Ein Kuchenträumchen! Ricotta-Cheesecake mit pochiertem Rhabarber

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Hab ich euch schon erzählt, dass ich Cheesecake liebe.. abgöttisch!

Ja ich glaub, dass wissen mittlerweile die meisten von euch schon, aber ich kann es einfach nie oft genug erwähnen.

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Mein Liebster sieht das wieder einmal ganz anders, aber man muss ja nicht überall einer Meinung sein. Ich bin jedenfalls überzeugt und finde, dass ein guter Cheesecake zu den besten Kuchen überhaupt gehört.

Heute stelle ich euch einen meiner absoluten Lieblinge vor. Ein leichter Ricotta-Cheesecake mit feiner Zitronennote und herrlichem Keksboden. Getoppt wird diese Leckerei mit pochiertem Rhabarber und einer leichten Rahmcreme. Ein wahrer Gaumenschmaus sag ich euch!

Der Ricotta macht diesen Kuchen ein Stückchen leichter. Und der zart rosarote Rhabarber, der mit Vanille, Zimt, Sternanis und Zitrone aromatisiert wird, ist ein kleiner Vorgeschmack auf den Sommer und all die köstlichen Früchtchen, die er mit sich bringen wird…. ich freu mich ja schon so!

Zaubert diesen Cheesecake nach und holt euch auch ein Stückchen der sonnigen Jahreszeit auf die Teller. Um die Frische zu erhalten, muss der Cheesecake schön gekühlt sein, damit dieser herrlich leichte Cheesecake seinen vollen Geschmack entfalten kann.

Jetzt im Frühling zaubere ich den Cheesecake am liebsten mit Rhabarber als Belag. Frische Erdbeeren machen sich aber natürlich auch hervorragend auf diesem Kuchenträumchen.

Im Sommer müssen es dann unbedingt Heidelbeeren oder Kirschen sein. Da führt kein Weg herum. Die Früchte werden dann einfach mit etwas Gelierzucker leicht eingekocht und krönen unseren Cheesecake.

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Und jetzt alle….Cheeeeese!

Hier das Rezept:

Zutaten (für eine Form ca. 26 cm)

Für den Boden:

  • 150 g Butterkekse
  • 3 EL gemahlene Mandeln
  • 1 EL Zucker
  • 60 g Butter, zerlassen

Für die Cheesecakemasse:

  • 300 g Frischkäse
  • 500 g Ricotta
  • 1 Bio-Zitrone, Abrieb
  • Mark 1 Vanilleschote
  • 250 g Zucker
  • 4 Eier
  • 1 1/2 EL Maizena mit 1 EL Wasser verrührt

Für das Topping:

  • 1 Bund Rhabarber
  • 300 g Zucker
  • 300 ml Wasser
  • 1 Zimtstange
  • 1 Sternanis
  • ein paar Scheiben frischen Ingwer
  • Mark 1 Vanilleschote
  • 1 EL Zitronensaft

Creme:

  • 3 EL Sauerrahm
  • 1 EL griechisches Joghurt
  • 1 EL Vanillezucker
  • Abrieb 1/4 Zitrone

Zubereitung:

Boden

  1. Für den Boden die Kekse fein zerbröseln (dafür die Kekse einfach in ein Sackerl geben und mit dem Nudelholz darauf klopfen, bis alles zerbröselt ist). Die Brösel mit zerlassener Butter, Zucker und Mandeln vermischen.
  2. Eine runde Backform leicht befetten und mit Backpapier auslegen (gut andrücken). Die Keksbrösel auf dem Boden verteilen und gleichmäßig festdrücken (einen kleinen Rand formen). Die Form kühl stellen (mind. 20 Minuten).

Fülle

  1. Für die Fülle einfach alle Zutaten in eine Schüssel geben und glatt rühren.
  2. Die Masse auf den Boden in die Form geben und glatt streichen.
  3. Den Cheesecake bei 150°C (Heißluft) ca. 70-80 Minuten backen. Die Oberfläche soll leicht gebräunt sein. Den Ofen ausschalten und den Cheesecake bei offener Tür abkühlen lassen (das verhindert, dass der Kuchen Risse bekommt).
  4. Dann komplett auskühlen lassen (am besten im Kühlschrank).

Topping

  1. Für das Topping Rhabarber in ca. 3 cm lange Stücke schneiden. In einem Topf 100 ml Wasser mit dem Zucker unter Rühren aufkochen lassen. So lange weiterkochen bis ein goldener Karamell entsteht. Den Topf vom Herd nehmen und das restliche Wasser (200 ml), Zimt, Sternanis, Ingwer, Vanille und Zitrone zugeben. Nochmals 1-2 Minuten kochen lassen. Topf wieder vom Herd nehmen und den Rhabarber zugeben – 30 Minuten lang ziehen lassen.
  2. Für die Creme Sauerrahm mit Joghurt, Zucker und Zitronenabrieben verrühren und auf dem Cheesecake verteilen.
  3. Die Rhabarberstücke mit einer Schöpfkelle aus dem Sud nehmen und auf den ausgekühlten Cheesecake geben.

 

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Da bleibt es oft nicht nur bei einem Stückchen!

Tipp!

Den Rhabarbersud, der vom Pochieren übrig bleibt, könnt ihr ganz einfach mit Wasser verdünnen und schon habt ihr einen herrlichen selbstgemachten Rhabarbersaft!

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Na ist euch schon aufgefallen, dass ich wieder meine RICE-Schmuckstücke von tausendkind ausgepackt hab?

tausendkind ist ein Paradies für alle Mütter, die ihren Kinderlein mit den schönsten Dingen verzaubern möchten. Hier stell ich diesen Onlineshop noch etwas näher vor. Also wenn ihr neugierig seid… Husch, husch ab mit euch!

Ich hab euch ja schon erzählt, dass ich mich ganz besonders in die rosaroten Servierteller verguckt hab. Die Platten erscheinen im romantischen, mädchenhaften Design  – da schmilzt mein förmlich Herz dahin.

Das Kinder-Geschirr von RICE bezaubert durch ihre Detailverliebtheit und ihr praktisches Design. Die pinken Becher finden wir ganz entzückend und schlürfen mit großem Vergnügen unseren selbstgemachten Rhabarbersaft daraus.

Auch die blumigen Strohhalme aus Papier findet ihr bei tausendkind.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Feiner Winterkuchen! Salzkaramell-Knusper-Cheesecake mit Äpfeln und Pekannüssen

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Ein Leckerei für meine Liebsten ❤ Ganz winterlich präsentiert sich dieser Schatz. Gestern war es wieder einmal Zeit einen köstlichen Kuchen aus dem Ofen zu zaubern. Da ich gestern mal einen freien Tag hatte und es draußen ja brrrrr so kalt und ungemütlich war… habe ich den Tag ganz einfach in der Küche verbracht. Der Backofen war fast den ganzen Tag im Einsatz.. Ach da war es so schön warm in meiner Backstube. Ich glaube, ich werde mich immer fleißig in die Küche verziehen, wenn es draußen so kalt ist.

So was habe ich also gebacken? Es wurden gleich mal Weihnachtskekserl gezaubert. Tja, morgen haben wir ja schon den ersten Advent, und unsere Keksetagere muss doch immer schön gefüllt sein. Vanille-Karamell-Kekse und hübsche Tannenbäumchen landeten also schon mal in den Keksdosen. Die Rezepte folgen natürlich in den nächsten Tagen.

Seid ihr auch solche fleißigen Weihnachtsbackfeen, die immer auf der Suche nach neuen Kreationen sind? Wenn ja, dann werdet ihr glücklich mit meinen vielen Weihnachtsbäckereien sein. Ich hoffe, ich kann euch etwas begeistern.

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So jetzt zu diesem bezaubernd leckeren Kuchen. Ein kleines Experiment, das super geglückt ist. Ich habe einige meiner absoluten Lieblingszutaten in einen Kuchen gepackt. Zuerst einmal ein knuspriger Keksboden mit Zimt, darauf ein fabelhafter! Salzkaramell mit Pekannüssen und dann kommen auch noch geschmorte Äpfel darauf… Ach das klingt doch jetzt schon so lecker. Als ob das nicht schon genug wäre, habe ich darüber noch eine cremige Cheesecake-Masse gegeben. Fertig gebacken und ausgekühlt, wird dieser Kuchen noch von einem süßen Obershäubchen gekrönt.

Da gönnten wir uns dann alle ein schönes Stückchen davon… und wurden zum Adventskaffee verzaubert.

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Hier das Rezept:

Zutaten (für eine Springform 20 cm)

Für den Keksboden:

  • 150 g Kekskrümel (Butterkekse, ich habe selbstgemachte Mürbteigkekse verwendet)
  • 1/2 TL Zimt
  • 75 g Butter, zerlassen

Für die Karamellsauce:

  • 150 g Zucker
  • 40 g Butter
  • 200 g Obers (Sahne)
  • 1 TL Fleur de Sel
  • 150 g Pekannüsse

Für die Apfelmasse:

  • 3-4 Äpfel (je nach Größe)
  • 1 EL Butter
  • 2 EL brauner Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 1/4 TL Kardamom
  • Abrieb 1/2 Bio-Orange

Für die Cheesecake-Masse:

  • 250 g Frischkäse
  • 100 g Topfen
  • 50 g Zucker
  • 2 Eier
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • Abrieb 1/2 Bio-Orange

Für das Cremehäubchen:

  • 250 g Obers (Sahne)
  • 1 EL Vanillezucker

Zubereitung:

Für den Keksboden die Kekskrümel mit dem Zimt und der zerlassenen Butter verrühren. Die Masse in die Form drücken (einen kleinen Rand formen). Bei 160°C ca. 6-8 Minuten lang backen.

Für die Karamellsauce den Zucker in einer Pfanne karamellisieren lassen (bis er vollständig flüssig ist, es sollten keine Zuckerklümpchen mehr zu sehen sein). Dann die Butter einrühren und die Pfanne vom Herd nehmen. Rühren bis ein cremiger Karamell entsteht. Fleur de Sel untermischen.  Jetzt nach und nach den Obers zugießen  und bei niedriger Hitze zu cremigen Karamell einkochen (dauert ca. 5-8 Minuten).  In eine Schüssel umfüllen und abkühlen lassen (der Karamell dickt beim Abkühlen ein).

Die Pekannüsse grob hacken. Die Karamellsauce (etwas für die Deko übrig lassen) auf den Keksboden verteilen.

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Die gehackten Nüsse darauf geben.

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Die Äpfel in Würfel schneiden. Die Butter in einer Pfanne zerlassen. Äpfel zugeben und mit dem Zucker dünsten lassen (ca. 5-8 Minuten). Mit Zimt, Kardamom Orangenabrieb verfeinern.

Für die Cheesecake-Masse Frischkäse mit Topfen, Zucker cremig rühren. Die Eier unterrühren. Mit Vanille und Orangenabrieb verfeinern. Die Masse in die Form auf die Nüsse geben und glatt streichen.

Bei 160°C ca. 30 Minuten lang backen. Vollständig abkühlen lassen. (1-2 Stunden) Aus der Form nehmen.

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Für das Cremehäubchen den Obers mit dem Vanillezucker cremig steif schlagen und schön auf dem Cheesecake verteilen.

Mit der übrigen Karamellsauce beträufeln und mit ein paar Pekannüssen bestreuen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 


 

Noch ein kleiner Hinweis meine Lieben:

Mit diesem Rezept nehme ich beim Blogevent „In der Gewürzbäckerei“ von Kirasols Kitchen teil.

Da in diesem Kuchen so viele wunderbare Weihnachtsgewürze, wie Zimt, Kardamom, Vanille und Orange stecken, gehört es doch einfach in die Gewürzbäckerei.

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Cremiges Aromawunder! Birnen-Chai-Cheesecake

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Wir lieben Cheesecake! ❤

Für mich muss ein Cheesecake einen knusprigen, aromatischen Boden haben und eine luftig, leichte Creme. Diesmal wird unser Cheesecake nicht gebacken und ist daher nicht so mächtig, wie manch andere Cheesecakes. Ich finde es immer so schade, wenn man ein schönes Stückchen dieses leckeren Kuchens vor sich hat und nach ein paar Bissen schon satt ist. Das passiert hier nicht.

Ich habe einen leichten, frischen und fruchtigen Genuss für euch gezaubert!

Das Chaigewürz gibt dem Cheesecake eine ganz besondere Note. Ich habe dieses Gewürz vorige Woche bei Sonnentor entdeckt und mich gleich verliebt. Dieses Gewürz verzaubert jetzt viele meiner Süßspeisen, Desserts und ich streue es auch einfach gerne über meinem Milchschaum auf Kaffee.

Man kann dieses Gewürz bei Sonnentor kaufen oder ganz einfach selber machen. Für ein kleines Gläschen einfach einige Teelöffel feinen Rohrzucker mit  etwas Kardamom, Zimt, gem. Ingwer, gem. Nelken, gem. Piment mischen. Ein toller Genuss!

Die Creme wird hier mit Ahornsirup gesüßt, der dem Kuchen auch einen tollen Geschmack verleiht.

Also meine Lieben, probiert doch mal dieses leckere Cheesecakerezept aus und verwöhnt damit eure Liebsten.

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Hier das Rezept: (für eine runde Form – 24- 26 cm)

Zutaten:

für den Boden:

  • 200 g Butterkekse (ich nehme gerne Vollkornkekse)
  • 80 g Butter, zerlassen
  • eine Prise Salz
  • 2 1/2 TL Chai-Küsschen-Gewürz (erhältlich bei Sonnentor)
  • alternativ 1 TL Zimt, 1 TL Kardamom, 1/2 TL gem. Ingwer, 1/4 TL gem. Nelken

für die Creme:

  • 250 g Magertopfen
  • 250 g Frischkäse, 14 % Fettanteil
  • 150 ml Ahornsirup
  • 300 g Schlagobers
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1/2 Bio-Orange, Saft und Abrieb

für den Belag:

  • 3-4 Birnen
  • 2-3 Feigen, nach Belieben
  • 3-4 EL Ahornsirup
  • 1 TL Chai-Küsschen-Gewürz

Zubereitung:

Für den Boden die Kekse fein zerkrümeln. Dafür die Kekse in einen Gefrierbeutel geben, ein Geschirrtuch darumwickeln und mit dem Nudelholz ordentlich daraufklopfen. Die Kekskrümel mit der zerlassenen Butter und den Gewürzen mischen.

Die Masse in eine Springform geben und gut festdrücken. Den Boden bei 180°C ca. 10 Minuten lang backen.

Für die Creme den Topfen und Frischkäse glatt rühren. Ahornsirup, Orangenabrieb und Saft unterrühren.  Obers mit dem Vanillezucker steif schlagen und unter die Frischkäsecreme rühren. Die Masse auf den Keksboden geben und glatt streichen.

Den Cheesecake nun für mindestens 3 Stunden kühl stellen.

Für den Belag die Birnen in dünne Scheiben schneiden und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen (nach Belieben ein paar Feigen mit aufs Blech legen). Ahornsirup mit dem Chai-Gewürz verrühren und die Birnen damit bestreichen.

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Die Birnen bei 200°C ca. 15-20 Minuten im Ofen garen, bis sie schön weich sind. Zum Schluss noch einmal mit dem Ahornsirup bestreichen. Die Birnen abkühlen lassen.

Den Cheesecake dekorativ mit den Birnenscheiben (und Feigen) belegen.

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Tipp! Die Birnen könnte man auch durch Apfel-, Zwetschgen-, Marillen- oder Pfirsichscheiben ersetzen.

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Bon appétit!

Lena ❤

 

 

Noch ganz viel mehr Cheesecakes findet ihr hier: https://bakingavenue.wordpress.com/

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