Gut überbacken! Schweinsfilet mit Pilzkruste an Gorgonzola-Mangold und cremiger Polenta

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Heute habe ich ein einfaches und schnelles, aber sehr feines Wochenend-Essen für euch. Dieses lecker überbackene Schweinsfilet schaffte es gestern auf unsere Tellerchen und wir haben alle schön geschlemmt. Ein feines Essen, das im Nu gezaubert ist und die ganze Familie glücklich macht. ❤

Das Schweinsfilet wird in Nüsschen geschnitten, scharf angebraten und dann mit der Pilzkruste bestrichen. Dann gehts ab in den Ofen und wir lassen es schön goldbraun überbacken. Dazu habe ich einen Rahmmangold mit Gorgonzola und eine cremige Polenta serviert. Beides Beilagen die ganz fix gekocht sind. Der Rahmmangold passt wunderbar dazu, da er zugleich als leckere Soße dient und eine feine Würze durch den Gorgonzola mit sich bringt. Wenn ihr keinen Mangold bekommt könnt ihr Blattspinat oder auch Zucchini (in dünne Streifen geschnitten) nehmen.

Polenta ist eine unserer Lieblingsbeilagen. Herrlich cremig in einem Schälchen serviert, als Auflauf oder auch in gebratener Form. Polenta ist immer eine köstliche Beilage und dazu noch so schnell gemacht. In diesem Rezept habe ich die Polenta mit Thymian und Parmesan verfeinert. Ach so gut!

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Wollt ihr dieses Gericht nachkochen?

Hier das Rezept:

Zutaten: (für vier Portionen)

  • 1 Schweinsfilet (ca. 400-500 g)
  • 200 g Pilze (braune Champignons oder Kräuterseitlinge)
  • 80 g weiche Butter
  • 1 Eidotter
  • 1 EL gehackte Petersilie
  • 3 EL Weißbrotbrösel
  • 1 EL Parmesan,  frisch gerieben
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 1-2 EL Dijon-Senf
  • etwas Öl zum Anbraten

Für den Rahmmangold:

  • 1 Mangoldstaude
  • 2-3 Frühlingszwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 150 ml Obers
  • 100 g Gorgonzola
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • etwas Butter zum Anbraten

Für die Polenta:

  • 300 ml Milch
  • 200-250 ml Wasser
  • 100 g Polenta
  • 3 Thymianzweige, abgezupft
  • eine Handvoll Parmesan, frisch gerieben
  • 1 EL Butter
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • etwas Muskat, frisch gerieben

Zubereitung:

Schweinsfilet in Nüsschen schneiden mit Salz und Pfeffer würzen. In Öl von beiden Seiten scharf anbraten. In eine Aulfaufform geben und bei 160° ca. 5-8 Minuten im Ofen garen. Das Fleisch soll in der Mitte noch leicht rosa sein. Herausnehmen.

Für die Kruste 

Die Pilze in kleine Würfel schneiden und in etwas Butter anbraten. Mit Salz, Pfeffer würzen. Die weiche Butter mit dem Dotter vermixen, Petersilie, Weißbrotbrösel, Parmesan und Pilzwürfel zugeben. Alles nochmal abschmecken. Die Schweinsfilet mit Senf bestreichen.

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Die Pilzkruste gleichmäßig darauf verteilen.

Die Filets bei starker Oberhitze oder unterm Grill (200°C) ca. 5 Minuten goldbraun überbacken.

Für den Rahmmangold:

Mangold in Streifen schneiden. Frühlingszwiebel in Scheiben schneiden und Knoblauch hacken. Zwiebel und Knoblauch in etwas Butter anschwitzen. Mangold zugeben und ca. 5 Minuten mitanbraten (ich habe auch noch ein paar Champignons dazugeben, da ich noch welche übrig hatte). Mit Salz und Pfeffer würzen.

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Mit Obers aufgießen und kurz leicht köcheln lassen. Gorgonzola unterrühren und schmelzen lassen. Nochmal mit Pfeffer abschmecken und mit Zitronenabrieb verfeinern.

Für die Polenta

Milch mit Wasser, Salz, Pfeffer, Thymian und Muskat aufkochen lassen. Polenta unter Rühren einrieseln lassen. Bei kleiner Hitze zugedeckt ca. 5 Minuten ganz leicht köcheln lassen. Falls der Polenta etwas zu dick ist, einfach noch etwas Wasser oder Milch unterrühren. Die Butter und Parmesan zugeben und alles noch mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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Das Filet auf dem Rahmmangold servieren. Ich habe die Polenta in extra Schälchen dazu gereicht.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich sende euch einen blumigen Wintergruß! Spinatlasagne mit Gorgonzola

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Heute gibt es wieder einmal Wohlfühl-Essen vom Feinsten! Ich habe für meine Liebsten eine cremige Lasagne mit Spinat und Gorgonzola gezaubert. Die Kombination ist einfach göttlich (wenn man Gorgonzola mag).  Keine Sorge, der Gorgonzola ist längst nicht so intensiv im Geschmack wie pur auf dem Brot. Vielmehr verleiht er der Lasagne eine gewisse Würze und sorgt für eine cremige Textur. Wir waren alle restlos begeistert und die Lasagne war im Nu weggeputzt.

Mit diesem köstlichen Rezept schicke ich euch auch noch einen blumigen Wintergruß mit. Ich glaube wir können momentan alle ein paar bunte Blümchen gebrauchen. Bitteschön, lasst euch von diesen Sträußchen verzaubern.

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Diesen wunderbaren Blumenstrauß hab ich von meinem Liebsten geschenkt bekommen. Ach, ich hab mich so gefreut, als ich wieder einmal nach einem anstrengenden Tag nach Hause kam und dieser Blumenstrauß auf mich wartete (dazu bekam ich noch Pralinen und ein heißes Bad). Ich war verblüfft! Was war los? Ich bekomme ja nicht oft Blumen und so süße Kleinigkeiten geschenkt, aber wenn es dann wieder mal Zeit ist, dann aber richtig. Da freut sich doch jede Frau darüber.

Ich finde ja, dass schöne Blumen immer gute Laune machen. Ich liebe den Anblick frischer Blumen und wie diese Leben in die Räume bringen. Bei diesem Wetter momentan, kann man doch so einen gute Laune-Spender gut gebrauchen. Der ewige ungemütliche Regen, der schon seit Tagen bei uns herrscht lässt uns ja nicht gerade vor Freude sprühen. Ich bin ja gespannt, wann es wieder gemütlicher draußen wird und vor allem wann die ersten Schneeflöckchen fallen werden. Daumen drücken für weiße Weihnachten!

Diese Lasagne erwärmt neben den Blumen auch unsere Gemüter. Zwischen all den Keksen und süßen Desserts, die ich in der Vorweihnachtszeit zaubere hatte ich mal richtig Lust auf etwas Würziges. Sarah vom Knusperstübchen hat vor kurzem auch eine Spintalasagne gezaubert und mich auf den Geschmack gebracht. Mama und ich hatten uns dann auf dem Weg in die Stadt gemacht und am Bauernmarkt einen wunderbaren Käääse ergattert. Einen cremigen Dolcelatte –  eine weichere Variante des Gorgonzolas.  Ich mag ja Gorgonzola sehr gerne und da wir auch noch unseren letzten Spinat aus dem Garten geerntet haben, bot sich diese Lasagne perfekt an.

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Ich wünsche euch allen einen schönen Sonntag und bereitet euren Liebsten auch eine Freude.

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für die Gorgonzolasauce:

  • 2 EL Butter
  • 2 EL Mehl
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • 200-250 ml Milch
  • 150 g Gorgonzola (oder Dolce Latte schmeckt auch wunderbar)
  • Salz. Pfeffer

Für den Spinat:

  • 700 g Blattspinat (ich habe TK mit frischen Blattspinat gemischt)
  • 1 Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 EL Butter
  • 200 g Ricotta
  • 2 Eier
  • 1 Mozzarella, klein gewürfelt
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • 1 Packung Lasagneblätter
  • etwas Butter
  • 2 Handvoll Parmesan, frisch gerieben
  • eine Handvoll Mandelstifte

Zubereitung:

Spinat wenn TK auftauen lassen.  Zwiebeln in Würfel schneiden und Knoblauch hacken. 1 EL Butter in einer Pfanne erhitzen und Zwiebeln sowie Knoblauch in der Butter anschwitzen. Spinat hinzugeben und mit anschwitzen (ca. 5 Minuten). Die Eier, den Mozzarella und den Ricotta untermengen. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.

Für die Sauce:

In einem Topf die Butter zerlassen, das Mehl zugeben und rühren bis Butter und Mehl gut verbunden sind. Dann nach und nach mit der Brühe und der Milch ablöschen. Rühren und leicht köcheln lassen. Wenn die Masse leicht eindickt, Gorgonzola hinzugeben und weiter
leicht köcheln lassen. Nach Belieben mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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Eine Auflaufform mit Butter leicht einfetten.  Einen Schöpfer Sauce in die Form, dann eine Schicht Lasagneplatten auf den Boden legen, darauf  etwa 4-5 EL Spinat und 2 Schöpfer Sauce.  So weitermachen bis der Spinat und die Sauce aufgebraucht sind. Mit einer Schicht Gorgonzolasauce abschließen. Darauf den geriebenen Parmesan gleichmäßig verteilen.  Im Ofen ca. 45-50 Minuten backen, bis der Käse goldbraun und die Platten weich sind.

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Bon appétit, meine Lieben!

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Habt einen wunderbaren zweiten Adventsonntag!

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Eure Lena ❤

 

 

Eine herrliche Kombination! Kürbis-Birnen-Flammkuchen mit Gorgonzola

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Wir lieben Flammkuchen! Bei uns kommt momentan fast einmal in der Woche eine leckere Flammkuchenvariante auf den Tisch. Wieso? Weil es schnell gemacht ist, dazu noch gesund, einfach unglaublich lecker und variabel.

Heute gibt es einen schon etwas herbstlich angehauchten Kürbis-Birnen-Flammkuchen mit Gorgonzola. Die Kombination ist einfach göttlich! Momentan mein absoluter Lieblingsflammkuchen <3.

Da jetzt gerade die köstlichen Kürbissorten ihren großen Auftritt haben, werdet ihr in nächster Zeit noch gaaaanz viele leckere Rezepte mit Kürbis von mir bekommen. Also seid schon mal gespannt. Wir lieben Kürbis ja, da er gesund, aromatisch und dazu noch so vielseitig ist.

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Hier das Rezept: (für 2 große Flammkuchen)

Zutaten für den Teig:

  • 500 g Dinkelmehl
  • 1/2 Würfel Germ
  • 1 TL Salz
  • 250 ml lauwarmes Wasser
  • 2 EL Kürbiskernöl

für den Belag:

  • 200 g Sauerrahm
  • 1 EL Kürbiskernöl
  • 1/2 Hokkaido-Kürbis
  • 2 rote Zwiebeln
  • 1 Birne
  • 150 g Gorgonzola
  • 100 g Bergkäse, gerieben
  • 100 g Speck (nach Belieben), in Stücke geschnitten
  • einige EL Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • Salz, frisch gemahlener Pfeffer

Zubereitung:

Für den Teig Germ mit dem Wasser verrühren. Mit dem Mehl, Salz und Kürbikernöl mischen und zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig ca. 1 Stunde aufgehen lassen.

Für den Belag den Kürbis und die Birne in dünne Spalten schneiden. Die Zwiebeln auch in Spalten schneiden.  Den Sauerrahm mit dem Kürbiskernöl verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Olivenöl mit dem Knoblauch und etwas Salz vermischen.

Den Teig halbieren und jedes Stück auf ein bemehltes Backpapier geben und zu einem Fladen ausrollen. Den Teig mit dem Sauerrahm bestreichen. Mit Kürbis, Birnen und Zwiebeln belegen. Mit dem Bergkäse bestreuen und den Gorgonzola darüberbröckeln. Zum Schluss noch die Speckstreifen darauf verteilen.

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Mit etwas Knoblauchöl beträufeln und den Rand gut damit bestreichen.

Bei 220°C ca. 20-25 Minuten backen, bis es goldbraun und knusprig ist.

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Wir essen dazu noch gerne einen frischen, grünen Salat.

Tipp! Falls man keinen Gorgonzola mag, kann man stattdessen auch einfach einen anderen Käse nach Wahl nehmen.

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Bon appétit!

Lena

 

 

 

 

 

Ein wahrer Augenschmaus: Pasta – Bonbons mit dreierlei Käse

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Diese verspielten Pasta – Bonbons sehen doch wirklich sehr schön und niedlich aus, oder?

Pasta selbst zu machen, ist einfacher als viele glauben. Alles was man dazu braucht, sind Mehl und Eier.  Ich habe heute  aus dem Pastateig süße Bonbons mit einer leckeren Ricotta-Gorgonzola Füllung gezaubert! Einfach nur köstlich!

Hier ein ganz einfaches, aber großartiges Rezept für einen Nudelteig.

Zutaten: (für 4 Personen)

  • 350 g Hartweizenmehl (fall man keines bekommt, tut es auch normales Weizenmehl)
  • 4 Eier
  • 1 TL Salz

für die Füllung:

  • 250 g Ricotta
  • 100 g Gorgonzola, zerbröckelt
  • 50 g frischer Parmesan, gerieben
  • 1 Handvoll Basilikum, zerzupft
  • Abrieb 1/2 Bio-Zitrone
  • Pfeffer aus der Mühle, Salz

für die Sauce:

  • 2 Knoblauchzehen, in Scheiben geschnitten
  • 100 ml Weißwein
  • 100 ml Obers
  • Abrieb und Saft 1/2 Bio-Zitrone
  • 4 getrocknete Tomaten, klein geschnitten
  • etwas geriebenen Parmesan
  • etwas Basilikum
  • ein kleines Stückchen Butter
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Für den Nudelteig das Mehl auf eine Arbeitsfläche geben, in die Mitte eine Mulde drücken und die Eier hineingeben.

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Den Teig mit den Händen kneten, bis er glatt und elastisch ist  (ca. 10 Minuten). Den Teig in Frischhaltefolie wickeln, etwas flach drücken und für ca. 30 Minuten kühl stellen.

Für die Füllung einfach alle Zutaten gut miteinander verrühren und abschmecken.

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Den Teig mit den Händen flach drücken und mit den Nudelholz dünn ausrollen (das dauert immer etwas länger, bis der Teig schön dünn ist – also bitte etwas geduldig sein und immer schön weiter ausrollen).

Wenn der Teig schön ausgerollt ist, in Rechtecke (ca. 10x15cm) schneiden. 1 TL Füllung in die Mitte jedes Rechtecks geben, den Teig rundum mit Wasser bestreichen und von der Längsseite her aufrollen. Die Enden so zusammendrücken und verzwirbeln, dass Bonbons entstehen.

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Die Bonbons in gut gesalzenem und leicht kochendem Wasser ca. 3-5 Minuten lang al dente garen.

Für die Sauce den Knoblauch in etwas Butter leicht anbraten, mit Weißwein ablöschen und etwas einreduzieren lassen. Mit Obers aufgießen, Zitronenabrieb, getr. Tomaten, Parmesan und Basilikum zugeben. Nur ganz kurz köcheln lassen und mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Die fertig gegarten Pasta-Bonbons darin wenden und servieren.

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Ich habe dazu noch gebratenen grünen Spargel mit Tomaten serviert. Dafür einfach klein geschnittenen grünen Spargel mit etwas Knoblauch in Olivenöl anbraten. Etwas Zucker und Salz zugeben und ca. 5-10 Minuten auf kleiner Stufe braten, bis der Spargel gar ist. Ein paar Cocktailtomaten zugeben und nochmals abschmecken.

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Varianten: Falls man keinen Gorgonzola mag, kann man stattdessen auch etwas geräucherten Schinken  oder einfach frische Kräuter mit in die Füllung geben.

Bon appétit!

Lena