Bringt Sonnenschein ins Haus! Zitronenkuchen mit Mascarponecreme und Erdbeeren

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Zeit für ein leckeres Stück Kuchen ist immer….! ❤

Heute hab ich gleich wieder mehrere Zuckerl für euch. Eine süße Buchvorstellung, ein saftiges Kuchenrezept und wundervolle Keramik-Schönheiten! Na ihr seht, ich bin wieder einmal sehr großzügig!

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Kann denn Backen Sünde sein?

Ich glaube nicht! Nein ich bin mir sogar sehr sicher: Niemals!!!

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Das Buch Verführerische Torten ist ein wahrer zuckersüßer Backschatz! Als ich es zum ersten Mal in der Buchhandlung in meinen Händen gehalten habe, konnte ich gar nicht mehr aufhören begeistert die Kreationen zu bestauen, welche dieses Buch beinhaltet.

 Bei Backbüchern bin ich ja eigentlich immer sehr kritisch und oft suche ich vergeblich nach neuen Inspirationen. So hier kann ich mich vor neuen und vor allem wirklich guten neuen Ideen gar nicht mehr retten.

Der Inhalt dieses Buches ist ganz, ganz bezaubernd in verschiedene Kategorien aufgeteilt:

Schokolade & Kaffee

Orangen & Zitronen

Karamell & Nüsse

Beeren & Sahne

Ingwer & Gewürze

Blüten & Sirup

Äpfel & Birnen

In so einige Leckereien hab ich mich gleich verguckt und auf meine Backliste geschrieben (puh ich glaub die ist schon unendlich lang…). Da wären z.B. die Espresso Torte mit Schokolade, der gestürzte Ananas-Rahm-Kuchen mit Ingwer, die gewürzte Rhabarber-Biskuitrolle, das Millefeuille mit Lavendelpudding und ganz besonders dieser Zitronenkuchen mit Mascarponecreme.

Neben den außergewöhnlichen Rezepten findet ihr auf jeder Seite außergewöhnlich schöne Fotos. Da macht das Durchblättern gleich noch mehr Vergnügen. Ich könnte mich ja glatt in dieses schön gestaltete  Backbüchlein vergraben. Jedes Rezept in Ruhe erkunden und meine Lieblinge herauspicken. Na vielleicht noch eine große Tasse Kaffee dazu und ein gutes Stück Kuchen… in dieser Gesellschaft würde ich liebend gerne ein paar Stunden verbringen.

Dieser Kuchen  ist schnell gemacht, schmeckt fantastisch und lässt jedes Schlemmerherzchen höher schlagen!

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Da meine Mama mir immer fleißig die ersten steirischen Erdbeerchen nach Hause bringt, wandern diese natürlich auch gleich auf den Kuchen und in unsere hungrigen Mäulchen.

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Kennt ihr Curd? Nein, dann husch husch ab in die Küche und Curd kochen! Man kann so gut wie mit jeder Frucht einen Curd zaubern. Ein Favorit von mir ist Lemon Curd. Dafür werden einfach Eier und Zucker vermixt. Dann kommt noch Zitronensaft und Abrieb dazu. Das Ganze wird dann langsam dicklich eingekocht und zum Schluss kommt noch kalte Butter dazu. Also wie ihr seht, keine komplizierte Geschichte. Der Geschmack eines Curds ist intensiv, cremig und einfach nur leeeecker. Heute kommt die zitronige Creme in unseren Kuchen und macht ihn herrlich aromatisch!

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Auf in den zitronig-süßen Kuchenhimmel!

Hier das Rezept:

Zutaten:

Lemon Curd:

  • 2 Eier
  • 1 Bio Zitrone, Abrieb
  • 90 ml Zitronensaft
  • 140 g Zucker
  • 80 g Butter

Für den Kuchen:

  • 220 g weiche Butter
  • 120 g Zucker
  • 2 Bio Zitronen, Abrieb
  • 3 Eier
  • 330 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1/4 TL Fleur de Sel
  • 250 ml Milch

Für die Creme:

  • 250 g Mascarpone
  • 350 g Schlagobers (Sahne)
  • 1/2 TL Vanille, gemahlen
  • 1 EL Zucker

Krokant:

  • 80 g Zucker
  • 1 EL gehackte Nüsse und Minze

Zubereitung:

Lemon Curd

  1. Eier mit Zucker, Zitronensaft und Schale verrühren.
  2. In einem Topf und unter ständigen Rühren leicht köcheln lassen, bis es eine cremige Konsistenz bekommt.
  3. Den Topf vom Herd nehmen und die kalten Butterstückchen unterrühren.
  4. Abkühlen lassen.

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  1. Butter, Salz, Zucker und Zitronenabrieb mit der Küchenmaschine schaumig schlagen.
  2. Die Eier einzeln unterschlagen.
  3. Lemon Curd (bis auf 1 EL), Mehl, Backpulver und Milch unterrühren.
  4. Den Teig in eine gut gefettete und bemehlte Kranzform geben.
  5. Bei 180°C ca. 40-45 Minuten backen.
  6. 15 Minuten in der Form ruhen lassen, dann aus der Form auf einen Kuchenteller stürzen.

Creme

  1. 200 g Obers cremig steif schlagen.
  2. Mascarpone mit dem Zucker und der Vanille glatt rühren. Das geschlagene Obers unterrühren und zuletzt noch das flüssige Obers.
  3. Nach Belieben das beiseitegestellte Lemon Curd unterrühren.

Krokant

  1. Zucker mit 1 1/2 EL Wasser bei mittlerer Hitze kochen lassen, bis er sich goldbraun färbt (6-8 Minuten).
  2. Karamell auf ein Backpapier geben und dünn verlaufen lassen. Sofort mit den Nüssen und der Minze bestreuen.
  3. Wenn es abgekühlt ist, in Stücke brechen.

Den Kuchentraum fertigstellen!

  1. Die Creme mit einem Esslöffel auf dem Kuchen verteilen.
  2. Mit frischen Erdbeeren belegen und das Krokant in die Creme stecken.

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Den Kuchen sofort servieren und am besten gleich alles aufessen!

Was sagt ihr eigentlich zu meinen neuen Schmuckstücken von Gmundner Keramik?

Ich hab euch ja schon öfters die österreichische Keramik-Manufaktur vorgestellt und erzählt, dass es als Österreicherin ja eigentlich schon fast Pflicht ist, ein paar Stücke von Gmundner Keramik im Geschirrschrank zu haben. Als Kinderlein haben wir schon von den tupferlblauen Desserteller unsere Kuchen genascht und bis heute hat Gmundner Keramik ein großes Plätzchen in meinem Herzen und vor allem in meinem Geschirrschrank!

Wir finden das neue Pur Geflammt Design einfach hinreißend schön und chic. Modern und klassisch zugleich schmückt diese Serie in rot unseren Kaffeetisch.

Meine Familie und ich sind immer wieder entzückt von den Gmundner Schönheiten und kombinieren diese nach Lust und Laune neu.

So wenn ihr euch jetzt auch ein bisschen verliebt habt, dann durchstöbert einmal den Onlineshop von Gmundner Keramik und begebt euch auf die Suche nach euren persönlichen Lieblingsstücken.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Da hoppelt das Häschen vor Freude! Saftiger Karottenkuchen mit Frischkäsecreme

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Heute gibts einen unglaublich saftigen Karottenkuchen für euch und fürs Häschen natürlich. Da das Häschen am Wochenende ja viiiel zu tun hat, hoppelt es heute noch schnell zu mir und holt sich eine süße Stärkung für das bevorstehende Osterfest ab.

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Ich habe euch ja schon erzählt, dass ein guter Karottenkuchen seit meiner Kindheit zu meinen absoluten Kuchenlieblingen gehört. ❤ Saftig und aromatisch muss er sein!  Ich kann mich gut erinnern, wie ich als kleines Mäderl meiner Mama immer beim Karottenkuchen backen geholfen habe. Na gut meine Aufgabe war damals meist nur das Karotten raspeln,  solange bis mir die Hände so richtig weh taten. Na ihr seht, ich hab schon früher alles gegeben, um einen guten Kuchen zu bekommen.

Heute habe ich einen wirklich aromatischen Karottenkuchen für euch. Der Teig wird mit Zimt, Kardamom und Ingwer verfeinert. Noch ein paar Kokosflocken kommen mit hinein. Wichtig bei der Zubereitung ist, dass die Eier mit dem Zucker schön schaumig aufgeschlagen werden und die Mehlmischung behutsam mit dem Öl eingerührt wird. Zuletzt kommen die mit aller Kraft geraspelten Karotten dazu. Dann gehts auch schon ab in eine Form und der Kuchen wird gebacken.

Auf den fertig gebackenen und ausgekühlten Kuchen geben wir dann noch eine herrliche Frischkäsecreme und weil das alles noch nicht genug ist, kommt noch ein knuspriger Walnuss-Kokos-Krokant drauf. Das muss natürlich nicht sein, aber ich hatte einfach Lust drauf.

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Meine Mama und ich haben unseren Karottenkuchen immer schön mit Schokoglasur überzogen und im Teig befanden sich auch noch gemahlene Nüsse. Diese Variante war mein Lieblingskuchen in meiner Kindheit (das Rezept gibts bestimmt auch bald – versprochen!)

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Karottenkuchen gibts bei uns das ganze Jahr über und zum Osterfest gehört er auch einfach dazu. Macht doch dem Osterhäschen eine Freude und stellt ein Stückchen Karottenkuchen bereit.

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Wollt ihr eure Liebsten zum Osterfest mit einem saftigen Stückchen Karottenkuchen beglücken?

Hier das Rezept:

Zutaten:

  • 340 g Karotten, gerieben
  • 50 g Kokosflocken
  • 270 g Mehl (ich nehme auch gerne helles Dinkelmehl)
  • 1 TL Weinsteinbackpulver
  • eine Prise Salz
  • 1 TL Zimt, gemahlen
  • 1/4 TL Kardamom, gemahlen
  • 1/4 TL Ingwer, gemahlen
  • 4 Eier
  • 200 g heller Rohrzucker
  • 250 ml Sonnenblumenöl

Für die Creme:

  • 250 g Frischkäse
  • 50 g weiche Butter
  • 100 g Staubzucker
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • Abrieb 1/2 Bio-Zitrone

Für das Walnuss-Kokos-Krokant:

  • 100 g Walnüsse
  • 2 EL Kokosflocken
  • 3 EL Rohrzucker

Zubereitung:

Ofen auf 180°C HL vorheizen. Eine Form (ca. 30x22cm) mit Backpapier auslegen.

Das Mehl mit den Kokosflocken, Backpulver, Salz, Zimt, Kardamom und Ingwer vermischen.

Die Eier mit dem Zucker hellschaumig aufschlagen (am besten mit der Küchenmaschine – ca. 5 Minuten). Die Mehlmischung abwechselnd mit dem Öl nach und nach unterrühren.

Zuletzt die Karottenraspel untermischen.

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Die Masse in die Form füllen und ca. 25-30 Minuten backen (Stäbchenprobe machen). Den Kuchen komplett auskühlen lassen.

Für die Frischkäse-Creme Butter mit Staubzucker in einer Schüssel cremig rühren. Nach und nach Frischkäse zugeben und zu einer cremigen Masse verrühren. Vanille und Zitrone untermischen.  Ausgekühlten Kuchen damit bestreichen.

Für das Krokant den Zucker in einer Pfanne hellbraun karamellisieren. Die Walnüsse und die Kokosflocken mit dem Karamell vermischen. Die Masse auf ein leicht mit Butter gefettetes Backpapier verteilen. Abkühlen lassen und hacken (mit dem Messer oder in der Moulinette).

Das Krokant auf den Kuchen streuen.

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Den Karottenkuchen in Stückchen schneiden und servieren.  Da kommt das Häschen auch schon angehoppelt!

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Lasst uns gemeinsam das Osterfest genießen!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Steirisches Glück zum Löffeln! Kürbiskernparfait mit Waldbeerenragout

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Steiermork, do  bin i her. Und i mog das G’fühl, dass i wo daheim bin, immer mehr. So meine Lieben heute habe ich eine unserer steirischen Lieblingsnachspeisen für euch. Ein Kürbiskernparfait, mit echten steirischen Bio-Kürbiskernen. So muss das ein!

Vor kurzem habe ich mit diesem Rezept bei einem tollen Blogevent mitgemacht und schwups hatte ich auch schon ein grandioses Überraschungspaket gewonnen. Zwischen vielen wunderbaren Bio-Produkten befanden sich auch zwei kg steirische Kürbiskerne. Ach, da habe ich mich gefreut und mir sofort köstliche Gerichte überlegt, wo ich die kecken Körndl einbauen kann.

Dieses Parfait kam mir gleich als ersters in den Kopf geschossen, da ich es schon relativ oft gezaubert habe und es uns immer wunderbar geschmeckt hat. Also ran ans Karamellisieren, Krokant hacken, Parfaitmasse aufschlagen und abfüllen. Dann ein paar Stunden Geduld aufbringen und schon kann das steirische Glück genossen werden.

Ich liebe meine steirische Heimat mit ihrer wunderbaren Natur und den vielen Köstlichkeiten, die es zu bieten hat. Mein ❤ gehört nun mal der Steiermark. Diese Nachspeise passt hervorragend zu einem aromatischen Beerenragout aber auch neben einem guten Schokokuchen macht es eine tolle Figur.

So ich überlege mir jetzt noch weitere Köstlichkeiten mit meinen Kürbiskernen, die müssen ja schließlich würdig verarbeitet werden. Also freut euch schon mal auf weitere grüne Speisen, die es bei mir auf die Teller schaffen werden.

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Falls ihr jetzt Lust auf mein grünes Parfait bekommen habt…..

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für das Parfait:

  • 120 g Kürbiskerne
  • 100 g Zucker
  • 3 Eidotter
  • 50 g Staubzucker
  • 1/2 Vanilleschote, Mark
  • 1/2 Orange, Saft
  • 3 EL Kürbiskernöl
  • 400 g Obers

Für das Beerenragout:

  • 100 g Zucker
  • 200 ml Rotwein (ihr könnt ersatzweise aber auch Johannisbeersaft nehmen)
  • 150 ml Johannisbeersaft
  • 1 Zimtstange
  • 3 Sternanis
  • 3 Kardamomkapseln, leicht zerdrückt
  • 2 EL Vanillezucker
  • 1 Bio-Orange, Saft und Schale
  • 400 g gemischte Waldbeeren (können ruhig TK sein)
  • 2 TL Speisestärke (Maizena)

Zubereitung:

Für das Parfait den Zucker in einer Pfanne karamellisieren lassen. Die Kürbiskerne zugeben und darin glasieren. Die karamellisierten Kürbiskerne auf ein Backpapier geben und auskühlen lassen. Dann in feines Krokant hacken (mit dem Messer oder Moulinette).

Die Eidotter mit dem Staubzucker, Vanillemark und Orangensaft in eine große Metallschüssel geben und über Wasserdampf aufschlagen, bis es schön dick cremig ist. Dann nochmal kurz weiterschlagen, aber ohne Wasserdampft. Den Schlagobers cremig steif schlagen. Den Krokant mit dem Kürbiskernöl zu der aufgeschlagenen Eidottermasse geben und unterrühren. Zuletzt noch den geschlagenen Obers unterheben.

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Die Parfaitmasse in kleine Portionsförmchen (ich habe Silikon-Mini-Gugl-Förmchen genommen) oder eine lange Kastenform füllen (mit Frischhaltefolie auslegen). Das Parfait für mindestens 3-4 Stunden tiefkühlen.

Jetzt kochen wir unser Beerenragout.

Dafür zuerst den Zucker karamellisieren lassen. Mit Rotwein ablöschen und alles auf die Hälfte einkochen lassen. Die ganzen Gewürze (Zimt, Kardamom, Sternanis, Orangenschale), Vanillezucker und den Johannisbeersaft unterrühren und alles wieder auf die Hälfte einkochen lassen. Die Stärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren und die köchelnde Sauce damit leicht binden und noch einmal kurz aufkochen lassen. Zum Schluss geben wir die Beeren dazu.

Das Parfait mit dem Beerenragout servieren und genießen!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Un classique génial! Iles flottantes – Schwimmende Inseln mit Mandelkrokant

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Diese köstliche Nachspeise habe ich vor einigen Tagen für meine liebe Mama gezaubert, weil sie alles was mit Baiser zu tun hat sooo sehr liebt.

Da kamen diese luftig, leichten Baisernocken auf einem See aus feiner Crème anglaise genau richtig. Die schwimmenden Inseln sind doch eine wahre Augenweide und krönen bestimmt jedes Menü.

Diese Nachspeise ist eigentlich ein genialer Klassiker der französischen Küche und gerade wegen der Einfachheit so etwas Besonderes. Die Île Flottante ist im Endeffekt nichts anderes als Eischnee mit Vanillesauce mit Mandelkrokant als Verzierung. Wer die Île Flottante noch nicht kennt, sollte sie unbedingt einmal versuchen… Wir lieben es ❤

Eine Crème anglaise (quasi eine Vanillecreme)  ist eine klassische französische Dessertsauce, die ich sehr gerne zu verschiedenen Nachspeisen reiche. Man kann die Crème anglaise nach Geschmack abwandeln. Ich gebe gerne frisch abgeriebene Orangenschale hinein. Man könnte sie auch noch mit einer Zimtstange, etwas gemahlenen Ingwer oder auch für die Schokoliebhaber mit etwas Kakaopulver aromatisieren.

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Hier das Rezept dafür:

Zutaten:

Für die Crème anglaise:

  • 4 Eidotter
  • 80 g Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 500 ml Milch
  • 1/2 Bio-Orange, Saft und Abrieb

für den Mandelkrokant:

  • 100 g Zucker
  • 100 g Mandelblättchen

für die Baisernocken:

  • 2 Eiklar
  • 50 g Staubzucker
  • etwas Zitronensaft
  • 1 Prise Salz

Zubereitung:

Für die Crème anglaise die Eidotter, mit dem Zucker, dem Orangensaft und Abrieb in einer Schüssel verrühren. Die Milch mit dem Mark der Vanilleschote aufkochen lassen. Etwas heiße Milch zu der Eidottermischung geben. Dann langsam die restliche Milch einrühren. Die Eiermilch zurück in den Topf geben und bei schwacher Hitze einige Minuten weiterrühren, bis sie cremig wird (nicht kochen lassen). Die Sauce in eine Schüssel umfüllen und kühl stellen.

Für den Krokant den Zucker in einer Pfanne hellbraun karamellieren lassen. Die Mandelblättchen zugeben und kurz verrühren. Die Krokantmasse auf ein Backpapier geben und abkühlen lassen. Dann in Stücke brechen.

Für die Baisernocken zuerst ein Eiklar mit dem Staubzucker, einen Spritzer Zitronensaft und Salz steif schlagen. Dann das zweite Eiklar zugeben und weiterschlagen, bis der Eischnee weiße Spitzen bildet.

In einem großen Topf Wasser zum Köcheln bringen. Von der Baisermasse nacheinander Nocken abstechen und auf das Wasser setzen. Die Nocken darin ziehen lassen, bis sie schön aufgegangen sind. Mit einem Schaumlöffel herausnehmen und auf Backpapier abtropfen lassen.

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Die Crème anglaise in Schälchen verteilen und eine Baisernocke daraufsetzen. Den Mandelkrokant über die Baisernocke streuen.

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Bon appétit!

Lena

 

 

 

 

 

 

Bisous chaumontais! <3 Mini-Baiserküsschen mit Haselnusskrokantcreme

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Meine kleinen Liebesboten!

Von diesen zarten, mit einer Krokantcreme gefüllten Baiser-Küsschen kann man gar nicht genug kriegen – genau wie vom Küssen!

Außen sind sie leicht knusprig, innen weich und sie zergehen auf der Zunge.  Ein himmlischer Genuss!

Sie sind einfach in der Zubereitung aber es bedarf etwas Geduld, da die Baisers im Ofen trocknen müssen.  Ich finde diese kleinen Küsschen sind einfach perfekt als Geschenk, kleines Mitbringsel oder einfach als Zugabe zu einer Tasse Kaffee!

Also falls ihr mal etwas Besonderes für geliebte Personen braucht, dann probiert euch doch mal an diesen Küsschen.

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Hier das Rezept dafür (für ca. 20 Küsschen)

Zutaten:

für den Haselnsusskrokant:

  • 80 g Haselnüsse, ganz
  • 80 g Zucker
  • 2 EL Wasser

für den Baiser:

  • 2 Eiklar
  • 100 g Zucker
  • 1 TL Zitronensaft

für die Füllung:

  • 100 g weiche Butter
  • 1 EL Vanillezucker
  • 3-4 EL Haselnusskrokant

Zubereitung:

Für den Krokant die Haselnüsse im Ofen bei 180°C für ca. 10 Minuten rösten. Die Schale von den Nüssen abreiben. Den Zucker mit dem Wasser in einem Topf so lange köcheln lassen, bis es hellbraun karamellisiert ist. Die Nüsse kurz unterrühren und alles sofort auf ein Backpapier geben. Die Nüsse auskühlen lassen.

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Die Nüsse ganz fein hacken (mit dem Messer, oder wenn ihr habt im Cutter) .

Für den Baiser das Eiklar steif schlagen. Wenn sie fest werden ,den Zitronensaft und nach und nach den Zucker unterrühren. So lange schlagen, bis ein fester Eischnee entstanden ist.  Die Masse in einem Spritzbeutel füllen und kleine Tupfen auf ein Backblech (mit Backpapier belegt) spritzen.

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Die Baisers bei 100°C ca. 1 1/2 Stunden backen. Dann im Rohr auskühlen lassen.

Für die Füllung die weiche Butter mit dem Vanillezucker cremig rühren. Das Krokant unterrühren.  Die Hälfte der Baisers mit der Buttercreme bestreichen und zusammensetzen. Die Küsschen an der Stelle, wo die Creme rausschaut in dem restlichen Krokant wälzen.

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Ich habe diese Küsschen für meinen Liebsten gezaubert. I know, I love you. ❤

 

Bon appétit!

Bisous, Lena