Frühlingstraum! Rhabarber-Tarte Tatin mit Mascarpone-Zitronen-Eis

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Süßes Ding (die Rhabarber Tarte Tatin) sucht….

… den perfekten Partner (dieses Mascarpone-Zitronen-Eis). ❤

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Heut hab ich wieder was Süßes für euch. Solange es den lieben Rhabarber noch gibt, kommt dieser bei mir ins Körbchen und versüßt uns noch die Frühlingstage. Als Tarte Tatin machen die leicht sauren Stangen eine besonders gute Figur und lassen unsere Mäulchen grinsen.

Mit Blätterteig ist diese Nachspeise ganz schnell gezaubert und erfordert wirklich nicht viel Aufwand. Auch das cremige Eis ist ruck zuck zusammengerührt und den Rest erledigt unsere Eismaschine. Für das gewisse Etwas im Eis sorgt das aromatische Lemon Curd. Ihr könnt die herrliche Zitronencreme gleich auf Vorrat machen (das Rezept verdoppeln/verdreifachen..), in verschließbare Gläser füllen und ab in den Kühlschrank damit. Lemon Curd könnt ihr dort ein paar Wochen lagern und immer wieder für süße Leckereien hernehmen.

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Ab in den Frühlingshimmel!

Hier das Rezept:

Zutaten:

Lemon Curd:

  • 2 Eier
  • 2 Eidotter
  • 120 g Staubzucker
  • 1 EL Maizena
  • 120 ml Zitronensaft
  • Abrieb 1 Bio-Zitrone
  • 80 g kalte Butter, in Stückchen

Für das Eis:

  • 2 Eier
  • 150 g Zucker
  • 300 g Mascarpone
  • 250 ml Milch
  • 250 ml Obers (Sahne)
  • 5-6 EL Lemon Curd

Für die Tarte Tatin:

  • 1 Rolle Blätterteig
  • 1 Bund Rhabarber
  • 150 g Zucker
  • 40 g Butter
  • Mark 1/2 Vanilleschote

Zubereitung:

Tarte Tatin

  1. Für den Belag den Rhabarber putzen und in schräge, ca. 4 cm lange Stücke schneiden.
  2. Für den Karamell den Zucker in einer Pfanne oder in einem schweren Topf erhitzen, dabei erst rühren, wenn der Zucker zu schmelzen beginnt. Butter und Vanille dazugeben und unter Rühren zergehen lassen.
  3. Karamell in eine ofenfeste befettete Form gießen und sofort gleichmäßig verstreichen.
  4. Rhabarber auf den Karamell legen.
  5. Blätterteig über den Rhabarber legen und an den Rändern in die Form drücken. Teig mehrfach mit einer Gabel einstechen.
  6. Tarte im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 30-35 Minuten backen. 1-2 Minuten ruhen lassen, dann vorsichtig auf eine Platte stürzen und am besten lauwarm servieren.

Lemon Curd

  1. Eier mit den Dottern und Zucker hellschaumig schlagen.
  2. Zitronensaft, Schale und Maizena unterrühren.
  3. Die Masse in einen Topf geben und unter ständigen Rühren bei mittlerer Hitze dicklich einkochen lassen (ca.5-8 Minuten).
  4. Den Topf vom Herd nehmen und die kalten Butterstückchen unterrühren.
  5. Den Topf mit Frischhaltefolie abdecken und ganz abkühlen lassen.

Eis

  1. Die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen (am besten mit der Küchenmaschine – ca. 5 Minuten). Mascarpone, Obers und Milch unterrühren.
  2. Die Masse in die Eismaschine füllen und (je nach Maschine) ca. 20-30 Minuten cremig gefrieren lassen.
  3. In den letzten 2-3 Minuten Lemon Curd (bis auf 1 EL) unterrühren.
  4. Das Eis in eine Form umfüllen und mit dem restlichen Lemon Curd beträufeln.
  5. Für mindestens 2-3 Stunden tiefkühlen, bevor wir es servieren.

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Wie ihr seht, hab ich für dieses Dessert wieder mein bestes Geschirr von Gmundner Keramik auspackt. Diesmal hab ich Teile von dem Pur Geflammt Design mit dem Landlust Design kombiniert. Wir finde es einfach hinreißend schön und chic. Modern und klassisch zugleich schmückt diese Serie in rot unseren Kaffeetisch.

Meine Familie und ich sind immer wieder entzückt von den Gmundner Schönheiten und kombinieren diese nach Lust und Laune immer wieder neu.

So wenn ihr euch jetzt auch ein bisschen verliebt habt, dann durchstöbert einmal den Onlineshop von Gmundner Keramik und begebt euch auf die Suche nach euren persönlichen Lieblingsstücken.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Süsser Himmel auf Erden! Bananen-Karamell-Pie mit Kokoshäubchen

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Süße Frühlingsgefühle kommen hoch! ❤

Ja ich weiß, es ist erst Ende Jänner und vor ein paar Tagen hat es noch ordentlich geschneit, aber irgendwie komm ich schon langsam in Frühlingslaune!

Wie geht es euch? Seid ihr auch schon in Frühlingsstimmung?

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Na gut ich seh’s ja ein. Es ist Winter und es wird noch ein Weilchen dauern, bis wahre Frühlingslaune hochkommt. Bis dorthin versüßen wir uns die Tage mit herrlichen Naschereien. Diese süße Sünde passt sowohl in den Winter als auch in den Frühling.

Stellt euch einmal vor:  Knuspriger Mürbteig, darauf betten sich frische Bananen, die von einer Karamellsoße begossen werden und gekrönt wird alles mit einem cremigen Joghurt-Kokoshäubchen. Na das ist doch der süße Himmel auf Erden!

So jetzt verrate ich euch, was bei mir die Vorfreude auf den Frühling so sehr geweckt hat…. Dieses wundervoll, frühlingsfrische Geschirr!

Ich bin ja schon wieder ganz verliebt in diese gelben Farben und vor allem die Blümchenteller von IB Laursen haben es mir angetan.

So und jetzt kommt natürlich das Wichtigste…. wo gibt’s solch schmucke Küchenschätze?

Gut aufpassen meine Lieben! In der VILLA SIEBEN ist die neue Frühjahrskollektioin eingetroffen und diese lässt keine Wünsche für ein schönes Zuhause offen.

Na seid ihr jetzt neugierig geworden? Am besten ihr durchstöbert einfach nach Lust und Laune den Onlineshop und begebt euch auf die Suche nach euren persönlichen Lieblingsstücken! Ich freue mich ja immer wieder so sehr, wenn ich euch meine ausgewählten Lieblingsteile präsentieren darf.

Marken wie GreenGate und Ib Laursen machen gemäß des Villa Sieben Mottos “Mein Zuhause himmlisch schön“.  Diese Überzeugung teile ich mit der lieben Villa Sieben-Chefin, Claudia nur zu gerne!

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Die Tortenplatten Mynte von Ib Laursen sind ja schon fast wahre Klassiker. Jetzt gibt’s die Platte auch in diesem herrlichen Gelb! Na da konnte ich einfach nicht widerstehen und jetzt hat meine grüne Mynte-Platte endlich eine sonnengelbe Freundin bekommen. Die beiden Schätze können sich nun gemeinsam auf viele Kuchen und Torten freuen.

Ich geb’s ja zu diese Leckerei ist nicht unbedingt optimal für Kalorienzähler, aber hin und wieder kann man diese fiesen Kalorien ja über Bord werfen und ohne schlechtes Gewissen naschen! Das Leben ist doch viel zu schade, um auf solch süße Sünden zu verzichten!

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Gönnt euch ein Stückchen (oder auch zwei)!

Hier das Rezept :

Zutaten:

Für den Teig:

  • 250 g Mehl
  • Prise Salz
  • Abrieb 1/2 Bio Zitrone
  • 50 g Zucker
  • 120 g Butter (in Stückchen)
  • 1 Ei
  • 1 EL kaltes Wasser

Karamellsoße:

  • 150 g Zucker
  • 250 g Obers
  • 1 EL Zuckerrübensirup
  • 4 Bananen (halbiert)

Für das Häubchen:

  • 250 g Obers
  • 400 g griechisches Joghurt
  • 1 EL Zucker
  • 1/2 TL Vanille, gemahlen
  • 3 EL Kokosflocken
  • Saft und Abrieb ½ Bio Limette oder Zitrone

Zubereitung:

Für den Mürbteig

  1. Alle Zutaten rasch zu einem Teig verkneten (am besten mit der Küchenmaschine).
  2. Den Teig rund ausrollen (3-5 mm dick) und in eine Tarteform legen (am besten man verwendet eine Tarteform mit herausnehmbaren Boden).
  3. Den Teig in der Form ca. 30 Minuten kühlstellen.
  4. Nun den Teig bei 180 °C ca. 20-25 Minuten blind backen (ich gebe immer Backpapier auf den Teig und befülle die Form mit getrockneten Linsen).
  5. Die letzten 10 Minuten ohne dem Backpapier und Linsen fertigbacken.
  6. Den Boden etwas auskühlen lassen, vorsichtig aus der Form heben und auf einen großen Teller geben.

Für die Karamellsoße

  1. Den Zucker in einem Topf karamellisieren lassen (Vorsicht-verbrennt leicht!)
  2. Mit dem Obers aufgießen und zu sämigen Karamell einkochen lassen (ca. 10 Minuten bei kleiner Hitze).
  3. Ich gebe dann immer noch etwas Zuckerrübensirup dazu, weil so der Geschmack noch etwas intensiver wird… ist aber nicht Muss!

Jetzt füllen wir unseren Pie

  1. Die halbierten Bananen auf dem Boden verteilen. Mit etwas Limettensaft beträufeln und die Karamellsoße darübergießen (ein bisschen für die Deko aufheben).
  2. Für das Häubchen Obers steif schlagen. Mit dem Joghurt, Zucker, Limetteabrieb und Vanillemark verrühren und die Bananen damit bedecken.
  3. Nun noch ein paar Kokosflocken drüberstreuen.
  4. Für 1-2 Stunden kühl stellen.

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Nach Belieben noch mit ein paar Bananenscheiben belegen und mit Karamellsauce beträufeln…. mmhhh!

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Bon appétit meine Lieben!

Lena ❤

Lasst es krachen! Süsse Weihnachten mit Croquembouche

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Croqueembouche – es kracht im Mund! ❤

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Mit ein bisschen Fantasie könnt ihr diesen süßen Turm aus Krachgebäck auch als kleinen Weihnachtsbaum sehen. Er ist doch fast zu schön, um ihn zu verspeisen!

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Ein Croquembouche, was übersetzt so viel wie „Krachen im Mund“ bedeutet, ist ein herrlich dekadenter, hoch aufragender Turm aus mit Creme gefüllten Profiteroles, die durch ein Spinnennetz aus Karamellfäden zusammengehalten werden. Da haben sich die Franzosen wieder einmal etwas Grandioses einfallen lassen.

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Croquembouche ist also eine französische Spezialität, die eigentlich zu Hochzeiten gezaubert wird. Ich finde aber, sie eignet sich perfekt für die Weihnachtsfeiertage oder für eine rauschende Silvesterparty! Da schnappt sich jeder ein (oder zwei, drei…) Stückchen und feiert glücklich weiter!

Obwohl wenn ich eines Tages einmal heiraten werde, könnte ich mir diesen süßen Hochzeitsturm schon ganz gut vorstellen. Dann werden natürlich noch einige Krapferl mehr gebacken und der Turm wird noch viel, viel höher gestapelt. Ach das wäre ein Träumchen!

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Die Zubereitung ist nicht schwer, nur ein ganz klein wenig aufwändig. Zuerst müssen einmal viele kleine Brandteigkrapferl gebacken werden. Dann zaubern wir unsere Füllungen. Ich habe mich für drei verschiedene Füllungen (Vanille, Maroni und Schoko)  entscheiden. So ist es immer eine kleine Überraschung, wenn man in ein Krapferl beißt.

Ihr könnt natürlich auch nur eine Creme zaubern und alle Krapferl damit füllen (dann einfach die Menge verdreifachen).

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Dieser Turm ist ja ohnehin sehr wandelbar und man könnte seiner Fantasie freien Lauf lassen. Die Creme kann man nach Lust und Laune variieren (im Frühling macht sich eine leicht Fruchtcreme sicher ganz gut oder mit Kaffeegeschmack.. mmmmhh…). Anstatt des Karamells könnte man auch geschmolzene Schokolade nehmen und den Turm damit zusammenbauen. Dann als Deko noch schöne Blümchen draufsetzen.. Ach ich glaube ihr merkt es schon – es wird bald eine weitere Croqueembouche-Variante geben.

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Mir macht die Zuckerdeko ja immer ganz besonders viel Spaß. Da kann man sich schön damit beschäftigen und den Zucker spinnen lassen. Dabei müsst ihr immer aufpassen, dass ihr den Karamell nicht zu hoch erhitzt, sonst verbrennt er euch leicht und schmeckt bitter. Also immer nur leicht warm machen, bis er gerade so zähflüssig ist, dann lässt er sich auch prima um den Turm spinnen. Aber immer gut aufpassen, denn der Karamell ist seeeehr heiß! Nicht, dass ihr euch noch eure Fingerchen verbrennt!

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Lasst es krachen, meine Lieben!

Hier das Rezept:

Zutaten (für 2 kleine oder einen großen Turm):

Für den Brandteig:

  • 300 ml Wasser
  • 150 g Butter
  • eine Prise Salz
  • 2 EL Zucker
  • 225 g Mehl
  • 6 Eier

Vanillecreme:

  • 200 g Mascarpone
  • 150 g Obers
  • 1/2 TL Vanille gemahlen
  • 2-3 EL Zucker
  • etwas Zimt, nach Belieben

Maronencreme:

  • 200 g Mascarpone
  • 3-4 EL gesüßte Maronencreme (z.B. von Bonne Maman oder Clement Faugier)
  • 150 g Obers
  • Abrieb 1/2 Bio Orange

Schokoganache:

  • 150 g Obers
  • 150 g Schokolade
  • Abrieb 1/2 Bio Orange
  • 1 EL Orangenlikör

Karamell:

  • 300 g feiner Kristallzucker
  • 100 ml Wasser

Zubereitung:

Für den Brandteig

  1. Das Wasser mit der Butter, Salz und Zucker aufkochen lassen.
  2. Das Mehl auf einmal zugeben und mit dem Kochlöffel einrühren. Solange rühren, bis sich eine weiße Schicht am Boden bildet.
  3. Den Teigklumpen in eine Schüssel umfüllen.croque23
  4. Nacheinander jedes Ei gründlich einzeln mit dem Mixer unterrühren (der Teig soll jetzt schön geschmeidig sein).croque22
  5. Den Teig in einen Spritzbeutel füllen und kleine Tupfen (ca. 3 cm) auf ein Backblech spritzen.croque21
  6. Im vorgeheiztem Rohr bei 190°C ca. 20 Minuten lang backen, bis sie schön aufgegangen und goldbraun sind, dann bei 170° weitere 10 Minuten backen (während des Backens die Ofentür ja nicht aufmachen, da die Krapferl sonst vor lauter Schreck in sich zusammenfallen).
  7. Die Krapferl abkühlen lassen.

Für die Schokoganache

  1. Obers aufkochen.
  2. Über die gehackte Schokolade gießen und schmelzen lassen.
  3. Orangenabrieb und Orangenlikör unterrühren.
  4. Zugedeckt mindestens 5-6 Stunden kühl stellen.

Für die Vanillecreme:

  1. Mascarpone mit Zucker, Vanille und Zimt glatt rühren.
  2. Obers cremig steif schlagen und unterrühren.

Für die Maronencreme

  1. Mascarpone mit Maronencreme und Orangenabrieb glatt rühren.
  2. Obers cremig steif schlagen und unterrühren.
Jetzt geht’s ans Füllen und ans Zusammensetzen!
  1. Die Cremes nacheinander in einen Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle füllen und die Windbeutel von der Seite einstechen und mit der Creme füllen. Je ein Drittel der Windbeutel mit der jeweiligen Creme füllen.croquejpg
  2. Sobald die Windbeutel mit der Creme gefüllt sind, diese im Kühlschrank zwischenlagern.
  3. Für den Karamell Zucker mit Wasser in eine Pfanne geben, erhitzen und so lange köcheln, bis der Karamell hellbraun ist (das dauert etwa 6-8 Minuten).
  4. Vom Herd nehmen und leicht abkühlen lassen (1 Minute).croque2
  5. Die Krapferl mit der Unterseite in den Karamell tunken und kreisförmig auf eine Kuchenplatte setzen. Nach oben hin immer etwas schmaler werden, bis wir an der Spitze angekommen sind (da ist es gut, wenn ihr zügig arbeitet, sonst wird der Karamell schnell wieder fest – dann heißt es wieder warm machen…)
  6. Für das Karamellnetz einen Löffel in den Karamell tunken und um den Windbeuteltannenbaum kreisen lassen, mit dem restlichen Karamell fortfahren, bis der ganze Turm mit Karamell umhüllt ist.

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Den fertigen Turm am allerbesten in den nächsten 1-6 Stunden vernaschen. Ich schätze viel länger, wird so ein süßer Croquembouche ohnehin nicht überleben!

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Ich wünsche euch ein wunderbares Weihnachtsfest und schöne Festtage mit ganz viel Liebe und Leckereien! Habt eine besinnliche Zeit mit euren Liebsten!

Eure Lena ❤

 

 

Ein französischer Traum! Tarte Tatin aux figues

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Tatatatatatatarte! Es gibt Tarte Tatin aux figues ❤

Uh lala, cette tarte est magnifique! Tu veux aussi un morceau de Tarte Tatin?

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Ach ich sag euch, es wäre zu schön, wenn man nach dem Genuss dieser wunderbaren Tarte Tatin automatisch fließend Französisch sprechen könnte. Leider ist mein Französisch mittlerweile schon ein bisschen eingerostet und ich bin immer wieder auf der Suche nach den richtigen Wörtern.

Nach meiner Zeit in der Provence ist mir mein halbwegs gutes Französisch peu à peu aus dem Köpfchen verschwunden. Na da muss ich mir wieder Mal mein schlaues Büchlein schnappen und fleißig lernen.

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Diese Tarte ist wirklich ein französischer, kleiner Traum. So leicht umzusetzen, so wunderhübsch und lecker, dass es fast wie Magie erscheint, mondieu!

Wir lieben die Tarte Tatin ja auch abgöttisch mit den klassischen Äpfeln (ein Lieblingsdessert von mir!!!). Da frag ich mich gerade, wieso ich euch noch nie meine klassische Tarte Tatin gezeigt hab? Das hol ich bestimmt bald nach, versprochen!

Heute gibt es schon eine leicht weihnachtliche Variante mit herrlichen Feigen und Cranberries. Der Duft von Zimt und Orange darf hierbei natürlich auch nicht fehlen.

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Die geliebte Tarte Tatin funktioniert mit vielen Obstsorten (mit Äpfel, Birnen, Zwetschgen…) aber die Vorgehensweise ist immer die gleiche: Zucker wird in einer ofenfesten Pfanne karamellisiert (Butter und Gewürze dazu) und mit Obst belegt, dann kommt obendrauf eine Lage Mürbe- oder wenns ganz schnell gehen soll Blätterteig.

Das Ganze wird dann vom Herd in den Ofen geschoben und karamellisiert dort weiter vor sich hin. Goldbraun gebacken kommt die Tarte aus dem Ofen.

Bevor ihr die Tarte stürzt noch 5 Minuten setzen lassen.  Hierfür am besten einen großen Teller auf die Pfanne legen, das Ganze mit schnellem Handgriff wenden und aufpassen, dass euch keine heiße Karamellsosse erwischt.

Voilá, die Tarte kann nun mit Crème fraîche serviert werden. Oder Obers . Oder Eis. Und ganz wichtig: lieben Menschen!

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Na Lust auf verkehrtes Kuchenglück?

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für den Teig:

  • 100-120 g Dinkelmehl
  • 50 g Butter
  • 2 EL Zucker
  • Abrieb 1/2 Bio Orange
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Eidotter
  • 1 EL kaltes Wasser

Für den Belag:

  • 8-10 Feigen
  • eine Handvoll Cranberries
  • 3 EL feiner Rohrzucker
  • 30 g Butter
  • 1 EL Honig
  • 1/2 TL Vanille, gemahlen, (ich nehme diese Tahiti-Vanille von Hagen Grote)
  • 1/4 TL Zimt

Zum Servieren:

  • 2-3 EL Créme fraîche
  • 1 Msp. Vanille, gemahlen
  • 1 TL Abrieb 1 Bio Orange

Zubereitung:

  1. Für den Teig alle Zutaten miteinander verkneten (am besten mit der Küchenmaschine), bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Den Teig in Folie wickeln und ca. 30 Minuten kühl stellen.
  2. Zucker in einer Pfanne hellbraun karamellisieren lassen. Butter, Honig, Zimt und Vanille zugeben und ein paar Minuten weiterköcheln lassen.
  3. Feigen abspülen. Stiele entfernen und die Feigen längs halbieren. Feigen mit der Innenseite auf dem Karamell in der Pfanne kreisförmig anordnen. Die Cranberries in den Zwischenräumen verteilen.feige1
  4. Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Kreis (je nach Größe der Pfanne) ausrollen.   Über die Feigen legen und am Rand gut andrücken.feige3
  5. Tarte bei 180°C auf der untersten Schiene etwa 20-25 Minuten goldbraun backen.
  6. Die Pfanne aus dem Ofen nehmen und die Tarte ca. 10 Minuten abkühlen lassen. Einen großen Servierteller auf den gebackenen Mürbteig setzen und den Kuchen stürzen.
  7. Restlichen Karamell aus der Form über die Feigen geben.feige8
  8. Die Tarte mit Thymianblättern bestreuen und mit Crème fraîche+Vanille+Orangenabrieb servieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Sommerliebe! Gebackene Pfirsiche mit Salzkaramell-Eis

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Süße Sommerliebe! ❤

Ja so könnte man dieses Dessert beschreiben! Aromatische Pfirsiche, die im Ofen gebacken werden und dazu ein cremiges Karamelleis, welches Löffel für Löffel die Herzen zum Hüpfen bringt.

Meine Mama und ich sind ja waaahre Karamell-Liebhaberinnen (besonders Salzkaramell) und könnten diese süße Creme ja einfach so pur löffeln (wenn nur die bösen Kalorien nicht wären…). Seid ihr auch solche Karamell-Junkies? Dann müsst ihr auch unbedingt diese Schoko-Karamell-Tarte, diesen Apfelpfannkuchen mit Salzkaramell oder die Schoko-Brownies mit Karamell und Kirschen probieren.

Karamell ist einfach jede Sünde wert! Da nehm ich es gerne in Kauf, ein paar Bahnen mehr zu schwimmen oder den Hula Hoop-Reifen länger kreisen zu lassen. Tja, was man nicht alles für eine gute Portion Kaaaaramell tut!

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Das bezaubernd schöne Geschirr gibt’s übrigens bei Stielreich! Darauf  schmeckts gleich noch ein bisschen besser!

Als wir in Stockholm waren, gönnte ich mir eine große Kugel Salzkaramell-Eis, die so wahnsinnig lecker war. Ich hätte mir ja am liebsten noch ein paar weitere Kugeln bestellt, jedoch bei den stolzen Eispreisen, blieb es bei einer bescheidenen Kugel. So fing mein Köpfchen gleich an zu rotieren und schon war beschlossen, dass wir daheim unser eigenes Salzkaramell-Eis zaubern werden.

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Für das Eis kochen wir zuerst einmal eine cremiges Karamell (mmmmhhh die Sauce könnte man über jedes Dessert geben). Ich gebe dann immer gerne etwas Fleur de Sel dazu –  das macht es noch eine Spur köstlicher (was eigentlich schon unmöglich ist). Ein paar Löffel Karamell heben wir uns für später auf. Zum Rest kommt Milch und ein paar Eidotter. Die Masse wird dann bei kleiner Hitze so lange gerührt, bis sie etwas eindickt. Jetzt heißts geduldig sein, da die Masse wieder komplett abkühlen muss. Am besten irgendwo hinstellen, wo ihr nicht ständig vorbeihuscht und der Nasch-Versuchung entgehen müsst.

Dieses Eis kann man auch wunderbar ohne Eismaschine zaubern. Die Masse in einen Behälter geben und für einige Stunden tiefkühlen, bis es cremig gefroren ist (zwischendurch ein-, zweimal durchrühren).

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Da wir zum Eis am liebsten etwas Fruchtiges naschen, kommen hier noch Pfirsiche mit auf die Teller. Und diese Pfirsiche haben es ganz schön in sich und duften nach Sommer! Beträufelt werden die goldigen Früchtchen mit einer Mischung aus Zitronensaft, Vanille und Thymian. Brauner Zucker gibt unseren Pfirsichen noch die extra Süße und lässt sie herrlich karamellisieren. Noch warm aus dem Ofen sind diese Goldstücke die perfekten Begleiter zu unserem Eis!

Diese Ofen-Pfirsiche serviere ich auch liebend gerne einfach mit etwas griechischem Joghurt oder einer leichten Ricottacreme. Darüber noch ein paar geröstete Mandeln und dem leichten Sommergenuss steht nichst mehr im Wege. Probiert es aus meine Lieben!

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Könnt ihr dieser Versuchung auch nicht widerstehen? Dann ab in die Küche und los geht’s!

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für das Salzkaramell-Eis:

  • 200 g Zucker
  • 60 g Butter
  • 300 ml Obers
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • 500 ml Milch
  • 5 Eidotter
  • 1 TL Fleur de Sel

Für die gebackenen Pfirsiche:

  • 4-5 Pfirsiche
  • Saft einer Zitrone
  • Mark 1 Vanilleschote
  • 2-3 EL brauner Zucker
  • 50 g Butter
  • 3-4 Stiele Thymian, Blättchen abgezupft
  • eine Handvoll Mandelstifte, geröstet

Zubereitung:

Für das Eis

  1. Den Zucker in einem Topf hellbraun karamellisieren lassen. Butter zugeben und schmelzen lassen. Mit Obers aufgießen und ca. 5 Minuten leicht köcheln lassen (bis es schön cremig ist). Fleur de Sel unterrühren. 4-5 EL des Karamells in eine Schüssel geben und beiseite stellen (brauchen wir später zum Drüberträufeln).
  2. Die Milch und das Vanillemark unter die Karamellsauce rühren. Die Eidotter verschlagen und unter die Karamell-Milch-Mischung rühren. Jezt solange leicht erhitzen (dabei immer rühren), bis die Masse leicht eindickt (ca. 5 Minuten).
  3. Die Masse komplett abkühlen lassen (im Eiswasser oder im Kühlschrank).
  4. Die Eismasse in die Eismaschine füllen und cremig gefrieren lassen oder in einen Behälter geben und im Tiefkühler gefrieren lassen (ca. 5-6 Stunden).

Für die gebackenen Pfirsiche

  1. Die Pfirsiche halbieren und den Kern entfernen. Die Pfirsichhälften (mit der Schnittseite nach oben) in eine Auflaufform geben.
  2. Zitronensaft mit Vanillemark und Thymian verrühren. Die Mischung über die Pfirsiche träufeln.
  3. Den Zucker über die Pfirsiche streuen und die Butter in kleinen Flöckchen über die Pfirsiche verteilen.
  4. Bei 180°C ca. 30 Minuten backen.
  5. Die gebackenen Pfirsiche mit dem ausgetreten Sud servieren und dazu gibt es eine schöne Kugel Karamelleis!
  6. Nach Belieben noch geröstete Mandelstifte darüber streuen.

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Bon appétit, meine Lieben!

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So meine Lieben, mit diesem Sommerdessert verabschiede ich mich und sage Arrividerci!

Ich habe euch ja schon erzählt, dass es heute ab in den Süden geht und der Sonne hinterher.  Ein Familienurlaub steht auf dem Programm. Zuerst schlemmen wir uns ein paar Tage durch Rom (ich bin so gespannt, auf das sensationelle Eis, das es dort geben soll… und die Pizza, und die Pasta). Dann geht’s noch weiter nach Sorrento zur lieben Tante.

Ich werde euch natürlich wieder einen kleinen Reisebericht mitbringen und viele italienische Leckereien… schleck, schleck!

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Ich wünsche euch eine schöne Woche mit vielen Köstlichkeiten! Lasst es euch richtig gut gehen! 🙂

Lena ❤

 

Sündig gut! Schoko-Salzkaramell-Tarte mit Pekannüssen

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Eine Tarte zum Dahinschmelzen! ❤ Ihr Belag aus feinem Salzkaramell und Schokocreme macht sie doppelt verführerisch.

Tarte au chocolat et caramel salé –  du bist unser Seelenschmeichler!

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So ich bin wieder einmal im Tartefieber!

Diesmal hab ich etwas ganz süßes und sagen wir mal „sündiges“ für euch. Ein knuspriger Mürbteig, eine aromatische Salzkaramellschicht mit Pekannüssen und dazu noch eine feine Schokocreme…. ach sooo macht sündigen doch Spaß! Na was meint ihr? Man gönnt sich dann halt nur ein kleineres Stückchen (der Figur zuliebe).. und schwelgt im Genuss!

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Salzkaramell und ich sind ein traumhaftes Pärchen. Ok ich glaub, dass wisst ihr mittlerweile schon, aber um es noch einmal zu erwähen…. Salzkaramell ich ❤ dich!

Ich finde ja, ohne das Fleur de Sel schmeckt die Tarte wirklich nur süß und schokoladig, das Salz gibt einfach den besonderen Kick. Unbedingt ausprobieren!

Wieviel Fleur de Sel ihr verwendet, ist natürlich eurem persönlichen Geschmack überlassen, ich finde aber, dass diese Tarte schon ein bisschen was verträgt.

Ich nehme für die Schokocreme am allerliebsten eine gute Zartbitter-Valrhona Schokolade, aber natürlich könnt ihr auch eine andere Schokolade verwenden, das muss keine Valrhona sein. Ihr solltet aber schon darauf achten, dass es eine wirklich gute Schokolade ist. Zu süß sollte sie nicht sein, da der Karamell ja schon mächtig sweeet ist.

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Ein Traum von Tarte! Knusprig-zart der Boden, herb-cremig der Karamell, sahnig-üppig die Schokoladenschicht, genau das Richtige für eine genussvolle Kaffeerunde mit euren Liebsten!

Meine Liebsten waren hin und weg von dieser Tarte und konnten keinem Stückchen lange widerstehen…

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Backt es nach!

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für den Teig:

  • 200 g Mehl
  • 40  g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 125 g Butter
  • eine Prise Salz
  • 1 Eidotter
  • 2 EL kaltes Wasser

Für den Salzkaramell:

  • 150 g Zucker
  • 150 ml Obers
  • 70 g Butter
  • 1/2 TL Fleur de Sel

Für die Schokoganache:

  • 250 g Zartbitterschokolade (ich nehme gerne Valrhona)
  • 200 ml Obers
  • 40 g Butter
  • 2 Handvoll Pekannüsse, grob gehackt

Zubereitung:

Für den Teig 

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Mehl, Zucker, Butter und Salz in einer Schüssel mit den Fingern zu Streuseln verkneten. Mit Eidotter und 1-2 EL kaltem Wasser  zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Teig in Frischhaltefolie wickeln und ca. 20 Minuten kühl stellen.

Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwas größer als eine Tarteform (26cm) ausrollen und vorsichtig in die Form legen. Den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen. Mit Backpapier und Hülsenfrüchte (ich nehme auch gerne Couscous) belegen. Im Ofen bei 180°C HL ca. 20-25 Minuten goldbraun backen. Dabei nach ca. 15 Minuten das Backpapier und die Hülsenfrüchte entfernen und den Teig weiterbacken. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Dann vorsichtig aus der Tarteform heben.

Für den Karamell

Den Zucker bei mittlerer Hitze schmelzen. Obers zugießen und ca. 5 Minuten leicht köcheln lassen, bis sich alle Zuckerklümpchen aufgelöst haben. Die Butter und das Fleur de Sel unterrühren, bis die Sauce schön cremig ist. Etwas abkühlen lassen und auf den Tarteboden gießen.

Eine Handvoll gehackte Pekannüsse darauf verteilen.

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Für die Ganache

Kuvertüre grob hacken und in eine Schüssel geben. Obers erhitzen und über die Schoko gießen. Rühren, bis die Kuvertüre aufgelöst ist. Butter unterrühren, bis eine glatte Creme entstanden ist.

Die Creme auf der Karamellschicht verteilen.

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Die Tarte für mind. 2-3 Stunden kühl stellen.

Vor dem Servieren mit einer Handvoll gehackten Pekannüssen und nach Belieben noch etwas Fleur de Sel bestreuen.

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Beglückt eure Familie und Freunde mit dieser Leckerei… Ein Glücklichmacher ist diese Tarte auf alle Fälle! ❤

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Bon appétit, meine Lieben!

Habt ein bezauberndes Wochenende! Es soll ja richtig schön warm werden…. Ach ich freu mich schon, mit meiner Mama am Balkon die Sonne zu genießen und dabei etwas Leckeres zu vernaschen.

Lena ❤

Herrliche Patisserie! Baiser-Karamell-Chantilly

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So meine Lieben, heute hab ich wieder mal eine kleine Buchvorstellung für euch und natürlich ist auch ein köstliches Rezept mit dabei, welches uns den Frühling versüßen wird.

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Das Buch nennt sich schlicht „Patisserie“ und verspricht einen spannenden Inhalt – französische Patisserie, klassisch und auch modern interpretiert von einem schottischen Meisterpatissier und einer japanischen Patissière, die zugleich auch seine Frau ist.

William Curley ist in seinem Berufsfeld sehr bekannt und erfolgreich. Er wurde mit dem Master of Culinary Art 2013 ausgezeichnet, war Pastry Chef of the Year und 4 mal Britain´s Best Chocolatier. Lange Zeit seiner Karriere arbeitete er in verschiedenen, teilweise mit Michelin-Sternen ausgezeichneten, Restaurantküchen, wie das „La Tante Claire“ , bevor er die Leitung der Patisserie des Savoy in London übernahm, wo er auch seine Frau Suzue kennenlernte . Sie stammt aus einer Gastronomenfamilie aus Osaka und hat auch eine klassische Kochausbildung, bevor sie bei Le Cordon Bleu in Paris sich zur Patissière ausbilden lies.
Zusammen betreiben sie inzwischen 3 sogenannte „Boutiques“, vertreiben einen Teil ihrer Produkte auch online und geben ihr umfangreiches Wissen auch direkt in den unterschiedlichsten Kursen weiter.

Ja die beiden haben da schon einiges geleistet und das kann man auf jeder einzelnen Seite dieses Buches erkennen und bewundern.

So was bietet dieses Buch? Ich verrate es euch: Eine Meisterklasse der Patisserie!

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Dieses Zitat, welches im Buch zu finden ist beschreibt dies ganz gut:

“ Les beaux arts sont au nombre de cinq a savoir: la peinture, la sculpture, la poésie, la musique et l’architecture, laquelle a pour branche principale la pâtisserie.“

„Der schönen Künste sind es fünf: Malerei, Musik, Dichtung, Bidhauerei und Architektur – und die Patisserie ist ein Hauptzweig der letzten.“

(Marie-Antoine Carême, 1783-1833)


Ihr fragt euch nun bestimmt  wie der Inhalt aufgebaut ist…

Zu aller erst werden einmal die Grundlagen erklärt (die Zutaten, die Ausstattung, Tipps und Tricks…)

So dann geht es weiter mit aller Hand Grundrezepten:

  • Mürbteig, Blätterteig, Brandmasse, Germteig
  • Biskuitmasse, Baiser und Dacquoisemasse, Creme, Eiscremespeisen
  • Bayrisch Creme und Mousse
  • Sirup und Glasur
  • Konfitüre, Pâte de Fruit und Kompott
  • Marinierte Früche, Nusspaste und Karamell, Dekortation

So und jetzt kommt meiner Meinung nach das Herzstück des Buches: der Patisserieteil!

Auch hier gibt es eine weitere, feinere Unterteilung:

  • Klassiker  – diverse französische und auch britische Tartes und Blätterteiggebäcke , teilweise wirklich klassisch, teilweise in modernen Varianten wie beispielsweise eine Ananas – Tarte-Tatin, Bakewell Tarts, Matcha Eclairs, Savarins, Millefeuilles oder ein Gâteau St. Honoré. Die hier vorgestellten Gebäcke sind für mich verhältnissmäßig mit wenig Aufwand auch daheim zu meistern (allerdings nur wenn man an der Deko etwas Abstriche macht)
  • Petits Gateaux – kleine Törtchen.  Hier tobt sich William Curley richtig aus – es gibt meiner Meinung nach nicht viele einfache Rezepte, die mal so spontan von einem Hobbybäcker zu Hause nachgebacken werden können. Die meisten Gebäcke wie Zitrusschnitten, Kaffee-Walnuss-Daquoise oder Aprikosen-Köstlichkeiten (Bild) erfordern sehr viele Einzelbestandteile und haben dadurch einen hohen Zeitaufwand. Da verspüre sogar ich keine Lust mehr, wenn ich daran denke, wie lange ich dafür in der Küche werkeln muss.

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  • Entremets (mehrschichtige Torten)  – in diesem Kapitel fand ich die Auswahl wirklich sehr ansprechend und man könnte sich auch vorstellen, das ein oder andere Rezepte mal auszuprobieren. Am meisten begeistert hat mich der Fraisier – ein absoluter Klassiker, den man in den Schaufenstern vieler französischer Patisserien findet. Ich denke wenn die Erdbeersaison bei uns endlich da ist, werde ich diesen Fraisier für meine Liebsten zaubern.

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  • Macarons – klar kein Buch über französische Patisserie kommt ohne die kleinen süßen Dinger aus. Sie sind ja auch sehr lecker, aber ich bin nicht der größte Macarons-Liebhaber. Ich hab schon einige zu Hause ausprobiert und finde sie meist zu süß und aufwändig. Hier gibt es ein Grundrezept für Himbeermacarons und dann noch 13 weitere Rezepte (z.B. Blaubeer-Zitrone, Pistazie-Kirsch, Matcha-Yuzu, Kokos-Maracuja, Schoko-Nougat). Vielleicht werde ich demnächst eines dieser Macaron-Rezepte testen…
  • Verrines –  dies ist ein relativ kleines Kapitel mit Desserts im Glas. Mein Liebling war ein Milchreis im Glas mit Rhabarber und Holunder (natürlich auf die schönste Art und Weise präsentiert).  Mal sehen ob dieser auch bald in unseren Verinnes landet….
  • Kuchen & Küchlein beinhaltet das was wir hier als „trockene Kuchen“ bezeichnen würden. Dieses Kapitel hat mich persönlich nicht so angesprochen, bis auf die leckeren Cannelés, die ich jedoch schon oft gebacken habe und mein Lieblingsrezept dafür schon besitze.
  • Petits fours bilden den Abschluss der Rezepte. Jeweils drei Varianten für  Secs, Amandes, Frais und Confiserie sind hier zu finden.

Mein Fazit zu diesem Buch:

Ein tolles Kunstwerk, welches wirklich bezaubernd schön aufgebaut ist und zum Träumen einlädt. Man blättert mit großem Vergnügen Seite für Seite durch und lässt sich gerne von den vielen wirklich atemberaubenden Kreationen bezaubern.  Jedoch finde ich, dass so einige Rezepte etwas zu kompliziert geschrieben sind und der Nachback-Wille irgendwie verloren geht.  Für komplette Einsteiger in der Patisserie würde ich dieses Buch nicht empfehlen.

Das Buch ist wirklich toll, aber mich stört auch etwas die Hin- und Herblätterei, da in den Rezepten sehr oft auf Rezepte aus dem Grundlagenteil verwiesen wird. So kann es sein, dass sich ein zuerst recht kurz aussehendes Rezept doch noch als etwas aufwändiger entpuppt.

Ich sag jetzt einfach mal: Schön anzuschauen, aber eher schwierig nach zu machen. Außer man hat gaaanz viel Motivation, Geduld und investiert gerne in Backutensilien und außergewöhnlichen Zutaten. Ich werde mir aus diesem Buch bestimmt ganz viele neue Ideen mitnehmen und das ein oder andere Rezepte nach meinen Wünschen abwandeln und vereinfachen.

Man kann ja auch einfach schon mal bei der Deko ein paar Abstriche machen und man muss auch nicht alle Cremes verwenden (oder nur ein Bodern für ein Backwerk reicht ja auch aus…). Also einfach kreativ sein und die Rezepte für sich selbst etwas vereinfachen.

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So wie schon vorhin erwähnt ein Rezept aus dem Buch hat mich ja gleich förmlich angefleht…back mich nach!!!  Na da konnte ich natürlich nicht nein sagen.

Klar, ich habe mich für eins der einfacheren Rezepte aus William & Suzue Culeys „Patisserie „-Buch entschieden,  das Ergebnis sieht aber trotzdem seeehr edel aus und schmeckt absolut nach meeehr. Da ihr ja wisst, dass ich ein riesen Liebhaber von Salzkaramell und Baiser bin, ist mir dieses Rezept sofort in die Augen gesprungen und hat mich nicht mehr losgelassen.

Ich liebe es ja auch das Meersalz-Karamell einfach schon pur zu vernaschen. Die angegebene kleine Menge könnt ihr ruhig verdoppeln und den Rest dann einfach in einem Glas aufbewahren und z.B. zu Eis, Pfannkuchen, Joghurt usw. genießen. Also ich mache es so, da es zu schade ist nur so eine kleine Menge Karamell zu kochen.

Zusammen mit der luftig aufgeschlagenen Creme und den Mandelbaisers wird das Ganze zum reinsten Luxus. ❤  Ein lufitges Träumchen, das  auf der Zunge zergeht! Meine Mama war wie immer hin und weg von diesem Dessert!

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Chantilly ist ein Grundbegriff und ein Grundrezept der französischen Patisserie und bedeutet eigentlich nur mit Vanille aromatisiertes und geschlagenes Obers. Es hört sich toll an, aber es ist wirklich ganz einfach. Hier, wie der Name schon sagt, noch mit Salzkaramell verfeinert. Ich habe zusätzlich noch etwas Mascarino untergemischt, damit es noch cremiger wird.

Ok ich geb zu, einfach ist bei diesem Buch dann auch wieder relativ. Für die Rezepte aus dem Buch bedeutet ein einfaches Rezept, ein Meersalz-Butter-Karamell zu kochen um daraus eine Oberscreme herzustellen sowie Mandelbaisers backen und dann mit der Cremefüllung was hübsches daraus zu zaubern. Also man hat schon einiges zu tun, aber mit viel Liebe und Hingabe ist das alles eine leichte Aufgabe.

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Wollt ihr auch in einen luftiges Wölchen beißen? Dann heißt es Nachbacken!

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 6-7 Stück) 

Meersalz-Karamell:
  • 60 ml Obers
  • 100 g Zucker
  • 60 g weiche Butter, gewürfelt
  • 1 große Prise Fleur de Sel
Mandelbaisers:
  • 140 g Eiweiß (ca. 4 Stück)
  • 80 g Zucker
  • 150 g Staubzucker, gesiebt
  • 40 g gemahlene Mandeln
  • 40 g Mandelblättchen
  • etwas Staubzucker zum Bestäuben
Karamell – Chantilly – Creme:
  • 250 ml Obers
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • 200 g Mascarino
  • Meersalz – Karamell

Zubereitung:

Meersalz-Karamell:
In einem kleinen Topf Zucker so lange erhitzen, bis sich langsam ein goldbraunes Karamell bildet (immer schön eine Auge darauf behalten). Dann von der Hitze ziehen. Obers vorsichtig einrühren (schäumt auf und spritzt eventuell). Leicht köcheln lassen bis sich alles gut aufgelöst hat. Die Butter Würfel für Würfel zusammen mit dem Meersalz unterrühren, bis alles homogen ist. Zum Abkühlen beiseite stellen.
Mandelbaiser:
Den Ofen auf 120° C (HL) vorheizen. Die Eiweiße in eine Schüssel geben schaumig aufschlagen. Nach und nach den Zucker einrieseln lassen und weiterschlagen, bis eine glänzende, sehr steife Masse entstanden ist. Staubzucker und gemahlene Mandeln mischen und locker unterheben.
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Mit Hilfe eines Spritzbeutels, der mit einer Lochtülle versehen ist, 12-14 ovale Nocken von ca. 3 x 5 cm Größe auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech spritzen.
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Mit Mandelblättchen bestreuen und Puderzucker bestäuben. 2 bis 3 Minuten antrocknen lassen.
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Die Baisers ca. 40-45  Minuten backen und dann auf dem Blech abkühlen lassen. Vorsichtig vom Papier lösen.
Karamell – Chantilly – Creme :
Obers zusammen mit dem Mascarino und der Vanille in einer Rührschüssel cremig steif aufschlagen (ca. 5 Minuten). Das Meersalz-Karamell unterrühren. Etwas Karamell aufheben und damit die Creme beträufeln.
Vor dem Servieren die Baiser zusammenbauen.  Dazu jeweils 2 Baiserschalen bereit legen und die Creme in einen mit einer Sterntülle versehenen Spritzbeutel geben.
Die Creme auf die Unterseite einer Schale spritzen(mit restlichen Karamell beträufeln) mit der anderen Schale bedecken (aber nicht fest andrücken).
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Vorsichtig servieren, da sie leicht umfallen und danach leider nicht mehr so schön aussehen. Ich habe dazu noch Himbeeren gereicht, da ich gerne etwas Fruchtiges dabei habe.
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Bon appétit, meine Lieben!
Lena ❤

Wer Lust auf dieses Buch bekommen hat:
William & Suzue Curley
Patisserie
Dorling Kindersley Verlag
ISBN: 978-3831026784

Nochmal ein großes  Danke schön an den Dorling Kindersley Verlag, der mir dieses Buch zur Verfügung gestellt hat.

Jede Sünde wert! Schoko Brownies mit Kirschen und Salzkaramell

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Lust auf einen köstlich, saftigen Sonntagskuchen? Wenn ihr diese Brownies zaubert, werdert ihr ganz viele Komplimente bekommen und viele süße Blicke sind euch auch garantiert. ❤

Na klingt das gut? Dann ab in die Backstube! Ihr braucht nicht viele Zutaten für diese Brownies (die meisten hat man euch immer daheim).  Also könnt ihr gleich loslegen und eure Liebsten heute noch damit überraschen.

Ein saftiger Schoko-Brownieteig, darauf kommt eine Schicht Salzkaramell (miiiiam!!!) und Kirschen.  Eine süße Sünde ohne Chance auf Vergebung!  Man die Brownies noch leicht warm mit einer Kugel Eis servieren oder einfach auf einem Kuchenteller verteilen und zum Kaffee reichen. Ach… so lecker diese Stückchen! Vor allem die Randstücke, da hier das Karamell schön klebrig ist.

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Probiert es aus und zaubert noch schnell Brownies für eure Liebsten!

Hier das Rezept:

Zutaten: ( für eine kleine Backform –  ca. 20 x 15 cm) 

Für den Salzkaramell:

  • 200 g brauner Rohrzucker
  • 200 g Obers
  • 1/2 TL Fleur de Sel

Für den Brownieteig:

  • 120 g Butter
  • 100 g brauner Rohrzucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 3 Eier
  • 120 g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 50 g Kakao
  • 300 g Kirschen (aus dem Glas)
  • 150 g Schokolade, gehackt

 Zubereitung:

Für den Salzkaramall den Zucker karamellisieren lassen (dauert ca. 5 Minuten – nicht zu heiß). Wenn der Karamell goldbraun ist, Schlagobers und das Salz einrühren. So jetzt den Karamell bei kleiner Hitze einige Minuten lang einkochen lassen , bis er schön cremig ist.  Etwas abkühlen lassen.

Für den Brownieteig die Butter zerlassen. Mit dem Zucker und den Eiern verrühren. Das Mehl mit dem Backpulver und dem Kakao mischen. Die Mehlmischung unter die Eiermassse rühren. Zuletzt die gehackte Schokolade und die Kirschen unterheben.

Die Hälfte des Teiges in eine mit Backpapier ausgelegte Form geben. Darauf den Salzkaramell verteilen. Den restlichen Teig als Kleckse darauf streichen.

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Die Brownies bei 180°C ca. 30 Minuten lang backen.

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Auskühlen lassen und in Stückchen schneiden.

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Reinbeißen und ab in den Schokohimmel!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

Mein Liebster hat Geburtstag! Schoko-Erdnuss-Brownies

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Backe, backe Browniiies! ❤

Meine Liebster feiert heute seinen Burzeltag, da hab ich gleich mal bezaubernde Brownies für ihn aus dem Ofen geholt. Am Abend gibt es eine kleine leckere Feier mit Freunden, da werde ich meine Schokoträumchen dann auftischen. Ich bin von der Kombination begeistert. Ich habe ja schon dutzende Brownies gebacken (einmal ganz klassisch, mit Frischkäse, Kürbis, Beeren, Kirschen, Salzkaramell… ) Es gibt sooo unendlich viele Möglichkeiten. Da mein Liebster gerne mal ein Snickers vernascht, dachte ich mir zaubere ich für ihn eine Brownie-Variante daraus. Schoko und Erdnüsse passen ja so und so perfekt zusammen und die Kombinaton erinnert wahrlich an ein Snickers. Köstlichst! Das Brownierezept ist eigentlich ganz klassisch auf die Idee mit der göttlichen Erdnusssauce hat mich die liebe Sarah vom Knusperstübchen gebracht. Ein Erdnuss-Traum!

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Zu den Brownies muss ich sonst glaub ich gar nicht mehr viel sagen, saftig, erdnussig und mega schokoladig. Ja, genau, so soll es sein! In den Teig kommen noch ein paar Erdnüsse und kleine Schokostückchen. Denkt daran, nicht zu lange backen, die Brownies müssen gerade so fest sein und in der Mitte noch schön klebrig. Dann kochen wir noch eine cremige Erdnusssauce und beträufeln unsere Brownies damit. Ach mein Liebster wird sich freuen (hoffe ich).

Na gut, Brownies sind nun mal eine wahre Kalorienbombe und man könnte den ganzen Tag dafür Sport machen. Aber hin und wieder gönnt man sich doch gerne ein „kleines“ Stückchen davon. An besonderen Tagen (besonders am Burzeltag) darf man sogar ein großes Stück vernaschen.

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Hier das Rezept: (für ein Blech ca. 20×30 cm – 20-25 Stück)

Für den Brownieteig:

  • 400 g Schokolade (eure Lieblingssorte – ich nehme gerne eine mit 60%)
  • 320 g Butter
  • 2 EL Kakao (ungesüßt)
  • 250 g Rohrzucker
  • 6 Eier
  • 200 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 150 g Erdnüsse (ungesalzen)
  • 100 g Schokostückchen
  • eine Prise Salz

Für die Erdnusssauce:

  • 2-3 EL Erdnussbutter
  • 2 EL Rohrzucker
  • 3 EL Ahornsirup
  • ca. 70-80 ml Obers

Zubereitung:

Für den Brownieteig die Schokolade grob hacken und mit der Butter in eine große Schüssel geben. Bei 50°C im Ofen schmelzen lassen (oder über Wasserbad). Kakao unter die geschmolzene Schokomischung rühren. Etwas abkühlen lassen.

Die Eier mit dem Zucker schaumig mixen. Die Schokomischung unter die Eiermasse rühren (mit dem Schneebesen).

Das Mehl mit Backpulver und Salz vermischen und unter den Teig heben (mit dem Gummispatel).

Zum Schluss noch die Erdnüsse und die Schokostücke zugeben.

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Den Brownieteig in eine mit Backpapier ausgelegte Form geben und verstreichen.

Die Brownies bei 180°C ca. 20-25 Minuten backen (die Brownies sollen außen schön knusprig und innen noch schön weich sein).

Auskühlen lassen und in Stücke schneiden.

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Für die Sauce alle Zutaten in einen kleinen Topf geben und ca. 5 Minuten leicht köcheln lassen.

Die Sauce über die Brownies träufeln und servieren.

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Tipp! Wenn Sauce übrig bleibt einfach in ein Marmeladeglas füllen und kühl lagern. Die Sauce passt perfekt zu Vanilleeis oder anderen Kuchen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

Zauberhaft und süß! Vanillekekse mit Salzkaramell-Füllung

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Hier bei mir duftet es so richtig nach Weihnachten!<3  Mit diesem köstlichen Keksrezept feiert ihr garantiert ein zuckersüßes Fest.

Ich habe heute ganz einfache Vanillekekse zum Ausstechen für euch. Simpel aber doch sooo gut, finde ich! Gefüllt werden diese dann noch mit einem Liebling von mir. Meinem Salzkaramell…. Mmmmm da könnt ich mich reinlegen (aber ich muss mich zurückhalten).

Diese Kekserl eignen sich auch besonders gut zum Backen mit Kindern. Keks ausstechen ist ja sowieso der Hit und mit Karamell verzieren macht sicherlich auch großen Spaß. Also ich habe es als kleines Mäderl geliebt gemeinsam mit Mama den Teig auszurollen und dann nach und nach meine Ausstechkekse aufs Blech zu legen. Diese Freude zum Kekse backen hat sich bis heute gehalten und ja ist sogar noch viiiel größer geworden.

So zwei Dosen sind schon voll mit süßen Leckereien… Mein Weihnachts-Backplan steht auch schon, jetzt muss nur noch Zeit gefunden werden, um in der Küche zu zaubern. Da ich ja unter der Woche voll ausgebucht bin, wird jedes Wochenende voll genutzt und der Ofen zum Glühen gebracht. Dann heißt es Backen, Backen, Backen, Glasieren, Verzieren…. und nebenher werden noch schön Weihnachtslieder gehört und (falsch) mitgesungen… Ach so gehört sich es!

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Lust auf meine Vanille-Karamell-Kekserl?

Hier das Rezept:

Zutaten: (für ca.  40 Kekse -zusammengeklebt)

  • 200 g Butter
  • 100 g Staubzucker
  • 1/2 Vanilleschote, Mark
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 300 g Mehl
  • 1/2 Bio-Zitrone, Abrieb

Für die Füllung:

  • 150 g Zucker
  • 40 g Butter
  • 200 g Obers (Sahne)
  • 1 TL Fleur de Sel

Zubereitung:

Für den Teig alle Zutaten miteinander verkneten.

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Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und ca. 1 Stunde kühl stellen.

Den Teig portionsweise auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 3 mm dick ausrollen. Sterne oder Herzen ausstechen. Ich habe Sterne in verschiedenen Größen und große Herzen mit kleiner Herzöffnung gemacht. Kekse auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Bei 160°C (Heißluft) ca. 10 Minuten leicht goldbraun backen.  Herausnehmen und abkühlen lassen.

Für die Karamellfüllung

Den Zucker in einer Pfanne karamellisieren lassen (bis er vollständig flüssig ist, es sollten keine Zuckerklümpchen mehr zu sehen sein). Dann die Butter einrühren und die Pfanne vom Herd nehmen. Rühren bis ein cremiger Karamell entsteht. Fleur de Sel untermischen.  Jetzt nach und nach den Obers zugießen und bei niedriger Hitze zu cremigen Karamell einkochen (dauert ca. 5-8 Minuten).  In eine Schüssel umfüllen und abkühlen lassen (der Karamell dickt beim Abkühlen ein).

Die ausgekühlte Karamellcreme in einen Spritzbeutel mit kleiner Öffnung füllen. (oder ich nehme auch einfach ein kleines Plastiksackerl)

Je einen Klecks auf die Hälfte der Kekse spritzen und mit den anderen Keksen belegen.

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Die Kekse noch mit etwas Staubzucker besieben und in einem luftdichten Behälter aufbewahren.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤