Tut Körper und Seele gut! Gemüsecurry mit Kokosmilch und Cashewnüssen

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Heute habe ich ein supergesundes Gericht für euch, das bei uns oft den Tellern landet. Es ist wirklich schnell und einfach gezaubert und schmeckt toll!

Ich finde ja guter Geschmack ist wichtiger als eine Wespentaille. Aber gut, wir haben ja jetzt schon Frühling…. Bei diesem Rezept schmeckt man wirklich nicht, dass an den Kalorien gespart wurde.

Karfiol, Karotten, Kohlrabi, Zucchini – kennt man. Ingwer, Kurkuma, Curry, Kokosmilch – schmeckt man. Cashewnüsse, Rettich-Kresse und Chia-Samen darüber will man. Unbedingt. ❤

Wichtig ist, dass ihr die Gewürze zuerst in Öl anröstet. Dann kommen die fein geschnittene Zwiebel und der Knoblauch dazu, außerdem etwas frischer Ingwer. Alles zusammen lasse ich etwa zwei Minuten schmoren. Dann gebe mein Gemüse (jetzt im Frühling nehme ich Karotten, Karfiol, Kohlrabi und Zucchini) dazu. Nun verrühre ich alles im Topf, damit das Gemüse gut von den Gewürzen parfümiert wird. Nur noch mit Gemüsebrühe und Kokosmilch aufgießen und leicht köcheln lassen, bis das Gemüse knackig gar ist. Gut abschmecken und fertig! Seht ihr, das geht doch ganz schnell!

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Viel Gemüse und Gewürze machen dieses Curry supergesund. Die Cremigkeit der Sauce bekommen wir durch die Kokosmilch (nehmt keine Light-Variante). Ach wir lieben dieses Gericht!

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Habt ihr auch Lust auf ein leckeres Curry bekommen?

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4 Portionen)

  • 1 rote Zwiebel
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 2-3 Karotten
  • 1/2 Karfiol
  • 1 Zucchini
  • 1/2 Kohlrabi
  • 2 TL Kurkuma
  • 1 TL Curry
  • Chiliflocken
  • Salz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 1 Zitrone, Saft
  • eine Handvoll Cashewnüsse
  • frische Rettichkresse
  • 3-4 TL Chiasamen
  • Öl zum Anbraten (z.B. Erdnussöl)

Zubereitung:

Zwiebel in Würfel schneiden. Knoblauch hacken. Etwas Öl in einem Wok erhitzen und die Gewürze darin anrösten. Zwiebel, Ingwer und Knoblauchwürfel  zugeben und glasig anschwitzen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Karotten in Scheiben schneiden. Karfiol in Röschen zerteilen und den Kohlrabi klein würfeln. Das Gemüse in den Wok geben und durchmischen. Mit Gemüsebrühe und Kokosmilch aufgießen und bei mittlerer Hitze ca. 15-20 Minuten leicht köcheln lassen. Von der Zucchini feine Streifen abschälen und in den letzten 2-3 Minuten zugeben. Mit Salz, Pfeffer, Chili und Zitronensaft abschmecken.

Zuletzt noch die Cashewnüsse und die Chia Samen untermengen.

Alles noch großzügig mit Rettichkresse bestreuen und servieren.

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Dazu serviere ich am liebsten noch leicht parfümierten Basmatireis. Dafür einfach Basmatireis wie gewohnt kochen, jedoch 4-5 Ingwerscheiben und eine angedrückte Knoblauchzehe dazugeben. Also einfach Basmatireis in einen Topf geben und Wasser dazugießen. Leicht salzen und aufkochen lassen. Dann Knoblauch und Ingwer dazu.  Alles einmal durchrühren und den Deckel drauflegen. Bei kleiner Hitze zugedeckt jetzt einfach ca. 10-13 Minuten ziehen lassen.

Den Deckel abnehmen und den den traumhaften Duft einatmen, der die ganze Küche verzaubert. Herrlich!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Indischer Gaumenschmaus! Hühnchen Tikka Masala mit herbstlichem Gemüse

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Heute entführe ich euch wieder einmal nach Indien. Kennt ihr Tikka Masala? Nein! Na dann wirds höchste Zeit, dass ihr dieses köstliche Gericht kennen lernt. Tikka Masala ist ein würziges Hühnchen auf indische Art. Hühnchen Tikka Masala ist ein traditionelles indisches Curry und wird mit Reis oder Naan verspeist. Genau genommen ist es eine anglo-indische Koproduktion und auf den europäischen Geschmack zugeschnitten.

Ein Curry. Aber keine Angst, es ist nicht so scharf, dass es einem die Tränen in die Augen treibt. Dieses Curry ist zwar etwas scharf durch die Tikka Masala Paste, gleichzeitig aber auch ganz mild durch die Kokosmilch. Wir fanden es unbeschreiblich lecker!

Ich habe in meine Masala noch ein bisschen Gemüse (Hokkaido und Karfiol) hineingeschmuggelt, damit es noch gesünder wird. Ihr könnt natürlich auch anderes Gemüse nehmen.

Uns hat es so gut geschmeckt, wir möchten das jetzt noch ganz oft auf unsere Teller haben.  Es ist auch absolut kindertauglich. Und man braucht keinen Feuerlöscher. Wem es dann doch etwas zu scharf wird, der mischt einfach noch ein bisschen Joghurt darunter. Und nehmt unbedingt Joghurt nach griechischer Art dafür, denn fettarmer Joghurt verbindet sich nicht so gut mit der Sauce und gibt vor allem nicht diese samtige Konsistenz. Probiert es unbedingt einmal aus!
Für alle Veggies: Ihr könnt das Fleisch auch weglassen und einfach ein Gemüse-Tikka Masala machen (mit Süßkartoffeln, Karotten, Kohlrabi usw.) .
Ich wünsche Euch eine wunderschöne Herbst- Woche!

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Na habt ihr Lust bekommen….

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für die Tikka Masala Paste:

  • 1 TL Kreuzkümmel, ganz
  • 1 TL Korianderkörner, ganz
  • 1 TL Cayennepfeffer
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL Paprikapulver
  • 2 TL Garam Masala (kaufe ich immer bei Sonnentor)
  • frischer Ingwer, ca. 5 cm, gerieben
  • 2 Knoblauchzehen, gerieben
  • 1 1/2 TL Salz
  • 3 TL Tomatenmark
  • 3 TL Rapsöl
  • 1 rote Chili, fein gehackt (oder 1 TL Chiliflocken gehen auch)
  • 1 TL Kokosflocken
  • ein paar Mandelstifte

Für das Hühnchen-Masala:

  • 2 Zwiebeln, gehackt
  • 4 Hühnerbrüste, in grobe Streifen geschnitten
  • 1 Dose geschälte Tomaten
  • 1 Dose Kokosmilch
  • etwas Wasser (ca. 200-250 ml )
  • 1/2 Hokkaido, in Stücke geschnitten
  • 1/2 Karfiol, in Röschen zerteilt
  • Öl zum Anbraten
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 1/2 Bund Petersilie, gehackt (oder Koriander)
  • 2-3 EL griechisches Joghurt
  • eine Handvoll Mandelstifte
  • Limettenspalten zum Servieren

Zubereitung:

Zuerst machen wir einmal unsere Tikka Masala Paste. Dafür den Kreuzkümmel und die Korianderkörner in einer Pfanne rösten und dann mörsern. Mit den anderen Zutaten in ein Gefäß geben und zu einer glatten Paste vermixen.

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Etwas Öl in einer großen Pfanne (ich nehme gerne einen großen Wok) erhitzen, die Zwiebeln und die gehackte Petersilie (oder Koriander wenn man mag) zugeben und ca. 10 Minuten leicht braten. Die Tikka Masala Paste mit den Hühnerstreifen zugeben und gut mitanrösten. Alles schon mal gut mit Salz und Pfeffer würzen.

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Die Tomaten, Kokosmilch, Wasser, Hokkaidostücke, Karfiolröschen zugeben und alles gut verrühren. Zugedeckt ca. 20-25 Minuten leicht köcheln lassen (das Gemüse soll noch etwas bissfest sein und das Fleisch noch schön saftig).

Nach Belieben noch mit Salz, Pfeffer und Chili abschmecken.

Das Tikka Masala mit je einen Klecks Joghurt, gehackte Petersilie und Mandelstiften bestreut servieren.

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Als Beilage gibt es bei uns dazu immer einen Basmatireis. Ganz klassisch ohne jeglichen Schnickschnack.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Schmeckt Groß und Klein! Karfiolgratin mit Haselnusskruste

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Heute habe ich wieder ein feines Gemüsegericht für euch. Eine Sauce Mornay, also eine Béchamelsauce mit Käse ist ja wirklich etwas Feines. Wir mischen die Sauce heute mit Karfiol und machen ein köstliches Gratin daraus. Glaubt mir, da werden sogar die Gemüsemuffel der Familie ihre Teller leer schlecken.  Also probiert es doch mal aus!

Den Karfiol könnt ihr auch durch Scheiben von Kürbis, Kartoffeln oder Zucchini ersetzen.  Ich backe meine Gratin sehr gerne in kleine Portionsauflaufförmchen, aber ihr könnt die Gemüsemischung natürlich auch in eine große Auflaufform füllen.

Ich habe hier einen Teil des Gratins mit Kürbisscheiben (1/2 Hokkaido) zubereitet, dann einfach nur die Hälfte des Karfiols nehmen, sonst ist alles gleich bei der Zubereitung.

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Hier das Rezept dazu:

Zutaten:

  • 1 großer Karfiol (ca. 1 kg, in Röschen geteilt)
  • 1 Handvoll Haselnusskerne, gehackt
  • 2 Scheiben Toastbrot, grob gehackt

für die Käsesauce:

  • 2 EL Butter
  • 2 EL Mehl
  • 500-600 ml Milch
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1/2 Zwiebel
  • 1 TL Dijonsenf
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • 200 g Bergkäse (oder auch Parmesan), gerieben
  • frischer Schnittlauch zum Bestreuen

Zubereitung:

Den Karfiol in leicht kochendem Wasser knackig garen (ca. 8 Minuten). Den gegarten Karfiol abgießen und gut abtrocknen.

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Für die Käsesauce die Butter in einem Topf zerlassen, das Mehl einrühren und zu einer glatten Mehlschwitze verrühren. Die Milch jetzt nach und nach zugießen. Lorbeer, die halbe Zwiebel zugeben und unter Rühren dicklich kochen lassen (ca. 10 Minuten). Dann die Zwiebel und Lorbeer wieder herausfischen und die Sauce mit Senf, Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Etwas abkühlen lassen.

Den Käse in die warme Sauce rühren (etwas Käse zum Bestreuen aufheben). Den Karfiol unter die Sauce mischen und in mit etwas Butter befettete Förmchen geben.  Mit dem restlichen Käse, den Haselnüssen und den Toastbrotkrümeln bestreuen.

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Die Gratins bei 180°C ca. 15 Minuten garen. Dann bei starker Oberhitze ein paar Minuten gratinieren, bis sich eine goldgelbe Kruste bildet.

Die Gratins mit frischem Schnittlauch bestreut servieren.

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Dazu serviere ich gerne einen frischen Salat – z.B. einen Endiviensalat mit Kartoffeln oder Chinakohlsalat.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤