Gutes für Leib und Seele! Kürbissuppe mit gebratener Chorizo und Salbeiblätter

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Kürbissuppe ist ein geliebter Klassiker in der Herbstzeit! ❤

Wärmt wunderar durch, diese heiße Supersuppe – und schmeckt einfach göttlich!

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Cremig und herrlich aromatisch muss sie sein. Dann macht das Löffeln richtig Spaß und man will gar nicht mehr aufhören! Da reicht ein Schüsselchen meist nicht aus….

Ihr wisst ja schon, dass ich mich in der kalten Zeit gerne von diversen Suppen ernähre. Das hält mich schön wohlig warm und macht mich einfach glücklich!

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Kürbissuppe hab ich in unzähligen Varianten gekocht und probiert. Immer wieder etwas anders und immer wieder leeecker. Hier hab ich eine unserer Lieblingsvarianten für euch. Die Suppe ist herrlich cremig und durch die Gewürze schön aromatisch. Als Einlage gibt’s knusprig gebratene Chorizoscheiben und gebratene Salbeiblätter. Hach ein Träumchen, glaubt mir. Die würzige Wurst harmoniert perfekt zu der Suppe und die knusprigen Salbeiblätter geben dem Ganzen noch den letzten Kick.

Alternativ könnt ihr natürlich auch ein paar geröstete Kürbiskerne und etwas Kürbiskernöl in die Suppe geben. Wir lieben Kürbissuppe, in allen erdenklichen Variationen. Kennt ihr schon meinen Kürbis-Linsen-Eintopf? Ein gesundes Geschmackserlebnis für die ganze Familie, das sich lohnt einmal zu probieren.

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Kommt setzt euch, wir feiern die Kürbiszeit!

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4 Portionen)

  • 500 g Kürbis (Hokkaido oder Butternuss), in Würfel geschnitten
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL Ingwer, frisch gerieben
  • 1 TL Rohrzucker
  • ca. 800 ml Gemüsebrühe
  • 150 ml Obers
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • einen Spritzer Zitronensaft
  • Chiliflocken, nach Belieben
  • etwas Olivenöl zum Anbraten

Für die Einlage:

  • 16-20 Salbeiblätter
  • 150-200 g Chorizo, z.B. von Hagen Grote
  • etwas Olivenöl zum Anbraten

Zubereitung:

  1. Öl in einem Topf erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin glasig anschwitzen.
  2. Kürbisstücke zugeben und mitbraten. Kurkuma und Ingwer zugeben und ebenfalls kurz mitanschwitzen. Mit Salz und Zucker würzen.
  3. Mit der Gemüsebrühe aufgießen. 20 Minuten leicht köcheln lassen, bis der Kürbis schön weich ist.
  4. Obers zugießen und die Suppe fein pürieren. Falls die Suppe noch etwas zu dick ist, einfach etwas Brühe angießen.
  5. Mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und nach Belieben Chili abschmecken.

Für die Einlage

  1. Chorizo in Scheiben schneiden.
  2. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Chorizoscheiben und die Salbeiblätter darin von beiden Seiten knusprig braten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen. Nach Belieben kann man das würzige Bratöl auch noch über die Suppe träufeln.
  3. Die Chorizoscheiben und die gebratenen Salbeiblätter als Einlage in die Suppe geben.

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Eine weitere Lieblingsvariante:

Die Suppe wird gleich zubereitet, nur werden noch 2 gewürfelte Äpfel mit angeschwitzt.

Serviert wird die Suppe mit einer herrlichen Gewürzsahne. Dafür 150 ml Obers (Sahne) mit je 1 Msp. Zimt, Nelken und etwas Pfeffer aufschlagen. Die Sahne auf die heiße Suppe geben und mit frisch gehackter Petersilie, etwas Chili und nach Belieben noch mit frisch gebratenen Croûtons servieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Knuspriger Herbst! Kürbisflammkuchen mit Äpfeln und Zwiebeln

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Kürbis und Äpfel! Für mich zwei wahre kulinarische Könige im Herbst.

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Ein herzhaftes und herbstliches Hauptgericht vom Blech!

Oh ja, da schlagen unsere Schlemmerherzen höher und höher und höher! ❤

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Dieser Flammkuchen besteht aus einem saftigen Kürbisteig (Kürbispüree kommt ganz einfach mit in den Germteig), darauf cremiger Sauerrahm, dünne Äpfelchen und Zwiebelchen und als Krönung noch ein Klecks Pesto! Unwiderstehlich gut, glaubt mir!

Hier bleibt es kaum bei einem Stückchen. Aus dem Rezept bekommt ihr zwei große Flammkuchen, die eine hungrige Familie bestimmt gerne verputzt!

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Also wie gesagt, dieser Flammkuchen ist ein perfektes Familienessen. Schnell verzaubert der knusprige und gut belegte Teigfladen jedes Mitglied der Familie (vielleicht sogar den ein oder anderen Kürbisskeptiker).

Den Kürbis haben wir nämlich ganz geschickt im Teig versteckt. Ahaaaa! Ja deswegen diese wundervolle orange Farbe des Teiges.

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Knusperglück aus dem Ofen?

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für den Teig:

  • 300 g Hokkaido-Kürbis, geputzt
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Thymian, getrocknet
  • 100 ml Milch
  • ca. 400 g Dinkelmehl
  • 1 Packung Trockengerm

Für das Pesto:

  • 1 Bund Petersilie
  • 2 EL Kürbiskerne
  • 4-5 EL Kürbiskernöl
  • 4-5 EL Traubenkernöl
  • 30-40 g Parmesan
  • Abrieb 1/2 Bio Zitrone
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Für den Belag:

  • 200 g Sauerrahm
  • 1-2 TL Thymian, getrocknet
  • 2-3 Äpfel
  • 2 rote oder weiße Zwiebeln
  • 1/2 Lauchstange
  • 2 TL Honig
  • Chiliflocken, nach Belieben
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • etwas Rucola

Zubereitung:

Für den Teig

  1. Den Kürbis in grobe Würfel schneiden, in eine Auflaufform geben und im Ofen bei 180°C ca. 30 Minuten weich garen.
  2. Den gegarten Kürbis mit der Milch und dem Salz pürieren.
  3. Mehl, Thymian und Germ in eine Rührschüssel geben, Kürbispüree zugeben und mit dem Knethaken der Küchenmaschine zu einem glatten Teig kneten. Wenn der Teig stark klebt noch etwas Mehl zugeben.
  4. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche stürzen und noch einmal mit den Händen durchkneten. Zu einer Kugel formen und abgedeckt ca. 45 Minuten gehen lassen.

Für den Pesto

  1. Kürbiskerne grob hacken und mit Petersilie, Öl, Käse und Zitronenabrieb pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Für den Belag

  1. Sauerrahm mit Thymian, Salz und Pfeffer verrühren.
  2. Äpfel, Lauch und Zwiebeln in dünne Scheiben schneiden (ca. 3mm).

Jetzt geht’s ans Flammkuchen backen

  1. Den Teig halbieren und jedes Stück auf Blechgröße ausrollen (am besten gleich auf einem leicht bemehltem Backpapier ausrollen) und auf das Blech legen.kürbis1
  2. Mit dem Sauerrahm bestreichen, mit den Apfelscheiben belegen und leicht salzen. kürbis2
  3. Zwiebel und Lauch darauf verteilen. Mit Honig leicht beträufeln und nach Belieben mit etwas Chiliflocken würzen.kürbis3
  4. Den Flammkuchen bei 200°C ca. 20-25 Minuten backen.
  5. Mit Pesto beträufeln und nach Belieben mit etwas Rucola servieren.

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Das würzige Pesto gibt noch den letzten Schliff! Also ruhig darauf los kleckern!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Indischer Gaumenschmaus! Hühnchen Tikka Masala mit herbstlichem Gemüse

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Heute entführe ich euch wieder einmal nach Indien. Kennt ihr Tikka Masala? Nein! Na dann wirds höchste Zeit, dass ihr dieses köstliche Gericht kennen lernt. Tikka Masala ist ein würziges Hühnchen auf indische Art. Hühnchen Tikka Masala ist ein traditionelles indisches Curry und wird mit Reis oder Naan verspeist. Genau genommen ist es eine anglo-indische Koproduktion und auf den europäischen Geschmack zugeschnitten.

Ein Curry. Aber keine Angst, es ist nicht so scharf, dass es einem die Tränen in die Augen treibt. Dieses Curry ist zwar etwas scharf durch die Tikka Masala Paste, gleichzeitig aber auch ganz mild durch die Kokosmilch. Wir fanden es unbeschreiblich lecker!

Ich habe in meine Masala noch ein bisschen Gemüse (Hokkaido und Karfiol) hineingeschmuggelt, damit es noch gesünder wird. Ihr könnt natürlich auch anderes Gemüse nehmen.

Uns hat es so gut geschmeckt, wir möchten das jetzt noch ganz oft auf unsere Teller haben.  Es ist auch absolut kindertauglich. Und man braucht keinen Feuerlöscher. Wem es dann doch etwas zu scharf wird, der mischt einfach noch ein bisschen Joghurt darunter. Und nehmt unbedingt Joghurt nach griechischer Art dafür, denn fettarmer Joghurt verbindet sich nicht so gut mit der Sauce und gibt vor allem nicht diese samtige Konsistenz. Probiert es unbedingt einmal aus!
Für alle Veggies: Ihr könnt das Fleisch auch weglassen und einfach ein Gemüse-Tikka Masala machen (mit Süßkartoffeln, Karotten, Kohlrabi usw.) .
Ich wünsche Euch eine wunderschöne Herbst- Woche!

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Na habt ihr Lust bekommen….

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für die Tikka Masala Paste:

  • 1 TL Kreuzkümmel, ganz
  • 1 TL Korianderkörner, ganz
  • 1 TL Cayennepfeffer
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL Paprikapulver
  • 2 TL Garam Masala (kaufe ich immer bei Sonnentor)
  • frischer Ingwer, ca. 5 cm, gerieben
  • 2 Knoblauchzehen, gerieben
  • 1 1/2 TL Salz
  • 3 TL Tomatenmark
  • 3 TL Rapsöl
  • 1 rote Chili, fein gehackt (oder 1 TL Chiliflocken gehen auch)
  • 1 TL Kokosflocken
  • ein paar Mandelstifte

Für das Hühnchen-Masala:

  • 2 Zwiebeln, gehackt
  • 4 Hühnerbrüste, in grobe Streifen geschnitten
  • 1 Dose geschälte Tomaten
  • 1 Dose Kokosmilch
  • etwas Wasser (ca. 200-250 ml )
  • 1/2 Hokkaido, in Stücke geschnitten
  • 1/2 Karfiol, in Röschen zerteilt
  • Öl zum Anbraten
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 1/2 Bund Petersilie, gehackt (oder Koriander)
  • 2-3 EL griechisches Joghurt
  • eine Handvoll Mandelstifte
  • Limettenspalten zum Servieren

Zubereitung:

Zuerst machen wir einmal unsere Tikka Masala Paste. Dafür den Kreuzkümmel und die Korianderkörner in einer Pfanne rösten und dann mörsern. Mit den anderen Zutaten in ein Gefäß geben und zu einer glatten Paste vermixen.

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Etwas Öl in einer großen Pfanne (ich nehme gerne einen großen Wok) erhitzen, die Zwiebeln und die gehackte Petersilie (oder Koriander wenn man mag) zugeben und ca. 10 Minuten leicht braten. Die Tikka Masala Paste mit den Hühnerstreifen zugeben und gut mitanrösten. Alles schon mal gut mit Salz und Pfeffer würzen.

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Die Tomaten, Kokosmilch, Wasser, Hokkaidostücke, Karfiolröschen zugeben und alles gut verrühren. Zugedeckt ca. 20-25 Minuten leicht köcheln lassen (das Gemüse soll noch etwas bissfest sein und das Fleisch noch schön saftig).

Nach Belieben noch mit Salz, Pfeffer und Chili abschmecken.

Das Tikka Masala mit je einen Klecks Joghurt, gehackte Petersilie und Mandelstiften bestreut servieren.

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Als Beilage gibt es bei uns dazu immer einen Basmatireis. Ganz klassisch ohne jeglichen Schnickschnack.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤