Amore mio! Mandel-Ricotta-Kuchen

Ein Goldstück zum Verlieben! ❤

Zu einem saftigen Stückchen Kuchen, sag ich niemals Nein!

Und schon gar nicht, wenn es sich um so eine köstliche Mandel-Ricotta-Torte handelt.

Ganz ohne Mehl, dafür mit viel Orange und Zimt, zergeht sie förmlich auf der Zunge. Da  flüstert man dem Tortenstückchen “amore mio” zu und trifft sich gleich zu einem zweiten Date.

Nach dem ersten Bissen zog es mir tatsächlich vor lauter Kuchenglück doch glatt die Kuschelpatschen unter den Füßen weg.  Dieses saftige Goldstück ist perfekt zu einem guten Cappuccino oder einem aromatischen Tee. Aber ich nehme dann doch lieber den Cappuccino.

Habe ich schon einmal erwähnt, dass ich etwas ungeduldig bin? Außerdem liebe ich die einfachen Rezepte mit wenig Zutaten. Schnell eingekauft, ganz schnell zusammengerührt und schnellstens vernascht. So einen ruck zuck Kuchen habe ich euch heute mitgebracht. Einen einfachen Mandelkuchen ganz ohne Mehl, dafür aber schon ein bisschen winterlich angehaucht mit Orange und Zimt.

Im Sommer könnt ihr anstatt der Orange einfach Zitronenabrieb nehmen und den Zimt weglassen. Also Rezept abspeichern und im nächsten Hochsommer wieder rausholen.

Kuchenlust?

Hier das Rezept:

Zutaten:

  • 120 g weiche Butter
  • 200 g Zucker
  • 1 TL Vanille, gemahlen (z.B. von HagenGrote)
  • Abrieb 1 Bio Orange
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 EL Amaretto
  • 4 Eier
  • 200 g Mandeln, gemahlen
  • 250 g Ricotta
  • 100 g Mandelblättchen
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

  1. Die weiche Butter mit 100 g Zucker, Vanille, Zimt, Orangenabrieb und Amaretto cremig mixen.
  2. Die Eier trennen.
  3. Dotter zu der Buttermischung geben und nach und nach untermixen. Die gemahlenen Mandeln und den Ricotta unterrühren.
  4. Eiklar mit 100 g Zucker cremig steif schlagen und unterheben.
  5. Eine Form (26 cm) mit Backpapier auslegen und die Masse einfüllen.
  6. Mit den Mandelblättchen bestreuen.
  7. Bei 170° (HL) ca. 45-50 Minuten backen (Stäbchenprobe machen).
  8. Den Kuchen abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

Zu diesem Kuchen essen wir noch gerne einen Klecks Sahne oder eine Mischung aus Sahne und griechischem Joghurt (mit etwas Vanillezucker gesüßt).

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Pretty in Rosa! Saftiger Schokokuchen mit Rote Rüben und Prinzessinenfrosting

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Heute hab ich einen ganz besonderen Kuchen für euch. Speziell Frauen und Mädchen werden diese süße Köstlichkeit lieben (und nicht nur weil der Kuchen so hübsch aussieht). ❤

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Jetzt im Herbst haben die guten roten Rüben ja Saison. Wir mögen die gesunden, roten Knollen wirklich sehr gerne und freuen uns immer, wenn diese in irgendeiner Form auf den Tisch kommen. Wie wäre es mit einem Kuchen? Da man ja auch aus Karotten einen Kuchen macht, wieso denn nicht auch mit den guten Knollen!

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Die Idee zu diesem Schokokuchen hab ich aus dem Familienkochbuch „Organic Cooking“. Ein fabelhaftes Kochbuch für Familien, denen eine nachhaltige und ökologische Lebensweise wichtig ist.  Dieses Buch bietet euch jede Menge Anregungen, wie ihr euren Kindern den achtsamen Umgang mit Lebensmitteln beibringen könnt –  und das ganz ohne erhobenen Zeigefinger!

Trifft das auf euch zu? Dann kommt doch einfach mit an den bunten und fröhlichen Familien-Esstisch und lasst euch von der saisonalen, regionalen und einfach genialen Küche verzaubern.

Das Buch ist ganz wunderbar in die vier Jahreszeiten aufgeteilt. Zu jedem Kapitel gibt es einfache, aber raffinierte Rezepte zu Breakfast und Teatime, Kleinigkeiten und Warme Gerichte.

Kochen und Essen soll in erster Linie Spaß machen! Genau das vermittelt uns dieses Familienkochbuch.

Also meine Lieben, schnappt euch eure Kinder, euren Liebsten oder huscht einfach allein in die Küche und zaubert diesen unglaublich leckeren Kuchen.

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Ich hab das Buch schon einige Male durchgeblättert und stoße immer wieder auf neue Inspirationen. Ein paar Rezepte sind mir gleich ins Auge gefallen und wanderten auf meine Koch- und Backliste.

Der Samtkuchen mit Schokolade und Rote Rüben hat mich so sehr begeistert, dass dieser im Nu in meinem Ofen verschwand. Ja meine Familie war sehr glücklich, als der Schokokuchen wieder aus dem Ofen gekrochen kam und bald zum Vernaschen bereit war.

Durch die geraspelten Rote Rüben im Teig ist der Kuchen herrlich saftig und hat ein wunderbares Aroma. Noch dazu ist er auch noch ein klein wenig gesund. Na da macht das Naschen gleich noch mehr Vergnügen!

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Kuchenglück gefällig?

Hier das Rezept:

Zutaten: (für eine Form ca. 20 cm)

  • 3 Eier
  • 200 g weiche Butter
  • 100 g Rohrzucker
  • 150 g Dinkelmehl
  • 1 ½ TL Backpulver
  • ¼ TL Salz
  • 3 kleine Rote Rüben Knollen
  • 150 g Schokolade (ich nehme gerne Zartbitter)
  • 1 TL Ingwer, frisch gerieben

Für das Frosting:

  • 200 g Frischkäse
  • 3 EL Rote Rüben Saft
  • 2-3 EL Staubzucker
  • ½ TL gemahlene Vanille

Zubereitung:

  1. Die Eier trennen.
  2. Eidotter mit Butter und dem Zucker zu einer cremigen Masse vermixen.
  3. Eiklar zu Schnee schlagen.
  4. Mehl mit Backpulver und Salz verrühren und in die Eidotter-Butter-Zuckermasse rühren.
  5. Die roten Rüben fein raspeln (Handschuhe tragen und den Saft dabei auffangen – brauchen wir für das Frosting).
  6. Die Schokolade über Wasserbad schmelzen.
  7. Die geraspelten Rüben mit der geschmolzenen Schokolade und den gerieben Ingwer unter die Masse rühren.
  8. Zuletzt den Eischnee unterheben.
  9. Den Teig in eine eingefettete und bemehlte Springform geben.
  10. Bei 180°C (HL) ca. 45-50 Minuten backen (Stäbchenprobe machen).
  11. Den Kuchen abkühlen lassen, aus der Form lösen und mit dem Frosting bestreichen.

Für das Frosting

  1. Frischkäse mit Zucker, Vanille und mit etwas Rote-Rübe-Saft verrühren.
  2. Das Frosting gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen.
  3. Nach Belieben mit Blüten garnieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤


An dieser Stelle noch ein Dankeschön an den Verlag der mir dieses Buch zur Verfügung gestellt hat.

Mein unsagbar köstlicher Liebling! Birnentarte mit Zimt

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Bitte sprecht mir nach: „Ich habe eine Tart o poaar e kanell gezaubert“. Klingt doch schön, oder? Da fühlt man sich gleich der kleinen Französin in sich ein bisschen näher…. Und jeder Bissen ist ein wahrer Genuss!

Heute habe ich wieder ein grandioses Tarterezept für euch. Eine Tarte, die ich schon seit vielen Jahren gerne backe und die mich immer wieder aufs Neue begeistert.

Ein Dinkelmürbteig, darauf kommt eine cremige Topfen-Eiercreme und belegt wird alles mit köstlichen Birnen.  Dann ab in den Ofen…. gespannt warten bis die Tarte fertig gebacken ist und der Duft durch die Küche strömt. Ein herrlicher Herbstgenuss! ❤

Diese Tarte ist unglaublich vielseitig. Ich habe schon so einige Varianten davon gezaubert. Der Teig und die Fülle bleiben ziemlich unverändert. Anstatt der Birnen nehmt ihr einfach ein Obst eurer Wahl. Meine Himbeertarte mit Limette habe ich euch ja schon vorgestellt.

Auch Ribisel, Nektarinen, Brombeeren, Kirschen oder Heidelbeeren machen sich sehr gut als Belag Wenn ihr Äpfel, Zwetschken, Marillen oder Feigen… verwenden möchtet, solltet ihr das Obst vorher kurz mit etwas Butter, Zucker und Zimt in der Pfanne dünsten lassen.

Also was auch immer ihr gerade auf dem Markt, im Garten oder im Obstkorb findet, macht aus wenigen Zutaten ein Fest im saisonalen Sinne. Unkompliziert und voller Geschmack, so mögen wir es doch am liebsten!

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Hier das Rezept:

Zutaten:

Für den Teig:

  • 240 g Dinkelmehl
  • 2 EL Zucker
  • 120 g kalte Butter (in Stückchen)
  • 1 Ei
  • 1 EL kaltes Wasser
  • 1 TL Zimt

Fülle:

  • 3 Eier
  • 250 g Topfen
  • 100 g Créme fraîche
  • 50 g Zucker
  • Mark ½ Vanilleschote
  • 100 g Marzipan (gerieben)
  • 1/2 TL Zimt
  • Abrieb 1/2 Bio-Orange

Belag:

  • 4-5 Birnen
  • 1 EL Zucker
  • 1 Handvoll Mandelblättchen

Zubereitung:

Für den Teig alle Zutaten rasch miteinander verkneten, in Frischhaltefolie wickeln und für 30 Minuten kühl stellen. Mürbteig ausrollen und eine Tarteform (am besten mit herausnehmbaren Boden) damit auskleiden.  Die Zutaten für die Füllung gut verrühren und auf den Teig geben.

Die Birnen schälen, halbieren und die Kerne entfernen. Die Birnenhälften kurz in kochendem Wasser (etwas Zucker und Zimtstange zugeben) pochieren (3-4 Minuten). Die Birnen herausnehmen und etwas abkühlen lassen. Dann die Birnen längs in einschneiden, aber nicht durchschneiden und fächerartig leicht auseinaderdrücken.

Die Fächer mit der Schnittseite nach unten auf der Tarte verteilen und die Birnen mit etwas Zucker bestreuen.

Die Mandelblättchen darauf verteilen.

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Die Tarte bei 180°C ca. 30-40 Minuten goldgelb backen. Etwas abkühlen lassen.

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So jetzt ist es Zeit für ein leckeres Stück Tarte.

Dazu serviere ich noch gerne etwas geschlagenes Obers mit Zimt oder selbstgemachtes Vanilleeis!

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Bon appétit meine Lieben!

Lena ❤

Da kämen sogar Eichhörnchen in Versuchung! Bratapfel-Haselnuss-Kuchen

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Kinder, kommt und ratet, 
was im Ofen bratet! 
Hört, wies knallt und zischt. 
Bald wird er aufgetischt, 
der Zipfel, der Zapfel, 
der Kipfel, der Kapfel, 
der gelbrote Apfel. 

Ich liiiebe Bratäpfel abgöttisch!  ❤ Immer wenn es sie gibt, denke ich an meine schöne Kindheit und wie wir in der Schule das lustige Bratapfelgedicht gelernt haben. Das werde ich mein Leben lang im Köpfchen behalten und gebe es hiermit auch gerne an euch weiter. Viel Vergnügen damit!

Einen wunderschönen Herbsttag haben wir ja heute! Da kommt dieser herrlich nussige Apfelkuchen wie gerufen. Wir lieben diesen Kuchen, weil er so schön saftig ist und die eingebackenen Bratäpfel sind einfach der Wahnsinn. In diesem Apfelkuchen stecken so viele köstliche Nüsse, dass sogar Eichhörnchen in Versuchung kämen, ein Stückchen davon zu stibitzen!

Kinder, lauft schneller, 
holt einen Teller, 
holt eine Gabel! 
Sperrt auf den Schnabel 
Für den Zipfel, den Zapfel, 
den Kipfel, den Kapfel, 
den goldbraunen Apfel.

Momentan ist ja Apfelzeit bei mir. Es vergeht kaum ein Tag, wo nichts mit Äpfeln auf den Tisch kommt. So soll es ja auch sein, wenn sie gerade in Saison sind und voller Pracht im Garten wachsen. Heute gibt’s ihn wieder mal in Form eines Kuchens. Meine Lieben, wenn ihr Bratäpfel auch so gern mögt wie ich, dann zaubert diesen Kuchen und lasst euch verführen!

Sie pusten und prusten, 
sie gucken und schlucken, 
sie schnalzen und schmecken, 
sie lecken und schlecken 
den Zipfel, den Zapfel, 
den Kipfel, den Kapfel, 
den knusprigen Apfel.

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Hier das Rezept für meinen Bratapfelkuchen:

Zutaten:

für den Belag:

  • 9 kleine Äpfel, am besten eine säuerliche Sorte
  • 100 g ganze Nüsse (Walnüsse o. Haselnüsse)
  • eine Handvoll Rosinen
  • 1 TL Zimt
  • 2 EL Rum
  • 2 EL Honig
  • 50 g weiche Butter

für den Teig:

  • 250 g weiche Butter
  • 150 g Zucker
  • 2 EL Vanillezucker
  • 4 Eier
  • 200 g Dinkelmehl
  • 200 g Haselnüsse, gemahlen
  • 3 TL Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 TL Kardamom
  • Abrieb 1/2 Bio-Orange
  • 2 EL Rum
  • 1 Prise Salz

Zubereitung:

Von den Äpfeln jeweils einen Deckel abschneiden und das Kerngehäuse entfernen. Die Nüsse, Rosinen, Honig, Rum, Zimt und Butter verkneten.

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Die Äpfel damit füllen und in eine gefettete Auflaufform setzen.

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Im Ofen bei 160°C ca. 20 Minuten lang backen. Etwas auskühlen lassen.

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Für den Teig die weiche Butter mit dem Zucker  und Vanillezucker cremig schlagen. Die Eier einzeln und nacheinander untermixen. Das Mehl mit den Nüssen, Backpulver, Zimt, Kardamom und Salz mischen. Die Mehlmischung in zwei Portionen kurz unter die Buttermasse rühren. Zum Schluss noch den Rum und Orangenabrieb unterziehen.

Ein Drittel des Teiges in eine mit Backpapier ausgelegte Form (ca. 25 x 25cm) geben. Die Bratäpfel daraufsetzen. Den übrigen Teig um die Äpfel herum verteilen. Jetzt sollten nur noch die Apfeldeckel zu sehen sein.

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Den Kuchen bei 160° ca. 40-45 Minuten lang backen (Stäbchenpr0be machen). Etwas abkühlen lassen und schon ist der Kuchen bereit vernascht zu werden.

Ich bestäube ihn noch immer schön mit Staubzucker bevor ich ihn serviere. Dazu passt noch sehr gut eine Kugel Vanilleeis.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤