Wir machen es uns gemütlich! Bananenschnitten

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Mit diesen Bananenschnitten verbinde ich ganz, ganz viel! ❤

So viele schöne Kindheitserinnerungen und unzählige leckere Kuchennachmittage!

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Mich wundert es ja, dass ich euch diesen Lieblingskuchen erst jetzt zeige. Na besser spät als nie! Meine liebe Mama hat für uns Kinderlein früher immer wieder Bananschnitten gezaubert und die ganze Familie (besonders unser lieber Papa) war hin ung weg!

Da blieb niemals nur ein Stückchen übrig. Und so ist es auch heute noch! Wenn meine Lieben mitbekommen, dass ich gerade am Bananenschnitten backen bin, bekommen sie große Augen und die Vorfreude steigt!

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Unsere Bananenschnitte besteht aus einem luftigen Biskuitboden, der im Nu gezaubert ist. Darauf kommt eine Schicht Marmelade und viele frische Bananenstückchen. Bedeckt wird die Leckerei mit einer feinen Vanillecreme und einer herrlichen Schokoglasur.. mmmmh!

Zum Glück wartet jetzt gleich noch ein Stück im Kühlschrank auf mich, dem ich mich mit voller Hingabe widmen kann! So ich verabschiede mich jetzt für ein Weilchen und machs mir mit meinem Schnittchen gemütlich!

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Glaubt mir, jeder der Bananen mag, wird diese Schnitte lieben!

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für den Biskuitteig:

  • 6 Eier
  • 180 g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • Abrieb 1/2 Bio Zitrone
  • 2 EL Wasser
  • 180 g Mehl
  • 2 TL Weinsteinbackpulver

Zum Bestreichen und Belegen:

  • 2-3 EL Marmelade zum Bestreichen (Marille oder Erdbeere)
  • 4 Bananen
  • 1 Zitrone, Saft

Für die Creme:

  • 400 ml Milch
  • 1 Pkg. Vanillepuddingpulver
  • 1/2 TL Vanille, gemahlen
  • 2-3 EL Zucker
  • 5 Blatt Gelatine
  • 300 g Vanillejoghurt
  • 400 g Obers

Für die Schokoglasur:

  • 100 g Obers
  • 150 g Schokolade

Zubereitung:

Biskuit

  1. Die Eier mit dem Zucker, Zitronenabrieb und Wasser schaumig aufschlagen (mit der Küchenmaschine mind. 5 Minuten).
  2. Mehl mit Backpulver vermischen.
  3. Mehlmischung vorsichtig unterheben.
  4. Eine rechteckige Form ca. 20x30cm mit Backpapier auskleiden und die Masse einfüllen und glatt streichen.
  5. Bei 180°C ca. 25-30 Minuten backen.
  6. Abkühlen lassen.

Bestreichen und Belegen

  1. Die Marmelade mit 1 EL Zitronensaft erwärmen und den Boden damit bestreichen.
  2. Die Bananen in Scheiben schneiden und auf dem Boden verteilen. Mit Zitronensaft beträufeln.

Creme

  1. Für den Pudding 50 ml Milch mit dem Puddingpulver verrühren.
  2. Restliche Milch mit Zucker und gemahlener Vanille aufkochen.
  3. Puddingmischung einrühren und unter Rühren dick einkochen lassen.
  4. Mit Frischhaltefolie abdecken und abkühlen lassen.
  5. Den abgekühlten Pudding glatt mixen und das Vanillejoghurt unterrühren.
  6. Gelatine einweichen und mit 2 EL Zitronensaft auflösen. 2 EL Creme zur Gelatine rühren und dann in die restliche Creme einrühren.
  7. Obers cremig steif schlagen und behutsam unter die Creme heben.
  8. Den Biskuitboden mit einem Backrahmen umschließen und die Creme auf den Bananen verteilen und glatt streichen.
  9. Die Schnitte für mindestens 5-6 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Glasur

  1. Obers aufkochen und die Schokolade darin schmelzen lassen. Glatt rühren.
  2. Glasur etwas abkühlen lassen und auf der Creme verteilen. Glatt streichen.
  3. Noch einmal für 1-2 Stunden kühl stellen.

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Nach Belieben die Schnitten noch mit ein paar Bananenscheiben garnieren!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

 

 

Herbstliches Kuchenglück! Zwetschken-Apfel-Kuchen mit Zimtstreusel

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Es ist Herbst. Es ist kalt draußen. Es wird fleißig Tee gekocht. Es ist Zeit für Süßes!

Es ist Zeit für Kuchen! …am liebsten mit Obst und Streusel! ❤

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Ein ganzes Blech voll Kuchen mit Streusel! Ach wie schön das Leben doch ist!

Oh ja, ich könnt jeden Tag ein Stückchen davon vernaschen und wäre super zufrieden (vielleicht meine Kleidergröße bald nicht mehr…).

Aber mei, da marschiere ich gerne ein Stündchen länger mit meinen Walkingstecken umher. Ich hab euch ja schon erzählt, dass ich es liebe im Herbst draußen in der Natur zu sein. Am liebsten mache ich mit meiner Mama ausgedehnte Walkingtouren über unsere Hügel. Einfach abschalten und die Natur genießen! Die schönste Herbstbeschäftigung im Herbst (neben Kuchen backen und essen natürlich). Vielleicht zeige ich euch in den nächsten Tagen einen kleinen Einblick in meine wunderschöne Heimat. Na würde euch das interessieren?

Wenn draußen kalte Temperaturen herrschen, ist für mich so ein saftiger Kuchen mit herbstlichen Obst ein wahres Vergnügnen und Balsam für die Seele. Dieses Rezept ist schon lange im Bestitz unserer Familie und wird jedes Jahr ein paar Mal gebacken.

Wir zaubern einen saftigen Rührteig, darauf betten sich Zwetschken-und Apfelstückchen und als Krönung gibt’s noch…. Zimt-Streusel. Na das klingt doch schon mal wundervoll!

Die Zubereitung ist wirklich sehr, sehr simpel. Beim Teig ist nur zu beachten, dass die Butter schön weich ist und die Eier handwarm sind. Dann wird unser Teig schön geschmeidig und freut sich schon ins Blech zu wandern.

Ihr könnt natürlich auch jegliches Obst eurer Wahl nehmen. Jetzt im Herbst sind Zwetschken und Äpfel unsere Lieblinge. Im Sommer kommen natürlich aromtische Marillen auf den Teig oder Kirschen machen sich auch sehr gut.

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Ab in die Backstube, meine Lieben!

Hier das Rezept:

Zutaten:

  • 250 g weiche Butter
  • 200 g feiner Rohrzucker
  • eine Prise Salz
  • Abrieb 1 Bio Orange
  • 6 Eier, handwarm
  • 125 g Dinkelmehl
  • 125 g Dinkelvollkornmehl
  • 1/2 TL Zimt
  • 1/2 TL Kardamom
  • 3 EL Rum
  • 700-800 g Zwetschken
  • 2 Äpfel

Streusel:

  • 100 g Butter
  • 150 g Dinkelmehl
  • 3 TL Zimt
  • 3 EL feiner Rohrzucker

Zubereitung:

Für den Teig

  1. Die weiche Butter mit dem Zucker, Salz und Orangenabrieb schaumig rühren.
  2. Die Eier nach und nach untermixen.
  3. Mehl mit den Gewürzen mischen und mit dem Rum unterheben.
  4. Ein tiefes Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig gleichmäßig verstreichen.
  5. Die Zwetschgen halbieren und die Äpfel in Würfel schneiden. Das Obs auf dem Teig verteilen.
  6. 1-2 EL Zucker darüber streuen.kuchen16

Für die Streusel

  1. Alle Zutaten zu krümeligen Streusel verkneten und über das Obst geben.kuchen15
  2. Den Kuchen bei 180°C ca. 40-45 Minuten backen (Stäbchenprobe machen).

kuchen11Für den Kuchengenuss deluxe einfach noch etwas geschlagenes Obers dazu servieren!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

Familienliebling! Apfelschlankel à la Lena

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Apfelschlankel! ❤

Ein einfacher gedeckter Apfelkuchen – von allen geliebt (nur leider viiiel zu selten gebacken).

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Genau das dachte ich mir und schon verschwand ich in der Küche….  Apfelschlankel ist ein Lieblingskuchen von unserer Familie (vor allem mein Papa liebt ihn). Immer wieder einmal erwähnt er, wie gerne er doch einen Apfelschlankel hätte…. So dieser Wunsch muss natürlich erfüllt werden… Da mein lieber Papa auf Urlaub war, kam mir die Idee, ihn mit seinem Apfelschlankel zu überraschen, wenn er wieder nach Hause kommt.

Ich habe den steirischen Kuchenklassiker etwas nach meinem Geschmack abgewandelt und einfach einen Apfelschlankel à la Lena daraus gemacht.

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Zuerst wird einmal ganz einfach eine große Menge Mürbteig geknetet. Ich überlasse diese Aufgabe am liebsten meiner KitchenAid, da das Ergebnis viel geschmeidiger wird, als wenn ich die Zutaten mit der Hand verknete (tja deswegen hab ich mein geliebtes Helferlein in der Küche). So der Teig wandert dann gleich einmal in den Kühlschrank. Währenddessen der Teig sich ausruht, bereiten wir die Fülle zu. Äpfel, viiiele Äpfel werden geschält und grob geraspelt. Dann kommt noch ordentlich Zimt, Zitrone und etwas Zucker dazu. Schon ist unsere Füllung fertig und wartet darauf, es sich zwischen den Teigschichten gemütlich zu machen.

Mein Apfelschlankel bekommt noch eine großzügige Krönung mit Mandelblättchen. Das muss nicht sein, gibt aber noch den extra Kick finde ich. Meine Liebsten fanden diesen Kuchen spitze und in Zukunft wird es ihn bestimmt viiiel öfter bei uns geben (so alte Kuchenklassiker sind eben schon seeeehr gut).

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Gestern gab es bei uns im Garten ein kleines Sommerfest mit vielen Leckereien (darunter auch dieser Apfelkuchen). Meine liebe Schwiegerfamilie war zu Besuch und wir verbrachten wundervolle Stunden miteinander! ❤  apfel10

Lust auf Apfelkuchen?

Hier das Rezept:

Zutaten (für ein großes Blech):

Für den Teig:

  • 500 g Mehl
  • 250 g Butter, in Stückchen
  • 180 g Zucker
  • 1 Packung Backpulver
  • 2 Eier
  • 1 EL Sauerrahm
  • Abrieb 1/2 Bio Zitrone (oder Orange)

Für die Fülle:

  • 10-12 Äpfel
  • 2 TL Zimt
  • 3-4 EL Zucker (je nach Geschmack)
  • 1 EL Vanillezucker
  • Saft einer Zitrone
  • 2 EL Haselnüsse gerieben

Zum Bestreichen:

  • 1 Ei +  2 EL Obers
  • 100 g Mandelblättchen zum Bestreuen
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

  1. Für den Teig alle Zutaten in eine große Rührschüssel geben und mit der Küchenmaschine (Flachrührer-Aufsatz) zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten (ca. 3-4 Minuten oder sonst könnt ihr natürlich auch mit den Händen den Teig kneten). Mit etwas Mehl bestäuben, den Teig in Frischhaltefolie wickeln und ca. 30 Minuten kühl stellen.
  2. Für die Fülle die Äpfel schälen und grob reiben. Mit Zitronensaft, Zimt, Zucker und Vanillezucker vermengen.
  3. Den Teig halbieren und eine Hälfte auf einem leicht bemehlten Backpapier ausrollen (auf Blechgröße). Den Teig mit dem Backpapier auf das Blech legen. Mit einer Gabel mehrmals einstechen und bei 170°C ca. 10 Minuten vorbacken.
  4. Die zweite Hälfte des Teiges wieder auf einem leicht bemehlten Backpapier ausrollen.
  5. Auf dem vorgebackenen Teig die geriebenen Haselnüsse dünn verstreuen. Darauf die Äpfel geben und gleichmäßig verteilen.apfel2
  6. Den ausgerollten Teig mit dem Backpapier auf die Fülle stürzen (Papier abziehen). Den Teig leicht andrücken und die Ränder verschließen.
  7. Das Ei mit etwas Obers verschlagen und den Teig gut damit einstreichen. Mit einer Gabel mehrmals einstechen und großzügig mit Mandelblättchen bestreuen.apfel3
  8. Bei 160°C ca. 45 Minuten backen.
  9. Auskühlen lassen und in Stücke schneiden. Nach Belieben noch mit Staubzucker bestäuben!

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Bon appétit, meine Lieben!

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Mit diesem Kuchen verabschiede ich mich für ein paar Tage! Für mich geht’s morgen in aller Früh los und wir (mein Liebster und ich) begeben uns auf die Reise nach Stockholm. Uh wie ich mich schon freue…. Mit im Gepäck hab ich natürlich ein Döschen voll mit Apfelschlankel (guuutes Flugzeugessen).  Ich melde mich dann mit einem kleinen Reisebericht wieder und werde viele neue Rezeptideen aus Schweden mitbringen….

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Hey så länge! (och die schwedische Sprache wird uns in den nächsten Tagen bestimmt viel Freude bereiten…)

Lena ❤

 

Luftiges Träumchen! Beeren-Baiser-Torte

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Zu schön, um wahr zu sein! ❤ Dieses luftig, leichte Beerenglück verzaubert immer wieder die ganze Familie!

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Dieses Rezept ist schon seit (hmmm mal nachdenken….) guten acht Jahren ein absoluter Liebling und kommt jedes Jahr mehrmals zum Einsatz. Tja wirklich gute Kuchen vergisst man einfach nie und die wandern schon fast automatisch in den Ofen…

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Hallo, ihr Süßen!

Endlich ist wieder Beerenzeit! Die Früchtchen lassen unsere Herzen jedes Jahr höherschlagen (besonders in meine geliebten Heidelbeeren könnte ich mich reinlegen). Dieser Kuchen ist schon fast eine kleine Liebeserklärung an die prächtige Beerensaison.

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Diese Beerentorte ist zum Lieblingsrezept geworden, da die Zubereitung so unkompliziert und überhaupt nicht zeitaufwändig ist. Zuerst wird ein Mürbteig geknetet (der dann ein kurze Weile im Kühlschrank ein Päuschen macht). Nachdem er vom Kühlschrankurlaub zurück ist, wird der Teig ausgerollt und die Form damit ausgekleidet. Einmal vorbacken bitte!

So dann schlagen wir mal Eiklar auf, bis es schön steif ist und geben zum Schluss unsere frischen Beeren dazu (nur ganz kurz unterheben). Die Beeren-Baiser-Masse macht es sich auf dem vorgebackenem Teig gemütlich und gemeinsam genießen sie noch ein paar Minuten im Ofen. Das Ganze geht also wirklich schnell und schmeckt soooo traumhaft!

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Nicht zu süß, durch die frischen Beeren so herrlich fruchtig und aromatisch… Genau SO muss ein guter Sommerkuchen sein! Probiert es aus meine Lieben!

baiser10Beeren-Baiser-Traum erwünscht?

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für den Teig:

  • 200 g Mehl
  • 100 g Butter, in Stückchen
  • 1 Ei
  • 1 TL Backpulver
  • eine Prise Salz
  • 80 g Zucker
  • Abrieb 1/2 Bio Zitrone
  • 2 EL Marmelade (Heidelbeere oder Erdbeere)

Baiser:

  • 5 Eiklar
  • 3 TL Maizena
  • 100 g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 500 g Beeren (Himbeeren, Heidelbeeren, Ribisel, Erdbeeren….)

Zubereitung:

  1. Für den Teig alle Zutaten miteinander verkneten und den Mürbteig in Frischhaltefolie wickeln(zu einer flachen Scheibe drücken). Den Teig ca. 30 Minuten kühl stellen.
  2. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche rund ausrollen und eine gefettete Springform (ca. 26 cm) damit auslegen (auch den kompletten Rand).
  3. Den Teigboden mit einer Gabel mehrmals einstechen.
  4. Bei 160°C ca. 20 Minuten vorbacken.
  5. Eiklar mit dem Mixer halbsteif aufschlagen, dann den Zucker einrieseln lassen und steif schlagen. Maizena unterrühren.
  6. Zuletzt die Beeren vorsichtig unterheben.
  7. Den Boden mit der Marmelade bestreichen und die Beeren-Eischneemasse auf den vorgebackenen Teig geben.
  8. Bei 150°C ca. 30 Minuten backen.
  9. Auskühlen lassen und geniiiiießen!

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Weils bei uns einfach nicht beerig genug sein kann, serviere ich zu der Torte noch frische Beerchen. So gut, so gesund… die essen wir!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

 

 

 

Kuchenliebling! Marillen-Wähe mit Mandelkrokant

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Dieser Marillenkuchen bringt die ganze Familie zum Strahlen! ❤

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Wunderbar orangefarbene Marillen in saftigem Germteig mit sonnengelben Rahmguss… Ach hört sich das nicht gut an?!  Jaaaa, das hört sich nicht nur seeehr lecker an – diese Wähe hat absolutes Lieblingskuchen-Potenzial!

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marillen14Letztes Wochenende hab ich diesen köstlichen Kuchen für meine Liebsten gebacken und alle waren restlos begeistert. Na da hat sich die Mühe zum Glück wieder einmal gelohnt. 🙂

Meine liebe Schwiegerfamilie hatte zum leckeren Grillen geladen.. So da muss ich natürlich eine Nachspeise beisteuern. Hmmm mal überlegen…Ein cremiges Kokoseis mit Schokostückchen befand sich schon im Tiefkühler und wartete auf ihren kühlen Auftritt. Ein Kuchen! Jaaa ein Marillenkuchen passt perfekt zu meinem Eis. So da wurde gleich schnell losgelegt, damit der Kuchen noch rechtzeitig zu Mittag auf dem Tisch landen kann.

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So zuerst kneten wir schnell einen Germteig, der sich dann eine kleine Weile entspannen kann. In der Zwischenzeit bereiten wir die Marillen vor und rühren den leeeckeren Eierguss zusammen. Achja die Form befetten und bemehlen – das dürfen wir ja nicht vergessen (wäre zu schade, wenn wir den Kuchen nicht mehr aus der Form bekommen). Ich backe meine Wähe gerne in einer großen Tarteform mit herausnehmbaren Boden (ca. 26-28 cm), da ich den schönen gewellten Rand so gerne sehe. Ihr könnt natürlich auch eine Keramiktarteform nehmen oder auch ganz einfach den Kuchen auf einem Blech backen. Das ist ganz eurem Geschmack überlassen.

Den gegangenen Teig rollen wir dann aus und die Tarteform wird damit ausgekleidet. Darauf betten sich unsere aromatischen Marillen und bedeckt wird die süße Geschichte mit dem Eierguss. Ab in den Ofen damit und backen, backen, backen! Damit die Zeit schneller vergeht zaubern wir während der Backzeit unser Mandelkrokant und vernaschen schon ein bisschen davon. Ja so lässt es sich gut auf den Kuchen warten!

Der Krokant gibt dem Kuchen finde ich noch das gewisse Extra. Der weiche, saftige Kuchen und dann schwups beißt man auf den knusprigen Krokant. Eine herrliche Kombination, die wahre Sommerkuchenfreuden hervorruft.

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Tipp! Für einen Blitzkuchen könnt ihr anstelle des Germteiges auch einen Blätterteig verwenden. Aber wenn ihr etwas Zeit opfert, zahlt es sich wirklich aus einen Germteig zu machen. marillen4

Marillenkuchen mit Krokant?! Jaaaa will ich haben!

Holt euch diesen Fruchtgenuss nach Hause!

Hier das Rezept:

Zutaten:

Für den Germteig:

  • 150 ml Milch
  • 300 g Mehl
  • 1/2 Würfel Germ
  • 80 g weiche Butter
  • 70 g Zucker
  • eine Prise Salz
  • Abrieb 1/2 Bio Zitrone

Für die Füllung:

  • ca. 10 Marillen
  • 4 Eier
  • 2 Eidotter
  • 400 g Sauerrahm
  • 100 g Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 1 EL Maizena
  • Abrieb 1 Bio Zitrone
  • 3-4 EL Semmelbrösel

Zum Bestreichen:

  • 2 EL Marillenmarmelade + 1 EL Zitronensaft

Für den Mandelkrokant:

  • 100 g Mandelblättchen
  • 60-70 g Zucker

Zubereitung:

Für den Germteig

  1. Milch lauwarm erhitzen. Germ darin auflösen.
  2. Mehl, Zucker, weiche Butter, Salz, Zitronenabrieb und die Milch-Germmischung in eine große Schüssel geben und zu einem glatten Teig verkneten (ca. 5 Minuten mit der Küchenmaschine).
  3. Den Teig zugedeckt ca. 35 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Für die Füllung

  1. Marillen halbieren, entsteinen.
  2. Eier, Eidotter, Sauerrahm, Vanillemark, Zitronenabrieb, Maizena und Zucker verrühren.

So wird’s gemacht!

  1. Die Tarte gut mit Butter befetten und mit Mehl ausstreuen.
  2. Den aufgegangenen Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und etwas größer als eine Tarteform ausrollen. Den Teig in die Form legen (evtl. den Rand wegschneiden).
  3. Die Semmelbrösel auf den Teigboden streuen.
  4. Die Marillenhälften darauf verteilen.marillen3
  5. Den Eierguss gleichmäßig darübergießen.
  6. Bei 180°C ca. 40-45 Minuten backen (evtl. mit Alufolie abdecken, damit die Wähe nicht zu dunkel wird).
  7. Die Wähe herausnehmen und abkühlen lassen. Die Marillenmarmelade mit Zitronensaft glatt rühren und den Kuchen dünn damit bestreichen.

Für den Mandelkrokant

  1. Zucker in einer Pfanne hellbraun karamellisieren lassen. (Achtung es darf auf keinen Fall zu dunkel werden).
  2. Die Mandelblättchen zugeben und einmal gut durchrühren (die Mandeln sollen schön mit Karamell umhüllt sein).
  3. Den Krokant auf ein leicht gefettetes Blech (oder Teller, oder Backpapier) geben und abkühlen lassen.
  4. Dann den Krokant grob hacken und über den Kuchen streuen.

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Ach, wäre doch noch ein Stückchen übrig! Dazu serviere ich gerne noch ein Eis, aber dieser Kuchen schmeckt auch ohne Draufgabe einfach himmlisch! ❤

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤

Kärleksmums! Schwedische Schoko-Kokos-Schnitten

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Wir schweben im saftigen Schokohimmel! ❤

Kärleksmums?! Was sind Kärleksmums?

Ja genau diese Frage stellte ich mir vor ich schätze einmal sieben Jahren (da war ich gerade mal 14 Jahre)…. huch wie die Zeit vergeht. Ich kann mich noch so gut daran erinnern… Wir haben an einem kühlen Herbsttag einen Schulausflug nach Graz gemacht, besuchten eine Buchhandlung und da sprang mir das Backbuch von Leila Lindholm in die Augen. Ich schnappte es mir, suchte mir einen Sessel und blätterte begeistert von Seite zu Seite. Ich war in einer Traumwelt von süßen Leckereien gefangen und musste dieses Buch unbedingt mit nach Hause nehmen. Damals war ich schon eine kleine Backfee, die immer auf der Suche nach neuer Inspiration war und die Schwedin Leila war das damals für mich. So die kleine Lena hatte aber kein Geld (oder zu wenig..so genau weiß ich es nicht mehr) dabei…. Ja zum Glück war meine allerbeste Freundin Bianca an meiner Seite, die so lieb war und mir das Geld borgte. Danke liebe Bibi, das werde ich nie vergessen!

Auf der Heimfahrt im Bus konnte ich dann das Buch gar nicht mehr aus meinen Händen legen… Ich sags euch ich war wirklich verzaubert. Bis heute hat das Buch „Backen mit Leila“ einen Ehrenplatz bei mir und ich habe sooo viel Inspiration darin gefunden.

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Die schwedischen Schokoladen-Kokos-Schnitten (Kärleksmums genannt) sind seit sieben Jahren fester Bestandteil in unserer Backstube. Die ganze Familie, alle Freunde und Bekannte lieben diese saftigen Schnitten. In meiner Schulzeit wurde ich von meinen Freundinnen immer gebeten, diesen Kuchen zu backen und mitzubringen. Ich war die Kärleksmums-Lena. Ich schätze bis heute wurde dieser Kuchen bestimmt schon an die 50mal gebacken und immer wieder sind wir restlos begeistert, wenn sich diese Schnitten auf der Kuchenplatte befinden.

Ob im gemütlichen Herbst, in der kalten Weihnachtszeit oder jetzt in der herrlichen Frühlingszeit (heute ist es zwar nicht sonderlich schön, aber gut….) dieser Kuchen ist ein wahrer Allrounder und kann immer gebacken und vor allem vernascht werden. Die Zubereitung ist soooo simpel und geht blitzschnell. Daher hat sich dieser Kuchen als wahrlich unschlagbar erwiesen. Wir essen ihn gerne mit einer Kugel selbstgemachten Vanilleeis oder auch einfach pur…. ❤

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So ich lege euch dieses Rezept ganz warm ans Herz und verspreche, dass sich eure Gäste und natürlich auch ihr danach eure Finger lecken werden! Probiert es aus!

Hier das Rezept:

Zutaten (für ein tiefes Kuchenblech):

  • 5 Eier
  • 200 g Zucker
  • 250 g Weizenmehl
  • 1 Pkg. Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 5 EL Kakaopulver, ungesüßt
  • 250 g Butter, zerlassen
  • 200 ml Wasser
  • 200-250 g Schokolade, grob gehackt

Für die Glasur:

  • 200 ml Obers
  • 2-3 EL Espresso
  • 200 ml Schokolade, grob gehackt
  • ca. 100 g Kokosflocken

Zubereitung:

Eier und Zucker zu einer hellen, schaumigen Masse schlagen (am besten in der Küchenmaschine). Die trockenen Zutaten (Mehl, Backpulver, Salz und Kakao) mischen und vorsichtig unter den Teig heben. Wasser und geschmolzene Butter hinzufügen und unterrühren. Ein tiefes Backblech von 40 x 30 cm mit Backpapier auslegen, den Teig daraufgeben und glatt streichen. Die gehackte Schokolade darüberstreuen.

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In der Mitte des vorgeheizten Ofens bei 200°C 12 – 15 Minuten backen. Mit einem Spieß prüfen, ob der Teig durchgebacken ist. Es darf nichts daran haften. Abkühlen lassen.

Für die Glasur Obers aufkochen und mit dem Espresso mischen. Die gehackte Schokolade darin schmelzen und die Glasur glatt rühren. So ich pickse (mit einem Holzstäbchen) dann noch gerne kleine Löcher in den Kuchen, damit die Glasur dann besser in den Kuchen eindringt.

Die Glasur über den Kuchen gießen und etwas einziehen lassen. Mit Kokosraspeln bestreuen und fest werden lassen. In Stücke schneiden.

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Bon appétit, meine Lieben!

Habt ein gemütliches und leckeres Wochenende!

Lena ❤

Ein luftig, süßer Frühlingstraum! Rhabarber-Wähe

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Rhabarber ist ja einer meiner absoluten Frühlingslieblinge!

Die letzte Woche war bei uns sehr rhabarberlastig. Es gab diese unwiderstehlich köstliche Rhabarberwähe, Rhabarber Curd zu meinen Brioches und dann zauberte ich auch noch Holundercreme-Törtchen mit Rhabarber. Achja Zitroneneis mit Rhabarber-Erdbeer-Ragout gab es ja auch noch. Huch, ihr seht… der Rhabarber ist bei uns in der Küche ganz schön beliebt.

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Die Saison ist ja recht kurz, deswegen wird sie von uns in vollsten Zügen ausgenutzt und die zarten Stangen wandern in sehr viele Gerichte. Wir haben ja im Garten auch Rhabarber angepflanzt, aber irgenwie will der nicht größer werden (der fühlt sich denk ich nicht so wohl bei uns). Na gut, dann holen wir unseren Rhabarber eben vom Markt. Ich hoffe ja ganz stark, dass sich unsere Pflänzchen im Garten nächstes Jahr erbarmen und für uns wachsen.

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So jetzt zu dieser Rhabarberwähe. Kurz gesagt: schnell, ganz einfach gemacht und meeega lecker!

Ich habe meine Wähe in einer Tarteform gebacken. Ihr könnt aber auch jede andere runde Kuchenform oder ein tiefes Kuchenblech verwenden. Zuerst kommt der Blätterteig rein. Darauf platzieren wir unsere mit Zucker vermischten Rhabarberstücke.  Dann wird alles schön mit einem Ricotta-Eierguss übergossen… und schon gehts ab in den Ofen!  Ich sags euch der Duft der Durch die Küche strömt ist herrlich!

Nach dem Backen ist die Tarte luftig, weich und aromatisch. Am besten ihr lasst sie etwas abkühlen und serviert sie lauwarm mit etwas Obers oder Eis….. Ach der Frühling ist schon lecker! Was macht euren Frühling besonders köstlich? Habt ihr ein ganz besonders Lieblingsrezept im Frühling! Teilt es mir mit und seid bei meinem frühlingsfrischen Blogevent dabei!

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Hier das Rezept:

Zutaten: 

  • 250 g Ricotta
  • 120 ml Schlagobers
  • 3 Eier
  • 5 EL Zucker
  • Mark 1 Vanilleschote
  • 500 g Rhabarber
  • 1 Blätterteig
  • 1 Prise Salz
  • eine Handvoll Mandeln, geschält

Zubereitung:

Eine Tarteform oder ein kleines Kuchenblech mit Backpapier auslegen. Den Blätterteig darauf legen. Die Teigränder umklappen. Den Teigboden mit einer Gabel einstechen.

Rhabarber waschen und ca. 2 cm große Stücke schneiden, mit 2 EL Kristallzucker vermischen und gleichmäßig auf dem Teig verteilen.

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Ricotta, Schlagobers, Eier, Vanille, 3 EL Zucker und eine Prise Salz in eine Schüssel geben und verrühren. Den Guss gleichmäßig über den Rhabarber gießen. Die Mandeln darüber streuen.

Die Rhabarberwähe bei 190°C in den Ofen schieben und 35-40 Minuten goldbraun backen. Der Rand sollte hellbraun sein.

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Vor dem Servieren nach Belieben mit etwas Staubzucker besieben!

Dazu serviere ich noch gerne etwas geschlagenes Obers oder selbstgemachtes Eis.

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So lecker kann der Frühling sein!

Bon appétit,

Lena ❤

Da hoppelt das Häschen vor Freude! Saftiger Karottenkuchen mit Frischkäsecreme

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Heute gibts einen unglaublich saftigen Karottenkuchen für euch und fürs Häschen natürlich. Da das Häschen am Wochenende ja viiiel zu tun hat, hoppelt es heute noch schnell zu mir und holt sich eine süße Stärkung für das bevorstehende Osterfest ab.

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Ich habe euch ja schon erzählt, dass ein guter Karottenkuchen seit meiner Kindheit zu meinen absoluten Kuchenlieblingen gehört. ❤ Saftig und aromatisch muss er sein!  Ich kann mich gut erinnern, wie ich als kleines Mäderl meiner Mama immer beim Karottenkuchen backen geholfen habe. Na gut meine Aufgabe war damals meist nur das Karotten raspeln,  solange bis mir die Hände so richtig weh taten. Na ihr seht, ich hab schon früher alles gegeben, um einen guten Kuchen zu bekommen.

Heute habe ich einen wirklich aromatischen Karottenkuchen für euch. Der Teig wird mit Zimt, Kardamom und Ingwer verfeinert. Noch ein paar Kokosflocken kommen mit hinein. Wichtig bei der Zubereitung ist, dass die Eier mit dem Zucker schön schaumig aufgeschlagen werden und die Mehlmischung behutsam mit dem Öl eingerührt wird. Zuletzt kommen die mit aller Kraft geraspelten Karotten dazu. Dann gehts auch schon ab in eine Form und der Kuchen wird gebacken.

Auf den fertig gebackenen und ausgekühlten Kuchen geben wir dann noch eine herrliche Frischkäsecreme und weil das alles noch nicht genug ist, kommt noch ein knuspriger Walnuss-Kokos-Krokant drauf. Das muss natürlich nicht sein, aber ich hatte einfach Lust drauf.

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Meine Mama und ich haben unseren Karottenkuchen immer schön mit Schokoglasur überzogen und im Teig befanden sich auch noch gemahlene Nüsse. Diese Variante war mein Lieblingskuchen in meiner Kindheit (das Rezept gibts bestimmt auch bald – versprochen!)

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Karottenkuchen gibts bei uns das ganze Jahr über und zum Osterfest gehört er auch einfach dazu. Macht doch dem Osterhäschen eine Freude und stellt ein Stückchen Karottenkuchen bereit.

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Wollt ihr eure Liebsten zum Osterfest mit einem saftigen Stückchen Karottenkuchen beglücken?

Hier das Rezept:

Zutaten:

  • 340 g Karotten, gerieben
  • 50 g Kokosflocken
  • 270 g Mehl (ich nehme auch gerne helles Dinkelmehl)
  • 1 TL Weinsteinbackpulver
  • eine Prise Salz
  • 1 TL Zimt, gemahlen
  • 1/4 TL Kardamom, gemahlen
  • 1/4 TL Ingwer, gemahlen
  • 4 Eier
  • 200 g heller Rohrzucker
  • 250 ml Sonnenblumenöl

Für die Creme:

  • 250 g Frischkäse
  • 50 g weiche Butter
  • 100 g Staubzucker
  • Mark 1/2 Vanilleschote
  • Abrieb 1/2 Bio-Zitrone

Für das Walnuss-Kokos-Krokant:

  • 100 g Walnüsse
  • 2 EL Kokosflocken
  • 3 EL Rohrzucker

Zubereitung:

Ofen auf 180°C HL vorheizen. Eine Form (ca. 30x22cm) mit Backpapier auslegen.

Das Mehl mit den Kokosflocken, Backpulver, Salz, Zimt, Kardamom und Ingwer vermischen.

Die Eier mit dem Zucker hellschaumig aufschlagen (am besten mit der Küchenmaschine – ca. 5 Minuten). Die Mehlmischung abwechselnd mit dem Öl nach und nach unterrühren.

Zuletzt die Karottenraspel untermischen.

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Die Masse in die Form füllen und ca. 25-30 Minuten backen (Stäbchenprobe machen). Den Kuchen komplett auskühlen lassen.

Für die Frischkäse-Creme Butter mit Staubzucker in einer Schüssel cremig rühren. Nach und nach Frischkäse zugeben und zu einer cremigen Masse verrühren. Vanille und Zitrone untermischen.  Ausgekühlten Kuchen damit bestreichen.

Für das Krokant den Zucker in einer Pfanne hellbraun karamellisieren. Die Walnüsse und die Kokosflocken mit dem Karamell vermischen. Die Masse auf ein leicht mit Butter gefettetes Backpapier verteilen. Abkühlen lassen und hacken (mit dem Messer oder in der Moulinette).

Das Krokant auf den Kuchen streuen.

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Den Karottenkuchen in Stückchen schneiden und servieren.  Da kommt das Häschen auch schon angehoppelt!

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Lasst uns gemeinsam das Osterfest genießen!

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Bon appétit, meine Lieben!

Lena ❤