Pasta Amore! Tagliatelle mit Garnelen, getrockneten Tomaten und Pangrattato

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Na ihr Lieben, seid ihr gut und lecker ins neue Jahr gestartet? Wie ihr wisst, habe ich ein paar Tage in bella Italia verbracht und mich dort ins neue Jahr treiben lassen.

Ich sag euch, es war wunderschön und vor allem lecker, lecker, lecker! ❤

In den nächsten Tagen werde ich euch wieder mit einem kleinen, feinen Reisebericht beglücken. Ich möchte euch einfach erzählen und zeigen, was wir alles erlebt und entdeckt haben. Ich hoffe, ihr freut euch!

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Zu diesem einfachen, aber eleganten Pastagericht hat mich meine Reise durch Italien inspiriert. In den letzten Tagen wurde ich mit herrlicher Pasta (und Pizza!!!) verwöhnt. Da musste ich meine liebe Familie auch gleich daran teilhaben lassen.

Also ab in die Küche und Nudelteig kneten, ausrollen und in Streifen schneiden. Ich hab euch ja schon mal erzählt, dass man für hausgemachte Nudeln nicht unbedingt eine Nudelmaschine braucht. Ich rolle den Teig fleißig mit der Hand aus und schneide ihn dann in Streifen. So ist es wirklich zu 100% hausgemacht und es geht am schnellsten!

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Die getrockneten Tomaten geben der Pasta den herrlich, aromatischen Geschmack. Und nicht mit dem Knoblauch und dem guten Olivenöl geizen! Da legen die Italiener auch ganz viel Wert drauf, drum schmeckts auch immer sooo lecker!

Vor dem Servieren eine großzügige Portion von unserem Pangrattato (Gewürzbrösel) über die Pasta streuen. Die gerösteten Brotbrösel sind bei uns heiß begehrt und übrigens auch eine gute Verwertung von altem Weißbrot.

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Pasta, Pasta, e basta!

Hier das Rezept:

Zutaten (für 4 Portionen):

Nudelteig:

  • 400 g Hartweizengrieß (ersatzweise griffiges Mehl)
  • 4 Eier
  • 1 Eidotter
  • 2 EL Olivenöl
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL Oregano, getrocknet

Für die Sauce:

  • 500-600 g Garnelen, Bio Qualität
  • 12-15 getrocknete Tomaten (in Öl eingelegt)
  • 1 Bund Jungzwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • eine Handvoll Kirschtomaten
  • 100 ml Weißwein
  • etwas Peperoncino. getrocknet
  • Olivenöl

Pangrattato:

  • 1/2 Ciabatta (ersatzweise ein paar Scheiben Toastbrot)
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1/2 TL getrockneter Peperoncino
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • Abrieb 1/2 Bio Zitrone
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • etwas Parmesan, frisch gerieben
  • 5 EL Olivenöl

Zubereitung:

Für den Nudelteig

  1. Alle Zutaten gut miteinander verkneten (es soll ein glatter, geschmeidiger Teig entstehen).
  2. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und ca. 1 Stunde ruhen lassen.
  3. Den Teig halbieren und je auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen (erfordert etwas Kraft und Geduld).
  4.  Den Teig der Breitseite nach aufrollen und ca. 5 mm dicke Scheiben abschneiden. Die Nudelschnecken auseinanderrollen und auf einer Platte/Teller leicht antrocknen lassen.pasta19

Für die Brösel

  1. Das Brot zu groben Brösel reiben.
  2. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Knoblauch darin anschwitzen. Brösel zugeben und mitanrösten (ca. 3-4 Minuten)
  3. Kräuter untermischen. Mit Salz, Pfeffer und Peperoncino abschmecken.
  4. Abkühlen lassen. Zitronenabrieb und Parmesan untermischen. Beiseitestellen.

Für die Sauce

  1. Die Garnelen putzen und trocken tupfen.
  2. Knoblauch hacken, Jungzwiebel in feine Streifen schneiden, Tomaten in kleine Stücke schneiden.
  3. Die Hälfte des Knoblauchs in einer Pfanne mit 3 EL Olivenöl anschwitzen.
  4. Garnelen zugeben und scharf anbraten. Mit Salz und Peperoncino würzen. Die Garnelen aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.
  5. Wieder 2-3 EL Olivenöl (oder ich nehme auch gerne das Öl in dem die Tomaten eingelegt waren) erhitzen. Restlichen Knoblauch und die getrockneten Tomatenstückchen darin anschwitzen (ca. 3 Minuten). Frische Tomaten und Jungzwiebel zugeben und mitanschwitzen.
  6. Mit Weißwein ablöschen und kurz köcheln lassen.
  7. Mit Salz, Pfeffer und Oregano abschmecken.

Jetzt kochen wir die Pasta!

  1. Einen großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen.
  2. Die Pasta hineingeben und ca. 2 Minuten (ja nicht länger!!!) darin leicht kochen lassen.
  3. Dabei etwas Pastawasser (ca. 50 ml) zu der Sauce geben und leicht köcheln lassen. Die Garnelen wieder zurück in die Pfanne geben.pasta17
  4. Die Pasta abgießen und unter die Sauce und Garnelen mischen.
  5. Etwa 1/2 des Pangrattatos unter die Pasta mischen.
  6. Etwas Olivenöl über die Pasta träufeln.
  7. Die Pasta in Tellerchen anrichten und mit dem Pangrattato bestreuen.

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Falls ihr jetzt Lust auf noch meeehr Pasta bekommen habt, dann probiert doch mal meine leckere Thunfisch-Pasta oder meine Pasta mit Vogerlsalat-Pesto!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

Essen für die Seele! Parmigiana di melanzane

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Dieses Gericht ist wahres Seelenfutter im Herbst und macht uns alle restlos glücklich! ❤

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Als wir diesen Sommer in Italien waren, bin ich zum ersten Mal in den Genuss einer echten Parmigiana gekommen…. Husch ich war verzaubert! Es war soooo gut! Ich wusste sofort, wenn ich wieder daheim bin, kommt auch bei uns dieser italienischer Auberginenauflauf auf die Teller.

Was für ein Glück, dass bei uns im Garten gerade noch ein paar Auberginen rumhängen (einige befinden sich noch im Wachstum). Schnell wurden diese geerntet und konnten sich freuen, ein Teil von unserer Parmigiana zu werden. Ich denke, jede Aubergine würde sich geehrt fühlen, in dieses Gericht wandern zu dürfen.

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Im Originalrezept werden die Auberginen in Olivenöl ausgebacken, also hab ich es natürlich auch so gemacht. Ach es schmeckte einfach herrlich! Da wollen wir von den Kalorien, die sich darin verbergen mal lieber gar nicht sprechen….

Um unser Parmigiana etwas leichter zu machen, könnten wir die Auberginenscheiben auch ohne Öl von beiden Seiten in einer Grillpfanne anbraten. Also wer „ein paar“ Kalorien sparen möchte, macht es einfach ohne Öl. Aber eine Parmigiana isst man ja nicht alle Tage, da spielen die fiesen, kleinen Kalorien bei uns keine Frage!

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Na wollt ihr auch in den Parmigiana-Genuss kommen?

Hier das Rezept:

Zutaten:

  • 3 Auberginen
  • 120 g Parmesan
  • 3 Kugeln Mozzarella
  • 3 Scheiben Weißbrot (z.B. Ciabatta)

Für die Tomatensauce:

  • 2 Dosen geschälte Tomaten (z.B. diese San Marzano)
  • 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 1 Handvoll Basilikum
  • Olivenöl
  • etwas Zucker
  • etwas Peperoncino, getrocknet
  • Meersalz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

  1. Die Auberginen in ca. 1/2 cm dicke Scheiben schneiden und mit etwas Salz bestreuen. 10 Minuten ziehen lassen. Anschließend gut abtupfen.
  2. Für die Tomatensauce den Knoblauch und die Zwiebelwürfel in Olivenöl anschwitzen. Die Tomaten zugeben und zu einer sämigen Sauce einkochne lassen. Mit Zucker, Salz, Pfeffer und nach Belieben etwas Peperoncino abschmecken. Zuletzt Basilikum untermengen.
  3. Die Auberginenscheiben nach und nach in einer Pfanne in Olivenöl von beiden Seiten ausbacken (das dauert ein Weilchen, bis alle Auberginen gebraten sind).
  4. Den Mozzarella in Scheiben schneiden und den Parmesan reiben (2-3 EL des Parmesan zur Seite stellen).

So jetzt beginnt das große Schichten!

  1. Eine Auflaufform mit etwas Olivenöl auspinseln.
  2. Zuerst kommt eine Schicht Tomatensauce in die Form. Darauf dann die Auberginenscheiben, etwas Parmesan und Mozzarella.parm1
  3. So verfahren wir, bis alle Zutaten aufgebraucht sind (ca. 3-4 Schichten).
  4. Der Auflauf kommt jetzt bei 180°C für ca. 40 Minuten in den Ofen.
  5. Die geriebenen Weißbrotbrösel mit Parmesan mischen und über unseren Auflauf streuen.
  6. Noch einmal für ca. 10 Minuten in den Ofen schieben, bis er goldgelb gratiniert ist.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Wir reisen nach bella Italia! Pures Sommerglück im Süden

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Ciao meine Lieben!

Wir sind wieder zurück aus dem Urlaub und ich hab ganz viele Köstlichkeiten für euch mit im Gepäck! Von Antipasti bis Dolci ist alles dabei…. also die nächsten Wochen werden wir uns noch ein paar Mal nach Italien schlemmen. Mmmmmh, da schenken wir uns wahre Lebensfreude!

sorrento18Unsere selbstgezauberte Jause, die wir genüsslich mit Blick auf Sorrento genossen….

Viel sonnenverwöhntes Gemüse, die beste Pizza, Pasta satt und fangfrischen Fisch: Der Süden Italiens tischt einfach traditionell, aber so unglaublich köstlich auf.

Che buona cucina! ❤

sorrento1Die beste Pizza (besonders die Pizza Provola mit Rucola) gibt’s in Sorrento bei Colline de Sorrento!

Wer kann diesen Sonnengerichten, die mit sooo viel Amore und Hingabe zu frischen Produkten zubereitet wurden, schon widerstehen? Wir haben es uns die letzten Tage so richtig gut gehen lassen und die italienische Küche in vollsten Zügen genossen…. Also kommt einfach mit auf unsere kleine Reise und ich zeige euch, was wir alles erlebt und gespeist haben!

sorrento45  Scialatielli mit Muscheln –  sooo lecker (bei Colline di Sorrento)

So zuerst muss ich euch einmal meine liebe Schwiegerfamilie vorstellen, mit der ich eine ganze Woche in bella Italia verbringen durfte.

positano2Meinen Liebsten, Fabio kennt ihr ja mittlerweile schon.

sorrento51Meine liebe Schwägerin Sandra und ihr Liebster, Tonio (der übrigens die ganzen tollen Fotos machte).

capri18Janet und Gerald – die besten Schwiegereltern.

Tante Niki und Onkel Salvatore, bei denen wir die bezaubernden Tage in ihrem wundervollen Heim in Sorrento verbringen durften.

sorrento24Onkel Salvatore, Tante Niki, Janet, Gerald, Sandra, Ich und Fabio (der liebe Tonio war wieder einmal unser Fotograf) – Blick auf Positano!

Ich bin glücklich, eine so tolle Schwiegerfamilie an meiner Seite zu haben und mich hat es gefreut, mit euch diese Urlaubstage zu genießen. Mille, mille  Grazie!

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rom47Petersplatz – Piazza San Pietro (dahinter der Petersdom).

Die ersten zwei Tage verbrachten wir in Rom. Wir schlenderten durch die vielen Straßen und Gässchen und ich schleckte mich durch die Eissalons, um meinen Gelato-Meister zu finden (wo es für mich das beste Eis in der Stadt gibt, erzähl ich euch gleich).

rom11Kommt lasst uns die ewige Stadt entdecken! Wir flanierten über die schönsten Plätze der Stadt (Piazza Navona, Piazza del Popolo, Petersplatz…) erkundeten das ein oder andere antike Bauwerk und den Staat in der Stadt, dem Vatikan statteten wir natürlich auch einen Besuch ab.

rom41an der Piazza Navona

Geschlafen, uns frisch gemacht und lecker gefrühstückt haben wir im B&B Castellani a San Pietro. Mitten in der Stadt (ca. 5 Minuten zu Fuß zum Vatikan und 20 Minuten ins Zentrum) liegt dieses fantastische B&B. Die Zimmer (es gibt nur drei Zimmer) sind modern und stilvoll eingerichtet. Das Frühstück typisch italienisch mit viel Süßem, aber auch reichlich Obst und Joghurt, sogar ein frisch gepresster Saft (aus Orangen und Karotten) wurde uns liebevoll serviert. Also wir waren alle restlos begeistert und können dieses B&B nur weiterempfehlen.

rom9ti voglio un mondo di bene

rom37Wenn ihr in den Petersdom gehen wollt, dann macht es so wie wir. Einfach bis ca. 17:30-18:00 warten, dann ist die Menschenschlange schon fast verschwunden und man ist in 5-10 Minuten im Dom. So ersparten wir uns jede Menge Wartezeit, die uns bei dieser Hitze bestimmt in Schwitzen gebracht hätte. Wir hatten sogar das Glück, eine Messe im Petersdom mitzuerleben, die mich ganz schön beeindruckt hat.

rom49Fontana di Trevi – gesperrt, da Baustelle! Na da zogen wir gleich mal ein trauriges Gesicht….

rom15….aber als ich diesen Laden entdeckte kam das große Strahlen gleich wieder zurück!

rom17Gleich neben dem Pantheon findet man dieses süße Schmuckstück! Ich musste mir sofort einen Cannolo kaufen (ach ich hätte ja am liebsten gleich alles durchprobiert).

rom45Delizioso!

rom3Piazza di Spagna –  vor der spanischen Treppe

rom43rom36vor der Engelsbrücke….

rom6auf der Engelsbrücke.

rom29rom21Ciao, ragazzo!

rom22Che bello!

rom23bacione!

rom50Forum Romanum!

Am Abend ging es natürlich immer in ein feines Restaurant zum Speisen. Wir hatten oft schon großen Hunger, da die italienischen Essenszeiten nicht gerade unseren Gewohnheiten entsprachen. Am ersten Tag in Rom haben wir ganz zufällig dieses wirklich nette und vor allem vorzügliche Restaurant entdeckt – Taverna Antonina! Tolle Pastagerichte und ich genoss ein cremiges Risotto mit Meeresfrüchten… Da würden wir immer wieder gerne essen!

rom5Am zweiten Abend in Rom entführte uns die liebe Cousine in ein sizilianisches Restaurant  – siciliainbocca!

rom26Das Restaurant liegt etwas außerhalb vom Zentrum, aber ich würde euch empfehlen, dort unbedingt vorbeizuschauen!

rom24rom25Herrliche Pasta mit Schwertfisch!

So und jetzt verrate ich euch noch, wo ich das beeeste Gelato in Rom schlecken durfte! Nein, nicht beim berühmten Giolitti, auch nicht bei Frigidarium…. sondern bei Cambiovita!

rom31rom32Das Eis schmeckt so unglaublich natürlich und frisch! Das Pistazieneis ist jeeeede Sünde wert (da würde ich mir gleich eine Kugel extra bestellen).

sorrento27So nach den wunderbaren Tagen in Rom, ging es dann weiter Richtung Süden! In Sorrento angekommen, machten wir es uns bei Tante Niki und Onkel Salvatore gemütlich.

sorrento44Ist dieses Haus nicht schön? Es liegt weit oben am Berg (ja das Kofferschleppen und der tägliche Weg war etwas anstrengend)…

sorrento19….aber dieser Ausblick ist doch wirklich unschlagbar!

sorrento22Jeden Abend konnten wir solch einen Sonnenuntergang miterleben! Ach da fühlt man sich wie im Paradies….

sorrento31sorrento20Wie mein Schwiegerpapa, Gerald immer so schön sagt… Due ragazze con gli occhi di sole!

sorrento21Unsere principessa „Minnie“. 

sorrento39Da hängen die Melanzani und warten darauf in ein Parmigiano zu wandern.

sorrento40Ach das wäre auch mein Traum – ein blühender Feigenbaum im Garten!

sorrento38Italiens Süden – Land, in dem die Zitronen blühen!

sorrento17Fico con formaggio! Ich hab einen neuen  Lieblingskäse kennengelernt – Provola (geräucherter Mozzarella).

sorrento5Caprese (mit Tomaten und Basilikum aus dem Garten) schmeckt uns einfach immer fantastisch!

sorrento6Buon appetito! Goldbrasse in der Salzkruste  – ein Täumchen!

sorrento33Pesce sparda – Schwertfisch vom Grill! Typisch für den Süden und so gut!

sorrento47Liebe Grüße aus Sorrento!

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Costiera amalfitana – entlang der schönen Amalfiküste!

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sorrento30ravello5Blick vom Garten der Villa Rufolo in Ravello

ravello3Hier geht’s nach Amalfi!

sorrento29Im schicken Örtchen Positano! Wer hier Urlaub machen möchte, braucht ein gut gefülltes Geldbörsel…. da fahren wir lieber wieder zurück nach Sorrento!

sorrento28ravello1Ravello! Ich bin verliebt… in diese Aussicht!

ravello4Vesuvio! Schööön, aber ich hätte da immer Angst, dass der liebe Vulkan ausbricht!

sorrento15Pompeji – auf den Spuren der antiken Stadt! Wenn man etwas Zeit hat, sollte man sich Pompeji nicht entgehen lassen.

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Nach einem langen Tag muss am Abend wieder gut gespeist werden! Da empfehlen wir unbedingt einen Abstecher auf den Berg von Sorrento zu machen (wir hatten es ganz praktisch, da dieses Restaurant nur zwei Minuten von unserem Haus entfernt war).

sorrento4_bearbeitet-1Ein „Restaurant“ im Freien, wo es ganz einfach traditionell zugeht, aber das Essen unglaublich gut schmeckt! Die Pizzen und die Scialatielli mit Muscheln sind fantastisch (und mit 4,50 für eine Margharita fast zu billig). Tante Niki hat uns erklärt, dass sich hier einheimische Bauern zusammengetan haben und mit ihren eigenen Produkten die Leute verköstigen. Eine tolle Idee – quasi ein italienischer Buschenschank!

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Das Essen wird zwar teilweise auf Plastikteller serviert, was dem Geschmack aber absolut keinen Abbruch tut! Wir waren gleich zweimal dort und haben uns durchgeschlemmt. Am besten ihr geht (so wie wir) schon früher als die Italiener dorthin essen (also vor acht Uhr!!!). Dann bekommt man noch einen guten Platz (sonst wartet man schon auf einen freien Tisch).

sorrento3sorrento2Wir waren alle restlos glücklich und zufrieden!

sorrento50Das beste Eis in Sorrento gibt’s bei Davide! Geschätze hundert Sorten stehen zur Auswahl (tja da hat man die Qual der Wahl). Meine Favoriten waren Walderdbeere, Ricotta-Birne, Schokoladenmousse und Amaretto (ich hätte ja soo gerne noch viel mehr Sorten probiert, aber bei vier Kugeln auf einer Tüte, ist auch bei mir Schluss)

capri3Am letzten Tag machten wir dann noch einen Ausflug nach Capri! Eine wunderschöne Insel, die zum Träumen einlädt.

Mit dem Schiff auf der Insel angekommen, stärkten wir uns gleich einmal mit einem hausgemachten Kipferl (gefüllt mit Schokooo).

capri1Dann ging’s mit einem ganz speziellen Capri-Taxi rauf nach Anacapri.

capri16capri8Wenn ihr auf Anacapri seid, müsst ihr unbedingt  auf den Monte Solaro fahren. Bereits die Fahrt mit dem Einzel-Sessellift ist ein Erlebnis und dann diese Aussicht, herrlich!

capri4capri10Zauberhafte Aussicht, Blick aufs Meer, wohin das Auge reicht.

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 Meine Lieben, ich hoffe euch hat mein kleiner Einblick durch unsere Italienreise gefallen! Falls ihr jetzt auch Lust auf einen Italienurlaub bekommen habt, dann schaut doch einfach mal hier rein. Mein liebe Tante Niki hat eine Reiseagentur und würde sich freuen, eure nächste Reise gestalten zu dürfen.

Morgen hab ich eine süße Cannoli-Variante für euch! Die nächsten Tage werde ich noch so einige italienische Köstlichkeiten zaubern (z.B. Ricotta-Birnen-Eis, Feigen-Tarte, Parmigiana….).

A domani!

Eure Lena ❤

Geliebter Klassiker! Lasagne bolognese

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Laaaaasagne! ❤

Dieses italienische Nudelgericht ist ein Liebling von viiiiielen! Auch bei uns in der Familie ist dieser Klassiker sehr beliebt (besonders bei meinem Bruder). Schon an die tausendmal gezaubert und immer wieder straheln die Gesichter, wenn die fertig gebackene Lasagne aus dem Ofen kommt

Diese Lasagne schmeckt genauso wie Lasagne schmecken muss. Eine gute, aromatische Soße, viele Schichten und eine knusprige Kruste. Ganz klassisch und wuuunderbar! Tja solch geliebte Klassiker sind eben nicht zu verachten! Es hat schon einen Grund, weshalb sie Klassiker geworden sind…

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In meine Lasagne kommt eine gut abgschmeckte Bolognese-Sauce. Hierbei dürfen geriebene Karotten auf gar keinen Fall fehlen! Nach Belieben gebe ich auch noch ein paar Selleriewürfel dazu. Dann wird es schön lange geköchelt, gut gewürzt und mit frischen Kräuter verfeinert.

Hmm! Wie gut das duftet! Schon lange bevor die Lasagne dampfend auf dem Tisch steht, zieht das feine Aroma durch die Küche.

Ach es ist immer wieder ein Vergnügen eine britzelnde Auflaufform aus dem Ofen zu holen, die noch zischende Lasagne anzunschneiden und den Käse Fäden ziehen zu lassen? Ja klar, Lasagne ist jetzt nicht gerade ein leichtes Sommeressen, aber es macht glücklich und sooo zufrieden. Fürs gute Gewissen wird immer eine große Schüssel Salat aufgetischt (und man braucht sich ja nicht gleich ein gaaaanz großes Stück Lasagne schnappen – zwei kleine sind auch gut).

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Lasagne-Laune?

Hier das Rezept:

Zutaten (für eine große Auflaufform):

Für die Bolognese-Sauce:

  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 3 Karotten, gerieben
  • 1 Stange Staudensellerie, fein gewürfelt
  • 400-500 g Faschiertes (gemischt)
  • 3 EL Tomatenmark
  • 1 1/2 Dosen geschälte Tomaten
  • 150-200 ml Gemüsebrühe
  • 3 Zweige Oregano
  • 3 Basilikumstängel
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Für die Béchamelsauce:

  • 40 g Butter
  • 40 g Mehl
  • 600-700 ml Milch
  • 50 g Parmesan, frisch gerieben
  • Muskatnuss, frisch gemahlen
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 1 Pkg. Lasagneblätter (ca. 12 Stück)
  • zwei Handvoll Parmesan, frisch gerieben
  • ein kleines Stück Butter für die Form

Zubereitung:

Für die Bolognese-Sauce

  1. In einer Pfanne Olivenöl erhitzen, Zwiebelwürfel und Knoblauch darin anschwitzen. Faschiertes zugeben und anbraten, bis es krümelig zerfällt (ca. 5 Minuten). Karottenraspel zugeben und kurz mitanschwitzen. Tomatenmark hinzugeben und ebenfaslls kurz anschwitzen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  2. Mit den geschälten Tomaten und der Gemüsebrühe aufgießen. Die Sauce ca. 35 Minuten leicht köcheln lassen. Oregano und Basilikum zugben und nochmals gut abschmecken.

Für die Béchamelsauce

  1. Die Butter in einem Topf erhitzen. Mehl zugeben und unter ständigem Rühren ohne Farbe anschwitzen. Die Milch zugießen und unter Rühren bei milder Hitze 10 Minuten kochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Topf vom Herd nehmen und den Parmesan unterrühren.

Lasagne fertig stellen

  1. Eine Auflaufform (ca. 25×20 cm) dünn mit Butter ausstreichen. 3 Lasagneblätter hineinlegen, mit einer Schicht Bolognese-Sauce und etwas Béchamel gleichmäßig bedecken und mit etwas Parmesan bestreuen. So fortfahren, bis alle Zutaten aufgebraucht sind. Mit Lasagneblättern und Béchamelsauce abschließen, restlichen Parmesan auf die Sauce streuen.
  2. Im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene bei 180° C ca. 45 Minuten goldbraun backen.
  3. Vor dem Anschneiden ca. 5-10 stehen lassen.

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Zu unserer Lasagne essen wir immer einen frischen, grünen Salat!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Malfatti! So machten wir „Benefatti“ daraus!

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Malfatti! Malfatti? Was sind Malfatti?

Ach bei uns heißt diese Köstlichkeit „Benefatti“! ❤

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Gestern kam wieder einmal meine liebe Freundin Sonja zu Besuch. So wir hatten schon länger geplant einmal gemeinsam Malfatti zu machen. Ab gings in die Küche und die Malfattimasse wurde gezaubert.

Achja ich wollte euch ja erzählen was Malfatti eigentlich sind. Ganz einfach: Leckere Spinat-Ricotta-Nocken! ❤

Der Name „Malfatti“ steht für schlecht gemacht oder auch misslungen. Was? Nein! Das finden wir nicht und nannten unsere Malfatti ganz schnell um zu Benefatti! 🙂 Wir habens ja guuut gemacht!

Ja ok, die Nocken sehen jetzt nicht gerade mega elegant aus , aber schmecken tun sie einfach wuuuunderbar.

Bei der Zubereitung ist vor allem das Ausdrücken des Spinats ganz wichtig, da die Malfattimasse sonst zu weich wäre und sich beim Sieden im Wasser auflöst.. na das wollen wir ja nicht  – also kräftig ausdrücken.

Ganz klassisch werden in Italien Nocken aus der Masse abgestochen, mit zwei Löffeln geformt und schon gehts ab ins siedende Salzwasser. Dort ziehen sie dann ein paar Minütchen, bis sie an die Oberfläche steigen.

Wir schwenken unsere Benefatti dann noch in einer aromatischen Tomaten-Knoblauch-Salbei-Mischung, bevor wir sie servieren. Nach Belieben kann man die fertigen Nocken auch in brauner Butter mit Salbei schwenken. Wir wollten allerdings noch ein paar Tomätchen auf unserem Teller haben.

Da wir immer noch nicht genug hatten, kamen auch noch ein paar geröstete Mandelstifte und etwas zerbröckelter Schafskäse darüber. So jetzt ists aber genug und es kann endlich gegessen werden!

Wir fanden unsere Benefatti äußerst gelungen und genossen ein herrliches Abendessen auf dem Balkon. Ach, bei diesem warmem Sommerwetter macht doch alles gleich noch viel mehr Vergnügen.

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Liebe Sonja es war wieder einmal wundervollst und amüsant mit dir! Ich freue mich schon auf unsere nächstes Kochabenteuer!

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Malfatti, äh Benefatti-Lust?

Hier das Rezept:

Zutaten (für 4 Portionen):

  • 500 g Spinat (TK oder frisch)
  • 1 Zwiebel, klein gehackt
  • 3 Knoblauchzehen, klein gehackt
  • 250 g Ricotta
  • 2 Eier
  • 50 g Parmesan, frisch gerieben
  • 180-200 g Mehl
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • etwas Zitronenabrieb
  • Muskatnuss
  • Butter zum Anbraten

Außerdem:

  • eine Handvoll Cocktailtomaten, halbiert
  • 2 Frühlingszwiebeln, in feine Scheiben geschnitten
  • 3 Knoblauchzehen, in Scheiben geschnitten
  • ein paar Salbeiblätter
  • 2-3 EL Butter
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Mandelstifte, geröstet
  • Schafskäse, zerbröckelt
Zubereitung:
Zwiebel und Knoblauch in etwas Butter glasig anschwitzen. Den Spinat dazugeben und zusammenfallen lassen. Durchrühren und solange dünsten, bis der Spinat komplett zusammengefallen ist. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Den Spinat herausnehmen und in einem Sieb gut abtropfen (ausdrücken, so dass möglichst viel Flüssigkeit austritt). Spinat klein hacken.
Ricotta mit den Eiern, Parmesan, Salz, Pfeffer, Zitronenabrieb und Muskatnuss verrürhren. Spinat unterrühren. Zuletzt das Mehl untermengen. Nochmal gut abschmecken!
In einem Topf Salzwasser zum Kochen bringen. Für die Malfatti kleine Portionen mit einem Esslöffel abstechen und mit einem zweiten Esslöffel zu Nocken formen. Zwischendrin die Löffel immer wieder ins heiße Wasser tauchen (so lassen sich die Nocken leichter formen).
So ich mache dann zur Sicherheit immer einen Probemalfatti, bevor ich alle Nocken ins Wasser gebe. Falls die Nocke zu weich ist einfach noch etwas Mehl zugeben.
Die Malfatti im siedenden Wasser einige Minuten ziehen lassen, bis sie an der Oberfläche schwimmen.
In der Zwischenzeit die Butter in einer Pfanne zerlassen, die halbierten Tomaten, Knoblauch und Frühlingszwiebeln darin anschwitzen. Mit Salz und Pfeffer würzen und zuletzt noch die Salbeiblätter kurz darin ziehen lassen.
 
Die fertigen Malfatti mit einem Schaumlöffel aus dem Wasser heben, abtropfen lassen und kurz in der Tomatenmischung schwenken.
Die Malfatti auf Teller anrichten und die Tomaten-Salbei-Mischung darübergeben. Nach Belieben noch mit gerösteten Mandeln und Schafskäse bestreuen.
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Bon appétit, meine Lieben!
Lena und Sonja ❤

Wir genießen la Dolce Vita: Tiramisu-Semifreddo

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Wir lieben doch alle Tiramisu oder? (außer mein Liebster, der kann gerne darauf verzichten). Tiramisu ist ja wohl vermutlich das bekannteste italienische Dessert und das ja auch zu Recht finde ich!

Sein Name sagt ja schon viel aus. Das italienische “Tirami sù“ bedeutet auf deutsch soviel wie „Zieh mich hoch“.  Und wirklich, dieses köstliche italienische Dessert versetzt uns wieder einmal in den siebten Himmel.

Heute gibt es bei mir aber nicht die normale,  klassische und cremige Version dieser Köstlichkeit…. Dieser Dessert Klassiker kommt hier halb gefroren daher und man möchte diese Leckerei am liebsten gleich vom Teller schlecken!

Das Semifreddo enthält so ziemlich die gleichen Zutaten, die auch für ein typisches Tiramisu verwendet werden, jedoch wird es dann für ein paar Stunden eingefroren.

Somit ist es ein tolles Eis und einfach noch perfekter für die heißen Sommertage!

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Hier das Rezept dazu:

Zutaten:

  • 4 Eier
  • 100 g Zucker
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • 250 ml Schlagobers
  • 300 g Mascarino (man kann aber auch Mascarpone nehmen)
  • 3 EL Amaretto
  • einige Biskotten
  • 150- 200 ml Espresso
  • Kakaopulver zum Bestreuen
  • frische Beeren zum Servieren

Zubereitung:

Die Eier trennen. Dotter mit der Hälfte des Zuckers und dem Vanillemark hellschaumig schlagen (mit dem Mixer). Den Mascarino mit dem Amaretto untermixen, bis eine glatte, cremige Masse entsteht.

Obers steif schlagen. Das Eiklar mit dem restlichen Zucker zu Schnee schlagen  und beides abwechselnd unter die Masse rühren (mit dem Schneebesen).

Eine Kastenform mit Frischhaltefolie auslegen. Etwas Eismasse auf dem Boden der Form verteilen. Dann eine Biskotte nach und nach in den Espresso tunken  und die Biskotten auf der Eismasse verteilen, dann eine zweite Schicht Eismasse auftragen. Diesen Vorgang noch einmal oder zweimal wiederholen.

Dann ca. 4 Stunden tiefkühlen, bis das Eis halb gefroren, also in der Mitte noch etwas weich und cremig  ist.

Das Semifreddo auf einen Teller stürzen, die Frischhaltefolie abziehen und mit Kakao bestäuben.

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Ich habe das Semifreddo einfach mit ein paar frischen Beeren serviert!  Sooooo lecker!

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Wenn man das Semifreddo länger im Tiefkühler lässt (oder auch über Nacht), einfach vor dem Servieren ca. 15-20 Minuten antauen lassen und dann in Scheiben schneiden.

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Bon appétit und genießt den herrlichen Sommertag!

Lena