Einladung zum Naschen! Süsse Frühlingstorte

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Hallo lieber Frühling! Ich lade dich recht herzlich zum süßen Naschen ein! ❤

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Ostern und vor allem die Osterferien stehen vor der Tür. Na da bring ich euch gleich einmal einen süßen Frühlingsboten in Tortenform mit. Wie wärs mit einer leichten und verspielten Biskuittorte? Dazu kommt noch ein Hauch Zitrone und eine luftig, leckere Creme. Also ich kann da nicht so leicht widerstehen und schnapp mir schnell noch ein Stückchen!

Ich schichte hier feinen Biskuit auf Biskuit. Dazwischen versteckt sich noch ein herrlich fruchtiger Lemon Curd und eine leichte Oberscreme. Hach ein paar Himbeerchen haben sich auch noch hineingeschmuggelt. Wenn in hoffentlich 1-2 Monaten die ersten Erdbeeren wieder da sind, haben diese Beerchen die Ehre in diese Torte zu wandern. Ich kann die Erdbeerzeit ja schon gar nicht mehr erwarten…. (und der liebe Herr Rhabarber lässt sich hoffentlich auch schon bald blicken).

Bei dieser Torte könnt ihr euer Dekoherzerl freien Lauf lassen. Ich habe aus rosaroten Rollfondant einfach ein paar kleine Schmetterlinge ausgestochen und auf die Torte gesetzt. Oben drauf noch ein paar Blümchen und fertig ist unser Törtchen!

Ich empfehle euch diesen Tortentraum gleich am selben Tag zu verzehren (bei mehreren Personen wird es die Torte wohl kaum länger als einen Tag überleben). Frisch schmeckt sie einfach am besten!

Was wohl unser rosaroter Hirsch von Gmundner Keramik zu unserem süßen Törtchen sagt?  Der ist bestimmt hin und weg und nascht sich ganz heimlich satt und glücklich!

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Lasst euch von diesem einfachen Tortentraum verzaubern!

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für eine Torte (ca. 20 cm):

Biskuit:

  • 5 Eier
  • 120 g Feinkristallzucker
  • 150 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 30 ml Öl
  • Abrieb 1/2 Bio Zitrone

Lemon Curd:

  • 1 Ei
  • 1 Eidotter
  • 80 g Staubzucker
  • 2 TL Maizena
  • 80 ml Zitronensaft
  • Abrieb 1/2  Bio-Zitrone
  • 50 g kalte Butter, in Stückchen

Creme:

  • 250 g Mascarino (oder Mascarpone)
  • 400 g Obers (Sahne)
  • 100 g Feinkristallzucker
  • Saft und Abrieb 1/2 Bio Zitrone
  • zwei Handvoll Himbeeren, (TK und aufgtaut)

Deko:

  • Fondant, in rosa
  • Blumen

Zubereitung:

Biskuit

  1. Die Eier in eine große Rührschüssel geben und mit dem Zucker schaumig schlagen (mindestens 5 Minuten). Das Öl unterrühren.
  2. Mehl mit Backpulver verrühren und behutsam unter die Masse heben.
  3. Drei runde Backformen (20 cm) einfetten und leicht bemehlen.
  4. Die Masse auf die Formen verteilen und bei 170°C ca. 10 Minuten lang backen.
  5. Aus den Formen stürzen und abkühlen lassen.

Lemon Curd 

  1. Das Ei mit den Dotter und Zucker hellschaumig schlagen.
  2. Zitronensaft, Schale und Maizena unterrühren.
  3. Die Masse in einen Topf geben und unter ständigen Rühren bei mittlerer Hitze dicklich einkochen lassen (ca.5 Minuten).
  4. Den Topf vom Herd nehmen und die kalten Butterstückchen unterrühren.
  5. Den Topf mit Frischhaltefolie abdecken und ganz abkühlen lassen.

Creme

  1. Schlagobers cremig steif schlagen.
  2. Mascarino mit Zucker, Zitronensaft und Abrieb verrühren.
  3. Obers unterheben.

Torte zusammenbauen

  1. Einen Biskuitboden auf eine Tortenplatte setzen. Mit 1/3 Lemon Curd bestreichen und 1/3 der Creme daraufstreichen (oder daraufspritzen). Mit ein paar Himbeeren belegen. Mit den restlichen zwei Böden, Lemon Curd und Creme genauso verfahren.
  2. Die Torte mit Fondantmotiven (ich habe aus rosaroten Fondant einfach ein paar Schmetterlinge ausgestochen) und Blümchen dekorieren.

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Die Torte ist frisch am allerbesten! Also nicht zu lange warten, sondern gleich vernaschen!

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Die bezaubernde Küchenschürze könnt ihr übrigens hier finden. Ich bin verliebt in dieses textile Schmuckstück!

 

Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

Glanz und Gloria! Weihnachtlich pochierte Birnen mit Joghurtcreme

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Dieses schnelle Dessert ist wirklich kinderleicht und begeistert bestimmt eure Liebsten im Nu! ❤

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Es ist angerichtet: Weihnachtliche Düfte strömen durchs Haus und wir können es gar nicht mehr erwarten, die Löffel zu schnappen und dieses Dessert zu vernaschen!

Auf griechischem Joghurt thronen die in Weißwein und Orangensaft pochierten Birnen. Aromatischer Honig, viele weihnachtliche Gewürze und geröstete Nüsse runden dieses Arrangement ab.

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Achja ich hab natürlich wieder einmal ein paar frische Cranberries darunter geschmuggelt. Die dürfen bei mir in der Weihnachtszeit nur ganz selten fehlen.

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Für die pochierten Birnen brauchen wir eine große Pfanne. Ich bin ja momentan total in meine neue Le Creuset Pfanne verliebt und nehme sie für all meine Leckerein gerne her. Zuerst geben wir den Weißwein, den Orangensaft, die Gewürze, Honig, Zucker und Rosmarin in die Pfanne. Alles einmal gut aufkochen lassen. Dann kommen auch schon unsere halbierten Birnen ins Spiel. Die Birnen schneiden wir fächerartig ein, damit sich der Sud noch viel intensiver in den Birnen verteilen kann. Ach ich bekomm schon wieder Lust auf dieses Dessert….

Unsere guten Birnen lassen wir ein Weilchen im Sud pochieren, bis sie schön weich sind. Man soll die Früchtchen mit dem Löffel zerstechen könnne. Zuletzt kommen noch meine geliebten Cranberries dazu und wir lassen den Sud so lange köcheln, bis er leicht sirupartig ist (der süße Sud würde doch auch gut in ein Gläschen Sekt passen…).

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Möge das Fest beginnen! Mit diesem Dessert sind wir auf der sicheren Seite….

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4 Portionen)

  • 4 kleine feste Birnen
  • 1 Vanilleschote
  • 2 EL Honig
  • 1 EL Rohrzucker
  • 120 ml Weißwein
  • Saft von 2 Orangen
  • 3 Sternanis
  • 1 Zimtstange
  • 1 Rosmarinzweig
  • eine Handvoll Cranberries, frisch
  • eine Handvoll Pinienkerne oder Mandelstifte

Für die Creme:

  • 400 g griechischer Joghurt
  • 150 ml Obers
  • 1 TL  Honig
  • 1/2 TL Vanille, gemahlen
  • Abrieb 1/2 Bio Orange

Zubereitung:

  1. Birnen halbieren. Kerngehäuse entfernen. Birnenhälften auf die Schnittfläche legen und längs in ca. 2 cmm Abständen einschneiden (wie ein Fächer).
  2. Weißwein, Orangensaft, Honig, Zucker, Vanillemark mit Schote, Sternanis, Zimtstange und Rosmarin in eine große Pfanne geben. Aufkochen lassen.
  3. Die Birnen mit der Schnittfläche nach unten in die Pfanne legen, zugeckt bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten lang pochieren. Die Birnen mehrmals mit dem Sud übergießen.birne1
  4. Die Birnen wenden und weitere 5-10 Minuten garen, bis die Birnen weich sind. In den letzten 2-3 Minuten die Cranberries zugeben und mitgaren.
  5. Den Sud noch ein paar Minuten sirupartig einkochen lassen.
  6. Die Pinienkerne oder Mandelstifte in einer Pfanne ohne Fett rösten.
  7. Für die Creme Obers cremig steif schlagen. Mit Joghurt, Honig, Vanille und Orangenabrieb verrühren.
  8. Joghurtcreme auf Teller verteilen und je 2 Birnenhälften daraufsetzen. Mit dem Sirup beträufeln.
  9. Mit den gerösteten Pinienkernen (oder Mandestiften) bestreuen.

 

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Fruchtig, leichtes Naschvergnügen! Mango-Pina-Colada-Dessert

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Diese Gläschen laden doch wirklich zum Schlemmen ein! Oder was meint ihr?

Darf’s ein bisschen exotisch sein? Dann werdet ihr diese Dessert im Glas Kreation lieben. Da könnte man sich glatt in den Urlaub träumen. Mangos sind ja meine Lieblingsfrüchte unter den Exoten. Schön reif und aromatisch müssen sie sein…. Ich liebe es, mit Mangos süße Köstlichkeiten zu zaubern, aber auch in Salaten verwende ich die tropischen Früchten sehr gerne.  Habt ihr schon meinen Avocado-Mango-Mozzarella-Salat, meine Fischpäckchen mit Mango oder mein Mangochutney probiert?

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Mit frischem Kokosfruchtfleisch garniert, verbirgt sich hier ein feinstes Mango-Ragout unter einer exotisch-fruchtiger Kokos-Joghurt-Creme. Ein perfektes und vor allem leichtes Frühlingsdessert.

Dieses Dessert ist wirklich im Nu gezaubert. Zuerst machen wir ein frisches Mangoragout und füllen es in schöne Gläser. Dann wird noch ruck zuck aus griechischem Joghurt und Kokosmilch eine leichte Creme angerührt. Die Creme hat eine eher flüssigere Konsistenz, die besonders gut zum Mangoragout passt. Da kann man sich herrlich durchlöffeln.  ❤

Ich habe das Dessert noch mit frischem Kokosnussfruchtfleisch garniert. Schaut wunderschön aus und gibt noch den Extra-Kick. Jedoch ist es etwas mühsam die Kokosnuss aufzubrechen und dann dünne Scheiben vom Fruchtfleisch abzuschälen. Die Küche schaut dann aus wie ein Schlachtfeld. Also wenn ihr auch so motiviert seid, dann schnappt euch eine frische Kokosnuss und brecht sie auf. Einfacher geht’s, wenn ihr euch fertige Koksochips kauft und euer Dessert damit verfeinert (werde ich das nächste Mal wahrscheinlich auch machen…).

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Holt euch auch ein bisschen Urlaubsfeeling in eure Gläser!

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 4 Portionen)

  • 2 reife Mangos
  • Saft und Abrieb einer Bio-Zitrone
  • 3 EL brauner Rohrzucker
  • 100 ml Orangensaft (oder Mangosaft)
  • 400 g griechisches Joghurt
  • 150-200 ml Kokosmilch
  • 2 EL Vanillezucker
  • 2 EL Kokoslikör (z.B. Malibu)
  • eine frische Kokosnuss oder getrocknete Kokoschips

Zubereitung:

Mangos schälen. Fruchtfleisch in Würfel schneiden. Rohrzucker in einem Topf karamellisieren lassen und mit Orangensaft ablöschen. Die Mangowürfel und Zitronensaft mit Abrieb einrühren und ca. 30 Minuten ziehen lassen.

Für die Creme Joghurt mit Kokosmilch, Vanillezucker und Kokoslikör verrühren.

Mango-Ragout in Gläser verteilen, Joghurt-Kokos-Creme daraufgeben. Das Dessert für mind. 2 Stunden kühl stellen.

Die frische Kokosnuss aufbrechen (mit Messer und Hammer oder Nudelholz) und dünne Scheiben vom Fruchtfleisch abschälen. Oder ihr macht es euch gleich einfacher und nehmt fertige Kokoschips.

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Die Creme mit dem Kokosfruchtfleisch garnieren und servieren.

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Bon appétit, meine Lieben!

Lasst es euch gut gehen!

Lena ❤

 

Zitronig, frisches, Löffelerlebnis! Lemon Curd – Joghurt – Creme

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Der Frühling kommt! ❤

Also ich bin schon mal in Frühlingsstimmung. Egal, ob das Wetter mitspielt oder nicht.  Gestern war es den ganzen Tag herrlich sonnig, da bekam ich schon richtig Frühlingsgefühle und man konnte den Frühling schon riechen. Da musste gleich schnell ein fruchtig, frisches Dessert gezaubert werden, das zu dieser super Stimmung passt.

Da mir vom Wochenende noch ein Gläschen Lemon Curd von meiner Tarte übrig geblieben ist, hab ich mir damit ein Dessert im Glas überlegt. Kleine Baisertupfen waren von meinem Backtag auch noch übrig, also wanderten diese gleich mit hinein ins Glas. Diese sorgen noch für einen schönen Crunch-Effekt. Ihr könnt auch jegliche andere Kekse (z.B. Shortbread) zerbröseln und mit hineinschichten.

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Dieses Dessert ist sehr schnell gemacht und wirklich super lecker. Da sind die Gläser ratz fatz ausgelöffelt. Das nächste Mal werde ich gleich die doppelte Menge machen. Vier Gläser waren da eindeutig zu wenig (aber ich hatte nur mehr ein Glas Lemon Curd). Das Lemon könnt ihr ruhig in doppelter oder dreifacher Menge machen und dann in einem Glas mit Deckel im Kühlschrank lagern.  Dieses Curd schmeckt auch toll als Brotaufstrich, ein Klecks im Frühstücksjoghurt oder auch als frische Kuchenfüllung.

Ich bin curdisiert! Das heißt ihr werdert noch so einige Curd-Rezepte von mir bekommen. Freut euch schon mal und ran ans Curd kochen!

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Hier das Rezept: 

Zutaten (für vier Gläser – ich empfehle gleich die doppelte Menge):

Lemon Curd:

  • 1 Ei
  • 1 Eidotter
  • 60 g Staubzucker
  • 2 TL Maizena
  • 60 ml Zitronensaft
  • Abrieb 1/2  Bio-Zitrone
  • 40 g kalte Butter, in Stückchen

Joghurt-Creme:

  • 200 g Obers
  • 350-400 g griechisches Joghurt
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • Abrieb 1/2 Bio Zitrone
  • 2 EL Staubzucker

Außerdem: 

  • 2-3 Handvoll Baisers (Rezept) oder Shortbread-Kekse

Zubereitung:

Für das Lemon Curd das Ei mit den Dotter und Zucker hellschaumig schlagen. Zitronensaft, Schale und Maizena unterrühren. Die Masse in einen Topf geben und unter ständigen Rühren bei mittlerer Hitze dicklich einkochen lassen (ca.5 Minuten). Den Topf vom Herd nehmen und die kalten Butterstückchen unterrühren. Den Topf mit Frischhaltefolie abdecken und ganz abkühlen lassen.

Für die Creme Obers cremig steif schlagen. Joghurt, Vanille, Zitrone und Zucker unterrühren.

Die Baisers oder die Kekse grob zerbröseln.

So jetzt geht’s ans Einschichten!

Zuerst je 2 EL Creme am Boden der Gläser verteilen. Darauf eine Schicht Lemon Curd geben (da kann man ruhig etwas großzügiger sein). Dann die zerbröselten Baisers oder Kekse in die Gläser geben. Diesen Vorgang wiederholen, bis die Gläser zum Rand gefüllt sind. Mit einem Klecks Lemon Curd und ein paar Baiserbrösel abschließen.

Die Creme bis zum Servieren kühl stellen.

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Viel Vergnügen beim Löffeln!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Herrliches Zitrusdessert! Karamellisierte Orangen-Gewürz-Creme

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Habt ihr momentan auch so viele Orangen zu hause? Bei mir geht der Obstkorb schon fast über und ich liebe es mir immer ein frisches Glas Orangensaft auspressen zu können. Besonders Blutorangen haben es mir angetan. So ein frisch gepresster Saft am Morgen (oder am Nachmittag) tut doch einfach gut und erfrischt herrlich. Für mich gehört frisch gepresster Orangensaft einfach zu der kalten Jahreszeit dazu.

Aus Orangen kann man aber auch köstliche Desserts zaubern. Ich gebe ja in fast allen Süßspeisen etwas abgeriebene Orangenschale, da ich den frischen Geschmack so gerne habe. Heute verarbeiten wir aber auch den frischen Orangensaft und zwar in eine aromatische Creme. In diese Creme kommen ganz viele Gewürze: Kardamom, Zimt, Sternanis und Vanille. Eine herrliche Gewürzkomposition im Winter.

Die fertige Creme füllen wir dann in unsere ausgehöhlten Orangenhälften und karamellisieren sie vor dem Servieren. Das schaut nicht nur fantastisch aus, sondern schmeckt auch so. Da löffelt man sich mit Vergnügen durch die Orange.

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Probiert es doch mal aus, meine Lieben!

Hier das Rezept:

Zutaten: (für 6 Portionen)

  • 3 große Orangen (oder 4-5 kleinere Orangen – ich habe Blutorangen genommen)
  • 1 Bio Orange, Abrieb
  • 150 g weiße Kuvertüre
  • 30 g Vanillepuddingpulver
  • 2 Zimtstangen
  • 4 angedrückte Kardamomkapseln
  • 2 Sternanis
  • 1/2 Vanilleschote, Mark und Schote
  • 1-2 EL Zucker
  • 100 g Crème fraîche
  • 100 g Sauerrahm
  • etwas braunen Rohrzucker, zum Karamellisiern

 Zubereitung:

Die Orangen halbieren und den Saft auspressen (für die Creme brauchen wir ca. 450 ml Saft). Solltet ihr aus den Orangen weniger Saft erhalten, so könnt ihr auch einfach etwas gekauften Orangensaft zugeben.

Die Orangenhälften sauber mit einem kleinen Löffel auskratzen (dabei die weiße Schale mit entfernen).

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Die Kuvertüre klein hacken. Ca. 100 ml Orangensaft abmessen und mit dem Vanillepuddingpulver glatt rühren. Den restlichen Saft mit all den Gewürzen, der abgeriebenen Schale von der Bio-Orange und Zucker aufkochen und ca. 20 Minuten ziehen lassen. Die Gewürze wieder entfernen, angerührtes Puddingpulver in den Sud rühren und aufkochen lassen (dabei ständig rühren). Den nun dick gewordenen Saft in eine Schüssel umfüllen, die gehackte Schokolade untermischen und schmelzen lassen. Dann die Creme fraîche und Sauerrahm unterrühren.

Die Orangencreme bis zum Rand in die ausgehölten Orangenhälften füllen und ca. 2 Stunden kühl stellen.

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Dann den braunen Zucker gleichmäßig über die Creme streuen und mit einem Bunsenbrenner karamellisieren.

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Habt noch einen schönen und leckeren Sonntag!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

Fruchtig, leicht und lecker! Orangen-Joghurt-Tarte

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Tatatatatatatarte! Habt ihr Lust auf ein fruchtiges und leichtes Stück Glück!? Na da hab ich genau das Richtige für euch! Meine Orangen-Joghurt-Tarte.

Knuspriger Mandelboden, eine leichte Joghurtcreme und frische Orangenfilets. Ein Hochgenuss jetzt im Herbst!

Ihr habt ja mittlerweile schon mitbekommen, dass ich es liebe Tartes zu backen und immer wieder gerne etwas Neues ausprobiere. Eine cremige Birnentarte mit Zimt, eine Tarte au café et chocolat oder eine erfrischende Zitronentarte… Ach Tartes sind doch einfach wunderbar! Was meint ihr?

Diese Tarte habe ich vor einem Jahr schon mal gemacht und da sie damals so lecker war, ist sie mir wieder in den Kopf geschossen. Also ab in meine Backstube und ran ans Tarte zaubern! Mandelboden kneten, backen, Joghurtcreme anrühren, in die Tarte füllen, kühl stellen, mit saftigen Orangen belegen… und geniiiiiießen!

Was will man mehr, als an einem herrlichen Herbsttag ein Stück von dieser Tarte zu naschen!? Wir sind alle rundum zufrieden und machen es uns mit dieser Tarte gemütlich. Ich liebe den Herbst, vor allem mit solchen Köstlichkeiten….

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Hier das Rezept:

Zutaten: für eine große runde Tarteform

Für den Teig:

  • 120 g Dinkelmehl
  • 90 g Mandeln, gemahlen
  • 50 g Zucker
  • eine Prise Salz
  • 150 g Butter

Für die Füllung:

  • 200 g Mascarino
  • 400 g griechisches Joghurt
  • 125 ml Obers (Sahne)
  • 50 g Zucker
  • 1 Vanilleschote, Mark
  • 3 Blatt Gelatine
  • Saft und Abrieb 1 Orange

Für den Belag:

  • 5-6 Orangen
  • Saft einer Orange
  • 2 Blätter Gelatine

Zubereitung:

Für den Teig

Das Mehl, die Mandeln, den Zucker und das Salz miteinander vermischen. Die Butter in Stückchen zugeben und zu Krümel verkneten (das mache ich gleich immer mit den Händen). Die Krümel bis zum Rand in die Tarteform drücken und für mind. 30 Minuten kühl stellen.

Den Teig mit einer Gabel mehrmals einstechen und bei 170°C ca. 25 Minuten lang backen. Auskühlen lassen und den Boden vorsichtig aus der Form heben.

Für die Füllung

Mascarino, Joghurt, Zucker, Vanillemark und Orangenabrieb verrühren. Die eingeweichte Gelatine in warmen Orangensaft auflösen und unter die Joghurtcreme rühren. Schlagobers steif schlagen und unterheben.  Die Creme auf dem Boden verteilen und glatt streichen.

Die Tarte für mindestens 2-3 Stunden kühl stellen.

Für den Belag

Die Orangen schälen (mit dem Messer die Schale abschneiden, auch das Weiße). Die Orangen in Scheiben schneiden und diese schön auf der Tarte verteilen. Saft einer Orange erhitzen und die eingeweichte Gelatine darin auflösen. Abkühlen lassen und dann über die Orangen streichen (mit einen Pinsel).

Die Tarte nochmal für ca. 1 Stunde kühl stellen.

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So jetzt kann unsere fruchtige Tarte verspeist werden!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Himmlischer Löffelspaß! Cheesecake im Glas mit Cassis-Feigen

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Klar, Cheesecake kennt jeder! Meinen Cheesecake kann man heute löffeln… ja, ihr habt richtig gehört, Cheesecake im Glas! ❤ Miiiam!

Ich wollte ein ganz schnelles Dessert haben, da ich bei diesem schönen Herbstwetter doch lieber draußen in der Natur bin, als in der Küche zu stehen. Solange der Herbst uns noch ein paar Sonnenstunden schenkt, sollte man diese doch genießen! Mit diesem Dessert könnt ihr das auf alle Fälle.

Dieser Nachtisch im Glas besteht aus selbstgemachten Crumble, einer luftigen Topfencreme und köstlich eingekochten Cassis-Feigen. Ihr könnt natürlich auch andere Früchte als Topping auf die Creme geben, aber die Kombination von Feigen und Creme de Cassis ist wirklich sehr lecker. Auf die Idee bin ich gekommen, da wir beides daheim hatten und es sich einfach angeboten hat.

Was soll ich sagen? Einfach wunderbar, dieser cremige Cheesecake und dazu die Feigen…Ein sehr leckeres Herbstdessert und sehr zu empfehlen. Probiert es aus!

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Hier das Rezept dafür:

Zutaten: (für ca. 8 Gläser)

Für den Crumble:

  • 100 g Dinkelmehl
  • 40 g gemahlene Mandeln
  • 60 g Rohrzucker
  • 60 g kalte Butter, in Stückchen
  • 1/2 TL Zimt, gemahlen
  • 1/4 TL Kardamom, gemahlen

Für die Creme:

  • 250 g Topfen
  • 1 Bio-Zitrone, Saft und Abrieb (oder Limette)
  • 50 g Zucker
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • 250 g Obers
  • 2 Eiklar

Für das Topping:

  • 7-8 Feigen
  • 100 g Rohrzucker
  • 1 Orange, oder 2 Mandarinen
  • 4-5 EL Creme de Cassis (Likör aus schwarzen Johannisbeeren)
  • 1 Zimtstange
  • 2 Sternanis
  • 100 g Himbeeren

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Zubereitung:

Für den Crumble alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Mixer miteinander vermischen, bis grobe Streusel entstehen. Die Streusel auf ein mit Backpapier belegtes Blech verteilen und bei 180°C ca. 25 Minuten lang backen. Auskühlen lassen.

Für das Topping den Zucker in einer Pfanne karamellisieren lassen. Die Feigen vierteln und zum Karamell geben. Mit dem Saft der Orange ablöschen und kurz köcheln lassen. Creme de Cassis, Zimt, Sternanis und Himbeeren zugeben. Das Ganze jetzt bei kleiner Hitze ca. 10 Minuten lang leicht köcheln lassen. Abkühlen lassen.

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Für die Creme den Topfen mit Zitronensaft/Abrieb, Vanillemark und der Hälfte des Zuckers glatt rühren. Obers cremig steif schlagen und unter den Topfen rühren. Eiklar mit dem restlichen Zucker steif schlagen und unter die Creme heben.

So jetzt bringen wir unseren Cheesecake ins Glas. Zuerst den Crumble auf die Gläser verteilen. Darauf dann die Topfencreme geben und mit den Feigen belegen. Bis zum Servieren kühl stellen.

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Tipp! Wenn ihr Schraubgläschen verwendet und diese nicht bis zum Rand befüllt, könnt ihr die Desserts im Kühlschrank auch 1-2 Tage aufbewahren, für die Arbeit am nächsten Tag vorbereiten oder wohin ihr sie auch immer mitnehmen mögt. Und natürlich könnt ihr , wie vorhin schon erwähnt die Feigen auch durch alle anderen Früchte eurer Wahl ersetzen!

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So, Ihr Lieben, dann habt noch einen gemütlichen und zauberhaften Sonntag!

Eure Lena ❤