Süsse Mehlspeisenküche! Buchteln mit Ingwer-Marillen und Vanille-Kardamom-Sauce

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Buchteln – ein Klassiker in der süßen Mehlspeisenküche! ❤

Meine liebe Uroma war schon eine wahre Meisterin im Buchteln backen und hat ihre Liebe zu diesem Handwerk an meine Mama und mich weitergegeben. Meine Familie ist ganz verrückt nach guten, fluffigen Buchteln und die Prachtstücke sind immer gern am Kaffeetisch gesehen!

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Ein altmodisches Rezept, das aber bis heute nichts an Schönheit verloren hat.

Diese neue Variante mit den pochierten Ingwer-Marillen und der Vanille-Kardamom-Sauce wird euren Geist und Gaumen verzaubern.

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Klassisch werden bei uns die Buchteln aber auch mit guter Marillenmarmelade gefüllt und gebacken (mein Bruder und mein Papa mögen auch die gefüllte Variante mit Nutella sehr gerne). Also füllt die Buchteln nach Lust und Laune oder gebt unter den Buchteln eine aromatische Obstschicht.

Aber eins ist bei uns immer am Start: eine gute Vanillesauce! Mit oder ohne Kardamom ist euch überlassen – cremig und aromatisch soll sie sein.

Für diesen süßen Zauber hab ich am Wochenende zum ersten Mal mein neues Gmundner Geschirr ausgepackt. Meine Familie und ich sind wieder einmal hin und weg und unser Kaffeetisch erstrahlt im neuen blumigen Glanz.

Meine liebe Schwägerin Sandra und ich sind ganz verliebt in das Streublumen Design und schlürfen ab sofort unseren täglichen Kaffee aus der hübschen Cappuccino-Tasse. So kann der Tag nur gut und blumig starten!

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So wie die Buchteln ein Klassiker in der Mehlspeisenküche sind , so sind die Streublumen ein wahrer Klassiker in der Keramikwelt von Gmundner! Also wie ihr seht, haben sich heute zwei bezaubernde österreichische Klassiker vereint und ein wunderbares Zusammenspiel am Tisch ist entstanden.

Ich hab mich ja ganz besonders in den Streublumen Krug verguckt und würde diesen am liebsten gar nicht mehr aus meinen Händen geben. Man kann ihn wunderbar als hübsche Blumenvase benutzen oder auch für die Vanillesauce ist der Krug einfach perfekt.

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Bei mir befinden sich ja immer (wirklich immer) hübsche Blümchen am Esstisch. Einfach weil ich’s so schön find und es mich glücklich macht!

Und jetzt darf ich meinen Liebsten auch noch Kaffee und Kuchen auf Blümchen-Geschirr servieren. Was für ein Glück!

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Lasst uns buchteln!

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für die Buchteln: 

  • 5oo g Weizenmehl
  • 30 g Germ
  • 100 g Butter
  • 250 ml Milch
  • 80 g Zucker
  • 2 Eier
  • Abrieb 1/2 Bio Zitrone
  • 1/2 TL Vanille, gemahlen
  • eine Prise Salz
  • Butter für die Form und zum Bestreichen

Für die Marillen:

  • 20 Marillen
  • 1 EL fein geschnittener Ingwer
  • 200 g Zucker
  • 200 ml Wasser
  • 2-3 Thymianzweige, Blättchen abgezupft
  • 1/4 TL Vanille, gemahlen

Für die Vanille-Kardamom-Sauce:

  • 500 ml Milch
  • 2 Eidotter
  • 2-3 TL Maizena
  • 60 g Zucker
  • 1 TL Vanille, gemahlen
  • 3 Kardamomkapseln

Zubereitung:

Buchteln

  1. Mehl in eine große Rührschüssel geben.
  2. Butter schmelzen, Milch zugeben und lauwarm erhitzen. Germ darin auflösen.
  3. Milchmischung, Eier, Zucker, Vanille, Zitronenabrieb und Salz zum Mehl geben.
  4. Zu einem glatten, geschmeidigen Teig abschlagen (nach Bedarf noch ein bisschen Mehl zugeben).
  5. Den Teig auf einer Arbeitsfläche noch einmal mit den Händen durchkneten.
  6. Den Teig zugedeckt ca. 40-50 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Marillen

  1. Wasser mit Zucker und Ingwer aufkochen lassen und 5 Minuten leicht köcheln.
  2. Marillen halbieren und entkernen. Marillen mit Vanille und Thymian in den heißen Sirup legen und 10-15 Minuten ziehen lassen.
  3. Abkühlen lassen.
  4. Eine große Form (oder zwei kleinere) mit Butter ausstreichen und die Marillen aus dem Sud heben und am Boden verteilen.

Buchteln formen und backen

  1. Den Teig auf eine Arbeitsfläche stürzen und in Portionen von je ca. 50 g aufteilen. Diese zu runden Bällchen formen und auf die Marillen in die Form setzen.
  2. Erneut ca. 20 Minuten gehen lassen.
  3. Die Buchteln mit flüssiger Butter bestreichen und bei 180°C ca. 40 Minuten lang backen, bis sie schön goldgelb sind.
  4. Etwas abkühlen lassen und vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Sauce

  1. Milch mit den Kardamomkapseln und Vanille in einem Topf erwärmen, etwas ziehen lassen und aufkochen.
  2. Eidotter mit Zucker und Maizena cremig verrühren. Sobald die Milch aufgekocht ist, die Eidottermischung unterrühren.
  3. Unter ständigem Rühren so lange erwärmen, bis die Sauce eine cremige Konsistenz hat.
  4. Die Buchteln noch warm mit der Sauce servieren.

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Habt ein schönes, süßes Wochenende! ❤

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Duftend, würzig, gut! Bärlauchbrot

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Bärlauch – ihr wisst ja, dass wir diesen wilden Knoblauch einfach lieben! ❤

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In duftendem Brot passt er wunderbar zu einem frischen Frühlingssalat. Nur mit etwas guter Butter bestrichen, genießen wir dieses saftige Brot am allerliebsten.

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Das lange Pfingstwochenende steht vor der Tür und bin ja schon voller Vorfreude auf ein paar sonnige Stunden im Garten. Ich bin ja schon ganz aufgeregt und freu mich wie ein kleines Kind, dass ich die freien Tage bei meiner Familie daheim verbringen kann. Wir haben uns endlich einen wundervollen Hängesessel zugelegt und ich warte schon ungeduldig darauf, dass ich es mir darin gemütlich machen kann. Also hoffentlich, liebes Wetter – werde schön!

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Zu einem richtig schönen Pfingstwochenende gehören natürlich auch richtig schöne Pfingstrosen. Ich bin ja immer ganz verzaubert, wenn ich im Garten meiner Schwiegerfamilie herumspaziere und Pfingstrosen pflücken kann. Diese herrlich duftenden Blumen erfreuen mein Herz und machen mich glücklich.

Eine echte Gute-Laune-Blumenfreude! ❤

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Das lange Wochenende ist perfekt um Gäste einzuladen und um köstliche Stunden mit den Liebsten zu verbringen. Da kommt bei mir dieses aromatische Brot nur zu gerne auf den Tisch und verzaubert uns mit seinen würzigen Geschmack.

Dazu gibt’s nur ein bisschen Butter, einen leichten Salat und vielleicht noch ein (oder zwei) Gläschen Holunderspritzer  – so leicht kann man und glücklich machen!

Schnappt euch noch schnell einen Bund Bärlauch und ab in die Brotbackstube!

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Hier das Rezept:

Zutaten: 

  • 400 g Weizenmehl
  • 100-150 g helles Dinkelmehl
  • ½ Würfel Germ
  • 1 EL Zucker
  • 2 TL Salz
  • 50 ml Olivenöl
  • 300 ml Wasser, lauwarm
  • Eine große Handvoll Bärlauch

Zubereitung:

  1. Die beiden Mehlsorten mit Salz und Zucker in einer großen Rührschüssel vermengen.
  2. Germ im lauwarmen Wasser auflösen und mit dem Olivenöl zum Mehl geben.
  3. Zu einem glatten Teig verkneten (falls der Teig zu klebrig ist , einfach etwas mehr Mehl zugeben).
  4. Zugedeckt mindestens 30 Minuten gehen lassen.
  5. Bärlauch in feine Streifen schneiden und unter den Teig kneten.
  6. Den Teig zu einem länglichen Laib formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
  7. Zugedeckt noch einmal 30 Minuten gehen lassen.
  8. Das Brot mit etwas Wasser bestreichen, mit grobem  Meersalz und etwas Mehl bestäuben.
  9. Im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 40 Minuten lang backen.
  10. Auskühlen lassen, in Scheiben schneiden und genießen!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Edles Knusperglück! Flammkuchen mit Ziegenfrischkäse, Räucherfischen, Äpfeln und Lauch

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Es ist wieder einmal Flammkuchen-Zeit!

Ach wie ich es liiiiebe, diesen Satz sagen zu können. Mittlerweile hat meine Familie schon eine ganze Weile mit Flammkuchen verbracht. Knusprig und mit lauter guten Sachen belegt… jaaa so lieben wir den Klassiker aus Frankreich!

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Flammkuchen ist immer wieder ein perfektes Familienessen (oder wenn Freunde zu Besuch sind). Schnell verzaubert der knusprige und gut belegte Teigfladen jeden lieben Menschen. Na da ist es kein Wunder, dass der dünne Knusperkuchen ziemlich oft in meinen Ofen wandert. Immer wieder neu und anders belegt und immer wieder suuuuper lecker!

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Die Grundlage des Flammkuchens ist ein dünn ausgerollter Germteig. Diesmal hab ich den Teig zur Hälfte mit Buchweizenmehl gebacken. Ich finde, das gibt noch einen besseren Geschmack. Ihr könnt aber natürlich auch nur Weizenmehl oder die Hälfte durch Roggenmehl ersetzen.

Dieser Flammkuchen wird mit mildem Ziegenfrischkäse bestrichen, mit dünnen Apfelscheiben, Fenchel und Lauch belegt. Mit Salz, Pfeffer gewürzt und mit frischen Kräutern verfeinert. Dann wird der belegte Fladen bei starker Hitze für kurze Zeit im Ofen gebacken.

So nach dem Backen kommen noch unsere guten Räucherfische drauf. Et voilà fertig ist diese knusprige Köstlichkeit!

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Ran ans Knuspern!

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4 Flammkuchen)

Für den Teig:

  • 200 g Weizenmehl
  • 180 g Buchweizenmehl
  • ca. 180-200 ml Wasser
  • 20 g Germ
  • 2 EL Olivenöl
  • 1/2 TL Salz

zum Bestreichen:

  • 150 g Ziegenfrischkäse
  • 100 g Crème fraîche
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 1 TL Honig
  • etwas Thymian

zum Belegen:

  • 200 g Räucherlachs (Bio-Qualität)
  • 150 g Räucherforellenfilet
  • 2 Äpfel
  • 1 kleine Fenchelknolle
  • 1 Lauchstange
  • Zitronensaft
  • etwas frischer Dill, nach Belieben
  • etwas Kren, nach Belieben

Knoblauchöl:

  • 50 ml Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz

Zubereitung:

Für den Teig

  1. Beide Mehlsorten mit Salz mischen.
  2. Circa 200 ml lauwarmes Wasser mit Germ verrühren und mit Olivenöl nach und nach dazugeben und mit den Knethaken des Handrührgeräts/der Küchenmaschine unterkneten.
  3. Dann am besten von Hand weitere 2-3 Minuten kräftig zu einem glatten, elastischen Teig verkneten.
  4. Den Teig in eine mit Mehl ausgestäubte Schüssel geben und mit einem Geschirrtuch abgedeckt 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
  5. Den Teig in vier Stücke teilen und nacheinander auf einer bemehlten Arbeitsflüche zu einem dünnen Fladen ausrollen und den ausgerollten Teig auf Backpapier geben.

Für den Belag

  1. Ziegenfrischkäse mit Crème fraîche, Honig, Salz, Pfeffer und Thymian verrühren.
  2. Die Teigfladen mit je 2 EL davon bestreichen.
  3. Die Äpfel in ganz dünne Scheiben schneiden und mit etwas Zitronensaft beträufeln. Den Fenchel und den Lauch auch in dünne Scheiben schneiden. Auf den Teigfladen verteilen.
  4. Olivenöl mit gehacktem Knoblauch und etwas Salz verrühren und die Teigränder damit bepinseln (mit dem zweiten/dritten/vierten Flammkuchen genauso verfahren. Wer zwei Bleche hat kann auch beides schon gleichzeitig vorbereiten).
  5. Den Flammkuchen bei 200°C ca. 12 Minuten knusprig backen.
  6. Nach dem Backen sofort mit Lachs und den Räucheforellenfilets belegen. Etwas Kren darauf verteilen und noch mit etwas Fleur de Sel, frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer und Dill bestreuen.

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Wer mag, träufelt noch ein bisschen Olivenöl darüber und dann heißt es reinbeißen und genießen!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oh du süsser Winter! Germknödel mit Vanillesauce

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Der lang ersehnte Schnee ist endlich da und es ist kalt, kalt, kalt! Ja der Winter hat zugeschlagen und lässt uns ganz schön zittern. Ich liebe es ja, wenn draußen frostige Temperaturen herrschen und ich mich schön in meine Kuscheldecke einwickeln kann. ❤

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So und weil es so schön kalt ist, kommen diese warmen Germknödel gerade richtig auf unsere Teller. Germknödel sind bei uns im Winter immer wieder gerne gesehen. Als wir vor einigen Jahren in unseren jährlichen Skiurlaub gefahren sind, freute sich die kleine Lena immer schon auf das tägliche Essen in der Skihütte. Und was bestellte ich mir da am Liebsten: Germknödel!  Klar waren diese Knödel nicht selbstgemacht, aber zufrieden und vor allem fit für die Piste haben die Knödel mich allemal gemacht.

Germknödel werden traditionell mit zerlassener Butter serviert. Wir bevorzugen allerdings die Variante mit reichlich Vanillesauce. Und nicht vergessen: eine große Portion Mohn-Zuckergemisch….mmmmmh!

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Selbst gemachte Germknödel sind ein wahrer Mehlspeisengenuss…. und ganz nebenbei weit weniger Arbeit, als man annimmt.

Ein bisschen Arbeitszeit und etwas Geduld beim Aufgehen des Germteiges ist gefragt. Schon haben wir den Skiihüttenklassiker schlechthin am Teller. Ein fluffiger und kööööstlicher Knödel! Und vor allem besser als alles, was ihr irgendwo im Kühlregal finden könntet. Also ran an die Germknödel!

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Na auch in Knödellaune?

Hier das Rezept:

Zutaten: (für etwa 8-10 Knödel)

Für die Knödel:

  • 1/2 Würfel Germ
  • 220 ml Milch, lauwarm
  • 450 g Mehl
  • 1/4 TL Salz
  • 50 g Staubzucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1 Ei
  • 60 g weiche Butter
  • Schale 1/2 Bio Zitrone

zum Füllen:

  • 1/2 Glas Powidl

zum Bestreuen:

  • 150 g Mohn
  • etwa 80 g Staubzucker

Für die Vanillesauce:

  • 3 Eidotter
  • 400-500 ml Milch
  • 1 EL Maizena
  • 2 EL Zucker
  • Mark 1 Vanillschote
  • 1 EL Amaretto (nach Belieben)

Zubereitung:

Knödelteig

  1. Germ zerbröseln und mit der lauwarmen Milch verrühren. Mit etwa 150 g vom Mehl vermengen.
  2. Das Damplf etwa 20 Minuten gehen lassen.
  3. In der Zwischenzeit das Ei mit dem Zucker, Vanillezucker, Zitronenschale und Sals schaumig rühren.
  4. Mit dem Dampfl und dem restlichen Mehl gut vermengen.
  5. Die weiche Butter unterkneten (evtl. noch etwas Mehl untermengen).
  6. Den Teig mindestens 30 Minuten gehen lassen.

Jetzt geht’s ans Formen

  1. Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck (ca. 20x30cm) ausrollen.
  2. Ca. 8-10 Quadrate schneiden, jeweils mit 1 gehäuften Teelöffel füllen.
  3. Die Teigränder mit Wasser bestreichen und die Ränder gut zusammendrücken.
  4. Teigstücke zu Knödel formen. Mit der Naht nach unten auf ein leicht bemehltes Blech legen und mit einen Küchentuch abdecken.
  5. Knödel mindestens 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Jetzt geht’s ans Kochen/Dämpfe

Möglichkeit 1:

  1. In einem großen Kochtopf reichlich gesalzenes Wasser aufkochen. Hitze etwas reduzieren.
  2. Knödel nahe dem Siedepunkt in mehrern Etappen (nicht mehr als 3-4 Knödel in einem Topf) einlegen. Mit fast geschlossenem Deckel bei geringer Hitze ca. 7-9 Minuten garen.
  3. Knödel umdrehen und weitere 5-6 Minuten garen.
  4. Germknödel mit einem Lochschöpfer aus dem Wasser heben, gut abtropfen und sofort mit einem Holzspieß einige Male einstechen (so verhindern wir, dass die Knödel zusammenfallen).

Möglichkeit 2:

  1. Die Knödel ab in den Dampfgarer bei 100°C für ca. 20 Minuten.

Für die Sauce

  1. Die Eidotter mit 4 EL der Milch, Zucker und Maizena glatt rühren.
  2. Restliche Milch mit Vanillemark aufkochen.
  3. Mit einem Schneebesen die Eidottermischung hineinrühren und alles unter ständigem Rühren einmal aufkochen, bis es leicht eindickt.
  4. Nach Belieben Amaretto unterrühren.

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Die Knödel auf Teller anrichten, mit der Sauce begießen und mit ordentlich Mohn-Zuckergemisch bestreuen!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Zum süssen Adventsfrühstück! Schokoladen-Babka mit Nüssen

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Advent, Advent das zweite Kerzerl brennt! ❤

Wie wäre es mit einer feinen Schokoladen-Babka zum süßen Sonntagsfrühstück? Oder wenn es etwas später wird, machen wir ganz einfach einen Winter-Brunch daraus! Na das ist doch mal eine gute Idee!

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Gut gefüllt, saftig und gleichzeitig noch knusprig – so kommt diese Babka daher! Der Schokozopf könnte euch schon in den Bann gezogen haben, bevor ihr ihn geduldig abkühlen lassen konntet. Ach egal, schneiden wir den Zopf an! Gute Entscheidung…mmmmmh!

Ich lege euch dieses wirklich einfache Rezept wieder einmal ans Herz. Schreibt es euch auf und bewahrt es an einem sicheren Örtchen. Oder kommt einfach immer wieder bei mir vorbei!

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Dieser verzwirbelte Schokozopf sieht vielleicht etwas kompliziert aus, aber dieses Rezept ist einfacher als gedacht! Ein simpler Germteig wird geknetet. Während der Teig schön aufgeht, bereiten wir die Fülle zu. Dafür Schokolade mit Butter schmelzen und ein paar Nüsse karamellisieren. Dann rollen wir den Teig zu einem Rechteck aus und bestreichen dieses mit unserer Schokocreme. Rauf mit den Nüssen und weiteren leckeren Sachen. Gut aufrollen und einmal längs halbieren. Die Stränge werden einmal verzwirbelt (da bekommen die Hände etwas Schoko ab – ein köstlicher Nebeneffekt) und schon geht’s ab in die Form!

Na ihr seht, so schwer ist’s nicht. Also am besten gleich ab in die Backstube und ran ans Teigkneten!

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Babka ist wohl eine Mischung aus Kuchen und Brioche! Ja so könnte man es sagen. Und gut gefüllt mit Schokolade, Nüssen und allem was das Herz begehrt. Also ich gebe zusätzlich noch gerne ein paar getrocknete Cranberries und Orangenabrieb rein. Auch ein paar kleine Marzipanstückchen oder ein paar Frischkäsekleckse machen sich wunderbar in der Babka.

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Als süßes Frühstück (hin und wieder darf man das – besonders vor Weihnachten!) oder zum Nachmittagskaffee  – schmeckt diese Schokosünde himmlisch gut!

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Ich empfehle euch gleich die doppelte Menge zu zaubern. Dann habt ihr zwei Zöpfe zum Vernaschen und man braucht sich nicht um das letzte Stückchen zu streiten. Man möchte jetzt vor Weihnachten ja keinen unnötigen Streit provozieren. Also zur Sicherheit rein in den Ofen, mit den zwei Babkas! Und falls die Babkas den Tag überlebt haben, sind sie am nächsten Tag noch genauso saftig und köstlich.

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Beschert euren Liebsten eine süße Freude!

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für den Teig:

  • 300 g Mehl
  • 1 Packung Trockengerm
  • 50 g Zucker
  • eine Prise Salz
  • 1/4 TL Kardamom, gemahlen
  • 2 Eier
  • 60 ml Milch, lauwarm
  • 100 g Butter, weich

Für die Füllung:

  • eine große Handvoll Nüsse (Haselnüsse oder Pekannüsse)
  • eine Handvoll Cranberries
  • 2 EL Zucker
  • 100 g Schokolade
  • 70 g Butter
  • 1 TL Honig
  • 1/2 TL Zimt, gemahlen
  • 1 EL Kakaopulver, ungesüßt
  • 1 Bio-Orange

Für die Glasur:

  • 2 EL Staubzucker
  • 1-2 TL Zitronensaft

Zubereitung:

Für den Teig

  1. Mehl, Germ, Zucker, Kardamom und Salz in einer Schüssel vermischen.
  2. Eier, Milch und Butter zugeben. Alles zu einem geschmeidigen, glatten Teig verkneten (mit der Küchenmaschine).
  3. Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche und mit den Händen noch einmal durchkneten (falls er zu klebrig ist, einfach etwas Mehl einarbeiten).
  4. Den Teig zugedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen.babka1

Für die Füllung

  1. Die Nüsse in einer Pfanne anrösten. Mit dem Zucker leicht karamellisieren lassen und dann grob hacken.
  2. Die Schokolade mit der Butter über Wasserbad schmelzen. Zimt, Honig und Kakao unterrühren.

Jetzt geht’s ans Babka füllen und formen!

  1. Eine Kastenform gut mit Butter ausfetten.
  2. Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck (ca. 35x25cm) ausrollen.
  3. Die Schokoladenfüllung gleichmäßig darauftreichen. Die karamellisierten Nüssen darüberstreuen und etwas Orangenabrieb darüberreiben.babka3
  4. Das Teigrechteck von der schmalen Seite her ein aufrollen.
  5. Die Teigrolle dann mit einem scharfen Messer längs halbieren, sodass sich die einzelnen Teigschichten schön auffächern.babka4
  6. Die Enden zusammennehmen und die beiden Stränge vorsichtig miteinander verzwirbeln (die Schnittflächen sollen dabei noch oben zeigen).
  7. Die gezwirbelte Teigrolle in die Kastenform setzen.babka5
  8. Erneut zugedeckt ca. 30 Minuten gehen lassen.
  9. Im vorgeheiztem Ofen bei 170°C ca. 35-40 Minuten backen.
  10. Abkühlen lassen, aus der Form nehmen und in Scheiben schneiden.

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Nach Belieben den Zopf noch mit der Zuckerglasur (Staubzucker+Zitronensaft) beträufeln! So aber jetzt steht dem Genuss nichts mehr im Wege! Achja eine Tasse Kaffee oder Tee wäre auch nicht schlecht….

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Bon appétit, meine Lieben!

Habt noch einen bezaubernden zweiten Advent!

Lena ❤

 

 

 

Im Kringel-Himmel! Es gibt Bagels

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Ob mit Mohn, Sesam, Nüsse, süß oder salzig – diese Bagels schmecken einfach immer wunderbar!

Wir schweben im siebten Kringel-Himmel! ❤

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Wie wir wissen, sind Bagels runde Brötchen mit einem Loch in der Mitte. Also der herzhafte Bruder von Donuts, nur viel gesünder! Bei uns wandern Bagels öfters einmal in den Backofen und dann in unsere Mäulchen. Wenn man den Bagel-Kniff  einmal heraus hat, kann man gar nicht genug von diesen Kringeln bekommen. Einmal Bagel – immer Bagel!

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Na seid ihr schon mal in New York gewesen? Dann habt ihr doch bestimmt schon dieses typische Gebäck probiert. Gut bestrichen mit Frischkäse und mit Lachs belegt. Hach, da würd ich jetzt gerne reinbeißen.

Ich träume immer noch von New York und von den Bagels dort. Aber bis es irgendwann soweit ist, und ich den Big Apple erkunden werde, back ich mir einfach meine eigenen Bagels. Ich bin mir sicher, die schmecken genauso gut (ach vielleicht sogar noch besser).

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Damit unsere Bagels eine schöne Kruste bekommen, werden sie vor dem Backen kurz in Salzwasser blanchiert und mit Wasserdampf gebacken. Außen knusprig, aromatisch und innen schön feinporig und weich. Ein Träumchen zum Reinbeißen!

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Ich backe meine Bagels gerne mit einer Mischung aus Weizen- und Dinkelmehl. So schmecken sie uns einfach am besten. Gerne bestreue ich meine Schätzchen mit Mohn und mit gehackten Pekannüssen. Je nach Lust und Laune könnt ihr zum Bestreuen auch Sesam, Pistazien oder gehackten Rosmarin nehmen. Oder eine Kombination aus euren Lieblingen. Da könnt ihr wirklich kreativ sein.

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So was fülle ich nun in meinen Bagel? Gar nicht so leicht diese Entscheidung. Frischkäse ist ein absolutes Muss. Der kommt bei mir immer ganz dick drauf. Oft belasse ich es dabei und genieße meinen Bagel pur mit Frischkäse. Aber auch etwas Salat, Käse, Schinken und natürlich Lachs machen sich hervorragend in dem Kringel. Alles was euer Herz begehrt, macht euren Bagel lecker!

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Probiert es aus und zaubert eure eigenen Bagels!

Hier das Rezept: (für ca. 10 Stück)

Zutaten:

  • 300 g Weizenmehl
  • 200 g Dinkelmehl
  • 1 Pck. Trockengerm (Hefe)
  • 1 EL Zucker
  • 1 TL Salz
  • 250 ml Wasser, lauwarm
  • 3 EL Olivenöl

zum Bestreichen und Bestreuen:

  • 1 Ei + 2 EL Milch
  • Mohnsamen
  • Pekannüsse, grob gehackt
  • grobes Meersalz

Zubereitung:

  1. Mehl, Germ, Zucker und Salz in einer großen Rührschüssel vermischen.
  2. Wasser mit Olivenöl zugeben und alles zu einem glatte, geschmeidigen Teig verkneten (mit der Küchenmaschine). Dann den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und noch einmal mit den Händen durckneten.
  3. Den Teig zugedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen.bagel40
  4. Den gegangenen Teig auf eine Arbeitsfläche stürzen und zu einer Rolle formen. Die Rolle in 8-10 Stücke teilen und zu Kugeln formen.bagel41
  5. Jede Kugel rund wirken. Dafür jede Teigkugel mit einem Kochelöffelstiel in der Mitte eindrücken und das Loch weiten (ca. 3-4 cm). bagel3 (2)Mit etwas Mehl bestäuben und noch einmal zugedeckt ca. 30 Minuten gehen lassen.bagel43
  6. In einer großen, weiten Pfanne Wasser mit etwas Salz zum Kochen bringen.
  7. Die Bagels portionsweise vorsichtig mit einer Schaumkelle für ca. 30 Sekunden in das leicht köchelnde Wasser geben.bagel44 Dann vorsichitg wenden und auf der anderen Seite wieder 30 Sekunden ziehen lassen.bagel46
  8. Die Bagels mit der Schaumkelle herausheben und gut abtropfen lassen. Die Bagels auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben (oder auf eine Silikonbackmatte leicht mit Mehl bestäubt). bagel47
  9. Das Ei mit 1-2 EL Milch verquirlen und die Bagels damit bestreichen. Mit Mohnsamen, gehackten Pekannüssen und etwas grobes Meersalz bestreuen.bagel48
  10. Im vorgeheizten Ofen bei 200°C ca. 20-25 Minuten goldbraun backen (eine Schüssel Wasser in den Ofen stellen).
  11. Die Bagels auskühlen lassen, einmal durchschneiden und nach Belieben füllen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Liebe geht durch den Magen! Gulasch mit hausgemachten Handsemmeln

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Wir lieben Gulasch und dazu noch frisch gebackene Semmeln! ❤ Da sind wir alle schnell bei Tisch!

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Die Handsemmel gilt in Österreich ja als Inbegriff des Bäckerhandwerks. Das außen resche, innen flaumige Weißgebäck zählt als wahres Kulturgut. Hin und wieder gibt es sie noch, die österreichischen Bäcker, die die hohe Kunst des Schlagens von Handsemmel weitergeben.

Bei uns zu Hause findet man kaum (eigentlich wirklich nur, wenn es Gulasch gibt) Semmeln im Brotkorb. Oft bekommt man nur industrielle Massenware, auf die wir nur zu gerne verzichten können. Beim Bäcker des Vertrauens kauft man die Goldstücke oder man wagt sich – so wie ich – an den Versuch, sie einfach selbst zu backen.

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Hat man den Kniff einmal raus, ist es ein Kinderspiel! Also mir hat’s mächtig Spaß bereitet, selbst Handsemmeln zu zaubern. Mit dem Ergebnis waren wir alle rundum glücklich und zufrieden.

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Seit kurzer Zeit befindet sich ein neuer Kochbuchschatz in meinem Besitz. „Der Duft von frischem Brot“, so nennt sich dieses Meisterwerk. Darin verraten Österreichs beste Bäcker ihre Rezepte.  Man spürt die Liebe zu gutem Brot und besonders zum Handwerk! Ach, oft denke ich mir: Wäre ich doch nur Bäckerin geworden….

Barbara van Melle hat sich für dieses Buch zu einer Reise quer durch Österreich aufgemacht, zu den besten Bäckern dieses Landes und um ihre Lieblingsrezepte gebeten. Die Meister haben wahre Kunstwerke preisgegeben, die ich nun alle nachbacken und testen kann.

Da wären z.B. Schladminger Ribiselkipferl, Omas Nusskipferl, Mohnzelten, Kornspitz, Flûtes, Salzstangerl, Buchweizen-Nuss-Brot, Vollkorn-Nussbrot, Dinkelbrot mit Apfelsaft…..und und und. Ja ihr seht, ich bin dann mal beschäftigt!

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Jeder Mensch kann gutes Brot backen!

Einige Rezepte in diesem Buch sind hoch komplex und detailliert (da braucht man eine gute Zeitplanung, wenn man das Brot erst nach ein paar Tagen in den Ofen schieben kann). Andere sind überraschend einfach (und diese pick ich mir als Erstes raus).

Ich kann nur sagen, die Rezepte machen Lust und Freude aufs Brotbacken!

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Wieder einmal, saß ich mit Mama am Küchentisch und wir blätterten in dem Buch. Huch, was sahen wir da – Handsemmeln! Das Rezept klang relativ einfach und schon war es beschlossen. Es wir Handsemmeln geben –  selbstgemacht und zu einem Gulasch!

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Gulasch kommt bei uns einige Male im Jahr in den Topf. Meistens wenn es draußen kalt ist, und wir es uns daheim gemütlich machen. Oft kochen wir das Gulasch schon am Vorabend und wärmen es am Tag darauf nur noch auf. Hach, so ein selbstgezaubertes Gulasch ist schon was Feines.

Beim Zwiebelhacken kommen mir immer die Tränchen. Habt ihr da einen Trick, der wirklich funktioniert? Ja so ein Gulasch kann so manche Schmerzen bereiten. Zum Glück erbarmt sich mein Papa hin und wieder und übernimmt für mich diesen traurigen Part. Sind die Zwiebel gehackt, geht’s für mich fröhlich weiter.

Ich hatte wieder das große Vergnügen das wunderbare Fleisch von Prime Beef für mein Gulasch zu opfern. Meine Lieben ich kann mich nur mehr wiederholen: Meine Familie und ich haben noch nie so ein gutes Fleisch gegessen. Es ist herrlich zart und schmeckt einfach so gut! Hier kann man Fleisch mit gutem Gewissen genießen.

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Der Schmortopf wartet auf seinen Einsatz!

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für das Gulasch:

  • 700-800 g Gulaschfleisch, grob gewürfelt
  • 4 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 rote Paprika, gewürfelt
  • 3 EL Paprikapulver
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 EL Apfelessig
  • etwa 200 ml Rotwein
  • etwa 700-800 ml Rindsuppe
  • Mehl zum Binden
  • 1 TL Majoran
  • 1 Lorbeerblatt
  • etwas Zucker
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Öl zum Anbraten

Zubereitung:

  1. Das Fleisch gut trocken tupfen und mit Salz und Pfeffer würzen.
  2. Die Zwiebeln und Knoblauchzehen fein hacken.
  3. Öl in einem großen Schmortopf erhitzen und das Fleisch darin braun anbraten (mehrmals wenden). Das Fleisch herausnehmen und beiseite stellen.
  4. Die Zwiebeln und Knoblauch in den Topf geben (evtl. noch etwas Öl dazu) und unter Rühren gut anrösten (das dauert mind. 5 Minuten). Die Paprikawürfel zugeben und kurz mitrösten. Zucker zugeben und leicht karamellisieren lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  5. Das Fleisch wieder in den Topf geben. Mit Paprikapulver und 1 EL Mehl stäuben.
  6. Mit Rotwein ablöschen und etwas einkochen lassen. Mit Brühe aufgießen. Tomatenmark, Essig, Majoran und Lorbeerblatt zugeben.
  7. Zugedeckt ca. 2 Stunden leicht köcheln lassen. Bei Bedarf Flüssigkeit zugießen und öfters umrühren.
  8. Das Gulasch mit Salz und Pfeffer abschmecken und je nach Konsistenz mit etwas Mehl+Wasser (Mehl mit etwas kaltem Wasser anrühren und in das kochende Gulasch rühren) binden.

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Hausgemachte Handsemmeln

Hier das Rezept: (aus dem Buch „Der Duft von frischem Brot“, von mir noch leicht abgewandelt)

Zutaten:

  • 15 g Germ (frisch)
  • 280 ml Wasser, lauwarm
  • 500-600 g Mehl
  • 10 g Salz
  • 1 TL Zuckerrübensirup

Zubereitung:

  1. Germ mit dem Wasser auflösen (in einer großen Rührschüssel). Zuckerrübensirup unterrühren.
  2. 500 g Mehl und Salz zugeben und mit der Küchenmaschine langsam 5 Minuten kneten. Ist der Teig zu weich und zu klebrig, noch etwas Mehl zugeben.
  3. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche stürzen und noch einmal mit den Händen durchkneten, bis er schön geschmeidig ist.semmel16
  4. Den Teig zugedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen.
  5. Den gegangenen Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und Teigstücke von etwa 60-70 g abstechen.
  6. Diese Stücke rundschleifen (zu glatten Kugeln formen). Die Teiglinge mit einem Tuch abgedeckt ca. 20 Minuten ruhen lassen.semmel14
  7. Jetzt jeden Teigling in Mehl zu  einem runden Fleck drücken und zur Handsemmel schlagen.

Jaja! Und wie schlägt man eine Handsemmel? Gut aufpassen!

  1. Den Daumen der linken Hand in die Mitte des Teigstückes legen und einen Teil des Teiges zur Mitte klappen. Mit einem Schlag durch die Handkante der rechten Hand die Faltung fixieren.semmel13semmel12
  2. Nun den Teig drehen und immer wieder einklappen (4-5 Mal).semmel11semmel8
  3. Das noch abstehende Teigende etwas wegziehen, zusammendrücken und in den Hohlraum in der Mitte stecken, indem vorher der Daumen war.semmel9semmel10
  4. Die geformten Semmeln mit dem Stern nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen und zugedeckt ca. 20-30 Minuten gehen lassen.
  5. Die Teiglinge umdrehen und mit Wasser gut bestreichen.semmel3
  6. Die Semmeln in den vorgeheizten Ofen bei 220°C (HL) schieben (eine Schüssel Wasser in den Ofen stellen). Etwa 13-15 Minuten backen.
  7. Auskühlen lassen.

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Wenn euch das Formen der Handsemmel zu kompliziert erschienen ist oder ihr einfach nur Bahnhof verstanden habt, dann schaut euch dieses Video an. Danach ist euch alles klar und ihr werdet bald große Semmelmeister sein!

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Wir lieben es, den herrlichen Gulaschsaft mit der Semmel aufzutunken.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤


An dieser Stelle ein großes Danke an den Verlag, der mir dieses Buch zur Verfügung gestellt hat.

 

 

 

 

 

 

Backt euch glücklich! Monkey Bread oder einfach Zimtzucker-Zupfkuchen!

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Backt euch glücklich!

Man kann einfach nicht aufhören, daran zu zupfen und zu naschen! ❤

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Heute zum Feiertag gibt’s eine ganz besondere süße Köstlichkeit. Ok gebacken hab ich das Monkey Bread schon vor zwei Tagen, aber heut zum Frühstück waren noch ein paar Stückchen übrig. Hach an freien Tagen, liebe ich es eine Kleinigkeit süß zu frühstücken!

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So jetzt erklär ich euch, was ein Monkey Bread eigentlich ist. Es gehört zur Spezies des Zupfkuchens. Es besteht aus lauter kleinen Kügelchen eines himmlischen Germteiges, die erst in Butter gerollt und dann in Zimtzucker gewälzt werden.

All das karamellisiert beim Backen – ich sag euch da kann keiner widerstehen!

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Dieser Zimtzucker-Zupfkuchen ist perfekt für einen gemütlichen Kaffee und Kuchen Nachmittag mit der ganzen Familie (und all die anderen Menschen, die man liebt). Von diesem äußerst leckeren und wunderbar klebrigen Gebäck kann sich jeder so viele Stückchen abbrechen, wie er gerade mag. Aber Vorsicht: es kann vorkommen, dass man gar nicht mehr aufhören kann, daran zu zupfen.

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Vor einigen Jahren hat meine liebe Mama für uns auch immer so einen ähnlichen Zupfkuchen gebacken. Ach haben wir uns immer gefreut, als wir heimkamen und der herrliche Duft von frisch gebackenem Gebäck im Haus lag. Besonders wenn es draußen kalt ist, kommt dieses Monkey Bread genau richtig. Da strahlt die ganze Familie, wenn die Kuchenplatte gut mit Zupfkuchen gefüllt ist.

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Na auch in Zupfkuchen-Laune?

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für den Germteig:

  • 1/2 Würfel Germ
  • 250 ml Milch
  • 1 TL Kardamom, gemahlen
  • 50 g Zucker
  • 100 g weiche Butter
  • 1 Ei
  • 1/4 TL Salz
  • etwa 500 g Mehl

Zum Wälzen:

  • 100 g Butter
  • 150-200 g feiner Rohrzucker
  • 3-4 TL Zimt

Zubereitung:

  1. Germ in eine große Rührschüssel bröckeln.
  2. Milch mit Kardamom lauwarm erwärmen. Die Hälfte der Milch über die Germ gießen und rühren, bis sie sich aufgelöst hat. Den Rest Milch und den Zucker zugeben.
  3. Butter, Ei, Mehl und Salz mit in die Schüssel geben und alles mit der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verkneten. Ist der Teig zu weich noch etwas Mehl zugeben.
  4. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche stürzen und noch einmal gut mit den Händen durchkneten, bis er schön geschmeidig ist.monkey25
  5. In eine leicht bemehlte Schüssel geben und zugedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen.
  6. Eine große Gugelhupfform gut mit Butter ausstreichen.
  7. Die restliche Butter zerlassen. Rohrzucker und Zimt vermischen.
  8. Den aufgegangen Teig auf eine Arbeitsfläche stürzen. In 5-6 Stücke schneiden, zu Rollen formen und kleine Stücke abstechen. monkey23
  9. Die Stücke zu Kugeln rollen, durch die zerlassene Butter ziehen und im Zimtzucker wälzen.
  10. Die Kugeln nebeneinander in die Form füllen (Schicht für Schicht). Die Form soll nicht ganz gefüllt sein, da die Kugeln ja noch mächtig aufgehen.monkey21
  11. Die Teigkugeln jetzt noch einmal zugedeckt ca. 40 Minuten gehen lassen.monkey20
  12. Backofen auf 180°C (HL) vorheizen.
  13. Den Kuchen ca. 35 Minuten lang backen.
  14. Etwas abkühlen lassen und auf eine Kuchenplatte stürzen.

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Wir haben zu unserem Zupfkuchen noch eine feine Cranberry-Sahne genascht. Dafür einfach einen Becher Obers (Sahne) mit etwas Vanillezucker cremig steif schlagen. Eine Handvoll Cranberrys mit 2 EL Zucker und dem Saft einer Mandarine ein paar Minuten köcheln lassen. Abkühlen lassen und dann unter die Sahne ziehen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Knuspriger Herbst! Kürbisflammkuchen mit Äpfeln und Zwiebeln

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Kürbis und Äpfel! Für mich zwei wahre kulinarische Könige im Herbst.

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Ein herzhaftes und herbstliches Hauptgericht vom Blech!

Oh ja, da schlagen unsere Schlemmerherzen höher und höher und höher! ❤

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Dieser Flammkuchen besteht aus einem saftigen Kürbisteig (Kürbispüree kommt ganz einfach mit in den Germteig), darauf cremiger Sauerrahm, dünne Äpfelchen und Zwiebelchen und als Krönung noch ein Klecks Pesto! Unwiderstehlich gut, glaubt mir!

Hier bleibt es kaum bei einem Stückchen. Aus dem Rezept bekommt ihr zwei große Flammkuchen, die eine hungrige Familie bestimmt gerne verputzt!

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Also wie gesagt, dieser Flammkuchen ist ein perfektes Familienessen. Schnell verzaubert der knusprige und gut belegte Teigfladen jedes Mitglied der Familie (vielleicht sogar den ein oder anderen Kürbisskeptiker).

Den Kürbis haben wir nämlich ganz geschickt im Teig versteckt. Ahaaaa! Ja deswegen diese wundervolle orange Farbe des Teiges.

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Knusperglück aus dem Ofen?

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für den Teig:

  • 300 g Hokkaido-Kürbis, geputzt
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Thymian, getrocknet
  • 100 ml Milch
  • ca. 400 g Dinkelmehl
  • 1 Packung Trockengerm

Für das Pesto:

  • 1 Bund Petersilie
  • 2 EL Kürbiskerne
  • 4-5 EL Kürbiskernöl
  • 4-5 EL Traubenkernöl
  • 30-40 g Parmesan
  • Abrieb 1/2 Bio Zitrone
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Für den Belag:

  • 200 g Sauerrahm
  • 1-2 TL Thymian, getrocknet
  • 2-3 Äpfel
  • 2 rote oder weiße Zwiebeln
  • 1/2 Lauchstange
  • 2 TL Honig
  • Chiliflocken, nach Belieben
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • etwas Rucola

Zubereitung:

Für den Teig

  1. Den Kürbis in grobe Würfel schneiden, in eine Auflaufform geben und im Ofen bei 180°C ca. 30 Minuten weich garen.
  2. Den gegarten Kürbis mit der Milch und dem Salz pürieren.
  3. Mehl, Thymian und Germ in eine Rührschüssel geben, Kürbispüree zugeben und mit dem Knethaken der Küchenmaschine zu einem glatten Teig kneten. Wenn der Teig stark klebt noch etwas Mehl zugeben.
  4. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche stürzen und noch einmal mit den Händen durchkneten. Zu einer Kugel formen und abgedeckt ca. 45 Minuten gehen lassen.

Für den Pesto

  1. Kürbiskerne grob hacken und mit Petersilie, Öl, Käse und Zitronenabrieb pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Für den Belag

  1. Sauerrahm mit Thymian, Salz und Pfeffer verrühren.
  2. Äpfel, Lauch und Zwiebeln in dünne Scheiben schneiden (ca. 3mm).

Jetzt geht’s ans Flammkuchen backen

  1. Den Teig halbieren und jedes Stück auf Blechgröße ausrollen (am besten gleich auf einem leicht bemehltem Backpapier ausrollen) und auf das Blech legen.kürbis1
  2. Mit dem Sauerrahm bestreichen, mit den Apfelscheiben belegen und leicht salzen. kürbis2
  3. Zwiebel und Lauch darauf verteilen. Mit Honig leicht beträufeln und nach Belieben mit etwas Chiliflocken würzen.kürbis3
  4. Den Flammkuchen bei 200°C ca. 20-25 Minuten backen.
  5. Mit Pesto beträufeln und nach Belieben mit etwas Rucola servieren.

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Das würzige Pesto gibt noch den letzten Schliff! Also ruhig darauf los kleckern!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Himmlisch gefüllte Germteilchen! Vanillebällchen

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Diese fluffigen Germteilchen mit Vanillecremefüllung gehören bei uns schon seit vielen, vielen Jahren zu unseren Lieblingen in der Backstube (da frage ich mich gerade, wieso ich sie euch erst jetzt vorstelle – na besser spät als nie).

Es geht doch wirklich, wirklich! nichts über frisch gebackenes Germgebäck (ob Zimtschnecken, Kardamomknoten oder diese Vanillebällchen). Man nimmt einen großen Bissen (und darauf noch viele weitere) und schon ist man ganz einfach glücklich und zufrieden.

Der kleine gelbe Tropfen in der Mitte verrät  schon die leckere Vanillefüllung und verführt zum Reinbeißen. Früher (vor einigen Jahren) habe ich diese Vanillebällchen gerne für meine Schulfreundinnen gebacken und sie am frühen Morgen damit überrascht. Na da saßen wir in den Pausen immer mit unseren gut gefüllten Vanillebällchen und hatten alle ein Zuckermäulchen. Schön war die Schulzeit!

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Die Liebe zu den schwedischen Germteilchen hat mir wieder einmal die bezaubernde Leila Lindholm vermittelt und meine Familie und ich könnten uns kein süßes Leben mehr ohne diesen Naschereien vorstellen. Ok wir würden es schon überleben, aber wir wären bestimmt sehr traurig!

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Na merkt ihr es auch schon? Der Sommer sagt langsam Adieu und der Herbst lässt grüßen. Ich persönlich freue mich ja schon riesig auf den schönen Herbst mit all seinen Farben und seinen köstlichen Gaben. Mich brachten diese heißen Temperaturen ja sehr zum Schwitzen und ehrlich gesagt, bin ich richtig froh darüber, dass es endlich etwas abkühlt. Da schmeckt die Tasse Kaffee mit einem Vanillebällchen gleich doppelt so gut!

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Seit ein paar Tagen hat diese entzückende Kuchenplatte aus Glas einen festen Platz auf unserem Esstisch. Bis jetzt war sie niemals leer. Es findet sich einfach immer irgendeine Leckerei, die es sich darauf gemütlich machen darf. Die hübsch verzierte Glasglocke hält unsere hausgemachten Naschereien immer schön frisch und schaut doch wirklich hübsch aus! Auch die pastellfarbenen blauen Kuchenteller sind erst seit kurzer Zeit Familienmitglied geworden.

Gefunden hab ich diese Schmuckstück bei Westwing! Der ein oder andere hat diesen wunderbaren Onlineshop bestimmt schon entdeckt und in sein Herzchen geschlossen. Falls ihr Westwing noch nicht kennt… husch, husch ab mit euch und schaut euch in aller Ruhe um! Es gibt so viel tolle Sachen zu entdecken.

Bei Westwing gibt es täglich neue Sales mit wunderschönen einzigartigen Produkten aus den verschiedensten Themenwelten (Wohnen, Küche, Keramik, Schmuck usw). Ich finde diese Shopping-Idee so spannend und man hat fast jeden Tag etwas Neues zu Bewundern.

Bei Westwing könnt ihr ganz einfach kostenlos Mitglied werden und euch jeden Tag aufs Neue inspirieren lassen. Achja hätt ich fast vergessen. Ich hab da noch ein kleines Willkommenszuckerl für euch. Wenn ihr euch über folgenden Link registriert, bekommt ihr gleich einen 10€ Gutschein für euren nächsten Einkauf. Also los geht’s: http://www.westwing.de/invite/lena.fuchs1

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Für die Germteilchen braucht ihr ein schönes Stückchen weiche Butter. Dann werden sie so richtig saftig und es läuft wie geschmiert. Nach Belieben könnt ihr anstatt der Vanillecreme auch ganz einfach eine gute Marmelade (oder Nutella) in die Bällchen einfüllen. Je nach Lust und Laune wechsle ich die Füllungen, aber unser Favorit bleibt die hausgemachte Vanillecreme.

Bei uns sind diese Vanillebällchen heiß begehrt und immer ganz schnell weggeputzt. Also ab in die Backstube und ran ans Germteigbällchen zaubern. Eure Liebsten werden euch ein ganz großes Lächeln dafür schenken!

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Lust auf saftige Germteilchen?

Hier das Rezept:

Zutaten: (für ca. 24 Bällchen)

Für den Teig:

  • 300 ml Milch
  • 1 TL Kardamom
  • 1 Würfel Germ
  • 120 g Zucker
  • 1/4 TL Salz
  • 150 g weiche Butter
  • 1 Ei
  • 650-750 g Mehl

Für die Creme:

  • 450 ml Milch
  • 2 TL Vanille oder Mark einer Vanilleschote (ich nehme am liebsten diese Tahiti-Vanille)
  • 100 g Zucker
  • 4 Eidotter
  • 80 g Maizena
  • 50 g Butter

Außerdem:

  • etwas zerlassene Butter (etwa 50 g) zum Bestreichen
  • etwas Zucker zum Wälzen

Zubereitung:

Für den Teig

  1. Die Milch mit dem Kardamom erwärmen (lauwarm).
  2. Germ mit dem Zucker in der Rührschüssel glatt rühren.
  3. Die lauwarme Milchmischung, die weiche Butter, Salz, das Ei und das Mehl zugeben.
  4. Alles zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten (ca. 5 Minuten mit der Küchenmaschine). Falls der Teig zu weich ist und klebt noch etwas Mehl zugeben.
  5. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche einmal kräftig mit den Händen durchkneten.
  6. Zurück in die Rührschüssel geben und zugedeckt ca. eine Stunde gehen lassen.

Für die Vanillecreme

  1. Die Milch mit dem Vanillemark aufkochen.
  2. Die Eidotter mit dem Zucker und Maizena schaumig schlagen. Danach in die Vanillemilch rühren.
  3. Unter Rühren andicken lassen (ca. 2-3 Minuten bei leichter Hitze köcheln lassen – immer rühren, dass sich keine Klümpchen bilden).
  4. Die Creme in eine kalte Schüssel umfüllen, die Butter (in Stückchen) unterrühren und zugedeckt abkühlen lassen.

Jetzt geht’s ans Formen und Füllen!

  1. Den Teig auf eine Arbeitsfläche stürzen. Halbieren und zu  zwei länglichen Rollen formen. Die Rollen in ca. zwölf gleichmäßige Stücke teilen. Die Teigstücke zu glatten Kugeln formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
  2. Die Kugeln zugedeckt ca. 25 Minuten gehen lassen.
  3. Die Vanillecreme in einen Spritzbeutel mit langer, glatter Tülle füllen und die Creme großzügig in die Mitte der Bällchen spritzen (die Bällchen sollen gut gefüllt sein und die Creme soll oben hinauslaufen).
  4. Die Bällchen bei 200°C ca. 10 Minuten backen.vanille14
  5. Etwas abkühlen lassen und dann gleich mit zerlassener Butter bestreichen und in Zucker wälzen.

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Am nächsten Tag backe ich die Bällchen (falls noch welche übrig sind) noch einmal kurz im Ofen auf. Dafür in Alufolie einschlagen und für etwa 6-7 Minuten im Ofen backen. Warm schmecken sie uns einfach am besten!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤