Ein süßer Schatz! Pekannuss-Pie mit Kürbis-Eis

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Eine zarte Verführung in der kalten Jahreszeit! ❤

Knusprig, köstlich und herrlich nussig ist dieses Goldstück!

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Und das Beste: Ihr könnt diese Leckerei ganz leicht nachzaubern. Also nascht doch einfach mit, meine Lieben!

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Zimt, Vanille und Orange – all diese Gewürze dürfen hier in der Bäckerei nicht fehlen. Sie sorgen für den einzigartigen Duft und Genussmomente ohnegleichen.

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Ich liebe den Herbst, besonders wenn langsam die Vorfreude auf Weihnachten hereinschneit. Also bei mir geht’s im November schon los. Ich mache mir kräftig Gedanken, welche Kekse und Pralinen heuer meine Lieben aufgetischt werden. Dann wird ganz fleißig eine Backliste geschrieben, die sich bis zum ersten Advent noch so einige Male verändert. Am ersten Adventswochenende beginn ich mit meiner Weihnachtsbäckerei. Kekserl werden ausgestochen oder aufgespritzt, zusammengeklebt oder glasiert (oder auch beides). Ganz viel Tee wird gekocht und wir machen es uns am Esstisch gemütlich.

Da bis zu Weihnachten immer ganz schön viel auf meiner To-Do Liste steht und ich schwer damit kämpfem meine ganzen Uni-Aufgaben abzuhaken, sind solche gemütlichen Wochenenden zu Hause ein wahrer Zauber für mich.

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Was bei mir in der Backstube im Moment auf keinen Fall fehlen darf: Nüsse! Ganz speziell meine Lieblinge, die Pekannüsse! Ja, ich hab euch schon ein paar Mal erzählt, dass ich diese Schätzchen ganz besonders gerne hab. Die feinen Nüsschen sind in meiner Küche weit verbreitet und fühlen sich pudelwohl. Ob im Risotto, auf Brownies, in einer Tarte, im Salat… hier spielen sie überrall eine köstliche Nebenrolle. Diesmal sind die lieben Pekannüsse die Hauptdarsteller und begeistern uns mit ihrem Aroma!

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Pecan Pie (Kuchen mit Pekannüssen) ist ja ein amerikanischer Klassiker, der traditionell an Thanksgiving gegessen wird, aber eigentlich in der ganzen Vorweihnachtszeit.

Ich hab hier meine eigene Variante zusammengestellt und dazu noch ein cremiges Kürbiseis gezaubert.

Jaja, der liebe Herr Kürbis! Ein guter, alter Bekannter, der sich in meinen Händen sehr wohlfühlt. Für dieses Eis, wird er in Stücke geschnitten und weich gekocht. Dann püriert und mit der Eismasse vermischt (das Kürbispüree aber vorher komplett abkühlen lassen). Schon geht’s ab in die Eischmaschine und wir freuen uns, sobald wir ein Löffelchen davon naschen können.

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Lust auf süße Momente?

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für den Pie-Boden:

  • 180 g Mehl
  • 25 g Maizena
  • eine Prise Salz
  • 2 EL Zucker
  • 1/2 TL Vanille, gemahlen
  • 180 g Butter, in Stückchen
  • 70 ml kaltes Wasser

Für die Pie-Füllung:

  • 3 Eier
  • 120 g feiner Rohrzucker
  • 180 ml Ahornsirup
  • 1/2 TL Vanille, gemahlen
  • Abrieb 1 Bio Orange
  • 1/2 TL Zimt
  • 30 g Butter, zerlassen
  • 1 EL Zuckerrübensirup
  • 200 g Pekannüsse
  • 50 g Schokolade
  • eine kleine Handvoll Cranberries, getrocknet

Für das Eis:

  • 400 g Butternusskürbis, geschält und gewürfelt
  • 2 Eier
  • 150 g Zucker
  • 1/2  TL Vanille, gemahlen
  • 1/2 TL Zimt
  • Abrieb 1/2 Bio Orange
  • 300 ml Obers (Sahne)
  • 250 ml Milch

Zubereitung:

  1. Für den Pie Teig Mehl, Maizena, Salz, Zucker, Vanille und Butterstückchen in eine große Rührschüssel geben und zu feinen Streusel verkneten (mit der Küchenmaschine). Dann nach und nach das kalte Wasser zugeben und so lange kneten, bis ein geschmeidiger Teig entsteht.
  2. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für ca. 30 Minuten kühl stellen.
  3. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und die Pieform damit auslegen.pekan1pekan3
  4. Für die Füllung die Eier mit Zucker cremig mixen. Ahornsirup, zerlassene Butter, Zuckerrübensirup, Vanille, Zimt und Orangenabrieb untermixen.  Die Hälfte der Pekannüsse unter die Füllung heben.
  5. Die gehackte Schokolade und die Cranberries auf dem Teigboden verteilen.pekan45
  6. Die Füllung darübergießen.
  7. Die restlichen Pekannüsse schön auf der Füllung verteilen. pekan44
  8. Bei 180°C ca. 30 Minuten backen.

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Für das Eis

  1. Die Kürbisstücke weichkochen (ca. 20 Minuten).
  2. Abgießen und fein pürieren.
  3. Das Kürbispüree ganz abkühlen lassen.
  4. Eier mit Zucker, Vanille, Zimt und Orangenabrieb cremig mixen.
  5. Obers, Milch und Kürbispüree unterrühren.
  6. Die Eismasse in eine Eismaschine füllen und cremig gefrieren lassen (ca. 25 Minuten).
  7. Das Eis eine Form umfüllen und mindestens 2-3 Stunden tiefkühlen.

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Die wunderhübsche Pie-Form von Greengate gibt’s übrigens bei Villa Sieben!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

Wir löffeln den Herbst! Apple Crumble im Glas

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Let’s Crumble! ❤

Diesmal wird unser Liebling, der Apple Crumble kalt serviert und das im schönen Glas!

Oh da strahlen die Gesichter!

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Wir stellen uns vor: ein aromatisch, fruchtiges Apfelkompott, darauf eine leichte Vanillecreme mit Honig und das alles wird gekrönt von knusprigen Streuseln mit Zimt und Orange. Ein wahrer Genuss, durch den man sich liebend gerne löffelt. Da wünschte man sich, es gäbe noch mehr Gläschen davon.

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Dieses Dessert im Glas ist wieder einmal perfekt, wenn ihr Gäste erwartet. Ich habe meinen Crumble meiner lieben Schwiegermama, meiner Schwägerin und meiner Mama serviert. Ja wir haben uns einen lustigen Mädelsabend gemacht und diesen versüßte uns dieser Apple Crumble. Dazu ein oder zwei Tässchen Kaffee. Ach das Leben ist doch schön!

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Ihr wisst ja, dass ich Desserts im Glas liebe! Man bereitet einmal alles mit viel Hingabe zu, schichtet es in schöne Gläser (ja ich habe eine ganze Sammlung an Gläsern) und ab in den Kühlschrank damit.

So und wenn die lieben Gäster vorbeischauen oder die Familie einfach Lust auf einen Nachtisch hat… schwups auf mit der Kühlschranktür und raus mit den Gläschen. So schnell steht dieser herrlich,  cremige Crumble auf den Tisch und erfreut die Schleckermäulchen!

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Die Zubereitung ist wirklich einfach und geht auch ganz flott. So zuerst kneten wir unsere Streusel und backen diese im Ofen. Derweil kochen wir unser Apfelkompott (aus Äpfeln aus dem Garten) und rühren noch eine leichte Vanillecreme zusammen (etwas Naschen ist erlaubt).

So jetzt wird geschichtet. Zuerst kommt das aromatische Apfelkompott in die Gläschen. Darauf die Creme und die knusprigen Streusel. Voilà fertig ist unser Dessert und wandert für ein Weilchen in den Kühlschrank.

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Kommt wir feiern Erntedank!

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 8 Gläser)

Für die Streusel:

  • 150 g Dinkelmehl
  • 70 g feiner brauner Zucker
  • 1/2 TL gemahlene Vanille (z.B. von Hagengrote)
  • 1 TL Zimt
  • eine Prise Salz
  • 100 g Butter

Für das Apfelkompott:

  • ca. 1,2 kg Äpfel
  • Saft und Abrieb von einer 1/2 Bio Orange
  • 1 Zimtstange
  • 3 Nelken
  • 5 EL Zucker
  • ca. 250 ml Apfelsaft
  • 1 TL Maizena

Für die Creme:

  • 400 g Sauerrahm
  • 300 g griechisches Joghurt
  • 250 g Obers (Sahne)
  • 3 EL Honig
  • 1-2 EL Zucker (nach Belieben)
  • Abrieb von 1/2 Bio-Orange
  • 1/2 TL gemahlene Vanille (z.B. von Hagengrote)

Zubereitung:

Für die Streusel

  1. Mehl, Zucker, Vanille, Zimt und Salz mischen. Butter in Flöckchen zugeben und mit den Händen verketen, bis Streusel enstehen. Für 30-60 Minuten kühlen.
  2. Streusel auf  ein mit Backpapier belegtes Blech verteilen. Bei 180°C (HL) ca. 25 Minuten backen. Auskühlen lassen.apple1apple2

Für das Kompott

  1. Die Äpfel schälen und würfeln. Mit Orangensaft, Abrieb, Zimt, Nelken und Zucker in einem Topf mischen. Apfelsaft zugießen und zugedeckt ca. 10 Minuten leicht kochen lassen.  Zimt und Nelken entfernen.
  2. Je nach Konsistenz das Kompott mit etwas angerührter Stärke binden.
  3. Das Kompott in den Gläsern verteilen.

Für die Creme

  1. Sauerrahm, Joghurt, Orangenabrieb, Vanille, Honig und Zucker verrühren.
  2. Obers cremig steif schlagen und unterheben.
  3. Die Creme auf das Kompott in den Gläsern geben.
  4. Streusel darübergeben und nach Belieben mit Staubzucker besieben.

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Löffelt euch glücklich durch den Herbst!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Ein Traum zum Löffeln! Schokoladen-Zimt-Flammerie mit Vanillebirnen

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Schlemmen in der Erntezeit! Mit diesem Dessert lassen sich die kalten Tage sehr gut ertragen.

Ich liebe ja Schokopudding, ihr auch? Aber nur wenn er selbstgemacht ist! ❤  Ach, da werden wieder Kindheitserinnerungen hervorgerufen…. Schön war die Zeit als Mama uns abends einen warmen Schokopudding kochte und wir diesen dann genüsslich aus unseren Schälchen löffelten. Da wäre man doch gerne wieder mal Kind. Also ich auf jeden Fall!

Heute koche ich meinen Schokopudding selbst, wenn ich mal wieder darauf Lust habe.  Dieses Dessert ist eine Art Schokopudding, jedoch in einer kalten Variante und gekrönt wird er noch mit aromatischen Vanillebirnen. Ein wirklich schönes Dessert im Herbst und auch im Winter. Die Creme ist zwar kalt, aber durch die Gewürze werden unsere Seelen herrlich erwärmt.

Ein Dessert, das sich wieder mal prima vorbereiten lässt und man dann peu à peu aus dem Kühlschrank holt und genießt!

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Also, falls ihr nun auch Lust darauf bekommen habt…

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4-5 Gläser)

  • 750 ml Milch
  • 200 g Schokolade (ich mische gerne Zartbitter mit Milchschokolade)
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 TL Kardamom
  • 3 -4 EL Rohrzucker
  • 25 g Maizena

Für die Vanillebirnen:

  • 2-3 Birnen
  • 1 Zitrone, Saft und Abrieb
  • 1 EL Butter
  • 2 EL Zucker
  • 80 ml Weißwein
  • 100 ml Birnensaft
  • 1 Vanilleschote
  • 2 Gewürznelken
  • 2 Sternanis

Zubereitung:

Für das Flammerie 500 ml von der Milch erwärmen und die Schokolade darin schmelzen. Zimt und Kardamom zugeben und aufkochen lassen. Die restliche Milch mit Zucker und Maizena verrühren und in die Milch einrühren. Unter Rühren ca. 2-3 Minuten kochen lassen, bis es schön eingedickt ist.

Die Masse in Gläser verteilen, auskühlen lassen und kalt stellen (ca. 3-4 Stunden).

Für die Vanillebirnen die Birnen schälen und in dünne Spalten schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln. Die Butter in einer Pfanne schmelzen, Zucker zugeben und leicht karamellisieren lassen. Birnen dazu und kurz durchschenken. Mit Weißwein und Birnensaft aufgießen. Nelken, Sternanis, Zitronenabrieb, Mark der Vanilleschote auskratzen und mit der Schote ebenfalls zu den Birnen geben. Bei kleiner Hitze weich schmoren (ca. 15 Minuten).

Die Birnen vor dem Servieren über die Flammerie verteilen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤