Da weiß man, was drin steckt! Kürbiskern-Vollkorn-Brot

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Selbstgemachtes Brot – da weiß man, was man hat!

Ich hab euch ja schon öfters erzählt, dass ich mein Brot am liebsten selbst backe. Mir schmeckts selbstgebacken einfach am besten und man weiß, was wirklich drin steckt. Natürlich kauf ich auch hin und wieder mein Gebäck beim Bäcker des Vertrauens, aber bei ein bisschen Zeit backe ich es selbst. Ich liebe den Geruch von frischgebackenem Brot in meiner Küche! Herrlich!

Wenn ihr jetzt glaubt, Brot selbst zu backen sei jede Menge Arbeit und erfordert viel Zeit…. Keine Sorge! Ich habe hier ein wirklich tolles und blitzschnelles Brotrezept für euch. Das Rezept wurde schon sehr oft erprobt und gelingt einfach einwandfrei. Meine Familie und ich lieben dieses Brot, weil es so schön saftig ist und sehr viel Gutes enthält. ❤

Dieses Rezept ist so toll, da man den Teig nur kurz verknetet, in die Form füllt und schon geht es ab in den Ofen. Kein gehen lassen, kein ewiges Warten! Dieses Brot könnte man auch direkt frisch fürs Frühstück backen. Es hält sich gut verpackt 4-5 Tage.

Ich habe heute zum Frühstück eine Scheibe (oder auch zwei) davon mit meiner geliebten Guacamole verspeist. Für mich gibt es keinen schöneren Start in den Tag.

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Lust auch Brotbäcker zu werden?

Hier das Rezept:

Zutaten (für ein Brot):

  • 550 ml Wasser, lauwarm
  • 1 Würfel Germ
  • 2-3 TL Salz
  • 2 TL Brotgewürz
  • 400-450 g Vollkornmehl (Weizen oder Dinkel)
  • 250 g Haferflocken
  • 100 g Kürbiskerne, grob gehackt

Zum Bestreichen:

  • etwas Wasser
  • eine Handvoll Kürbiskerne

Zubereitung:

Das Wasser in eine große Schüssel geben und mit der Germ verrühren.

Mehl mit Salz und Brotgewürz mischen und zugeben. Haferflocken und Kürbiskerne zum Teig geben und alles miteinander verkneten (der Teig scheint etwas weich und klebrig zu sein – das gehört so).

Eine längliche Kastenform mit Backpapier auslegen und den Teig einfüllen. Die Oberfläche glatt streichen.

Den Teig mit etwas Wasser bestreichen und mit Kürbiskernen bestreuen.

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Das Brot bei 190°C (Heißluft)  ca. 50-55 Minuten backen (Klopfprobe machen). Falls die Oberfläche zu dunkel wird, mit Folie abdecken.

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Das Brot aus der Form heben und vollständig auskühlen lassen (das Brot muss abgekühlt sein, um es in schöne Scheiben schneiden zu können).

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Steirisches Glück zum Löffeln! Kürbiskernparfait mit Waldbeerenragout

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Steiermork, do  bin i her. Und i mog das G’fühl, dass i wo daheim bin, immer mehr. So meine Lieben heute habe ich eine unserer steirischen Lieblingsnachspeisen für euch. Ein Kürbiskernparfait, mit echten steirischen Bio-Kürbiskernen. So muss das ein!

Vor kurzem habe ich mit diesem Rezept bei einem tollen Blogevent mitgemacht und schwups hatte ich auch schon ein grandioses Überraschungspaket gewonnen. Zwischen vielen wunderbaren Bio-Produkten befanden sich auch zwei kg steirische Kürbiskerne. Ach, da habe ich mich gefreut und mir sofort köstliche Gerichte überlegt, wo ich die kecken Körndl einbauen kann.

Dieses Parfait kam mir gleich als ersters in den Kopf geschossen, da ich es schon relativ oft gezaubert habe und es uns immer wunderbar geschmeckt hat. Also ran ans Karamellisieren, Krokant hacken, Parfaitmasse aufschlagen und abfüllen. Dann ein paar Stunden Geduld aufbringen und schon kann das steirische Glück genossen werden.

Ich liebe meine steirische Heimat mit ihrer wunderbaren Natur und den vielen Köstlichkeiten, die es zu bieten hat. Mein ❤ gehört nun mal der Steiermark. Diese Nachspeise passt hervorragend zu einem aromatischen Beerenragout aber auch neben einem guten Schokokuchen macht es eine tolle Figur.

So ich überlege mir jetzt noch weitere Köstlichkeiten mit meinen Kürbiskernen, die müssen ja schließlich würdig verarbeitet werden. Also freut euch schon mal auf weitere grüne Speisen, die es bei mir auf die Teller schaffen werden.

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Falls ihr jetzt Lust auf mein grünes Parfait bekommen habt…..

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für das Parfait:

  • 120 g Kürbiskerne
  • 100 g Zucker
  • 3 Eidotter
  • 50 g Staubzucker
  • 1/2 Vanilleschote, Mark
  • 1/2 Orange, Saft
  • 3 EL Kürbiskernöl
  • 400 g Obers

Für das Beerenragout:

  • 100 g Zucker
  • 200 ml Rotwein (ihr könnt ersatzweise aber auch Johannisbeersaft nehmen)
  • 150 ml Johannisbeersaft
  • 1 Zimtstange
  • 3 Sternanis
  • 3 Kardamomkapseln, leicht zerdrückt
  • 2 EL Vanillezucker
  • 1 Bio-Orange, Saft und Schale
  • 400 g gemischte Waldbeeren (können ruhig TK sein)
  • 2 TL Speisestärke (Maizena)

Zubereitung:

Für das Parfait den Zucker in einer Pfanne karamellisieren lassen. Die Kürbiskerne zugeben und darin glasieren. Die karamellisierten Kürbiskerne auf ein Backpapier geben und auskühlen lassen. Dann in feines Krokant hacken (mit dem Messer oder Moulinette).

Die Eidotter mit dem Staubzucker, Vanillemark und Orangensaft in eine große Metallschüssel geben und über Wasserdampf aufschlagen, bis es schön dick cremig ist. Dann nochmal kurz weiterschlagen, aber ohne Wasserdampft. Den Schlagobers cremig steif schlagen. Den Krokant mit dem Kürbiskernöl zu der aufgeschlagenen Eidottermasse geben und unterrühren. Zuletzt noch den geschlagenen Obers unterheben.

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Die Parfaitmasse in kleine Portionsförmchen (ich habe Silikon-Mini-Gugl-Förmchen genommen) oder eine lange Kastenform füllen (mit Frischhaltefolie auslegen). Das Parfait für mindestens 3-4 Stunden tiefkühlen.

Jetzt kochen wir unser Beerenragout.

Dafür zuerst den Zucker karamellisieren lassen. Mit Rotwein ablöschen und alles auf die Hälfte einkochen lassen. Die ganzen Gewürze (Zimt, Kardamom, Sternanis, Orangenschale), Vanillezucker und den Johannisbeersaft unterrühren und alles wieder auf die Hälfte einkochen lassen. Die Stärke mit etwas kaltem Wasser glatt rühren und die köchelnde Sauce damit leicht binden und noch einmal kurz aufkochen lassen. Zum Schluss geben wir die Beeren dazu.

Das Parfait mit dem Beerenragout servieren und genießen!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Schnelles Pastaglück! Kürbis-Tagliatelle mit Kürbiskern-Pesto

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Wieder mal Lust auf ein schnelles Pastagericht, dass glücklich macht? Da hab ich doch genau das Richtige für euch! Tagliatelle mit gebratenen Kürbisstreifen und dazu ein köstlich-aromatisches Kürbiskernpesto.  Dieses Pesto habe ich zum ersten Mal ausprobiert und ich muss sagen das Ergebnis war wahnsinnig lecker.

Mein Liebster und ich waren wirklich begeistert von diesem Pastagericht, das es ab sofort öfters bei uns geben wird.  Wie ihr ja schon mitgekriegt habt, steht Kürbis momentan ja seeehr oft meinem Speiseplan. Heute kommt nicht nur das feine und gesunde Fruchtfleisch auf die Teller, sondern auch die köstlichen Kerne und ihr Öl. Kürbis auf ganzer Linie kann man sagen.

Das Pesto ist ruck zuck gezaubert und die Nudeln kochen sich ja von selbst. Ihr wollt also im Handumdrehen was Schnelles auf den Tisch zaubern? Kein Problem! Mit diesem Rezept ist Stress in der Küche sicherlich kein Thema!

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Hier das Rezept: (für 4 Portionen)

Für das Kürbiskern-Pesto:

  • eine Handvoll Kürbiskerne, grob gehackt
  • 1/2 Handvoll Haselnüsse, grob gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, grob gehackt
  • eine Handvoll Petersilienblätter
  • ein kleines Stück Parmesan
  • ca. 100 ml Olivenöl
  • 2-3 EL Kürbiskernöl
  • etwas Zitronensaft
  • einen Schuss Obers
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • 400 g Tagliatelle
  • 1/2 Hokkaido
  • 1/2 Bund Jungzwiebel
  • ein paar Salbeiblätter
  • Olivenöl zum Anbraten
  • Salz, ein paar Chiliflocken
  • etwas Parmesan zum Servieren

Zubereitung:

Für das Pesto Kürbiskerne mit Haselnüssen, Käse, Knoblauch, Petersilie und Olivenöl in ein hohes Gefäß geben und pürieren. Kürbiskernöl, etwas Obers und Zitronensaft zugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Tagliatelle in Salzwasser bissfest garen.

Währendessen Hokkaido und Jungzwiebel in dünne Streifen schneiden und in Olivenöl kräftig anbraten (ca.5 Minuten).  Den Salbei zugeben, kurz mitbraten. Alles mit Salz und nach Belieben etwas Chili würzen. Ich gebe dann immer noch etwas vom Kochwasser mitdazu

Die Pasta abgießen und gut abtropfen lassen. Mit dem Kürbis und der Hälfte des Pestos vermischen.

Die Pasta anrichten und mit dem restlichen Pesto und Parmesan servieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Aromatisch und herzhaft geschichtet! Kürbislasagne

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Heute wird wieder ein leckeres Gericht mit Kürbis aufgetischt. In einer Lasagne verpackt, bekommt dieses gesunde Gemüse ihren großen Auftritt. Na wie findet ihr das?

Ich habe ja schon erwähnt, dass ich Kürbisse einfach liebe. ❤ Sie sind gesund, aromatisch und sooo vielseitig! Sein Fleisch steckt voller Vitamine und Antioxidantien, die unsere Immunabwehr zur Höchstleistung treiben. Besonders die Sorten mit orangem Fruchtfleisch (wie der Hokkaido oder der Butternusskürbis) gelten als wahre Vitaminbomben.

Aus diesen vielen Gründen hat der Kürbis jetzt in seiner Jahreszeit einen fixen Platz in meiner Küche!  Heute kommt er mit einer leckeren Käsesauce, geschichtet mit Lasagneblättern und Kürbiskernen in eine Auflaufform. Ein herrliches Gericht zum Wohlfühlen!

Also meine Lieben gebt dem Kürbis auch ein nettes Plätzchen in eurem Speiseplan! Ihr werdet ihn nicht mehr hergeben wollen 🙂

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Hier das Rezept dafür: (für 2 Portionen – eine kleine Auflaufform – für eine große Form, einfach Zutaten verdoppeln)

Zutaten:

  • 1/2 Hokkaido
  • 1 große Tomate (Ochsenherz)
  • 6 Lasagneblätter
  • 2 Handvoll Kürbiskerne

für die Sauce:

  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Butter
  • 1 1/2 EL Mehl
  • ca. 400-500 ml Milch
  • 100 g Frischkäse (14 % Fettanteil)
  • 120 g Bergkäse (oder Emmentaler), frisch gerieben
  • Salz, frisch gemahlener Pfeffer
  • etwas Muskatnuss
  • Thymian, Oregano
  • ein paar Butterflöckchen

Zubereitung:

Den Kürbis in dünne Scheiben schneiden, ebenso die Tomate. Die Zwiebel und den Knoblauch hacken und in der zerlassenen Butter kurz anbraten. Das Mehl einrühren, 1 Minute mitanschwitzen und dann nach und nach mit der Milch aufgießen. Einige Minuten köcheln lassen, bis es etwas eingedickt ist. Mit Salz, Pfeffer, Muskat, Thymian und Oregano abschmecken. Den Frischkäse und den geriebenen Käse (etwas übrig lassen) unterrühren.

Eine kleine Auflaufform mit etwas Butter ausstreichen. Kürbis und Tomatenscheiben, ein paar Kürbiskerne, Lasagneblätter und Sauce in die Form schichten, zwischendurch mit Salz und Pfeffer würzen. Den Vorgang zweimal wiederholen, mit Sauce und Kürbis abschließen. Mit ein paar Kürbiskernen und den restlichen Käse bestreuen. Ein paar Butterflöckchen darauf verteilen.

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Die Kürbislasagne bei 180° C ca. 30 Minuten lang backen (mit Alufolie bedeckt). Dann noch weitere 20 Minuten ohne Folie fertig backen. Die Lasagne soll eine schöne, knusprige Kruste bekommen.

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Wir essen dazu am Liebsten einen frischen Salat (Karotte, Gurken, grüner Salat).

Bon appètit!

Lena