Gutes für Leib und Seele! Kürbissuppe mit gebratener Chorizo und Salbeiblätter

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Kürbissuppe ist ein geliebter Klassiker in der Herbstzeit! ❤

Wärmt wunderar durch, diese heiße Supersuppe – und schmeckt einfach göttlich!

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Cremig und herrlich aromatisch muss sie sein. Dann macht das Löffeln richtig Spaß und man will gar nicht mehr aufhören! Da reicht ein Schüsselchen meist nicht aus….

Ihr wisst ja schon, dass ich mich in der kalten Zeit gerne von diversen Suppen ernähre. Das hält mich schön wohlig warm und macht mich einfach glücklich!

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Kürbissuppe hab ich in unzähligen Varianten gekocht und probiert. Immer wieder etwas anders und immer wieder leeecker. Hier hab ich eine unserer Lieblingsvarianten für euch. Die Suppe ist herrlich cremig und durch die Gewürze schön aromatisch. Als Einlage gibt’s knusprig gebratene Chorizoscheiben und gebratene Salbeiblätter. Hach ein Träumchen, glaubt mir. Die würzige Wurst harmoniert perfekt zu der Suppe und die knusprigen Salbeiblätter geben dem Ganzen noch den letzten Kick.

Alternativ könnt ihr natürlich auch ein paar geröstete Kürbiskerne und etwas Kürbiskernöl in die Suppe geben. Wir lieben Kürbissuppe, in allen erdenklichen Variationen. Kennt ihr schon meinen Kürbis-Linsen-Eintopf? Ein gesundes Geschmackserlebnis für die ganze Familie, das sich lohnt einmal zu probieren.

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Kommt setzt euch, wir feiern die Kürbiszeit!

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4 Portionen)

  • 500 g Kürbis (Hokkaido oder Butternuss), in Würfel geschnitten
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL Ingwer, frisch gerieben
  • 1 TL Rohrzucker
  • ca. 800 ml Gemüsebrühe
  • 150 ml Obers
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • einen Spritzer Zitronensaft
  • Chiliflocken, nach Belieben
  • etwas Olivenöl zum Anbraten

Für die Einlage:

  • 16-20 Salbeiblätter
  • 150-200 g Chorizo, z.B. von Hagen Grote
  • etwas Olivenöl zum Anbraten

Zubereitung:

  1. Öl in einem Topf erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin glasig anschwitzen.
  2. Kürbisstücke zugeben und mitbraten. Kurkuma und Ingwer zugeben und ebenfalls kurz mitanschwitzen. Mit Salz und Zucker würzen.
  3. Mit der Gemüsebrühe aufgießen. 20 Minuten leicht köcheln lassen, bis der Kürbis schön weich ist.
  4. Obers zugießen und die Suppe fein pürieren. Falls die Suppe noch etwas zu dick ist, einfach etwas Brühe angießen.
  5. Mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und nach Belieben Chili abschmecken.

Für die Einlage

  1. Chorizo in Scheiben schneiden.
  2. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Chorizoscheiben und die Salbeiblätter darin von beiden Seiten knusprig braten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen. Nach Belieben kann man das würzige Bratöl auch noch über die Suppe träufeln.
  3. Die Chorizoscheiben und die gebratenen Salbeiblätter als Einlage in die Suppe geben.

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Eine weitere Lieblingsvariante:

Die Suppe wird gleich zubereitet, nur werden noch 2 gewürfelte Äpfel mit angeschwitzt.

Serviert wird die Suppe mit einer herrlichen Gewürzsahne. Dafür 150 ml Obers (Sahne) mit je 1 Msp. Zimt, Nelken und etwas Pfeffer aufschlagen. Die Sahne auf die heiße Suppe geben und mit frisch gehackter Petersilie, etwas Chili und nach Belieben noch mit frisch gebratenen Croûtons servieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Einfach erste Sahne! Kartoffel-Cremesuppe mit Trüffelöl und Käse-Pilz-Stangen

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suppe2Diese cremige Suppe wärmt Leib und Seele! ❤

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Jetzt im Herbst löffel ich ja für mein Leben gerne Suppen! Von mir aus könnt es jeden Tag so ein warmes Süppchen geben. Ja ok, da hat dann mein Liebster Fabio doch ein bisschen was dagegegn. Da muss auch mal eine ordentliche Pasta, ein knuspriger Flammkuchen oder ein herrliches Kartoffelgericht auf den Tisch kommen.

Gut überredet, es muss nicht jeden Tag Suppe geben. Aber zumindest 2-3 Mal die Woche löffel ich mein Schüsselchen gerne leer und hol mir (meist immer) noch einen Nachschlag.

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Diesmal hab ich eine feine Variante der Kartoffelsuppe für euch. Wir liiiieben diesses Süppchen, da es perfekt in die kalte Jahreszeit passt und uns einfach unglaublich glücklich macht.

Ganz schnell gezaubert und mit etwas Trüffelöl verfeinert ist dieses Süppchen auch ein schönes Essen für liebe Gäste. Glaubt mir, wenn ihr diese Köstlichkeit auftischt, werden die Gesichter strahlen.

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Da wir immer gernre etwas Knuspriges zu unserer Suppe essen möchten, gibt es noch aromatische Käse-Pilz-Stangen dazu. Mit Blätterteig sind diese auch ganz flott gezaubert und begeistert unsere Schleckermäulchen!

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Wir wollen Suppe, Suppe, Suppe!

Hier das Rezept:

Zutaten:

  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 500 g Kartoffeln
  • ca. 1 l Gemüsebrühe
  • 200 ml Obers
  • 1 Lorbeerblatt
  • frisch gemahlene Muskatnuss
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 2-3 TL Trüffelöl (z.B. von Hagen Grote)
  • etwas Butter zum Anbraten

Für die Käse-Pilz-Stangerl:

  • 1 Blätterteig
  • 3-4 Champignons
  • eine Handvoll Bergkäse, gerieben
  • 2-3 Thymianzweige, Blättchen abgestreift
  • ein paar Pekannüsse, gehackt (nach Belieben auch Walnüsse)
  • 1 Ei zum Bestreichen
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

  1. Zwiebel und Knoblauch fein hacken.
  2. Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden.
  3. Etwas Butter in einem Topf zerlassen. Zwiebel und Knoblauch darin glasig anschwitzen (ca. 5 Minuten). Kartoffeln zugeben und mitanschwitzen. Mit Salz würzen.
  4. Mit Gemüsebrühe und Obers aufgießen. Lorbeerblatt zugeben.
  5. Die Suppe ca. 15-20 Minuten köcheln lassen. Lorbeerblatt herausfischen.
  6. Mit einem Stabmixer fein pürieren. Mit Salz, Pfeffer, Thymian und Muskatnuss abschmecken.
  7. Vor dem Servieren noch einmal mit dem Mixer aufmixen und das Trüffelöl unterrühren.

Für die Stangerl:

  1. Den Blätterteig ausrollen und in ca. 2-3 cm dicke Streifen schneiden. Mit dem verquirltem Ei bestreichen.
  2. Mit Thymian, Salz und Pfeffer würzen.
  3. Die Pilze in ganz dünne Scheiben schneiden und auf den Streifen verteilen.
  4. Mit Käse und Pekannnüssen bestreuen.suppe14
  5. Bei 200°C ca. 15 Minuten goldbraun backen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

 

 

Das perfekte Familienessen! Tafelspitz mit Steinpilzsauce und Kürbisgnocchi

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Es gibt Tafelspitz! Mmmmmh…. ❤

Ein echter Schatz! So wird uns ganz warm ums Herz.

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Schon seit Kindheitstagen zählt Tafelspitz zu meinen Lieblingsgerichten. Dieser Gaumenschmaus kommt bei uns nur ein paar mal im Jahr auf den Tisch, aber dafür richtig fein.

Ja so soll es sein!

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Wir durften wieder im Genuss eines Charolais-Rindfleisches schwelgen. Die Qualität von Prime Beef ist einfach unschlagbar und wir genießen jeden einzelnen Bissen von diesem wunderbaren Fleisch.

Ich hab euch ja schon öfters von Prime Beef und deren Charolais-Fleisch erzählt. Wenn ihr mehr darüber erfahren möchtet, dann klickt euch einfach hier rein, meine Lieben!

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Die Zubereitung von Tafelspitz hab ich schon vor vielen Jahren von meiner Mama gelernt. Es ist ja wirklich ganz einfach, nur etwas Zeit ist von Nöten.

So ich hab mich heute gleich nach dem Frühstück in die Küche begeben und den Tafelspitz samt seinen Begleitern in unseren Schmortopf gegeben, mit Wasser bedeckt und den Topf auf den Herd gestellt. Das Fleisch köchelt jetzt seelenruhig über zwei Stunden mit Gewürzen vor sich hin und wird so herrlich zart.

Dann ist’s bis zum Mittagessen fertig und die Gesichter strahlen schon vor Freude! Wenn’s bei uns Tafelspitz gibt, kommt als Vorspeise auch immer eine gute Fleischsuppe auf den Tisch. Dazu gibt’s meistens dünne Kräuterfrittaten. Hach solche Klassiker sind schon was Feines!

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Natürlich braucht unser Tafelspitz noch leckere Freunde, die ihn auf den Teller begleiten. Jetzt im Herbst lacht mich der Kürbis gerne an und möchte von mir verkocht werden. Na das lass ich mir nicht zweimal sagen und schon gibt’s Kürbisgnocchi.

Mama hat gestern wunderbare Steinpilze vom kleinen Bauernladen in der Stadt mitgebracht. Da wusste ich gleich, dass diese braunen Schönheiten in meine cremige Sauce wandern werden. Hach was für ein Genuss! Ich liebe ja Pilze und ganz besonders, wenn diese cremig eingekocht werden.

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Wohlfühlessen erwünscht?

Hier das Rezept:

Zutaten (für 4-6 Personen):

Für den Tafelspitz:

  • 1 kg Tafelspitz
  • 2 Zwiebel, mit Schale
  • 3 Lorbeerblätter
  • je 1/2 TL Pfefferkörner und Pimentkörner
  • 4 Karotten
  • 1 kleines Stück Knollensellerie
  • Salz

Für die Kürbisgnocchi:

  • 700 g Hokkaido, gewürfelt
  • 300 g Kartoffeln, geschält und gewürfelt
  • 1 Ei
  • ca. 200 g Mehl
  • 50 g Grieß
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle, frisch gemahlene Muskatnuss
  • Butter zum Anbraten

Für die Steinpilzsauce:

  • 250-350 g Steinpilze
  • 2 Jungzwiebel
  • 50 ml Madeira
  • 200 ml Obers
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • eine Handvoll Petersilie, fein gehackt
  • 1 TL Maizena, zum Binden
  • Butter zum Anbraten

Zum Servieren:

  • frisch geriebener Kren

Zubereitung:

Für den Tafelspitz

  1. Zwiebeln mit Schale waschen und halbieren. Tafelspitz kalt abbrausen.
  2. Tafelspitz mit Zwiebelhälften, Lorbeerblätter, Pfeffer-und Pimentkörner, Salz und Selleriestück in einen Topf geben und mit kaltem Wasser bedecken.herbst26
  3. Langsam aufkochen lassen und dann offen bei leichter Hitze ca. 2 – 2 1/2 Stunden köcheln lassen. (nach ca. 90 Minuten Kochzeit die Karotten dazugeben).
  4. Den Tafelspitz herausnehmen und kurz ruhen lassen. Die Suppe abseihen und die Karotten in Scheiben schneiden und wieder in die Suppe geben. Die Fleischsuppe mit Salz abschmecken.
  5. Den Tafelspitz in dünne Scheiben (ca. 1cm dick) schneiden (ich mache das mit der Brotschneidemaschine). tafel25
  6. Die Tafelspitzscheiben wieder zurück in die Suppe geben und warm halten.

Für die Kürbisgnocchi

  1. Kürbis und Kartoffeln in Salzwasser weich kochen (ca. 20-25 Minuten).
  2. Abseihen und ausdampfen lassen.
  3. Die Kürbis-und Kartoffelstücke durch eine Kartoffelpresse drücken.
  4. Ei, Mehl, Grieß, Salz, Pfeffer und Muskat untermengen. Mit den Händen auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Je nach Konsistenz noch etwas Mehl beigeben.
  5. Den Teig sechsteln und je zu einer Rolle formen. Mit einer Teigkarte (oder Messer) kleine Stücke abschneiden und auf eine bemehlte Platte legen (bevor ihr alle Gnocchi abstecht kocht am besten einen Probegnocchi, um die Konsistenz zu überprüfen).tafel24
  6. Die Gnocchi in leicht siedendem Salzwasser gar ziehen lassen (ca. 5 Minuten, bis sie an der Oberfläche schwimmen).
  7. Ein Stückchen Butter in einer Pfanne zerlassen und die fertig gegarten Gnocchi darin kurz anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Nach Belieben frische gehackte Petersilie zugeben.

Für die Steinpilzsauce

  1. Die Steinpilze putzen und je nach Größe halbieren.tafel23
  2. Jungzwiebel in feine Scheiben schneiden.
  3. Etwas Butter in einer Pfanne zerlassen und die Jungzwiebel darin anschwitzen.
  4. Steinpilze zugeben und braun anbraten (ca. 5 Minuten). Mit Salz und Pfeffer würzen.
  5. Mit Madeira ablöschen und einkochen lassen.
  6. Obers und etwas Fleischbrühe (100-150 ml) zugeben. Einige Minuten leicht köcheln lassen.
  7. Je nach Konsistenz mit etwas angerührter Stärke binden.
  8. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit gehackter Petersilie verfeinern.

Servieren

  1. Die Tafelspitzscheiben aus der heißen Fleischbrühe nehmen und mit Kren bestreuen. Mit der Sauce und den Gnocchi servieren.

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Mmmmh…. lecker! Eigentlich sollte es Tafelspitz viel öfters geben.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

Unsere liebsten Mohnnudeln mit Apfelkompott!

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Mohnnudeln, Mohnnudeln, Mohnnudeln! ❤

und Mandelnudeln!

Große süße Liebe!

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Uuuh, da hat sich die kleine Lena vor vielen Jahren schon immer riesig gefreut und das tut sie heute auch noch (vielleicht sogar noch etwas mehr)!

Richtig gute selbstgemachte Mohnnudeln sind bei uns in der Familie heiß begehrt und jeder (wirlich jeder – sogar mein Bruder) freut sich, wenn diese auf den Tellern landen.

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Mein Rezept für unsere Mohnnudeln ist wirklich einfach und deshalb auch so beliebt. Wir machen keinen klassischen Kartoffelteig sondern einen leichten Teig mit Topfen. Dabei werden einfach alle Zutaten (Topfen, Butter, Gewürze, Rahm und Mehl) verknetet. Dann gehts ab in den Kühlschrank zum Ruhen.

Währenddessen zaubern wir schnell noch ein Apfelkompott. Hierfür werden Äpfel geschält, in Stücke geschnitten und anschließend mit Gewürzen und etwas Wasser weich gekocht. Das fertige Kompott genießen wir zu unseren gekochten Topfennudeln. Hach, ich bekomme gleich wieder Appetit darauf. Ich denke am Wochenende ist wieder Mohnnudel-Zeit!

Am allerliebsten essen wir dazu dieses Apfelkompott oder Zwetschkenröster. Jetzt im Herbst gibt’s wohl kaum was Schöneres als ein gut gefüllter Teller mit diesem Wohlfühlessen! Oder was meint ihr?

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Mein lieber Papa ist ja überhaupt kein Mohn-Liebhaber. Ich kenne ja einige die keinen Mohn mögen. Hach für mich einfach unverstänlich. Aber gut, auch für Mohn-Verweigerer hab ich eine ganz einfache und extrem leckere Lösung. Wir wälzen unsere Topfennudeln in Mandeln.

Für unsere Mandelnudeln einfach etwas Butter zerlassen, die gemahlenen Mandeln darin leicht anrösten und mit Zimt und Staubzucker abschmecken. Die gekochten Topfennudeln darin wälzen und fertig ist diese süße Köstlichkeit.

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Es ist Mohnnudel-Zeit!

Hier mein Rezept:

Zutaten: (für 4 Portionen)

  • 250 g Magertopfen (Quark)
  • 60 g zerlassene Butter
  • 1 EL Sauerrahm
  • Abrieb 1/2 Bio Zitrone
  • 1/2 TL gemahlene Vanille
  • 1 Ei
  • 1 Eidotter
  • 100 g Mehl
  • 50-70 g Butter
  • 150 g Mohn
  • Staubzucker zum Bestreuen

Zubereitung:

  1. Für den Teig alle Zutaten gut miteinander verkneten.
  2. Den Teig zugedeckt ca. 2 Stunden kühl stellen.
  3. Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und zu ca. 3 cm dicke Rollen formen. Die Rollen in Stücke teilen und diese zu Nudeln rollen (bei uns sagt man wutzeln).mohnnudeln25
  4. Einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen.
  5. Die Nudeln darin ca. 5 Minuten ziehen lassen (bis sie an der Oberfläche schwimmen).
  6. Die Butter in einer Pfanne zerlassen und die Nudeln darin schwenken.
  7. Mit Mohn bestreut servieren und mit Staubzucker bestreuen.

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Für das Apfelkompott:

  • 6-8 Äpfel (nach Belieben kann man auch noch Birnen dazumischen)
  • 1 Bio Zitrone
  • 80 g Zucker
  • 1 Zimtrinde
  • 4 Nelken
  • 1 Bio Orange
  • 1/4 TL gemahlene Vanille
  • 200 ml Wasser (oder Apfelsaft)

Zubereitung:

  1. Die Äpfel schälen und in dünne spalten schneiden.
  2. Mit dem Zitronensaft, Orangensaft (+etwas Schale), Wasser, Zucker, Vanille, Zimt und Nelken mischen.
  3. Bei mittlerer Hitze ca. 15 Minuten leicht köcheln lassen.
  4. Abkühlen lassen und zu den Mohnnudeln servieren.

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Wir sagen zu dieser süßen Leckerei auch gerne Wutzelnudeln oder Schupfnudeln! Klingt doch schön, oder? Wuuuutzelnudeln ❤

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Süße Herbst-Liebe! Zwetschken-Crumble

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crumble11Hab ich euch schon erzählt, dass ich die Herbstzeit einfach liebe! ❤

Ich liebe es…

….wenn es schon langsam kälter wird.

….wenn die Blätter von den Bäumen fallen.

….endlich wieder meine warmen Kleider anzuziehen.

….mich in meine Kuscheldecke zu hüllen und Tee zu trinken.

….in der Küche köstlich, warme Leckerein für meine Lieben zu zaubern.

….diesen Zwetschken-Crumble aus dem Ofen zu holen.

….diesen Crumble mit einem Klecks Vanille-Zimt-Creme zu vernaschen.

crumble13Ein Crumble ist so ziemlich das einfachste und schnellste Dessert, dass man für seine Lieben zaubern kann.

Die Zwetschen mit den Gewürzen rein in die Form. Schnell werden die Streusel gekneten und über die Zwetschken verteilt. Na das wars schon! Ab in den heißen Ofen damit und warten bis der herrliche Duft durch die Küche strömt….

Mein Familie und ich können nie genug von den leckeren Streusel bekommen.

crumble8Kommt lasst uns den leckeren Herbst feiern!

Hier das Rezept:

Zutaten: (für eine große Auflaufform)

  • 500-600 g Zwetschken, entkernt und geviertelt
  • 2 EL feiner brauner Zucker
  • 1/4 TL Zimt
  • 2 EL Amarettolikör

Für die Streusel:

  • 130 g Dinkelmehl
  • 1 TL Zimt
  • 1/4 TL Kardamom, gemahlen
  • 80 g feiner Rohrzucker
  • 80 g Amarettini (oder Cantuccini), grob zerbröselt
  • eine Prise Salz
  • 130 g Butter

Zubereitung:

  1. Die Zwetschken mit dem Zucker, Zimt und Amaretto mischen. In der Form verteilen.
  2. Alle Zutaten für die Streusel miteinander verkneten (mit den Händen).
  3. Die Streusel über den Zwetschken verteilen.
  4. Bei 180°C ca. 30-35 Minuten backen.
  5. Mit Puderzucker bestäubt servieren.

Dazu serviere ich noch gerne eine leichte Vanille-Zimt-Creme!

Für die Vanille-Zimt-Crreme:

  • 300 g griechisches Joghurt
  • 150 g Obers
  • 1/2 TL gemahlene Vanille
  • 1/4 TL Zimt
  • 1-2 EL Zucker (oder nach Belieben Honig)

Zubereitung:

  1. Obers cremig steif schlagen.
  2. Joghurt, Vanille, Zimt und Zucker verrühren. Obers unterheben.

crumble12Zu dem Crumble einen großzügigen Klecks von dieser herrlichen Creme geben!

crumble4Das wundervolle Geschirr in lila von IB Laursen gibt’s übrigens bei Stielreich!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

Süße Herbstmomente! Sauerrahmschmarren mit Maronieis und Cranberrykompott

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Ich liebe diese schöne Jahreszeit! ❤ Es ist Herbst und ich fühl mich pudelwohl. Die Natur erstrahlt in den wunderbarsten Herbstfarben und was gibt es Schöneres nach einem langen Spaziergang nach Hause zu kommen und sich auf einen köstlichen Nachtisch zu freuen.

Ein fluffiger Schmarren, Maroni in Form eines cremigen Eises und Cranberries, die aromatisch eingekocht wurden…Ein herbstlicher Traum!

Meine Familie und ich gönnten uns ein paar süße Momente mit diesem Leckerbissen. Das Maronieis war für mich eine Offenbarung. Ich hatte noch nie zuvor Maronieis selber gemacht, daher war ich auch sehr gespannt auf meinen Versuch, aber das Ergebnis war einfach traumhaft. Dieses Maronieis ist ab sofort mein absolutes Lieblingseis im Herbst. Also wenn ihr Maroni auch so gerne mögt wie ich, dann müsst ihr dieses Eis unbedingt nachmachen. Es lohnt sich, Ehrenwort!

Schmarren gehört für mich zu diesen geliebten Wohlfühlgerichten, die in der kalten Jahreszeit nicht fehlen dürfen. Heute kommt eine schnelle, einfache und sehr leckere Variante mit Sauerrahm in die Pfanne. Der Teig wird nur ganz kurz am Herd angebacken und dann im Ofen fertig gegart. Das Ergebnis ist ein luftig, leichter Schmarren, der mit dem Eis und dem Kompott eine tolle Kombination abgibt.

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Hier das Rezept für diesen köstlichen Nachtisch:

Zutaten: (für 4-6 Portionen)

Für das Maronieis:

  • 150 g Zucker
  • 150 g Maronen, gegart
  • 250 ml Milch
  • 350 ml Obers
  • Mark 1 Vanilleschote

Für den Schmarren: 

  • 250 g Sauerrahm
  • 5 Eier, getrennt
  • 2 EL Vanillezucker
  • 60 g Zucker
  • 120 g Mehl
  • eine Prise Salz
  • etwas Butter zum Anbacken

Für das Cranberrykompott:

  • 100 g Zucker
  • 120 g Cranberries, getrocknet
  • 150 ml Rotwein
  • Abrieb und Saft 1 Bio – Orange
  • 1 Zimtstange
  • 2 Sternanis

Zubereitung:

Zuerst bereiten wir einmal das Eis zu. Dafür den Zucker in einer Pfanne karamellisieren lassen. Die gegarten Maroni darin schwenken, mit Milch und Obers langsam aufgießen, Vanillemark zugeben und alles ca. 10 Minuten leicht köcheln lassen. Wenn sich der Karamell ganz aufgelöst hat, alles in eine hohe Schüssel umfüllen und fein pürieren.  Die Mischung abkühlen lassen, bis sie wirklich ganz kalt ist. Dann in einer Eismaschine cremig gefrieren lassen (dauert ca. 30 Minuten).

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Das Eis in eine Form umfüllen, abdecken und bis zum Gebrauch tiefkühlen.

Für das Kompott den Zucker karamellisieren lassen. Die Cranberries zugeben und mit Rotwein aufgießen. Orangensaft/Abrieb, Zimt und Sternanis zugeben und alles einkochen lassen (ca. 10 Minuten).

Für den Schmarren den Sauerrahm mit den Eidottern, Vanillezucker, Mehl und Salz verrühren. Eiklar mit dem Zucker steif schlagen und den Schnee unter den Teig heben. Jetzt haben wir eine ganz fluffige Masse. Etwas Butter in einer Pfanne erhitzen und den Teig eingießen. Kurz anbacken lassen (nur 1-2 Minuten), dann ab in den Ofen. Bei 170°C ca. 15-20 Minuten lang backen, bis der Schmarren schön aufgegangen ist. Den Schmarren zerteilen und mit etwas Staubzucker bestäuben.

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Sofort mit dem Eis und dem Kompott servieren. Einfach nur genießen!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

Herbstlich gefüllt! Kürbis-Ravioli mit Tomaten, Salbei und Walnüssen

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Meine Familie und ich lieben selbstgemachte Ravioli. Heute gibt es eine herbstliche Variante mit Kürbis, Tomaten, Salbei und Walnüssen.  Der Teig ist ganz einfach und schnell gemacht. Diesmal hab ich noch etwas Kurkuma mit in den Teig gegeben, der für eine noch intensivere Farbe sorgt. Dann wird eine cremige und würzige Füllung aus Kürbis, Knoblauch, Frischkäse und Parmesan gezaubert. Die fertig gegarten Ravioli werden dann noch in einer aromatischen Buttermischung geschwenkt und mit frischem Parmesan serviert.

Ein herbstlicher Gaumenschmaus! ❤

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Hier das Rezept: (für 4-5 Portionen) 

Für den Nudelteig:

  • 300 g Hartweizenmehl (oder normales Weizenmehl)
  • 1 TL Kurkuma
  • etwas Salz
  • 3 Eier
  • 1 Eidotter
  • 2 EL Olivenöl

Für die Füllung:

  • 1/2 Butternusskürbis (oder Hokkaido)
  • 1/2 Bund Jungzwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Thymianzweig
  • Salz, Pfeffer
  • etwas Zucker
  • Olivenöl
  • 2 EL Frischkäse (14% Fettanteil)
  • 2 EL Parmesan frisch gerieben

Zum Schwenken:

  • 3 EL Butter
  • eine Handvoll Kirschtomaten, halbiert
  • eine Handvoll Walnüsse, grob gehackt
  • eine Handvoll Kürbis, klein gewürfelt
  • einige Salbeiblätter (ca. 10 Stück)
  • 3 Knoblauchzehen, in Scheiben geschnitten
  • Salz, Pfeffer, Chiliflocken
  • etwas Parmesan zum Servieren

Zubereitung:

Für den Teig alle Zutaten auf eine Arbeitsfläche häufen und mit den Händen zu einem geschmeidigen, glatten Teig verkneten. Den Teig halbieren, in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens eine Stunde kühl stellen.

Für die Füllung den Kürbis in Würfel schneiden und auf eine Blech geben. Jungzwiebel in Ringe schneiden und den Knoblauch hacken. Beides zum Kürbis geben und mit Olivenöl, Thymian, Salz, Pfeffer und etwas Zucker vermischen. Bei 180°C ca. 30 Minuten lang backen, bis der Kürbis schön weich ist. Den Kürbis mit einer Gabel zerdrücken.

Mit Frischkäse und Parmesan verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen (das erfordert etwas Kraft und Geduld). Aus dem Teig Kreise ausstechen.

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Je einen TL der Füllung darauf verteilen und die Ränder mit Eiklar bepinseln.

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Jetzt mit einem Ravioliformer (oder einfach mit den Händen) zusammenfalten und die Enden gut festdrücken.

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Wenn alle Ravioli geformt sind einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen.

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Die Butter in einer großen Pfanne zerlassen und aufschäumen lassen. Zuerst den Knoblauch, die Kürbiswürfel und die Walnüsse darin leicht anbraten. Dann die Tomaten und den Salbei zugeben. Einige Minuten leicht braten lassen. Gut mit Salz, Pfeffer und Chili abschmecken.

Die Ravioli nacheinander ins siedende Salzwasser geben und 1-2 Minuten kochen lassen, bis die Ravioli an der Oberfläche schwimmen. Die Ravioli mit einem Schaumlöffel herausfischen und in der Tomatenmischung schwenken. Ich gebe immer noch ein paar EL von dem Kochwasser mit in die Pfanne.

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Die Ravioli mit der Tomatenmischung und etwas frischem Parmesan servieren.

Ich habe dazu noch einen frischen Spinatsalat gereicht.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤