Geliebter französischer Klassiker! Quiche Lorraine

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quiche1Heute habe ich einen geliebten fanzösischen Klassiker für euch! ❤

Ich habe Quiche Lorraine schon ganz, ganz oft zu Hause gazaubert und auch jedes Mal, wenn wir in Frankreich sind, haben wir uns ein köstliches Stück davon gegönnt.

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Die Quiche Lorraine kommt, wie der Name uns ja schon sagt, aus dem französischen Lothringen und wird in ihrer klassischen Urform eigentlich nur mit Speck, Obers und Eiern in der Füllung hergestellt. Wie bei vielen Küchenklassikern hat jeder Ort/Familie ihre eigenen Rezepte. Ich habe das Originalrezept auch etwas umgemodelt und etwas figurfreundlicher gestaltet. Anstatt Obers nehme ich immer Sauerrahm, der die ganze Geschichte etwas leichter macht.

Als Beilage wird ganz klassisch ein Salat (ich habe heute frischen Spinat aus dem Garten geholt) mit einer leckeren Vinaigrette serviert.

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Eine Quiche Lorraine ist ganz einfach zu machen und ein tolles Gericht für die ganze Familie. Bei uns ist die Quiche immer wieder herzlich willkommen und wir freuen uns wahnsinnig sie auf unsere Teller begrüßen zu können!

Also los ans Quiche zaubern!

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Hier das Rezept:

Zutaten:

Für den Teig:

  • 150 g Mehl (nach Belieben Dinkelmehl)
  • 2 EL Sauerrahm
  • 80 g Butter
  • 1 Eidotter
  • 1 EL kaltes Wasser
  • Salz

Für die Füllung:

  • 150 g Speck (Schinkenspeck), gewürfelt
  • 400 g Sauerrahm
  • 5 Eier
  • 140 g Emmentaler, gerieben
  • 1 Lauchstange, in feine Ringe geschnitten
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle, etwas Muskatnuss
  • frischer Blattsalat zum Servieren
  • Vinaigrette: 1 TL Dijon-Senf, 1-2 EL guten Rotweinessig, 3 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer, Zucker

Zubereitung:

  1. Für den Teig  alle Zutaten gut miteinander verkneten, bis ein glatter Teig entsteht (ich mache das immer mit der Küchenmaschine).
  2. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und die Tarteform damit auslegen.quiche19
  3. Den Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen und in der Form für eine halbe Stunde kühl stellen (durch das Kühlen entspannt sich der Mürbteig und zieht sich beim Backen nicht mehr so stark zusammen).
  4. Für die Füllung den Speck in einer Pfanne knusprig braten (ohne Fett).
  5. Sauerrahm mit den Eiern, Käse, Lauch und dem Speck verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat gut abschmecken.
  6. Die Füllung auf dem Teig verteilen. quiche20
  7. Bei 170°C ca. 45 Minuten lang goldbraun backen.
  8. Die Quiche in Stücke schneiden und mit dem Salat auf Tellern anrichten.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Da freut sich die ganze Familie! Polentapizza

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Diese Polentapizza ist ein perfektes Familienessen. ❤

Ein großes Blech voll mit lauter guten Sachen und dann schaut das alles auch noch so schön bunt aus. Da bekommt doch jeder sofort Lust, sich ein großes Stückchen zu schnappen.

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Anstatt des normalen Pizzateiges zaubern wir heute einen leckeren Polentabrei, den wir dann als Boden auf ein Blech verteilen. Darauf geben wir dann eine selbstgemachte Tomatensauce und belegt wird alles mit buntem Gemüse (der Saison, oder was ihr gerade daheim habt). Zuletzt noch gut mit Käse bestreuen und schon gehts ab in den Ofen.  Eine kleine Weile gedulden und die Liebsten können schon zu Tisch gerufen werden. Die Pizza wird im Nu aufgegessen sein und wartet schon darauf, das nächste Mal gebacken zu werden (glaubt mir, das wird nicht lange auf sich warten lassen).

Schnell, einfach gemacht und so köstlich! Solche Rezepte sind doch einfach goldwert und müssen gut im Köpchen gespeichert werden.  Ich backe diese Polentapizza auch für meinen Liebsten und mich. Nach einem anstrengendem Tag macht der Anblick dieser bunten Pizza einfach nur glücklich und zufrieden.

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Beim Pizzabelag könnt ihr eurer Fantasie und eurem Appetit freiem Lauf lassen. Im Herbst kommen bei mir dann feine Kürbisscheiben auf diese Pizza. Nach Belieben könnt ihr nach dem Backen auch noch etwas frischen Rucola auf der Pizza verteilen.

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Hier das Rezept: (Inspiration aus dem Buch „Gaumenkino“)

Zutaten (für 4-6 Portionen):

Für den Polentaboden:

  • 2 Tassen Gemüsebrühe (ca. 500 ml)
  • 1 Tasse Polenta (ca. 250 g)
  • 50 g Butter
  • eine Handvoll Parmesan, frisch gerieben
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 3 Thymianzweige

Für die Tomatensauce:

  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 kleine Zwiebel, fein gehackt
  • 1 Tomate, gewürfelt
  • 250 ml Tomatenpüree
  • eine Prise Zucker
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • frischer Basilikum
  • Olivenöl

Für den Belag:

  • 1/2 Zucchini, in Scheiben geschnitten
  • Je 1/2 roter und gelber Paprika, in Streifen geschnitten
  • 1/2 Bund grüner Spargel, in kleine Stücke geschnitten
  • 1 rote Zwiebel, in feine Ringe geschnitten
  • 150 g Käse zum Überbacken (z.B. Bergkäse)
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • etwas Olivenöl

Zubereitung:

  1. Gemüsebrühe zum Kochen bringen. Polenta und Butter einrühren, aufkochen und quellen lassen (ca. 10 Minuten). Parmesan und Thymian untermengen. Würzen.
  2. Polenta auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und gleichmäßig verstreichen.
  3. Für die Tomatensauce Knoblauch und Zwiebel in Olivenöl anschwitzen. Tomatenwürfel zugben und kurz mit anschwitzen. Mit Tomatenpüree aufgießen und leicht köcheln lassen. Mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken. Zuletzt mit Basilikum verfeinern.
  4. Die Tomatensauce auf dem Polentaboden verstreichen. polenta1
  5. Das Gemüse darauf verteilen, würzen und zuletzt mit Käse bestreuen.polenta2
  6. Bei 180°C ca. 25-30 Minuten backen.
  7. Vor dem Servieren nach Belieben noch mit etwas Olivenöl beträufeln.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Eine runde Sache! Kohlsprossen-Tarte mit Zwiebel-Confit

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Heute gibt es wieder einmal eine Tarte. Diesmal nicht süß sondern salzig. Muss ja auch mal sein. Da es auf dem Markt noch so schöne Kohlsprossen gibt, mussten die einfach in mein Körbchen. Daheim angekommen, wollten sie dann gleich in etwas Gutes verwandelt werden.

Herausgekommen ist eine knusprige Tarte mit einem köstlichen Eierguss und dazu gab’s noch ein aromatisches Zwiebel-Confit (mit Wein eingekochte rote Zwiebeln).

Die kleinen runden Kohlsprossen sind ja nicht jedermanns Liebling, aber wenn man die gesunden Kügelchen gerne mag (so wie ich) dann ist diese Tarte wirklich ein Genuss.

Wenn’s mal schnell gehen soll, kann man auch einen fertigen Filoteig nehmen. Schmeckt auch wirklich köstlich und dann ist das Gericht im Nu gezaubert. Einfach Teig in die Form, Eierguss reingießen und mit den Kohlsprossen belegen. Während die Tarte im Ofen goldbraun bäckt, köchelt das Confit langsam am Herd dahin.

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Kohlsprossen-Liebe? Dann ran an den Herd!

Hier das Rezept:

Zutaten:  (für eine große Tarte)

Für den Teig:

  • 300 g Mehl (ich nehme gerne helles Dinkelmehl)
  • 1 TL Salz
  • 50  g Parmesan­­, gerieben
  • 150 g Butter, in Stückchen
  • 1 Ei
  • Evtl. 1 EL Milch

Für die Füllung:

  • 500 g Kohlsprossen
  • 3 Eier
  • 200 g Crème fraîche (oder Sauerrahm)
  • 50 g Käse, gerieben
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • ½ Bund Jungzwiebel
  • ½ Handvoll Mandeln, geschält
  • eine Handvoll Parmesan, frisch gerieben

Für das Zwiebel-Confit:

  • 400 g rote Zwiebeln
  • 1 EL brauner Rohrzucker
  • 150 ml Rotwein
  • 1 EL Balsamico
  • 70 g Datteln
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Frischer Thymian

Zubereitung:

Zuerst machen wir den Teig. Dafür einfach alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten und in Frischhaltefolie gewickelt kurz kühl stellen.

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Die Kohlsprossen gut putzen (evtl. die äußeren Blätter wegschneiden) und in kochendem Salzwasser blanchieren (ca. 3-4 Minuten). Herausnehmen und in kaltem Wasser abschrecken. Abtropfen lassen.  Den Jungzwiebel in Ringe schneiden.

Für den Guss die Eier mit Crème fraîche, Käse, Salz und Pfeffer verrühren.

Den Teig ausrollen und die Tarteform damit auslegen.

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Den Guss in die Form geben und darauf die Kohlsprossen, Jungzwiebel und Mandeln verteilen. Mit etwas Parmesan bestreuen.

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Die Tarte bei 180°C ca. 25 Minuten goldbraun backen.

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Für das Zwiebelconfit die Zwiebeln in Scheiben schneiden und in etwas Öl anbraten (für ca. 10 Minuten).  Zucker zugeben und leicht karamellisieren lassen.  Mit 100 ml Rotwein ablöschen und einkochen lassen. Die Datteln klein hacken und zugeben. Restlichen Wein und Balsamico dazugeben und wieder etwas einkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Thymian abschmecken.

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Die Tarte in Stücke schneiden und mit dem Confit servieren.

Ich serviere dazu noch gerne einen Salat.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

 

 

 

Heiss geliebter Klassiker! Französische Zwiebelsuppe

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Wer kennt sie nicht, die gratinierte französische Zwiebelsuppe. Ich liebe Soupe à l’oignon! ❤ Einfach und genial – mon Amour!

Immer wenn ich mal in Frankreich essen gehe, kommt diese Suppe bei mir auf den Tisch. Kein Frankreichurlaub ohne diese Suppe! Kräftig im Geschmack und schön knusprig mit Käääse überbacken. So muss sie sein.

Meine Zwiebelsuppe kann aber auf alle Fälle mit der aus Frankreich mithalten. Vielleicht ist sie sogar ein bisschen besser… 🙂 Un petit peu!

Herzhaft, leicht süß, mit toller Thymiannote und gekrönt wird das Ganze mit knusprigen Baguette und würzigem, überbackenem Käse.  Ich würde darin baden (und dann Schluck für Schluck das Badewasser schlürfen).

Meine Soupe à l’oignon ist ganz einfach in der Zubereitung. Zwiebel andünsten, schön lange braun schmoren lassen (das ist super wichtig für den Geschmack und die dunkle Farbe), mit Wein und Brühe aufgießen, würzen.  Das wars auch schon…. ab in die Schüsseln. Baguette drauf, Käse drüber – in den Ofen schieben und schön knusprig überbacken.

Et voilà unsere Köstlichkeit zum Löffeln ist fertig. Miiiam… ich habe schon wieder Hunger auf Zwiiiiebelsuppe.

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Habt ihr auch Lust auf ein Stück Frankreich bekommen?

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4 Portionen)

  • 4 gelbe Zwiebeln
  • 4 rote Zwiebeln
  • 1 Bund Jungzwiebel
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Zucker
  • 200-300  ml Weißwein
  • 700-800 ml Gemüsebrühe
  • 1 Baguette, in Scheiben geschnitten
  • 200 g Emmentaler Käse, gerieben
  • Salz, Pfeffer, Thymian

Zubereitung:

Zwiebeln in feine Streifen schneiden.

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Butter in einem großen Topf zerlassen, Zwiebeln und Knoblauch zugeben und darin andünsten. Zwiebeln mit dem Zucker bestreuen und den Zucker karamellisieren lassen (ca. 5 Minuten). Dann die Hitze reduzieren, die Zwiebeln schon mal etwas salzen und ca. 20 Minuten langsam goldbraun schmoren (hin und wieder rühren).

Wenn die Zwiebeln schön braun geschmort sind, dann den Weißwein zugießen. Kurz einkochen lassen, die Brühe angießen und weitere 5 Minuten leicht köcheln lassen. Die Suppe gut mit Salz, Pfeffer und Thymian abschmecken.

Die Suppe in vier ofenfeste tiefe Schüsseln verteilen.

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Die Baguettescheiben leicht überlappend darauf legen und gleichmäßig mit dem Käse bestreuen.

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Die Schüsseln in den Ofen schieben, bei Oberhitze (200°C). Die Zwiebelsuppe ca. 10 Minuten goldbraun und knusprig überbacken.

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Miiam, très délicieuse.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Vive la France! Mein Coq au vin mit Kartoffel-Pastinaken-Gratin

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Bonjour, mes chéries! Wie ihr ja schon wisst liebe ich die französische Küche und ganz besonders ein gutes Coq au vin.  Kennt ihr Coq au vin?  Hühnchen in Rotweinsauce ist ein klassisches Rezept der französischen Landhausküche aus dem Burgund und einfach sooo lecker! Für meine Familie und mich ist es eigentlich schon ein Festessen, da es nicht einfach mal so auf den Tisch kommt und schon etwas Aufwand und Hingabe erfordert.

Langsam in Rotwein geschmort entwickelt das Hühnchen einen herrlich intensiven Geschmack und in diese Sauce könnte ich mich reinlegen. Sooo gut!  Vive la France! ❤

Was braucht ihr dafür? Zunächst einmal etwas Zeit, gute Zutaten und natürlich ganz viel Liebe bei der Zubereitung. Bei einem Coq au vin muss ja ein Teil der Zubereitung schon am Vorabend erfolgen, da das Geflügel mind. 12 Stunden in der Marinade eingelegt werden muss. Also eine gute Vorbereitung ist gefragt, aber wie ich immer so gerne sage… es lohnt sich!

Als Beilage habe ich diesmal ein herrlich, herbstliches Kartoffel-Pastinaken-Gratin serviert. Die Kombination war wirklich sehr köstlich! Gerne mache ich aber auch Polentaschnitten, kleine Baguetteknödel oder einfach Nudeln dazu. Was ihr am liebsten mögt!

Es ist ein wunderbares Schmorgericht, bei dem die ganze Küche dann herrlich duftet. Ein tolles Gericht für besondere Tage (wir essen es auch sehr gerne um die Weihnachtszeit herum).  Das Huhn darf langsam schmurgeln und wird wirklich herrlich zart.

Achja noch was wichtiges: Da “der Coq au vin” lange köchelt, verdunstet der Alkohol. Also keine Sorge für Kinder,  schwangere und die stillende Mamis, ihr könnt auch ruhig zugreifen.

Ich habe dieses Gericht schön öfters gekocht und herumprobiert, bis ich endlich ganz zufrieden war. So ich präsentiere euch heute mein Coq au vin, wie wir es lieben. Viel Vergnügen damit!

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Hier mein Coq au vin Rezept: (für 4 Personen)

Zutaten:

  • 2-3 Hühnerbrüste mit Haut
  • 2-3 Hühnerkeulen mit Haut (gute Qualität ist wichtig und ihr könnt auch ein ganzes Hühnchen selbst zerteilen)
  • ca. 1 l Rotwein (muss nicht unbedingt ein teures Tröpfchen sein – aber schön rot und kräftig)
  • 2 Lorbeerblätter
  • ein paar Pfefferkörner , Wachholderbeeren und Nelken
  • 2 Rosmarin und Thymianzweige
  • 2 rote Zwiebeln, geviertelt
  • 3-4 Karotten, in Scheiben geschnitten
  • 1/4 Sellerieknolle, in Würfel geschnitten
  • Öl zum Anbraten
  • Salz und Pfeffer
  • ca. 2 TL Maizena, zum Binden

für das Portwein-Gemüse:

  • 10 Schalotten
  • 250 g braune Champignons
  • 2 EL Zucker
  • 200-250 ml Portwein
  • 1 kleine Zimtstange
  • 1 Thymianzweig
  • Salz und Pfeffer
  • etwas kalte Butter

Für das Gratin:

  • 3-4 große Kartoffeln
  • 2 Pastinaken
  • 150 ml Milch
  • 100 ml Obers
  • 2 Knoblauchzehen, in Scheiben geschnitten
  • 1 Rosmarinzweig, gehackt
  • 2 Handvoll geriebenen Bergkäse
  • ein paar Butterflöckchen
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Einen Tag vorher:

600 ml vom Rotwein mit den Lorbeerblättern, Pfefferkörner, Wacholderbeeren, Rosmarin/Thymianzweige und den geviertelten Zwiebeln in einen Behälter geben (am besten mit Deckel). Das Fleisch darin einlegen und ca. 12 Stunden (oder auch etwas länger) marinieren lassen.

Am Tag der Zubereitung:

Das Fleisch aus der Marinade nehmen, gut trocken tupfen und kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.

In einem gr0ßem Schmortopf (oder einer großen hohen Pfanne) Öl erhitzen. Die Hühnerteile mit der Hautseite hineingeben und kräftig darin anbraten (ca. 10 Minuten). So die Hautseite sollte jetzt gut gebräunt sein.  Das Fleisch umdrehen und das Gemüse (Karotten, Sellerie) zugeben. Alles nochmal gut anrösten lassen (ca. 5 Minuten)

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Die Marinade durch ein Sieb in einen Topf gießen und aufkochen lassen. Den Schaum der aufsteigt gut abschöpfen.  Dann das Fleisch mit dem aufgekochten Rotwein und dem restlichen Rotwein aus der Flasche begießen (wenn euch das zu viel Rotwein ist, könnt ihr einen Teil durch Brühe ersetzen, aber ich mache es gerne nur mit Rotwein). Die Zwiebeln und die Gewürze aus der Marinade noch mit in den Topf geben.

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Jetzt alles ca. 1 Stunde lang bei kleiner Hitze schmoren lassen.

Für das Gratin:

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Die Kartoffeln schälen und in feine Scheiben schneiden (ich mache das gerne mit der Brotschneidemaschine). Die Pastinaken schälen und ebenfalls in feine Scheiben schneiden. Die Milch mit dem Obers, Knoblauch, Rosmarin aufkochen und mit Salz und Pfeffer würzen. Ein kleine Auflaufform mit Butter befetten. Die Kartoffel und Pastinakenscheiben abwechselnd bis zum Rand in die Form schichten (dazwischen immer wieder mit etwas Salz und Pfeffer würzen). Zum Schluss die Milch-Obersmischung darübergießen.

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Mit dem geriebenen Käse bestreuen und ein paar Butterflöckchen darauf verteilen. Das Gratin bei 190°C ca. 1 Stunde lang backen.

Für das Portwein-Gemüse:

Den Zucker in einer kleinen Pfanne karamellisieren lassen. Die Schalotten und die Champignons (ganz lassen) zugeben und im Karamell schön glasieren (ca. 5 Minuten).

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Mit dem Portwein ablöschen, Zimtstange und Thymian zugeben. Jetzt alles schön einreduzieren lassen (ca. 20 Minuten). Mit Salz und Pfeffer würzen und ganz zum Schluss mit etwas kalter Butter binden.

Jetzt machen wir unser Coq au vin fertig!

Das Fleisch aus dem Rotwein heben und auf eine Teller legen. Die Sauce mit einem Stabmixer grob pürieren (ein paar Karotten und Selleriestücke vorher herausnehmen) und dann durch ein Sieb geben (das solltet ihr wirklich machen, um eine feine Sauce zu bekommen). Die Sauce wieder zurück in den Topf geben und aufkochen lassen (nach Belieben kann man noch etwas Rotwein zugeben). Die Sauce mit Salz und Pfeffer gut abschmecken und die Karotten und Selleriestücke wieder zugeben.  Maizena mit 2 EL Rotwein glatt rühren und die Sauce damit binden. Die Sauce noch einmal kurz köcheln lassen und dann das Fleisch wieder in der Sauce erwärmen.

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Et voilà, fertig ist unser Coq au vin!  So jetzt geht’s ans Anrichten.

Das Gratin mit einem Metallring (oder Glas) in runde Portionen ausstechen und auf den Tellern verteilen. Das Fleisch daraufgeben und großzügig mit der Sauce begießen. Zum Schluss die glasierten Portwein-Schalotten-Champignons darüber geben.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fabelhafte Bistro-Küche! Croque Madame Törtchen mit selbstgemachten Pommes

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Trés chic, n’est-ce pas? Und es schmeckt auch wirklich wunderbar. ❤

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So heute habe ich eine ganz feine und etwas andere Version des heißgeliebten Käsetoasts für euch.

In Frankreich nennt man einen Toast mit Spiegelei darauf einen Croque Madame! Sicher schon einmal gehört, oder?

Die Idee habe ich mir von der bezauberdnen Rachel Khoo, aus ihrem Kochbuch ‚Paris in meiner Küche‘ geholt.. Es handelt sich bei der Version um keinen Croque Madame im klassischen Sinne, es ist mehr eine schicke und moderne Interpretation des französischen Klassikers.

Für meine Version des Croque Madames backe ich das Brot in Muffinmulden, die mit einem ganzen Ei und einer feinen Käsesauce gefüllt werden.

Eine Köstlichkeit für zwischendurch!  Ich habe die Törtchen als Mittagessen mit einem grünen Salat und selbstgemachten knusprigen Pommes serviert.

Da könnte man fast glauben, man wäre in einem französischen Bistro.

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Hier das Rezept dafür: (für 6 Stück)

Zutaten:

  • 6 große Scheiben Toastbrot (oder einfach Weißbrot)
  • etwas zerlassene Butter
  • 70 g Käse (Bergkäse, reifer Gouda…), in Würfel geschnitten
  • 70 g Schinken (nach Belieben), ich habe ihn weggelassen
  • 6 kleine Eier

für die Sauce Mornay (feine Käsesauce): 

  • 1 EL Butter
  • 1 EL Mehl
  • 200-250 ml Milch
  • 1 TL Dijon-Senf
  • etwas geriebene Muskatnuss
  • 70  Bergkäse (oder Parmesan, Gouda, Emmentaler…), gerieben
  • 1 EL gehackte Kräuter (Petersilie, Schnittlauch, Kresse)
  • Salz, frisch gemahlener Pfeffer

Zubereitung:

Für die Sauce die Butter schmelzen. Das Mehl zugeben und 1-2 Minuten unter Rühren erhitzen. Die Milch nach und nach unterrühren. Den Senf und die Muskatnuss einrühren. Bei kleiner Hitzen 5 Minuten lang köcheln lassen (immer wieder rühren). Ist die Sauce zu dick noch etwas Milch zugeben. Den geriebenen Käse unterrühren. Mit Salz, Pfeffer und den Kräutern abschmecken.

6 Mulden eines Muffinbleches gut mit Butter ausstreichen (auch die äußeren Ränder mit befetten).

Die Toastbrotscheiben mit einem Nudelwalker etwas flach rollen und je eine Scheibe vorsichtig in die Mulden der Form drücken (kann etwas brechen, aber macht nichts). Noch einmal mit etwas Butter bestreichen. 3/4 der  Käsewürfel (und evtl. den Schinken) in den Körbchen verteilen.

Jeweils ein Ei daraufgeben (einfach aufschlagen und dann hineingleiten lassen).

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Jedes Ei mit zwei Esslöffel der Käsesauce bedecken und noch mit etwas Käse bestreuen und mit frisch gemahlenen Pfeffer bestreuen.

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Die Törtchen bei 180° C ca. 15-20 Minuten lang backen – das hängt davon ab, wie weich ihr eure Eier haben möchtet. Zum Schluss evtl. noch kurz unterm Grill. Die Törtchen mit einem Messer vom Rand lösen und mit einem Esslöffel vorsichtig aus den Mulden heben.

Für die selbstgemachten Pommes habe ich einfach 5-6 große Kartoffeln geschält und in dünne Stifte geschnitten. Diese auf einem Blech verteilen und mit 3-4 EL Olivenöl vermischen. Gut mit Salz würzen (nach Belieben noch etwas Rosmarin zugeben).

Bei 190°C ca. 30-40 Minuten knusprig backen. Tipp: Ich mische die Kartoffelstifte sehr gerne zur Hälfte mit Kürbisspalten. Das ist noch leckerer, finde ich.

Die Törtchen mit den Pommes und einem frischen grünen Salat servieren!

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Bon appétit!

Lena ❤

À table! Schweinefilet im Prosciuttomantel mit Gorgonzolarisotto und provençalischen Tomaten

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Zu Tisch meine Lieben! Es ist angerichtet!

Heute trifft ein zartes Schweinefilet auf ein würzig, cremiges Risotto und herrlich aromatischen Tomaten.

Diese provençalischen Tomaten werden in gesundem Olivenöl gegart und mit reichlich Knoblauch und Kräutern gewürzt. Ich liebe diese köstliche Gemüsebeilage wirklich sehr!  Man kann sie auch einfach solo als leichtes Abendessen oder mal als leckere Vorspeise servieren.

C’est toujours trés délicieuse!

Hier das Rezept dazu: (für 4 Personen)

Zutaten:

  • 500 g Schweinefilet
  • 2 EL süßer Senf
  • 8-10 Scheiben Prosciutto
  • 200 g Risottoreis
  • 1 Frühlingszwiebel, gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 100 ml Weißwein
  • ca. 500-700 ml Gemüsebrühe, heiß
  • 50-80 g Gorgonzola
  • 1 Handvoll Parmesan, frisch gerieben
  • 1 EL Butter
  • Abrieb 1/2 Bio-Zitrone
  • Salz, Pfeffer, frischer Thymian

für die provençalischen Tomaten:

  • 8-10 Tomaten
  • 5 EL Olivenöl
  • 4 EL Semmelbrösel
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • je 2 frische Thymian und Rosmarinzweige
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Für die Gemüsebeilage, die Tomaten längs halbieren und jeweils ein paar Kerne und Fruchtfleisch herauskratzen, die Schnittflächen salzen und pfeffern.

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3 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, die Tomaten mit der Schnittfläche nach unten hineinlegen. Bei kleiner Hitze ca. 20 Min. schmoren lassen (Es soll möglichst viel Saft austreten und verdampfen).

Semmelbröseln, Knoblauch, Thymian und Rosmarin mischen, salzen und pfeffern.

Eine Auflaufform mit  etwas Olivenöl auspinseln. Die Tomaten vorsichtig aus der Pfanne heben und mit der Schnittfläche nach oben in die Form setzen. Den Bratensatz und das restliche Olivenöl ( 2-3 EL) mit den Semmelbröseln mischen. Die Bröselmasse in den Tomaten verteilen.

Tomaten im Ofen bei 170°C ca. 20-25 Min. garen.

Das Schweinefilet außen gut mit dem Senf einreiben und mit Salz und Pfeffer würzen. Das Fleisch gut mit dem Prosciutto umwickeln und in Öl ca. 5 Minuten scharf anbraten (bis alle Seiten schön gebräunt und knusprig sind).

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Dann das Fleisch im Ofen bei 170°C ca. 15 Minuten fertig garen lassen.

Für das Risotto den Zwiebel und Knoblauch in etwas Olivenöl glasig dünsten. Den Risottoreis zugeben und kurz mitanbraten. Mit dem Weißwein ablöschen und einkochen lassen. Jetzt immer nach und nach ein bisschen von der heißen Gemüsebrühe zugießen, solange bis der Reis gar ist.  Zwischendurch immer wieder umrühren! Zum Schluss den Gorgonzola, Parmesan und Butter unterrühren. Mit Salz, Pfeffer, Zitronenabrieb und Thymian abschmecken.

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Bon appétit!

Lena

 

 

 

 

 

 

Ein wahrer Augenschmaus: Pasta – Bonbons mit dreierlei Käse

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Diese verspielten Pasta – Bonbons sehen doch wirklich sehr schön und niedlich aus, oder?

Pasta selbst zu machen, ist einfacher als viele glauben. Alles was man dazu braucht, sind Mehl und Eier.  Ich habe heute  aus dem Pastateig süße Bonbons mit einer leckeren Ricotta-Gorgonzola Füllung gezaubert! Einfach nur köstlich!

Hier ein ganz einfaches, aber großartiges Rezept für einen Nudelteig.

Zutaten: (für 4 Personen)

  • 350 g Hartweizenmehl (fall man keines bekommt, tut es auch normales Weizenmehl)
  • 4 Eier
  • 1 TL Salz

für die Füllung:

  • 250 g Ricotta
  • 100 g Gorgonzola, zerbröckelt
  • 50 g frischer Parmesan, gerieben
  • 1 Handvoll Basilikum, zerzupft
  • Abrieb 1/2 Bio-Zitrone
  • Pfeffer aus der Mühle, Salz

für die Sauce:

  • 2 Knoblauchzehen, in Scheiben geschnitten
  • 100 ml Weißwein
  • 100 ml Obers
  • Abrieb und Saft 1/2 Bio-Zitrone
  • 4 getrocknete Tomaten, klein geschnitten
  • etwas geriebenen Parmesan
  • etwas Basilikum
  • ein kleines Stückchen Butter
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Für den Nudelteig das Mehl auf eine Arbeitsfläche geben, in die Mitte eine Mulde drücken und die Eier hineingeben.

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Den Teig mit den Händen kneten, bis er glatt und elastisch ist  (ca. 10 Minuten). Den Teig in Frischhaltefolie wickeln, etwas flach drücken und für ca. 30 Minuten kühl stellen.

Für die Füllung einfach alle Zutaten gut miteinander verrühren und abschmecken.

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Den Teig mit den Händen flach drücken und mit den Nudelholz dünn ausrollen (das dauert immer etwas länger, bis der Teig schön dünn ist – also bitte etwas geduldig sein und immer schön weiter ausrollen).

Wenn der Teig schön ausgerollt ist, in Rechtecke (ca. 10x15cm) schneiden. 1 TL Füllung in die Mitte jedes Rechtecks geben, den Teig rundum mit Wasser bestreichen und von der Längsseite her aufrollen. Die Enden so zusammendrücken und verzwirbeln, dass Bonbons entstehen.

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Die Bonbons in gut gesalzenem und leicht kochendem Wasser ca. 3-5 Minuten lang al dente garen.

Für die Sauce den Knoblauch in etwas Butter leicht anbraten, mit Weißwein ablöschen und etwas einreduzieren lassen. Mit Obers aufgießen, Zitronenabrieb, getr. Tomaten, Parmesan und Basilikum zugeben. Nur ganz kurz köcheln lassen und mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Die fertig gegarten Pasta-Bonbons darin wenden und servieren.

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Ich habe dazu noch gebratenen grünen Spargel mit Tomaten serviert. Dafür einfach klein geschnittenen grünen Spargel mit etwas Knoblauch in Olivenöl anbraten. Etwas Zucker und Salz zugeben und ca. 5-10 Minuten auf kleiner Stufe braten, bis der Spargel gar ist. Ein paar Cocktailtomaten zugeben und nochmals abschmecken.

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Varianten: Falls man keinen Gorgonzola mag, kann man stattdessen auch etwas geräucherten Schinken  oder einfach frische Kräuter mit in die Füllung geben.

Bon appétit!

Lena