Ein Stückchen Frankreich! Schweinekotelettes mit Äpfeln und Anna-Kartoffeln

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Es gibt doch keine bessere Möglichkeit, la joie de vivre, zu erfahren, die französische Leidenschaft für alle guten Dinge im Leben, als ein selbst gekochtes Essen mit geliebten Menschen zu teilen! ❤

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Vite, vite, venez à table!

Bei diesem Essen kommt jeder ganz schnell zu Tisch! Also mich braucht man nicht zweimal bitten…

Der Duft der heute durch unsere Küche strömte…. ein Träumchen!

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Saftige Schweinekotelettes in cremiger Sauce mit gebratenen Apfelspalten. Oh ja, das klingt doch schon einmal richtig gut! Begleitend stehen den Kotelettes noch ein knackiger Spinatsalat und in einer Springform geschichtete, goldbraune Kartoffelscheiben zu Seite. Na was will das Schlemmerherz noch mehr? Also wir schwebten auf der Genusswolke sieben und schleckten unsere Tellerchen ratzeputz leer. Da blieb kein Kartöffelchen mehr übrig und kein Klecks Sauce mehr in der Pfanne.

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Ihr wisst ja, dass ich die französische Küche liebe. Das hat schon vor vielen Jahren begonnen  und die Cuisine française wird mich mein ganzes Leben lang begleiten. Ich hole uns immer wieder gerne ein kleines Stückchen Frankreich nach Hause auf unsere Teller.

Heute hab ich mir ein ganz besonders leckeres Essen für meine Liebsten überlegt. Es gibt Schweinskotelettes! Aber auf die etwas feinere Art und Weise. O lá lá – sooo gut!

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Vor ein paar Tagen ist wieder ein Päckchen bei unserer Tür hereingeburzelt. Ach, hab ich mich gefreut wie ein kleines Mäderl, als ich dieses Schmuckstück in den Händen halten konnte. Na wie findet ihr meinen neuen Liebling?

Ich hab mich gleich auf den ersten Blick in diese gusseisene Pfanne von le Creuset verliebt! Ich glaub, das könnt ihr ganz gut nachvollziehen, oder? Besonders den Holzgriff finde ich sehr, sehr schick und da er beim Kochen kalt bleibt auch noch wirklich praktisch. Die Bratpfanne gibt’s in vielen verschieden Farben – na vielleicht ein Geschenk für Weihnachten?!

Eine französische Pfanne – na da muss ein passendes Gericht darin gezaubert werden! C’est parfait pour ma Côte de porc aux pommes!

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Kennt ihr Anna-Kartoffeln? Nein! Dann jetzt ganz gut aufpassen, sonst entgeht euch etwas. Die Kartoffeln  – buttrig und knusprig! Dieses Rezept leg ich euch wirklich ans Herz.

Kartoffeln werden ganz simpel in dünne Scheiben geschnitten, dann werden die Scheibchen mit einer Mischung aus zerlassener Butter, Knoblauch, Rosmarin, Salz und Pfeffer begossen. Gut durchmischen und ab in eine runde Springform damit. So ein gutes Stündchen im Ofen sollte man den Kartoffeln gönnen, damit sie schön weich und eine knusprige Oberfläche bekommen.

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Neben den traumhaften Kartoffeln, ist die cremige Sauce ein Highlight auf dem Teller. Calvados, Weißwein, Apfelsaft und Crème fraîche zusammen ergeben solch eine herrlich, aromatische Sauce. Man kann die Sauce auch mit Cidre zaubern, aber da ich keinen daheim hatte, wurde einfach Weißwein und Apfelsaft genommen und siehe da: es schmeckte wunderbar! Am besten ihr haltet euch zusätzlich zu den Kartoffeln noch Baguette zum Aufdippen bereit!

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Vive la France!

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für die Kotelettes:

  • 4 dicke Schweinekotelettes mit Knochen
  • 4 EL Öl
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 50 ml Calvados (Apfelschnaps)

Für die Sauce:

  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 EL Butter
  • 150 ml Weißwein
  • 150 ml Apfelsaft
  • 70-100 ml Gemüsebrühe
  • 125 g Crème fraîche
  • 1 EL Majoranblättchen
  • 2 Thymianzweige, Blättchen abgezupft
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 2-3 Äpfel
  • 1/4 Lauch
  • 1 EL brauner Zucker
  • etwas Butter
  • Majoranblättchen
  • Thymianblättchen

Für die Anna-Kartoffeln:

  • etwa 800 g Kartoffeln
  • 50 g Butter
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Rosmarinzweig
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Für die Anna-Kartoffeln:

  1. Die Kartoffeln gut waschen und mit der Schale in dünne Scheiben schneiden. Die Kartoffelscheiben in eine Schüssel geben und salzen.
  2. Die Butter zerlassen. Knoblauch und Rosmarin fein hacken und zur Butter geben. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  3. Die Butter über die Kartoffelscheiben gießen und gut durchmischen.f1
  4. Eine Springform mit Backpapier auslegen und die Kartoffelscheiben in der Form verteilen.f2
  5. Bei 180° ca. 1 Stunde lang backen.

Für die Kotelettes:

  1. Die Kotelettes mit Salz und Pfeffer würzen.
  2. Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Kotelettes darin in 2-3 Minuten kräftig anbraten. Die Kotelettes wenden und weitere 2 Minuten anbraten.f4
  3. Calvados in die Pfanne gießen und flambieren (am besten ein Stabfeuerzeug verwenden).
  4. Dann die Kotelettes herausnehmen, in eine ofenfeste Form legen (Bratensaft darübergießen).
  5. Die Kotelettes bei 150°C ca. 15 Minuten im Ofen weitergaren.

Für die Sauce und Fertigstellung:

  1. Die Pfanne säubern und 1 EL Butter darin erhitzen.
  2. Die Zwiebel fein würfeln und darin glasig anschwitzen.
  3. Mit Weißwein ablöschen und etwas einkochen lassen.
  4. Apfelsaft, Brühe und Crème fraîche unterrühren.
  5. Alles bei kleiner Hitze ca. 10 Minuten einkochen.
  6. Während die Sauce einkocht, die Äpfel in Spalten schneiden und den Lauch in Scheiben schneiden.
  7. In einer zweiten Pfanne etwas Butter aufschäumen lassen. Die Apfelspalten und den Lauch darin bei mittlerer Hitze 4-5 Minuten anbraten.
  8. Zucker darüberstreuen und leicht karamellisieren lassen. Majoran und Thymian zugeben.
  9. Die Kotelettes aus dem Ofen nehmen und den ausgetretenen Fleischsaft zur Sauce gießen und nochmal abschmecken.
  10. Die Kotelettes in die Sauce legen, ebenso Äpfel+Lauch mit in die Pfanne geben. Alles noch einmal erhitzen und mit den Anna-Kartoffeln servieren.

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Mein Papa hat vom Bauernmarkt ein Säckchen voll frischen Spinat ergattert. Na da zaubern wir noch schnell einen frischen Salat damit. Die Vinaigrette rühren wir mit etwas Senf, Apfelessig, Salz, Pfeffer und Haselnussöl an  – und schon haben wir unseren Salat.

f20Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

 

 

 

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Oh es duftet! Italienische Rindsrouladen mit Sauerrahmnockerl

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Hier kommt ein ganz feines aber einfaches Essen für die ganze Familie! ❤

Gut gefüllte Rindsrouladen schmorgeln in einer aromtischen Tomaten-Gemüse-Sauce. Dazu gesellen sich noch fluffige Sauerrahmnockerl. Ein Festessen, das einfach nur glücklich macht!

rind4Das Aroma ist ein Gedicht!

Ich liebe es den Deckel meines Schmortopfs zu öffnen und mit meinem Näschen reinzuschnuppern… Herrlich!

Ich hatte wieder das Vergnügen ein gutes Rostbratenstück vom Charolais Rind für meine Rouladen zu verwenden. Ich hab euch ja schon bei meinem Provencalischen Rinderschmortopf von Prime Beef Zederberghof erzählt. Na wisst ihr noch?

Wollt ihr auch in diesen Fleischgenuss kommen? Dann leg ich euch Prime Beef ganz nah ans Herz. Schaut doch einfach mal hier rein und informiert euch. Lasst euch auch ein persönliches Fleischpaket zusammenstellen und beglückt damit eure Liebsten.

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Unser Fleisch wird leicht geklopft, dann bestreichen wir es mit einem gewürzten Tomaten-Frischkäse, darauf kommt noch Parmaschinken und geröstete Paprikastreifen. So dann geht’s schon ans Aufrollen. Schön fest, damit ja nichts rausburzelt. Zur Sicherheit werden unsere Rouladen noch gut mit Küchengarn zusammengebunden. Kräftig im Öl angebraten entstehen schon herrliche Röstaromen. Gemüse und Tomatenmark bekommen auch noch ein bisschen Hitze ab und schon wird mit Wein, Brühe und Tomaten aufgegossen.

Die Rouladen dürfen jetzt für eine Weile darin gemütlich schmoren, bis sie butterweich sind und die Sauce herrlich aromatisch ist.

Unsere Beilage, die Sauerrahmnockerl dürfen wir natürlich nicht vergessen. Wir lieben diese Nockerl und freuen uns immer wieder, wenn sie auf dem Tisch kommen. Ganz, ganz einfach sind sie gemacht, da macht die Zubereitung gleich noch mehr Freude.

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Na habt ihr auch Lust auf ein gutes Stückchen gerolltes Fleischglück?

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4 Portionen)

Für die Rouladen:

  • 500-600 g Rindschnitzel
  • 8 Scheiben Parmaschinken
  • 150 g Frischkäse
  • 1 TL Tomatenmark
  • 1 TL Oregano, getrocknet
  • 4 Salbeiblätter, fein gehackt
  • je 1 rote und gelbe Paprika
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Öl zum Anbraten
  • 4 Karotten, in grobe Würfel geschnitten
  • 1 Lauchstange, in Scheiben geschnitten
  • 4 Knoblauchzehen, gehackt
  • 1 1/2 EL Tomatenmark
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • 1 Dose stückige Tomaten
  • 100 ml Weißwein
  • 2 Lorbeerblätter
  • 5-6 getrocknete Tomaten, klein gehackt
  • 1 EL Kapern
  • etwas Zucker
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Für die Nockerl:

  • 300 g Mehl
  • 300 g Sauerrahm
  • 3 Eier
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Butter zum Anrbraten
  • eine Handvoll frische Petersilie

Zubereitung:

  1. Karotten grob würfeln, Lauch putzen und in Ringe schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen, grob würfeln.
  2. Paprika halbieren und im Ofen bei 200°C ca. 20 Minuten rösten, bis die Schale braun ist. Etwas abkühlen lassen, die Schale abziehen und in Streifen schneiden.
  3. Frischkäse mit Oregano, Salbei, Tomatenmark, Salz und Pfeffer vermengen.
  4. Fleisch trocken tupfen (je nach Dicke etwas flach klopfen), mit Salz und Pfeffer würzen.
  5. Frischkäse auf die Scheiben streichen, mit je 1 Scheibe Schinken belegen. Die Paprikastreifen auf dem Fleisch verteilen.rind23
  6. Das Fleisch möglichst eng aufrollen und mit Küchengarn binden.rind22
  7. Öl in einem Bräter erhitzen. Rouladen rundherum ca. 10 Minuten kräftig anbraten, herausnehmen.
  8. Gemüsewürfel im Bratfett ca. 5 Minuten anbraten. Zucker zugeben und karamellisieren. Tomatenmark zugeben und anrösten. Brühe, Tomaten und Weißwein angießen, aufkochen, Lorbeer zugeben.
  9. Rouladen zurück in den Topf geben und zugedeckt bei geringer Hitze ca. 1 1/2 Stunden schmoren. In den letzten 10 Minuten die Kapern und die getrockneten Tomaten zugeben.
  10. Vor dem Servieren den Küchengarn vom Fleisch entfernen. Die Sauce nach Belieben noch einmal abschmecken.

Für die Nockerl

  1. Mehl, Sauerrahm, Eier, Salz und Pfeffer zu einem glatten Teig verrühren.
  2. Einen großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen.
  3. Mit einem Teelöffel kleine Nockerl in das Salzwasser einkochen lassen. Bei mittlerer Hitze ca. 3 Minuten sieden lassen, bis die Nockerl an der Oberfläche schwimmen.
  4. Etwas Butter in einer großen Pfanne zerlassen und die fertigen Nockerl darin schwenken.
  5. Zuletzt noch die frische Petersilie zugeben, mit Salz und Pfeffer würzen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Ein Fest für alle Sinne! Lamm im Kräutermantel mit Selleriepüree und Speckkartoffeln

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Mmmmmh ist das köstlich! Gestern haben wir alle geschlemmt. Ich sags euch, das war ein kleines Festmahl. ❤

Wir haben uns die Finger abgeleckt (vor allem nach dieser göttlichen Sauce).

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Vor ein paar Tagen hab ich mit meinem Schwiegerpapa, Gerald geplaudert und ihn gefragt, wo ich ein wirklich gutes, regionales Lammfleisch bekomme. Tja wie es der Zufall so möchte, hatte mein lieber Schwiegerpapa einen ganzen Lammrücken daheim (der schon lange darauf wartete endlich von uns verkocht zu werden).

Gerald ist ja auch so ein leidenschaftlicher Koch und verwöhnt uns immer wieder mit seinen köstlichen Kreationen. So da haben wir uns diesen Lammrücken ganz einfach geteilt und jeder bekam ein schönes Stück Filet und natürlich die ganzen Fleischabschnitte zum Ansetzen der Sauce. Am Vorabend haben wir unsere Jus ganz fleißig bis in die späten Abendstunden köcheln lassen. Hach, der herrliche Geruch strömte schon durch die Küche…. und man kann es gar nicht mehr erwarten am nächsten Tag loszulegen.

Der eigentliche Grund dieses Gericht zu zaubern war ja meine Kochabschlussprüfung (in ca. zwei Wochen). Unser Thema fürs Hauptgericht lautet Lamm. Also musste ich unser ausgedachtes Lammgericht ausprobieren und meine Familie damit begeistern (hoffentlich werden unsere Gäste demnächst auch so glücklich darüber sein).

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Eine gute Sauce ist die Krönung für jedes Gericht!

Wer mich kennt, weiß: Wenn ich ein gutes Stück Fleisch esse, muss es eine leeeckere Sauce dazu geben. Für diese kräftige Lammjus schlägt mein Herz! Ach ich muss euch etwas gestehen: Bei mir bleibt kein (wirklich kein!) Tröpfchen Sauce übrig. Die liebe Lena löffelt auch noch den allerletzten Rest aus dem Topf.

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Ich erkläre euch Schritt für Schritt den Weg zur perfekten Sauce! Es geht ganz einfach, man braucht nur ein klein wenig Zeit. Ich habe die Sauce schon am Vortag angesetzt, so braucht man sie am nächsten Tag  nur mehr ganz entspannt etwas einreduzieren lassen.

  1. Im großen Bräter (oder einer Pfanne) haben Knochen, Fleischabschnitte und Gemüse genügend Platz.
  2. Für perfekte Röstaromen die Knochen kräftig bräunen, das Gemüse und das Tomatenmark ebenfalls gut mitrösten, bevor der Wein das Ganze ablöscht.
  3. Kräuter und Gewürze zugeben und einige Stündchen köcheln lassen, bevor man das Ganze in einen anderen Topf passiert.
  4. So dann noch einmal etwas einreduzieren, abschmecken und nach Belieben binden.

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Na habt ihr auch Lust auf solch ein herrliches Fleischgericht bekommen?

Hier das Rezept:

Zutaten (für 4 Portionen):

Für das Fleisch und die Sauce:

  • 500 g Lammrücken + Fleischabschnitte mit Knochen
  • 2 Karotten
  • 1/4 Sellerieknolle
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 1/2 EL Tomatenmark
  • 200 ml Portwein
  • ca. 300 ml Rotwein
  • ca. 300 – 350 ml Wasser
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 1 Lorbeerblatt
  • Rosmarin und Thymian
  • Olivenöl zum Anbraten
  • 1 TL Maizena, zum Binden

Für den Kräutermantel:

  • 2 TL Dijon-Senf
  • einen Bund Schnittlauch, fein gehackt (nach Belieben mit Kresse gemischt)

Für die Speckkartoffeln:

  • 1 kg kleine Kartoffeln
  • 100 g Speck, dünn geschnitten

Für das Selleripüree:

  • 3/4 Sellerieknolle
  • 100-150 ml Milch
  • 1 EL Butter
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • etwas frischen Thymian

Zubereitung:

Für die Sauce

  1. Die Knochen und die Fleischabschnitte in Öl braun anrösten (unter gelegentlichem Umrühren ca. 10 Minuten).lamm4
  2. Das Gemüse in grobe Stücke schneiden und mitanrösten. Tomatenmark zugeben und ebenfalls kurz mitrösten (bis sich am Topfboden ein dunkler Bratensatz bildet).
  3. Mit Portwein ablöschen und den Bratensatz loskochen. Wein fast völlig einkochen lassen. Restlichen Wein zugießen und wieder etwas einkochen lassen.
  4. Wasser, Kräuter und Gewürze zugeben und alles bei leichter Hitze ca. 3-4 Stunden köcheln lassen.
  5. Den Fond durch ein Sieb in einen anderen Topf passieren und auf ca. 300 ml einkochen lassen.
  6. Je nach gewünschter Konsistenz mit etwas angerührter Stärke binden und nach Belieben mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Für die Speckkartoffeln

  1. Die Kartoffeln gut waschen und samt Schale in Salzwasser weich kochen (ca. 20 Minuten).
  2. Abgießen und etwas auskühlen lassen.
  3. Ein kleines Stück von den Kartoffeln abschneiden (damit sie gut stehen bleiben) und mit je einer Scheibe Speck umwickeln. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen.lamm28
  4. Im Ofen bei 180°C ca. 20 Minuten backen, bis der Speck knusprig ist.

Für das Selleriepüree

  1. Sellerieknolle schälen und würfeln. Selleriewürfel in einen Topf geben, mit Wasser bedecken, salzen und weich kochen (ca. 15 Minuten).
  2. Das Wasser abgießen. Milch und Butter zugeben und pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Thymian abschmecken.

Für das Fleisch

  1. Das Fleisch ein paar Stunden vor der Zubereitung mit Olivenöl und Kräuter (Rosmarin, Thymian..) marinieren und bei Zimmertempertur stehen lassen.lamm3
  2. Das Fleisch salzen und pfeffern. Eine Knoblauchzehe andrücken.
  3. Fleisch zusammen mit dem Knoblauch und den Kräutern in Olivenöl und Butter rundum anbraten (immer wieder mit dem Bratfett übergießen).lamm27
  4. Samt den Kräutern auf ein Backpapier geben und auf dem Gitter des Backofen platzieren.
  5. Bei 130°C für ca. 12-15 Minuten im Ofen garen. Das Fleisch sollte eine Kerntemperatur von ca. 58°C haben.
  6. Das Fleisch aus dem Ofen nehmen und kurz ruhen lassen.
  7. Von allen Seiten ganz leicht mit Senf bestreichen und in den fein gehacktem Schnittlauch (Kresse) wälzen.
  8. Das Fleisch in Scheiben schneiden und servieren.

Anrichten (je nach Lust und Laune) – so mache ich es:

  1. Einen Löffel vom Püree auf den Teller geben und in die Länge ziehen. In der Mitte vom Püree ein kleine Mulde machen und etwas von der Sauce hineingeben.
  2. Auf das Püree kommt dann unser Fleisch, daneben die Kartoffeln und wer möchte verteilt die Sauce noch rund um den Teller. Ich gebe die Sauce in eine Tasse und platziere sie gleich auf dem Esstisch (und ich greife immer als Erste hin und hol mir Nachschlag).

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Bei uns gab es noch diese Provencalischen Ofentomaten dazu! Die passen einfach perfekt und können gemeinsam mit den Kartoffeln in den Ofen wandern.

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Hier seht ihr meinen Teller mit gaaanz viel Sauce… schleck!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Vive la Provence! Provençalisches Rinderragout mit Polentaknödel

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Südfrankreich wir kommen! ❤

Für meine liebe Mama und mich geht es ja morgen ab nach Frankreich. Genauer gesagt nach Nizza. Ach wir freuen uns ja schon so darauf (besonders auf die Küche, auf das Meer und auf das Parfum).

Um uns kulinarisch schon einmal darauf einzustimmen gab es bei uns am Wochenende dieses herrliche provençalische Gericht – Daube provençal!

Ein aromatischer Rinderschmortopf mit Zwiebeln, Karotten, Tomaten und Oliven. Simple formidable!

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Meine Familie und besonders ich lieben Schmorgerichte in allen Varianten. Sie schmecken jedes Mal fantastisch und vor allem lassen sie sich prima vorbereiten. Ich stelle mich immer am Vorabend in die Küche um meinen geliebten roten Schmortopf einen leckeren Inhalt zu verpassen und ihn dann in den Ofen zu verfrachten. Dort verbringt dieser dann ein paar Stündchen und ich mach es mir in der Zwischenzeit auf der Couch gemütlich. Jede Stunde hüpfe ich auf und schaue gespannt in meinem Topf (vielleicht ist ja noch etwas Wein nötig….).

Beim Schmoren saugen sich die Fleischstücke mit Wein und den Gewürzen voll.. mmmhhh! So kurz vorm Schlafengehen hole ich mein Werk dann endlich aus dem Ofen, lasse es ruhen und träume davon. Ein Schmorgericht schmeckt aufgewärmt einfach besser! Da lohnt es sich am Abend in der Küche zu werkeln.

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Mein Schmortopf war bis oben hin gefüllt (da hätte ich eine ganze Großfamilie damit verköstigen können). Für mich war dieses Wochenende herrlich, da das Mittagessen schon vorbereitet war. Am Samstag gab’s diese köstlichen Polentaknödel dazu und heute haben wir einfach noch schnell Nudeln dazu gekocht. Schon war das Essen fertig! Da konnten Mama und ich am Vormittag eine große Runde Walken gehen, ohne daran zu denken, dass das Mittagessen noch gekocht werden muss.  Ach ich liebe es im Spätsommer während einer ausgiebigen Walkingtour die Natur zu genießen, dann nach Hause zu kommen und sich auf solch ein Gericht zu freuen.

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So meine Lieben jetzt muss ich euch noch etwas ganz Besonderes zu diesem Fleisch erzählen. Am Freitag hab ich ein großes Paket von „Prime Beef – Zederberghof“ bekommen. Darin befanden sich um die 5 kg bestes Fleisch vom Charolais-Rind. Meine Familie und ich waren hin und weg und mein Köpfchen überlegte schon, was demnächst auf den Tisch kommt. Zuerst schnappte ich mir gleich mal den großen Braten für meinen Schmortopf! daube38

Auf dem „Zederberghof“ in St. Johann im Pongau widmen sich Michael und Viktoria Obinger, als Pioniere auf diesem Gebiet, der Aufzucht und Mast zweier ganz besonderen Rinderrassen – dem Wagyu-Rind und dem Charolais-Rind. Die Ziele ihrer nachhaltigen Fleischproduktion sind klar definiert: Sie sorgen für ausschließlich hochwertiges Rindfleisch, dem man seine Qualität ansieht und diese erst recht auch schmecken kann.

Der Geschmack dieses Fleisches hat uns alle restlos begeistert. So fein, so zart, ein Traum!

Mit gutem Gewissen Fleisch genießen – nur dann schmeckt’s!

Wollt ihr auch in diesen Fleischgenuss kommen? Dann leg ich euch Prime Beef ganz nah ans Herz. Schaut doch einfach mal hier rein und informiert euch. Lasst euch auch ein persönliches Fleischpaket zusammenstellen und beglückt damit eure Liebsten.  Die Lieferung nach Hause funktioniert einwandfrei und wird im Voraus genau geplant.

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Wollt ihr euch auch einen Hauch Südfrankreich nach Hause holen?

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 6-8 hungrige Personen)

  • 1,5 kg Rindfleisch aus der Schulter (z.B. ein Schulterstück vom Charolais-Rind).
  • 100 g Speck, klein geschnitten
  • 6 große Karotten, in Scheiben geschnitten
  • 5 rote Zwiebeln, geviertelt
  • 8 Knoblauchzehen, grob gehackt
  • 2 EL Mehl
  • 1 Flasche Rotwein
  • 300 ml Rinderbrühe oder Gemüsebrühe
  • 1 Dose geschälte Tomaten
  • 2 Rosmarinzweige
  • 2 Thymianzweige
  • 3 Lorbeerblätter
  • 4 Nelken
  • 1 Glas schwarze Oliven
  • Öl zum Anbraten
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • eine Handvoll frische Petersilie, fein gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, ganz fein gehackt
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz

Für die Polentaknödel: (ca. 20 Stück)

  • 500 ml Milch
  • 1 EL Butter
  • 1 Rosmarinzweig, Nadeln abgezupft
  • 1 Thymianzweig, Blättchen abgestreift
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 140 g Polenta
  • 2 Eier
  • eine Handvoll Parmesan, frisch gerieben
  • etwas Butter zum Anbraten
  • eine Handvoll Petersilie, fein gehackt
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Für unseren Schmortopf

  1. Das Fleisch in grobe Stücke schneiden.daube34
  2. Im heißem Öl rundum kräftig anbraten. Das dauert schon ein Weilchen – je nach Größe des Topfes auf zwei bis drei Portionen braten (immer wieder etwas Öl zugeben). Es soll rundum schön braun werden. Nun das Fleisch wieder herausnehmen.
  3. Speck im Topf anschwitzen. Das Mehl zugeben, einmal durchrühren und mit ca. 400 ml Rotwein aufgießen.
  4. Jetzt das Fleisch wieder zurück in den Topf geben. Mit dem restlichen Wein, Brühe und Tomaten aufgießen.  Knoblauch, Gewürze und die Kräuter (ich binde die Kräuter vorher gerne zu einem Sträußchen zusammen – um sie dann leichter wieder herauszufischen) zugeben.
  5. Einmal am Herd aufkochen lassen und dann bei 180°C im Ofen zugedeckt ca. 2 Stunden schmoren lassen.
  6. Die Karottenscheiben und die Zwiebeln nach ca. 1 1/2 Stunden Schmorzeit mit in den Topf geben.daube37
  7. Dann die Hitze auf 120° reduzieren und weitere 1-2 Stunden schmoren lassen, bis das Fleisch so weich ist, dass es zerfällt (die Flüssigkeit soll dabei nur leicht köcheln). Etwa jede Stunde Stunde einmal durchrühren und je nach Bedarf mit etwas Rotwein aufgießen.
  8. Zum Schluss noch die Oliven unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  9. Vor dem Servieren die gehackte Petersilie mit Knoblauch, Olivenöl und Salz vermengen und pro Teller ein Löffelchen über das Fleisch geben.

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Für die Polentaknödel:

  1. Die Milch mit Butter, Kräutern, Knoblauch, Salz und Pfeffer aufkochen lassen.
  2. Polenta einrühren und ca. 10 Minuten quellen lassen.
  3. Parmesan und die Eier untermengen.
  4. Kleine Knödel formen (ich benutze dafür gerne einen Eisportionierer).daube1
  5. Die Knödel in kochendem Salzwasser ca. 5 Minuten gar ziehen lassen (bis sie an der Oberfläche schwimmen).
  6. In Butter anbraten. Zuletzt noch frische Petersilie zugeben und die Knödel darin wälzen. Nach Belieben noch mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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Meine Familie meinte, meine Polentaknödel sehen aus wie Petersilienerdäpfel. Tja da haben sie gar nicht so unrecht. Oder was meint ihr? Schön und lecker sind sie so und so.

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Bon appétit, meine Lieben!

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So ich verabschiede mich wieder einmal für ein paar Tage und sage „Au revoir“! Ja mir ist auch schon aufgefallen, dass ich in den letzten Wochen ganz schön viel unterwegs war. Ich reise eben so gerne und bevor ich wieder mit dem Lernen beginnen muss, gönn ich mir noch einmal eine sonnige Pause….

Bis bald mit vielen neuen Rezepten!

Lena ❤

Ein wahres Fest für alle Fleischliebhaber! Ribeyesteak mit gebratenen jungen Kartoffeln, Spargel und Sauce Aïoli

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So heute spielt bei uns das Fleisch die Hauptrolle. Obwohl die Beilagen auch nicht zu verachten sind. Die gebratenen kleinen Kartoffeln sind waaahnsinnig gut und machen dem Fleisch große Konkurrenz.

Ich bin ja nicht sooo der Fleischtiger und für mich wären diese Beilagen auch schon ein wahres Festmahl… aber hin und wieder ist so ein gutes Stückchen Fleisch schon was Feines! ❤

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Für Fleischfans gibt es wohl nicht Befriedigenderes als ein gut abgehangenes, perfekt gegartes und fein gewürztes Stück Rindfleisch. So meine Lieben, es gut zu braten ist gar nicht so schwer, wenn man ein paar grundlegende Schritte beachtet. Das sind meine Tipps:

  1. Das Fleisch immer eine Stunde vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank geben, sodass es, wenn man mit dem Kochen beginnt fast Raumtemperatur hat.
  2. Das rohe Fleisch vor der Zubereitung mit feinem Salz würzen und nach dem Braten dann erst mit Meersalz (Fleur de Sel) und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer abschmecken.
  3. Das Fleisch zunächst in heißem Öl von allen Seiten scharf anbraten, dann ein klein wenig Butter hinzugeben und das geschmolzene Fett mehrmals über das Fleisch gießen.
  4. So und dann im Ofen bei mäßiger Hitze (um die 120°C) fertiggaren.
  5. Das gebratene Fleisch vor dem Anschneiden kurz an einem warmen Ort ruhen lassen.

So bereite ich mein Fleisch zu und wir lieben es. Macht ihr es auch so oder habt ihr andere Tipps?

Heutzutage geht der Trend ja eher in die Richtung weniger Fleisch zu essen. Ich meine, wenn man Fleisch zubereiten möchte, dann sollte man wirklich auf die Qualität achten. Wie ich immer sage, lieber weniger und seltener Fleisch essen, dafür aber richtig guuut!

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Die Beilagen zu diesem Fleisch dürfen hier natürlich nicht vernachlässigt werden. Es gibt kleine junge Kartoffeln, die wir in einem Topf (ich verwende meinen geliebten roten Schmortopf) mit Butter und Olivenöl braten, bis sie außen schon goldbraun und innen ganz zart sind. Die Kartoffeln könnten wir immer essen, da sie einfach soo gut sind.

Dazu noch das knoblauchscharfe Aïoli ❤ Mmmhhh, so lässt es sich leben. Aïoli ist die vielleicht einfachste Art, sich südliche Lebenslust buchstäblich einzuverleiben. Bekannt und beliebt ist Aïoli z.B. in Spanien und Frankreich. Zu Deutsch also schlicht: Knoblauch und Öl. Viel mehr steckt auch tatsächlich nicht drin, nur noch Eidotter und Salz kommen dazu.

Das Aïoli habe ich zusätzlich noch mit etwas Joghurt und Basilikum verfeinert (ich finde das macht es etwas leichter und noch leckerer). Ja ok für die Figur ist allzu viel Aïoli nicht gerade ratsam… Ihr könnt euch aber bestimmt vorstellen wie köstlich diese Knoblauchsauce mit Kartoffeln und dem Fleisch schmeckt….

Jedoch gelten ja Knoblauch und Olivenöl zu Recht als sehr günstig für Herz, Kreislauf und Gefäße. Insofern kann man Aïoli durchaus als relativ gesund durchgehen lassen. 🙂

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Dieses Gericht ist ein wahres Fest für alle Fleischliebhaber!

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4 Portionen)

  • 2 Ribeyesteaks (je 300-350 g), (Beiried oder Rumpsteak gehen natürlich auch)
  • 3-4 Rosmarinzweige
  • 3 Knoblauchzehen
  • 3 EL Olivenöl
  • etwas Butter (ca. 20 g)
  • Fleur de Sel, Pfeffer aus der Mühle

Für die gebratenen Kartoffeln:

  • 1 kg junge Kartoffeln
  • 2 EL Butter
  • 2-3 EL Olivenöl
  • 2 Rosmarinzweige
  • 2-3 TL grobes Meersalz
  • Pfeffer aus der Mühle

Für das Gemüse:

  • 1 Bund grüner Spargel
  • 1/2 Bund Frühlingszwiebel
  • Olivenöl und Butter zum Anbraten
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Für die Sauce Aïoli:

  • 2 Knoblauchzehen
  • grobes Meersalz
  • 2 Eidotter
  • 150 ml Olivenöl
  • 2-3 EL Naturjoghurt
  • eine Handvoll Basilikum
  • Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Fleisch

Vor der Zubereitung solltet ihr das Fleisch eine gute Stunde auf Zimmertemperatur kommen lassen (so gart es dann viel gleichmäßiger durch). Also die Steaks auf einen Teller geben mit etwas Olivenöl, Rosmarin und Knoblauch einrieben und ziehen lassen.

Die Steaks leicht salzen und auf beiden Seiten in etwas Öl für rund 3-4 Minuten anbraten. In den letzten 1-2 Minuten Rosmarin und Knoblauch mit in die Pfanne geben. Zuletzt die Butter zugeben und das geschmolzene Fett mehrmals mit einem Löffel über das Fleisch gießen.

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Dann das Fleisch in Alufolie einschlagen (Knoblauch, Rosmarin und Bratensatz darüber geben)und bei etwa 120°C im Backofen rasten lassen. Das dauert je nach Fleischdicke etwa 10-15 Minuten. Die ideale Kerntemperatur für die Garstufe medium rare liegt bei 58°C.

Das Fleisch in Streifen schneiden und mit Fleur de Sel und frisch gemahlenem Pfeffer gut würzen.

Kartoffeln

Die Kartoffeln sorgfältig waschen und wenn nötig abbürsten, aber nicht schälen. Die Butter zusammen mit dem Olivenöl in einer Kasserolle mit dickem Boden erhitzen, bis die Butter leicht aufschäumt. Dann die Kartoffeln hineingeben und gut umrühren, sodass sie rundum mit Butter benetzt sind. Bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten anbraten.

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Die Temperatur reduzieren, die Kartoffeln gut salzen, Rosmarin zugeben und unter gelegentlichem Rühren weitere 15 Minuten zugedeckt braten, bis sie außen schön goldbraun sind und innen weich. Kurz vor dem Servieren noch etwas grobes Meersalz (Fleur de Sel) darüber streuen.

Sauce Aïoli

Knoblauchzehen mit einer guten Prise Salz fein zermusen (mit dem Mörser oder großem Messer). Dotter mit dem Knoblauchsalz verrühren. Olivenöl nach und nach tröpfchenweise mit dem Schneebesen unterschlagen, bis eine leicht dickliche Sauce entsteht. Mit Salz, Pfeffer, nach Belieben Chili würzen. Zum Schluss Joghurt und Basilikum unterrühren. In Schälchen füllen und kühl stellen.

Gemüse

Frühlingszwiebel putzen und der Länge nach halbieren oder dritteln. Vom Spargel die Enden abschneiden. Etwas Butter und Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Gemüse hineingeben und ca. 10 Minuten braten (hin und wieder durchschwenken). Mit Salz und Pfeffer würzen.

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Das in Streifen geschnittene Fleisch auf dem gebratenem Gemüse anrichten, dazu die Kartoffeln und die Sauce geben.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

 

 

Unser Festdessert mit Herz! Millirahmstrudel mit eingekochten Gewürzkirschen und Portweinsabayon

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Meine Familie und ich liiieben dieses Gericht und alles was wir damit verbinden! Millirahmstrudel kommt bei uns schon seit langer Zeit an besonderen Tagen auf die Teller und begeistert uns immer wieder aufs Neue. Ein Dessert mit ganz viel Herz, sagen wir immer so schön. Da es unsere Seelen erwärmt und einfach bei jedem Bissen glücklich macht. ❤

Der Millirahmstrudel ist unser Familienrezept, das unseren Vorlieben entspricht. Wir bevorzugen guten Blätterteig und eine luftige Topfen-Rahmfüllung, die beim Backen nur so in die Höhe sprießt. Die edlen Begleiter habe ich mir mit der Zeit dazu ausgedacht. Viel guter Portwein und die feinsten Gewürze kommen zum Einsatz – ein bisschen Dekadenz muss ja hin und wieder sein!

Wir essen diesen Seelenschmeichler am liebsten in den kalten Jahreszeiten. Für euch habe ich es jetzt im Herbst schon einmal gezaubert und um die Weihnachtszeit herum (an den Weihnachtstagen) kommt es bestimmt wieder auf den Tisch. Diese Nachspeise ist einfach in der Zubereitung, erfordert aber etwas Aufwand und viel Liebe. Wir mögen es deswegen so gerne weil die drei Komponenten wirklich perfekt miteinander harmonieren. Ein himmlisch luftiger Strudel mit warmen aromatisch eingekochten Gewürzkirschen und einer fein aufgeschlagenen Portweinsabayon. Ein Traum von einer Süßspeise, finden wir!

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Hier ist das Rezept:

Zutaten:

Für den Millirahmstrudel:

  • 2 Blätterteigrollen (gekauft in guter Qualität oder selbstgemacht, wenn ihr viel Zeit habt)
  • 100 g Butter, weich
  • 120 g Zucker
  • 1 Vanilleschote, das Mark ausgekratzt
  • 1 Bio-Zitrone
  • 4 Eier, getrennt
  • 500 g Topfen (Quark)
  • 250 g Sauerrahm
  • etwas Butter zum Bestreichen

für den Milliguss:

  • 250 ml Milch
  • 2 Eier
  • 2 EL Zucker
  • 1 TL Zimt

Für die Gewürzkirschen:

  • 100 g Zucker
  • 200 ml Portwein (ihr könnt aber auch einen anderen trockenen Rotwein nehmen)
  • 1 Zimtstange
  • 5 Sternanis
  • 5  Kardamomkapseln, leicht zerdrückt
  • 3 Nelken
  • 1/2 Vanilleschote
  • 1 Bio-Orange, Saft und Schale
  • 400 g Kirschen im Glas (mit Kirschsaft)
  • 2 TL Speisestärke (Maizena)

Für die Sabayon:

  • 250 ml Portwein
  • 3 Eidotter
  • 3 EL Zucker
  • 1/2 Bio-Orange

Zubereitung:

Für den Millirahmstrudel die Butter mit 100 g vom Zucker cremig mixen. Die Eidotter einzeln unterschlagen. Den Topfen und den Sauerrahm zugeben und untermixen. Jetzt haben wir schon mal eine cremige Masse. Mit etwas geriebenen Zitronenabrieb verfeinern. Das Eiklar mit dem restlichen Zucker zu steifen Schnee schlagen und unter die Topfenmasse heben.

Eine große Auflaufform mit Butter ausstreichen. Einen Blätterteig ausrollen und die Form damit auskleiden. Die Füllung hineingeben und mit dem zweiten Blätterteig bedecken (ich schneide mir davon immer ein kleines Stückchen ab und steche Herzchen aus, die ich dann extra backe).  So jetzt alles mit etwas zerlassener Butter bestreichen und bei 160°C ca. 15 Minuten lang backen.

Für den Guss die Milch aufkochen. Die Eier mit dem Zucker und Zimt vermengen, dann unter die Milch rühren. Den Strudel herausnehmen und mit dem Milchguss übergießen (Achtung die Form darf nicht zu niedrig sein, sonst rinnt der Guss aus der Form hinaus). Jetzt noch weitere 45-50 Minuten lang backen, bis der Strudel schön goldbraun und aufgegangen ist (Der Guss ist vollständig vom Strudel aufgesaugt worden).

Jetzt kochen wir unsere Kirschen ein. Dafür zuerst den Zucker karamellisieren lassen. Mit Rotwein ablöschen und alles auf die Hälfte einkochen lassen. Die ganzen Gewürze (Zimt, Kardamom, Sternanis, Nelken, Vanilleschote und Mark, Orangenschale) und den Kirschsaft (ca. 250 ml) unterrühren und alles wieder auf die Hälfte einkochen lassen. Die Stärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren und die köchelnde Sauce damit leicht binden und noch einmal kurz aufkochen lassen. Zum Schluss geben wir die Kirschen dazu.

Für die Sabayon den Portwein mit 1 EL Zucker auf die Hälfte einkochen und dann etwas abkühlen lassen. Die Eidotter mit dem restlichen Zucker, dem Orangenabrieb und etwas Saft in einer großen Metallschüssel verrühren. Die Schüssel über heißem Wasserbad stellen und das Sabayon aufschlagen. Dann nach und nach den warmen Portwein unter Rühren zugeben und das Sabayon fertig schaumig aufschlagen.

Jetzt geht’s ans Anrichten!

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Den Strudel mit Puderzucker bestäuben und in Stücke teilen.

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Den Strudel mit den warmen Kirschen und der Portweinsabayon schön anrichten und nach Belieben mit einer Tasse Kaffee servieren.

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Fragt ihr euch, wo ich dieses schöne florale Geschirr herhabe? Ich habe mich die letzten Tage wie ein kleines Mädchen gefreut, als der Postbote mit einem großen Päckchen bei mir klopfte und mir mein Geschenk überreichte. Ich bekam diese wunderbaren Teller von der Firma Villeroy & Boch für die Blogparade „Festliches Menü“ geschenkt. Ich hab schon wieder so ein breites Grinsen aufgesetzt, wenn ich an die hochwertigen Teller denke, die normalerweise nicht in meiner Preisklasse liegen.  Ein großes Merci!

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Wir freuen uns alle jetzt schon auf die Weihnachtszeit, wenn wir diese Süßspeise wieder genießen dürfen!

Mit unserem Liebling nehme ich voller Freude an der Blogparade „Festliches Menü“ teil.

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Mir war sofort klar, dass ich unbedingt diese süße Verführung mit euch teilen möchte. Da jedes Essen ohne Nachspeise einfach nicht komplett ist, musste natürlich für ein festliches Menü ein noch festlicheres Dessert her. Dieser Millirahmstrudel mit seinen feinen Begleitern ist für uns der Star am Tisch!

Vielleicht seid ihr ja auch schon bald so begeistert wie wir und zaubert dieses Gericht festlich auf eure Teller!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤