rohr nehmen, auf Tellern anrichten und mit dem Pesto und dem Dip servieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Schnell und edel! Fisch mit Kräuterkruste und Fenchelrisotto

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Nach dem Motto „schnell und edel“ werden diese Fischfilets mit einer aromatischen Kräuterkruste aufgetischt. Wir mögen dieses Gericht wirklich sehr, sehr gerne. Es erfordert nicht viel Aufwand und Zeit, aber schmeckt einfach köstlich. Fisch mit einer leckeren Kruste überbacken kommt bei uns schon seit Jahren mal öfters auf den Tisch.

Das Schöne daran ist, dass man die Kruste nach Lust und Laune variieren kann. Ob mit vielen Kräutern, Zitronenabrieb, auch Nüsse, getrocknete Tomaten, Oliven usw. passen sehr gut.

Die Zubereitung ist wirklich trés simple. Wir nehmen einfach etwas Toastbrot, zerbröseln es und vermischen es mit unseren anderen Zutaten. Die Kruste ist auch noch sehr gesund, da nur ein paar gute Löffel Olivenöl mit hinein kommen. Na ihr seht, eine feine Kruste erfordert nicht viel. Dann geben wir die Bröselmasse auf unsere Fischfilets und es geht schon ab in den Ofen damit.  Schonend im Ofen gegart bekommt unser Fisch am Ende eine knusprige, goldbraune Kruste. Ach, ich bekomme gleich wieder Appetit darauf.

Als Beilage serviere ich gerne ein cremiges Risotto. Diesmal hatten wir so viel Fenchel daheim, der dann gleich ins Risotto wanderte. Ihr könnt natürlich jedes andere Risotto dazu zaubern.

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Ein schönes Wochenend-Gericht, das glücklich macht.  Habt ihr auch Lust?

Hier das Rezept: (für 4 Personen)

Zutaten:

  • 4 Fischfilets ohne Haut – à ca. 150 g  (ich habe Heilbutt genommen)
  • 3-4 Scheiben Toastbrot
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 3 Frühlingszwiebel, in feine Scheiben
  • 1 Bio-Zitrone, Abrieb
  • eine Handvoll frische Kräuter, gehackt (Thymian, Petersilie, Rosmarin, Kerbel…)
  • 4-5 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, Piment d’Espelette
  • 1-2 TL Dijon-Senf
  • ca. 100 ml Weißwein
  • 1 EL Butter

Fürs Risotto:

  • 200 g Risottoreis
  • 2 Frühlingszwiebel, gehackt (oder eine kleine Zwiebel)
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 100 ml Weißwein
  • ca. 500-800 ml Gemüsebrühe, heiß
  • 1-2 Handvoll Parmesan, frisch gerieben
  • 1 EL Butter
  • 1 Fenchelknolle
  • etwas Olivenöl zum Anbraten
  • Abrieb 1/2 Bio-Zitrone
  • Salz, Pfeffer, frischer Thymian

Zubereitung:

Für die Kruste

Das Toastbrot im Blitzhacker oder mit dem Messer klein hacken. Knoblauch mit Frühlingswiebel in 2 EL Olivenöl anschwitzen. Kräuter und Brotbrösel zugeben und kurz mitbraten. Mit etwas Zitronenabrieb, Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Schluss noch 2-3 EL Olivenöl untermengen.

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Abgeriebene Zitronenhälfte in dünne Scheiben schneiden und in eine Auflaufform legen. Die Fischfilets mit Salz, Pfeffer und Piment d’Espelette würzen, in die Form legen. Nach Belieben dünn mit etwas Senf bestreichen. Die Brösel mit den Händen darauf verteilen.  Weißwein und 1/2 El Butter aufkochen, mit Salz und Pfeffer würzen, in die Form gießen.

Im heißen Ofen bei 160 Grad  ca. 12-15 Minuten backen. Die Kruste soll schön knusprig und leicht goldbraun sein.

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Für das Risotto

Frühlingszwiebel und Knoblauch in etwas Olivenöl glasig dünsten. Den Risottoreis zugeben und kurz mit anschwitzen. Mit Weißwein ablöschen und einkochen lassen. Jetzt immer nach und nach ein bisschen von der heißen Gemüsebrühe zugießen, solange bis der Reis gar ist (der Reis sollte noch einen leichten Biss haben).  Zwischendurch immer wieder umrühren!

Fenchelknolle in dünne Scheiben schneiden und etwas Olivenöl anbraten (ca. 5 Minuten). Mit Salz und Pfeffer würzen. Fenchel unter das Risotto mischen.

Zum Schluss den Parmesan und die Butter unterrühren. Mit Salz, Pfeffer, Zitronenabrieb und Thymian abschmecken.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Ein schönes Festgericht! Schweinsfilet im Blätterteig auf Orangen-Fenchel mit Herzoginkartoffeln und Rotweinbutter

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Fürstlicher Glanz für Eure Tafel! Heute habe ich ein leckeres und einfach gemachtes Festessen für euch. ❤ Na habt ihr Lust?

Raffiniert verhüllt kommt dieses Schweinsfilet auf den Tisch. Der besondere Clou: die würzige Pilzmischung, die das Schweinsfilet umgibt. Ich finde dieses Gericht ist ein richtiges Festmahl für die ganze Familie. Es ist leicht vorzubereiten und nach dem ersten Bissen werden alle begeistert sein. Na das wäre doch ein schönes Gericht für eure Festtage!

Diese Woche hatte ich meinen zweiten Lehrauftritt und ich habe mit meinen Schülerinnen auch dieses Schweinsfilet gezaubert. Die Mädels haben super mitgemacht und waren vom Ergebnis auch sehr begeistert. Ach, da hab ich mich wieder gefreut.

Als Beilage gibt es bei mir diesmal köstliche Kartoffeln.  Ich habe die Kartoffel so richtig fein gemacht und zu Rosetten aufs Blech gespritzt. Die hübsche Beilage nennt sich vornehm Herzoginkartoffeln und ist ein Klassiker der französischen Küche. Für Herzoginkartoffeln verwendet Ihr am besten mehlig kochende Kartoffeln. In den Teig für die Herzoginkartoffeln kommen außerdem nur Butter, Eidotter und Gewürze. Aufs Blech gespritzt werden die Herzoginkartoffeln noch mit Eidotter und Milch bestrichen und dann gebacken. Voilà wir haben eine hübsche und leckere Beilage.

Als Draufgabe gibts dann noch ein aromatisches Fenchelgemüse mit Orange und eine kräftige Rotweinbutter.  Eine tolle Kombination fanden wir.

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Also meine Lieben, schwingt eure Kochlöffel!

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4 Portionen)

  • 1 Schweinsfilet (ca. 400-500 g)
  • 1 Pkg. Blätterteig
  • 100 g  Prosciutto
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 400 g Champignons
  • 1 EL Frischkäse
  • eine Handvoll gehackte Petersilie
  • 2 EL Senf (Dijonsenf)
  • Butter und Öl zum Anbraten
  • 1 Dotter, zum Bestreichen
  • Salz, Pfeffer

Für den Fenchel:

  • 1 Fenchelknolle
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Zwiebel
  • ca. 100  ml Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle, Muskat
  • 1 Orange, Abrieb und Saft
  • 1 EL Olivenöl

Für die Herzoginkartoffeln:

  • 1 kg mehlig kochende Kartoffeln
  • Salz, Muskat
  • 2 EL Butter
  • 4 Eigelb
  • 2 EL Milch

Für die Rotweinbutter:

  • ca. 500 ml Rotwein
  • 200 ml Portwein
  • 1 EL Zucker
  • 1 Sternanis
  • 1 Thymianzweig
  • 2-3 EL kalte Butter
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Für das Filet im Blätterteig

Schweinsfilet salzen und pfeffern und in Öl rundum kurz anbraten, herausnehmen.

Die Champignons in kleine Würfel schneiden und mit etwas Butter in die Pfanne geben. Die Champignons anschwitzen, bis sie leicht braun sind. Die Zwiebel und den Knoblauch fein hacken, mit in die Pfanne geben und kurz weiterbraten. Mit Salz, Pfeffer und Petersilie abschmecken. Abkühlen lassen und mit Frischkäse vermischen.

Den Blätterteig ausrollen. Rohschinken als Boden auf dem Blätterteig platzieren. Die Champignonmischung darauf verteilen. Das Schweinsfilet darauflegen und mit Senf bestreichen.

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Das Ganze jetzt zu einem Päckchen aufrollen.

Auf ein Backblech legen und den Teig mit verquirltem Eidotter bestreichen. Nach Belieben mit Blätterteigsternen belegen.

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Bei 180°C ca. 25- 30 Minuten backen. Das Fleisch soll in der Mitte noch leicht rosa und saftig sein.

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Für die Herzoginkartoffeln

Kartoffeln schälen, waschen und grob zerkleinern. Zugedeckt in Salzwasser ca. 20 Minuten kochen. Abgießen und zum Abdampfen ohne Deckel kurz wieder auf den Herd stellen. Kartoffeln noch heiß durch eine Kartoffelpresse drücken. Butter erhitzen, bis sie leicht braun ist  und mit den 3 Eidottern gut unterrühren. Mit Salz und etwas Muskat abschmecken.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Kartoffelmasse in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle füllen.  Rosetten mit Abstand aufs Backpapier spritzen.  1 Eidotter und Milch verquirlen. Herzoginkartoffeln vorsichtig mit der Mischung bestreichen.

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Herzoginkartoffeln im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 10-12 Minuten goldbraun backen.

Für den Fenchel

Fenchel in feine Streifen schneiden und mit gehacktem Knoblauch und Zwiebel im Öl andünsten (ca. 5 Minuten). Brühe und Orangensaft angießen und zugedeckt bei kleiner Hitze ca. 10 Minuten garen. Mit Salz, Pfeffer, nach Belieben noch etwas Orangensaft und Orangenabrieb abschmecken.

Für die Rotweinbutter:

Zucker in einem Topf hellbraun karamellisieren lassen. Rotwein, Portwein, Lorbeer, Thymian, Sternanis zugeben. Bei starker Hitze Flüssigkeit auf ca. 1/3 einkochen lassen. Die kalte Butter in Würfel schneiden und mit dem Schneebesen in den Sud einrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Kommt uns spanisch vor! Gemüse-Paella

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Heute gibt es ein tolles und gesundes Gericht für die ganze Familie. Eine Gemüse-Paella! Eine Pfanne voll mit leckerem Safranreis mit ganz viel gutem Gemüse, wie Kohlrabi, Karotten, Rüben, Fenchel, Erbsen und vielen Gewürzen. Das Gemüse könnt ihr natürlich auch nach Belieben variieren.

Wir finden dieses Gericht erinnert doch an Urlaub und bringt uns auch noch mal ein paar Sonnenstrahlen auf unsere Teller! Bei diesem Wetter tut das echt gut.

Eine echte Paella wird ja in einer großen Metallpfanne zubereitet, aber für unsere Variante tut es auch eine normale tiefe Pfanne.

Also meine Lieben, zaubert doch auch eine bunte Pfanne voller Geschmack und begeistert damit eure Lieben!

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Hier das Rezept:

Zutaten:

  • 6 Schalotten
  • 4-5 Karotten
  • 1 Kohlrabi
  • 1 Chioggia Rübe ( eine rot- weiß geringelte Rübe – eine Unterart der roten Rübe), hab ich auf dem Markt entdeckt
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Fenchelknolle
  • 1 TL Fenchelsamen
  • 250 g Paella-Reis
  • 0,1 g Safran
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1 TL Kurkuma
  • Cayennepfeffer
  • Salz
  • 100 ml Weißwein
  • 600-800 ml Gemüsebrühe (Bio-Qualität o. selbstgemacht)
  • 100 g Erbsen, TK
  • 1 kleine Dose weiße Riesenbohnen
  • 1 Zitrone
  • Olivenöl

Zubereitung:

Die Schalotten in je 4 Spalten schneiden. Die Karotten in schräge Scheiben schneiden. Kohlrabi in dünne Stifte schneiden, ebenso die Rübe. Fenchel  halbieren und in je 6 Spalten schneiden. Knoblauchzehen hacken.

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Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Schalotten, Karotten, Kohlrabi und Fenchel darin anbraten (ca. 5-6 Minuten). Fenchelsamen, Kurkuma und Knoblauch zugeben und 1 Minute lang mitbraten. Reis untermischen. Mit Safran (vorher in etwas warmen Wasser aufgelöst), Paprikapulver und Cayennepfeffer bestreuen und gut salzen. Mit dem Wein ablöschen, kurz kochen lassen. Dann die Gemüsebrühe angießen und den Reis bei mittlerer Hitze 20-25 Minuten quellen lassen (ja nicht zu lange kochen lassen, der Reis soll noch einen leichten Biss haben). Hin und wieder vorsichtig umrühren.

In den letzten 5 Minuten die Rübenstifte, die Erbsen und die Bohnen untermischen. Die Paella noch einmal gut abschmecken und mit Zitronenspalten und nach Belieben ein paar Tomatenspalten servieren.

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Bon appétit und einen wundervollen Sonntag!

Lena ❤