Die cremige Königin im Schälchen! Tiramisu-Eis

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Kennt ihr so Augenblicke, in denen ihr euch in bestimmte Leckereien einfach komplett reinsetzen könntet? Wo ihr immer und immer und immer wieder das Gleiche essen könntet, ohne dass es langweilig wird? Mir geht es gerade so mit diesem Tiramisu-Eis! ❤

Deswegen warne ich euch schon mal vor: dieses Eis macht süchtig und man will einfach immer meeeehr!

Ok schlussendlich ist es bei zwei Schälchen Eis geblieben, aber nicht weil ich nicht mehr konnte oder keine Lust hatte (das würde nämlich niiiemals geschehen)…. sondern..was glaubt ihr?

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Jaaa dieses Eis schlägt nun mal auch ganz schön auf die Hüften, da sollte man doch etwas vernünftig (bääääh) bleiben und sich mit zwei Schälchen begnügen. 🙂

Das Resultat ergibt ein so unglaublich cremiges Eis, dass es für jedes Hüftpölsterchen entschuldigt. Ich bin ja gerne bereit hin und wieder einmal zu sündigen und der Verlockung nachzugeben! Dann wird an anderen Tagen eben wieder etwas eingespart und bisschen mehr Bewegung gemacht. Ooooh mein Hula-Hoop und meine Inline Skates rufen schon wieder!

Ja wartet noch etwas, ich bin gerade beschäftigt… (schleck)

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So wir brauchen unsere Eisgrundmasse aus Eier, Zucker, Mascarpone, Obers und Milch. Dann wird noch ein Kaffeesirup gemacht und getränkte Biskotten und Amarettini finden auch noch ihren Platz im Eis.

Dieses einfache Eisrezept ist jedoch nur richtig gut mit einer Eismaschine herzustellen. Ich habe eine KitchenAid mit einem Eisbereiter, welcher einfach fantastisch ist und uns schon sooo viele kalte Freuden bereitet hat.

Also falls dieses Familienmitglied bei euch noch fehlt, dann macht euch doch auf die Suche nach eurem Schatz! Ich kann nur sagen, dass ich meine Eismaschine in den letzten Jahren so sehr in mein Herz geschlossen habe und es einfach ein wundervolles Gefühl ist, immer die Aussicht auf selbstgemachtes Eis zu haben.

Natürlich könnt ihr auch probieren das Eis ohne Eismaschinie herzustellen (also die Masse in den Tiefkühler geben und alle 5-10 Minuten immer wieder gut durchrühren…). Jedoch kann ich euch nicht garantieren, dass es dann so cremig wird und mal ehrlich, das ist schon jede Menge Arbeit.

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Eis gefällig? Etwas sündig aber sooo gut!

Hier das Rezept:

Zutaten:

  • 2 Eier
  • 150 g Zucker
  • 500 g Mascarpone
  • 250 ml Obers
  • 250 ml Milch

Für den Kaffeesirup:

  • 200 ml Espresso
  • 150 g Zucker
  • 2 EL Amaretto
  • 12-14 Biskotten
  • 150-200 ml kalter Kaffee zum Tunken
  • 1-2 EL Amaretto
  • eine Handvoll Amarettini

Zubereitung:

Für den Sirup

Den Espresso mit Zucker auf ca. auf die Hälfte einkochen lassen. Amaretto zugeben und abkühlen lassen.

Für die Eismasse

Die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen (am besten mit der Küchenmaschine – ca. 5 Minuten). Mascarpone, Obers und Milch unterrühren.

Die Masse in die Eismaschine füllen und (je nach Maschine) ca. 20-30 Minuten cremig gefrieren lassen.

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Die Amarettini mit einigen Esslöffel vom Kaffeesirup beträufeln und ziehen lassen (die Amarettini sollen schön weich werden).

Die Biskotten im kalten Kaffee-Amaretto-Gemisch tränken.

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So jetzt gehts ans Einschichten!

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Ein Drittel von der Eismasse in eine Form (ich hab eine runde Auflaufform genommen) geben. Mit einigen EL Kaffeesirup beträufeln und ca. Hälfte der Biskotten hineinbröckeln (ihr könnt ein paar getränkte Biskotten auch ein zwei Runden in der Eismaschine mitdrehen lassen).

So jetzt wieder Eismasse in die Form und wieder Kaffeesirup und die restlichen Biskotten hineingeben. Die restliche Eismasse darauf verteilen, mit dem restlichen Sirup beträufeln und mit den getränkten Amarettini bestreuen.

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Das Eis jetzt für gut 1-2 Stunden in den Tiefkühler stellen.

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So und schon können die Kügelchen in die Schälchen gegeben werden. Nach Belieben noch etwas vom Kaffeesirup drüberträufeln und schon steckt der Löffel drin. Wir haben dazu noch frische Erdbeeren genascht… Leeeecker! ❤

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Bon appétit, meine Lieben!

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Ein Schälchen Glück! Tiramisu im Glas

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Wir lieben doch alle Tiramisu oder? Ein Klassiker, den fast jeder gerne mag (außer mein Liebster der mag keinen Kaffee und somit auch kein klassisches Tiramisu  – der bekommt dann wieder sein extra Schälchen).

Ein Gläschen mit cremiger Mousse mit kaffeegetränkten Biskotten… ein herrlicher Genuss! Die Mousse enthält Eidotter und Mascarino (ihr könnt natürlich auch Mascarpone nehmen, aber ich bevorzuge den leichteren Mascarino). Die Creme ist ja so uns so sehr reichhaltig und wenn ich so darüber nachdenke, könnte es wohl keinen besseren Namen dafür geben: Er bedeutet ja „Zieh mich hoch“ – im übertragenen Sinne: Muntermacher, Energieschub, Wiederhersteller. Und genau das ist sie.  Ein Alleskönner, der glücklich macht! ❤

Ich finde ja in solch kleinen Gläschen sieht dieses Dessert einfach hübsch aus! Praktisch und schön finde ich es auch, wenn dann jeder Gast sein eigenes Schälchen zum Auslöffeln hat.

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Ein ruck zuck Dessert, das sich noch schnell für die Osterfeiertage zaubern lässt und bestimmt großen Zuspruch findet. Wir lieben ein klassisches Tiramisu und freuen uns immer wieder wenn wir das Kommando zum gemütlichen Auslöffeln bekommen. Macht euren Liebsten auch eine Freude mit so einem Glücklichmacher-Gläschen!

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 6-7 Gläser je nach Größe)

  • 500 g Mascarino
  • 200 g Obers
  • 4 Eidotter
  • 80-100 g Zucker
  • 1 Pkg dicke Biskotten
  • 2-3 Tassen starker Kaffee
  • 3-5 EL Amaretto
  • Kakaopulver zum Bestäuben

Zubereitung:

Eidotter mit Zucker und 1 EL Amaretto mit dem Handmixer ca. 4-5 Minuten (evtl. über Wasserbad, aber wenn die Eier ganz frisch sind gehts auch so) auf die doppelte Menge schaumig schlagen.

Dann nach und nach den Mascarino hinzugeben und gut verrühren.

Obers cremig steif schlagen und unter die Creme heben.

Kaffee und Amaretto in einer flachen Schale miteinander verrühren.

Je 1-2 EL Creme in den Gläsern verteilen. Die Biskotten nach und nach in der Kaffeemischung eintauchen und auf die Creme legen. Diesen Vorgang 1-2 mal wiederholen. Mit einer Schicht Creme abschließen.

Die Gläser jetzt für mindestens 2 Stunden (oder länger) in den Kühlschrank stellen.

Vor dem Servieren mit Kakaopulver bestäuben.

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Bon appétit, meine Lieben!

Habt ein bezauberndes Osterfest mit euren Liebsten!

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So wir machen uns jetzt auf zu meiner Schwiegerfamilie, denn dort wartet schon eine gute Osterjause mit anschließendem Osterfeuer auf uns. Ach ich freu mich schon!

Ach ja, ich habe natürlich auch ein paar süße frühlingsfrische Köstlichkeiten gezaubert, die ich zur Osterjause mitbringen werde. Was das sein wird verrate ich euch in den nächstenTagen….

Viele süße Frühlingsgrüße,

Lena ❤


Und noch ein kleiner Hinweis meine Lieben.

Mit diesem Glücksrezept nehme ich an dem Blogevent von Kochliebe teil.

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Kleine Glücklichmacher! Schoko-Mokka-Biskuits

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Diese süßen, kleinen, cremigen Schokoträumchen hab ich am Wochenende gezaubert. Ach wir waren alle hin und weg beim Reinbeißen. Schokokekse gefüllt mit einer aromatischen Mokka-Schoko-Ganache mit einem Hauch Orange. Die sind soooo gut, glaubt mir. Also für alle die Schokolade mögen, lege ich diese Träumchen ans Herz. ❤

Die Zubereitung ist ganz einfach. Die Ganache muss nur einige Stunden im Vorhinein gemacht werden (oder auch schon einen Tag vorher). Dann wird der Schokokeksteig zu kleine Kügelchen gerollt, in gehackten Nüssen gewälzt und gebacken. Die fertig gebackenen Kekserl brauchen dann nur noch mit der Ganache gefüllt werden. Et voilà – der Schokogenuss ist perfekt.

Perfekt zum wärmenden Tee in der Vorweihnachtszeit. Da ist die Keksdose bestimmt bald wieder geleert. Na dann heißt es bei mir nochmal ran ans Backen. Ich finde ja, wenn Weihnachtsbäckereien so gut sind, kann man sie ruhig zweimal backen. Damit auch alle in den Genuss kommen und genug kriegen.  Am Heiligabend sollen ja auch noch ein paar süße Leckereien auf den Keksteller sein.

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Schokolust? Dann ab in die Küche!

Hier das Rezept: (für ca. 40-50 Stück)

Zutaten:

Für die Schoko-Biskuits:

  • 150 g Butter, weich
  • Mark einer Vanilleschote
  • 150 g Zucker
  • 2 Eidotter
  • 150 g Mehl
  • 100 g gemahlene Haselnüsse
  • 2 EL Kakaopulver
  • 1 TL Backpulver
  • 1 EL Rum
  • ca. 150 g gehackte Haselnüsse oder Walnüsse

Für die Mokka-Schoko-Ganache:

  • 250 ml Obers
  • 4-5 TL löslisches Mokka/Espressopulver
  • 200 g Vollmilchschokolade
  • 200 g Zartbitterschokolade
  • Abrieb 1/2 Bio-Orange
  • 1-2 EL Orangenlikör, nach Belieben

Zubereitung:

Zuerst bereiten wir die Ganache für die Füllung zu. 

Dafür Obers mit Mokkapulver aufkochen. Beide Schokosorten klein hacken und in eine Schüssel geben. Aufgekochten Mokkaobers über die Schokolade gießen und schmelzen lassen. Orangenabrieb und Likör zugeben und alles schön glatt rühren.  Die Creme zugedeckt für einige Stunden (6-7 Stunden oder über Nacht)  kühl stellen.

Jetzt machen wir unseren Teig für die Schoko Biskuits.

Dafür die weiche Butter mit Vanillemark und Zucker cremig rühren. Die Eidotter untermixen. Mehl mit Nüssen, Kakao und Backpulver mischen und unter die Buttercreme rühren. Zum Schluss den Rum unterrühren.

Aus dem Teig mit den Händen 80-100 traubengroße kugeln rollen, diese dann mit einer Seite in die gehackten Nüsse drücken und nebeneinander auf mit Backpapier belegte Bleche setzen.

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Biskuit im vorgeheizten Ofen bei 160°C ca. 10-12 Minuten backen. Auskühlen lassen.

Mokka-Schoko-Creme in einen Spritzbeutel füllen und auf der Hälfte der Biskuits aufspritzen. Restliche Biskuit daraufsetzen.

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Kühl und trocken lagern.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Traumschön! Baumkuchentassen mit Mokkacreme und Orangensabayon

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Süße Wünsche werden wahr! ❤

Heute zum ersten Advent habe ich ein ganz besonderes Dessert für euch. Eine Mokkacreme im Baumkuchenmantel und dazu noch eine fruchtige Orangensabayon. Mit viel Liebe zum Detail in der eigenen Backstube gezaubert. Ich finde im Tassen-Look machen die Cremetörtchen eine sehr gute Figur. Was meint ihr?

Baumkuchen gehört für mich einfach jedes Jahr mit zur Weihnachtszeit. Ob kleine Baumkuchenwürfel, gefüllte Röllchen oder ein Parfait, das sich im Baumkuchenmantel versteckt… Diese gestreifte Köstlichkeit ist einfach immer ein Hochgenuss in der kalten Jahreszeit.  Habt ihr schon mal Baumkuchen selbst gebacken? Noch nicht… keine Sorge, es ist ganz einfach. Das Aussehen ist wie immer spektakulärer als die Zubereitung. Ein Teig, der mit Marzipan und Orange verfeinert wurde, wird Schicht für Schicht unter dem Backofengrill kurz goldbraun gebacken, bis man am Ende diesen „Baumstamm“ hat.  Es erfordert zwar wieder etwas Geduld bis die Schichten gebacken sind, aber wie bei den meisten Leckereien, die ich euch vorstelle, lohnt sich der Aufwand. Vom Baumkuchen bleibt dann meist immer etwas übrig, den friere ich dann gerne ein und hole ihn nach Belieben wieder heraus und zaubere eine weitere Baumkuchenköstlichkeit.

Also wenn ihr noch auf der Suche nach einem raffinierten Dessert für euer Weihnachtsmenü seid, kann ich euch dieses Dessert nur empfehlen. Den Baumkuchen könnt ihr auch schon Tage vorher zubereiten und einfrieren. Formen und füllen könnt ihr eure Tassen auch schon einen Tag vorher und im Kühlschrank aufbewahren. Die Sabayon wird am heiligen Abend dann nur noch frisch aufgeschlagen und eure Liebsten werden verzaubert sein. Also ein gutes Dessert zum Vorbereiten, dass ihr dann nur noch gekonnt in Szene setzen dürft.

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Hier das Rezept für meine Tässchen:

Zutaten: (für ca. 8 Tassen – Baumkuchen reicht aber für mehr)

Für den Baumkuchen:

  •  220 g Butter, weich
  • 10o g Staubzucker
  • 1 Vanilleschote, Mark
  • 1 Bio-Orange, Abrieb
  • 1 EL Rum
  • eine Prise Salz
  • 6 Eier, getrennt
  • 150 g Marzipan
  • 50 ml Milch
  • 100 g Kristallzucker
  • 100 g Mehl
  • 70 g Maizena

Für die Creme:

  • 100 g weiße Kuvertüre
  • 3 Blatt Gelatine
  • 2 Eier, getrennt
  • 50 ml Milch
  • 3 TL lösliches Espressopulver
  • 2 EL Zucker
  • 1 EL Amaretto
  • 200 g Mascarino
  • 200 g Obers

Für die Sabayon:

  • 3 Eidotter
  • 70 g Zucker
  • Saft von 2 Orangen (ca. 150 ml )
  • Abrieb 1 Bio-Orange
  • 1 EL Orangenlikör

Zubereitung:

Für den Baumkuchen

Die weiche Butter mit dem Staubzucker cremig mixen.  Vanillemark, Orangenabrieb, Rum und Salz untermixen. Die Eidotter nach und nach unterrühren (ca. 3-5 Minuten untermixen).  Marzipan in Stücke zerteilen und mit der Milch erwärmen, bis es geschmolzen ist. Die Marzipanmischung unter die Buttermasse rühren. Das Eiklar halb steif schlagen, den Zucker einrieseln lassen und steif schlagen. Das Mehl mit Maizena vermischen und abwechselnd mit dem Eischnee unter die Buttermasse heben.

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Dan Backofengrill vorheizen. Eine dünne Teigschicht gleichmäßig in eine gefettete Kastenform verstreichen. Teigschicht unter dem heißem Backofengrill etwa 1-2 Minuten goldbraun backen. Eine weitere dünne Teigschicht auf die bereits gebackene Schicht streichen und ebenso backen. Auf diese Weise weitermachen, bis der ganze Teig aufgebraucht ist.

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Die Form sollte bis zum Rand gefüllt sein. Den Baumkuchen erkalten lassen. Ich gebe den Baumkuchen nach dem Auskühlen immer noch ca. 30 Minuten in den Tiefkühler, damit er sich dann besser aufschneiden lässt.

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Den Baumkuchen der Länge nach in möglichst dünne Scheiben (2-3 mm) schneiden. Das geht am besten mit einer Aufschnittmaschine.

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So wie bekommen wir jetzt unseren Tassen-Look hin?

Vom Baumkuchen Kreise in Größe von Espresso (Kaffeetassen) ausstechen und als Boden in die Tassen legen. Die Kuchenstreifen zurechtschneiden und auf die Böden  in die Tassen legen.

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Für die Creme 

Die Schokolade hacken und über Wasserbad schmelzen. Gelatine einweichen. Eiklar zu steifen Schnee schlagen. Eidotter mit der Milch, Espressopulver, Amaretto und Zucker über heißem Wasserbad schaumig schlagen. Schüssel vom Wasserbad nehmen und die Gelatine Blatt für Blatt darin auflösen. Geschmolzene Kuvertüre  und Mascarino unterrühren. Schlagobers steif schlagen und mit dem Eischnee unter die Creme heben.

Die Creme in einen Spritzbeutel mit glatter Tülle füllen und in die Tassen einfüllen. Die Tassen für mind. 2 Stunden kühl stellen.

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Wie machen wir unsere Henkel? Aus dick geschnittenen Baumkuchenstücken mit zwei unterschiedlich großen Kreisaustechern Henkel herstellen.

Die gekühlten Tassentörtchen aus den Tassen heben (am Rand mit Messer leicht lösen, dann gehen sie ganz leicht raus). Ihr könnt die Tassen aber auch vor dem Füllen mit Frischhaltefolie auslegen, dann kann sie auch leicht herausheben.

Die Henkel mit geschmolzener dunkler Kuvertüre an den Baumkuchentassen befestigen (kurz andrücken). Fest werden lassen.

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Für die Sabayon

Alle Zutaten in einen Schneekessel geben und über heißem Wasserbad schaumig aufschlagen (mind. 5 Minuten). Zum Schluss Orangenlikör unterrühren.

Die Sabayon mit Orangenfilets zu den Tassen servieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

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Ich wünsche euch allen einen bezaubernden und leckeren Adventsbeginn!

Lena ❤

C’est parfait! Tarte au café et chocolat

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Wie ihr ja schon bemerkt habt, liebe ich Tartes. Ein knuspriger Boden und ein Traum von einer Füllung – das ist eine Tarte. Diese feinen französischen Kuchen sind so vielseitig, schnell gemacht und wirklich immer ein Genuss. Jetzt hab ich in Paris endlich eine rechteckige Tarteform bekommen (darüber freue ich mich so seeehr), da musste natürlich gleich eine neue Tarte ausprobiert werden.

Und zwar habe ich heute eine köstliche Tarte au café et chocolat für euch! Meiner Familie hat sie sooo gut geschmeckt, dass sie innerhalb eines Tages schon verputzt war. Alle die Kaffee und Schoki mögen, werden diese Tarte lieben ❤  Nach einem großen Stück, könnte man dann auch gleich ne Runde joggen gehen, aber egal… Lasst euch verführen von dieser köstlichen Tarte! ❤

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Hier das Rezept für die Tarte:

Zutaten: (für eine rechteckige Form und ein paar kleine Tartelettes oder eine große runde Tarte)

Für den Boden:

  • 250 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 125 g Butter, zimmerwarm
  • 50 g Zucker
  • 1 Ei
  • 50 g Haselnüsse gemahlen (oder Mandeln)

Für die Schokoganache:

  • 150 g Schokolade (ich nehme gerne Zartbitter)
  • 150 g Obers
  • 1/4 TL Zimt
  • 1/4 TL Kardamom

Für die Kaffecreme:

  • 400 ml Obers
  • 2-3 TL lösliches Kaffeepulver
  • 2 EL Staubzucker
  • 6-8 Biskotten (Löffelbiskuits)
  • 1 Tasse Kaffee
  • 1-2 EL Amarettolikör

Zubereitung:

Alle Zutaten für den Teig in eine große Schüssel geben und kneten, bis er schön glatt und geschmeidig ist. Dann den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche rechteckig ausrollen ( ca. 3-5 mm dick). Den Teig auf das Nudelholz rollen und damit in die Tarteform gleiten lassen. Den Teig gut in die Form drücken und die Ränder oben glätten (Rest Teig in Tarteletteförmchen geben oder kühl stellen und am nächsten Tag noch eine Tarte backen). Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen.

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So wenn ihr Zeit habt dann die Form für ca. 10 Minuten in den Tiefkühler stellen.

Backpapier auf den Tarteboden legen und mit Hülsenfrüchten (Linsen, ich nehme auch öfters Couscous…) füllen.

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Die Form in den vorgeheizten Ofen bei 180°C (Ober/Unterhitze) geben und ca. 10 Minuten blind backen. Dann die Hülsenfrüchte und das Backpapier wegnehmen und weitere 10-15 Minuten lang backen.  Auskühlen lassen und dann vorsichtig aus der Form heben.

Für die Ganache die Schokolade grob hacken und in eine Schüssel geben. Den Obers mit Zimt und Kardamom aufkochen lassen und über die Schoko gießen. Einige Minuten stehen lassen und dann glatt rühren. Die Ganache in den Tarteboden gießen und verstreichen.

Die Biskotten in den Kaffee+Amaretto  tauchen (beide Seiten kurz) und auf die Ganache geben.

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Für die Creme den Obers mit dem Kaffeepulver (evtl. in etwas Wasser auflösen) und dem Zucker verrühren. Das Ganze dann mit einem Mixer steif schlagen. Die Kaffeecreme in einen Spritzbeutel füllen und schöne Tupfen auf die Tarte dressieren.

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Wenn ihr mögt könnt ihr die Tarte noch mit ein paar Schokokaffeebohnen und Kakaopulver verzieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Eine süße, runde, französische Leckerei! Paris-Brest mit Kaffeecreme

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Wie ihr ja schon alle gemerkt habt, gehört der französischen Pâtisserie mein Herz. ❤ Heute habe ich ein köstliches Gebäck aus einem Pâte au choux (einem Brandteig) für euch. Dieser wird mit einer Kaffeecreme gefüllt und verzaubert unsere Gaumen.

Der Paris-Brest ist ein Klassiker der französischen Pâtisserie und wurde als Hommage an das Fahrradrennen von Paris nach Brest kreiert (da die Form an ein Rad erinnert).

Die originale Version wird mit einer Buttercreme gefüllt. Ich habe mich aber für eine nicht so kalorienreiche Version mit Schlagobers mit Kaffeegeschmack entschieden.  Da kann man sich dann auch noch ein zweites Stückchen genehmigen!

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Hier das Rezept dafür: 

Zutaten für den Brandteig: (ein großer Teigring)

  • 125 g Mehl
  • 225 ml Wasser
  • 60 g Butter
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Zucker
  • 4 große Eier
  • 2-3 EL Mandelblättchen
  • 1 Ei zum Bestreichen

für die Füllung:

  • 1/2 Vanilleschote
  • 1/2 Bio – Orange
  • 250 ml Milch
  • 3 Eidotter
  • 60 g Zucker
  • 25 g Mehl
  • 200 g Obers
  • 2-3 TL Instant-Espressopulver

Zubereitung:

Für den Teig das Wasser, Butter, Salz und Zucker aufkochen. Das Mehl auf einmal dazugeben und mit einem Holzlöffel gut umrühren. Den Teig 3-4 Minuten unter ständigem Rühren weiter erhitzen (abbrennen). In eine Schüssel umfüllen und kurz auskühlen lassen. Die Eier einzeln und nacheinander untermixen, bis eine glatte, zähflüssige Masse entstanden ist.

Den Teig in einen Spritzbeutel füllen und einen Kreis von ca. 20 cm auf ein Backblech spritzen (Backpapier).  Mit einem unmittelbaren anschließenden Kreis die Breite verdoppeln. Je einen weiteren Ring auf die beiden Ringe spritzen.

Mit einem verquirlten Ei bestreichen und mit den Mandelblättchen bestreuen.

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Bei 180°C 30 Minuten lang backen (dabei auf keinen Fall die Ofentür aufmachen!). Wenn sie fertig gebacken ist noch 10 Minuten in dem Backofen mit leicht geöffneten Tür trocknen lassen. Dann herausnehmen und abkühlen lassen.

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Für die Creme das Vanillemark mit der Milch verrühren und in einem Topf erhitzen. Die Eidotter mit dem Zucker, der Orangenschale und Saft zu einer hellen, cremigen Masse aufschlagen (Mixer). Das Mehl unterrühren. Die Hälfte der Milch unter ständigem Rühren zur Eiermasse geben. Alles zusammen wieder zu der restlichen Vanillemilch zurück in den Topf geben und unter ständigem Rühren zum Kochen bringen, bis sie schön eindickt. Dann in eine Schüssel füllen und ein Backpapier direkt auf die Creme legen und vollständig auskühlen lassen (dauert ein paar Stunden).

Den Schlagobers steif schlagen und mit dem Espressopulver zu der Vanillecreme geben und verrühren.

Den Teigring quer durchschneiden und mit der Creme füllen. Den Deckel wieder aufsetzen und mit Staubzucker bestäuben.

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Tipp!!! Wenn es mal schneller gehen soll kann man das Gebäck auch einfach mit steif geschlagenem Obers füllen. Einfach Obers mit etwas Vanillezucker, Orangenschale und Espressopulver steif schlagen und auf den Teigring spritzen.  Seeeeehr lecker!

Varianten: Anstatt dem Kaffeepulver kann man auch Zimt verwenden, oder etwas Kakaopulver oder auch etwas geschmolzenes Nougat zu dem Obers geben. Was euer Herz begehrt!

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Bon appétit!

Lena ❤

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir genießen la Dolce Vita: Tiramisu-Semifreddo

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Wir lieben doch alle Tiramisu oder? (außer mein Liebster, der kann gerne darauf verzichten). Tiramisu ist ja wohl vermutlich das bekannteste italienische Dessert und das ja auch zu Recht finde ich!

Sein Name sagt ja schon viel aus. Das italienische “Tirami sù“ bedeutet auf deutsch soviel wie „Zieh mich hoch“.  Und wirklich, dieses köstliche italienische Dessert versetzt uns wieder einmal in den siebten Himmel.

Heute gibt es bei mir aber nicht die normale,  klassische und cremige Version dieser Köstlichkeit…. Dieser Dessert Klassiker kommt hier halb gefroren daher und man möchte diese Leckerei am liebsten gleich vom Teller schlecken!

Das Semifreddo enthält so ziemlich die gleichen Zutaten, die auch für ein typisches Tiramisu verwendet werden, jedoch wird es dann für ein paar Stunden eingefroren.

Somit ist es ein tolles Eis und einfach noch perfekter für die heißen Sommertage!

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Hier das Rezept dazu:

Zutaten:

  • 4 Eier
  • 100 g Zucker
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • 250 ml Schlagobers
  • 300 g Mascarino (man kann aber auch Mascarpone nehmen)
  • 3 EL Amaretto
  • einige Biskotten
  • 150- 200 ml Espresso
  • Kakaopulver zum Bestreuen
  • frische Beeren zum Servieren

Zubereitung:

Die Eier trennen. Dotter mit der Hälfte des Zuckers und dem Vanillemark hellschaumig schlagen (mit dem Mixer). Den Mascarino mit dem Amaretto untermixen, bis eine glatte, cremige Masse entsteht.

Obers steif schlagen. Das Eiklar mit dem restlichen Zucker zu Schnee schlagen  und beides abwechselnd unter die Masse rühren (mit dem Schneebesen).

Eine Kastenform mit Frischhaltefolie auslegen. Etwas Eismasse auf dem Boden der Form verteilen. Dann eine Biskotte nach und nach in den Espresso tunken  und die Biskotten auf der Eismasse verteilen, dann eine zweite Schicht Eismasse auftragen. Diesen Vorgang noch einmal oder zweimal wiederholen.

Dann ca. 4 Stunden tiefkühlen, bis das Eis halb gefroren, also in der Mitte noch etwas weich und cremig  ist.

Das Semifreddo auf einen Teller stürzen, die Frischhaltefolie abziehen und mit Kakao bestäuben.

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Ich habe das Semifreddo einfach mit ein paar frischen Beeren serviert!  Sooooo lecker!

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Wenn man das Semifreddo länger im Tiefkühler lässt (oder auch über Nacht), einfach vor dem Servieren ca. 15-20 Minuten antauen lassen und dann in Scheiben schneiden.

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Bon appétit und genießt den herrlichen Sommertag!

Lena