Verführerisch gut! Schokoladen-Ganache-Tarte mit Lemon Curd und Crème Chantilly

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Ein knuspriger Schokomürbteig – gefüllt mit einem aromatischen Lemon Curd und einer Schokoganache. Na wie klingt das?

Gekrönt wird diese verführerische Geschichte noch mit cremigen Vanille – Obers – Tupfen. Wie die Franzosen, sage ich gerne Crème Chantilly dazu. Klingt doch schöner als Obers finde ich. Na egal, wie wir es nennen, schmecken tut diese Tarte einfach köstlich. ❤

Die Kombination von Zitrone und Schokolade ist einfach himmlisch. Auch wenn ein Mancher jetzt vielleicht denkt, dass Zitrone und Schokolade nicht zusammen passen…. Glaubt mir die Kombination ist göttlich. Mein lieber Papi isst auch seit Jahren am allerliebsten Schokoladen und Zitroneneis gemeinsam. Tja, der weiß halt was gut ist, auch wenn meine Mami da hin und wieder die Stirn runzelt. Nun sind wir alle überzeugt… Schoko und Zitrone = mega lecker!

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Kennt ihr Curd? Nein dann sofort ab in die Küche und Curd kochen! Man kann so gut wie mit jeder Frucht einen Curd zaubern. Ein Favorit von mir ist Lemon Curd. Dafür werden einfach Eier mit Dotter und Zucker vermixt. Dann kommt noch Zitronensaft und Abrieb dazu. Das Ganze wird dann langsam dicklich eingekocht und zum Schluss kommt noch kalte Butter dazu. Also wie ihr seht, keine komplizierte Geschichte. Der Geschmack eines Curds ist intensiv, cremig und einfach nur leeeecker. Auch sehr gut geeignet sind Mangos, Passionsfrüchte, Orangen, Himbeeren, Rhabarber usw…. Probiert es aus und ihr werdert curdisiert!

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So wir machen es uns jetzt mit dieser Tarte gemütlich und genießen den sonnigen (im Winter) Sonntag…. Ach ich glaube, der Frühling lässt schon bald grüßen. Ich freue mich!

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Hier das Rezept:

Zutaten: (für eine große Tarteform und 4-5 kleine Tartelettes)

Schokomürbteig:

  • 200 g Mehl
  • 20 g Kakaopulver (ungesüßt)
  • eine Prise Salz
  • 50 g Staubzucker
  • 1 EL Vanillzucker
  • 130 g Butter, in Sückchen
  • 1 Ei
  • 2 Eidotter

Lemon Curd:

  • 2 Eier
  • 2 Eidotter
  • 120 g Staubzucker
  • 1 EL Maizena
  • 120 ml Zitronensaft
  • Abrieb 1 Bio-Zitrone
  • 80 g kalte Butter, in Stückchen

Schokoganache:

  • 250 ml Obers
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • 250 g Schokolade (ich nehme gerne eine mit 60%)

Crème Chantilly:

  • 350 ml Obers
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • 2-3 EL Zucker

Zubereitung:

Für den Mürbteigboden das Mehl mit dem Kakao, Zucker und Vanillemark vermischen. Die Butter bröselig unterkneten. Das Ei und die Eidotter zugeben und rasch zu einem glatten Teig kneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und etwas flach drücken. Den Teig ca. 30 Minuten kühl stellen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche (oder auf einem Backpapier) zu einem ca. 3 mm dicken Teig ausrollen. Eine Tarteform damit auskleiden. Die Ränder abschneiden und den restlichen Teig noch einmal ausrollen und Tartelettes-Formen damit auskleiden. Den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen.

Den Boden mit Backpapier belegen und getrocknete Hülsenfrüchte zum Beschweren einfüllen. Den Boden bei 170°C ca. 15 Minuten lang blind backen. Dann das Backpapier+Hülsenfrüchte entfernen und den Boden weiter 10 Minuten backen. Den Boden vollständig auskühlen lassen und vorsichtig aus der Form auf einen großen Teller heben.

Für das Lemon Curd die Eier mit den Dotter und Zucker hellschaumig schlagen. Zitronensaft, Schale und Maizena unterrühren. Die Masse in einen Topf geben und unter ständigen Rühren bei mittlerer Hitze dicklich einkochen lassen (ca.5-8 Minuten). Den Topf vom Herd nehmen und die kalten Butterstückchen unterrühren. Den Topf mit Frischhaltefolie abdecken und ganz abkühlen lassen.

Für die Schokoganache Obers mit Vanille aufkochen. Die gehackte Schokolade zugeben und schmelzen lassen. Die Ganache glatt rühren.

Für die Créme Chantilly Obers cremig steif schlagen. Vanillemark und Zucker unterrühren.

So jetzt geht’s ans Zusammenbasteln!

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Den Tarteboden mit dem abgekühlten Lemon Curd bestreichen.

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Dann die Schokoganache behutsam daraufgießen und verstreichen.

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Die Tarte für mind. 30 Minuten kühl stellen.

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Die Crème Chantilly in einen Spritzbeutel füllen und kleine Tupfen auf die Tarte spritzen. Nach Belieben mit Schokoplätzchen garnieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

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Habt einen schönen Sonntag!

Lena ❤

 

Fröhliche Weihnachten – Joyeux Noël! Bûche de Noël

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Das Christkind klopft schon an der Tür….  und ich wünsche euch allen ein gesegnetes Weihnachtsfest mit euren Liebsten!

Heute am Heilig Abend habe ich noch eine köstliche französische, weihnachtliche Spezialität für euch. La bûche de Noel! Seit meinem Aufenthalt in der Provence zaubere ich jedes Jahr in der Weihnachtszeit diese typische Weihnachts-Nachspeise und wir lieben sie alle. ❤

Leise rieselt der Schnee auf die Bäume herab (naja nicht wirklich, aber stellen wir uns es einfach vor). Aufgepasst die Bûche de Noel tarnt sich zwar wirklich gut als Baumstamm, ist in Wahrheit allerdings eine köstliche Biskuitrolle mit Kastaniencreme-Füllung und Schoko-Ganache.  Lasst euch diese Köstlichkeit nicht entgehen! Ich finde es so toll eine einfache Biskuitrolle so schön zum Baumstamm zu verwandeln und weihnachtlich zu dekorieren. Da haben sich die Franzosen wieder mal was Geniales einfallen lassen!

Diese Nachspeise ist gut und schnell vorzubereiten. Also falls ihr noch auf die Schnelle ein Dessert für die Festtage benötigt, lege ich euch die Bûche ans Herz.

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Es gibt noch ganz viele andere Bûche Varianten, die ich euch in nächster Zeit einmal vorstellen werde. Seid schon mal gespannt, was ich noch für euch habe.  Heute bleibt es einmal ganz weihnachtlich mit Kastanien, Orange und Schokolade! Miiiam! Da würde das Christkind sicher gerne mitnaschen.

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Wir lieben Bûche! Ihr auch? Probiert es aus!

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für den Biskuitteig:

  • 2 Eiklar
  • 60 g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 2 Eidotter
  • 60 g Mehl
  • 1 TL Backpulver

Für den Sirup:

  • 100 ml Wasser
  • 2 EL Vanillezucker
  • 2 EL Rum
  • Abrieb 1/2 Bio-Orange

Für die Creme:

  • 250 g Obers (Sahne)
  • 250 g Maronencreme (von Bonne Maman)
  • Abrieb und Saft  1/2 Bio-Orange

Für die Ganache:

  • 50 g Obers
  • 1 TL Honig
  • 100 g Zartbitterschokolade

Für die Deko:

  • gegarte Maronen, in Stückchen
  • Mürbteigkekse

Zubereitung:

Für den Biskuit

Eiklar steif schlagen, Zucker unterschlagen. Dann die Eidotter unterrühren. Zum Schluss Mehl mit Backpulver unterheben. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech streichen. Es sollte ein regelmäßiges Viereck sein (nicht das ganze Blech vollstreichen, da der Teig zu dünn wird). Dann ca. 8-9 Minuten  bei 150 °C backen.

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Währenddessen den Sirup kochen ( alles zusammen mischen und kochen lassen).

So jetzt kommt der etwas schwierige Teil. Den Biskuitteig aus dem Ofen nehmen uns sofort auf ein mit etwas Zucker bestreutes Tuch stürzen. Das Backpapier vorsichtig abziehen und sofort mit dem Geschirrtuch zusammen rollen. 10-15 Minuten abkühlen lassen.

Biskuit wieder ausrollen und mit dem Sirup beträufeln.

Für die Creme

Einfach Obers steif schlagen und dann  die ” Creme de marrons”, Orangensaft und Abrieb unterrühren.

Die Creme auf den Biskuit streichen.

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Vorsichtig aufrollen. Kühl stellen.

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Für die Ganache

Obers mit Schokolade und Honig schmelzen lassen und glatt rühren. Kurz abkühlen lassen. Die Bûche damit rundum gut einstreichen. Eine Scheibe abschneiden auf den Bûche setzen. Mit gegarten Maronen und Mürbteigkeksen garnieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

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Ich freue mich schon auf ein leckeres Weihnachtsfest mit meiner lieben Familie. Der Baum ist geschmückt, die Geschenke sind gut verpackt, ein köstliches Dessert ist vorbereitet. Kekserl gibt es auch genug… Ich würde sagen, das Christkind kann kommen!

Am Abend wird dann noch mein leckeres Maronensüppchen geben, ein Fischpäckchen aus dem Ofen und ein Pekannuss-Parfait im Baumkuchenmantel.  Wir freuen uns alle schon darauf. Ich werde dann natürlich darüber berichten. Ich glaube das Christkind wird begeistert sein.

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Euch allen wünsche ich, ein wunderbares Weihnachtsfest mit ganz viel Liebe und vielen Leckereien! Genießt es ❤ 

Habt einen schönen und besinnlichen Tag!

Eure Lena ❤

 

Die dürfen an Weihnachten nicht fehlen! Weiße Schokolade-Spitzen

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So zwei Tage vor Weihnachten hab ich noch ein letztes Keksrezept für euch. Dann ists Schluss mit Teig kneten, Plätzchen ausstechen, verzieren… Ich backe ja waaahnsinnig gerne, aber auch ich bin froh, wenn meine Keksdosen vollgefüllt sind und ich mich gemütlich auf die Couch fallen lassen kann. Eine große Tasse Tee und Teller voll mit meinen Weihnachtsbäckereien… Ach das habe ich mir dann verdient.

Heute habe ich noch köstliche Mürbteigkekse mit weißer Schoko-Obers-Creme für euch. Diese kleinen Leckereien gehören schon seit einigen Jahren auf unseren Weihnachtsteller. Also das heißt, die werden jährlich immer wieder gezaubert. Ganz einfach, weil sie soooo gut sind. ❤

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Zarte Mürbteigkekserl mit Orange, darauf eine weiße Schoko-Obers-Creme, die mit Vanille und Orangenlikör verfeinert wurde. Ach das klingt ja schon mal gut. Dann werden die Schokocremespitzen noch mit weißer Schokolade überzogen und mit dunkler Schokolade verziert. Etwas Fingerspitzengefühl ist da schon gefragt, aber das ist ja kein Problem für uns. Mit etwas Übung schauen die Schoko-Spitzen sehr schön aus. Auf jeden Fall schmecken sie göttlich, auch wenn mal die ein oder andere Spitze nicht so schön ist.

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Na wollt ihr eure Liebsten mit einer besonderen Weihnachtsbäckerei verwöhnen?

Ab in die Küche, dann gehen sich die Schokospitzen bis Heilig Abend noch locker aus.

Hier das Rezept: (für ca. 80-100 Stück)

Zutaten:

Für den Mürbteig:

  • 150 g Mehl
  • 50 g Staubzucker
  • 100 g Butter
  • 1 EL Vanillezucker
  • Abrieb 1/2 Bio-Orange
  • 1 Eidotter
  • eine Prise Salz

Für die Creme:

  • 500 ml Obers (Sahne)
  • 500 g weiße Kuvertüre
  • Mark 1 Vanilleschote
  • 4 EL Orangenlikör

Zum Überziehen:

  • ca. 300 g weiße Kuvertüre
  • 100 g Zartbitterkuvertüre

Zubereitung:

Die Fülle am besten einen Tag vorher zubereiten

Obers aufkochen. Die weiße Kuvertüre hacken und im Obers auflösen. Orangenlikör zugeben und pürieren. Zugedecket mindestens 8-10 Stunden kühl stellen.

Für den Teig alle Zutaten miteinander zu einem glatten Teig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und ca. 1 Stunde kühl stellen. Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Kreise ausstechen und bei 170°C ca. 10-12 Minuten lang backen.

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Kekse abkühlen lassen und auf einer Platte auflegen.

Die Creme mit einem Handmixer dickcremig aufschlagen (ca. 5 Minuten).  Die Creme in einen Spritzsack mit glatter Tülle füllen und auf die runden Keksscheiben dressieren.

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Für ca. 1 Stunde kühl stellen.

Die weiße Schokolade hacken und im Ofen bei 50°C schmelzen lassen. Die Schokolade darf nicht zu heiß sein (am besten 29°C).

Die Cremespitzen in die flüssige Schokolade tauchen und fest werden lassen.

Die dunkle Kuvertüre schmelzen (ich mache das immer gleich in einem kleinen Plastikbeutel, den ich in heißes Wasser gebe). Spitze abschneiden und die Spitzen damit verzieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Kleine Glücklichmacher! Schoko-Mokka-Biskuits

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Diese süßen, kleinen, cremigen Schokoträumchen hab ich am Wochenende gezaubert. Ach wir waren alle hin und weg beim Reinbeißen. Schokokekse gefüllt mit einer aromatischen Mokka-Schoko-Ganache mit einem Hauch Orange. Die sind soooo gut, glaubt mir. Also für alle die Schokolade mögen, lege ich diese Träumchen ans Herz. ❤

Die Zubereitung ist ganz einfach. Die Ganache muss nur einige Stunden im Vorhinein gemacht werden (oder auch schon einen Tag vorher). Dann wird der Schokokeksteig zu kleine Kügelchen gerollt, in gehackten Nüssen gewälzt und gebacken. Die fertig gebackenen Kekserl brauchen dann nur noch mit der Ganache gefüllt werden. Et voilà – der Schokogenuss ist perfekt.

Perfekt zum wärmenden Tee in der Vorweihnachtszeit. Da ist die Keksdose bestimmt bald wieder geleert. Na dann heißt es bei mir nochmal ran ans Backen. Ich finde ja, wenn Weihnachtsbäckereien so gut sind, kann man sie ruhig zweimal backen. Damit auch alle in den Genuss kommen und genug kriegen.  Am Heiligabend sollen ja auch noch ein paar süße Leckereien auf den Keksteller sein.

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Schokolust? Dann ab in die Küche!

Hier das Rezept: (für ca. 40-50 Stück)

Zutaten:

Für die Schoko-Biskuits:

  • 150 g Butter, weich
  • Mark einer Vanilleschote
  • 150 g Zucker
  • 2 Eidotter
  • 150 g Mehl
  • 100 g gemahlene Haselnüsse
  • 2 EL Kakaopulver
  • 1 TL Backpulver
  • 1 EL Rum
  • ca. 150 g gehackte Haselnüsse oder Walnüsse

Für die Mokka-Schoko-Ganache:

  • 250 ml Obers
  • 4-5 TL löslisches Mokka/Espressopulver
  • 200 g Vollmilchschokolade
  • 200 g Zartbitterschokolade
  • Abrieb 1/2 Bio-Orange
  • 1-2 EL Orangenlikör, nach Belieben

Zubereitung:

Zuerst bereiten wir die Ganache für die Füllung zu. 

Dafür Obers mit Mokkapulver aufkochen. Beide Schokosorten klein hacken und in eine Schüssel geben. Aufgekochten Mokkaobers über die Schokolade gießen und schmelzen lassen. Orangenabrieb und Likör zugeben und alles schön glatt rühren.  Die Creme zugedeckt für einige Stunden (6-7 Stunden oder über Nacht)  kühl stellen.

Jetzt machen wir unseren Teig für die Schoko Biskuits.

Dafür die weiche Butter mit Vanillemark und Zucker cremig rühren. Die Eidotter untermixen. Mehl mit Nüssen, Kakao und Backpulver mischen und unter die Buttercreme rühren. Zum Schluss den Rum unterrühren.

Aus dem Teig mit den Händen 80-100 traubengroße kugeln rollen, diese dann mit einer Seite in die gehackten Nüsse drücken und nebeneinander auf mit Backpapier belegte Bleche setzen.

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Biskuit im vorgeheizten Ofen bei 160°C ca. 10-12 Minuten backen. Auskühlen lassen.

Mokka-Schoko-Creme in einen Spritzbeutel füllen und auf der Hälfte der Biskuits aufspritzen. Restliche Biskuit daraufsetzen.

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Kühl und trocken lagern.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

C’est parfait! Tarte au café et chocolat

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Wie ihr ja schon bemerkt habt, liebe ich Tartes. Ein knuspriger Boden und ein Traum von einer Füllung – das ist eine Tarte. Diese feinen französischen Kuchen sind so vielseitig, schnell gemacht und wirklich immer ein Genuss. Jetzt hab ich in Paris endlich eine rechteckige Tarteform bekommen (darüber freue ich mich so seeehr), da musste natürlich gleich eine neue Tarte ausprobiert werden.

Und zwar habe ich heute eine köstliche Tarte au café et chocolat für euch! Meiner Familie hat sie sooo gut geschmeckt, dass sie innerhalb eines Tages schon verputzt war. Alle die Kaffee und Schoki mögen, werden diese Tarte lieben ❤  Nach einem großen Stück, könnte man dann auch gleich ne Runde joggen gehen, aber egal… Lasst euch verführen von dieser köstlichen Tarte! ❤

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Hier das Rezept für die Tarte:

Zutaten: (für eine rechteckige Form und ein paar kleine Tartelettes oder eine große runde Tarte)

Für den Boden:

  • 250 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 125 g Butter, zimmerwarm
  • 50 g Zucker
  • 1 Ei
  • 50 g Haselnüsse gemahlen (oder Mandeln)

Für die Schokoganache:

  • 150 g Schokolade (ich nehme gerne Zartbitter)
  • 150 g Obers
  • 1/4 TL Zimt
  • 1/4 TL Kardamom

Für die Kaffecreme:

  • 400 ml Obers
  • 2-3 TL lösliches Kaffeepulver
  • 2 EL Staubzucker
  • 6-8 Biskotten (Löffelbiskuits)
  • 1 Tasse Kaffee
  • 1-2 EL Amarettolikör

Zubereitung:

Alle Zutaten für den Teig in eine große Schüssel geben und kneten, bis er schön glatt und geschmeidig ist. Dann den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche rechteckig ausrollen ( ca. 3-5 mm dick). Den Teig auf das Nudelholz rollen und damit in die Tarteform gleiten lassen. Den Teig gut in die Form drücken und die Ränder oben glätten (Rest Teig in Tarteletteförmchen geben oder kühl stellen und am nächsten Tag noch eine Tarte backen). Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen.

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So wenn ihr Zeit habt dann die Form für ca. 10 Minuten in den Tiefkühler stellen.

Backpapier auf den Tarteboden legen und mit Hülsenfrüchten (Linsen, ich nehme auch öfters Couscous…) füllen.

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Die Form in den vorgeheizten Ofen bei 180°C (Ober/Unterhitze) geben und ca. 10 Minuten blind backen. Dann die Hülsenfrüchte und das Backpapier wegnehmen und weitere 10-15 Minuten lang backen.  Auskühlen lassen und dann vorsichtig aus der Form heben.

Für die Ganache die Schokolade grob hacken und in eine Schüssel geben. Den Obers mit Zimt und Kardamom aufkochen lassen und über die Schoko gießen. Einige Minuten stehen lassen und dann glatt rühren. Die Ganache in den Tarteboden gießen und verstreichen.

Die Biskotten in den Kaffee+Amaretto  tauchen (beide Seiten kurz) und auf die Ganache geben.

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Für die Creme den Obers mit dem Kaffeepulver (evtl. in etwas Wasser auflösen) und dem Zucker verrühren. Das Ganze dann mit einem Mixer steif schlagen. Die Kaffeecreme in einen Spritzbeutel füllen und schöne Tupfen auf die Tarte dressieren.

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Wenn ihr mögt könnt ihr die Tarte noch mit ein paar Schokokaffeebohnen und Kakaopulver verzieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Geliebte Sünde! Mein très gros gâteau au chocolat mit Himbeer-Schokoganache

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So, Mesdames et Messieurs, und hier kommt meine ultimative Schokoladentorte!

Ein Stückchen Glück für alle Schokofans würde ich mal sagen!

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C’est mon très gros gâteau au chocolat!

Schoko, schoko, schokoladig! ❤  Mit einem Hauch von Himbeere!

So muss eine Schokotorte schmecken.  Ein saftiger Schokoteig umhüllt von einer cremigen Himbeer-Schokoganache. Ein Traum!

Ich liebe diese Torte, weil sie unglaublich saftig ist und nicht zu süß. Ich finde die Himbeer-Ganache macht die Torte perfekt!

Mit dieser Torte schwebt man eindeutig im siebten Schokihimmel!

Also falls ihr mal eine Schokotorte für einen lieben Menschen zum Geburtstag zaubern möchtet oder ihr einfach nur so eurer Familie mit einer schokoladigen Köstlichkeit eine große Freude bereiten wollt…. dann probiert doch mal dieses Rezept aus.

Die Zubereitung ist ziemlich einfach, aber man benötigt etwas Zeit dafür. Für den Teig braucht man viele Eiklar (mit den Dottern, die übrig bleiben kann man schön ein Eis zaubern, oder für ein Tiramisu aufheben oder eine leckere Sabayon aufschlagen….) .

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Hier das Rezept dafür:

Zutaten für die Schokoböden:

  • 150 g Butter, weich
  • 200 g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 350 g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 60 g Kakao (ca. 3 EL)
  • 350 ml Milch
  • 10 Eiklar
  • 1 Prise Salz

für die Schoko-Himbeerganache:

  • 400 g Schlagobers
  • 400 g Schokolade
  • 20o g Himbeeren
  • 2 EL Himbeermarmelade

zum Bestreichen (Belag):

  • 2-3 EL Himbeermarmelade
  • 200 g Himbeeren
  • 1-2 EL Orangenlikör
  • frische Beeren zum Garnieren (Himbeeren, Ribisel…)

Zubereitung:

Für den Schokoteig die weiche Butter mit dem Zucker cremig mixen. Das Mehl mit dem Backpulver und dem Kakaopulver vermischen.  Die Mehlmischung langsam, abwechselnd mit der Milch einrühren (nach und nach immer etwas dazugeben, bis eine cremige Masse entsteht).

Die Eiklar mit der Prise Salz steif schlagen und behutsam unterheben.  Die Masse in eine mit Backpapier ausgelegten Springform füllen.

Bei 180°C ca. 1 Stunde lang backen (evtl. mit Folie abdecken, dass es nicht zu dunkel wird) – Stäbchenprobe machen, ob der Teig durchgebacken ist.

Herausnehmen und auf ein Kuchengitter stürzen. Kuchen abkühlen lassen.

Den Kuchen zweimal waagrecht durchschneiden (die drei Böden sollten wenn möglich alle gleich dick sein).

Für die Ganache den Schlagobers aufkochen.  Die Schokolade grob hacken und in eine Schüssel geben. Den aufgekochten Obers über die Schokolade gießen und ca. 5 Minuten stehen lassen. Danach die Masse glatt rühren. Jetzt die Himbeeren und die Himbeermarmelade unterrühren.  Die Ganache vollständig abkühlen lassen  – am besten 2-3 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Die Ganache mit dem Mixer kurz cremig aufschlagen (nicht zu lange mixen, sonst wird es zu fest).

Für den Belag die Himbeeren mit der Himbeermarmelade und dem Orangenlilkör kurz erwärmen.

So jetzt geht’s ans Zusammensetzen. Wir geben den ersten Tortenboden auf einen Teller und darum einen Tortenring. Dann geben wir 1/2 der Himbeermasse darauf und bestreichen damit den Boden. Jetzt etwa 1/4 der Schokoganache daraufstreichen. Den zweiten Schokoboden daraufsetzen. Mit der restlichen Himbeermasse bestreichen und wieder mit 1/4 der Ganache bestreichen. Dann den letzten Boden daraufsetzen.

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Die Torte für eine Stunde im Kühlschrank gut durchziehen lassen. Jetzt die Torte rundum gut mit der übrigen Ganache einstreichen.

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Bon appétit!

Lena

 

 

 

 

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