Backen à la francaise! Tarte meringuée au citron

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Tartatataaaaa!

Sauer trifft süß – ein französischer Liebling – die Tarte au citron! ❤

Die Zitronentarte ist eine wahrhaft tolle Kombination aus knusprigem Mürbteigboden, cremiger Zitronenmasse und luftig, leichter Baiserhaube. Ich finde diese Tarte ist einfach perfekt für die warme Jahreszeit.  Ok gut, eigentlich ist diese Tarte zu jeder Jahreszeit .einfach göttlich!

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Eine erfrischende Zitronentarte ist bei uns schon oft auf den Kaffeetisch gekommen und wir sind immer wieder aufs Neue hin und weg. Am allerbesten schmeckt die Tarte au citron ganz frisch und sollte daher gleich am ersten Tag der Zubereitung vernascht werden. Na da laden wir einfach ein paar liebe Leute (z.B. die Nachbarin, die gerade mit ihrem Rad bei uns vorbeidüst) ein und genießen dieses süße Backwerk gemeinsam.

Tarte au citron ist eine traditonelle Süßspeise aus der französichen Küche. Vielleicht kennt ihr die Tarte ja schon von eurem letzten Frankreich-Urlaub? Die Zubereitung ist wirklich nicht schwierig, erfordert aber etwas Geduld.  Aber der Genuss ist es wert!

Mit diesem wunderbaren Rezept stelle ich euch heute noch ein wirklich tolles Backbuch vor. Backen à la française– so heißt dieses süße Schmuckstück!

In diesem wunderschön fotografierten Buch zeigt uns der Meister-Patissier Jean Michel Raynaud in über 95 Rezepten, wie man daheim solch köstliches französisches Backwerk zaubert.

Mich hat die geschmackvolle Aufmachung dieses Buches gleich in den Bann gezogen und ich hab es mir mal ein paar Stündchen im Hängesessel damit gemütlich gemacht. Allein die Bilder machen Lust sofort in eine französische Patisserie zu stürmen oder (weil das hier bei mir ja nicht so einfach ist) schnell in die eigene Backstube zu huschen.

Das Buch ist in den Kapiteln Plätzchen/Kleingebäck, Kuchen/Desserts, Torten, Pasteten, Brot, Marmeladen/Aufstrichen gegliedert. Dabei finden wir immer wieder praktische Tipps und Schritt für Schritt Anleitungen (vor allem bei den Grundteigen – wie Blätterteig…)

Ein paar Rezepte haben mich wie immer sofort verzaubert und sind gleich auf meine Backliste gewandert. Da wären z.B. Himbeer-Kokos-Financiers, süße Fougasse, Ricotta-Feigen-Pasteten, Tartelettes mit gebrannter Lavendelcreme, Roquefort-Schinken-Tarte und viele, viele weitere Köstlichkeiten.

Jeder der die französische Backkunst genauso sehr liebt und schätzt wie ich, sollte sich dieses Buch schnell schnappen und ein gutes Plätzchen dafür finden.

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Nach Lust und Laune könnt ihr ein paar fein geschnittene Basilikumblätter in die Zitronencreme rühren (hin und wieder mögen wir das sehr, sehr gerne). Aber die Hauptrolle in dieser süßen Geschichte spielt die luftig, leichte Baiserhaube, welche mit der aromatischen Zitronencreme perfekt im Mund verschmilzt… bittee ich nehm sofort noch ein Stückchen!

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Liebe geht durch den Magen und besonders verliebt haben wir uns in die Tarte au citron!

Hier das Rezept: (inspiriert von dem Buch „Backen à la francaise“)

Zutaten: (für eine große Tarte)

Für den Mürbteig:

  • 150 g Mehl
  • 1/4 TL Salz
  • 100 g kalte Butter, gewürfelt
  • 50 g Zucker
  • 1 Eidotter
  • 1 EL kaltes Wasser

Für die Zitronencreme:

  • 150 ml Zitronensaft
  • Abrieb von 2 Bio Zitronen
  • 1 Vanilleschote
  • 180 g Zucker
  • 1 EL Maizena
  • 3 Eier
  • 2 Eidotter
  • 240 g kalte Butter
  • eine kleine Handvoll Basilikumblätter

Für die Baiserhaube:

  • 6 Eiklar
  • 220 g Zucker
  • eine Prise Salz

Zubereitung:

Teig

  1. Mehl mit Salz und Butter in der Küchenmaschine mit dem Knethaken 2-3 Minuten vermengen, bis Brösel entstehen.
  2. Zucker, Eidotter und Wasser zugeben und weiterrühren, bis alles sorgfältig vermengt ist.
  3. Den Teig zu einer Scheibe formen und in Frischhaltefolie wickeln. Mindestens 1 Stunde kühl stellen.

Zitronencreme

  1. Zucker und Maizena in einer Schüssel verrühren. Mit den Eiern und Eidotter glatt rühren.
  2. Vanillemark, Zitronensaft und Zitronenabrieb unterrühren.
  3. Die Masse über ein heißes Wasserbad dick und hellgelb aufschlagen (die Masse sollte dann in etwa 70°C haben).
  4. Die Schüssel vom Wasserbad nehmen und die kalten Butterwürfel zugeben. Mit dem Pürierstab glatt und cremig rühren.
  5. Die Creme direkt auf der Oberfläche mit Frischhaltefolie bedecken und etwas abkühlen lassen und dann in den Kühlschrank stellen.

Tarte backen und füllen

  1. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ca. 5 mm dick ausrollen. Boden und Rand einer Tarteform (mit herausnehmbaren Boden) damit auskleiden.
  2. Für ca. 30 Minuten kühl stellen.
  3. Den Teigboden mit Backpapier oder Alufolie auskleiden und mit rohem Reis (oder Backperlen) füllen.
  4. Im Ofen bei 180°C ca. 20 Minuten blindbacken, bis der Teig goldgelb ist. Die Blindbackfüllung entfernen und weitere 3-4 Minuten backen.
  5. Den Teigboden vollständig auskühlen lassen und aus der Form heben.
  6. Die erkaltete Creme einfüllen und glatt streichen (die Creme muss unbedingt kalt verarbeitet werden, sonst weicht der Teig durch). Die Tarte wieder in den Kühlschrank stellen.

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  1. Eiklar auf hoher Sfufe mit der Küchenmaschine aufschlagen, bis sich weiße Spitzen bilden.
  2. Die Hälfte des Zucker zugeben und 30 Sekunden unterschlagen, dann den restlichen Zucker und Salz zugeben und eine weitere Minute schlagen.
  3. Den Eischnee mit einem Spatel dick und leicht kuppelförmig auf der Tarte verstreichen.
  4. Die Baisermasse mit einem Küchenbunsenbrenner bräunen.

Dazu noch eine gute Tasse Kaffee und der süße Genuss ist peeerfekt!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤


Hier noch ein paar Infos zum Buch

Backen à la française

Jean Michel Raynaud

Knesebeck Verlag

272 Seiten mit 200 farbigen Abbildungen

 

 

Un vrai délice! Éclairs wie in Frankreich

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Un petit morceau de bonheur! ❤

Ein kleines Stück Glück für mich und für dich!

eclairs25Liebe geht doch durch den Magen! JAAAA! Ich bin 100%ig davon überzeugt und diese Liebesknochen beweisen es. Immer wenn ich mal wieder meine Éclairs zaubere, bekomme ich sehr viel Liebe zu spüren (mein Liebster, meine Eltern und Schwiegereltern….). Die Mühe und Hingabe die ich in diese leckeren Stangen stecke, spürt man wohl bei jedem Bissen.

eclairs22Éclairs sind luftige Stangen aus Brandteig, die man mit Creme (ich hab es am Liebsten ganz klassisch mit Vanillecreme) füllt und mit einer Schokoladenglasur überzieht. Das Gebäck ist auch unter dem Namen Liebesknochen bekannt. Also jeder, der eure Knochen vernascht wird euch dafür lieben!

Meine tiefste Verbundenheit zu Frankreich und deren Küche muss ich euch bestimmt nicht mehr offen legen. Diese süßen Stangen gehören zu meinen absoluten Favoriten, wenn es sich um die französische Patisserie handelt. Selten zieht mich etwas Süßes soooo an, wie Éclairs.  Also hab ich schon vor einiger Zeit das Zaubern von Éclairs gelernt, damit ich meinen Lieben und natürlich auch mir selbst zu Hause eine Riesenfreude bereiten kann.

eclairs26Keine Angst vor Brandteig! Viele trauen sich nicht an diesen Teig ran, aber glaubt mir,  es ist wirklich keine große Schwierigkeit dahinter. Ich habe in meiner Schulzeit (sagen wir mal vor acht Jahren) zum ersten Mal einen Brandteig gemacht. Damals waren es Profiteroles (hach, die mögen wir ja auch gerne). So und wenn ich als 14-Jährige einen Brandteig gemeistert habe, dann gelingt es euch ganz bestimmt auch.

Fragt ihr euch wie man die Creme so schön in die Stangen bekommt? Die Füllung in unser Gebäck zu kriegen ist wirklich ganz einfach! Ihr braucht dazu nur einen Spritzbeutel mit einer langen, dünnen und spitzen Tülle (ohne solch einer Tülle wird es schwierig). Damit spritzen wir ganz simpel die Creme in das Innere. Solltet ihr so eine Tülle nicht besitzen, dann rate ich euch die Éclairs einfach waagrecht zu halbieren und die Creme schön daraufzuspritzen. Schaut auch nett aus, nur das Essen wird etwas komplizierter (da die Creme beim Reinbeißen gerne rausläuft).

Gerne fülle ich die Éclairs auch mit einer Schoko – oder Kaffeecreme… (da freut sich mein Papa immer besonders). Ich werde euch in der nächsten Zeit bestimmt noch einige weitere Éclair-Varianten vorstellen.

eclairs4Wenn ich einmal heiraten werde (ich bin schon gespannt, wann mein Liebster mich fragen wird) muss es Éclairs auf unserer Hochzeit geben. Welche Süßigkeit würde denn besser passen, als diese Liebesknochen?! Ich sehe mich schon einen Tag vor unserer Hochzeit in der Küche stehen….

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So habt ihr jetzt Lust diese Éclairs auch einmal für eure Lieben zu zaubern?

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für den Brandteig:

  • 200 ml Wasser
  • 70 g Butter
  • etwas Salz
  • 1 EL Zucker
  • 140 g Mehl
  • 4 Eier

Für die Vanillecreme:

  • 500 ml Milch
  • 60 g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1 Vanilleschote
  • 2 Eidotter
  • 1-2 EL Rum
  • 60 g Vanillepuddingpulver (oder Maizena)
  • 3 Blatt Gelatine
  • 250 g Obers

zum Bestreichen:

  • 2-3 EL Marillenmarmelde, fein passiert

Für die Glasur:

  • 150-170 ml Obers
  • 200 g Schokolade
  • 1 EL Honig

 Zubereitung:

Für den Brandteig

  1. Das Wasser mit der Butter, Salz und Zucker aufkochen lassen.
  2. Das Mehl auf einmal zugeben und mit dem Kochlöffel einrühren. Solange rühren, bis sich eine weiße Schicht am Boden bildet.
  3. Den Teigklumpen in eine Schüssel umfüllen. eclairs30Nacheinander jedes gründlich Ei einzeln mit dem Mixer unterrühren (der Teig soll jetzt schön geschmeidig sein).eclairs31
  4. Den Teig in einen Spritzbeutel füllen und Stangen (ca. 8-10 cm) auf ein Backblech spritzen.eclairs32
  5. Im vorgeheiztem Rohr bei 190°C ca. 30-35 Minuten lang backen, bis sie schön aufgegangen und goldbraun sind (während des Backens der Éclairs die Ofentür ja nicht aufmachen, da die Éclairs sonst vor lauter Schreck in sich zusammenfallen).
  6. Die Eclairs im ausgeschalteten Ofen auskühlen lassen. Nachdem der Ofen und die Éclairs schön abgekühlt sind, könnt ihr sie rausholen. Ihr werdet merken wie federleicht unsere Stangen sind, da sie innen einen großen Hohlraum besitzen der bereit ist gefüllt zu werden.

Für die Creme

  1. 300 ml Milch mit Zucker, Vanillemark und Vanillezucker aufkochen.
  2. Die restliche Milch (200 ml) mit dem Vanillepuddingpulver, den Eidottern und Rum verrühren. Diese Mischung dann in die leicht kochende Milch einrühren, bis eine dickliche Creme ensteht (2-3 Minuten – immer schön rühren). Vom Herd nehmen.
  3. Die eingeweichten Gelatineblätter in der noch heißen Creme auflösen.
  4. Creme mit Frischhaltefolie abdecken (direkt auf die Creme legen, damit sich keine Haut bildet) und auskühlen lassen.
  5. Die kalte Creme mit dem Mixer noch einmal aufmixen (sie soll schön glatt sein).
  6. Obers cremig steif schlagen und unterheben.eclairs35
  7. Die Creme in einen Spritzbeutel mit einer langen, dünnen und spitzen Tülle füllen.

So jetzt bringen wir die Creme in unsere Éclairs!

Wir nehmen unseren mit Creme gefüllten Spritzbeutel und stechen damit 2-3 mal in unsere Stangen (am besten auf der Oberseite oder seitlich). Leicht andrücken, damit schön viel Creme in die Éclairs reinläuft. Wenn die Creme an den Löchern rausguckt sind sie voll gefüllt.

Die Marillenmarmelde erwärmen und die Oberflächen der Éclairs damit bepinseln. Leicht antrocknen lassen.eclairs34

Für die Schokoglasur

  1. Obers mit Honig aufkochen und die gehackte Schokolade dazugeben.
  2. Schmelzen lassen und glatt rühren.
  3. Éclairs mit der Oberseite in die Schokoglasur tauchen und nach Belieben noch mit gehackten Nüssen bestreuen. Die Glasur im Kühlschrank fest werden lassen (ca. 1-2 Stunden).

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Et voilà fertig sind unsere Éclairs!

Glaubt mir, mit etwas Übung gelingen euch diese köstlichen Stangen ganz leicht und ihr werdet sie immer und immer und immer wieder zaubern!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

Verführerisch gut! Schokoladen-Ganache-Tarte mit Lemon Curd und Crème Chantilly

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Ein knuspriger Schokomürbteig – gefüllt mit einem aromatischen Lemon Curd und einer Schokoganache. Na wie klingt das?

Gekrönt wird diese verführerische Geschichte noch mit cremigen Vanille – Obers – Tupfen. Wie die Franzosen, sage ich gerne Crème Chantilly dazu. Klingt doch schöner als Obers finde ich. Na egal, wie wir es nennen, schmecken tut diese Tarte einfach köstlich. ❤

Die Kombination von Zitrone und Schokolade ist einfach himmlisch. Auch wenn ein Mancher jetzt vielleicht denkt, dass Zitrone und Schokolade nicht zusammen passen…. Glaubt mir die Kombination ist göttlich. Mein lieber Papi isst auch seit Jahren am allerliebsten Schokoladen und Zitroneneis gemeinsam. Tja, der weiß halt was gut ist, auch wenn meine Mami da hin und wieder die Stirn runzelt. Nun sind wir alle überzeugt… Schoko und Zitrone = mega lecker!

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Kennt ihr Curd? Nein dann sofort ab in die Küche und Curd kochen! Man kann so gut wie mit jeder Frucht einen Curd zaubern. Ein Favorit von mir ist Lemon Curd. Dafür werden einfach Eier mit Dotter und Zucker vermixt. Dann kommt noch Zitronensaft und Abrieb dazu. Das Ganze wird dann langsam dicklich eingekocht und zum Schluss kommt noch kalte Butter dazu. Also wie ihr seht, keine komplizierte Geschichte. Der Geschmack eines Curds ist intensiv, cremig und einfach nur leeeecker. Auch sehr gut geeignet sind Mangos, Passionsfrüchte, Orangen, Himbeeren, Rhabarber usw…. Probiert es aus und ihr werdert curdisiert!

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So wir machen es uns jetzt mit dieser Tarte gemütlich und genießen den sonnigen (im Winter) Sonntag…. Ach ich glaube, der Frühling lässt schon bald grüßen. Ich freue mich!

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Hier das Rezept:

Zutaten: (für eine große Tarteform und 4-5 kleine Tartelettes)

Schokomürbteig:

  • 200 g Mehl
  • 20 g Kakaopulver (ungesüßt)
  • eine Prise Salz
  • 50 g Staubzucker
  • 1 EL Vanillzucker
  • 130 g Butter, in Sückchen
  • 1 Ei
  • 2 Eidotter

Lemon Curd:

  • 2 Eier
  • 2 Eidotter
  • 120 g Staubzucker
  • 1 EL Maizena
  • 120 ml Zitronensaft
  • Abrieb 1 Bio-Zitrone
  • 80 g kalte Butter, in Stückchen

Schokoganache:

  • 250 ml Obers
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • 250 g Schokolade (ich nehme gerne eine mit 60%)

Crème Chantilly:

  • 350 ml Obers
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • 2-3 EL Zucker

Zubereitung:

Für den Mürbteigboden das Mehl mit dem Kakao, Zucker und Vanillemark vermischen. Die Butter bröselig unterkneten. Das Ei und die Eidotter zugeben und rasch zu einem glatten Teig kneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und etwas flach drücken. Den Teig ca. 30 Minuten kühl stellen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche (oder auf einem Backpapier) zu einem ca. 3 mm dicken Teig ausrollen. Eine Tarteform damit auskleiden. Die Ränder abschneiden und den restlichen Teig noch einmal ausrollen und Tartelettes-Formen damit auskleiden. Den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen.

Den Boden mit Backpapier belegen und getrocknete Hülsenfrüchte zum Beschweren einfüllen. Den Boden bei 170°C ca. 15 Minuten lang blind backen. Dann das Backpapier+Hülsenfrüchte entfernen und den Boden weiter 10 Minuten backen. Den Boden vollständig auskühlen lassen und vorsichtig aus der Form auf einen großen Teller heben.

Für das Lemon Curd die Eier mit den Dotter und Zucker hellschaumig schlagen. Zitronensaft, Schale und Maizena unterrühren. Die Masse in einen Topf geben und unter ständigen Rühren bei mittlerer Hitze dicklich einkochen lassen (ca.5-8 Minuten). Den Topf vom Herd nehmen und die kalten Butterstückchen unterrühren. Den Topf mit Frischhaltefolie abdecken und ganz abkühlen lassen.

Für die Schokoganache Obers mit Vanille aufkochen. Die gehackte Schokolade zugeben und schmelzen lassen. Die Ganache glatt rühren.

Für die Créme Chantilly Obers cremig steif schlagen. Vanillemark und Zucker unterrühren.

So jetzt geht’s ans Zusammenbasteln!

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Den Tarteboden mit dem abgekühlten Lemon Curd bestreichen.

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Dann die Schokoganache behutsam daraufgießen und verstreichen.

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Die Tarte für mind. 30 Minuten kühl stellen.

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Die Crème Chantilly in einen Spritzbeutel füllen und kleine Tupfen auf die Tarte spritzen. Nach Belieben mit Schokoplätzchen garnieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

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Habt einen schönen Sonntag!

Lena ❤

 

Oh là là – süße Brötchen-Liebe! Pains au chocolat

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Frankreich-Liebe! Pains au chococlat – Liiiiiebe! ❤

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So letztens habe ich wieder einmal eine große Portion Plunderteig gemacht und ein Teil davon wurde zu zauberhaften Pains au chocolat.  Der andere Teil wurde zu einem Danish verarbeitet (das Rezept verrate ich euch in die nächsten Tagen). Eine wirklich schöne Wochenend-Nachmittagsbeschäftigung in der Küche.

Ich habe euch ja schon einmal erzählt, dass Plunderteig selber zu machen wirklich kinderleicht ist. Traut euch einfach ran. Ihr schafft das! Der größte Anreiz: Es schmeckt tausendmal besser als gekauft!

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Falls man noch nie selbst Plunderteig hergestellt hat, kann es etwas kompliziert erscheinen, aber keine Angst es erfordert nur etwas Aufmerksamkeit und Geduld. Der einzige Unterschied zum Blätterteig ist ja, dass noch zusätzlich Germ verwendet wird. Ansonsten braucht dieser Teig viel Hingabe beim Kneten, Ausrollen und Falten. Nur so gelingt euch der Plunderteig perfekt und er geht später herrlich auf. Ihr müsst einige Stunden einplanen, da der Teig immer wieder im Kühlschrank ruhen muss. Ich habe versucht mit meinen Bildern euch die Zubereitung so einfach wie möglich zu erklären. Ich hoffe, ihr findet meine Anleitung hilfreich und traut euch auch an die Herstellung eures eigenen Plunderteigs heran.

Also den selbstgemachten Teig hätten wir dann mal! Dann brauchen wir nur noch wirklich gute Schokolade. Ich nehme da gerne eine 60%ige Valrhona. Glaubt mir die Qualität der Schokolade ist bei guten Pains au chocolat sehr wichtig. Zusätzlich kann man noch etwas Orangenabrieb und Marzipan hineinfüllen.

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Selbstgemachte Pains au chocolat zum Frühstück, zum Brunch oder zum Nachmittagskaffee….. Ich glaub es gibt doch nichts Schöneres am Wochenende! Ihr könnt den Teig fertig gefaltet einfach im Kühlschrank lagern und am Morgen dann die Pains au chocolat formen und backen. Falls euch das am frühen Morgen auch etwas zu viel Arbeit ist dann formt die Pains au chocolat fix fertig, deckt sie ab und stellt sie bis in der Früh in den Kühlschrank. Dann braucht ihr sie einfach nur mehr in den Ofen schieben. Während ihr dann den Frühstückstisch deckt, backen eure Pains fröhlich dahin und kommen dann gleich ins Körbchen.

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Brrr.. bei diesem kalten Wetter heißt es ab in die Backstube und Pains au chocolat backen!

Hier das Rezept:

Für den Plunderteig: (ergibt ca. 25-30 Pains au chocolat)

  • 520-550 g Mehl
  • 7 g Trockengerm
  • 50 g Zucker
  • 1 TL Salz
  • 125 ml warmes Wasser
  • 280 ml Milch
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • 1 Ei
  • 250 g Butter

Für die Füllung: 

  • 25-30 Stückchen Schokolade (je ca. 40 g)
  • nach Belieben etwas Orangenabrieb, Marzipan
  • ein Ei zum Bestreichen
  • eine Handvoll Mandelblättchen, zum Bestreuen

Zubereitung:

Das Mehl, Germ, Zucker und Salz vermischen. Das Wasser mit der Milch, dem Ei und Vanillemark verschlagen. Dann zum Mehl geben und zu einem glatten Teig verkneten (mit der Küchenmaschine). Dann noch einmal mit der Hand auf einer bemehlten Arbeitsfläche kneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und ca. 15 Minuten in den Kühlschrank legen.

Die Butter mit etwas Mehl bestäuben und mit einem Nudelholz auf ca. 20×20 cm ausrollen. Dann in Folie wickeln und kühl stellen.

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Den gekühlten Germteig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem ca. 20 x 40 cm großen Rechteck ausrollen.

In die Mitte des Teiges die ausgerollte Butter legen.

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Den Teig von beiden Seiten darüberklappen.

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Den Teig am Rand gut zusammendrücken, sodass die Butter vollkommen eingeschlossen ist.

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Den Teig nun einmal drehen und gleichmäßig zu einem Rechteck von ca. 20 x 50 cm ausrollen.

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Ein Drittel des Teigrechtecks zur Mitte falten. das gegenüberliegende Drittel auch darüber schlagen.

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Den gefalteten Teig mit etwas Mehl bestäuben, auf ein kleines Blech legen, mit Frischhaltefolie bedecken und ca. 20 Minuten kalt stellen.

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So jetzt müssen wir die letzten beiden Schritte noch dreimal wiederholen. Also dabei immer den Teig einmal drehen, ausrollen, zusammenfalten und kühlen.

(Jetzt könnt ihr zum Beispiel auch eine Hälfte einpacken und einfrieren)

Ein letztes Mal den Teig ca. 5 mm dick ausrollen und in kleine Rechtecke ca. 8- 12 cm schneiden.

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Auf jedem Rechteck eine Linie Schokolade platzieren und aufrollen. Nach Belieben noch etwas Orangenabrieb und Marzipan daraufgeben ( Marzipan hab ich vorher mit etwas Butter und Eiklar vermixt).

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Diese kleine Rollen in einem warmen Ort  ca 2 Stunden aufgehen lassen, bis der Teig doppelt so groß ist.

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Die großen Rollen mit Ei bepinseln.

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Im vorgeheizten Backofen bei 200°C für ca. 20 Minuten goldbraun backen.

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So die fertigen Pains au chocolat noch etwas auskühlen lassen und schon könnt ihr reinbeißen!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤