Zum leckeren Wochenend-Frühstück! Danish mit Marmelade und Marzipan

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danish29Danish = Dänischer Plunder = megaaa lecker! ❤

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Es gibt wieder einmal ein Plunderteig-Gebäck! Diesmal bringe ich euch einen gefüllten Zopf mit. Einen Danish! Kennt ihr dieses Gebäck? Wenn nicht, dann gut aufgepasst! Dieses süße Angelegenheit müsst ihr unbedingt kennen lernen.. Glaubt mir, wenn ihr einmal einen Danish gebacken /gegessen habt, dann stellt ihr euch bald mal wieder in die Küche, um diese Köstlichkeit zu zaubern.

Ja klar, Plunderteig selbst zu machen ist nicht gerade die schnellste und einfachste Sache, aber mit etwas Übung geht auch das ganz schnell von der Hand.  Wir essen dieses Plunderstück gerne zum Frühstück, als Nachtisch oder einfach als Kaffeestück.

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Falls man noch nie selbst Plunderteig hergestellt hat, kann es etwas kompliziert erscheinen, aber keine Angst es erfordert nur etwas Aufmerksamkeit und Geduld. Der einzige Unterschied zum Blätterteig ist ja, dass noch zusätzlich Germ verwendet wird. Ansonsten braucht dieser Teig viel Hingabe beim Kneten, Ausrollen und Falten. Nur so gelingt euch der Plunderteig perfekt und er geht später herrlich auf. Ihr müsst einige Stunden einplanen, da der Teig immer wieder im Kühlschrank ruhen muss. Ich habe versucht mit meinen Bildern euch die Zubereitung so einfach wie möglich zu erklären.

Ich hoffe, ihr findet meine Anleitung hilfreich und traut euch auch an die Herstellung eures eigenen Plunderteigs heran. (Im äußersten Notfall könnt ihr den Danish auch mit gekauften Teig machen – aber nur im Notfall, meine Lieben!)

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Also den selbstgemachten Teig hätten wir dann mal! Dann brauchen wir nur noch wirklich gute Marmelade und Marzipan für die herrliche Füllung.

Selbstgemachte Danish zum Frühstück, zum Brunch oder zum Nachmittagskaffee….. Ich glaub es gibt doch nichts Schöneres am Wochenende! Ihr könnt den Teig fertig gefaltet einfach im Kühlschrank lagern und am Morgen dann den Danish formen und backen. Falls euch das am frühen Morgen auch etwas zu viel Arbeit ist dann formt den Danish fix fertig, deckt ihn ab und stellt ihn bis in der Früh in den Kühlschrank. Dann braucht ihr ihn einfach nur mehr in den Ofen schieben.

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Während ihr dann den Frühstückstisch deckt, backt euer Danish fröhlich dahin und kommen dann gleich auf den gedeckten Tisch. Ach, das gibt oberglückliche Familiengesichter!

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Das gedeckte Tisch wartet…..

Hier das Rezept: 

Für den Plunderteig: (ergibt 2 Zöpfe)

  • 520-550 g Mehl
  • 7 g Trockengerm
  • 50 g Zucker
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Kardamom, gemahlen
  • etwas Zitronenabrieb
  • 125 ml warmes Wasser
  • 280 ml Milch
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • 1 Ei
  • 250 g Butter

Für die Füllung: 

  • 6-8  EL Marmelade (ich nehme gerne Zwetschke oder Heidelbeere)
  • 250 g Marzipan
  • 50 g weiche Butter
  • 1 Eiklar
  • 1 Eiklar zum Bestreichen

Zubereitung:

Das Mehl, Germ, Zucker, Kardamom und Salz vermischen. Das Wasser mit der Milch, dem Ei, Zitronenabrieb und Vanillemark verschlagen. Dann zum Mehl geben und zu einem glatten Teig verkneten (mit der Küchenmaschine). Dann noch einmal mit der Hand auf einer bemehlten Arbeitsfläche kneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und ca. 15 Minuten in den Kühlschrank legen.

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Die Butter mit etwas Mehl bestäuben und mit einem Nudelholz auf ca. 20×20 cm ausrollen. Dann in Folie wickeln und kühl stellen.

Den gekühlten Germteig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem ca. 20 x 40 cm großen Rechteck ausrollen.

In die Mitte des Teiges die ausgerollte Butter legen.

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Den Teig von beiden Seiten darüberklappen.

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Den Teig am Rand gut zusammendrücken, sodass die Butter vollkommen eingeschlossen ist.

Den Teig nun einmal drehen und gleichmäßig zu einem Rechteck von ca. 20 x 50 cm ausrollen.

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Ein Drittel des Teigrechtecks zur Mitte falten. das gegenüberliegende Drittel auch darüber schlagen.

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Den gefalteten Teig mit etwas Mehl bestäuben, auf ein kleines Blech legen, mit Frischhaltefolie bedecken und ca. 20 Minuten kalt stellen.

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So jetzt müssen wir die letzten beiden Schritte noch dreimal wiederholen. Also dabei immer den Teig einmal drehen, ausrollen, zusammenfalten und kühlen.

Den Teig halbieren. (Jetzt könnt ihr zum Beispiel auch eine Hälfte einpacken und einfrieren)

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Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem ca. 20x35cm großen Rechteck ausrollen. In der Mitte einen Streifen Marmelade auftragen.

Marzipan mit der weichen Butter und dem Eiklar vermixen, bis eine glatte Masse entsteht. Die Hälfte davon auf dem Marmeladestreifen verteilen.

Jetzt die Teigseiten einschneiden (ca. 12 diagonale Streifen – 2 cm). Die Streifen abwechselnd zur Mitte hin einklappen.danish9

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danish12Mit dem Eiklar bestreichen.

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Mit der zweiten Hälfte gleich verfahren oder den Teig einfrieren oder auch im Kühlschrank lagern (für max. 2 Tage).

Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und noch einmal ca. 30 Minuten gehen lassen.

Den Danish bei 190°C ca. 20-25 Minuten backen.

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Etwas auskühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Habt ein wunderbares Wochenende!

Lena ❤

Selbstgebacken ist doch am besten! Kartoffelbrot

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Ich bin in Brotback-Laune! Es gibt doch nichts Besseres als selbstgebackenes Brot zu genießen! Die letzten Tage, Wochen gab es bei uns jede Woche frisches Gebäck aus dem eigenen Ofen. Es geht einfach so schnell und ich kann der Versuchung von frischem Brot nicht widerstehen. Da stell ich mich gerne für ein paar Minuten länger in die Küche und knete mal schnell wieder einen Brotteig zusammen. Die Familie freut sich und der Genuss ist unübertroffen! ❤

Heute hab ich ein tolles Rezept für ein super saftiges und weiches Kartoffelbrot für euch. Dieses Brot gab es bei uns schon seeehr oft und wir lieben es! Besonders lecker mit frischer Butter und Schnittlauch! Ach da schneidet man sich gerne ein, zwei, drei Scheiben mehr ab…..

Die Zubereitung ist ganz einfach und geht auch fix von der Hand. Etwas Zeit müsst ihr nur einplanen, da die Kartoffeln zuerst weich gekocht, gestampft und wieder abgekühlt werden müssen. Dann kommen alle Zutaten zusammen in eine Schüssel und werden zu einem glatten Teig verkneten.

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Ich gebe noch sehr gerne ein paar Leinsamen und Chia Samen mit in den Teig. Von den Chia Samen, auch Suuuper Food genannt, habt ihr ja bestimmt auch schon gehört. Geschmacklich geben diese kleinen Samen nicht wirklich viel her, aber da sie ja so gesund für uns sind, gebe ich sie immer wieder einmal zu Brotteigen, Kuchen, Smoothies, Salaten usw. dazu. Es schaut gut aus und tut uns gut! Also rein mit den Chias!

Ich habe auch schon mehrere Varianten dieses Brotes ausprobiert. Sehr lecker ist auch die Kombination von getrockneten Tomaten und frischem Basilikum und Oliven im Teig. Auch grob gehackte Walnüsse und angeröstete Zwiebeln machen sich sehr gut im Brot. Seid kreativ und probiert eure Lieblingsvariante aus.

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Ab in die eigene Brotbackstube!

Hier das Rezept:

Zutaten (für zwei Brote)

  • 750 g Kartoffeln (geschält und in Stücke geschnitten)
  • 1/2 Würfel Germ (21g)
  • 170 ml lauwarmes Wasser
  • 1 TL Zucker
  • 2 EL Olivenöl
  • 500 g Weizenmehl
  • 200 – 250 g Dinkelmehl
  • 1 EL Salz
  • 2 EL Leinsamen
  • 1 EL Chia  – Samen

Zubereitung:

Die geschälten Kartoffeln in Salzwasser weich garen. Abgießen und zerstampfen. Den Stampf abkühlen lassen (darf nicht mehr heiß sein).

Germ mit dem Wasser und Zucker in einer großen Schüssel verrühren und für ein paar Minuten stehen lassen. Olivenöl unterrühren.

Den Kartoffelstampf mit  den zwei Mehlsorten und Salz zugeben und alles mit dem Knethaken des Rührgerätes zu einem glatten Teig verkneten. Zuerst 2-3 Minuten bei niedriger Stufe kneten, dann die Geschwindigkeit hochfahren und ca. 5 Minuten weiterkneten. Anfangs kommt euch der Teig vielleicht etwas trocken vor, aber je länger ihr ihn knetet, desto weicher wird er. Also keine Bange und kein Wasser hinzugeben.

Zum Schluss noch die Leinsamen und die Chia Samen kurz unterkneten.

Den Teig in eine bemehlte Schüssel geben und mit einem feuchten Tuch abdecken. Den Teig an einem warmen Ort ca. 40 Minuten aufgehen lassen. Das Volumen soll sich verdoppeln

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Den Teig dann auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und in zwei Stücke teilen.

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Den Teig flach drücken und leicht ausrollen (zu einem Rechteck). Den Teig zu einer Rolle aufrollen und mit der Nacht nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.

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Die Brote zugedeckt noch einmal ca. 20 Minuten gehen lassen.

Derweil den Ofen auf 190°C vorheizen.

Die Brote mit etwas Wasser bestreichen und nach Belieben noch mit ein paar Leinsamen und Chia Samen bestreuen. Die Oberfläche einmal länglich ganz leicht einschneiden.

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Die Brote ca. 45-50 Minuten goldbraun backen. Abkühlen lassen.

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Ich serviere dieses saftige und weiche Brote am allerliebsten mit frischer Butter und etwas Schnittlauch oder Kresse. Mhhhhmmmmm! So einfach, so gut!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Knusprig, gut verdrehtes Weißbrot!

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Dieses verdrehte Weißbrot gehört ab sofort zu unserem Lieblingsgebäck! ❤ Ein wirklich einfaches und unkompliziertes Rezept für ein ofenfrisches Brot über Nacht. Ein idealer Begleiter zu Gegrilltem, Suppen und Eintöpfe, oder einfach mit etwas Käse ein Genuss. Der Teig ist wirklich blitzschnell gemacht und kommt dann für mindestens 10-12 Stunden (am besten über Nacht) in den Kühlschrank.

Durch die lange Gärzeit  wird die Stärke in Zucker umgewandelt. Das verlangsamt das Austrocknen des Brotes und sorgt für die schön gebräunte Kruste. Dieses Brot kommt mit besonders wenig Germ aus, dadurch werden die natürlichen Aromen und der intensive Geschmack verstärkt.

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Dieses baguetteähnliche Brot stammt ursprünglich aus der Schweiz und eine Besonderheit ist die Drehung im Brot.  Den Germteig habe ich, wie es auch das Rezept vorschreibt, am Abend vorher ganz schnell hergestellt. Der fertige Hefeklops wanderte dann gut verpackt in seiner Schüssel über Nacht in den Kühlschrank. Während ich in aller Ruhe schlummere, geht der Teig schön auf…..

Am darauffolgenden Morgen, habe ich mich dann langsam ans Werk gemacht. Ganz vorsichtig und ohne den Teig zu kneten, formte ich in ganz schnell 2 Brotlaibe, drehte sie jeweils 2 – 3 mal in sich selbst und platzierte sie auf dem Backblech. So, meine Arbeit war dann mal getan, jetzt musste ich nur noch etwas warten….. So nach ca. 30 Minuten hatte ich wohlduftende, knusprige Brote auf meiner Arbeitsplatte liegen. Die „Arbeit“ hatte sich gelohnt! pain7

Also, probiert es doch mal selbst aus und überzeugt euch!

Hier das Rezept:

Zutaten (für 2 Brote):

  • 500 g Weizenmehl
  • 1 1/2 TL Salz
  • 10 g Germ
  • 300 ml kaltes Wasser
  • 1 Prise Zucker

Zubereitung:

Das Mehl mit dem Salz und Zucker in einer großen Schüssel vermischen. Germ mit dem Wasser glatt rühren und dann zum Mehl geben. Alles zu einem glatten Teig kneten. Den Teig zugedeckt über Nacht (mind. 10-12 Stunden) gehen lassen.

pain8 Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben (nicht durchkneten!). Den Teig in zwei Stücke teilen und zu länglichen Strängen ziehen. Die Stränge 3-4 mal ineinander verdrehen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.So bekommt der Teig mehr Spannung und wird in sich fluffig und elastisch. Die Brote nicht mehr gehen lassen.

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Sofort im vorgeheizten Rohr auf mittlerer Höhe backen. Ca. 15 Minuten bei 240°C, dann die Temperatur auf 220°C reduzieren und etwa weitere 10 Minuten backen (je nach gewünschter Bräunung). Die Brote auskühlen lassen und genießen!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Runde Glücklichmacher! Krapfen mit Marillenmarmelade

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So meine Lieben, fragt ihr euch wo ich die letzten Tage gesteckt hab. Ich verrate es euch: im Bett! Ja mich hatte es erwischt. Der grippale Infekt hatte zugeschlagen. Also hieß es schön brav im Bett bleiben und ausruuuuuhen. Na so schlecht war es gar nicht. Ich durfte den ganzen Tag meine Lieblingsserien und Filme schauen und mein Liebster hat sich bezaubernd um mich gekümmert. Jede Menge Tee, Suppe, liebevoll geschnittene Apfelstückchen wurden mir ans Bett gebracht. Ja da konnte ich mich ja eigentlich nicht beklagen, außer dass mir alles weh tat. So aber genug gejammert, mir geht’s wieder guuut! Und zur Feier des Tages habe ich euch ein tolles Rezept mitgebracht.

Sie sind rund, samtweich, gut gefüllt und man möchte einfach nur sofort reinbeißen!  Es ist wieder Krapfenzeit! Juuuuhu!

Liebt ihr Krapfen auch so sehr wie ich? Jedes Jahr um die Faschingszeit werden bei uns daheim Krapfen gebacken. Das gehört einfach dazu! ❤ Selbstgemachte Krapfen sind einfach tausendmal besser als die gekauften runden Dinger. Meine Familie liebt meine Krapfen. Da bleibt nach einem Tag kein einziges Stück mehr übrig. Und das ist auch gut so, denn ganz frisch sind sie ja am allerbesten.

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Ich erinnere mich noch gut, wie meine liebe Uroma für uns Krapfen gebacken hat. Ach das werde ich niemals vergessen und diese Tradition wird jedes Jahr weitergeführt. Krapfen kann man ja auch öfters im Jahr genießen. Da muss ja eigentlich gar nicht Fasching sein…..

So Krapfen backen ist ganz einfach! Wir bereiten einen feinen Germteig zu, den wir dann zu glatten, runden Kugeln formen. Damit die schönen weißen „Randeln“ richtig gelingen, muss die Temperatur des Öles optimal sein. Ist es zu kalt, saugen sich die Krapfen voll mit Fett; ist es zu heiß, werden sie außen zu dunkel und backen nicht ganz durch. Die Temperatur könnt ihr ganz einfach mit einem Frittier-Thermometer kontrollieren. Falls euch die Randeln nicht optimal gelingen ist es auch nicht schlimm. Schmecken tun die Krapfen auch ohne Randeln grandios.

 

Außen leicht knusprig, innen fluffig, mmmmhhm da brauch ich euch wohl nicht verraten, wie viele der 15 Stück noch am selben Tag weg waren (zur Verteidigung, ein Krapfen kommt auf maximal 4 Bissen).

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Also meine Lieben, ran ans Krapfen backen!

Hier das Rezept:

Zutaten: (für ca. 15 Stück)

  • 200 ml Milch
  • 1 Würfel Germ
  • 500 – 550 g Mehl
  • 2 Eier
  • 2 Eidotter
  • 60 g Zucker
  • Mark 1 Vanilleschote
  • Abrieb 1/2 Bio Zitrone
  • 50 g weiche Butter
  • 2 EL Rum
  • ca. 250 g gute Marillenmarmelade
  • Öl zum Herausbacken

Zubereitung:

  1. Zuerst bereiten wir einen Vorteig zu. Dafür die Milch lauwarm erwärmen und die Germ darin auflösen. 1 TL Zucker und 100 g Mehl unterrühren, dass ein dickflüssiger Brei ensteht. Mit Frischhaltefolie abdecken und ca. 15 Minuten gehen lassen.
  2. In der Zwischenzeit die Eier, die Eidotter und den Zucker dickschaumig aufschlagen (ca. 5 Minuten). Vanillemark, Zitronenabrieb, die weiche Butter in Stückchen und den Rum untermixen. Das restliche Mehl (400 g) und den aufgegangen Vorteig zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Bei Bedarf noch etwas Mehl zugeben. Den Teig in eine leicht bemehlte große Schüssel geben und mindestens 1 Stunde aufgehen lassen.
  3. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und zu einem Strang formen. Dann in ca. 15 gleich große Portionen teilen. Jede Portion zu einer Kugel formen und auf der Arbeitsfläche mit einer ständigen Drehbewegung glatt und rund schleifen.
  4. Die Teigkugeln auf ein bemehltes Blech setzen mit einem Geschirrtuch abdecken und noch einmal ca. 30-40 Minuten gehen lassen.krapfen4
  5. In einem großen Topf Öl erhitzen, bis an einem hineingetauchten Holzlöffel Bläschen aufsteigen. Ihr könnt die Temperatur auch mit einem Thermometer messen. Es sollte 160°-170°C heiß sein.  Das Öl soll so hoch sein, dass die Krapfen schwimmend ausgebacken werden können.
  6. Die Krapfen jetzt portionsweise mit der Oberseite nach unten ins heiße Öl setzen und mit einem Deckel abdecken. Nach ca. 1 – 1 1/2 Minuten, wenn die Unterseite schon schön hellbraun ist, die Krapfen umdrehen (ich mache das mit zwei Holzstäbchen). Auf der zweiten Seite eine weitere Minute backen. Die Krapfen mit einem Schaumlöffel herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
  7. Wenn alle Krapfen gebacken sind, die Marmelade in einen Spritzbeutel mit einer langen, dünnen Tülle füllen und in die noch warmen Krapfen spritzen (ich bin da immer sehr großzügig, denn man möchte doch in einen gut gefüllten Krapfen beißen).krapfen6
  8. Die Krapfen abkühlen lassen, mit Staubzucker besieben und am besten noch ganz frisch servieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lasst es krapfen!

Lena ❤

 

Knusprig, köstliches Backwerk! Französische Zimtbrötchen

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Zurück aus dem Frankreich-Urlaub geb ich zu, dass mir die täglichen Croissants und Pains au chocolat schon fehlen. Die Franzosen sind in dieser Hinsicht ja wahre Götter der Backkunst. Gut, dass ich nicht in Frankreich lebe und jeden Tag in die Versuchung kommen würde mir solche Köstlichkeiten zu gönnen. Da bleib ich dann lieber bei meinem gesunden Vollkornbrötchen. Na gut, hin und wieder darf es dann auch so ein buttriges Gebäck sein.

Ich habe für meine Liebsten herrliche Zimtbrötchen gebacken. Der Teig dafür wird ähnlich wie ein Blätterteig hergestellt, nur dass die Butter in einen Germteig eingearbeitet wird. Ich habe hier eine ganz schnelle Variante gebacken. Gute Brötchen sollten eine knusprige Kruste mit Karamellschicht haben, ein Zeichen dafür, dass die Brötchen ausreichend lange gebacken wurden.

Keine Angst, für diesen selbstgemachten Teig brauchen wir keine Ewigkeit. Im Gegenteil es geht recht schnell von der Hand. Zuerst wird einmal ein einfacher Germteig zubereitet. In diesem Teig wird nun kalte Butter eingearbeitet, einmal zusammengeschlagen und kühl gestellt. Dann wird der Teig auch schon ausgerollt, mit Zimtzucker bestreut und zu einer Rolle aufgerollt. So nur noch in Scheiben scheiben und mit einem Kochlöffel nach Belieben eindrücken und schön in Form bringen.

Backen und einfach genießen! Noch eine Tasse Tee oder Kaffee dazu…ach so lässt es sich gut leben.

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Lust auf diese knusprigen Zimtbrötchen bekommen?

Hier das Rezept:

Zutaten: (für ca. 12-14 Stück)

  • 1/2 Würfel Germ
  • 125 ml Milch
  • 250 g Mehl
  • 80 g Zucker
  • 125 g kalte Butter
  • 1 Eidotter
  • 1 Prise Salz
  • 2 TL Zimt, gemahlen
  • 1 Eidotter + Milch zum Bestreichen

Zubereitung:

Die Milch lauwarm erwärmen, 25 g Zucker und 25 g von der Butter darin schmelzen. Germ in der Milch auflösen.

Mehl und Salz in einer großen Schüssel vermischen. Mit der Milchmischung und dem Eidotter zu einem glatten Teig verkneten. Zugedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen. Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zum Rechteck ausrollen (ca. 25×30 cm).

80 g Butter in dünne Scheiben schneiden und auf einer Teighälfte verteilen.

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Zweite Teighälfte darüber klappen, an den Rändern festdrücken.

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Erneut zu einem Rechteck (ca. 30×40 cm) ausrollen. Teigplatte von den Schmalseiten her zu einem Drittel überklappen und in Folie gewickelt 30 Minuten kühl stellen.

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Übrigen Zucker und Zimt vermischen.

Teigplatte nochmals zu einem Rechteck (ca. 30×40 cm) ausrollen. Übrige Butter schmelzen, Teigplatte damit bestreichen und mit dem Zimtzucker bestreuen.

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Längs aufrollen und in Scheiben schneiden. Jede Scheibe mit einem Holzlöffelstiel mittig von oben so eindrücken, dass die Schnittkanten sich etwas aufwölben. 15 Minuten in den Tiefkühler stellen.

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Die Zimtbrötchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, mit etwas verquirlten Dotter+Milch bestreichen und mit etwas Zimtzucker bestreuen. Die Brötchen bei 200°C ca. 15-18  Minuten goldbraun backen.

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Bon appétit, meine Lieben!

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Lena ❤

 

 

Zopf-Liebe! Brioche-Striezel mit Bratapfel-Cranberry-Marmelade

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Heute ist Allerheiligen und da gibt es bei uns ganz traditionell jedes Jahr einen Striezel. Natürlich selbst gezaubert mit ganz viel Liebe und Gefühl. ❤ Der gehört einfach dazu! Ohne einen Striezel geht’s einfach nicht finde ich.  Wie seht ihr das? Gibt es bei euch auch immer einen leckeren Striezel zu Allerheiligen?

Früher bekam man ihn ja immer von den Taufpaten geschenkt aber da ich ja jetzt schon groooß bin, backe ich mir meinen Striezi selbst. Wie ihr ja schon mitbekommen habt, liebe ich Germteiggebäcke und einem schönen Striezel kann ich sowieso nie widerstehen. Außen leicht knusprig und innen schön weich und buttrig. Dann noch mit Butter und meiner selbstgemachten Marmelade bestreichen und der Genuss ist perfekt!

Falls ihr noch nie einen Striezel selbst gemacht habt, keine Angst! Es ist total simpel und geht schnell von der Hand. Wir machen einen einfachen, feinen Briocheteig, den wir nach dem Gehen zu sechs Strängen formen und dann miteinander zu einem Zopf verflechten. Das Flechten erscheint vielleicht etwas kompliziert, aber es ist ein ganz einfacher Ablauf dahinter. Also am Flechten kanns nicht scheitern!

Die Marmelade habe ich heute spontan dazu gezaubert, da Mama frische Cranberries nach Hause gebracht hat und ich sofort etwas damit machen wollte. Die Kombination mit Äpfeln und Zimt ist einfach wunderbar für die Jahreszeit und ein toller Begleiter für meinen Striezi.

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So ich streich mir jetzt mal meinen Striezel und genieß den Tag!

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für den Briocheteig:

  • 500 – 550 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Butter
  • 200 ml Milch
  • 80 g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1 Würfel Germ
  • 1 Ei
  • 3 Eidotter
  • 1/2 Bio-Zitrone, Abrieb (nach Belieben)
  • 1 Ei zum Bestreichen
  • eine Handvoll Mandelblättchen, zum Bestreuen
  • eine Handvoll Hagelzucker, zum Bestreuen

Für die Marmelade (2 Gläser):

  • 800 g Äpfel, geschält und gewürfelt
  • 1 Handvoll frische Cranberries
  • 2 EL Zucker
  • 1 Bio-Orange, Saft und etwas Abrieb
  • 2 TL Zimt
  • 300 g Gelierzucker (2:1)
  • 2 EL Rum
  • 1 EL Honig

Zubereitung:

Für den Briochteig

Das Mehl mit dem Salz in eine große Schüssel geben. Die Butter zerlassen, Milch, Zucker, Vanillezucker, Zitronenabrieb, Germ und Eier (und Dotter)  unter die lauwarme Flüssigkeit rühren. Dann das Mehl mit den flüssigen Zutaten gut verkneten (am besten mit der Küchenmaschine). Dann den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und noch einmal mit den Händen zu einer glatten Kugel kneten. Den Teig zurück in die leicht befettete Schüssel geben und zugedeckt ca. 50-60  gehen lassen.

Den aufgegangen Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, zu einem Rechteck flach drücken und dieses in 6 gleich große Stücke teilen.

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Diese zu Strängen formen (einfach in die Länge ziehen). Die Enden sollten etwas dünner sein und zusammengedrückt.

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So jetzt geht’s ans Striezel flechten!

Wir nehmen zuerst den zweit äußersten Strang von rechts und legen ihn über alle Stränge. Dann nehmen wir den äußersten Strang von rechts und legen ihn über zwei Stränge (also in die Mitte). Das wiederholen wir mit der linken Seite. Also zweit äußersten Strang von links über alle Stränge und äußersten Strang von links über zwei Stränge.

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Diesen Vorgang so oft wiederholen, bis der Striezel fertig geflochten ist. Die Enden umklappen und unter den Striezel legen. Den Striezel nun vorsichtig auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.

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Den Striezel nochmals zugedeckt ca. 30 Minuten lang gehen lassen.

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Den aufgegangen Striezel mit verquirltem Ei bestreichen und mit Mandelblättchen und Hagelzucker bestreuen.

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Den Striezel bei 170°C ca. 40-45 Minuten lang backen. Er soll schön goldbraun sein. Abkühlen lassen und in Stücke schneiden.

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Für die Marmelade

Den Zucker in einer großen Pfanne leicht bräunen lassen. Die Äpfel und die Cranberries zugeben und bei geringer Hitze karamellisieren lassen. Mit dem Zimt bestäuben und mit Orangensaft und Abrieb verfeinern. Jetzt den Gelierzucker, Rum und Honig zugeben. Alles mischen und unter Rühren ca. 5 Minuten leicht sprudelnd köcheln lassen.

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Die Marmelade in Gläser abfüllen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Ich wünsche euch ein schönes und leckeres Allerheiligen!

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Lena ❤