Französische Brotzeit! Salat mit Camembert, Lavendel-Marillen und Himbeervinaigrette

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Heute hab ich einen köstlich, bunten Gruß aus Frankreich für euch!

Brotzeit auf französisch ❤

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Meine lieben Schwiegereltern sind vor ein paar Tagen aus ihrem Normandie-Urlaub zurück gekommen. Ja Normandie! Da würden wir doch auch alle gerne mal hin…. So aber nun sind wir in der schönen Steiermark und holen uns wieder mal ein Stück Frankreich zu uns nach Hause.

Mit im Gepäck hatten sie für mich einen original Camembert aus der Normandie (den hatte ich mir gewünscht!). Meine Augen strahlten und mein Köpfchen war schon am überlegen, was wir wohl mit diesem feinem Käse zaubern werden.

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Ein echter Camembert de Normandie wartet darauf von mir verspeist zu werden (ok gut ich habe ihn mit meinen lieben Eltern geteilt). Ich liebe ja Käse über alles und könnte niemals darauf verzichten, aber so ein ganzer Camembert ist auch für mich zu viel des Guten.

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Ein Hoch auf den köstlichen frooomage! Es lebe die herrliche Käseküche!

Les vrais trésors gourmands!

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Dieser Sommersalat ist eine Freundschaft der Normandie und der sonnigen Provence. Ein frischer Salat mit Lavendel-Marillen und einer feinen Himbeervinaigrette verbindet sich hervorragend mit dem zart geschmolzenem Camembert aus dem hohen Norden.

In unserem Garten blüht gerade der Lavendel nur so vor sich hin, die Salatbeete sprießen und auch unser Himbeerstrauch trägt schon fleißig seine Beerchen. Na da heißt es ernten gehen! Es gibt doch nichts Schöneres als die Gaben aus dem eigenen Garten verwenden zu können. Uh ich hab schon gesehen bald gibt es auch Brombeeren (mmmhhhm).

Der Salat ist im Nu gezaubert. Der Camembert wird in Ecken geschnitten, gewürzt und dann geht es für eine gaaanz kurze Zeit in den Ofen (bitte aufpassen und den Käse nicht zu lange im Ofen lassen, sonst schmilzt er euch davon). Die Marillen werden mit etwas Honig und Weißwein aromatisiert und bekommen auch etwas Hitze ab. Unser Lavendel schmiegt sich dann noch dazu und verleiht den Marillen das gewisse Extra (ach Marillen und Lavendel sind einfach eine Traumkombi).

Meine geliebte Himbeervinaigrette ist euch ja vielleicht schon bekannt und ihr wisst, dass ich sie nur zuuu gerne für Salate verwende. Zu diesem aromatischem Käse passt die süß-säuerliche Vinaigrette wirklich perfekt. Am besten ihr probiert es einfach aus!

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Dazu habe ich noch eine Fougasse gebacken. Dieses Brot passt sehr gut zu unserem Salat und man kann die Vinaigrette so schön auftunken (da bleibt dann kein Tröpfchen mehr übrig).

Ich habe diese Brot-Köstlichkeit in meiner Zeit in der Provence kennen und lieben gelernt! Dort bekommt man dieses Brot in jeder Boulangerie und es schmeckt einfach “délicieux”!

Dieses Brot zu zaubern ist auch gar nicht schwer (ich zeige es euch noch diese Woche).

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Holt euch auch diese französische Brotzeit auf eure Teller!

Hier das Rezept:

Zutaten (für 4 Portionen):

  • 4 Handvoll frische Salatblätter (Rucola, Spinat, Zupfsalat….)
  • 1 Camembert
  • eine Handvoll Nüsse (Walnüsse oder Pekannüsse)
  • je 2 Thymian und Rosmarinzweige
  • 2 TL Honig
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Für die Lavendel-Marillen:

  • 8 Marillen
  • 1 EL Honig
  • 2 EL Weißwein
  • 2-3 Lavendelblüten

für die Vinaigrette:

  • 1 TL Dijon-Senf
  • 2 TL Honig
  • 2-3 EL hellen Balsamicoessig (oder Saft einer Zitrone)
  • 4-5  EL Walnussöl (oder Haselnussöl)
  • 100 g frische Himbeeren
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • ein paar frische Himbeeren zum Garnieren

Zubereitung:

  1. Camembert in acht Ecken schneiden und auf ein Backblech setzen. Mit Honig beträufeln. Mit den Kräutern und Nüssen bestreuen. Pfeffer darüber mahlen.
  2. Camembert bei 170°C ca. 4 Minuten in den Ofen geben (er soll nur leicht warm und etwas geschmolzen sein).
  3. Die Marillen halbieren und mit Honig, Weißwein und Lavendelblüten in einen Topf geben. Bei mäßiger Hitze ein paar Minuten leicht köcheln lassen (die Marillen sollen noch einen leichten Biss haben).
  4. Für die Vinaigrette alle Zutaten vermengen und pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Die Salatblätter auf Teller anrichten und mit der Vinaigrette beträufeln. Darauf die Camembertecken und die Marillen verteilen. Mit etwas Fleur de Sel und frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen. Nach Belieben noch ein paar frische Himbeeren darauf verteilen.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Eine unwiderstehliche Versuchung! Lavendel-Sauerrahmeis mit Vanille-Marillen

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Lavendel und Vanille bezaubern uns mit ihrem betörendem Duft und unverwechselbaren Aroma! Also meine Familie und ich wurden verzaubert!

So heute habe ich wieder ein super Rezept mit Lavendel für euch. Diesmal ein Eis! Super cremig und trés simple hergestellt.

Dieses Dessert kam bei uns gestern auf den Tisch und wir waren alle nur hin und weg davon.

Verführerisch, cremig und einfach nur lecker!  Ich liebe diese Kombination ❤  Ein perfekter Nachtisch finde ich…. miiiiam!

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Hier das Rezept für dieses Dessert:

Zutaten:

für das Eis:

  • 250 ml Schlagobers
  • 150 g Zucker
  • 2 EL Lavendelblüten (frisch oder getrocknet)
  • 4 Eidotter
  • 1/2 Bio-Limette
  • 500 g Sauerrahm

für die Vanille-Marillen:

  • ca. 1 kg frische Marillen
  • 300 ml Weißwein
  • 150 g Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 1 EL Amaretto (nach Belieben)

für den Mandelkrokant:

  • 2-3 EL Zucker
  • 100 g Mandelblättchen

Zubereitung:

Für das Eis den Schlagobers mit 100 g Zucker und den Lavendelblüten erhitzen und ca. 15 Minuten lang ziehen lassen.

Die Eidotter mit dem restlichen Zucker, Limettensaft und Abrieb aufschlagen. Die Obersmischung durch ein Sieb zu den aufgeschlagenen Dottern geben und verrühren. Die Masse in einen Topf geben und bei kleiner Hitze unter Rühren erwärmen, solange bis die Masse leicht cremig wird.  Die Eismasse nun vollständig abkühlen lassen. Wenn die Masse kalt ist, den Sauerrahm einrühren.

In der Eismaschine cremig gefrieren lassen (ca. 30 Minuten). Das Eis in einen Behälter geben und noch für 1-2 Stunden tiefkühlen.

Für die Vanillemarillen den Weißwein mit dem Zucker, Vanillemark und Schote aufkochen (ca. 5 Minuten). Die Marillen entkernen und zu dem Weißweinsirup geben. Die Marillen darin einige Minuten leicht weich kochen. Nach Belieben Amaretto zugeben. Die Marillen abkühlen lassen.

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Für den Krokant den Zucker karamellisieren lassen und die Mandeln kurz unterrühren. Auf ein Backpapier geben und abkühlen lassen.

Das Eis auf den Marillen servieren und mit dem Krokant bestreuen.

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Bon appétit!

Lena

 

 

 

 

 

Ein wahrer Seelenkuss! Schoko-Lavendel-Cupcake

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Schokolade und Lavendel ist vielleicht wenn man daran denkt, eine etwas ungewohnte Kombination…. aber ich habe es ausprobiert und es ist wirklich eine einmalige und leckere Geschmackskombination!

In letzter Zeit hab ich ja so einiges mit Lavendel gezaubert, aber es war noch nichts mit Lavendel und Schoookolade dabei…  da musste einfach noch schnell etwas für uns Schokiliebhaber her!

Einmal reinbeißen, macht einfach glücklich und der Seele geht’s guuuut 🙂

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Hier das Rezept dafür: ( für ca. 12-16 Cupcakes)

Zutaten:

für den Teig: 

  • 3 Eier
  • 150 g Rohrzucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 100 g Dinkelmehl
  • 100 g Weizenmehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Kakaopulver, ungesüßt
  • 100 ml Schlagobers
  • 50 g Butter
  • 1 EL Lavendelblüten (frisch o. getrocknet)
  • 150 g Schokolade
  • 50 g Mandeln, ganz und geschält

für Schoko-Lavendel-Creme:

  • 250 g Schokolade, klein gehackt
  • 125 ml Schlagobers
  • 1 EL Lavendelblüten
  • 2 EL Honig
  • 20 g Butter, weich
  • 250 g Mascarino

Zubereitung:

Für den Teig den Schlagobers mit der Butter und dem Lavendel aufkochen und etwas ziehen lassen (5 Minuten). Die Schokolade schmelzen.

Die Eier mit dem Zucker hell und schaumig mixen. Das Mehl mit dem Backpulver, Kakaopulver und Salz mischen und unter die Eiermasse heben (mit dem Schneebesen).  Nun den Schlagobers durch ein Sieb zu den Teig gießen und unterheben. Zum Schluss noch die geschmolzene Schokolade und die Mandeln einrühren. Den Teig in die Muffinförmchen füllen und bei 170°C ca. 12 Minuten lang backen. Auskühlen lassen.

Für die Creme den Schlagobers mit den Lavendel und dem Honig aufkochen. Die Obersmischung zu der gehackten Schokolade geben, schmelzen lassen und gut verrühren (etwas abkühlen lassen).  Die Butter und den Mascarino zugeben und mit dem Mixer kurz verrühren, bis eine cremige Masse ensteht.

Die Creme in einen Spritzbeutel füllen und auf die Cupcakes spritzen. Mit Lavendelblüten, Zuckerperlen… garnieren.

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Tipp: Die Schokocreme ist ein wahrer Allrounder!  Lasst einfach den Lavendel weg und ihr habt eine super Schokocreme für diverse Cupcakes, Kuchen, Torten…. Man kann dann zusätzlich noch Orangenschale oder Zimt, Vanille, Kokos, Erdnussbutter, Krokant… was auch immer ihr mögt dazu geben!

Bon appétit!

Lena

 

 

 

 

Nicht nur die Franzosen lieben dieses Dessert! Crème brûlée à la lavande

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Eine Crème brûlée klingt ja immer nach einem großen Woooooow!  Aber es ist ein wirklich sehr einfaches Dessert, das man auch noch gut im voraus vorbereiten kann (perfekt, wenn mal Gäste kommen).

Ich habe meine Crème brûlée mit etwas Lavendel aromatisiert (das liegt daran, weil wir im Garten sooo viel davon haben und weil ich den Geschmack einfach liebe)!  Man könnte die Crème brûlée auch mit Rosen, Gewürzen (wie Kardamom oder Zimt) aromatisieren… Was euch schmeckt!

Was ist der allerbeste Moment, wenn man eine Creme brûlée genießt?…. genau! wenn man mit dem Löffel die Zuckerkruste knackt.

Ein tolles Gefühl und einfach himmlisch leeeeecker im Mund 🙂

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Hier das Rezept dafür:

Zutaten: (für ca. 6-7  Förmchen)

  • 600 ml Schlagobers
  • 150 ml Milch
  • 1/2 Vanilleschote
  • 50 g Staubzucker
  • 2 EL Lavendelblüten (frisch oder getrocknet)
  • 6 Eidotter
  • 6-7 TL Rohrzucker zum Karamellisieren

Zubereitung:

Schlagobers mit der Milch, dem Vanillemark, Staubzucker und den Lavendelblüten aufkochen lassen. Vom Herd nehmen und mind. 1 Stunde durchziehen lassen.

Die Eidotter verquirlen und die Obersmischung durch ein Sieb dazugießen. Alles gut verrühren. Die Förmchen in ein tiefes Backblech stellen und die Eier-Obers-Mischung hineingießen.  Jetzt so viel Wasser in das Blech gießen, dass die Förmchen bis ca. 1 cm unter dem Rand im Wasser stehen.

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Bei 120°C (Heißluft, auf der unteren Schiene) ca. 60-70 Minuten garen, bis die Creme fest ist.  Die Cremes herausnehmen und abkühlen lassen (ca. 2 Stunden im Kühlschrank).

Vor dem Servieren geht’s ans karamellisieren (ein wahres Vergnügen)!  Dazu die Cremes gleichmäßig mit braunem Rohrzucker bestreuen und mit dem Gasbrenner goldbraun karamellisieren!

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Bon appétit!

Lena

 

 

La vie est belle: Blumiger Tortengenuss mit Marillen

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Das Leben ist doch schön! Besonders mit so einer herrlichen Torte!

Ich liebe reife Marillen, ich liebe leichte Cremen, ich liebe Nüsse und momentan liebe ich ganz besonders den Geruch und Geschmack von Lavendel. Hier kommt alles gleichzeitig in einer köstlichen Torte zum Einsatz.

Dekorieren kann man den Kuchen nach Lust und Laune mit Blüten (Rosen, Lavendel, Veilchen….)

Ein schönes Stück davon und man lässt die Welt hinter sich… Lasst euch einfach die Schönheit vor Augen führen, die das Leben so zu bieten hat!

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Hier das Rezept dazu:

Zutaten: für den Teig:

  • 200 g Dinkelmehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Zimt
  • 120  g gemahlene Haselnüsse (oder Mandeln)
  • 5 Eier, getrennt
  • 200 g Butter, weich
  • 200 g Rohrzucker
  • Mark einer 1/2 Vanilleschote
  • etwas Butter und gemahlene Nüsse für die Form

für die Füllung:

  • 250 g Obers
  • 250 g griechisches Joghurt
  • 2 EL Honig  (oder auch Zucker)
  • Abrieb und Saft 1/2 Bio Zitrone
  • 2-3 EL Lavendelsirup (nach Belieben – ist aber wirklich sehr lecker)
  • 4 EL Marillemarmelade
  • 5-7 Marillen, in Scheiben geschnitten
  • Saft 1/2 Zitrone

zum Verzieren:

  • Staubzucker zum Bestäuben
  • frische Lavendelblüten, Rosen, Ringelblumen… (was für Schätze ihr so im Garten habt)

Zubereitung:

Für den Kuchenteig das Mehl mit dem Backpulver, Salz, Zimt und der Nüsse vermischen. Die weiche Butter cremig rühren, Zucker und Eidotter nach und nach unterrühren (mit dem Mixer). Es ist wichtig, dass die Butter schön weich ist und Eier nicht zu kalt (sonst gerinnt euch die Masse).

Die Mehlmischung unter die Masse ziehen. Das Eiklar steif schlagen und behutsam unter den Teig heben.  Eine Backform (18-20 cm Durchmesser) befetten und mit gemahlenen Nüssen ausstreuen. Die Masse in die Form füllen und glatt streichen.

Den Kuchen bei 180°C ca. 45-50  Minuten backen (Stäbchenprobe machen).

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Wenn ihr zwei gleich große Backformen habt, könnt ihr den Teig auch auf zwei Formen verteilen und backen. Den Kuchen auf einem Kuchengitter abkühlen lassen und einmal waagrecht halbieren.

Einen Kuchenboden auf eine Tortenplatte legen. Die Marillenmarmelade mit dem Zitronensaft verrühren und den Kuchen damit bestreichen. Die Marillenscheiben darauf verteilen.

Für die Creme das Obers steif schlagen und mit dem griechischen Joghurt, Honig und Zitronenabrieb verrühren. Die Creme vorsichtig über die Marillenscheiben streichen. Den zweiten Kuchen darauflegen und mit Staubzucker bestreuen (wenn man noch etwas Creme übrig hat, dann kann man noch einen Klecks auf den Kuchen geben).

Mit euren Lieblingsblumen dekorieren und wenn man möchte noch mit etwas Lavendelsirup beträufeln!

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Bon appétit!

Lena