Zum leckeren Gartenfest! Kräuter-Knoblauch-Fächerbrötchen

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Kommt, setzt euch und greift zu! Wir feiern den Sommer mit vielen Leckereien, ganz entspannt im Freien auf dem Land. ❤

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Vor einigen Tagen hab ich mit meiner lieben Schwiegerfamilie und natürlich mit meiner Familie ein herrliches Gartenfest gefeiert. Wir haben gelacht, getrunken und geschlemmt, bis in unsere Bäuchlein nichts, wirklich nichts mehr reinging (ich hätte ja noch so viel übrig gehabt – tja da konnten wir die nächsten Tage noch reichlich davon naschen und Freunde einladen…)

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Selbstgemachte Brötchen sind doch einfach herrlich! Ihr habt ja mittlerweile schon mibekommen, dass ich, wann auch immer ich ein bisschen Zeit habe mein Brot selbst backe.

Ich liebe den Duft von frisch gebackenen Gebäck in meiner Küche.  Besonders bei diesen Brötchen, weil sie so angenehm nach Kräutern und Knoblauch duften. Hach, da bekommt man schon während die Brötchen im Ofen verweilen Lust hineinzubeißen (nein brav bleiben, die Brötchen sind ja für unsere Gäste).

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fächer12 Tischlein deck dich!

So wollt ihr wissen was ich für unser Familien-Gartenfest gezaubert habe? Also zuerst muss ich gleich mal sagen, dass ich es wahrscheinlich etwas zu gut gemeint habe (ich konnte mich einfach nicht entscheiden, was ich alles backen sollte…)

Zu Beginn (als Gaumenschmaus zum Aperitiv) gab es diese Kräuter-Knoblauch-Brötchen, meine Zucchini-Pissaladière und Fenchel-Empanadas mit Kernölaioli. Ich denke, wir hätten uns schon gut mit diesen Häppchen satt essen können.

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Dann gab’s eine leichte, frische Vorspeise… ein Avocado-Pfirsich-Mozzarella Türmchen mit marinierten Flusskrebsen (dieses Rezept – nur anstatt der Mango mit geschälten, frischen Pfirsichen). Zwischen den Gängen haben wir natürlich immer schon brav ein Päuschen eingelegt, um wieder etwas Platz im Magen zu schaffen.

So weiter ging’s mit gekräutertem Kabeljau und knsuprigen Auberginenschnitzel mit Tomatenragout.

Jeder bekam eine kleine Portion, bevor ich dann endlich meine süßen Leckereien auf den Tisch packen konnte (ich esse ja lieber etwas weniger von den herzhaften Speisen, um noch ordentlich Luft für Süßes zu haben). Dessert geht aber sowieso immer! Ein kleines Stückchen (oder ein paar mehr) passen eigentlich bei jedem noch ins Bäuchlein… dazu eine Tasse Kaffee! Ja so ein Gartenfest könnte es ruhig öfters geben…..

Also süß und sündig wurde es bei uns mit meiner Heidelbeer-Knuspertarte und mit einer Marillen-Tarte Tatin mit Sauerrahm-Rosmarin-Eis (Rezepte gibt’s ganz bald). Und zum Schluss gab’s noch eine Etagere voll mit Apfelschlankel und Madeleines.

fächer16Meine liebe Familie  ❤ (Mama machte gerade das Foto)

fächer9Außen leicht knusprig, innen total weich und aromatisch… einfach sooo gut finde ich! Da hat jeder gerne zugegriffen und sich Scheibe für Scheibe abgezupft.

Man kann die Brötchen einfach pur genießen, zu einem Salat, zu einer Suppe servieren oder man lässt sie auf dem nächsten Gartenfest zu den heimlichen Stars werden!

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Hier das Rezept:

Zutaten: (für ca. 15-18 Brötchen)

Für den Teig:

  • 50 g Butter
  • 500 ml Buttermilch
  • 1 TL Honig
  • 550 g Mehl
  • 100 g Dinkelmehl
  • 1/2 Würfel Germ
  • 2 TL Salz
  • 1 EL Zucker

für die Kräuterbutter:

  • 150 g weiche Butter
  • 4 Knoblauchzehen, gehackt
  • 2 Handvoll gehackte Kräuter (Petersilie, Schnittlauch, Thymian….)
  • Salz

Zubereitung:

  1. Für den Teig die Butter in einem Topf zerlassen, die Buttermilch und den Honig zugeben. Die Buttermilch etwas erwärmen (lauwarm soll es sein). Den halben Würfel Germ in der warmen Buttermilch auflösen.
  2. Das Mehl in eine große Rührschüssel geben, Salz und Zucker zugeben. Die Buttermilchmischung zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten (mit der Küchenmaschine – ca. 3 Minuten).
  3. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit der Hand noch einmal kurz weiterkneten (der Teig ist eher etwas weich – aber das passt so). Aus dem Teig eine Kugel formen und in einer ausgebutterten Schüssel ca. 45 Minuten gehen lassen, bis er doppelt so groß ist.
  4. Für die Kräuterbutter die weiche Butter mit dem Knoblauch, den Kräutern und Salz vermischen.
  5. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche rechteckig ausrollen (ca. 6-7 mm dick)  Mit der Kräuterbutter bestreichen (der Teig muss ganz bedeckt sein). Der Länge nach in 6-8 Streifen schneiden.
  6. Die Streifen übereinander legen (am besten mit einer Palette – die Kräuterbutter-Seite ist immer oben). Das Ganze in 15-18 Teile schneiden und mit der Schnittfläche nach oben in befettete Muffinförmchen geben.fächer3
  7. Die Brötchen noch einmal ca. 20 Minuten lang gehen lassen. Dann bei 200°C ca. 15-20 Minuten lang backen, bis sie leicht gebräunt sind.
  8. Und fertig sind diese unwiderstehlich guten Brötchen! Die Kräuter-Knoblauch-Fächer lassen sich ganz leicht auseinanderzupfen und man kann somit jede Schicht einzeln genießen.

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Habt ihr demnächst auch ein Gartenfest mit euren Liebsten geplant? Oder hattet ihr diesen Sommer schon das Vergnügen? Was zaubert ihr, wenn ihr Besuch bekommt?

fächer17Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Neue Sommer-Liebe! Panisses mit Ratatouille und Aioli

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Panisses-Liebe! ❤

Na habt ihr eine Ahnung was das sein könnte….? Ich bin beim Stöbern in meinen französischen Kochbüchern über ein Rezept gestolpert, welches einfach nicht mehr aus meinem Köpfchen verschwinden wollte. Tage vergingen, aber diese Panisses blieben in Erinnerung und riefen innerlich zu mir: „Leeeena, mach uns! Wir wollen unbedingt auf deine Tellerchen!“

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Na gut! Überredet und schon war die Panisse-Masse angerührt und wartete darauf uns alle glücklich zu machen…

Achja ich wollte euch ja verraten, was Panisses sind…. Gebratene Kichererbsenstangen!

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Die Zubereitung ist très simple. Kichererbsenmehl wird mit Wasser angerührt und dann ähnlich wie Polenta in kochendes Wasser (mit Olivenöl, Kräuter, Gewürze) gegeben und zu einem Brei gekocht. Dieser kommt dann in eine Form und muss gut auskühlen (über Stunden). Dann werden daraus fingerlange Stangen geschnitten und in Olivenöl rundum knusprig gebraten. Voilà das wars auch schon! Hört sich doch nicht schwer an, oder?

Auch für Kinder eine gesunde Alternative, die bestimmt gut ankommt!

Die Panisses werden unglaublich knusprig, bleiben innen sehr cremig und schmecken einfach toll. Ach ich müsst diese Stangen einfach selbst einmal ausprobieren!

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Dieses typisch provenzalische Rezept ist ein klein wenig aufwendig, aber auch wirklich nur, weil der Teig ein paar Stunden im Kühlschrank ruhen sollte. Belohnt wird man dann mit einem Gericht, das vom Aussehen her etwas an Pommes erinnert, aber uns einfach an Sommer, Sonne und Meer denken lässt.

Für Snacks haben die Franzosen, die ihre Hauptmahlzeiten ja gerne ausgiebig zelebrieren, nicht gaaanz so viel übrig. In Nizza allerdings gönnt man sich zwischen den Mahlzeiten gerne einmal Panisses. Ich habe einfach mal ein Hauptgericht daraus gemacht und meine Familie damit begeistert (also ich denke, diese Stangerl wird’s bei uns noch öfter geben).

Wenn ich mit meiner Mama im September in Nizza bin, werden wir uns durch die Panisses schlemmen (ich werde berichten, ob meine besser waren). Die haben schon wirklich sehr gut geschmeckt, also liebe Franzosen gebt euch viel Mühe mich zu überzeugen.

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So und natürlich gibt’s noch ein bisschen Gemüse dazu und eine herrlich aromatische Sauce zum Eintunken.  Na was bietet sich hier besser an als ein buntes Ratatouille! Es schmeckt nach Süden und Sonne pur. In unserem Garten sprießt das Gemüse ja gerade nur so vor sich hin…. und wandert gleich in die Pfanne.

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Lust auf diese Kichererbsenstangen bekommen?

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für die Panisses:

  • 250 g Kichererbsenmehl
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 Thymianzweige, Blättchen abgestreift
  • 1 Rosmarinzweig, Nadeln fein gehackt
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Öl zum Ausbraten

Für das Ratatouille:

  • 1 Zucchini
  • 1 Aubergine
  • je eine kleine rote und gelbe Paprika
  • 1 Tomate
  • 1 kleine Zwiebel, fein gehackt
  • 3 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 2 EL Tomatenmark
  • ca. 150 ml Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 3-4 Stiele Oregano, Blätter abgestreift
  • 2 Thymianzweige, Blätter abgestreift
  • frischer Basilikum
  • Olivenöl zum Anbraten

Für die Sauce Aïoli:

  • 2 Knoblauchzehen
  • grobes Meersalz
  • 2 Eidotter
  • 150 ml Olivenöl
  • 2-3 EL Naturjoghurt
  • eine Handvoll Basilikum
  • Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Panisses

  1. Das Kichererbsenmehl und 400 ml Wasser kräftig mit dem Schneebesen verrühren.
  2. Weitere 400 ml Wasser mit dem Olivenöl, 3/4 TL Salz, Pfeffer und den Kräutern in einem großen Topf erhitzen, bis es leise kocht.
  3. Das angerührte Kichererbsenmehl unter ständigem Rühren in das Wasser gießen und die Masse bei mittlerer Hitze weitere 5 Minuten kochen lassen (dabei immer fleißig rühren). Der Teig sollte dann fest sein (so ähnlich wie Polenta).
  4. Eine flache rechteckige Form oder ein Blech mit etwas Olivenöl ausstreichen. Die Kichererbsenmasse ca. 2 cm hoch hineingeben und glatt streichen (am besten mit leicht beölten Händen oder einen Löffel). Im Kühlschrank fest werden lassen (ca. 2-3 Stunden).panisse2
  5. Die Masse in ca. 2 cm breite, fingerlange Stangen schneiden.panisse3
  6. Öl (ca. 80-100 ml) in einer großen Pfanne erhitzen. Die Kichererbsenstangen portionsweise hineingeben und rundum goldbraun ausbacken (das dauert ca. 10 Minuten). Die Stangen sollen auf jeder Seite gut gebräunt sein, also immer fleißig wenden. Auf Küchenpapier abtropfen lassen, nochmals salzen und am besten sofort servieren.panisse5

Ratatouille

  1. Das Gemüse waschen und in kleine Würfel schneiden.
  2. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebel, Auberginen- und Paprikawürfel darin anschwitzen (ca. 5 Minuten).
  3. Knoblauch und übriges Gemüse dazugeben. Tomatenmark und gehackte Kräuter einrühren und kurz andünsten.
  4. 100-150 ml Gemüsebrühe nach und nach zugießen, mit Salz und Pfeffer würzen.
  5. Gemüse ca. 15 Minuten bei mittlerer Hitze garen.

Sauce Aïoli

  1. Knoblauchzehen mit einer guten Prise Salz fein zermusen (mit dem Mörser oder großem Messer).
  2. Dotter mit dem Knoblauchsalz verrühren.
  3. Olivenöl nach und nach tröpfchenweise mit dem Schneebesen unterschlagen, bis eine leicht dickliche Sauce entsteht.
  4. Mit Salz, Pfeffer, nach Belieben Chili würzen.
  5. Zum Schluss Joghurt und Basilikum unterrühren. In Schälchen füllen und kühl stellen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Cuisine du soleil! Knoblauchcremesuppe mit Kräuteröl

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Knoblauchsuppe gibt es bei uns schon seit vielen, vielen Jahren und wir liiiieben sie alle abgöttisch. Ein wahrer Suppenliebling! ❤

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Früher hat meine Mama oft Knoblauchsuppe für uns gezaubert und wir Kinder waren stets hoch erfreut darüber. Ja diese Begeisterung hat bis heute angehalten und nun bin ich wahre Knoblauchsuppen-Meisterin und noch bessere Löfflerin. Egal ob kalt oder warm, diese Suppe tut uns einfach immer gut und erwärmt unsere Gemüter.

Dieses cremige-würzige Süppchen versetzt mich beim genussvollen Löffeln dazu noch in den lichtdurchflutenden Süden Frankreich – ein echtes Kind der cuisine du soleil! Ach ich freue mich schon auf unseren Frankreich-Urlaub….

Im Herbst serviere ich dieses Süppchen auch gerne mit gebratenen Steinpilzen und jetzt gibt es bald auch frische Eierschwammer  – ach die würden da auch perfekt reinpassen.

Nach Lust und Laune mache ich auch noch knusprige Brotcroutons dazu… aber das muss nicht immer sein finde ich. Der pure Geschmack dieser Suppe lässt unsere Herzen ja schon hochhüpfen.

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Hier das Rezept: (für 6 Portionen)

Zutaten:

  • 1 große frische Knoblauchknolle
  • 3 Thymianzweige
  • 100 ml Weißwein
  • ca. 1 l Gemüsebrühe
  • 1 Lorbeerblatt
  • 700 g mehligkochende Kartoffeln
  • 150-200 g Obers (oder Crème fraiche)
  • Salz, frisch gemahlener Pfeffer
  • frisch geriebene Muskatnuss

Kräuteröl:

  • 1/2 Bund Petersilie
  • 1/4 Bund Basilikum
  • 100 ml Olivenöl
  • 1 EL Zitronensaft
  • Meersalz

Zubereitung:

  1. Die Knoblauchzehen schälen und grob hacken.
  2. Gemüsebrühe mit Weißwein aufkochen. Knoblauch, Thymian und Lorbeer zugeben und ca. 5 Minuten zugedeckt kochen.
  3. Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Lorbeer aus der Suppe nehmen und die Kartoffelwürfel und etwas Salz hineingeben.
  4. 15 Minuten leicht kochen lassen, bis die Kartoffeln weich sind.
  5. Die Suppe mit dem Pürierstab fein pürieren. Falls sie zu dick ist einfach noch etwas Flüssigkeit zugeben.
  6. Obers unterrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.
  7. Vor dem Servieren noch einmal schaumig aufpürieren.

Für das Kräuteröl

  1. Petersilie und Basilikum in einen hohen Becher geben und  mit dem Olivenöl und etwas Salz pürieren.
  2. Die Suppe in tiefe Teller verteilen und mit etwas Kräuteröl beträufeln.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Ein sonniger Gruss aus dem Süden! Provençalische Ofentomaten

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tomaten10Die Gemüseküche des Südens lässt euch ganz herzlich grüßen!

Dieses Wochenende hab ich mit Mama endlich unseren Urlaub gebucht. Wir haben lange überlegt, wo es heuer hingehen soll und suchten nach passenden Flügen, Hotels… Schlussendlich war uns eines klar. Es geht ab nach Südfrankreich! ❤

Ach wir freuen uns schon so sehr, wenn wir im September wieder in die französische Lebenskunst eintauchen können und das leckere Essen dort genießen!

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Das intensive Aroma der provenzalischen Kräuter, das üppige Gemüseangebot, der kühle erfrischende Rosé – all das symbolisiert für mich Sommer und Sonne. Und natürlich sollte man diese Köstlichkeiten am besten im Freien genießen. Aber selbst wenn das Wetter nicht danach ist (momentan schauts bei uns aber sehr gut aus), könnt ihr euch mit diesem Gericht ein klein wenig provenzalische Wärme auf eure Teller zaubern.

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Diese provençalischen Ofentomaten werden in gesundem Olivenöl gegart und mit reichlich Knoblauch und Kräutern gewürzt. Ich liebe dieses einfache und wirklich köstliche Gemüsegericht sehr. Bei uns kommen diese Tomaten oft als leichte Gemüsebeilage zu Fleisch/Fisch oder so wie heute als schnelles Abendessen auf den Tisch. Ein Essen ohne Gemüse? In Südfrankreich ja unmöglich!

Dazu gibts noch ein frischen Salat aus dem Garten mit einer herrlichen Honig-Senf-Vinaigrette. Achja meine geliebten Ziegenkäse-Brot-Taler dürfen da natürlich auch nicht fehlen. So stimmen wir uns schon einmal auf unseren Südfrankreichurlaub ein.

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Vielen Dank an Connox, dass ich die Magic Grip Auflaufform von Kahla ausprobieren durfte. Diese runde Porzellanform rutscht nicht, kratzt nicht und klappert nicht.

Auch das Warmhalten der Speisen fällt hier ganz leicht, da man die Form ganz einfach mit dem dazugehörigen Deckel verschließen kann. Der Deckel ist auch als Teller wunderbar geeignet. Ideal für den Haushalt! Also in dieser Auflaufform werden bestimmt noch so einige Köstlichkeiten landen.

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Holt euch auch etwas südfranzösisches Flair in eure Küche!

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für die Ofentomaten:

  • 5-6 Tomaten
  • 5 EL Olivenöl
  • 4-5 EL Semmelbrösel
  • 2 EL Parmesan, frisch gerieben
  • 3 Knoblauchzehen, gehackt
  • je 2 frische Thymian, Rosmarin und Oreganozweige
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Für den Salat:

  • 2-3 Handvoll frische Blattsalate
  • 1 TL Dijon-Senf
  • 2 TL Lavendelhonig
  • 3 EL Balsamico bianco
  • 4 -5  EL Olivenöl
  • frische Petersilie uns Schnittlauch
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Für die Ziegenkäse-Taler:

  • 200 g Ziegenkäse (ich nehme am liebsten die Rolle von President)
  • 4 Scheiben Bauernbrot, 2-3 mm dick geschnitten
  • 4 TL Honig (z.B. Lavendelhonig)
  • etwas frischer Thymian
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • etwas Fleur de Sel

Zubereitung:

Die Tomaten längs halbieren.

Jeweils ein paar Kerne und Fruchtfleisch herauskratzen, die Schnittflächen salzen und pfeffern.

2 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, die Tomaten mit der Schnittfläche nach unten hineinlegen. Bei kleiner Hitze ca. 15Min. schmoren lassen (Es soll möglichst viel Saft austreten und verdampfen).

Semmelbrösel, Parmesan, Knoblauch, Thymian, Rosmarin und Oregano mischen, salzen und pfeffern.

Eine Auflaufform mit  etwas Olivenöl auspinseln. Die Tomaten vorsichtig aus der Pfanne heben und mit der Schnittfläche nach oben in die Form setzen. Den Bratensatz und das restliche Olivenöl ( 2-3 EL) mit den Semmelbröseln mischen. Die Bröselmasse in den Tomaten verteilen.

Tomaten im Ofen bei 180°C ca. 20-25 Min. garen.

Den Ziegenkäse in Scheiben schneiden und auf die dünnen Brotscheiben legen. Mit je 1/2 TL Honig beträufeln. Mit Thymian, Pfeffer und Fleur de Sel bestreuen.

Bei 180°C ca. 10-12 Minuten goldbraun backen.

Währendessen die Tomaten und die Taler im Ofen schmoren bereiten wir den Salat zu.

Für die Vinaigrette alle Zutaten gut miteinander verrühren.

Salat waschen, trocken tupfen und mit der Vinaigrette vermgengen.

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Die Tomaten auf dem Salat servieren!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Lust auf Fisch? Gebratenes Saiblingsfilet auf zweierlei Selleriepüree und Rote-Rüben-Maronen-Vinaigrette

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Der Fisch brutzelt in der Pfanne mit Rosmarin und Knoblauch, dann das cremige Püree dazu – lecker!

Dieses schnelle Fischgericht hat uns gestern glücklich und zufrieden gemacht. Ich liebe ja Fischgerichte sehr, da sie meist recht flink gezaubert und dazu noch sehr gesund sind.  Diesmal schaffte es ein guter Bachsaibling auf unsere Tellerchen. Der fühlte sich dort mit seinen wunderbaren Begleitern pudelwohl.

Am Liebsten mag ich Fischfilets ja wenn sie auf der Hautseite ganz knusprig gebraten sind und Innen noch so schön glasig glänzen. Ach, ist das immer ein Genuss! Dazu gab es Selleriepüree – einmal ganz nature und einmal mit Petersilie verfeinert. Als kleine Draufgabe habe ich dann auch noch schnell eine Rote-Rüben-Maronen-Vinaigrette gezaubert. Eine wirklich schmackhafte, herbstliche Kombination.

Und farblich schauts doch auch ganz nett aus, finde ich.

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Auch Lust auf Fisch?

Hier das Rezept:

Zutaten (für 4 Portionen)

  • 4 Saiblingfilets (à ca. 150 g)
  • 2 Rosmarinzweige (oder Thymian)
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • etwas Zitronensaft
  • etwas Mehl
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Olivenöl

Für die beiden Pürees:

  • 1 große Sellerieknolle
  • 1/2 Bund Petersilie (TK geht auch), fein gehackt
  • 100-150 ml Obers
  • 50-70 g Butter
  • 1/2 Bio-Zitrone
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle, Muskatnuss

Für die Vinaigrette:

  • 1 gegarte Rote Rübe
  • 100 g Maronen, gegart
  • 1 Jungzwiebel
  • 3 EL Balsamico, bianco
  • 3-4 EL Olivenöl (oder Rapsöl)
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle, ein paar Chiliflocken

 Zubereitung:

Für die Vinaigrette die Rote Rübe und die Maronen in kleine Würfel schneiden. Jungzwiebel ebenfalls klein schneiden und in etwas Olivenöl anschwitzen. Mit dem Balsamico bianco ablöschen. Die Rote Rüben, Maroniwürfel und das restliche Öl untermischen. Mit Salz, Pfeffer und Chili abschmecken.

Fürs Püree den Sellerie schälen und in grobe Würfel schneiden. In Salzwasser weich garen (ca. 15 Minuten), abgießen, abtropfen lassen. Obers und Butter zugeben und fein pürieren. Mit Salz, Pfeffer, Muskat und Zitronenabrieb abschmecken. Die Hälfte des Pürees mit der gehackten Petersilie vermengen und nochmals kurz pürieren.

Den Saibling evtl. entgräten und in Stücke schneiden. Mit etwas Zitronensaft beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen.

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Die Filets mit etwas Mehl bestäuben und in einer Pfanne in Olivenöl mit Rosmarinzweigen und angedrückten Knoblauchzehen auf der Hautseite ca. 5 Minuten braten (die Haut soll schön knusprig sein und das Filet noch schön glasig).

Das grüne und weiße Selleriepüree auf Teller verteilen, den gebratenen Saibling darauf und alles mit der Roten Rüben-Vinaigrette beträufeln.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

Nachmach-Alarm! Süßkartoffel-Flammkuchen mit Brokkoli und Harissacreme

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Heute habe ich wieder etwas Feines für meine Vollzeit und Gelegenheits-Vegetarier.

Darf ich euch vorstellen? Unsere neue Flamme!

Unter dem zarten Gemüse befindet sich ein leicht scharfes Ding. Eine leckere Harissacreme. Die Kombination fanden wir wirklich klasse! Nachmach-Alarm!

Flammkuchen habe ich euch ja schon öfters mal präsentiert. Meinen Tomaten-Zucchini-Flammkuchen mit Basilikumcreme oder mein Kürbis-Flammkuchen mit Birnen…. Diese knusprigen Köstlichkeiten können einfach nie oft genug auf unsere Teller landen.

Bei uns sind diese Flammen schon zum Dauerbrenner in der Küche geworden. Wenn ich erschöpft von der Uni heimkomme, schnappe ich mir oft meine Schüssel und beginne mal den Teig zu kneten. Während der Teig dann in Ruhe aufgehen kann, bereite ich flink den Belag und die Creme zu… Dann wird der Teig schön dünn ausgerollt, mit lauter köstlichen Zutaten belegt und schon kommt er ab in den Ofen.

Ein paar Minuten später ist er dann auch schon in unseren hungrigen Mäulchen! Miiiam!

süßkartoffelflammkuchen6Also falls ihre diese Flamme auch entfachen wollt…

Hier das Rezept: (für 2 große Flammkuchen)

für den Teig:

  • 1/2 Würfel Germ (oder eine Pkg. Trockengerm)
  • 125 ml lauwarmes Wasser
  • 250 g Dinkelmehl (ihr könnt aber auch Weizenmehl nehmen)
  • 1 TL Salz

für den Belag:

  • 200 g Sauerrahm
  • 1 1/2 EL Harissa (ich nehme das Pulver)
  • 2 TL Tomatenmark
  • etwas Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 2 rote Zwiebeln
  • 1-2 Süßkartoffeln (je nach Größe)
  • 1 Brokkoli
  • 100 g Bergkäse, gerieben
  • 2 Knoblauchzehen
  • 4-5 EL Olivenöl

Zubereitung:

Für den Teig Germ mit dem Wasser verrühren. Das Mehl und Salz zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig ca. 30 Minuten lang gehen lassen.

Den Sauerrahm mit Harissa, Tomatenmark, Salz und Pfeffer verrühren.

Die Süßkartoffel in dünne Scheiben schneiden (geht am besten mit dem Gemüseschäler). Den Brokkoli in Röschen teilen und in Salzwasser ca. 5 Minuten garen.  Abseihen und gut abtropfen lassen.

Die Zwiebel in feine Ringe schneiden.

Den Knoblauch hacken und mit einigen EL Olivenöl vermischen.

Den aufgegangen Teig in 2 Portionen teilen und auf einem bemehlten Backpapier zu dünnen Teigfladen ausrollen.

Die Teigfladen mit je 3-4  EL der Harissacreme estreichen. Die Süßkartoffelscheiben, den Brokkoli und die Zwiebeln darauf verteilen. Den Käse darüberstreuen. Die Flammkuchen mit Salz und Pfeffer würzen und mit dem Knoblauchöl beträufeln (unbedingt den Rand damit bestreichen – schmeckt sooo lecker).

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Die Flammkuchen bei 200°C ca. 12-15 Minuten lang backen (soll schön knusprig sein).

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Entzückender Brotgenuss! Herbstliche Strombolis mit Kürbis und Schafskäse

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So meine Lieben, heute habe ich super leckere gefüllte Brote für euch! Herbstlich angehaucht mit Kürbis verzaubern diese Strombolis unsere Gemüter! Da kann uns auch des regnerische Wetter nichts mehr anhaben.

Die tolle Idee dieser Strombolis habe ich mir vom Knusperstübchen abgeguckt. Danke! Ein super Rezept, das ganz einfach zu machen ist und  großartig schmeckt. Wir waren alle entzückt! ❤

Füllen könnt ihr die Strombolis eigentlich nach Lust und Laune. Anstatt dem Kürbis könnt ihr auch Spinat oder anderes Gemüse nehmen. Was euer Herz begehrt könnt ihr in eure kleinen Strombolis verpacken.

Wenn ihr euch jetzt fragt, wie man diese schöne Form hinbekommt… Es wird ganz einfach geflechtet (aber nur mit 2 Streifen). Es werden immer Teigstreifen von links über Teigstreifen von rechts gelegt bis alle Zutaten gut bedeckt sind und die Stromboli wie ein Zopf aussehen.  Keine Angst ich habe für euch ganz viele Bilder gemacht, die es euch anschaulicher machen.

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Wir sind Stromboli-Fans geworden! Probiert es doch mal aus und vielleicht werdet ihr auch so begeistert sein.

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4-5 Stück)

Für den Teig:

  • 250 g Dinkelmehl
  • 200-250 g Weizenmehl
  • 300 ml Wasser, lauwarm
  • 1 EL Honig
  • 1 Pck. Trockengerm
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 TL Salz
  • 1 Handvoll gehackte Kräuter (Rosmarin, Thymian, Oregano)

Für die Füllung:

  • 1/2 Hokkaido, in Würfel geschnitten
  • 200 g Schafskäse, in Würfel geschnitten
  • 1 rote Zwiebel, in Streifen geschnitten
  • 3 Knoblauchzehen, gehackt
  • 100 g Frischkäse (14% Fettanteil)
  • 1 Handvoll getrocknete Tomaten, grob geschnitten
  • 1 Handvoll gehackte Kräuter (ich habe Rosmarin, Thymian und Oregano genommen)
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle, Cayennepfeffer
  • 3-4 EL Olivenöl

Zubereitung:

Für den Teig 

Das lauwarme Wasser in eine große Schüssel geben, den Germ und Honig zugeben. Alles gut verrühren. Die beiden Mehlsorten, Salz, Kräuter und Olivenöl dazu und alles gut miteinander verkneten. Ich mache das zuerst immer kurz mit der Küchenmaschine und dann knete ich den Teig noch einmal mit den Händen. Den Teig dann in der Schüssel zugedeckt ca. 1 Stunde gehen lassen.

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Für die Füllung

Zwiebel und Knoblauch in etwas Olivenöl anschwitzen (ca. 5 Minuten). Die Kürbiswürfel, den Schafskäse, Frischkäse, die Kräuter und die getrockneten Tomaten zugeben. Alles gut mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer würzen.

So jetzt den Teig nochmal kurz durchkneten und in 4-5 gleichgroße Stücke teilen. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen.

In die Mitte des Teigs 3-4 EL der Kürbismasse geben.

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Beide Teigseiten in gleich viele Streifen einschneiden und zu einem Stromboli flechten.

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Dabei die beiden Enden zuerst umfalten und dann die Streifen im Wechsel nach oben legen.

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Ofen auf 180°C vorheizen. Stromboli auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben.

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Die Stromboli mit noch mit etwas Olivenöl bestreichen (ich gebe gerne noch eine gehackte Knoblauchzehe in das Öl und lasse es kurz ziehen).

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Die Stromboli ca. 25-30 Minuten lang goldbraun und knusprig backen.

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Kurz abkühlen lassen, reinbeißen und genießen!

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Die Strombolis sind perfekt für ein hersbtliches Picknick, zur Jause oder ich serviere sie auch gerne zu einer leckeren Gemüsesuppe. Eigentlich kann man sie immer und überall genießen!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

Wohlfühl Essen! Gebratenes Lachsfilet mit Kürbiskernpüree und Schwammerl à la crème

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Heute hab ich ein tolles Fischgericht für euch. Eine schöne Wohlfühl Küche, denn dieses Essen macht einfach glücklich. ❤

Da ich ja soooo viele steirische Kürbiskerne daheim habe, wurde aus einem klassischen Kartoffelpüree ein grünes und superleckeres Kürbiskernpüree. Darauf kommt ein knusprig gebratenes Lachsfilet und gekrönt wird alles von einer cremigen Schwammerlsauce. Miiiiam!  Da bekomm schon wieder Appetit darauf. Ich liebe ja Schwammerl so sehr, deswegen muss die Saison noch gut genutzt werden, bevor sie dann auch wieder vom Markt verschwinden. Eierschwammerl und Steinpilze sind meine Lieblinge! Für mich ist es immer ein Festessen, wenn diese Schwammerl mit dabei sind.

Dieses Wohlfühlessen ist für uns wie eine dicke Umarmung , es ist quasi Balsam für Leib und Seele und bringt uns zum Strahlen. Gefühlvoll zubereitet mit dem gewissen steirischen Etwas.

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Habt ihr auch Lust auf ein schönes Wohlfühl-Fischgericht?

Hier das Rezept: 

Zutaten (für 4 Portionen):

  • 4 Lachsfilets mit Haut
  • 2 Knoblauchzehen, in Scheiben geschnitten
  • 2 Thymianzweige
  • etwas Mehl zum Bestäuben
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • Olivenöl, etwas Butter

Für das Püree:

  • 4-5 Kartoffeln, mehlig kochend
  • 1/4 Knollensellerie
  • 2 EL Sauerrahm
  • zwei Handvoll Kürbiskerne, grob gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, grob gehackt
  • eine Handvoll Petersilienblätter
  • ein kleines Stück Parmesan
  • ca. 50 ml Olivenöl
  • 3-4  EL Kürbiskernöl
  • etwas Zitronensaft
  • einen Schuss Obers
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Für die Schwammerl à la crème:

  • 400 g Schwammerl (ich habe Eierschwammerl und Steinpilze genommen)
  • 2 Schalotten, gehackt
  • etwas Butter
  • 50 ml Madeira
  • ca. 100 ml Brühe
  • 200 ml Obers
  • evtl. 1 TL Maizena
  • etwas frisch gehackte Petersilie
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

 Zubereitung:

Für das Püree:

Die Kartoffeln schälen und in grobe Stücke schneiden, ebenso den Sellerie. Das Gemüse in einen Topf geben, mit Wasser (oder Brühe) auffüllen und weich kochen (ca. 20 Minuten). Das Gemüse abgießen und weichstampfen (es können ruhig noch ein paar Stückchen drin bleiben).  Für das Pesto die Kürbiskerne mit dem Knoblauch, Petersilie, Parmesan, Olivenöl, Kernöl und Zitronensaft in ein hohes Gefäß geben und zu einem Pesto vermixen. Mit Obers verfeinern und mit Salz und Peffer abschmecken.  Das Püree nochmal erwärmen und mit dem Sauerrahm verrühren und dann nach und nach das Pesto unterrühren, bis das Püree schön grün ist.

Für die Schwammerl à la crème:

Die Schwammerl gut putzen.

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Etwas Butter in einer Pfanne zerlassen und die Schwammerl darin anbraten, dann die Schalotten zugeben und mitanschwitzen. Mit Madeira ablöschen und einreduzieren lassen. Dann mit der Brühe und  Obers aufgießen und bei kleiner Hitze sämig einkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nach Belieben noch mit etwas angerührter Stärke binden und mit der gehackten Petersilie verfeinern.

Die Lachsfilets auf der Hautseite mit etwas Mehl bestäuben und mit Salz und Pfeffer würzen. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen (nicht zu heiß), die Lachsfilets mit der Hautseite hineinlegen und knusprig anbraten (ca. 5 Minuten). Thymianzweige und Knoblauchscheiben zugeben und mitbraten. Etwas Butter mit in die Pfanne geben und den Fisch löffelweise mit der Kräuterbutter begießen. Den Fisch wenden und weitere 2-3 Minuten braten (der Lachs soll außen schön knusprig, aber innen noch etwas glasig sein).

Das Püree auf die Teller verteilen, den Lachs daraufgeben und mit den Schwammerl garnieren. Falls ihr noch etwas Pesto übrig habt, einfach über das Püree träufeln.

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Bon appétit, meine Lieben!


Noch ein kleiner Hinweis: 

Mit unserem Wohlfühl-Fischgericht nehme ich voller Freude an der Blogparade “Festliches Menü” teil.

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Genau wie unser heißgeliebter Millirahmstrudel, ist dieses Gericht ein Festessen für uns. Das schöne Geschirr, das ihr auf meinen Bildern bewundern könnt, habe ich von Villeroy & Boch für die Blogparade geschenkt bekommen. Ach, ich bin so glücklich!

Ich hoffe euch gefallen meine festlichen Ideen und wünsche euch noch einen schönen Herbsttag!

Lena ❤

Ein Abstecher nach Indien! Linsen-Spinat-Curry mit Naan-Brot

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Mögt ihr indische Küche? Mein Liebster und ich essen hin und wieder sehr gerne ein indisches Gericht, das immer so herrlich aromatisch duftet und vor allem bringt es unsere Gaumen zum Kitzeln.

Wer denkt bei Indien nicht an Curry?  Ich habe heute ein sehr gesundes und vor allem mega köstliches Linsencurry mit Spinat für euch. In indischen Gerichten findet man ja immer sehr viele gesunde Gewürze, wie Kurkuma, Kardamom, Senfsamen oder Bockshornklee. Diese und noch andere Gewürze kommen auch heute bei unserem Linsencurry zum Einsatz. Ich kaufe meine Gewürze immer bei Sonnentor, dort bekommt man alles was das Herz begehrt.

Currys, besonders in vegetarischer Form kommen bei uns schon mal öfters auf den Tisch. Immer wieder anders und immer wieder lecker. Kokosmilch sollte man dafür immer daheim haben, denn ich finde Currys mit Kokosmilch einfach am Leckersten. Gemüse könnt ihr fast alles dafür verwenden, was ihr gerade so daheim habt. Einfach rein damit und ein gutes Curry daraus zaubern.

Heute kommen bei mir rote Linsen, ein paar Karotten, rote Paprika und frischer Spinat aus dem Garten zum Einsatz. Den unvergesslichen Geschmack bescheren uns natürlich die vielen Gewürze, die mit in das Curry kommen. Also ja nicht geizen, mit den aromatischen Reizen.  Denn sie verwöhnen uns schon beim Kochen mit exotischen Düften.  Ach herrlich!

Dazu zauberte ich noch fabelhafte Naan-Brote mit Knoblauchbutter. Wisst ihr was Naan ist? Das Wort Naan bedeutet ganz einfach Brot. Naan hat eine flache, fladenartige Form, die man vor dem Backen etwas in die Länge zieht. Der innere Teil ist flach und knusprig, während der äußere Rand etwas dicker bleibt. Für die Zubereitung solltet ihr etwas Zeit einplanen, da der Teig eine Weile rasten sollte. Dann einfach in ovale Fladen ziehen, ab in den Ofen und ein paar Minuten später sind unsere Naans auch schon fertig.

Die Naans passten ausgezeichnet zum Curry und werden ab sofort öfters bei uns auf den Tisch kommen.

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Also falls ihr Indien auch zu euch nach Hause holen möchtet….

Hier ist das Rezept für meine exotische Versuchung: 

Zutaten:

Für das Linsencurry:

  • 1 Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • frischer Ingwer, ein daumengroßes Stück
  • 1 rote Paprika
  • 1 kleine rote Chilischote
  • 2 TL Kurkuma
  • 1 TL Bockshornkleesamen
  • 1 TL Senfsamen
  • 1/2 TL Koriander, gemahlen
  • 1/2 TL Cumin (gemahlener Kreuzkümmel)
  • 1/2 TL Kardamom, gemahlen
  • 3-4 Karotten, in Scheiben geschnitten
  • 300 g rote Linsen
  • ca. 500 ml Wasser
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 2-3 Handvoll frischer Jungspinat
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • etwas Zucker
  • 2 EL Olivenöl

zum Servieren:

  • etwas griechischer Joghurt
  • 1/2 Limette, Salz, Chiliflocken

Für die Naan-Brote: (für 4 Stück)

  • 300 g Dinkelmehl
  • 1 TL Trockengerm
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Zucker
  • 80 g Joghurt
  • 2 EL Rapsöl
  • 150 ml Wasser, lauwarm
  • etwas zerlassene Butter
  • 1 Knoblauchzehe
  • ein paar Sesamsamen, Chiliflocken

Zubereitung:

Für das Linsencurry:

Die Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Paprika schälen und in grobe Stücke schneiden, Chili hacken und alles in ein hohes Gefäß geben und fein pürieren.  Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Kurkuma, Bockshornkleesamen, Senfsamen, Koriander, Kardamom und Cumin zugeben und kurz anschwitzen. Die Karotten zugeben und kurz mit anbraten. Das pürierte Gemüse dazugeben und das Ganze ein paar Minuten anschwitzen. Die Linsen zugeben, mit Wasser aufgießen und ca. 15 Minuten lang leicht köcheln lassen. Nach und nach die Kokosmilch zugeben und so lange köcheln lassen, bis die Linsen weich sind (dabei immer wieder umrühren).

Das Linsencurry mit Salz, Pfeffer, nach Belieben noch etwas Chili abschmecken. Zuletzt noch den Spinat untermengen. Mit etwas Joghurt+Limettensaft+Salz+Chili servieren.

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Für das Naan-Brot:

Mehl, Germ, Salz, Zucker, Joghurt, Öl und Wasser in eine Schüssel geben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zugedeckt ca. 3 Stunden gehen lassen.

Dann den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche in vier Stücke teilen und zu ovalen Fladen formen/ausrollen. Je zwei Fladen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und bei 250°C (Ober-Unterhitze) ca. 6-7 Minuten lang backen.

Etwas Butter mit der gehackten Knoblauchzehe zerlassen. Die Naan-Brote herausnehmen und leicht mit der Knoblauchbutter bestreichen. Nach Belieben noch mit ein paar Sesamsamen und Chiliflocken bestreuen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Vive la France! Mein Coq au vin mit Kartoffel-Pastinaken-Gratin

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Bonjour, mes chéries! Wie ihr ja schon wisst liebe ich die französische Küche und ganz besonders ein gutes Coq au vin.  Kennt ihr Coq au vin?  Hühnchen in Rotweinsauce ist ein klassisches Rezept der französischen Landhausküche aus dem Burgund und einfach sooo lecker! Für meine Familie und mich ist es eigentlich schon ein Festessen, da es nicht einfach mal so auf den Tisch kommt und schon etwas Aufwand und Hingabe erfordert.

Langsam in Rotwein geschmort entwickelt das Hühnchen einen herrlich intensiven Geschmack und in diese Sauce könnte ich mich reinlegen. Sooo gut!  Vive la France! ❤

Was braucht ihr dafür? Zunächst einmal etwas Zeit, gute Zutaten und natürlich ganz viel Liebe bei der Zubereitung. Bei einem Coq au vin muss ja ein Teil der Zubereitung schon am Vorabend erfolgen, da das Geflügel mind. 12 Stunden in der Marinade eingelegt werden muss. Also eine gute Vorbereitung ist gefragt, aber wie ich immer so gerne sage… es lohnt sich!

Als Beilage habe ich diesmal ein herrlich, herbstliches Kartoffel-Pastinaken-Gratin serviert. Die Kombination war wirklich sehr köstlich! Gerne mache ich aber auch Polentaschnitten, kleine Baguetteknödel oder einfach Nudeln dazu. Was ihr am liebsten mögt!

Es ist ein wunderbares Schmorgericht, bei dem die ganze Küche dann herrlich duftet. Ein tolles Gericht für besondere Tage (wir essen es auch sehr gerne um die Weihnachtszeit herum).  Das Huhn darf langsam schmurgeln und wird wirklich herrlich zart.

Achja noch was wichtiges: Da “der Coq au vin” lange köchelt, verdunstet der Alkohol. Also keine Sorge für Kinder,  schwangere und die stillende Mamis, ihr könnt auch ruhig zugreifen.

Ich habe dieses Gericht schön öfters gekocht und herumprobiert, bis ich endlich ganz zufrieden war. So ich präsentiere euch heute mein Coq au vin, wie wir es lieben. Viel Vergnügen damit!

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Hier mein Coq au vin Rezept: (für 4 Personen)

Zutaten:

  • 2-3 Hühnerbrüste mit Haut
  • 2-3 Hühnerkeulen mit Haut (gute Qualität ist wichtig und ihr könnt auch ein ganzes Hühnchen selbst zerteilen)
  • ca. 1 l Rotwein (muss nicht unbedingt ein teures Tröpfchen sein – aber schön rot und kräftig)
  • 2 Lorbeerblätter
  • ein paar Pfefferkörner , Wachholderbeeren und Nelken
  • 2 Rosmarin und Thymianzweige
  • 2 rote Zwiebeln, geviertelt
  • 3-4 Karotten, in Scheiben geschnitten
  • 1/4 Sellerieknolle, in Würfel geschnitten
  • Öl zum Anbraten
  • Salz und Pfeffer
  • ca. 2 TL Maizena, zum Binden

für das Portwein-Gemüse:

  • 10 Schalotten
  • 250 g braune Champignons
  • 2 EL Zucker
  • 200-250 ml Portwein
  • 1 kleine Zimtstange
  • 1 Thymianzweig
  • Salz und Pfeffer
  • etwas kalte Butter

Für das Gratin:

  • 3-4 große Kartoffeln
  • 2 Pastinaken
  • 150 ml Milch
  • 100 ml Obers
  • 2 Knoblauchzehen, in Scheiben geschnitten
  • 1 Rosmarinzweig, gehackt
  • 2 Handvoll geriebenen Bergkäse
  • ein paar Butterflöckchen
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Einen Tag vorher:

600 ml vom Rotwein mit den Lorbeerblättern, Pfefferkörner, Wacholderbeeren, Rosmarin/Thymianzweige und den geviertelten Zwiebeln in einen Behälter geben (am besten mit Deckel). Das Fleisch darin einlegen und ca. 12 Stunden (oder auch etwas länger) marinieren lassen.

Am Tag der Zubereitung:

Das Fleisch aus der Marinade nehmen, gut trocken tupfen und kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.

In einem gr0ßem Schmortopf (oder einer großen hohen Pfanne) Öl erhitzen. Die Hühnerteile mit der Hautseite hineingeben und kräftig darin anbraten (ca. 10 Minuten). So die Hautseite sollte jetzt gut gebräunt sein.  Das Fleisch umdrehen und das Gemüse (Karotten, Sellerie) zugeben. Alles nochmal gut anrösten lassen (ca. 5 Minuten)

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Die Marinade durch ein Sieb in einen Topf gießen und aufkochen lassen. Den Schaum der aufsteigt gut abschöpfen.  Dann das Fleisch mit dem aufgekochten Rotwein und dem restlichen Rotwein aus der Flasche begießen (wenn euch das zu viel Rotwein ist, könnt ihr einen Teil durch Brühe ersetzen, aber ich mache es gerne nur mit Rotwein). Die Zwiebeln und die Gewürze aus der Marinade noch mit in den Topf geben.

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Jetzt alles ca. 1 Stunde lang bei kleiner Hitze schmoren lassen.

Für das Gratin:

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Die Kartoffeln schälen und in feine Scheiben schneiden (ich mache das gerne mit der Brotschneidemaschine). Die Pastinaken schälen und ebenfalls in feine Scheiben schneiden. Die Milch mit dem Obers, Knoblauch, Rosmarin aufkochen und mit Salz und Pfeffer würzen. Ein kleine Auflaufform mit Butter befetten. Die Kartoffel und Pastinakenscheiben abwechselnd bis zum Rand in die Form schichten (dazwischen immer wieder mit etwas Salz und Pfeffer würzen). Zum Schluss die Milch-Obersmischung darübergießen.

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Mit dem geriebenen Käse bestreuen und ein paar Butterflöckchen darauf verteilen. Das Gratin bei 190°C ca. 1 Stunde lang backen.

Für das Portwein-Gemüse:

Den Zucker in einer kleinen Pfanne karamellisieren lassen. Die Schalotten und die Champignons (ganz lassen) zugeben und im Karamell schön glasieren (ca. 5 Minuten).

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Mit dem Portwein ablöschen, Zimtstange und Thymian zugeben. Jetzt alles schön einreduzieren lassen (ca. 20 Minuten). Mit Salz und Pfeffer würzen und ganz zum Schluss mit etwas kalter Butter binden.

Jetzt machen wir unser Coq au vin fertig!

Das Fleisch aus dem Rotwein heben und auf eine Teller legen. Die Sauce mit einem Stabmixer grob pürieren (ein paar Karotten und Selleriestücke vorher herausnehmen) und dann durch ein Sieb geben (das solltet ihr wirklich machen, um eine feine Sauce zu bekommen). Die Sauce wieder zurück in den Topf geben und aufkochen lassen (nach Belieben kann man noch etwas Rotwein zugeben). Die Sauce mit Salz und Pfeffer gut abschmecken und die Karotten und Selleriestücke wieder zugeben.  Maizena mit 2 EL Rotwein glatt rühren und die Sauce damit binden. Die Sauce noch einmal kurz köcheln lassen und dann das Fleisch wieder in der Sauce erwärmen.

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Et voilà, fertig ist unser Coq au vin!  So jetzt geht’s ans Anrichten.

Das Gratin mit einem Metallring (oder Glas) in runde Portionen ausstechen und auf den Tellern verteilen. Das Fleisch daraufgeben und großzügig mit der Sauce begießen. Zum Schluss die glasierten Portwein-Schalotten-Champignons darüber geben.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤