F(r)isch aus dem Ofen! Gekräuteter Kabeljau mit Oregano-Kartoffeln

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So meine Lieben, heute bleibt der Herd unbenutzt. Wir zaubern unser frühlingsfrisches Gericht nur im Ofen. Es heißt: Wenig Aufwand für ein traumhaftes Essen! ❤ So eine Küche liebe ich ja!

Meine Mama und ich haben dieses Gericht bei diesem herrlichen Wetter gleich am Balkon genossen. Da könnte man schon denken, es sei Sommer…. Ach, solche Tage sind einfach wunderbar!

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Die Kartoffeln werden mit einem meiner Lieblingskräuter, dem Oregano gewürzt. Frisch ist dieses Kräutchen ein Träumchen! Mit Olivenöl, Knoblauch und Zitrone umhüllt es unsere Kartoffeln, die wir in ein Päckchen aus Backpapier geben. Dann ab in den Ofen, bis sie innen schön weich und außen goldbraun sind. Der Duft von Oregano, der aus den Päckchen strömt versprüht bei uns gleich Sehnsucht nach Sonne und Meer…..

Den Fisch (wir nehmen am liebsten Kabeljau oder Wolfsbarsch) umhüllen wir mit einer aromatischen Kräutermischung. Da meine Eltern vor kurzem eine Menge an Bärlauch gepflückt haben, kommt dieser natürlich wieder zum Einsatz. Dazu noch etwas Koriander, Zitrone und Olivenöl. Das war’s auch schon! Alles in eine Auflaufform, ich gebe noch gerne ein paar Kirschtomaten dazu und im Ofen wirds gegart.

Mit diesem Essen könnten wir uns wirklich in den Urlaub träumen! Dazu genehmigen wir (Mama und ich natürlich) uns immer einen erfrischenden Holunderspritzer. So lässt es sich leben!

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Hier das Rezept:

Zutaten (für 4 Portionen):

  • 4 Fischfilets ohne Haut (z.B. Kabeljau oder Heilbutt)
  • eine Handvoll Bärlauch
  • eine Handvoll Koriander
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Bio Zitrone
  • 4-5 EL Olivenöl
  • Fleur de Sel, Pfeffer aus der Mühle
  • eine Handvoll Kirschtomaten

für die Oregano-Kartoffeln:

  • 1 kg kleine neue Kartoffeln
  • 8-10 Stiele Oregano
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 Bio-Zitrone
  • 2-3 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

Für die Oregano-Kartoffeln

Kartoffeln ordentlich waschen und längs halbieren. Vom Oregano die Blätter abzupfen. Knoblauch schälen und in Scheiben schneiden. Kartoffeln mit dem Saft 1/2 Zitrone, Olivenöl, Oregano, Knoblauch, ca. 1 TL Salz und etwas Pfeffer mischen.

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Die Kartoffeln mittig auf ein Stück Backpapier verteilen.

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Papier rundum über der Füllung zusammennehmen und verschließen (mit einem Zahnstocher feststecken).

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Im heißen Ofen bei 200°C ca. 40-45 Minuten backen.

Für den gekräuterten Fisch

Bärlauch in feine Streifen schneiden und Koriander grob hacken. Knoblauch klein hacken. Kräuter mit Knoblauch, Zitronensaft und Olivenöl vermischen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Hälfte der Kräutermischung in eine Auflaufform verteilen. Die Fischfilets leicht würzen und in die Form legen.

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Die restliche Kräutermischung darauf verteilen.

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Kirschtomaten nach Belieben halbieren und mit in die Auflaufform geben. Bei 180°C ca. 20 Minuten im Ofen garen.

Den Fisch mit den Tomaten und den Oregano-Kartoffeln servieren!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Kleine saftige Gewürzträumchen! Elisenlebkuchen

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Es geht wieder mal ab in die Weihnachts-Backstube!  Ich meine, nicht mehr ein Monat und das Christkind lässt bitten. Also zaubern wir heute feine Elisenlebkuchen aus dem Ofen. Mögt ihr Lebkuchen? Ehrlich gesagt, mag ich die normalen Lebkuchenkekse nicht so gerne, da sie mir meist etwas zu trocken und fad im Geschmack sind.

Diese Elisenlebkuchen sind jedoch absolut nach meinem Gusto und nicht mit den normalen Lebkuchen zum Ausstechen vergleichbar.  Sie sind mega saftig, würzig und zugleich fruchtig im Geschmack. Wenn ihr Elisenlebkuchen kennt, wisst ihr ja, dass diese immer auf einer Oblate gebacken werden und die Masse hauptsächlich aus Eiklar und Mandeln besteht. Dazu schmuggeln sich dann noch feine Gewürze (Zimt, Kardamom, Anis, Nelken, Muskat, Koriander, Ingwer..) Marzipan und etwas Orangeat. Eine weihnachtliche Gaumenfreude sag ich euch! Ich mische mein Lebkuchengewürz gerne selbst, aber ihr könnt euch natürlich auch einfach ein gutes kaufen.

Ich mag diese Lebkuchen sooo gerne, weil die Zubereitung sehr einfach und ratz fatz geht. Darüber hinaus kann man sie gleich nach dem Backen vernaschen und man muss nicht Tage lang warten, bis sie mürbe werden. Einfach perfekt für die gemütliche Vorweihnachtszeit. ❤

So jetzt muss ich euch noch was erzählen. Gestern hatte ich meinen ersten Lehrauftritt und das Thema war Lebkuchen. Na klar habe ich da mit meinen Schülerinnen diese Elisenlebkuchen gezaubert. Und wie sind sie geworden? Einfach fantastisch. Da konnten wir uns alle richtig austoben und die Lebkuchen schön verzieren, bevor sie dann aber auch schon gleich wieder weggenascht wurden. Tolle vier Stunden, die ich gemeinsam mit meinen Schülerinnen in der Küche verbringen durfte. Ich war echt erleichtert, dass alles so gut geklappt hat. In zwei Wochen gehts dann weiter und wir zaubern gemeinsam ein Weihnachtsmenü und Weihnachtsbäckerein. Ich bin schon gespannt und freue mich darauf.

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Also Lust auf saftige Lebkuchen?

Hier das Rezept für meine Träumchen:

Zutaten:  (für ca.  50-60  Stück)

  • 100 g Orangeat
  • 150 g Marzipan
  • 300 g Mandeln, gemahlen
  • 200 g Zucker
  • 80 g Mehl
  • 2 TL Zimt
  • 2 TL Lebkuchengewürz
  • 1 Prise Salz
  • 2 TL Kakaopulver
  • 1 Msp. Hirschhornsalz
  • 8 Eiklar
  • 1 Packung Backoblaten, rund

Zum Verzieren:

  • 300 g dunkle Schokolade
  • 100 g weiße Schokolade
  • 200-250 g Staubzucker
  • 1 Zitrone, Saft
  • Ganze Mandeln

Zubereitung:

Das Orangeat und das Marzipan ganz klein hacken.

Alle Zutaten in eine große Schüssel geben und miteinander vermischen ( nur mit einem Kochlöffel verrühren).   Den Teig kurz im Kühlschrank rasten lassen.

Die Backoblaten auf einem Blech (mit Backpapier belegt) verteilen.  Den Teig mit einem Teelöffel auf die Backoblaten verteilen (einen Rand frei lassen).

Die Masse kurz antrocknen lassen (5 Minuten).  Die Lebkuchen bei 180°C ca. 10-15 Minuten lang backen.

Auskühlen lassen.

Die beiden Schokoladen hacken und  über Wasserbad schmelzen.

Für die Zuckerglasur den Staubzucker mit etwas Zitronensaft glatt rühren. Die Lebkuchen damit verzieren.

Lebkuchen trocknen lassen.

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Jetzt gehts ans Verzieren: 

Die beiden Schokoladen über Wasserbad schmelzen (nicht zu heiß werden).  Am besten ist es, wenn ihr die Schokolade dann noch temperiert, damit sie schön glänzend bleibt.  Die Schoki wird beim Temperieren erst vollständig geschmolzen, dann abgekühlt und anschließend nochmal leicht erwärmt. Am Ende soll eine Temperatur von 30°-32°C sein.  Das sorgt dafür, dass keine grauen Oberflächen entstehen und der Überzug seine Festigkeit behält.

Wenn ich aber nur eine geringe Menge zum Verzieren benötige, dann gebe ich die gehackte Schokolade in einen Gefrierbeutel und lege diesen in ein warmes Wasserbad, bis die Schoki geschmolzen ist. Eine Ecke vom Beutel abschneiden und das Verzieren kann schon beginnen.

Für die Zuckerglasur Staubzucker mit Zitronensaft verrühren, bis eine glatte, zähflüssige Glasur ensteht.

Die Lebkuchen jetzt nach Belieben mit der Zuckerglasur bestreichen. Jetzt kann man sie mit je einer Mandel belegen oder ein hübsches Muster mit geschmolzener Schokolade daraufspritzen.

Für das Esterhazymuster die Lebkuchen in die dunkle geschmolzene Schokolade tunken. Dann mit der weißen Schokolade waagrechte Streifen aufspritzen und mit einem Zahnstocher durchziehen. Voilà wir haben unser schönes Muster.

Seid kreativ und tobt euch aus!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Indischer Gaumenschmaus! Hühnchen Tikka Masala mit herbstlichem Gemüse

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Heute entführe ich euch wieder einmal nach Indien. Kennt ihr Tikka Masala? Nein! Na dann wirds höchste Zeit, dass ihr dieses köstliche Gericht kennen lernt. Tikka Masala ist ein würziges Hühnchen auf indische Art. Hühnchen Tikka Masala ist ein traditionelles indisches Curry und wird mit Reis oder Naan verspeist. Genau genommen ist es eine anglo-indische Koproduktion und auf den europäischen Geschmack zugeschnitten.

Ein Curry. Aber keine Angst, es ist nicht so scharf, dass es einem die Tränen in die Augen treibt. Dieses Curry ist zwar etwas scharf durch die Tikka Masala Paste, gleichzeitig aber auch ganz mild durch die Kokosmilch. Wir fanden es unbeschreiblich lecker!

Ich habe in meine Masala noch ein bisschen Gemüse (Hokkaido und Karfiol) hineingeschmuggelt, damit es noch gesünder wird. Ihr könnt natürlich auch anderes Gemüse nehmen.

Uns hat es so gut geschmeckt, wir möchten das jetzt noch ganz oft auf unsere Teller haben.  Es ist auch absolut kindertauglich. Und man braucht keinen Feuerlöscher. Wem es dann doch etwas zu scharf wird, der mischt einfach noch ein bisschen Joghurt darunter. Und nehmt unbedingt Joghurt nach griechischer Art dafür, denn fettarmer Joghurt verbindet sich nicht so gut mit der Sauce und gibt vor allem nicht diese samtige Konsistenz. Probiert es unbedingt einmal aus!
Für alle Veggies: Ihr könnt das Fleisch auch weglassen und einfach ein Gemüse-Tikka Masala machen (mit Süßkartoffeln, Karotten, Kohlrabi usw.) .
Ich wünsche Euch eine wunderschöne Herbst- Woche!

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Na habt ihr Lust bekommen….

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für die Tikka Masala Paste:

  • 1 TL Kreuzkümmel, ganz
  • 1 TL Korianderkörner, ganz
  • 1 TL Cayennepfeffer
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL Paprikapulver
  • 2 TL Garam Masala (kaufe ich immer bei Sonnentor)
  • frischer Ingwer, ca. 5 cm, gerieben
  • 2 Knoblauchzehen, gerieben
  • 1 1/2 TL Salz
  • 3 TL Tomatenmark
  • 3 TL Rapsöl
  • 1 rote Chili, fein gehackt (oder 1 TL Chiliflocken gehen auch)
  • 1 TL Kokosflocken
  • ein paar Mandelstifte

Für das Hühnchen-Masala:

  • 2 Zwiebeln, gehackt
  • 4 Hühnerbrüste, in grobe Streifen geschnitten
  • 1 Dose geschälte Tomaten
  • 1 Dose Kokosmilch
  • etwas Wasser (ca. 200-250 ml )
  • 1/2 Hokkaido, in Stücke geschnitten
  • 1/2 Karfiol, in Röschen zerteilt
  • Öl zum Anbraten
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 1/2 Bund Petersilie, gehackt (oder Koriander)
  • 2-3 EL griechisches Joghurt
  • eine Handvoll Mandelstifte
  • Limettenspalten zum Servieren

Zubereitung:

Zuerst machen wir einmal unsere Tikka Masala Paste. Dafür den Kreuzkümmel und die Korianderkörner in einer Pfanne rösten und dann mörsern. Mit den anderen Zutaten in ein Gefäß geben und zu einer glatten Paste vermixen.

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Etwas Öl in einer großen Pfanne (ich nehme gerne einen großen Wok) erhitzen, die Zwiebeln und die gehackte Petersilie (oder Koriander wenn man mag) zugeben und ca. 10 Minuten leicht braten. Die Tikka Masala Paste mit den Hühnerstreifen zugeben und gut mitanrösten. Alles schon mal gut mit Salz und Pfeffer würzen.

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Die Tomaten, Kokosmilch, Wasser, Hokkaidostücke, Karfiolröschen zugeben und alles gut verrühren. Zugedeckt ca. 20-25 Minuten leicht köcheln lassen (das Gemüse soll noch etwas bissfest sein und das Fleisch noch schön saftig).

Nach Belieben noch mit Salz, Pfeffer und Chili abschmecken.

Das Tikka Masala mit je einen Klecks Joghurt, gehackte Petersilie und Mandelstiften bestreut servieren.

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Als Beilage gibt es bei uns dazu immer einen Basmatireis. Ganz klassisch ohne jeglichen Schnickschnack.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Ein Abstecher nach Indien! Linsen-Spinat-Curry mit Naan-Brot

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Mögt ihr indische Küche? Mein Liebster und ich essen hin und wieder sehr gerne ein indisches Gericht, das immer so herrlich aromatisch duftet und vor allem bringt es unsere Gaumen zum Kitzeln.

Wer denkt bei Indien nicht an Curry?  Ich habe heute ein sehr gesundes und vor allem mega köstliches Linsencurry mit Spinat für euch. In indischen Gerichten findet man ja immer sehr viele gesunde Gewürze, wie Kurkuma, Kardamom, Senfsamen oder Bockshornklee. Diese und noch andere Gewürze kommen auch heute bei unserem Linsencurry zum Einsatz. Ich kaufe meine Gewürze immer bei Sonnentor, dort bekommt man alles was das Herz begehrt.

Currys, besonders in vegetarischer Form kommen bei uns schon mal öfters auf den Tisch. Immer wieder anders und immer wieder lecker. Kokosmilch sollte man dafür immer daheim haben, denn ich finde Currys mit Kokosmilch einfach am Leckersten. Gemüse könnt ihr fast alles dafür verwenden, was ihr gerade so daheim habt. Einfach rein damit und ein gutes Curry daraus zaubern.

Heute kommen bei mir rote Linsen, ein paar Karotten, rote Paprika und frischer Spinat aus dem Garten zum Einsatz. Den unvergesslichen Geschmack bescheren uns natürlich die vielen Gewürze, die mit in das Curry kommen. Also ja nicht geizen, mit den aromatischen Reizen.  Denn sie verwöhnen uns schon beim Kochen mit exotischen Düften.  Ach herrlich!

Dazu zauberte ich noch fabelhafte Naan-Brote mit Knoblauchbutter. Wisst ihr was Naan ist? Das Wort Naan bedeutet ganz einfach Brot. Naan hat eine flache, fladenartige Form, die man vor dem Backen etwas in die Länge zieht. Der innere Teil ist flach und knusprig, während der äußere Rand etwas dicker bleibt. Für die Zubereitung solltet ihr etwas Zeit einplanen, da der Teig eine Weile rasten sollte. Dann einfach in ovale Fladen ziehen, ab in den Ofen und ein paar Minuten später sind unsere Naans auch schon fertig.

Die Naans passten ausgezeichnet zum Curry und werden ab sofort öfters bei uns auf den Tisch kommen.

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Also falls ihr Indien auch zu euch nach Hause holen möchtet….

Hier ist das Rezept für meine exotische Versuchung: 

Zutaten:

Für das Linsencurry:

  • 1 Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • frischer Ingwer, ein daumengroßes Stück
  • 1 rote Paprika
  • 1 kleine rote Chilischote
  • 2 TL Kurkuma
  • 1 TL Bockshornkleesamen
  • 1 TL Senfsamen
  • 1/2 TL Koriander, gemahlen
  • 1/2 TL Cumin (gemahlener Kreuzkümmel)
  • 1/2 TL Kardamom, gemahlen
  • 3-4 Karotten, in Scheiben geschnitten
  • 300 g rote Linsen
  • ca. 500 ml Wasser
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 2-3 Handvoll frischer Jungspinat
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • etwas Zucker
  • 2 EL Olivenöl

zum Servieren:

  • etwas griechischer Joghurt
  • 1/2 Limette, Salz, Chiliflocken

Für die Naan-Brote: (für 4 Stück)

  • 300 g Dinkelmehl
  • 1 TL Trockengerm
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Zucker
  • 80 g Joghurt
  • 2 EL Rapsöl
  • 150 ml Wasser, lauwarm
  • etwas zerlassene Butter
  • 1 Knoblauchzehe
  • ein paar Sesamsamen, Chiliflocken

Zubereitung:

Für das Linsencurry:

Die Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Paprika schälen und in grobe Stücke schneiden, Chili hacken und alles in ein hohes Gefäß geben und fein pürieren.  Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Kurkuma, Bockshornkleesamen, Senfsamen, Koriander, Kardamom und Cumin zugeben und kurz anschwitzen. Die Karotten zugeben und kurz mit anbraten. Das pürierte Gemüse dazugeben und das Ganze ein paar Minuten anschwitzen. Die Linsen zugeben, mit Wasser aufgießen und ca. 15 Minuten lang leicht köcheln lassen. Nach und nach die Kokosmilch zugeben und so lange köcheln lassen, bis die Linsen weich sind (dabei immer wieder umrühren).

Das Linsencurry mit Salz, Pfeffer, nach Belieben noch etwas Chili abschmecken. Zuletzt noch den Spinat untermengen. Mit etwas Joghurt+Limettensaft+Salz+Chili servieren.

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Für das Naan-Brot:

Mehl, Germ, Salz, Zucker, Joghurt, Öl und Wasser in eine Schüssel geben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zugedeckt ca. 3 Stunden gehen lassen.

Dann den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche in vier Stücke teilen und zu ovalen Fladen formen/ausrollen. Je zwei Fladen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und bei 250°C (Ober-Unterhitze) ca. 6-7 Minuten lang backen.

Etwas Butter mit der gehackten Knoblauchzehe zerlassen. Die Naan-Brote herausnehmen und leicht mit der Knoblauchbutter bestreichen. Nach Belieben noch mit ein paar Sesamsamen und Chiliflocken bestreuen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤