Mein Herz schlägt höher! Herbstrisotto mit pochiertem Ei und Speckchips

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Ich liebe Risotto!

Ok, ich glaub das hab ich hier schon oft genug erwähnt, aber wenn mein Herz für ein Gericht sooo hoch schlägt, dann muss es einfach raus. Schön schlotzig muss es sein und am liebsten mit einer ordentlichen Portion Parmesan (der tut meiner Seele so gut).

risotto4In diesem Mahl ist wohl alles vereint, was ich gerne hab. Ich konnte mich bei der Zubereitung einfach nicht entscheiden. Somit kommen braune Champignons, Kürbiswürfelchen, Blattspinat und geröstete Pekannüsse in mein Risotto. Und weil das alles noch nicht genug ist gibt’s dazu noch krosse Speckstreifen und ein butterweiches pochiertes Ei.

Meine Eltern waren auch restlos begeistert von dieser Kombination und schleckten die ganze Pfanne leer. Da blieb kein einziges Reiskörnchen mehr übrig.

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Zum herrlich cremigen Risotto gesellen sich noch pochierte Eier und Speckchips zum Wegknuspern! Also wenn das hier kein Wohlfühlessen ist, dann weiß ich’s auch nicht.

Pochierte Eier kommen bei uns immer wieder einmal auf die Teller. Wir mögen diese weichen Eiern sehr, sehr gerne. Auch in einer cremigen Suppe oder auf einem Salat machen sich diese Eier wunderbar.

Die Zubereitung der pochierten Eier ist nicht schwer. Es braucht vielleicht ein klein wenig Übung, dass die Eier dann auch hübsch aussehen und nicht ganz zerfleddert sind. Einfach ausprobieren, es klappt bestimmt!

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Glaubt mir, mit diesem Gericht begeistert ihr auch anspruchsvolle Gaumen!

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4 Portionen)

Fürs Risotto:

  • 300 g Risottoreis
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 150 ml Weißwein
  • ca. 800-900 ml Gemüsebrühe, heiß
  • 70-100 g Parmesan (nach Belieben etwas mehr oder weniger)
  • 1 EL Butter
  • 2 EL Olivenöl zum Anbraten
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 3 Thymianzweige, Blättchen abgezupft
  • eine Handvoll Pekannüsse, geröstet und grob gehackt
  • 250 g braune Champignons, geviertel
  • 1/2 Kürbis (Hokkaido oder Butternuss), klein gewürfelt
  • zwei Handvolll Blattspinat
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • etwas Butter zum Anbraten

Für die pochierten Eier:

  • 4 Eier
  • 2 EL Essig
  • etwas Fleur de Sel

Für die Speckchips:

  • 16-20 Specksteifen

Zubereitung:

Fürs Risotto

  1. Zwiebel und Knoblauch in Olivenöl glasig dünsten. Den Risottoreis zugeben und kurz mit anschwitzen. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Mit Weißwein ablöschen und einkochen lassen.
  2. Jetzt immer nach und nach ein bisschen von der heißen Gemüsebrühe zugießen, bis der Reis gar ist (der Reis sollte noch einen leichten Biss haben – ca. 12-14 Minuten). Zwischendurch immer wieder umrühren!
  3. Während unser Risotto kocht, Butter in einer Pfanne erhitzen und den Knoblauch darin anschwitzen. Champignons zugeben und ca. 3 Minuten braun anbraten. Kürbis zugeben und weitere 4-5 Minuten braten. Spinat zugeben und zusammenfallen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Wenn der Risottoreis fertig gegart ist zum Schluss den Parmesan, Thymian und ein Stückchen Butter unterrühren. Mit Salz und Pfeffer gut abschmecken. Das Risotto soll schön cremig sein (nach Belieben noch etwas Brühe unterrühren). Zuletzt das angebratene Gemüse und die gerösteten Pekannusskerne untermengen.risotto2

Für die pochierten Eier

  1. In einem Topf Wasser und Essig zum Kochen bringen.
  2. Die Eier nacheinander jeweils in eine Tasse schlagen und vorsichtig ins Wasser gleiten lassen. Mit zwei Essöffeln in Form bringen und ca. 4 Minuten sanft unter den Siedepunkt ziehen lassen (das Wasser darf nicht kochen).
  3. Die Eier herausheben, auf Küchenpapier abtropfen lassen und auf dem Risotto anrichten.

Für die Speckchips

  1. Die Speckstreifen auf ein Blech legen. risotto1
  2. Im Ofen bei 150°C ca. 20-25 Minuten knusprig braten. Das Fett mit Küchenpapier abtupfen.

risotto3Risotto mit dem pochierten Ei und den Speckchips servieren. Mmmmmh.. lasst es euch schmecken!

risotto13So herrlich, wenn der warme Eidotter aus dem Ei herausfließt und sich mit dem Reis verbindet…… Nur zu gerne, hätte ich jetzt ein Tellerchen!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Das perfekte Familienessen! Tafelspitz mit Steinpilzsauce und Kürbisgnocchi

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Es gibt Tafelspitz! Mmmmmh…. ❤

Ein echter Schatz! So wird uns ganz warm ums Herz.

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Schon seit Kindheitstagen zählt Tafelspitz zu meinen Lieblingsgerichten. Dieser Gaumenschmaus kommt bei uns nur ein paar mal im Jahr auf den Tisch, aber dafür richtig fein.

Ja so soll es sein!

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Wir durften wieder im Genuss eines Charolais-Rindfleisches schwelgen. Die Qualität von Prime Beef ist einfach unschlagbar und wir genießen jeden einzelnen Bissen von diesem wunderbaren Fleisch.

Ich hab euch ja schon öfters von Prime Beef und deren Charolais-Fleisch erzählt. Wenn ihr mehr darüber erfahren möchtet, dann klickt euch einfach hier rein, meine Lieben!

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Die Zubereitung von Tafelspitz hab ich schon vor vielen Jahren von meiner Mama gelernt. Es ist ja wirklich ganz einfach, nur etwas Zeit ist von Nöten.

So ich hab mich heute gleich nach dem Frühstück in die Küche begeben und den Tafelspitz samt seinen Begleitern in unseren Schmortopf gegeben, mit Wasser bedeckt und den Topf auf den Herd gestellt. Das Fleisch köchelt jetzt seelenruhig über zwei Stunden mit Gewürzen vor sich hin und wird so herrlich zart.

Dann ist’s bis zum Mittagessen fertig und die Gesichter strahlen schon vor Freude! Wenn’s bei uns Tafelspitz gibt, kommt als Vorspeise auch immer eine gute Fleischsuppe auf den Tisch. Dazu gibt’s meistens dünne Kräuterfrittaten. Hach solche Klassiker sind schon was Feines!

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Natürlich braucht unser Tafelspitz noch leckere Freunde, die ihn auf den Teller begleiten. Jetzt im Herbst lacht mich der Kürbis gerne an und möchte von mir verkocht werden. Na das lass ich mir nicht zweimal sagen und schon gibt’s Kürbisgnocchi.

Mama hat gestern wunderbare Steinpilze vom kleinen Bauernladen in der Stadt mitgebracht. Da wusste ich gleich, dass diese braunen Schönheiten in meine cremige Sauce wandern werden. Hach was für ein Genuss! Ich liebe ja Pilze und ganz besonders, wenn diese cremig eingekocht werden.

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Wohlfühlessen erwünscht?

Hier das Rezept:

Zutaten (für 4-6 Personen):

Für den Tafelspitz:

  • 1 kg Tafelspitz
  • 2 Zwiebel, mit Schale
  • 3 Lorbeerblätter
  • je 1/2 TL Pfefferkörner und Pimentkörner
  • 4 Karotten
  • 1 kleines Stück Knollensellerie
  • Salz

Für die Kürbisgnocchi:

  • 700 g Hokkaido, gewürfelt
  • 300 g Kartoffeln, geschält und gewürfelt
  • 1 Ei
  • ca. 200 g Mehl
  • 50 g Grieß
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle, frisch gemahlene Muskatnuss
  • Butter zum Anbraten

Für die Steinpilzsauce:

  • 250-350 g Steinpilze
  • 2 Jungzwiebel
  • 50 ml Madeira
  • 200 ml Obers
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • eine Handvoll Petersilie, fein gehackt
  • 1 TL Maizena, zum Binden
  • Butter zum Anbraten

Zum Servieren:

  • frisch geriebener Kren

Zubereitung:

Für den Tafelspitz

  1. Zwiebeln mit Schale waschen und halbieren. Tafelspitz kalt abbrausen.
  2. Tafelspitz mit Zwiebelhälften, Lorbeerblätter, Pfeffer-und Pimentkörner, Salz und Selleriestück in einen Topf geben und mit kaltem Wasser bedecken.herbst26
  3. Langsam aufkochen lassen und dann offen bei leichter Hitze ca. 2 – 2 1/2 Stunden köcheln lassen. (nach ca. 90 Minuten Kochzeit die Karotten dazugeben).
  4. Den Tafelspitz herausnehmen und kurz ruhen lassen. Die Suppe abseihen und die Karotten in Scheiben schneiden und wieder in die Suppe geben. Die Fleischsuppe mit Salz abschmecken.
  5. Den Tafelspitz in dünne Scheiben (ca. 1cm dick) schneiden (ich mache das mit der Brotschneidemaschine). tafel25
  6. Die Tafelspitzscheiben wieder zurück in die Suppe geben und warm halten.

Für die Kürbisgnocchi

  1. Kürbis und Kartoffeln in Salzwasser weich kochen (ca. 20-25 Minuten).
  2. Abseihen und ausdampfen lassen.
  3. Die Kürbis-und Kartoffelstücke durch eine Kartoffelpresse drücken.
  4. Ei, Mehl, Grieß, Salz, Pfeffer und Muskat untermengen. Mit den Händen auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Je nach Konsistenz noch etwas Mehl beigeben.
  5. Den Teig sechsteln und je zu einer Rolle formen. Mit einer Teigkarte (oder Messer) kleine Stücke abschneiden und auf eine bemehlte Platte legen (bevor ihr alle Gnocchi abstecht kocht am besten einen Probegnocchi, um die Konsistenz zu überprüfen).tafel24
  6. Die Gnocchi in leicht siedendem Salzwasser gar ziehen lassen (ca. 5 Minuten, bis sie an der Oberfläche schwimmen).
  7. Ein Stückchen Butter in einer Pfanne zerlassen und die fertig gegarten Gnocchi darin kurz anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Nach Belieben frische gehackte Petersilie zugeben.

Für die Steinpilzsauce

  1. Die Steinpilze putzen und je nach Größe halbieren.tafel23
  2. Jungzwiebel in feine Scheiben schneiden.
  3. Etwas Butter in einer Pfanne zerlassen und die Jungzwiebel darin anschwitzen.
  4. Steinpilze zugeben und braun anbraten (ca. 5 Minuten). Mit Salz und Pfeffer würzen.
  5. Mit Madeira ablöschen und einkochen lassen.
  6. Obers und etwas Fleischbrühe (100-150 ml) zugeben. Einige Minuten leicht köcheln lassen.
  7. Je nach Konsistenz mit etwas angerührter Stärke binden.
  8. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit gehackter Petersilie verfeinern.

Servieren

  1. Die Tafelspitzscheiben aus der heißen Fleischbrühe nehmen und mit Kren bestreuen. Mit der Sauce und den Gnocchi servieren.

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Mmmmh…. lecker! Eigentlich sollte es Tafelspitz viel öfters geben.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

Knuspriges Küchenglück! Gebackenes Herbstgemüse mit Rotkrautsalat

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König Kürbis und Sellerie bitten zu Tisch! Na da kann man ja nicht Nein sagen. Zu diesen würzigen gebackenen Stückchen gibt es noch einen cremigen Dip mit Knoblauch und einen zauberhaft, gesunden Rotkrautsalat. Also bitte setzen, zugreifen und geniiiießen!

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Am Wochenende gab es bei uns dieses wunderbare, gebackene Herbstgemüse. Ach wir schlemmten vor uns hin und waren danach alle restlos zufrieden.

Ich hatte zum Glück meine liebe Mama, die mir beim Panieren des Gemüses geholfen hat. Das kann sonst schon ein kleines Weilchen dauern, bis man all die Kürbis- und Selleriestückchen durch das Mehl, Ei und die Brösel gezogen hat.

Ich mische zu meinem Bröselgemisch noch zusätzlich gehackte Petersilie und Parmesan. Das gibt dem Ganzen das gewisse Extra und macht es einfach nooooch leckerer. Wenn dann endlich das gesamte Gemüse eine Hülle bekommen hat, dürfen sie auch schon ins heiße Öl wandern um knusprig und goldbraun zu werden.

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Für mein Herbstgemüse nehme ich einen Hokkaidokürbis und eine Sellerieknolle. Hokkaidokürbis ist so herrlich unkompliziert: Man bekommt ihn überall, er ist schön handlich, leicht zu schneiden, un die Schale wird – im Gegensatzt zu anderen Sorten – mitgegessen. Daher zählt der liebe Herr Hokkaido zu meienn absoluten Lieblingen in der kalten Jahreszeit.

Dieser Rotkrautsalat ist bei uns im Hause jetzt auch sehr beliebt und wird mit großer Freude verspeist. Ein gesunder und dazu noch ein so einfacher Herbstsalat –  na immer her damit!

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Küchenglück im Herbst?

Hier das Rezept

Zutaten: (für 4-5 Personen)

Für das gebackene Gemüse:

  • 1 Hokkaido Kürbis
  • 1 Sellerieknolle
  • 6-7 EL Mehl
  • 3-4 Eier
  • 3-4 EL Obers
  • ca. 200-300 g Semmelbrösel
  • 1/2 Bund Petersilie, grob gehackt
  • eine Handvoll Parmesan, frisch gerieben
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Öl zum Ausbacken

Für den Knoblauchdip:

  • 250 g Sauerrahm
  • 100 g Créme fraîche
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 1/4 Bund Schnittlauch, fein geschnitten

Für den Rotkrautsalat:

  • 1/2 Kopf Rotkraut
  • 2 Orangen
  • eine Handvoll Walnüsse
  • 4-5 EL Apfelessig
  • 1 EL Honig
  • 1 TL Dijon-Senf
  • 5-6 EL Olivenöl (oder Traubenkernöl)
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle, Zucker, nach Belieben etwas Chili
  • frische Petersilie, grob gehackt

Zubereitung:

Für das gebackene Gemüse

  1. Sellerie schälen, halbieren und in Scheiben (ca. 1 cm dick) schneiden.
  2. Kürbis halbieren, Kerne herauskratzen und ebenfalls in Scheiben (1 cm) dick schneiden.
  3. Das Gemüse mit Salz und Pfeffer würzen.
  4. Das Mehl in einen Teller geben. Die Eier mit Obers versprudeln. Die Brösel mit Parmesan, grob gehackter Petersilie und etwas Salz vermischen.
  5. Das Gemüse zuerst in Mehl wenden, dann durch die Eier ziehen und zuletzt im Bröselgemisch wenden.geb2
  6. Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Das Gemüse darin nacheinander ausbacken, dabei immer einmal wenden. Es soll schön knusprig und goldbraun sein.geb3
  7. Das Gemüse auf Küchenpapier gut abtropfen lassen.
  8. Im Ofen bei 150°C warmstellen, bis das ganze Gemüse herausgebacken ist.

Für den Knoblauchdip

  1. Alle Zutaten gut miteinder verrühren und abschmecken.

Für den Rotkrautsalat

  1. Kraut putzen und in feine Streifen schneiden.
  2. In einer Schüssel mit Salz und Zucker (ca. 1 TL) mischen. Ziehen lassen. (30 Minuten)
  3. Orangen schälen und in Stücke schneiden (Saft dabei auffangen). Walnüsse hacken und mit den Orangenstücken untermischen. Petersilie grob hacken und untermengen.
  4. Für die Vinaigrette Essig mit Honig, Senf und Orangensaft verrühren, Öl unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Vinaigrette über den Salat verteilen, kurz durchmischen und auf Schüsselchen verteilen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Ein guter Fang! Heilbutt mit Kartoffelkruste auf Rahmkohl und Cranberry-Sauce

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Heute gibt es Fisch! Mit einer delikaten Kruste wird unser Heilbutt zu einem vorzüglichen Leckerbissen und eine feine Alternative zum Sonntagsbraten.

Dieses Gericht macht doch etwas Eindruck finde ich, ist aber in der Zubereitung ganz einfach und unkompliziert. Die Kartoffeln müsst ihr möglichst dünn hobeln, dann werden sie besonders knusprig und lecker. Die Kombination mit dem Rahmkohl und der Rotwein-Cranberry-Sauce ist einfach ein Gedicht.

Heilbutt kommt bei uns öfters auf den Tisch, da wir seinen Geschmack und die Konsistenz sehr gerne mögen. Meist bereite ich ihn mit einem Gewürzöl im Ofen zu. Da kann er dann bei niedriger Temperatur langsam glasig gar werden. Heute aber dachte ich mir kommt er mal in die Pfanne. Mit Kartoffeln belegt und dann schön knusprig gebraten… ein Traum! Ihr braucht keine Angst haben, dass die Kartoffelkruste nicht am Fisch bleibt. Das funktioniert wirklich super, da der Fisch ja vorher mit Eidotter bestrichen wird und beim Anbraten haften die Kartoffeln sehr schön am Fisch. Nur etwas Vorsicht beim Umdrehen, dann kann nichts mehr schief gehen.

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Auch Lust auf ein köstliches Fischgericht….

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für die Sauce:

  • 1 rote Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1  1/2 EL Zucker
  • 350 ml Rotwein (ich nehme gerne etwas Portwein)
  • eine Handvoll frische Cranberries
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 1 TL Maizena
  • 60 g Butter, kalt
  • 1 EL Olivenöl

Für den Rahmkohl:

  • 1/2 Kohlkopf
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • ca. 100 ml Gemüsebrühe
  • 200 ml Obers
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle, Muskat
  • 1/2 Bio-Zitrone, Abrieb
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Maizena

Für den Fisch:

  • 4 schöne Stücke Heilbuttfilet (ohne Haut und Gräten), à 150 g  (ihr könnt aber auch Kabeljau nehmen)
  • 7-8 kleine Kartoffeln (festkochend)
  • 1 Eidotter
  • etwas Zitronensaft
  • 2 Thymianzweige
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle, Chiliflocken
  • 3-4 EL Öl zum Braten

Zubereitung:

Für die Sauce

Die fein gewürfelte Zwiebel in Öl glasig dünsten. Mit Zucker bestreuen, etwas karamellisieren lassen und mit Wein ablöschen. Bei kleiner Hitze ca. 15 Minuten einkochen lassen (soll noch ca. 150 ml übrig sein). Die Cranberries zugben und fünf Minuten leicht mitköcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen und mit etwas angerührter Stärke binden. Zum Schluss (kurz vor dem Servieren) die Butte Stück für Stück unter die warme Sauce rühren.

Für den Rahmkohl

Kohl in Rauten schneiden und mit Knoblauch im Öl andünsten (ca. 5 Minuten). Brühe und Obers angießen und zugedeckt bei kleiner Hitze ca. 15 Minuten garen. Mit Salz, Pfeffer, Muskat und Zitronenabrieb würzen. Mit etwas angerührter Stärke binden.

Für den Fisch

Die Kartoffeln schälen und in ganz dünne Scheiben hobeln (1 mm). Fisch abbrausen, trocken tupfen und mit Salz, Pfeffer, Thymianblättchen und etwas Zitronensaft würzen. Eine Filetseite gut mit Eidotter bestreichen und die Kartoffelscheiben schuppenartig auflegen und andrücken.

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Öl in einer großen Pfanne erhitzen und den Fisch auf der Kartoffelseite bei mittlerer Hitze ca. 5 Minuten lang knusprig braten. Vorsichtig wenden und weitere 2 Minuten braten. Den Fisch zum Schluss noch mit etwas Meersalz und Pfeffer würzen und mit dem Kohl und der Sauce servieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

 

 

 

Den Herbst löffeln! Cremige Selleriesuppe mit Maroni und Äpfeln

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Ich bezeichne mich selbst als wahren Suppenfan! Jetzt im Herbst, wo es draußen langsam kälter wird, liebe ich es eine warme, köstliche  Suppe zu schlürfen. ❤

Ein oder zwei Teller davon und ich bin restlos glücklich.  Diese Selleriesuppe ist ein wahrer samtig-cremiger Magenschmeichler.  Klassisch in der Zubereitung, aber doch etwas Besonderes finde ich. Der Geschmack von aromatischem Sellerie in Kombination mit gebratenen Maroni…. ein Traum!

Ein unkompliziertes aber dennoch raffiniertes Gericht, das uns warm hält und zufrieden macht.

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Also falls ihr auch Lust auf cremigen Löffelspaß bekommen habt…

Hier das Rezept:

Zutaten:

  • 1 Zwiebel, gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 1 Sellerieknolle
  • 2 Kartoffeln
  • ca. 1-1,5  l Gemüsebrühe
  • 150 ml Milch
  • 150 ml Obers
  • 1 Bio-Zitrone
  • 1/2 TL frisch geriebener Ingwer
  • 1 Apfel
  • 150 g Maroni, vorgegart
  • etwas Rosmarin und  Thymian, beides fein gehackt
  • Salz, Pfeffer, Chiliflocken
  • etwas frische Petersilie, gehackt
  • Olivenöl

Zubereitung: 

Etwas Olivenöl in einem großen Topf erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin glasig anschwitzen. Kartoffeln und Sellerie (ein kleines Stück davon beiseite legen) schälen und in grobe Würfel schneiden. Kartoffeln und Sellerie mit in den Topf geben und kurz mitrösten lassen. Dann mit der Gemüsebrühe aufgießen und zugedeckt ca. 30 Minuten lang weich kochen.

Milch und Obers zugeben und mit dem Stabmixer fein pürieren (je nach Konsistenz noch etwas Flüssigkeit zugeben). Mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft/Abrieb, Ingwer und nach Belieben etwas Chili abschmecken.

Für die Einlage den beiseite gestellten Sellerie und den Apfel in dünne Stifte schneiden und mit etwas Zitronensaft beträufeln. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Maroni darin goldbraun anbraten. Rosmarin und Thymian zugeben und kurz mitbraten. Sellerie,  Apfelstifte und gehackte Petersilie mit den Maroni vermischen. Mit Zitronenabrieb, Salz und Pfeffer abschmecken.

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Die Suppe in Teller verteilen und mit der Maronimischung servieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

 

Schnelles Pastaglück! Kürbis-Tagliatelle mit Kürbiskern-Pesto

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Wieder mal Lust auf ein schnelles Pastagericht, dass glücklich macht? Da hab ich doch genau das Richtige für euch! Tagliatelle mit gebratenen Kürbisstreifen und dazu ein köstlich-aromatisches Kürbiskernpesto.  Dieses Pesto habe ich zum ersten Mal ausprobiert und ich muss sagen das Ergebnis war wahnsinnig lecker.

Mein Liebster und ich waren wirklich begeistert von diesem Pastagericht, das es ab sofort öfters bei uns geben wird.  Wie ihr ja schon mitgekriegt habt, steht Kürbis momentan ja seeehr oft meinem Speiseplan. Heute kommt nicht nur das feine und gesunde Fruchtfleisch auf die Teller, sondern auch die köstlichen Kerne und ihr Öl. Kürbis auf ganzer Linie kann man sagen.

Das Pesto ist ruck zuck gezaubert und die Nudeln kochen sich ja von selbst. Ihr wollt also im Handumdrehen was Schnelles auf den Tisch zaubern? Kein Problem! Mit diesem Rezept ist Stress in der Küche sicherlich kein Thema!

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Hier das Rezept: (für 4 Portionen)

Für das Kürbiskern-Pesto:

  • eine Handvoll Kürbiskerne, grob gehackt
  • 1/2 Handvoll Haselnüsse, grob gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, grob gehackt
  • eine Handvoll Petersilienblätter
  • ein kleines Stück Parmesan
  • ca. 100 ml Olivenöl
  • 2-3 EL Kürbiskernöl
  • etwas Zitronensaft
  • einen Schuss Obers
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 400 g Tagliatelle
  • 1/2 Hokkaido
  • 1/2 Bund Jungzwiebel
  • ein paar Salbeiblätter
  • Olivenöl zum Anbraten
  • Salz, ein paar Chiliflocken
  • etwas Parmesan zum Servieren

Zubereitung:

Für das Pesto Kürbiskerne mit Haselnüssen, Käse, Knoblauch, Petersilie und Olivenöl in ein hohes Gefäß geben und pürieren. Kürbiskernöl, etwas Obers und Zitronensaft zugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Tagliatelle in Salzwasser bissfest garen.

Währendessen Hokkaido und Jungzwiebel in dünne Streifen schneiden und in Olivenöl kräftig anbraten (ca.5 Minuten).  Den Salbei zugeben, kurz mitbraten. Alles mit Salz und nach Belieben etwas Chili würzen. Ich gebe dann immer noch etwas vom Kochwasser mitdazu

Die Pasta abgießen und gut abtropfen lassen. Mit dem Kürbis und der Hälfte des Pestos vermischen.

Die Pasta anrichten und mit dem restlichen Pesto und Parmesan servieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Aromatisch und herzhaft geschichtet! Kürbislasagne

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Heute wird wieder ein leckeres Gericht mit Kürbis aufgetischt. In einer Lasagne verpackt, bekommt dieses gesunde Gemüse ihren großen Auftritt. Na wie findet ihr das?

Ich habe ja schon erwähnt, dass ich Kürbisse einfach liebe. ❤ Sie sind gesund, aromatisch und sooo vielseitig! Sein Fleisch steckt voller Vitamine und Antioxidantien, die unsere Immunabwehr zur Höchstleistung treiben. Besonders die Sorten mit orangem Fruchtfleisch (wie der Hokkaido oder der Butternusskürbis) gelten als wahre Vitaminbomben.

Aus diesen vielen Gründen hat der Kürbis jetzt in seiner Jahreszeit einen fixen Platz in meiner Küche!  Heute kommt er mit einer leckeren Käsesauce, geschichtet mit Lasagneblättern und Kürbiskernen in eine Auflaufform. Ein herrliches Gericht zum Wohlfühlen!

Also meine Lieben gebt dem Kürbis auch ein nettes Plätzchen in eurem Speiseplan! Ihr werdet ihn nicht mehr hergeben wollen 🙂

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Hier das Rezept dafür: (für 2 Portionen – eine kleine Auflaufform – für eine große Form, einfach Zutaten verdoppeln)

Zutaten:

  • 1/2 Hokkaido
  • 1 große Tomate (Ochsenherz)
  • 6 Lasagneblätter
  • 2 Handvoll Kürbiskerne

für die Sauce:

  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Butter
  • 1 1/2 EL Mehl
  • ca. 400-500 ml Milch
  • 100 g Frischkäse (14 % Fettanteil)
  • 120 g Bergkäse (oder Emmentaler), frisch gerieben
  • Salz, frisch gemahlener Pfeffer
  • etwas Muskatnuss
  • Thymian, Oregano
  • ein paar Butterflöckchen

Zubereitung:

Den Kürbis in dünne Scheiben schneiden, ebenso die Tomate. Die Zwiebel und den Knoblauch hacken und in der zerlassenen Butter kurz anbraten. Das Mehl einrühren, 1 Minute mitanschwitzen und dann nach und nach mit der Milch aufgießen. Einige Minuten köcheln lassen, bis es etwas eingedickt ist. Mit Salz, Pfeffer, Muskat, Thymian und Oregano abschmecken. Den Frischkäse und den geriebenen Käse (etwas übrig lassen) unterrühren.

Eine kleine Auflaufform mit etwas Butter ausstreichen. Kürbis und Tomatenscheiben, ein paar Kürbiskerne, Lasagneblätter und Sauce in die Form schichten, zwischendurch mit Salz und Pfeffer würzen. Den Vorgang zweimal wiederholen, mit Sauce und Kürbis abschließen. Mit ein paar Kürbiskernen und den restlichen Käse bestreuen. Ein paar Butterflöckchen darauf verteilen.

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Die Kürbislasagne bei 180° C ca. 30 Minuten lang backen (mit Alufolie bedeckt). Dann noch weitere 20 Minuten ohne Folie fertig backen. Die Lasagne soll eine schöne, knusprige Kruste bekommen.

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Wir essen dazu am Liebsten einen frischen Salat (Karotte, Gurken, grüner Salat).

Bon appètit!

Lena