Cremiger Sommertraum! Cheesecake mit Ziegenfrischkäse, Feigen und Honig

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stiel24Ich liebe Feigen, ich liebe Ziegenkäse und ich liebe Honig! ❤

So jetzt packen wir das einmal alles zusammen in einen Kuchen und wir schweben wieder im siebten Kuchen-Himmel. Nein, im Cheesecake-Himmel!

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Feigen gehören zu meinen absoluten Lieblingsfrüchten (nur leider gibt es sie nur zu kurz). Mein Schwiegerpapa hat für mich sogar schon ein Feigenbäumchen eingepflanzt… jetzt heißt es nur noch warten, bis mein eigenes Bäumchen Früchte trägt. Ach ich freue mich jetzt schon wie ein kleines Kind, wenn ich daran denke, dass ich einmal meine eigenen Feigen ernten kann.

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Dieser Cheesecake ist ein ganz einfaches Kunstwerk. Man braucht nur etwas Geduld, um den Cheesecake im Kühlschrank ein Weilchen ruhen zu lassen (das ist oft gar nicht so einfach). Ein Keksboden mit Amarettini, darauf eine Ricotta-Ziegenfrischkäse-Masse…. ab in den Ofen, bis der Kuchen eine schöne Farbe bekommen hat. So jetzt heißt es brav warten, bis der Kuchen schön durchgekühlt ist.

Als Topping kommt noch ein cremiges Häubchen (aus Obers, Sauerrahm und Ziegenfrischkäse) auf unseren Cheesecake… Und endlich sind meine geliebten Feigen am Zug und dürfen es sich auf dem Creme-Topping gemütlich machen. Nach Lust und Laune (ich hatte große Lust) kann man auch noch ein paar frische Heidelbeeren daraufregnen lassen.

Zu guter Letzt muss nur noch eine ordentliche Portion Honig (ich nehme am liebsten eine Mischung aus Wald-und Blütenhonig) darübergeträufelt werden. Fertig ist unser Cheesecake-Träumchen…

stiel17(das Rezept zu diesen Heidelbeer-Zitronen-Madeleines findet ihr hier)

Auf die Plätze fertig los, schnappt eure Löffelchen und nascht euch glücklich!

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Das Geschirr gibt es übrigens bei Stielreich! Ich finde die Serie „Casablanca“ von IB Laursen einfach zauberhaft. Was meint ihr? Mein Tischlein freut sich jedes Mal, wenn sich dieses hübsche Porzellan darauf platziert. 

stiel31Der Ziegenfrischkäse gibt dem Kuchen das gewisse Extra finde ich. Man schmeckt ihn nur leicht im Abgang, also keine Sorge, falls ihr nicht ganz so große Ziegenkäse-Liebhaber seid. Wenn ihr ihn gar nicht mögt, dann nehmt ganz normalen Frischkäse. Die Kombination von leichtem Ziegenkäse-Geschmack mit Feigen passt hier einfach wunderbar!

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Na seid ihr auch in Cheesecake-Laune!?

Hier das Rezept:

Zutaten (für eine Form mit 26 cm)

Für den Boden:

  • 150 g Amarettini
  • 3 EL gemahlene Mandeln
  • 1 EL Zucker
  • 60 g Butter, zerlassen

Für die Cheesecakemasse:

  • 500 g Ricotta
  • 300 g Ziegenfrischkäse
  • 5 Eier
  • Mark 1 Vanilleschote
  • 170 g Zucker
  • Abrieb 1/2 Bio Limette
  • 2 TL Maizena (mit 1 EL Wasser verrührt)

Für das Topping:

  • 200 g Obers
  • 100 g Ziegefrischkäse
  • 150 g Sauerrahm
  • Abrieb 1/2 Bio Limette
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1 EL Staubzucker

Zum Belegen:

  • 5-6 frische Feigen
  • eine Handvoll Heidelbeeren, nach Belieben
  • 2-3 EL Honig
  • eine Hanvoll Mandelstifte, leicht geröstet

Zubereitung:

  1. Für den Boden die Amarettini fein zerbröseln (dafür die Kekse einfach in ein Sackerl geben und mit dem Nudelholz darauf klopfen, bis alles zerbröselt ist). Die Brösel mit zerlassener Butter, Zucker undden gemahlenen Mandeln vermischen.
  2. Eine runde Backform leicht befetten und den Boden mit Backpapier auslegen (gut andrücken). Die Keksbrösel auf dem Boden verteilen und gleichmäßig festdrücken (einen kleinen Rand formen). Die Form kühl stellen.
  3. Für die Fülle einfach alle Zutaten in eine Schüssel geben und glatt rühren.
  4. Die Masse auf den Boden in die Form geben und glatt streichen.
  5. Den Cheesecake bei 150°C (Heißluft) ca. 60-70 Minuten backen. Die Oberfläche soll leicht gebräunt sein. Den Ofen ausschalten und den Cheesecake bei offener Tür abkühlen lassen (das verhindert, dass der Kuchen Risse bekommt).
  6. Dann komplett auskühlen lassen (am besten im Kühlschrank).
  7. Obers cremig steif schlagen und mit dem Ziegenfrischkäse, Sauerrahm, Limettenschale und Zucker verrühren. Die Creme auf dem Cheesecake verstreichen.
  8. Die Feigen vierteln und dekorativ auf der Creme verteilen. Nach Belieben noch Heidelbeeren darauf geben.
  9. Mit Honig beträufeln und mit Mandelstiften bestreuen. stiel23stiel18Lasst euch von diesem Sommertraum verführen! ❤ Eure Lieben werden euch dafür bestimmt ein Küsschen schenken!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Frühstücksglück! Gesunde Heidelbeer-Apfel-Muffins

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Frühstück! ❤

Ich liebe es jeden Tag gemütlich und ausgiebig zu frühstücken! Im Sommer setze ich mich ja am allerliebsten auf den Balkon und genieße dort meine morgendlich Mahlzeit und wenn ich etwas Glück habe, erhasche ich noch ein paar Sonnenstrahlen. Ja so fängt mein Tag gut an!

Leider ist mir dieses Vergnügen nicht immer gegönnt und im Alltag ja auch schwer umzusetzen. Wenn ich mich aus dem Bett zerre, um zur Arbeit zu marschieren ist es fünf Uhr am Morgen…. Tja das ist sogar mir viiiel zu früh um mir ein Frühstück zu richten und sind wir uns mal ehrlich um fünf Uhr hab ich noch keinen Appetit.

So heute war mal wieder so ein Tag. Ring, ring… der Wecker läutet und es heißt aufstehen. Wir haben Juni und es ist kalt und düster draußen…. Da wäre es im Bettchen schon noch schön gewesen. Na gut, schnell frisch machen, Tasche packen, rauf aufs Fahrrad und los zur Arbeit. Stop! Eines haben wir vergessen! Ich hab ja gesunde Frühstücksmuffins gebacken. Davon kommt noch einer in meine Tasche und ab geht’s. Jetzt bin ich gut gerüstet. So gegen acht Uhr bin ich bereit für mein Frühstückchen. Ein leckerer und dazu noch gesunder Heidelbeer-Apfel-Muffin beschert mir einen morgendlichen Genuss und gibt mir Energie. Dazu noch ein schönes Tässchen Kaffee und ein Schüsselchen Joghurt. Ja so hab ich es gern!

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Ich backe soo gerne solche leckeren Frühstücksmuffins, die sich super auf dem Sprung verzehren lassen. Gerne backe ich gleich ein paar mehr davon und friere sie ein. Dann Stück für Stück herausholen. Entweder auftauen lassen oder im Ofen kurz aufbacken (mmmmhh.. das liebe ich ja… ein warmer Muffin zum Frühstück).

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Momentan gibt es ja frische Heidelbeeren auf dem Markt (ich könnte diese Beerchen jeden Tag naschen). Falls ihr keine Frischen bekommt, könnt ihr auch tiefgekühlte (aber nicht aufgetaute) Heidelbeeren nehmen. Dieses Muffinrezept lässt sich prima abwandeln. Mit Himbeeren sind diese Muntermacher auch sehr lecker. Auch Trockenfrüchte (getrocknete Feigen oder Marillen) machen sich sehr gut darin. Ein weiterer Favorit sind Bananenmuffins. Dafür einfach zwei zerdrückte Bananen zum Grundrezept dazumischen. Tja ihr seht, ihr könnt euch einen abwechslungsreichen Muffinmorgen gestalten.

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Wenn ich es mir daheim gemütlich machen kann, zaubere ich mir gerne noch einen schnellen Buttermilchshake dazu. Momentan bin ich ja so und so im Shake-Fieber. Mein Liebster und ich sind begeiserte Shake-Schlürfer. Ob Erdbeer-, Bananenmilch, Himbeer-Joghurt-Shake, grüner Smoothie… Bei uns kommt alles in den Mixer und beglückt uns.

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Schneller Morgenzauber gefällig?

Hier das Rezept:

Zutaten: (für ca. 12-15 Stück)

  • 300 g Weizenvollkornmehl
  • 3 TL Backpulver
  • 100 g Rohrzucker
  • 2-3 EL Haferflocken
  • 1 EL Chia-Samen
  • 1/2 TL Zimt
  • 50 g Nüsse, grob gehackt (z.B. Haselnüsse, Mandeln….)
  • 2 EL Honig
  • 1 Ei
  • 300 ml Buttermilch
  • 80 ml Öl (z.B. Rapsöl)
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • 200 g frische Heidelbeeren
  • 1 Banane, in Scheiben geschnitten
  • 40 g getrocknete Äpfel

Zubereitung:

  1. Mehl mit Backpulver, Rohrzucker, Haferflocken, Zimt, Nüsse und Chiasamen vermischen.
  2. In einer extra Schüssel Honig mit Ei, Buttermilch, Öl, Bananenscheiben und Vanillemark verrühren.
  3. Die Eimischung zu der Mehlmischung geben und locker untermengen.
  4. Heidelbeeren,  und gehackte Apfelringe untermischen.
  5. Die Masse in die mit Papierbackförmchen ausgelegten Vertiefungen eines Muffinblechs verteilen.
  6. Bei 180°C ca. 25 Minuten backen (Stäbchenprobe machen).
  7. Warm oder kalt servieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Bunter Abendgenuss! Sommersalat mit Karotten, Spargel und Mozzarella

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So meine Lieben heute wird es wieder einmal knackig, bunt und gesund! ❤

Es gibt einen wundervollen Sommersalat mit ganz vielen leckeren und guten Gaben oben drauf. Frische Karöttchen werden im Ganzen leicht angebraten und mit grünem Spargel bissfest gedünstet. Mit Zwiebel, Knoblauch und Ingwer verfeinert….. hach ich bekomm schon wieder Appetit darauf.

Das Gemüse verteilen wir dann auf frischem Salat aus dem Garten und darüber kommt unsere herrlich, aromatische Honig-Senf-Vinaigrette mit gutem Haselnussöl und frischen Kräutern. Ich liebe diese Vinaigrette und verwende sie für fast alle Salate die ich zaubere.

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So und weil wir immer noch nicht genug haben, kommt noch ein cremiger Mozzarella und geröstete Haselnüsse oben drauf. Na das sieht doch gut aus, oder was meint ihr?

Wir haben diese Köstlichkeit am Abend in unserem Garten verspeist. Dazu vielleicht noch ein Gläschen Weißwein… ja so kann man einen warmen Sommerabend gut ausklingen lassen.

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Holt euch diesen Salatgenuss auch auf eure Teller!

Hier das Rezept:

Zutaten (für 4 Portionen):

  • 1 Bund Karotten
  • 1/2 Bund grüner Spargel
  • 1 rote Zwiebel, in Scheiben geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen, grob gehackt
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer, fein geschnitten
  • 2-3 Handvoll frischer Salat (Häuptlsalat, Rucola, Spinat….)
  • eine Handvoll Mandeln oder Haselnüsse, geröstet
  • 200 g Mozzarella, in Stücke zerzupft
  • etwas Butter zum Anbraten

Für die Vinaigrette:

  • 2 TL Dijon Senf
  • 3 TL Honig
  • 4-5 EL Balsamico bianco
  • 6-8 EL Haselnussöl
  • eine kleine Handvoll frische Petersilie und frischer Schnittlauch
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

  1. Die Karotten gut waschen und putzen (nach Belieben schälen).
  2. Die Karotten im Ganzen in etwas Butter anschwitzen (ca. 5 Minuten).
  3. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer zugben und mitbraten.
  4. Spargel putzen und Enden abschneiden. Spargel mit in die Pfanne geben und mit etwas Wasser untergießen .
  5. Das Gemüse ca. 7-8 Minuten dünsten lassen (es soll noch bissfest sein). Mit Salz und Pfeffer würzen. Abkühlen lassen.
  6. Salat waschen, trocken tupfen und auf einer großen Platte/Teller verteilen.
  7. Für die Vinaigrette alle Zutaten gut miteinenader vermengen.
  8. Den Salat mit der Hälfte der Vinaigrette vermengen.
  9. Gemüse auf dem Salat verteilen und Mozzarella und Haselnüsse darüberstreuen.
  10. Mit der restlichen Vinaigrette beträufeln.
  11. Mit etwas Fleur de Sel und frisch gemahlenem Pfeffer würzen. Nach Belieben noch mit etwas Prosciutto servieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

 

 

Einfach fabelhaft frühlingshaft! Bärlauch-Spargel-Risotto mit Ziegenkäsetaler

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Wer kann bei diesem kulinarischen Frühlingsgruß schon widerstehen? Also ich auf keinen Fall!

Heute kommt wieder einmal mein Liebling der Ziegenkäse auf den Tisch. Dazu gesellen sich noch weitere Favoriten in meiner Küche: frischer Spargel und Bärlauch! ❤ Ein Gericht, welches zu 100000 % meinem Geschmack entspricht… Ich gebe alles für ein gutes Risotto und dazu der warme Ziegenkäse auf knusprigen Brot. Meine Mama und ich waren verzaubert!

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Es gibt nichts Schöneres, als die Anzeichen des Frühlings. Heute war ein fantastischer Frühlingstag. Sonnenschein und herrlich warm war es. Meine Mama und ich haben heute gleich mal gemütlich mit einem Pancake Frühstück (Rezept gibts natürlich bald) in den Tag gestartet. Dann ging es ab zum Pflanzenmarkt in der Stadt, wo wir viele Schätze gefunden haben. Endlich kommt mein geliebter Rhabarber in unseren Garten. Es wurde auch Zeit! Ach ich freu mich schon, den ersten davon ernten zu können. Ok das dauert bestimmt noch ein Weilchen, aber ich werde ihn gut pflegen, dass er nur so sprießt, um von mir verarbeitet zu werden.

Daheim angekommen und der Hunger schon groß, musste ein schnelles Gericht her. Da Mama den ersten frischen Spargel gestern mit nach Hause gebracht hat und auch noch Bärlauch daheim zu finden war…. na klar, es gibt Risotto! Ja der Frühling hat mich wieder einmal inspiriert und unsere Teller verzaubert.

Die knackigen Spargelstückchen und der herrliche Bärlauch-Geschmack machen dieses Gericht einzigartig frühlingslecker! (Außerhalb der Bärlauchsaison könnt ihr das Risotto auch nur mit Spargel machen – oder so wie ich, einfach ein kleinen Vorrat Bärlauch einfrieren)

Da ich mir dachte, dass Ziegenkäse großartig zum cremigen, aromatischen Risotto passt, wurden noch schnell knusprige Taler damit gezaubert. Die Ziegenkäsescheiben kommen ganz einfach auf dünne Brotscheiben, mit Honig, Thymian und Pfeffer verfeinert und kurz im Ofen gebacken, dass das Brot knusprig und der Käse schön weich wird. Ein Traum! Da könnt ich mich ja reinlegen.

Da das Wetter ja sooo herrlich war, haben Mama und ich unser Essen gleich mal am Balkon genossen. Ach war das herrlich! Daran könnt ich mich glatt gewöhnen. Mit diesem fabelhaften Gericht zaubert ihr euch Frankreich in eure Küche…. ❤

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Hier das Rezept:

Zutaten (für 4 Portionen):

Fürs Risotto:

  • 200 g Risottoreis
  • 2 Frühlingszwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 100 ml Weißwein
  • ca. 500-800 ml Gemüsebrühe, heiß
  • 1/2 Bund grüner Spargel
  • 1/2 Bund Bärlauch (ca. 60 g)
  • 2 Handvoll Parmesan, frisch gerieben
  • 1 EL Butter
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Für die Ziegenkäse-Taler:

  • 200 g Ziegenkäse (ich nehme am liebsten die Rolle von President)
  • 4 Scheiben Bauernbrot, 2-3 mm dick geschnitten
  • 4 TL Honig (z.B. Cremehonig)
  • etwas frischer Thymian
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • etwas Fleur de Sel

Zubereitung:

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Frühlingszwiebel in Scheiben schneiden, Knoblauch hacken. Beides in etwas Olivenöl glasig dünsten. Den Risottoreis zugeben und kurz mit anschwitzen. Mit Weißwein ablöschen und einkochen lassen.

Jetzt immer nach und nach ein bisschen von der heißen Gemüsebrühe zugießen. Spargel in kleine Stücke schneiden (ca. 1 cm groß) und nach ca. 6-7 Minuten Garzeit dazugeben. Solange weitergaren und immer wieder mit Brühe aufgießen bis der Reis gar ist (der Reis sollte noch einen leichten Biss haben). Zwischendurch immer wieder umrühren!

Den Bärlauch in Streifen schneiden, mit 3-4 EL Olivenöl und etwas Salz pürieren. .

Zum Schluss den Parmesan, die Butter und den pürierten Bärlauch unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Risotto soll schön cremig sein (nach Belieben noch etwas Brühe unterrühren).

Den Ziegenkäse in Scheiben schneiden und auf die dünnen Brotscheiben legen. Mit je 1/2 TL Honig beträufeln. Mit Thymian, Pfeffer und Fleur de Sel bestreuen.

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Bei 180°C ca. 10-12 Minuten backen.

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Risotto auf Teller anrichten und oben drauf die Ziegenkäsetaler servieren.

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Mmmmmh… ein Gedicht!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lasst es euch gut und noch viel besser gehen!

So ich geh jetzt noch schnell meinen Rhabarber einpflanzen… Allez hopp!

Lena ❤

Frühlingsgenuss! Rhabarber-Honig-Fool mit Häschen-Keksen

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Frühlingsfrische Köstlichkeit!

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Wenn erste warme Sonnenstrahlen den Rhabarber sprießen lassen, ist es an der Zeit, himmlische Leckereien mit dem feinen Fruchtgemüse zu genießen. Genau das dachte ich mir heute, schnappte mir die rosaroten Stangen und zauberte ein leckeres Frühlingsdessert für meine Liebsten! ❤

Ich liebe die Rhabarber-Zeit und freue mich immer wieder, wenn ich etwas Leeeckeres damit kreieren kann. Die Saison ist kurz, somit muss man jede Gelegenheit nutzen und sich die Stangen nach Hause holen.

Dieses Dessert im Glas ist so einfach und dabei eine wirklich sündige Schleckerei! Mit Honig eingekochter Rhabarber wird mit Vanille-Obers-Joghurt in Gläser geschichtet. Ach da löffelt man sich sooo gern durch das Glas (und ist traurig wenn es leer ist).

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Da Ostern ja schon quasi vor der Tür steht, dachte ich mir, backe ich noch schnell ein paar Häschen-Kekse dazu. Vor kurzem legte ich mir so einen süßen Häschen-Ausstecher dazu. Dieser wurde dann gleich mal eingeweiht. Und siehe da: die Häschen bekamen die perfekte Form um vernascht zu werden. Nach Belieben könnt ihr die Häschen noch mit Zitronenglasur verzieren und Gesichter aufmalen. Ich finde diese Kekse bringen einfach gute (Oster)-Laune in jedes Dessert.

Also falls ihr noch auf der Suche nach einer süßen Oster-Leckerei seid, dann backt mal schnell diese Kekse (Kinder werden sie lieben).

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Hier das Rezept:

Zutaten: (für ca. 6-7 Gläser)

  • 500 g Rhabarber
  • 3 EL Honig
  • 1 EL Vanillezucker
  • 50 ml Apfelsaft
  • 1 EL Zitronensaft
  • eine Handvoll Himbeeren (TK)

Creme:

  • 200 g Mascarino
  • 350 g Naturjoghurt
  • 250 g Obers
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • Abrieb 1 Bio-Zitrone
  • 2 EL Honig

Kekse:

  • 100 g Mehl
  • 2 EL Staubzucker
  • Abrieb 1/2 Bio Zitrone
  • 70 g Butter
  • 1 kleines Ei

Zitronenglasur: 2-3 EL Staubzucker, 2 EL Zitronensaft (evtl. rote LM Farbe-Pulver)

Zubereitung:

Für das Kompott

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Rhabarber waschen und in Stücke schneiden.

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Mit Honig, Apfelsaft und Zitronensaft in einem Topf bei schwacher Hitze ca. 5-7 Minuten leicht köcheln lassen. Achtung der Rhabarber soll nicht zerfallen. Den Topf vom Herd ziehen und die Himbeeren unterrühren. Das Kompott abkühlen lassen.

Für die Creme

Mascarino mit Joghurt, Vanille, Honig und Zitronenabrieb vermixen. Obers cremig steif schlagen und unterrühren.

Die Creme abwechselnd mit dem Rhabarberkompott in Gläser füllen. Bis zum Servieren kühl stellen.

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Für die Häschen-Kekse: Aus den Zutaten einen Mürbteig bereiten. Den Teig ca. 10 Minuten kühl stellen. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen (ca. 5 mm dick). Häschen ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.

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Die Kekse bei 160° (HL) ca. 15 Minuten hellbraun backen. Abkühlen lassen. Nach Belieben aus Staubzucker und Zitronensaft eine Glasur anrühren und die Kekse damit verzieren. Um rosarote Kekse zu zaubern, habe ich einfach etwas rotes Lebensmittelpulver in die Glasur gemischt.

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Die Creme mit den Häschen-Keksen servieren!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤


Lasst und den Frühling gemeinsam genießen! ❤

 

Süsser Kuchen-Klassiker! Bienenstich

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Summ, summ, summ! Bienchen summ herum!
Such in Blumen, such in Blümchen
dir ein Tröpfchen, dir ein Krümchen!
Summ, summ, summ! Bienchen summ herum!

So meine Lieben bei mir schwirren heute keine Bienchen herum, dafür aber leckere Kuchenstückchen! ❤

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Autsch – ein Bienenstich im Mund, das kann gefährlich sein! Außer es handelt sich um den bekannten und wirklich köstlichen Kuchen. Der kann, wenn man ein Stückchen zu viel davon ist, aber auch gefährlich werden (aber nur für die Figur).

Ich frage mich wie der wohl zu seinem stacheligen Namen kam? Wisst ihrs? Ich habe mich da mal schlau gemacht….

Es gibt eine alte Geschichte: Der Kuchen wurde in der Stadt Andernach erfunden. Die Bewohner der Nachbarstadt Linz waren sauer: Der Kaiser hatte den Andernachern Geld zugesprochen, das den Linzern nun fehlte. Wütend griffen die Linzer Andernach im Morgengrauen an. Zwei Andernacher Bäckerlehrlinge hörten das Getöse. Sie naschten gerade Honig aus Bienenstöcken an der Stadtmauer. Als die Lehrlinge die Angreifer sahen, warfen sie die Bienenstöcke nach ihnen. Wütende Bienen stechen heftig! Die Linzer ergriffen die Flucht. Um das zu feiern, erfanden die Andernacher einen Kuchen, den Bienenstich!

So zumindest erzählt es die alte Geschichte. 

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Wie wir alle wissen, ist  Bienenstich ein traditioneller Germteigkuchen, der auf der Oberseite einen Belag aus Mandel-, Zucker-, Honig-,Obersmasse hat,  die beim Backen karamellisiert (so lecker). Nach dem Backen wird der Blechkuchen mit einer herrlichen Vanillecreme gefüllt.

Ein wahrer Kuchenklassiker, der also auch bei mir nicht fehlen darf. Meine Eltern waren begeistert, als sie erfuhren, dass es heute Bienenstich gibt.  Seine Raffinesse erhält er durch die knusprige und karamellige Mandelschicht und durch die lockere Vanillecreme.  Den perfekten Genuss setzt ein gutes Verhältnis von Teig und Füllung voraus (der Teig darf nicht zu hoch sein).

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Einfach in der Zubereitung aber umso leckerer im Geschmack. Für diesen Kuchen müsst ihr euch allerdings etwas Zeit nehmen (also ein perfekter Wochenend-Kuchen). Zuerst muss eine Konditorcreme (eine Art Vanillepudding) gezaubert und wieder abgekühlt werden. Dann kommt ein Germteig in die Schüssel. Dieser wird dann zu einem Rechteck ausgerollt und mit der Mandelkruste bestrichen. Rein in den Ofen und goldbraun backen lassen (der Duft strömt schon durch die Küche). Dann den Kuchen vorsichtig waagrecht halbieren.  Da ist etwas Gefühl gefragt, aber für euch ist das bestimmt auch kein Problem!

Wie ihr ja wisst bin ich kein großer Fan von Buttercremen, aber hier mach ich einmal eine Ausnahme und mische auch etwas Butter in die Creme. So einen Bienenstich isst man ja nicht sooo oft. Da kann sich einmal so eine Sünde schon erlauben. Ach, was ist schon eine Sünde, wenn es der Seele gut tut und glücklich macht!

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Ein ganz klassischer Kuchen ohne Schnörkel aber mit viel viel Liebe gebacken. ❤
Glaubt mir, das schmeckt man!

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für den Germteig:

  • 500 g Mehl
  • eine Prise Salz
  • 200 ml Milch
  • 50 g Butter
  • 2 EL Zucker
  • 30 g Germ (Hefe)
  • 2 Eier
  • 2-3 EL Marillenmarmelade zum Bestreichen

Für die Vanillecreme-Füllung:

  • 600 ml Milch
  • 1 Vanilleschote
  • 100 g Zucker
  • 5 Eidotter
  • 50 g Maizena
  • Saft einer halben Orange
  • 200 g weiche Butter
  • 250 g Obers (Sahne)

Für den Mandelbelag:

  • 80 g Butter
  • 3 EL Honig
  • 1 EL Zucker
  • 100 ml Obers
  • 150 g Mandelblättchen
  • 1 Bio-Orange, Abrieb

Zubereitung:

Zuerst bereiten wir eine Konditorcreme zu. Dafür die Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark herauskratzen. Die Milch in einen Topf geben, Vanillemark und die Schote dazu und einmal aufkochen. Den Topf vom Herd nehmen und ca. 20 Minuten ziehen lassen.

Die Eidotter mit dem Zucker dickschaumig schlagen. Maizena und 2-3 EL Orangensaft unterrühren. Die Vanillemilch durch ein Sieb dazugießen und verrühren.  Alles wieder in den Topf gießen und die Mischung unter Rühren bei mittlerer Hitze kochen lassen, bis eine puddingartige Creme entsteht (wichtig immer schön rühren!).  Die Creme mit Frischhaltefolie abdecken (direkt auf die Creme legen, dass sich keine Haut bildet). Kühl stellen.

Für den Germteig das Mehl mit dem Salz in einer großen Schüssel mischen. Die Milch mit der Butter lauwarm erhitzen. Zucker zugeben. Germ hineinbröckeln und darin auflösen.

Die Milchmischung und die Eier zum Mehl geben und alles zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten. Nach Belieben noch einmal mit den Händen durchkneten. Den Teig ca. 1 Stunde zugedeckt aufgehen lassen.

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Für den Mandelbelag die Butter in einem kleinen Topf schmelzen. Obers, Zucker und Honig zugeben und alles unter Rühren aufkochen lassen. Mandelblättchen und die Orangenschale untermischen. Abkühlen lassen.

Den gegangen Germteig auf einem leicht bemehlten Backpapier zu einem ca. 20×30 cm großen Rechteck ausrollen. Den ausgerollten Teig auf ein Blech legen und mit einer Gabel ein paar mal einstechen. Die Mandelmischung auf den Teig streichen. Den Teig nochmal ca. 15-20 Minuten gehen lassen.

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Den Kuchen bei 160°C (HL) ca. 30 Minuten backen (falls die Kruste zu braun wird, mit Alufolie abdecken). Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

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So jetzt kommt ein leicht kniffliger Schritt! Der Boden muss einmal waagrecht halbiert werden. Dafür einmal vorsichtig mit einem großen Sägemesser durchschneiden. Die Unterseite auf eine Kuchenplatte legen. Ich bestreiche dann den Teig gerne mit etwas Marillenmarmelade.

Für die Füllung die weiche Butter (sie muss wirklich weich sein) cremig schlagen. Dann nach und nach (am besten esslöffelweise) die Konditorcreme dazugeben und unter die Butter rühren. Obers cremig steif schlagen und zuletzt unter die Vanillecreme heben.

Die Creme auf den unteren Teil des Kuchen streichen und gleichmäßig verteilen.

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So ich schneide dann die obere Platte gleich in Stücke und lege die Stücke dann auf die Creme und drücke sie leicht an. So lässt sich der Kuchen viel leichter portionieren.

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Den Bienenstich jetzt mindestens eine Stunde kühl stellen.

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So der Bienenstich kann nun serviert werden!

Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

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Habt einen schönen und leckeren Sonntag!

Ein feiner Genuss! Schweinsfilet mit cremiger Parmesanpolenta und Portwein-Balsamico-Zwiebeln

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Der Frühling lässt grüßen! Oder doch nicht so ganz…. Das Wetter kann sich momentan nicht so recht entscheiden.  Heute gab es den schönsten Sonnenschein mit einem kleinen Schneesturm dazwischen. Also wenn ihr mich fragt…. Ich nehme einmal Frühling bitte! Ach ich kann es gar nicht mehr erwarten, wenn die Wiesen wieder blühen und alles in den schönsten Farben erstrahlt. ❤

Naja, ein klein wenig müssen wir uns bestimmt noch gedulden… Aber ich bringe euch heute schon einmal ein paar Frühlingsboten mit. Meine liebe Mama hat bezaubernde Tulpen besorgt, die uns an den Frühling denken lassen.

Heute zur Feier des Tages (meine Mami hat Geburtstag) gab es ein feines Mittagessen. Meine Eltern essen ja doch hin und wieder ein gutes Stück Fleisch, also gab es heute mal kein vegetarisches Gericht. Mein Bruder ist auch immer hellauf begeistert, wenn ich mal die Gemüsekiste nicht auspacke.  Also kam ein gutes Schweinsfilet auf den Tisch. Dazu gesellten sich eine cremige Parmesanpolenta und aromatische Portwein-Balsamico-Zwiebeln. Ein Genuss! Nach einer etwas längeren Nacht gestern, sollte es etwas Schnelles sein. Da ist dieses Gericht ideal. Die Sauce kocht sich fast von allein, das Fleisch wird im Ganzen scharf angebraten und macht sichs dann im Ofen gemütlich. Polenta ist so und so eine ruck zuck Beilage, sodass dieses Essen wirklich schnell auf die Teller landet. Probiert es aus uns verwöhnt eure Liebsten damit!

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Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4 Portionen)

  • 1 Schweinsfilet, am besten Bio-Qualität (ca. 500 g)
  • 2-3 Thymianzweige
  • 2 Knoblauchzehen
  • Öl zum Anbraten
  • etwas Butter
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Für die Sauce:

  • 4-5 rote Zwiebeln (ihr könnt auch mehrere kleine Schalotten nehmen)
  • 250-300 ml Portwein
  • 60 ml Aceto Balsamico
  • 100 ml Weißwein
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • ein kleines Stück Butter zum Anbraten
  • 50 g kalte Butter, zum Binden
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 1 Sternanis, 2 Kardamomkapseln
  • ein paar Chiliflocken
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Honig

Für die Polenta:

  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 300-400 ml Milch
  • 3 Thymianzweige, Blättchen abgezupft
  • 150 g Polenta
  • 100 g Parmesan, frisch gerieben
  • 1 TL Dijon-Senf
  • 2-3 EL geschlagenes Obers
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Für die Sauce:  Den Portwein mit Sternanis und Kardamom auf ca. ein Drittel einkochen lassen. Aceto Balsamico unterrühren. Die Zwiebeln schälen und vierteln. In etwas Butter braun anbraten. Zucker zugeben und karamellisieren lassen. Mit Weißwein und Gemüsebrühe ablöschen und auch ca. auf ein Drittel einkochen lassen. Den Honig und die Portwein-Balsamico-Mischung unterrühren. Mit Salz, Pfeffer und Chili abschmecken. Eventuell noch etwas einreduzieren lassen. Die Mischung mit der kalten Butter binden (einfach einrühren, aber die Sauce darf nicht mehr kochen).

Das Schweinsfilet rundum gut mit Salz und Pfeffer einreiben. In einer Pfanne etwas Öl und Butter erhitzen. Thymian und Knoblauch zugeben. Das Fleisch darin rundum gut anbraten. Immer wieder mit dem Bratfett begießen.  Mit dem Bratfett auf ein mit Folie ausgelegtes Blech legen. Im Ofen bei 150°C ca. 12-15 Minuten garen (das Fleisch sollte dann noch leicht rosa sein).

Für die Polenta: Die Gemüsebrühe mit der Milch, etwas Salz und dem Thymian aufkochen lassen. Polenta einrühren und unter Rühren quellen lassen (ca. 5 Minuten).  Parmesan, Dijon-Senf und geschlagenes Obers unterrühren. Die Polenta sollte schön cremig sein (ansonsten könnt ihr noch etwas Milch hinzugeben). Nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Fleisch aus dem Ofen nehmen und kurz in der Folie rasten lassen. Dann in dünne Scheiben schneiden und auf der cremigen Polenta servieren. Das Fleisch noch mit etwas Fleur de Sel bestreuen. Mit den Zwiebeln und nach Belieben noch etwas bissfest gekochten Brokkoli servieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

 

Gesund durch den Winter! Rotkraut-Cranberry-Salat mit Avocado, Orangen, Feta und Walnüssen

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So meine Lieben, heute habe ich wieder einmal einen gesunden Salat für euch. Ich dachte mir, das muss jetzt einfach sein um unsere Vitaminspeicher wieder aufzufüllen. Zwischen all den süßen, ach so leckeren Sachen, dürfen wir nicht auf unsere gesunde Ernährung vergessen. Jetzt in der Vorweihnachtszeit, wo der Keksteller immer schön voll und die Kuchenplatte auch selten leer ist, kann man der Verführung nicht widerstehen jeden Tag zu naschen. Ich gebs jedenfalls zu! C’est moi, ein Naschkätzchen, welches sich nur so durch den Advent schlemmt.

Um nach dieser gemütlichen Zeit, nicht kugelrund aufzuwachen, lege ich sehr viel Wert auf gesunde Mahlzeiten, zwischen dem ewigen Naschen. Kampf gegen den Winterspeck!

Heute gibts diesen mega gesunden und vor allem soooo leckeren Wintersalat. Davon könnt ihr ruhig ein paar Tellerchen mehr essen. Dieser Salat besteht aus feinem Rotkraut, frischen Cranberries mit Ingwer, Walnüssen, Feta, Orangen und Avocado. Lauter Zutaten, die ich liebe und zusammen wirklich wunderbar schmecken.

Diesen Salat mache ich im Winter wirklich sehr gerne. Auch knackige Apfelwürfel machen sich darin sehr gut. Wenn ihr keinen Feta mögt könnt ihr ihn auch einfach weglassen oder frische Cranberries bekommt man ja auch nicht jederzeit..  Dieser Salat kommt auch mit weniger Zutaten sehr gut aus. Probiert es doch einmal!

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Also sorgt auch dafür, dass gesunde Mahlzeiten auf eurem Tisch landen.

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4 Personen)

  • 1/2 Rotkrautkopf
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Zucker
  • frischer Ingwer, 2 cm
  • zwei Handvoll frische Cranberries
  • 2 EL brauner Zucker
  • 2 Orangen, Bio
  • 200 g Feta
  • eine Handvoll Walnusskerne
  • 1 Avocado
  • eine Handvoll Rucola (oder Vogerlsalat)
  • 4-5 EL Cranberry-Balsam-Essig (oder Himbeeressig)  – gibts bei vom Fass
  • 1 EL Honig
  • 1 TL Dijon-Senf
  • 5 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle, nach Belieben etwas Chili
  • frische Kresse

Zubereitung:

Kraut putzen und in feine Streifen schneiden. In einer Schüssel mit Salz und Zucker mischen. Ziehen lassen. (30 Minuten)

Ingwer schälen und fein würfeln. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen, Ingwer kurz darin anbraten, die Cranberrys zugeben und mit anbraten. Mit braunem Zucker bestreuen und leicht karamellisieren lassen (3-4 Minuten). Abkühlen und unter das Kraut mischen.

Orangen filetieren (Saft dabei auffangen). Feta grob zerbröseln und Walnüsse grob hacken. Avocado halbieren, Kern heraus, Fruchtfleisch mit Löffel aus der Schale lösen und in Scheiben schneiden.

Alles mit dem Rotkraut vermischen. Rucola/Vogerlsalat ebenfalls untermengen.

Für die Vinaigrette Essig mit Honig, Senf und Orangensaft verrühren, Öl unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Vinaigrette über den Salat verteilen, kurz durchmischen und auf Teller verteilen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Großer Tag, kleine Pause! Meine Schoko-Milchschnitten

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Milchschnitten – der Klassiker bei Kindern!  Ich serviere ihn euch heute in einer etwas edleren Version – besonders die Kuhflecken machen sie so unwiderstehlich! ❤  Die Optik ist doch wirklich witzig finde ich.

Frisch aus dem Kühlschrank: lecker und unkompliziert! Schmeckt leicht, belastet nicht, ideal für zwischendurch!

So kennen wir alle Milchschnitten. Die Werbung versucht uns ja mittlerweile alles sooo schmackhaft zu machen und lässt die Milchschnitten nur so  in unsere Kühlschränke wandern. Ich bin ja absolut kein Fan von gekauften Süßwaren und somit auch ein Gegner der ja ach so gesunden Milchschnitten. Bei uns daheim gab es auch nie Milchschnitten als kleine Zwischenmahlzeit. Danke Mama!

Da essen wir doch tausendmal lieber ein schönes Stückchen eines selbstgemachten Kuchens. Da weiß man auch wirklich was drin steckt und kann sich guten Gewissens einen Bissen gönnen.

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Meine selbstgezauberten Milchschnitten bestehen aus einem saftigen Schokoboden und darauf kommt eine luftig leichte Milchcreme mit Honig. Das Highlight dieser Leckerei sind natürlich die süßen Kuhflecken. Die werden ganz einfach mit flüssiger Schokolade aufgemalt. Da könnt ihr eurer Kreativität wieder einmal freien Lauf lassen.

Wir finden diese Schnitten einfach Muuuuuh-tastisch! Kinder werden diese Köstlichkeit lieben (da haben die gekauften Milchschnitten keine Chance mehr und verschwinden aus den Kühlschränken).

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Hier das Rezept: (für eine größere Backform/Backblech einfach die Menge verdoppeln oder verdreifachen)

Zutaten: (für eine kleine Backform 15-20 cm) ergibt ca. 8-10 Milchschnitten

Für den Boden:

  • 100 g Mehl (ich nehme gerne Dinkelmehl)
  • 2 EL Kakaopulver, ungesüßt
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Ei
  • 60 g Zucker
  • 80 ml Öl
  • 100 ml Wasser

Für die Milchreme:

  • 250 ml Vollmilch
  • 4 Blatt Gelatine
  • 2 EL Vanillezucker
  • 1 EL Honig
  • 1 Eiklar
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Zucker
  • 150 ml Obers (Sahne)
  • 2 EL Erdbeermarmelade
  • 100 g Schokolade für die Kuhflecken

Zubereitung:

Für den Schokoboden

Das Mehl mit dem Kakao und Backpulver vermischen. Das Ei mit dem Zucker schaumig schlagen. Das Öl mit dem lauwarmen Wasser mischen und abwechselnd mit der Mehlmischung unterrühren. Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Form geben und verstreichen.

Bei 180°C ca. 10-12 Minuten backen. Abkühlen lassen.

Für die Milchcreme

Die Hälfte der Milch mit dem Vanillezucker und dem Honig aufkochen. Die eingeweichte Gelatine darin auflösen. Die restliche Milch unterrühren. Alle in eine Schüssel umfüllen und im Kühlschrank leicht gelieren lassen (ca. 1 Stunde).

Das Eiklar mit dem Salz steif schlagen, dabei den Zucker einrieseln lassen. Den Obers cremig steif schlagen.  Dann zuerst den Obers und danach den Eischnee unter die gelierte Milch heben.

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Den Schokoboden mit etwas Erdbeermarmelade bestreichen. Die luftige Milchcreme auf dem Boden verteilen und glatt streichen.

Für ca. 2 Stunden kühl stellen. Den Kuchen aus der Form heben und mit einem Messer in Portionen schneiden.

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Die Schokolade in einen kleinen Gefrierbeutel geben und in heißem Wasser schmelzen lassen. Dann ein kleines Loch in die Spitze schneiden. So jetzt malen wir ein hübsches Kuhfleckenmuster auf unsere Milchschnitten. Sieht doch echt witzig aus! Oder?

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Lasst euch die selbstgemachten Milchschnitten schmecken!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

 

Da kämen sogar Eichhörnchen in Versuchung! Bratapfel-Haselnuss-Kuchen

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Kinder, kommt und ratet, 
was im Ofen bratet! 
Hört, wies knallt und zischt. 
Bald wird er aufgetischt, 
der Zipfel, der Zapfel, 
der Kipfel, der Kapfel, 
der gelbrote Apfel. 

Ich liiiebe Bratäpfel abgöttisch!  ❤ Immer wenn es sie gibt, denke ich an meine schöne Kindheit und wie wir in der Schule das lustige Bratapfelgedicht gelernt haben. Das werde ich mein Leben lang im Köpfchen behalten und gebe es hiermit auch gerne an euch weiter. Viel Vergnügen damit!

Einen wunderschönen Herbsttag haben wir ja heute! Da kommt dieser herrlich nussige Apfelkuchen wie gerufen. Wir lieben diesen Kuchen, weil er so schön saftig ist und die eingebackenen Bratäpfel sind einfach der Wahnsinn. In diesem Apfelkuchen stecken so viele köstliche Nüsse, dass sogar Eichhörnchen in Versuchung kämen, ein Stückchen davon zu stibitzen!

Kinder, lauft schneller, 
holt einen Teller, 
holt eine Gabel! 
Sperrt auf den Schnabel 
Für den Zipfel, den Zapfel, 
den Kipfel, den Kapfel, 
den goldbraunen Apfel.

Momentan ist ja Apfelzeit bei mir. Es vergeht kaum ein Tag, wo nichts mit Äpfeln auf den Tisch kommt. So soll es ja auch sein, wenn sie gerade in Saison sind und voller Pracht im Garten wachsen. Heute gibt’s ihn wieder mal in Form eines Kuchens. Meine Lieben, wenn ihr Bratäpfel auch so gern mögt wie ich, dann zaubert diesen Kuchen und lasst euch verführen!

Sie pusten und prusten, 
sie gucken und schlucken, 
sie schnalzen und schmecken, 
sie lecken und schlecken 
den Zipfel, den Zapfel, 
den Kipfel, den Kapfel, 
den knusprigen Apfel.

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Hier das Rezept für meinen Bratapfelkuchen:

Zutaten:

für den Belag:

  • 9 kleine Äpfel, am besten eine säuerliche Sorte
  • 100 g ganze Nüsse (Walnüsse o. Haselnüsse)
  • eine Handvoll Rosinen
  • 1 TL Zimt
  • 2 EL Rum
  • 2 EL Honig
  • 50 g weiche Butter

für den Teig:

  • 250 g weiche Butter
  • 150 g Zucker
  • 2 EL Vanillezucker
  • 4 Eier
  • 200 g Dinkelmehl
  • 200 g Haselnüsse, gemahlen
  • 3 TL Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 TL Kardamom
  • Abrieb 1/2 Bio-Orange
  • 2 EL Rum
  • 1 Prise Salz

Zubereitung:

Von den Äpfeln jeweils einen Deckel abschneiden und das Kerngehäuse entfernen. Die Nüsse, Rosinen, Honig, Rum, Zimt und Butter verkneten.

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Die Äpfel damit füllen und in eine gefettete Auflaufform setzen.

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Im Ofen bei 160°C ca. 20 Minuten lang backen. Etwas auskühlen lassen.

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Für den Teig die weiche Butter mit dem Zucker  und Vanillezucker cremig schlagen. Die Eier einzeln und nacheinander untermixen. Das Mehl mit den Nüssen, Backpulver, Zimt, Kardamom und Salz mischen. Die Mehlmischung in zwei Portionen kurz unter die Buttermasse rühren. Zum Schluss noch den Rum und Orangenabrieb unterziehen.

Ein Drittel des Teiges in eine mit Backpapier ausgelegte Form (ca. 25 x 25cm) geben. Die Bratäpfel daraufsetzen. Den übrigen Teig um die Äpfel herum verteilen. Jetzt sollten nur noch die Apfeldeckel zu sehen sein.

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Den Kuchen bei 160° ca. 40-45 Minuten lang backen (Stäbchenpr0be machen). Etwas abkühlen lassen und schon ist der Kuchen bereit vernascht zu werden.

Ich bestäube ihn noch immer schön mit Staubzucker bevor ich ihn serviere. Dazu passt noch sehr gut eine Kugel Vanilleeis.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤